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Wenn ich mit meinen Kindern im Freibad bin und mit den Füßen im pippi-warmen Kinderplanschbecken stehe, denke ich daran, wie Freibad früher war. Früher, in den 90er, da war ein Tag dort unglaublich spannend. Verliebt in den blondgelockten Matze hing ich mit meiner Freundin auf dem Take That-Badelaken rum, hörte  „Mmm Mmm Mmm Mmm“ von den Crash Test Dummies im Walkman und kaufte mir für 1,50 DM eine Tüte mit sauren Zungen, weißen Mäusen und blauen Gummischnüren. War das eine Zeit! Und deshalb habe ich nun mein ganz persönliches 90er Revival gemacht mit einer Playlist und einem Süßigkeiten-Mix von World of Sweets, einfach weil es so schön war. Hast du Lust, mich zu begleiten?

Playlist mit den besten Hits der 90er:

Oasis – „Don`t look back in anger“, da sehe ich mich sofort in Schlaghosen und Spaghetti-Träger-Top, um die Schultern trage ich eine blaue Tasche im Armee-Look. An den Füßen Chucks mit Glöckchen dran. Eine Frage stellt sich mir heute: war das nicht furchtbar unangenehm, wenn sich die Schlaghosen bei Regen bis zu den Kniekehlen voll Wasser sogen?

Nek – „Laura Non C’è“. Ist ja wohl klar, warum ich mir diesen Hit aus dem Radio aufgenommen hatte. Warum singt der eigentlich mitten im italienischen Text „Niemand kann das bezahlen“? Mistig war nur, dass der Radiomoderator kurz vor Schluss eine Staumeldung auf dem Autobahnkreuz Oberhausen durchgegeben hat. So war das Tape natürlich nicht zu gebrauchen.

Seal – „Kiss From A Rose“. Ich habe die 90er Jahre hindurch penetrant nach Vanilla Kisses geduftet. Kein anderer Geruch als eine Tüte voll Colafläschchen erinnert mich mehr an die 90er. Jedenfalls hatte ich in meiner Armee-Tasche eine Pulle parat und habe fleißig alle zehn Minuten eine neue Wolke versprüht.

Wet Wet Wet – „Love Is All Around“. Ich weiß noch genau, wie ich auf meinem aufblasbaren Sofa saß und ein paar weiße Mäuse futterte, während ich überlegte wie ich es wohl anstelle, bei Maurens Party am Samstag die leere Colaflasche so zu drehen, dass der Flaschenhals am Ende auf Matze zeigen würde.

Backstreet Boys – „I Want It That Way.“ Der blonde Matze sah ein bisschen aus wie Nick von den Backstreet Boys. Und so habe ich ihn während der Mathestunde angeschmachtet. In Deutsch schrieb ich ihm ein Zettelchen mit „Hey, was machst du?“, in Latein malte ich eine weinende Didl-Maus in mein Heft.

The Cranberries – „Ode To My Family“. Dieses Lied schmeckt nach 20 cm langen, bunten Gummischlangen. Auf denen kaute ich, während ich im Freibad überlegte, ob ich mich jetzt im tiefen Becken von Matze tunken lassen oder vielleicht doch lieber an den Kiosk laufen wollte, um für 50 Pfennig süßen Nachschub zu holen.

Los Del Rio – „Macarena“. Auf Maurens legendärer Party tanzten wir Mädels den ultimativen Flirttanz. Mein Outfit war grandios: ein selbst gebatiktes Top, an den Füßen schwarzweiße Buffalos, die mich 10 cm größer machten und mit denen ich ganz prima in Matzes Arme stolpern konnte. Am Buffet gab es Gläser voll mit sauren Schnullern und Lakritzschnüren.

PUR – „Abenteuerland“. Es fällt mir ein wenig schwer, es zuzugeben, aber ich kann bis heute den Text mitsingen. Gibs zu, du auch! Ich war sogar auf einem Konzert, aber das hätte ich vor Matze niemals zugegeben.

Shania Twain – „You’re Still the One“. Stell dir vor, an einem Nachmittag im Sommer 1998 kamen Matze und ich zusammen, nachdem er mich im Schwimmbecken erst 30 Sekunden getunkt und dann geknutscht hatte. Wir teilten uns eine Tüte mit grünen Fröschen, roten Kirschen und Fruchtkrachern und stellten unsere G-Shock Uhren von nun an auf die Zeit unseres ersten Kusses. Die Mathelehrerin im Nachmittagsunterricht war sehr genervt, weil pünktlich um 15.21 Uhr unsere Uhren drei Mal piepsten. Auf meinem Display drehten sich übrigens die Buchstaben M-A-T-Z-E.

Emilia – „Big Big World“. Unsere Beziehung nahm ein jähes Ende, als sich Matze in jugendlichem Überdruss mit seinen Kumpels die langen Locken abrasierte und ich darauf hin die G-Shock leise stellte. Nun fiel mir auf, dass der Neue in der Klasse mega Inline Skates fahren konnte und ich saß nachmittags schmachtend auf meinem Luftsofa, futterte Cola-Stangen und überlegte mir eine Taktik, wie ich Sebi im Freibad auch mich aufmerksam machen konnte.

World of Sweets

Neben meiner ultimativen Revival-Playlist habe ich mir außerdem bei World of Sweets zwei Kilo süßes Zuckerzeug zusammengestellt. Erst habe ich im Supermarkt geschaut, aber da ist die Auswahl zu klein. Auf der Internetseite von World of Sweets fand ich dann aber alles, was das Herz begehrt. Hier gibts Süßwaren aus aller Welt, die du so nicht kaufen kannst. Ob Kaugummis, Marzipan, Kekse, Lakritz – für Jeden ist was dabei, sogar Süßis in vegan und halal können in den Warenkorb wandern. Du kannst auch nach Geschenkideen, Marken oder Themen wählen. Es gibt zum Beispiel unter dem Thema Kindergeburtstag tolle Leckerein für die Mitbringsel-Tüte und Süßis fürs Topschlagen.

Meine Mischung war natürlich klar: in der Sparte Pick&Mix, bei der du dir eine Auswahl ganz nach Geschmack zusammenstellen kannst, habe ich mir die 2000 Gramm-Dose Fruchtgummi-Lakritz-Schaumzucker mit den besten Leckereien der 90er ausgesucht. Mein Mix trägt den Namen „90-Revival – in love“, der sogar auf dem Verpackungs-Etikett erscheint und immer wieder nachbestellt werden kann. Daher ist das auch eine gute Idee für ein Geschenk an meine beste Freundin, die mit mir auf dem Take That-Laken saß und sich stundenlang anhören musste, wie süß Matze doch ist.

Dieser Mix gehört nur mir und ich halte sie vor den Kindern und Anton versteckt, denn in dieser Hinsicht kenne ich beim Teilen kein Pardon. Wenn es mich dann packt, schalte ich die Crash Test Dummies ein und summe „Mmm Mmm Mmm Mmm“. Und manchmal packe ich uns eine kleine Tüte fürs Freibad. Die brauche ich nämlich als Nervennahrung, wenn mal wieder der Bademeister mit dem Kescher zum Kinderbecken eilt. Dann denke ich an Matze mit den schönen Locken und pfeife die Melodie von the Cardigans – Lovefool.

Na, was erinnert dich auch so gut an die 90er? Dann nix wie ran an deine ultimative Playlist. Nichts erinnert so sehr an unsere Jugendzeit wie Musik und der Duft von Gummischnullern in Apfelgeschmack. Falls du Lust hast, dir eine ultimative Erinnerungsmischung zusammen zu stellen, habe ich noch was für dich. Du bekommst mit diesem Code 10% Rabatt auf deine Bestellung in der Pick&Mix-Abteilung: heuteistmusik10

Bleib fröhlich und unperfekt,

deine Laura

Warum hier Anzeige in der Überschrift steht? Das verrate ich dir hier.

Sarah vom Blog Mamaskind hat zur Blogparade aufgerufen: Müssen Kinder teilen lernen? Das Thema hat mich sofort angesprochen und ich war total verwundert, wie ähnlich Sarah und ich uns sind. Dass wir beide drei Kinder haben, wusste ich. Aber dass es uns mit dem Teilen auch ganz ähnlich geht, das fand ich spannend.

Abgeben muss sein…

Wie bei Sarah auch sagte mir mein Bauchgefühl früher, dass ich den Kindern das Teilen beibringen muss. „Gib deinem Bruder was ab, das muss man so machen unter Geschwistern“, habe ich Jimmy befohlen und war sauer, wenn er von seinen Gummibären nichts abgab. Ich wollte auch, dass Luise ihre Freundinnen mit ihrem Lieblingspferdchen spielen lässt, wenn sie zu Besuch sind, und fand es von Oskar nicht in Ordnung, dass er dem Nachbarsjungen sein Laufrädchen nicht ließ.

