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(Werbung) Ein feines Näschen: warum wir bei Düften vorsichtig sind

Ich bin ein totaler Duftmensch und liebe gute Gerüche. Meine Familie lacht mich sogar aus, weil ich immerzu an allem schnuppern muss. Witzigerweise habe ich diese Eigenart an meine Tochter weitergegeben, die ein ganz feines Näschen hat und sich immer freut, wenn sie irgendwo eine gute Brise erhascht. Seit meiner ersten Schwangerschaft hat sich mein Duftempfinden aber total verändert. Zuvor habe ich Parfüms, Waschpulver und Shampoos geliebt und genau diese Düfte wurden von nun an unangenehm. Seit fast sieben Jahren stehe ich deshalb total auf Naturkosmetik und benutze insgesamt viel weniger Düfte. Auch Waschmittel kommt bei mir nur noch in minimaler Dosis in die Maschine. Trotzdem kann ich ohne gute Gerüche nicht leben, denn sie lösen in mir schöne Gefühle aus: Mit dem richtigen Duft beame ich mich kurz mal raus aus dem Alltag und kann total gut entspannen.

Allerdings achte ich bei ätherischen Ölen immer auf Qualität, denn bei Kindern bin ich mit Raumbeduftung vorsichtig. Zunächst einmal wende ich immer nur ganz wenig davon an und schaue auch genau darauf, welche Düfte für Kinder geeignet sind. Am liebsten benutze ich die Duftöle von PRIMAVERA, denn sie sind naturbelassen und nicht verändert, enthalten keine synthetischen Zusätze und sind sortenrein, das heißt, dass sie nicht mit anderen Ölen gestreckt sind. Wir sind mindestens drei Mal im Jahr im Allgäu und dann gucke ich immer gerne in Oy-Mittelberg im Shop vorbei. Dort gibt es eine gigantische Duftauswahl und ich nehme mir immer einen neuen Lieblingsduft für mich und die Kinder mit.

Urlaub mit Kindern Allgäu

Oh, wie das hier duftet!

Weil wir vor einiger Zeit umgezogen sind und ich ein neues Arbeitszimmer eingerichtet habe, habe ich mich viel mit der Wohlfühlatmosphäre in diesem Raum beschäftigt. Mein Vater hat mir einen wunderschönen Schreibtisch gebaut, ich habe ein paar neue Regale gekauft und Bilder aufgehängt. Aber irgendwie fehlte mir noch etwas zu meinem Glück. Wie schön, dass ich den Duftvernebler gefunden habe. Dieses schöne Gerät von PRIMAVERA sieht nämlich nicht nur super aus, sondern verströmt auch zarte Nebelschwaden, die mit meinem Lieblingsduftöl mein Zimmer in eine richtige Wohlfühloase umwandeln. Vorher hatte ich ein Duftlämpchen hier drinnen, aber die Frage, ob ich es beim Verlassen des Hauses auch ausgemacht habe, hat mir die Nerven geraubt. Diese Lösung ist nun perfekt für mich. Als großer Lavendelfreund träufele ich zu dem Wasser, das in den Vernebler gefüllt wird, ein paar Tropfen Lavendel-Öl und schalte das Gerät an. Es plätschert ein wenig vor sich hin und schon duftet es herrlich. Orange ist mein zweiter Lieblingsduft und ich finde, dass es sich gleich viel entspannter arbeiten lässt.

Duftvernebler

Im Badezimmer habe ich nun auch ein Fläschchen mit Raumduft. Du kannst eines von PRIMAVERA fertig kaufen, ich liebe den Duft Gute Laune. Wenn ich davon genug habe, mische ich mir einfach ein neues an. Die Glasflasche lässt sich ganz einfach aufschrauben und befüllen. Du nimmst 10 Tropfen des Duftöls deiner Wahl, einen Teelöffel 90-prozentigen Alkohols aus der Apotheke (beim Kauf wies mich die Apothekerin extra darauf hin, dass er nicht zum Trinken sei!) und 100 ml destilliertes Wasser. Einfach schütteln und schon hast du einen neuen Raumduft gemischt.