Zur Not habe ich das Teilen per Mama-Dekret einfach verordnet. „So ist das eben, mit Geschwistern MUSS man teilen, Ende Aus Mickymaus“. Mich hat es auch nicht verwundert, dass mein Kind weinte, wenn es im Sandkasten saß und die Schaufel  nicht abgeben wollte. „Ist halt so, jetzt ist eben der andere Junge dran, du hattest die Schaufel lange genug“. Im Nachhinhein schäme ich mich dafür, da bin ich ehrlich. Wie dieser Wandel kam? Tjanun, das war aus demselbem Grund wie bei Sarah: ich habe ein Buch gelesen. Dieses Buch habe ich hier schon rezensiert und ich halte es für bedingungslos empfehlenswert: Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn. (Werbelink) Die beiden Autorinnen erklären sehr einfühlsam, wie Kinder denken und ich habe einen ganz einfachen Trick gelernt. Frag dich einfach selbst, wie es dir an des Kindes Stelle gehen würde. Und ganz oft bin ich dann verdutzt, wieso ich das nicht schon immer getan habe, denn meist wird ein Verhalten dann ganz logisch.

…oder etwa nicht?

Ich habe bisher oft nach dem Motto gelebt, dass das Kind gewisse Dinge so hinnehmen muss, weil ich es als Mutter so will. Ich bin die Mama, ich habe die Macht. Die Kinder wissen noch nicht viel, ich weiß es besser. Mama will nur das Beste, also müssen es die Kinder so akzeptieren. Natürlich ist es bei vielen Dingen auch so, denken wir nur mal ans Zähne putzen, in die Steckdose fassen oder über die Straße laufen. Na klar, müssen unsere Kinder vieles so hinnehmen, aber dass sie es nicht gerne machen oder Protest dabei äußern, das sollten wir ihnen lassen. Denken wir nur an uns selbst. Wenn wir gemütlich am Schreibtisch sitzen und einen Auftrag zu Ende bringen und der Chef kommt rein und verlangt, dass wir jetzt sofort aufhören müssen, weil doch dieses Meeting ansteht und zwar auf der Stelle und außerdem mögen wir uns doch bitte endlich was Vernünftiges anziehen, so läuft doch keiner rum! Dann machen wir entweder gar nicht mit oder nur widerwillig, erklären unseren Chef insgeheim für ätzend und sind ihm gegenüber eher negativ eingestellt.

Keine Sorge, ich bin wie alle Eltern hier zuhause ganz oft ein doofer Chef, aber seit ich das Buch kenne, wundere ich mich nicht, wenn meine Kinder dann Protest ankündigen und mich ätzend finden. Ich kann dir nur aus eigener Erfahung sagen: wenn ich gute Nerven habe und mit den Kindern so umgehe, wie ich selbst von anderen Menschen behandelt werden will, dann läuft es geschmeidig. Ganz besonders mit Jimmy, der mich und meine Worte als Siebenjähriger gut versteht.

Was hat das nun alles mit dem Teilen zu tun, fragst du dich, und findest zurecht, dass ich hier wieder ziemlich rumlabere. Aber es ist doch so: wenn der Chef kommt und sagt, dass ich das schöne Geschäftshandy ab morgen mit meinem Kollegen teilen soll und zwar ohne Meckern, ist das klar? Dann sage ich ihm: „Nein, ich brauche das Handy alleine. Ich kann das nicht teilen, was, wenn ein Kunde anruft, und überhaupt, wie soll das gehen? Das kommt mir nicht in die Tüte!“

Ich teile auch nicht alles

Und ich teile viele andere Sachen nicht. Meine schönen Kleider, zum Beispiel. Die möchte ich meinen Freundinnen nicht ausleihen. Mein Handy gebe ich auch nur ungern ab, genauso wie mein Arbeitsmaterial. Wenn Oskar an meine Washi-Tapes geht, gehe ich in die Luft. Und wenn Anton fragt, ob er was von meinem Frappuccino abhaben kann, sage ich „Nein!“

Wieso ist es uns dann nicht glasklar, dass das Kind im Sandkasten gerade so schön mit dieser blauen Schaufel spielt und sie unbedingt braucht, um weiter am Sandberg zu bauen? Stell dir vor, bei ganz kleinen Kindern ist es sogar so, dass sie manche Gegenstände als zu ihrem Körper gehörend ansehen und wenn die Mama dann die Schaufel schnappt, um sie dem zeternden Kind nebenan zu geben, es sich anfühlt, als reiße sie ihm ein Fingerchen ab? Seit ich das weiß, entschuldige ich mich insgeheim beim kleinen Jimmy.

Teilen ist freiwillig

Wieso wollen wir eigentlich, dass die Kinder teilen? Ist ja klar, wir möchten, dass sie merken, dass auch ein anderer Bedürfnisse hat. Dafür müssen sie sich in diesen hinein versetzen. Das können sie aber erst später, Kleinkindern gelingt das alles noch fast gar nicht. Aber Größere sollen unserer Meiung nach teilen lernen, weil wir es in einer Gruppe eben so machen, an den anderen denken, etwas abgeben, damit alle Spaß dran haben, ob Gummibären, sprechender Stift oder was auch immer. Und wir wollen, dass die Kinder es von sich aus machen. Ich glaube, das funktioniert nur auf der Basis von Freiwilligkeit. Zwingen wir sie zum Teilen, machen sie es vielleicht. Sie machen es widerwillig und wenn wir nicht hingucken, machen sie es gar nicht.

Daher mache ich es zuhause jetzt so: ich weiß, dass die Kinder später sowieso von mir lernen, wenn ich ein gutes Vorbild bin. Also teile ich mit den Kindern meine Dinge, die ich teilen möchte und bin auch mal großzügig. OK, Oskar, hier ist ein Stück vom Glitzer-Tape. Aber an meine Stifte und den Computer darfst du nicht dran gehen, ok? Oskar muss aber auch sein geliebtes Laufrad nicht mehr mit dem Nachbarsjungen teilen. Er liebt es, so wie ich meinen Computer. Wenn er nichts von den Süßis abgeben will, dann frage ich ihn, ob Luise nicht doch auch ein Gummibärchen haben darf, sie hat so Lust darauf. Will er nicht, dann ist es so.

Sei versichert: seitdem wir hier keinen Zwang mehr haben, klappt das mit dem Teilen besser. So auch bei Sarah. Die Dinge, die den Kindern furchtbar wichtig sind, die müssen sie nicht teilen. Bei allem anderen sind sie von selber sehr großzügig, der eine mehr, der andere weniger. Das ist auch Typsache. Wie bei so vielen anderen Dingen auch in Erziehungsfragen gilt das Sprichwort von Oswald Bumke:

„Erziehen heißt vorleben. Alles andere ist höchstens Dressur.“

Wenn wir das Teilen vorleben, den Kindern zeigen, dass wir auch an arme Menschen denken. Etwas spenden oder unsere Zeit verschenken. Wenn wir großzügig  mit unseren Mitmenschen, Freunden und Kindern sind, uns gegenseitig unterstützen und auch mal ein Auge zudrücken, dann lernen die Kinder das Teilen von ganz alleine.

Bleib fröhlich und unperfekt,

deine Laura

Mehr von Heute ist Musik gibts auf Facebook oder Instagram. Dort erzähle ich einen Schwank aus meinem Leben, streue Glitzer in den Mama-Alltag oder teile schöne Texte meiner lieben Bloggerkollegen. Ich freue mich auf dich!

Ziemlich schweißtreibend ist er ja manchmal, der Sommer mit Kindern. Ich habe mich früher gerne von Juli bis August über Nachmittag in meine kühle Bude verzogen oder zu Studentenzeiten den Tag am Bodensee verbracht. Aber da war ich jung, ungebunden und hatte nur Verantwortung nur für mich selbst. Nun bin ich Mama von drei Kindern und die wollen nach dem Kindergarten und der Schule raus. Da sitze ich dann manchmal in der prallen Sonne auf dem Wasserspielplatz, eile nassgeschwitzt mit Oskar im Kinderwagen Luise hinterher, die mit dem Roller durch das Dorf flitzt oder marschiere in sengender Hitze und vollgepackt einen halben Kilometer mit den Kiddies vom Parkplatz zum Freibad. Daher bin ich immer auf der Suche nach einer Erfrischung in Form von kühlen Getränken oder einem schattigen Plätzchen. Außerdem habe ich ein Mama-Geheimrezept für eine wunderbare Abkühlung, das ich dir heute verraten will.

Verwöhnritual am Nachmittag

Etwas ist mir im Sommer ungemein wichtig – gepflegte Füße und Beine. Und daher habe ich für mich mein perfektes Abkühlingsritual etabliert: ich setze mich bei uns auf die Dachterrasse, die am Nachmittag und am frühen Abend schön schattig ist, und verwöhne meine Füße. Die fühlen sich durch die Hitze manchmal dick und schwer an und da tut so eine Abkühlung extra gut. Ich mache mir ein kühles Fußbad und gebe einen Spritzer frische Zitrone und ein paar Zitronenscheiben ins Wasser und rue die Füße zehn Minuten darin aus.

Dann trockne ich sie ab und mache mir selber mit der Dr. Hauschka Fußcreme eine Fußmassage. Das tut so richtig gut. Super ist bei dieser Creme vor allem, dass sie so schnell einzieht, denn falls ich dann doch mal wieder aufspringen muss, weil die Kinder etwas brauchen, dann gibts keine schmierigen Abdrücke auf dem Parkett. Morgens benutze ich übrigens die Desodorierende Fußcreme, die eine feine Puderschicht um die Füße legt und so Schwitzefüße verhindert. Ich kann das nämlich gar nicht leiden, wenn die Füße so feucht sind. Dieser Geruch der Creme ist himmlisch und für mich ist das zu einem feinen Morgenritual geworden. Füße vernachlässigen geht gar nicht, finde ich, wo ich doch mit den Kids so viel auf den Beinen bin.

Leichtfüßig durch den Sommer

Aber weiter gehts mit meinem Nachmittags-Erfrischungskick. Wenn ich die Füße gecremt habe, kühle ich die Beine noch mit dem Beintonikum. Bei Schwellungen und Stauungen tut das gut und ist vor allem auch für die armen Schwangeren perfekt, die jetzt im Sommer mit riesen Bauch und Wasserbeinen durch die Gegend rennen müssen. Mir hat das damals in den Schwangerschaften jedenfalls sehr geholfen. Auch hier ist der Duft wie bei allen Dr. Hauschka-Produkten betörend: Borretsch, Rosmarin und Rizinus umgibt mich dann wie eine sanfte, kühle Briseund kühlt meine armen Beine, die den ganzen Tag auf Achse waren. Ich nehme gerne den Gesichtstonikum-Sprühkopf und schraube ihn einfach drauf.

Als letzten Kick sprühe ich mir das Gesichtstonikum mit Wundklee und Zaubernuss ins Gesicht, das ich im Kühlschrank aufbewahre. Das nutze ich eigentlich morgens und abends im Bad, wenn ich mein Gesicht gereinigt habe, aber im Sommer habe ich ein kleines Fläschchen immer bei mir und erfrische mich damit. Was ich an den Fläschchen von Dr. Hauschka besonders liebe, ist, dass ich sie immer wieder verwenden kann. Den kleinen Zerstäuber fülle ich mit Wasser, wenn ich das Tonikum aufgebraucht habe und nehme ihn unterwegs mit. Wenns mir dann mal wieder heiß wird, sprühe ich mir einen kleinen Nebel auf Gesicht und Dekolleté – eine super Abkühlung für Zwischendurch.

Übrigens ist mein Mama-Erfrischungs- und Verwöhnritual genau das richtige für die Nachmittagszeit. Denn vielleicht geht es dir auch so: die Kinder haben ihr Tagestief und geben vor dem Abendessen noch einmal alles. Jeder ist ein wenig erschöpft, aber doch aufgedreht und es kommt zu Streit und Wutanfällen. Daher machen wir unsere Mittagspause nicht mehr nach dem Mittagessen, sondern eben am späten Nachmittag und das ist die perfekte Zeit für ein Mama-Ritual zum Kraftschöpfen.

Ich stehe ja total auf die Kosmetik von Dr. Hauschka. Seit meiner ersten Schwangerschaft kann ich viele künstlichen Duftstoffe nicht mehr riechen und benutze auch kein Parfüm mehr. Die Naturkosmetik-Düfte finde ich aber wohltuend und köstlich. Alle Dr. Hauschka-Produkte sind frei von synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen, es sind keine Mineralölen oder Silikonen enthalten und ganz wichtig: es werden keine Tierversuche durchgeführt.

Erfrischungsprodukte von Dr. Hauschka im Set

Übrigens gibt es die Produkte, die ich dir hier vorgestellt habe, als Erfrischungs- und Pflegeset „Sommerbrise“ im zitronengelben Beutel aus Biobaumwolle, den ich total schön finde. Meiner kommt in die Handtasche mit all meinen kleinen Erfrischungscremes, Pfefferminzbonbons, Pflaster und Haargummi. So bin ich auch unterwegs bestens ausgerüstet, wenn ich mal wieder ins Schwitzen komme. Vielleicht bist du noch auf der Suche nach einem schönen Sommer-Geschenk für deine Freundin? Dann wäre das sicher eine tolle Überraschung.

Gewinnspiel

Und damit du auch was zum Verwöhnen hast, verlose ich zwei Mal die Dr. Hauschka-Fußcreme hier auf dem Blog und ein Mal auf Instagram. Schreib mir einfach einen Kommentar unter den Text, dann bist du im Lostopf.

Am Gewinnspiel teilnehmen darf, wer über 18 Jahre alt ist und in Deutschland wohnt. Mit der Abgabe eines Kommentars erklärst du dich damit einverstanden, dass du mir im Falle eines Gewinns deine Adresse mitteilst. Deine Adresse wird nur zum Versand der Creme genutzt und anschließend gelöscht. Eine Auszahlung sowie der Tausch eines Gewinns ist nicht möglich. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mehr Infos zum Gewinnspiel findest du hier.)

Das Gewinnspiel beginnt heute, am 24. Juni 2018, und endet am 30. Juni 18 um 23.59Uhr. Die Gewinner werden danach per Los ermittelt und von mir per Mail benachrichtigt.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Völlig unentspannt

Abends bin ich meist geschafft! Die Kinder ins Bett zu bringen ist dann ein Punkt, den ich lange Zeit nur mit halbem Herzen gemacht habe. Irgendwie hat mich die Vorstellung, hinterher noch Wäsche zu falten oder den Balkon aufzuräumen, so gestresst, dass ich völlig unentpannt neben Jimmy und Luise lag und irgendeine Geschichte runterleierte. Wenn die Kinder mich baten, noch ein bisschen neben ihnen liegen zu bleiben, habe ich abgelehnt und gesagt, dass noch viel zu viel zu tun sei, denn ich war ungeduldig und dachte an die Küche und das schmutzige Geschirr. Jetzt schnell aufräumen und dann ab ins Bett zum Lesen, das war mein einziger Gedanke. Du kannst dir vorstellen, dass Kinder in den seltensten Fällen antworten:

„Ja, Mama, geh nur runter und räum auf. Wir können gut verstehen, dass du nun deine Ruhe haben willst. Wir werden uns einfach gegenseitig den Rücken kraulen und dann die Augen zumachen.“

Guter Witz, oder? Denn natürlich haben die Kinder für meinen Ordnungszwang kein Verständnis und wollen, dass ich bei ihnen bleibe und ihre Hand halte. Wir hatten dann regelmäßig Ärger und ich war erst wütend auf die Kids, dann auf mich selbst. Wie kann ich nur so kleinkariert sein und lieber abwaschen als kuscheln? Andererseits haben Eltern ein Recht auf ein wenig Zeit zum Entspannen, finde ich.

Einschlafbegleitung mit dem eReader

Eine Lösung musste her, denn auch der kleine Oskar schläft nicht alleine ein und wir liegen oft noch eine halbe Stunde neben ihm, bis er endlich schlummert. Die Lösung lautet nun: mache die Zeit neben den Kindern zu deiner Zeit! Dafür habe ich die Kinder ein wenig gebrieft. Bevor Luise und Jimmy ins Bett gehen, räumen wir das Wohnzimmer und die Küche grob gemeinsam auf. Dann gehen wir gemütlich ins Kinderzimmer (Jimmy und Luise schlafen zusammen, Anton bringt meist Oskar ins Bett) und ich lese eine Geschichte für jeden. Wir löschen das Licht und alle unter 18 Jahre machen die Äuglein zu. Ich bleibe bei ihnen und vergnüge mich mit meinem neuen tolino eReader, den ich vor kurzem in der Thalia Buchhandlung in Ludwigsburg gekauft habe. Das ist sozusagen ein elektrisches Buch, auf das ich meine Lieblingslektüre laden kann. Ultraleicht ist der eReader und mein Modell, ein tolino shine 2HD, hat auch noch eine Beleuchtung, sodass ich die Buchstaben gut erkenne und meine Augen nicht müde werden, die Kinder aber dennoch im Dunklen liegen. Dann kümmert sich Anton alleine um die Küche oder wir stecken einfach alles schnell in die Spülmaschine, bevor wir ins Bett gehen.