Alltagspause mit Massage

Überhaupt kannst du mit dem Duftölen von PRIMAVERA eine ganze Menge tolle Sachen machen! Genial sind natürlich Massagen. Dafür gibt es das gut verträgliche Mandelöl in Bio-Qualität, von dem du einfach 100 ml nimmst und es mit 5-10 Tropfen deines Lieblingsöls vermischst. Ich habe öfter mal Nackenbeschwerden und bitte dann Anton, dass er mir den Nacken massiert. Frag doch mal deinen Liebsten, ob er das heute Abend für dich tun kann! Dazu setzt du dich bequem aufs Sofa und machst Nacken und Hals frei. Bei der Massage nun mit den Fingerspitzen langsam die Muskeln auflockern und die Finger dorthin legen, wo der Kopf mit dem Nacken verbunden ist. Beim Massieren einen sanften Druck ausüben und vom Nacken auf die Schultern übergehen. Ich wette, dass du nach einer 5-minütigen Massage ein ganz neuer Mensch bist, und auch deinen Kindern tut so eine kleine Massage richtig gut.

Eine tolle Idee ist auch eine sanfte Fuß- oder Handmassage. Dafür gibst du 50 ml Mandelöl, 8 Tropfen Lavendel Fein und 2 Tropfen Zeder in ein Schälchen und massierst dir selber oder deinen Kindern den Fuß oder die Hände. Das tut richtig gut, wenn ihr mal unruhig seid oder nicht einschlafen könnt.

Und ich habe noch eine Massage-Idee: Hast du dir schon einmal die Ohren massiert? Dafür gibst du 3 Tropfen Lavendel Fein und 1 Tropfen Zeder sowie 5 ml in ein Schälchen und massierst dir damit die Ohrmuschel. Das ist eine echte kleine Auszeit im Alltag und ich mache es manchmal in meiner Mittagspause. Das tut richtig gut und danach dufte ich auch noch so angenehm. Ich finde diese natürlichen Düfte viel angenehmer als jedes Parfüm!

Minze gegen Migräne

Ich leide immer wieder unter Migräne und was mir dann total hilft, ist der Aromastick Klarer Kopf mit Minze. Ich rolle ihn mir über Nacken und Schläfen und lege mich dann ins Bett. Das tut total gut auf der Haut und hilft gegen den Kopfschmerz. In meiner Handtasche ist auch einer dabei und ich kann ihn dir gegen jede Art von Kopfschmerz sehr empfehlen. Was in diesem Fall übrigens auch gut hilft, ist ein Säckchen mit Leinsamen.

Das kannst du ganz einfach selber nähen und mit Leinsamen befüllen. Lege es je nach Bedarf eine halbe Stunde in die Gefriertruhe oder eine Minute bei 400 Watt in die Mikrowelle. Danach legst du es dir über die Augen. Luise hat auch so ein Kissen, auf das ich noch ein bisschen Orangenöl gebe. Dann liegt sie in ihrem Bett und ich lese ihr eine Geschichte vor – ein Traum! Du kannst das Säckchen zusammen mit dem Roll-On auch gut an Kopfschmerzgeplagte verschenken!

Weitere Ideen für Duftöle

Aber es gibt noch so viel mehr, was du mit den ätherishen Duftölen von PRIMAVERA machen kannst. Das Gute ist, dass die Düfte naturrein sind, das bedeutet, dass sie ausschließlich von der angegebenen Pflanze stammen und einer strengen Qualitätskontrolle unterliegen. Der Duft Lavendel fein ist außerdem in Demeter-Qualität, das ist das Markenzeichen für Produkte aus biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise. Lavendel fein benutze ich deshalb auch gerne für die Kinder, zum Beispiel für einen Lavendel-Wickel gegen Husten und Bronchitis. Wie du einen Wickel selber machen kannst, habe ich hier beschrieben.