Ich finde diese Lösung richtig toll, denn ich habe meine Lesezeit jetzt einfach vorgezogen. Sonst habe ich nach dem Aufräumen gelesen, nun lese ich einfach, solange die Kinder einschlafen. Die Arbeit, die dann noch bleibt, machen Anton und ich jetzt immer etwas später, so zwischen neun und zehn Uhr. Es kann natürlich sein, dass ich mich so fest gelesen habe, dass ich kaum aus dem Bett komme. Dann schaue ich ab und zu auf die schlafenen Kinder und bin richtig glücklich, dass ich diese Zeit des Tages nun genießen kann.

Unterwegs mit dem tolino

Perfekt ist der eReader übrigens auch, wenn ich mal wieder mit den Kids unterwegs bin. Auf dem Spielplatz oder auf Ausflügen habe ich meist keine Lust, einen dicken Buchschinken mitzuschleppen. Der eReader hingegen ist ganz leicht und passt sogar in meine Handtasche. Bei dem vielen Gepäck, das wir immer dabei haben, ist das echt eine Erleichterung. Das betrifft natürlich auch den Urlaub. Wir fahren demnächst wieder ins Allgäu zum Wandern. Du glaubst gar nicht, wie viele Koffer und Rucksäcke ich mit Wanderschuhen, Badesachen und Spielzeug fülle. Wenn ich dann noch meine vier Bücher dazu tue, wird es echt grenzwertig. Ich habe immer eine Menge Lektüre dabei, denn nicht immer ist mir nach Sachbuch, sondern manchmal auch nach Krimi oder Liebesschnulze.

Wir werden die erste Sommerzeit nicht in den Urlaub fahren, darum mache ich erst einmal Ferien auf meiner Dachterrasse. Das ist nämlich mein kinderfreier Raum, in den ich mich gerne zurückziehe. Hier schaue ich abends mal eine Serie an oder versinke in einem Buch. Dank Beleuchtung liest es sich hier mit dem tolino bis in die tiefe Nacht hinen, da freue ich mich jetzt schon drauf!

Den tolino eReader habe ich direkt in der Thalia Buchhandlung gekauft, wo ich sehr gut beraten wurde. Es gibt ein Einsteigermodell und drei etwas umfangreichere eReader, da findet jeder das richtige für sich. Wenn du dann vor Ort ein Buch entdeckst, kannst du es an der Kasse bezahlen und bis du zuhause bist, von deiner Cloud auf den eReader laden. Außerdem lässt es sich bequem und jederzeit über W-Lan einkaufen. Übrigens bieten auch viele Büchereien einen eBook-Verleih an, das ist auch eine Möglichkeit, um an Lektüre zu kommen.

Falls du mit dem Gedanken spielst, dir einen eReader zuzulegen, ist die Chance jetzt günstig. Im Sommerzeitraum hast du ein verlängertes Rückgaberecht von 100 Tagen. Wenn du also doch nicht überzeugt bist, kannst du den tolino eReader eine ganze Weile nach dem Kauf zurückgeben. Probiers mal aus, ich finde es jedenfalls sehr entspannend, so zu lesen.

Und falls es dir am Bett der Kinder abends manchmal so geht wie mir, schnapp dir den eReader, dein Handy, ein Buch (mit Lämpchen zum Anklipsen) oder ein Tablet und hör Podcasts, schau Serien oder versinke in einen tollen Roman. Natürlich kannst du auch einfach meditieren oder nachdenken, ein Lied komponieren oder ein Gedicht verfassen. Vielleicht verstehst du dieses ganze Thema auch nicht und dir gehts wie Anton: der schläft einfach ganz genüsslich neben den Kindern ein.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Warum steht Anzeige über dem Text und warum bewerbe ich hier Produkte? Das erkläre ich dir hier.

Mit den Kindern bin ich neulich auf den Sportplatz gegangen. Dort spielt Jimmy so gerne Fußball. Sofort hat er Anschluss gefunden, eine kleine Gruppe von Jungs kickte dort und er durfte ins Tor. Einer der Kinder hatte seine große Schwester dabei, ein etwas 12-jähriges Mädchen, sehr aufgeweckt und quirlig, sie heißt Maja und hat eine geistige Behinderung. Jimmy kam bald zu mir und sagte, dass das Mädchen nervt. Sie ruft so komisch und rennt immer ins falsche Tor. Außerdem ist sie seltsam, so macht das alles keinen Spaß, meinte er.

Jimmy ist mit seinen sieben Jahren in einem Alter, in dem er die Welt entdeckt, aber nicht mehr alles darin unvoreingenommen aktzeptiert. Neulich schaute er am Bahnhof einem kleinwüchsigen Mann hinterher und zeigte mit dem Finger auf ihn. „Mama, schau mal, wie komisch der Mann aussieht.“

Ein normaler Umgang mit Menschen mit Behinderung

Und so kam es, dass wir uns neulich zu einem Gespräch hingesetzt haben. Es war mir wichtig, ihn nicht dafür zu tadeln, dass er sich auf dem Spielplatz und am Bahnhof so benommen hat. Ich bin mir sicher, dass er dieses Feingefühl nur aus sich selber heraus lernen kann. Wir haben darüber gesprochen wie es sich anfühlt, wenn Verwandte zu ihm sagen, er sei zu dünn. Jimmy erzählte, dass er sich dann immer ärgert. Und wir sprachen auch davon, wie ihn die großen Jungs neulich beim Fußball nicht mitspielen lassen wollten, weil er nicht dribbeln kann. Dabei wäre er so gerne dabei gewesen, sagte er. Irgendwie haben wir dann gemeinsam die Kurve zu Maja bekommen. Erzählt habe ich ihm noch, dass manche Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen zur Welt kommen oder ein Unfall dazu führt. Jimmy ist sieben und versteht das ganz gut. Vor allem versteht er, dass all diese Menschen eine sensible Wahrnehmung haben und genau merken, wenn wir sie komisch anschauen. Und wie verletzt sie sind, wenn wir sie nicht bei uns haben möchten.

Zukunft ist das, was wir daraus machen

Gemeinsam für eine Zukunft, in der Unterschiede ganz normal sind! #vonAnfangAn Ich finde es unglaublich wichtig unseren Kindern zu erklären, dass wir unser Umfeld und unser Leben so gestalten müssen, dass Menschen mit Behinderung bei allem dabei sein können. Nichts tut so weh, wie ausgegrenzt zu werden, das lernen alle Kinder häufig und manchmal schmerzhaft am eigenen Leib. Daher können sie gut verstehen, wie sich andere Kinder fühlen, die beim Sport, in der Schule und auf dem Spielplatz nicht dabei sein können.

Inklusion von Anfang an

Bei uns in der Schule gibt es eine Inklusionsklasse und der Weg hoch zur Schultür ist mit dem Rollstuhl erreichbar. Wenn das neue Schulgebäude in den nächsten Jahren fertig wird, werden Kinder mit Behinderung noch komfortabler mitlernen. Überhaupt ist das die beste Möglichkeit, damit die anderen Kinder sehen, wie normal alles sein kann, wenn alle zusammen lernen. Luis kann mit seinem Rollstuhl zwar nicht so gut Hockey spielen, aber in Mathe hilft er jedem aus der Patsche. Und Mia wird nie so rechnen, wie ihre Klassenkameraden, aber wenn einer weint, ist sie die erste, die dessen Hand hält. Vielfalt ist normal und schön, das lernen Kinder im Alltag am besten, wenn sie zusammen sind.

Machen die Unterschiede morgen dann überhaupt noch einen Unterschied? Und was können wir als Eltern tun, damit das gelingen kann? Indem wir uns selbst mit Inklusion auseinander setzen, Interesse zeigen, Familien mit behinderten Kinder miteinbeziehen und Barrieren abbauen. Damit wir bald in einer Welt wie in diesem rührenden Video der Aktion Mensch leben können. Denn mal ehrlich, es könnte uns doch alle plötzlich selbst betreffen, oder?


Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Warum hier Anzeige über dem Text steht? Das kannst du hier nachlesen!

Die Fußball-Weltmeisterschaft für die ganze Familie

Bist du auch schon im Fußball-Fieber? Wir sind auf jeden Fall voll dabei und so langsam steigt die Spannung bei uns zuhause. Wir haben ja einen unglaublich leidenschaftlichen Fan hier bei uns wohnen. Für Jimmy zählt seit Jahren einzig und allein der Fußball und so ist es kein Wunder, dass die Fußball-Weltmeisterschaft seit Wochen bei uns Dauer-Thema ist. Es werden Sammelkarten getauscht, Fahnen geschwenkt, Jogis Mannschafts-Aufstellung kommentiert und Verhandlungen darüber geführt, wie lange das Schulkind im Juni und Juli aufbleiben darf. Verzweifelt hat Jimmy neulich erlebt, wie Deutschland gegen Österreich beim Freundschaftsspiel verlor und nach dem zweiten Gegentor den Fernseher weinend ausgeschaltet. „Wenn das so weitergeht, wird Deutschland niemals Weltmeister!“ hat er geschluchzt und ich hoffe sehr, dass wir das Turnier so lange wie möglich durchstehen werden, sonst ist hier echt was los!

Die Playmobil-Arena für unser Live-Spiel

Jedenfalls sind wir schon präpariert. Die Fahnen hängen im Wohnzimmer und wir haben die FIFA World Cup Russia™ Arena aufgebaut. Dafür haben wir Jimmys kleinen Tischkicker aus seinem Zimmer geholt und Opa hat aus einer Holzplatte einen Aufsatz gezimmert, sodass die Kinder im Stehen und wir Erwachsenen im Knien spielen können. Seit Wochen zockt Jimmy den ganzen Tag und spielt mit den Figuren die gesamte WM-Qualifikation nach, von ihm höchstpersönlich live kommentiert. Die kleinen Spielerfiguren können ganz einfach mit der Hand bewegt werden und durch das Zurückziehen und Loslassen des Auslösers schießt Jimmy den Ball quer über das Spielfeld.

Auch die beiden Torwarte lassen sich durch die Standplatte bedienen und hechten so, von Jimmy geführt, nach links oder rechts, wenn ein gefährlicher Torschuss kommt. Meist treffe ich nachmittags Freund Fritz an, der zusammen mit Jimmy die Figuren bedient. Wenn die beiden bei Fritz zuhause spielen wollen, klappen sie die kleine Arena zusammen und transportieren sie als kleinen Koffer einfach zu den Nachbarn rüber.

Playmobil Arena

Sommermärchen werden wahr

Mit den Playmobil-Fußballern spielt Jimmy schon seit Jahren, aber diese Arena ist etwas ganz besonderes und wird uns immer an diesen russischen Fußballsommer erinnern. Ich weiß noch genau, wie ich die Weltmeisterschaft vor zwölf Jahren erlebte, damals als Studentin am Bodensee. 2010 war ebenso spannend, oft waren Anton und ich in Stuttgart beim Public Viewing. 2014 saßen wir mit den Nachbarn bei uns zuhause und haben das Sieg-Tor von Götze bejubelt, während die noch kleinen Kinder schliefen – und dieses Jahr ist es die erste Weltmeisterschaft zusammen mit den Kids und einem fiebernden Jimmy, der schon jetzt kaum noch schlafen kann. Wir feiern dieses Fußballfest auf jeden Fall wie verrückt und ich habe mich damit abgefunden, dass wir die kommenden Wochen wohl sehr viel Fernsehen schauen, spät ins Bett gehen und die Deutschlandfahnen schwingen werden. Denn so eine Fußballweltmeisterschaft ist ein unvergessliches Erlebnis.

Playmobil Fußballarena

Die große Fußballparty mit Turnier für alle

Mir gefällt ja an unserer Playmobil-Arena am besten die niedliche kleine Weltmeistertrophäe, die für die nächsten Wochen in unserem Wohnzimmerschrank thronen wird, bis der Sieger feststeht. Denn es gibt auch bei uns klare Regeln, denn bei uns wird neben der großen Fußball-Weltmeisterschaft im Fernsehen auch eine Familien-Weltmeisterschaft stattfinden, und zwar Eltern gegen Kinder.

Playmobil Fußball Arena

Wir haben uns einen Plan mit allen WM-Spielen gebastelt. So oft wir können, werden wir die Spiele anschauen und nebenher an unseren kleinen Playmobil-Arena mitzocken. Jimmy liebt Fußball gucken zwar, aber Luise wird wohl kaum länger als zehn Minuten vor dem Fernseher sitzen. Und daher gibt es zu jedem großen Turnier ein Spiel in der Playmobil-Arena live bei uns zuhause. Es spielen immer die Erwachsenen gegen die Kinder und die Ergebnisse werden genauso wie die echten Ergebnisse in unserem Plan festgehalten. Auch unsere Nachbarn machen mit und wir haben schon verkündet, dass bei uns nicht nur geguckt, sondern auch mitgezockt wird. Seit Tagen versammeln sich hier die Kinder aus der Nachbarschaft vor dem Haus und üben das Kicken mit den Playmobil-Figuren.

  

Weil die Arena ja ganz flott ab- und wieder aufgebaut ist, spielen die Kinder zur Zeit draußen vor dem Haus. In ein paar Wochen steht deshalb neben dem echten Fußballweltmeister auch ein Kinder- oder Erwachsenenweltmeister fest und wir fiebern doppelt mit. Klar, dass wir das Endspiel alle gemeinsam schauen und zur großen Abschlussparty einladen werden. Für passende Snacks ist gesorgt: es gibt russisches Schaschlik, kleine Salate in schwarzrotgold aus Oliven, Tomaten und Käse und für die Kinder Gummibärchengläser in den Deutschlandfarben.

Macht es zu eurem Turnier!

Wäre das nicht auf was für euch? Die FIFA World Cup Russia™ Arena zum Mitnehmen ist echt ein geniales Spielzeug und macht sich bei uns schon alleine deshalb bezahlt, weil die Kinder den ganzen Tag beschäftigt sind. Und auch wir Erwachsenen haben total viel Spaß damit. Wenn ein Fußballspiel im Fernsehen mal langweilig ist, können wir uns währenddessen vergnügen. Und in der Halbzeitpause findet immer unser Eltern-Kinder-Turnier statt. Sollten wir mal bei Freunden zum gemeinsamen Schauen verabredet sein, klappen wir die Arena einfach ein und nehmen sie mit. Macht die Fußballweltmeiserschaft zu eurem Spiel und habt ganz wunderbare Wochen mit viel Spaß und Freude. Und denkt an Jimmy, sollte Deutschland aus dem Turnier fliegen… ich hoffe, der kleine Kerl wird diesen Schicksalsschlag überwinden!

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Für mehr Glitzer im Mama-Alltag: leckere Kaffeerezepte, ein paar gute Sprüche und fröhliche Gedanken gibts auf meinem Instagram-Kanal.

 

Neulich kam Luise wieder mit sehr, sehr vielen selbstgemalten Bildern nach Hause. Sie ist jedesmal völlig angetan von ihren Kunstwerken und wir suchen uns einen schönen Platz zur Präsentation. Aber nach und nach ist die Küche voll und heimlich fange ich an, das eine oder andere wieder abzuhängen. Ich sammele die Gemälde in einer Mappe und miste irgendwann aus – bis Luise eines Tages fragt: Mama, wo ist eigentlich das Bild, auf dem ich zwei Herzen gemalt habe?

Kinderkunstwerke aufbewahren: Das Schätzebuch

Upps, ausgerechnet das habe ich gestern in die Tonne geworfen, denn die Sammelmappe platzte aus allen Nähten. Du kannst dir vorstellen, dass Luise untröstlich war. Immer wieder vergesse ich, dass kleine fünfjährige Mädchen ziemlich verzweifeln können. Aber ich hatte da zum Glück eine Idee, die uns das Problem mit den Kinderbildern von nun an löst: ein kleines Foto-Schätzebuch. Also haben wir uns die Sammelmappe vorgenommen und die schönsten Bilder rausgesucht. Die haben wir mit dem Handy abfotografiert und auch gleich ihr aktuelles Lieblingsspielzeug, einen getöpferten Kerzenständer aus dem Kindergarten und ihren Lieblingsrock geknipst. Dann habe ich mir die App von FotoPremio auf mein Telefon geladen, mit der ich in ein paar Minuten ein Fotobuch erstellen kann. Dafür muss ich lediglich die Bilder, die Luise und ich mit dem Smartphone gemacht haben, in die App einfügen und die verteilt die Fotos sofort auf verschiedene Seiten. Wir haben uns noch eine Hintergrundfarbe ausgesucht und einen Buchtitel für unser RUCK ZUCK Fotobuch erdacht. Dann noch zwei, drei Klicks und fertig war die Bestellung.

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Sekundenschnell fertig: das RUCK ZUCK Fotobuch

Luise musste auf ihr Schätzebuch nicht lange warten. Nach zwei Werktagen lag es schon im Briefkasten. FotoPremio ist da echt schnell. Außerdem werden die Bilder auf echtem Fotopapier belichtet und per LayFlat-Bindung zusammen gehalten, sodass keine Bildinformationen in der Mitte verschwinden. Wir haben uns jetzt vorgenommen, alle paar Monate so ein Büchlein zu erstellen und in Luises Erinnerungskiste zu legen. Später wird sie sehen können, was ihr früher wichtig war und wir können staunen, wie sich ihre selbstgemalten Bilder entwickelt und verändert haben. Die getonten Kunstwerke gehen leider bei uns schnell kaputt, weil die Kinder damit spielen. Im Schätze-Buch sind sie nun für immer aufbewahrt und ich bin ehrlich gesagt ein wenig froh, dass nicht mehr so viele Basteleien durch die Gegend fliegen. Auch die Mappe ist wieder leer, denn nun hat Luise erlaubt, dass wir die Bilder in die Tonne tun. Die schönsten allerdings bewahren wir im Original auf.