Außerdem kannst du mit den ätherischen Ölen

  • ein Aromabad nehmen. 5-15 Tropfen Öl in ein bis zwei Löffel Honig rühren und in ein Vollbad geben oder 3-5 Tropfen sowie eine Handvoll Meersalz für ein Fußbad verwenden
  • deine Wäsche beduften. 1 Tropfen deines Lieblingsöls auf ein Stück Stoff träufeln und es in deinen Kleiderschrank legen
  • eine Gesichtsmaske machen. 2 Tropfen ätherisches Öl mit 1 Teelöffel Mandel- oder Olivenöl mischen und mit drei Esslöffeln Speisequark vermischen. 10 bis 15 Minuten einweichen lassen.
  • Putzmittel herstellen. 3 bis 5 Tropfen Öl mit etwas Flüssigseife mischen und in 5 bis 8 Liter Wasser geben. Diese Mischung reinigt super gut und verleiht dem Raum einen feinen Duft
  • die Wäsche beduften. Gib 2 bis 3 Tropfen Aromaöl anstelle eines Weichspülers in den letzten Spülgang

Und nun wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Entspannen. Leg die Beine hoch, mach es dir ab und zu gemütlich oder tut euch in der Familie mit einer Massage gegenseitig etwas Gutes.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Ps.: Warum ist dieser Text mit „Werbung“ gekennzeichnet? Ich weiß dein Vertrauen zu schätzen und erzähle dir hier meine ehrliche Meinung, auch wenn es sich um eine Zusammenarbeit mit PRIMAVERA handelt. Wenn du mehr zum Thema Kooperationen bei Heute ist Musik erfahren möchtest, klicke einfach hier.

Der erste Monat ist rum und ich berichte dir in einem zweiten Update, wie das Entspannungsprojekt läuft!

Ich bin alles in allem sehr zufrieden und ich hoffe, dass ich weiter motiviert bleibe. Denn in den letzten drei Wochen habe ich mich wirklich mehr bewegt und etwas für mich getan – und das war das Ziel. Tatsächlich habe ich meinen Plan etwas angepasst, denn meine ursprünglichen Ideen ließen sich zeitlich nicht umsetzen. Also laufe ich jetzt zwei Mal die Woche für 45 Minuten und mache nur zwei Mal die Woche Yoga für 20 Minuten. Meine Meditation mache ich von Montag bis Freitag und momentan nur für etwa fünf Minuten. Früh zu Bett zu gehen schaffe ich einfach nicht, aber spätestens um 23 Uhr mache ich das Licht aus.

Meine Motivation: Tipps für dich!

Vielleicht interessiert es dich, wie ich mich motiviere? Fürs Laufen muss ich mich nie motivieren, das mache ich einfach gerne. Aber ich muss mir die Zeit nehmen und plane mir die Termine mit Post-its in den Kalender. Wenn es unmöglich ist, alleine zu gehen, nehme ich die Kids mit. Oskar sitzt im Fahrradanhänger und die Großen fahren selbst Fahrrad. Und auch wenn wir nur eine kleinere Runde machen: das wichtigste ist, draußen an der frischen Luft gewesen zu sein. Klar meckern die Kinder, wenn ich ankündige, was ich vorhabe. Aber hinterher sind sie immer froh, dass wir die Fahrradtour gemacht haben. Schau mal hier, da habe ich auf Facebook live berichtet!

Wenn ich alleine bin, höre ich Musik oder Podcasts (SWR1 Leute, genial!), je nach Laune. Und letzte Woche habe ich mir ein neues Lauf-Outfit gegönnt: Ein Shirt, das ich nach oben hin gut schließen kann, damit ich am Hals nicht friere und eine Weste, die den Oberkörper warm hält, aber in der ich nicht so sehr schwitze. Meine nächste Anschaffung ist eine neue Laufhose und ich brauche dringend neue Schuhe. Wusstest du, dass Nacken- und Rückenschmerzen entstehen können, wenn du in alten Schuhen unterwegs bist? Erstelle dir doch eine gute Playlist mit Musik, die du magst. Dann läuft es sich gleich viel besser. Und wie schon erwähnt: Nordic Walking ist eine echte Alternative, wenn du Laufen doof findest. Dabei kommst du auch ganz schön ins Schwitzen und ich habe früher immer Oskar ins Tragetuch gebunden, als er noch ein Baby war, und ich meinen Beckenboden schonen musste. Rausgehen tut so gut, das ist ein wichtiges Resumé. Vielleicht kennst du diese Tage mit den Kids, die einfach mies laufen. Bisher hat es Rausgehen immer wieder rausgerissen und wir sind abends doch ganz zufrieden ins Bett gegangen. Und ein strammer Spaziergang tut es allemal, du musst ja nicht unbedingt in die Sportklamotten hüpfen…