Last Minute-Geschenk für Oma mit FotoPremio

Weil das mit dem RUCK ZUCK Fotobuch so gut geklappt hat, kam die App nach einigen Tagen gleich wieder zum Einsatz. Omas Geburtstag stand an und weil ich immer so viel um die Ohren habe, ging mir das glatt durch. Weil die Oma schon alles hat und sich materialle Wünsche meist selber erfüllt, schenken wir ihr am liebsten etwas Persönliches. Fotobücher liebt sie, aber das ist für gewöhnlich eine Menge Arbeit. Mit der App von FotoPremio haben wir aber Ruck Zuck die besten Schnappschüsse der Kinder gesammelt, die auf meinem Handy gespeichert waren. Das Telefon habe ich ja immer dabei und so entstehen meist die lustigsten Situationen aus unserem Alltag. Daraus haben wir wieder ein Büchlein erstellt, dieses Mal mit rosafarbenem Hintergrund. Weil die Oma weit weg wohnt und wir sie selten sehen, sind solche Fotos aus unserem Familienalltag für sie goldwert, denn davon bekommt sie viel zu wenig mit. Auf der letzten Seite haben wir noch ein aktuelles Bild gemacht, auf dem wir alle ein Schild hochheben: „In Gedanken bist du jeden Tag dabei, liebe Omi“

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Erinnerungen direkt vom Handy ins Fotobuch

Was glaubst du, wie gut dieses Geschenk ankam? Es war persönlich und liebevoll, hat uns aber keine Stunden an Arbeit gekostet, sondern nur 30 Minuten, in der wir beim Sammeln und Fotografieren richtig viel Spaß hatten. Wenn unsere Freunde demnächst auf eine lange Reise gehen, geben wir ihnen ein kleines Erinnerungsalbum von uns mit. Und toll finde ich so ein Buch auch in Oskars Rucksack. Nach dem Urlaub hat er immer Trennungsschwierigkeiten. So kann er mit seiner Tagesmutter Mama, Papa, Geschwister und Oma anschauen und ihm fällt die Trennung von uns leichter. Toll wäre auch ein Buch mit den großartigsten Lego-Bauten von Jimmy und Papa oder ein Mini-Album als Geschenk für die Lehrerinnen zum Schuljahresende. Einfach alle Schüler knipsen, Fotos hochladen und fertig!

Ein Fotobuch gratis für dich

Falls du auch auf der Suche nach einem schönen und kreativen Last Minute-Geschenk bist, dann wäre diese App von FotoPremio sicher das richtige. Du sitzt nicht länger stundenlang vor dem Computer, um es zu erstellen, sondern hast das Büchlein per Handy RUCK ZUCK fertig. In einem kleinen Schätzebuch finden die Kunstwerke der Kinder gebührende Wertschätzung, ohne dass du dir die Küche vollkleistern musst. Oder du machst eines ganz alleine für dich. Und jetzt kommt der Knüller: mit diesem Gutscheincode kannst du dir ein 20-seitiges RuckZuck Fotobuch im Format 10×10 cm gratis erstellen: FPBF18

Der Code ist bis zum 30.09.2018 einlösbar und du musst lediglich die Versandkosten von 3,45 Euro bezahlen. Viel Spaß beim Shooting, beim Anschauen und Verschenken!

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Du fragst dich, wieso hier Anzeige über dem Text steht? Das erkläre ich dir hier. Und wenn du Lust auf mehr Glitzer im Eltern-Alltag hast, schau doch mal auf meinem Instagram-Kanal vorbei!

Zocken im Zug

Ich bin mit den beiden größeren Kindern schon öfter Bahn gefahren und es steht demnächst wieder eine längere Reise an. Luise ist ja schon fünf, Jimmy fast sieben, da sind zum Glück ein paar Stunden im Zug kein Problem mehr. Bisher konnte ich Oskar zum Glück bei Oma, Opa oder Anton parken, denn der wäre nach einer halben Stunde genervt – und ich auch!

Ich finde Bahn fahren sogar richtig entspannend, nehme dann meinen Computer mit, höre Musik oder lese Zeitung. Aber eines liebe ich am meisten: Karten spielen und ich bin echt happy, dass ich dieses Hobby nun endlich mit meinen Kindern ausleben kann. So haben wir uns ein paar richtig coole Kartenspiele von AMIGO für die Fahrt ausgesucht, die wir nun schon getestet und für sehr gut befunden haben. Ein bisschen muss ich aufpassen, dass Luise gut mitkommt. Mit Jimmy kann ich sogar schon das komplexe Kartenspiel „Bonanza“ spielen, aber dafür ist Luise einfach noch zu klein. Außerdem kann sie noch nicht lesen. Heute verrate ich dir also unsere liebsten Kartenspiele und ich erzähle dir, wie ich mich noch mit den Kindern auf die Bahnfahrt vorbereite. Mit einer Tasche voll Snacks und Hilfsmitteln gegen Langeweile haben wir nämlich keine anstrengende Reise, sondern einen lustigen Nachmittag vor uns!

6nimmt! Junior

Der Spieleklassiker jetzt auch für die Jüngsten!

6 nimmt habe ich selbst schon früher mit meinen Eltern gespielt, allerdings war ich etwas älter als die beiden Kinder. Diese Variante ist perfekt für das gemischte Alter von fünf und sieben Jahren. Besonders hingerissen sind natürlich Tierfans, weshalb Luise sofort darauf abfuhr. Und weil sie eine Pferdenärrin ist, hat sie sich mal gleich alle Pony-Karten geschnappt. „So gehts nicht“, habe ich mit den Spielregeln in der Hand  gerufen und dem Kind zur Beruhigung eine Zimtschnecke überreicht. Dann aber gings los:

Oh nein, bald regnet es und wir müssen schnell alle Tiere in den Stall bringen. Der Reihe nach ziehen wir eine Tier-Karte und legen sie an einen der vier Ställe an. Wenn ein Tier schon im Stall ist, muss es in einen anderen Stall. Ist das Tier schon in jedem Stall vorhanden, darf man sich einen Stall aussuchen. Wer die sechste Tier-Karte anlegt, bekommt alle sechs Karten. Der Gewinnder ist am Ende der mit den meisten Karten.

Das Spiel ist schnell verstanden, spielt sich ratzfatz und macht richtig Spaß. Jimmys Kommentare, er würde lieber Fußballer in die Kabine bringen, überhöre ich. Luise ist ein wenig sauer, weil sie verloren hat. Aber beim nächsten Spiel gewinnt sie garantiert.

Der Plumpsack geht um

Dieses Spiel hat uns auch sehr gut gefallen, denn für uns Erwachsene ist es echt kniffelig. Die Kids mit ihrem Elefantenhirn sind da klar im Vorteil:

Acht Karten mit Gegenständen werden im Kreis ausgelegt. Wir haben ein paar Minuten, um uns die Gegenstände einzuprägen, dann wird umgedreht. Luise beginnt und legt die Plumpsackkarte an eine beliebige Karte an. Nun muss ich sagen, was sich darunter befindet. Stimmt es, darf ich den Plumpsack so viele Felder weiterziehen, wie es auf der Karte steht. Dann muss ich wieder raten. Kommt der Plumpsack an einer aufgedeckten Karte an, darf ich diese nehmen und eine neue hinlegen. Der nächste ist dran. Wer als erstes drei Karten hat, gewinnt. Wir haben uns einen super Trick überlegt, mit dem das Spiel noch viel mehr Spaß macht: wir denken uns am Anfang eine Geschichte rund um die Gegenstände aus und können uns die Karten dann viel besser merken. Außerdem lachen wir uns kaputt über die lustigen Dinge, die uns einfallen.

Kunterbunt Duo

Aufgepasst und Augen auf – jetzt ist doppelt so viel drauf!

Was für eine geniale Idee für ein Kartenspiel! Wir decken einfach zwei Karten auf und müssen schnell erkennen, welcher Gegenstand als einziger auf beiden Karten zu sehen ist. Wer sie findet, darf sich eine der Karten nehmen und eine neue aufdecken. Wer die meisten Karten hat, gewinnt. Das ist so einfach wie genial und auch wenn die Optik nach Kinderspiel aussieht, so ist es auch für Erwachsene ein mega Spaß!