Yoga macht mir auch riesig Spaß und ist so schön entspannend. Ich gucke mir dazu die Rücken- und Nackenvideos von Mady Morrison an und mache eher die Anfänger-Übungen. Wenn ich damit fertig bin, merke ich, wie gut das meinen Schultern tat. Meine Rückenschmerzen, die vor allem vom Tragen der Kinder kamen, sind viel besser geworden. Yoga in einem Kurs wäre sicher noch besser, aber das schaffe ich zeitlich einfach nicht.

Die Meditation bringt mir viel, auch wenn die fünf Minuten nur eine Minimaldosis sind. Allerdings ist es wirklich schwer, sich auf seinen Atem zu konzentrieren und meist gehen mir viel zu viele Dinge durch den Kopf. Aber genau das ist ja auch eine Sache der Übung und ich bin sicher, dass es mir in ein paar Wochen noch leichter fällt. Wenn ich mal wieder zu lange arbeite und dann direkt vom Schreibtisch in die Küche renne, bin ich immer ein wenig beleidigt mit mir. Diese Auszeiten für mich sind mir in den paar Wochen so wichtig geworden und ich zehre von diesen wenigen Minuten total. Es ist noch ein sehr langer Weg, bis ich mich wirklich nur auf den Atem konzentrieren kann, aber ich kann es dir nur empfehlen! Wie wäre es denn, wenn du mit einer Kinder-CD startest? Still sitzen wie ein Frosch (Affiliate Link) von Eline Snel ist ein wunderbares Büchlein mit Übungs-CD. Du kannst die Meditation mit deinen Kindern machen, oder startest einfach selbst damit! Hier habe ich das Buch schon einmal beschrieben.

Ich merke, dass es in erster Linie um die Zeit geht, die ich mir schenke, egal ob beim Yoga, Laufen oder Meditieren. Yoga-Coach Mady beendet ihre Videos immer mit dem Hinweis, sich selbst für die Zeit zu danken, die man sich nimmt. Und das ist der Punkt: ich werde mir durch meine täglichen Übungen immer bewusster, was ich eigentlich den ganzen Tag leiste. Die Kinder groß zu ziehen, die Familie zu managen, den Job gut zu machen – all das ist für Väter und Mütter ziemlich anstrengend. Da immer irgendwo was zu tun ist, müssen wir uns die Zeit nehmen. Bei drei Kindern geht das sogar nur mit Hilfe eines Kalenders. Deshalb möchte ich dich noch einmal dazu motivieren, dir Zeit für dich zu nehmen. Es muss kein Laufen gehen sein, kein Yoga oder keine Meditation. Ein Spaziergang, eine halbe Stunde im Roman schmökern, Kaffee trinken und Zeitung lesen, die Lieblingsmusik hören, neue Schuhe shoppen gehen, mit einer Freundin quatschen, einen Ballett-Kurs besuchen, Singen lernen – was auch immer dir gut tut, mach dir dieses Geschenk, denn du bist es wert! Übrigens habe ich mich neulich mit Kopfhörern aufs Sofa gelegt und einfach nur der Musik gelauscht. Es braucht so wenig, um mehr Glück in den Alltag zu bringen. Und wenn du denkst, ich bin jetzt immer lieb zu den Kids und habe aufgehört zu schreien – muss ich dich enttäuschen. Ich fahre immer noch oft aus der Haut, so bin ich eben. Aber für uns Mütter ist es wahnsinnig wichtig, uns so anzunehmen, wie wir sind.

Wie gehts weiter?