Wir sind mit diesen lustigen Kartenspielen in jedem Fall bestens auf unsere Zugreise vorbereitet. Was eine Reise mit der Bahn außerdem vergnüglicher macht, habe ich dir aufgelistet:

  • Sitze reservieren, am besten im Kleinkind- oder im Familienbereich und auf jeden Fall mit Tisch zum Kartenspielen. Da können die Kinder dann auch lauter sein und mal ne Runde toben
  • Darauf achten, dass beim Umstieg genug Zeit bleibt. Ich bin mal mit Luise in Frankfurt in zwei Minuten von Gleis zwei zu Gleis zwölf gerast, das war eine Tortur, sage ich dir
  • Genug Snacks und Getränke einpacken: wir schmieren uns immer ein paar Laugenbrötchen mit Frischkäse und Salat, nehmen Zimtschnecken und Gummibären mit sowie Apfelschnitze, Nüsse und Rosinen. Dazu gibts Wasser und Saftschorle
  • Mediale Unterhaltung: meist gibt es in den Zügen W-Lan, aber das fällt ab und zu aus oder ist überlastet. Darum spiele ich vor der Fahrt ein paar kleine Filmchen aufs Tablet und packe Doppelstecker und zwei Kopfhörer für die Beiden ein
  • Wir nehmen immer kleine Rätselblöcke oder was zum Malen mit
  • Seife oder Desinfektionsmittel ist prima, wenn die Kinder auf die Toilette müssen und die Spender alle sind
  • Einmal durch den Zug laufen und sich die Beine vertreten. So lange kann sicher ein Nebensitzer auf die Wertsachen aufpassen. Dann einen Zwischenstopp im Speisewagen einlegen. Für Mama gibts einen Kaffee, für die Kinder was Süßes

Am meisten freuen wir uns aber aufs gemeinsame Kartenspielen. Ausgestattet mit Reiseproviant haben wir so in der Bahn richtig viel Spaß zusammen. Übrigens haben wir eines der Kartenspiele auch sonst immer dabei. Wenn wir beim Kinderarzt warten oder irgendwo sitzen und sich Jimmy und Luise langweilen, haben wir immer einen guten Zeitvertreib. Für Oskar gibts so lange ein Bilderbuch.

Gewinnspiel

Damit auch du mit den Kindern richtig loszocken kannst oder bestens auf eine Zugreise vorbereitet bist, verlose ich jeweils eines der Kartenspiele. Dafür musst du mir einfach einen Kommentar da lassen in dem steht, welches Spiel dir am besten gefällt: Der Plumpsack geht um, Kundertbunt Duo oder 6nimmt! Junior. Lustig sind alle, das haben wir wirklich ausgiebig getestet. Übrigens sind alle Karten extra stabil für Kinderhände, ab fünf Jahren bestens geeignet und für zwei bis fünf Spieler, Kunterbunt Duo sogar für bis zu acht Spielern.

Am Gewinnspiel teilnehmen darf, wer über 18 Jahre alt ist und in Deutschland wohnt. Mit der Abgabe eines Kommentars erklärst du dich damit einverstanden, dass du mir im Falle eines Gewinns deine Adresse per Email zur Weiterleitung an den Verlag mitteilst. Deine Adresse wird nur zum Versand des Spiels genutzt und anschließend gelöscht. Eine Auszahlung sowie der Tausch eines Gewinns ist nicht möglich. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mehr Infos zum Gewinnspiel findest du hier.

Das Gewinnspiel beginnt heute, am 27. Mai 2018, und endet am 03. Juni.18 um 23.59Uhr. Die Gewinner werden danach per Los ermittelt und von mir per Email benachrichtigt.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Spielen mit den Kindern und eine angenehme Reise ohne Stress und Ärger!

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Ps.: Warum hier Werbung über dem Text steht und wie das mit so einem Blog funktioniert? Das erkläre ich dir hier.

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Wir haben seit letztem Herbst ein Schulkind und können nun auf ein paar Monate Schul-Erfahrungen zurückblicken. Bisher lief es ganz prima und Jimmy geht gerne zur Schule, auch wenn seine größte Leidenschaft der Fußball ist. Wenn er von seinen Vormittagen erzählt, geht es meist um die große Pause und die Anzahl der Tore, die er erzielt hat. Mich interessieren zwar eher die Neuigkeiten aus dem Klassenzimmer, aber die sind für Jimmy zweitrangig. Verändert hat sich natürlich in erster Linie, dass das Kind nun viel Zeit auf einem Stuhl verbringt, auch wenn die Grundschule mehr Bewegung und Sport als gewöhnlich anbietet. Darum ist es umso besser, dass Jimmy nach den Hausaufgaben sofort aufspringt, um ein paar Bälle ins Tor zu schießen. Allerdings sitzt er an manchen Tagen über seinen Spielplan gebeugt und spielt Bundestrainer. Dabei denkt er sich Mannschaftsaufstellungen aus und malt die Spieler mit Namen auf einen Fußballplatzblock. Auch liest er gerne Fußballzeitschriften, die er sich von seinem Taschengeld kauft, und verbringt damit Stunden am Tisch.

Was mir wichtig ist: ein guter Stuhl

Mir ist die Bewegung deshalb so wichtig, weil ich Nacken- und Rückenprobleme vererbt bekommen habe. Was dagegen am besten hilft, ist tatsächlich Bewegung. Und weil es gut sein kann, dass auch der Nacken von Jimmy empfindlich ist, bin ich froh, dass er die meiste Zeit des Tages wie ein Gummiball herum hüpft. Vor der Einschulung habe ich mir überlegt, wie wir seinen Schreibtischplatz im Kinderzimmer gestalten sollen. Den Schreibtisch durfte er sich ganz alleine aussuchen, nur bei der Wahl des passenden Stuhls wollte ich ein Mitspracherecht. Ich habe lange recherchiert, bis ich die Quadratur des Kreises gefunden habe: einen Stuhl, der ergonomisch gut ist, der eine gesunde Haltung beim Sitzen fördert und auch noch schön aussieht. Das war echt eine Herausforderung, denn ich finde die meisten Stühle nicht besonders hübsch. Was ich allerdings schon lange weiß: gute Sitzmöbel sind teuer, aber sie halten ewig und die Anschaffung lohnt sich.

Der Swoppster

Rausgesucht habe ich den Swoppster von aeris in apple green, der perfekt ins Kinderzimmer passt. Zum Glück war Jimmy sofort begeiestert, vor allem, als das gute Stück bei uns eintraf: Es macht nämlich riesen Spaß, darauf zu sitzen, weil sich der Sitz in alle Richtungen kippen lässt. So hampelte das Kind natürlich erst einmal eine Runde darauf rum. Bewegung pur, sogar beim Sitzen, das hat mir sofort gefallen. Aber keine Sorge, wenn Jimmy seine Hausaufgaben macht, ist er nicht abgelenkt. Vielmehr beugt sich der Stuhl dann sanft mit. Wenn Jimmy etwas greifen möchte, das weiter hinten auf dem Schreibtisch liegt, muss er nicht aufstehen, denn der Stuhl kippt einfach mit. Das vertikale Schwingen entlastet die Bandscheiben, erleichtert das Aufstehen und fördert die Durchblutung, so sagt es uns die Beschreibung auf der Internetseite. Mir ist am wichtigsten, dass Jimmy aufrecht sitzt. Vielleicht kennst du das selber von deiner Arbeit am Schreibtisch: wir neigen dazu, uns an die Stuhllehne zu lehnen und daran abzusacken. Wenn diese Lehne fehlt, sitzen wir viel aufrechter. So auch Jimmy bei den Hausaufhaben. Der stabile Fußring verhindert, dass er umkippt, da kann er noch so viel rumhampeln. Das tut ein Schulkind nämlich immer mal wieder in kleinen Pausen. Ziemlich gut eigentlich, denn die Kinder sorgen so ganz automatisch dafür, dass ihr Rücken entlastet wird. Die Sitzhöhe kann beim Swoppster auf Größe und Gewicht eines Kindes eingestellt werden und bleibt so ein langjähriger Begleiter.

Ein Schreibtisch zum Wohlfühlen

Mit dem Swoppster haben wir einen richtig tollen Schreibtischplatz für Jimmy geschaffen. Was ich auch so mag an diesem Stuhl: er lässt sich einfach unter den Tisch schieben und so hat Jimmy nach dem Hausaufgaben machen viel Platz zum Spielen. Neben dem Tisch steht noch ein anderes Highlight: Weil er so gerne Fußball-Siegerehrungen nachspielt, hat der Opa ihm ein Siegerpodest gezimmert. Die drei Teile ergeben aufeinander gestellt einen Turm mit drei Schubladen, in denen Jimmy sein Schulzeug aufbewahrt. Über dem Tisch hängt ein wunderschöner Schnappschuss von meinem fotobegabten Studienfreund und für Jimmys Medaillen haben wir auch eine tolle Vorrichtung zum Aufhängen gefunden.

Weniger Stress bei den Hausaufgaben

Auch wenn Jimmy sich schöneres vorstellen kann als Hausaufgaben zu machen, fühlt er sich am Tisch in seinem Fußball-Kinderzimmer total wohl. Übrigens habe ich drei gute Tipps für dich, die unseren Schulallag enorm erleichtern:

  • ich lasse Jimmy seinen Hausaufgaben selbstständig machen und schaue nur selten drüber. Wenn er Hilfe braucht, ruft er mich, und ich gucke natürlich regelmäßig nach, ob es Notizen oder Bemerkungen der Lehrerin gibt.
  • dank richtig toller Lehrerinnen haben wir Eltern den Hinweis darauf zu achten, dass die Kinder in der ersten Klasse nicht länger als eine halbe Stunde Hausaufgaben machen sollen. Wenn sie viel länger brauchen, dürfen sie abbrechen und ich schreibe einen kleinen Vermerk dazu. Allerdings passe ich ein wenig auf, dass Jimmy in der halben Stunde nicht nur Stifte spitzt oder „für immer BVB“ auf sein Heft kritzelt
  • den Ärger rund um verlorene Schulsachen habe ich auf Rat der Wunschkindbuch-Autorinnen so verbannt: auch wenn ich eigentlich auf Qualität bei Stift, Radierer und Co Wert lege, ist das in Jimmys Fall einfach zu teuer. Ich habe nun einen Vorrat an billigen Buntstiften und fülle damit das Mäppchen auf. Er ist einfach mit den Herausforderungen der Schule so beschäftigt, dass die Organisation der Dinge zu viel des Guten ist. Ich weiß, er wird es mit der Zeit lernen. Solange bin ich sein Zeugwart, spitze Stifte und helfe ihm mit Ersatz aus der Patsche.

Falls auch du bald ein Schulkind hast und dir viele Gedanken machst, kann ich dich beruhigen! Unsere Kinder schaffen das ganz gut, wir müssen ihnen nur ein wenig vertrauen und ihnen Zeit geben. Unterstützen können wir sie mit unserem Verständnis, viel Liebe und einer guten Umgebung zum Lernen. Und wenn wir darauf achten, dass die Kinder genug Bewegung bekommen, dann ist das die halbe Miete.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

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(Werbung) Ich liebe Familienfotos. Allerdings finde ich diese gestellten Gruppenbilder mit Mutter ruhend auf dem Sofa, auf ihren Schultern liegend die Hände ihrer Lieben, ganz furchtbar. Viel besser gefallen mir Schnappschüsse, die das echte Leben zeigen. Daher mache ich Bilder am liebsten selber!

So kommt es, dass ich kaum Bilder von mir mit den Kindern habe. Das wollte ich nun unbedingt ändern und habe lange nachgedacht, wie wir das wohl hinkriegen können. Irgendwie lustig sollen sie sein und mich mit den Kindern zeigen mit unseren ganz besonderen Eigenarten. Sind Familien nicht alle irgendwie einzigartig? Sicher ist das bei dir zuhause auch so. Ihr habt vielleicht einen ganz speziellen Witz, einen Insider, bei dem nur ihr lachend auf dem Teppich liegt. Oder ihr mögt ein Lied, ein Gedicht, ein Motto, das genau zu euch allen passt. Bei uns ist es so, dass Jimmy vor einem halben Jahr damit anfing, sich selbst als Pandabärchen und mich als Panda-Mama zu bezeichnen. Das hat sich jetzt so eingebürgert und brachte mich auf eine geniale Idee für unser perfektes Familienbild.

Ideen für individuelle Familien-Fotos

Also habe ich bei Spreadshirt ganz einfache, weiße T-Shirts mit verschiedenen Aufschriften bestellt: eines mit „Panda-Mama“, drei mit „Pandabärchen“ drauf. Du kannst dort alle möglichen Motive oder Schriftzüge aufdrucken lassen, je nach Lust und Laune. Im Internet habe ich dann nach Vorlagen für Pandamasken gesucht und sie mit Kreide auf dickes Aquarellpapier gemalt. Die Masken habe ich ausgeschnitten und mit Hilfe kleiner Löcher eine Paketschnur zum Zubinden drangebunden – fertig waren die super süßen Pandabärchenmasken.

An einem Nachmittag habe ich die Kinder, sie waren übrigens alle in bester Laune, auf unsere Terrasse geholt. Ich weiß, Fotos machen ist nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung von Kindern. Und ehrlich gesagt habe ich auch eine kleine Belohnung versprochen, denn vor allem Jimmy hasst es, zu posieren. Tante Lisa hat dann die Kamera geschnappt und drölfzigtausend Fotos gemacht, dazu ein paar lustige Animationen geboten und die Kinder mit Seifenblasen bei der Stange gehalten. Das Ganze hat knapp zehn Minuten gedauert, dann durften die Drei wieder springen und sich ein dickes Eis aus der Truhe holen – so viel Spaß muss sein für die besten Topmodels -bärchen der Welt.

5 ultragute Tipps für Schnappschüsse

Dann ging es ans Aussuchen und die Ausbeute war tatsächlich nicht schlecht. Klar, die meisten sind Ausschuss, aber das ist bei Profis nicht anders. Daher schreibe ich dir nun meine persönlichen Tipps für schöne Familienbilder auf:

  • Achte auf eine gute Kamera, am besten eine Spiegelreflex-Kamera. Wenn ihr keine habt, leih dir eine aus. Die Bedienung ist nicht so schwer, du musst dich vielleicht ein bisschen reinfuchsen. Da gibts auch viele gute Youtube-Tutorials und du lernst dabei Dinge fürs Leben!
  • Gutes Licht ist die halbe Miete, daher gehst du am besten ins Freie. Knallt die Sonne vom Himmel, sucht euch ein schattiges Plätzchen, sonst ist das Licht nicht günstig. Optimal ist leichte Bewölkung. Hast du zu wenig Licht, dreh den ISO-Wert der Kamera etwas hoch. Allerdings musst du aufpassen: ist dieser zu hoch, sind die Bilder bei einem Poster-Ausdruck körnig
  • Gute Stimmung ist bei Kindern wichtig: ist eines von ihnen müde oder schlecht gelaunt, vergiss es. Halte sie am besten mit Seifenblasen oder Luftballons bei Laune, das sieht hinterher auch super aus. Wenn einer keine Lust mehr hat, brich ab.
  • Bildbearbeitung ist übrigens auch für Anfänger möglich. Jeder moderne Computer hat kostenlose Programme für die Basics. Ich benutze einen Mac und die Foto-App, die dabei ist. Hier helle ich zu dunkle Bilder auf, wähle den richtigen Ausschnitt oder lege einen Filter drüber. Manchmal sehen Bilder in schwarz-weiß klasse aus, das geht mit diesen Programmen ganz einfach und per Klick.
  • Alle im Kleidchen? Nein, bloß nicht, es sei denn, die Damen der Familie lieben Kleider. Zieht an, in was ihr euch wohl fühlt. Wenn ihr Lust habt, machen blaue Jeans und weiße Shirts was her.
  • Ein Familienmotto macht die Bilder individueller und vor allem lustiger. Liebt ihr große Hüte? Dann setzt euch alle etwas auf den Kopf. Hört ihr gerne Märchen? Dann verkleidet euch für die Fotos als Feen und Zwerge. Seid ihr Harry Potter-Fans? Malt euch einen Blitz auf die Stirn und bastelt einen Zauberstab. Habt ihr ein schönes Motto? Schreibt es mit Kreide an eine Außenwand oder lasst es euch auf ein Shirt drucken.

Schau mal, das obere Bild. Oskar hat gequengelt, Jimmy und Luise haben Faxen gemacht. Aber das ist mein Lieblingsbild geworden. Es ist so lebendig wie das Leben mit Kindern und dieser Schnappschuss ist nur entstanden, weil alles völlig ungekünstelt war. Es wird einen Ehrenplatz in unserem Wohnzimmer bekommen.

Du siehst, du musst nicht immer 200 Euro für schöne Familienfotos ausgeben. Mit etwas Kreativität und euren ganz eigenen Vorlieben macht ihr das selbst am besten. Wenn nämlich kein fremder Fotograf zugegen ist, seid ihr viel ausgelassener. Das ist meiner Meinung nach das wichtigste für Fotos, die nicht gestellt wirken. Übrigens könnt ihr ein Stativ und einen Selbstauslöser nehmen, falls ihr keinen Helfer habt. Jedenfalls entstehen so unvergessliche Schnappschüsse für die Ewigkeit und ihr habt auch noch perfekte Geschenke für die Verwandten.

Achso, und sei nicht streng mit den Kindern. Eines unserer schaut auf allen Fotos ein wenig seltsam aus der Wäsche, weil es Fotos machen nicht mag. Ist doch nicht schlimm, das Kind guckt halt so. Wenn einer die Augen zukneift oder die Zunge rausstreckt, macht das das Ganze lebendig. Nichts ist schlimmer als ein verkniffenes Lächeln.

Also, bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Zur Transparenz: Spreadshirts hat mir die T-Shirts kostenlos für unser Foto-Shooting zur Verfügung gestellt.

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