Im Februar widmen wir uns dem Thema Haushalt und Ordnung. Das birgt immer enorm viel Sprengstoff und ist meist der Grund für meine Ausraster zuhause. Aber ich habe mir ein paar Ideen überlegt, wie ich entspannter damit umgehen kann. Außerdem erzähle ich dir von meinen Ordnungs-Hacks. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich, wenn du mir auf Instagram folgst. In meinem Instastorys nehme ich dich mit auf die Reise zu mehr Entspannung und berichte, wie es in Sachen Mutter-Kur weitergeht. Soviel sei verraten: wenn alles gut läuft, bin ich im Herbst für drei Wochen weg – und zwar alleine!

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

 

Wie sieht es bei Nina aus?

Oh, wenn ich Laura’s Motivation lese, fühle ich mich ganz ehrlich ein klein wenig schlecht. Ich habe es genau einmal geschafft mit Bosse im Fahrradanhänger joggen zu gehen. Und hier kommen meine „Ausreden“: Dauerregen und ständig kranke Kinder. Die Zeit in der ich kein Kind gehütet habe, habe ich zum Arbeiten, Aufräumen und Putzen genutzt. Und ich weiß, dass es darum geht etwas für sich selbst zu tun, aber ich war im Januar noch zu sehr im „Ich muss das alles irgendwie schaffen!“-Modus.

Es gibt aber auch zwei Sachen, die ich ziemlich gut durchgezogen haben. Bei meinem ersten Kaffee lese ich den Kindern nicht gleichzeitig vor, sondern sie haben einigermaßen verstanden, dass sie mich während meines ersten Kaffees am Tag in Ruhe lassen und miteinander spielen sollen 😉 Und abends entspanne ich in der Regel eine Stunde mit irgendeiner netten Serie. Aber den Punkt Sport will ich definitiv weiter im Auge behalten, weil ich weiß, wie wichtig dieser für das innere Gleichgewicht ist. Hier gehts zu meinem Instagram-Kanal. Ich freue mich, wenn du mir folgst!

 

Heute gebe ich dir ein kleines Update von meinem #Entspannungsprojekt! Die erste Woche ist rum, allerdings waren die Bedingungen denkbar günstig: wir hatten keinen Alltags-Stress, Anton hatte Urlaub und der Höhepunkt war eine kleine Auszeit mit meiner Schwester in einem Wellness-Hotel. Kein Wunder, dass ich genug Zeit für Sport und Meditation hatte und mich gerade wohl und entspannt fühle. Dieses Gefühl möchte ich in meinen Alltag retten, zumindest ein wenig…

#Entspannungsprojekt

Laufen ist mein Hobby

Zuvor möchte ich dir aber noch etwas erzählen. Viele Leser fanden das Projekt toll und manche haben sogar Lust, mitzumachen. Einige haben mich aber auch gefragt, ob ich mir mit meinem Sport- und Meditationsprogramm nicht neuen Druck aufbaue. Ich kann den Gedanken gut verstehen: da jammere ich über Stress und meine Lösung ist, mir noch mehr Druck zu machen. Aber lass mich dir etwas erklären. Ich liebe es, laufen zu gehen. Das war nicht immer so, aber mit der Zeit aber habe ich gemerkt, wie gut ich dabei runter kommen kann. Meine Gedanken plätschern so vor mich hin, ich höre Musik oder Podcasts und denke gar nichts. So ist das Laufen gehen zu einem großen Hobby geworden und ich fühle mich hinterher immer unglaublich wohl und zufrieden. Wenn es dir anders geht, kann ich zu gut verstehen, dass dir schon der Gedanken an Joggingschuhe Stress bereitet.

Auch meine Yoga-Sessions zuhause und vor allem die Meditation tun mir ungemein gut. Ich mache es aber meist aus Bequemlichkeit nicht, pflanze mich lieber vor den Fernseher und beklage mich dann, dass Rücken und Nacken schmerzen. Mein Plan für Januar sieht aus diesem Grund keinesfalls vor, ein knallhartes Sportprogramm durchzuziehen, meine Muskeln zu stählen, schlank zu bleiben oder zu werden oder sonstiges, was nach enorm viel Druck klingt. Ich will mir lieber Zeit nehmen für die Dinge, die mir und vor allem meinem Körper gut tun. Tatsächlich waren die Rückenschmerzen der letzten sechs Wochen mein größtes Problem und die haben sogar schon merklich nachgelassen.

Baut mein Programm Druck auf?

Eine Leserin fragte mich, ob meine Pläne nicht erst recht Druck aufbauen würden. Und ich glaube, dass wir Frauen uns tatsächlich selbst viel stressen. Mein Projekt soll aber keineswegs Druck ausüben, weder auch mich selbst noch auf dich als Leserin. Ich bin einfach gespannt, wie gut mein Vorhaben klappt und bin mir sicher, dass sehr vieles einfach nicht machbar sein wird. Auf diesem Weg nehme ich dich mit, damit du und ich erkennen, dass gar nicht alles immer so klappen muss, wie wir es uns vorgenommen haben. Scheitern gehört dazu und ist auch oft überhaupt nicht schlimm. Gut möglich, dass mein Sportprogramm in den nächsten Wochen auf einmal Yoga in der Woche zusammenschrumpft. Aber das ist dann immer noch besser, als nichts zu tun, oder?

Deshalb werden wir uns hier über den Blog, bei Instagram oder bei Facebook weiter austauschen und uns gegenseitig Tipps geben, was gut tut, was zu viel des Guten ist oder was ganz einfach im Alltag nicht machbar sein wird. Nina hat es in ihrem Text schon angedeutet: für sie ist es unvorstellbar, die Kinder beim Joggen mitzunehmen. Ich habe Luise einmal auf dem Roller mitgenommen und sie konnte nach zehn Minuten nicht mehr. Gut möglich, dass diese Idee bald in die Tonne wandert.

Und noch eine Sache möchte ich dir unbedingt mitgeben: Wenn du dich auch im Januar mit dem Thema Bewegung, Sport, Meditation oder dem Körper im Allgemeinen beschäftigen möchtest, überlege einfach, was dir so gut tut.

Wie du dir mein Januar-Programm ummodeln kannst:

  • Wenn du nicht gerne läufst, könntest du Walken ausprobieren. Ich habe mir vor einem Jahr Baby Oskar in die Trage gespannt und bin mit meinen Stöcken losmarschiert. Das hat riesen Spaß gemacht und Oskar hat immer ewig geschlafen. Es gibt viele Walking-Gruppen, denen du dich anschließen kannst, wenn du mit dem Rhythmus Schwierigkeiten hast. Probier es einfach mal aus – einmal die Woche reicht völlig für den Anfang.
  • Wenn du auch dem Walken nichts abringen kannst, wäre ein Spaziergang eine Alternative. Einmal die Woche bei jedem Wetter raus und eine Runde Gehen ist ein super Vorsatz. Auch das tut deinem Körper gut, die frische Luft und die Bewegung ist ein prima Entspannungsprogramm und macht selbst bei trübem Grau schlechte Laune. Nimm die Kinder mit und los gehts!
  • Vielleicht ist das alles nichts für dich und du hast viel mehr Lust, eine neue Sportart auszuprobieren. Schau doch mal in deiner Volkshochschule oder beim örtlichen Sportverein nach. Wenn du in einer Großstadt wohnst, hast du sowieso die freie Auswahl. Ich habe gehört, dass Pole Dance total viel Spaß machen soll. Aber auch ein Yoga-Einsteiger-Kurs oder Ballett wäre möglich. Das Gute an so einem Kurs ist, dass du raus kommst und andere Menschen triffst. Vielleicht ist das für dich viel schöner, als alleine durch die Gegend zu marschieren?
  • Du kannst mit Meditation nichts anfangen? Dann habe ich ein paar andere Ideen, um zu entspannen. Hast du mal was von Muskelrelaxation nach Jacobson gehört? Das ist weniger „esotherisch“, aber super gut gegen gestresste Nerven. Es gibt Kurse, Hör-CDs oder Bücher darüber und mir hat es schon vortrefflich gegen Migräne geholfen
  • Du könntest dir auch vornehmen, einmal am Tag eine halbe Stunde auf dem Sofa zu verbringen und gute Musik zu hören. Vielleicht entspannt dich das mehr als alles andere. Wie du dein persönliches #Entspannungsprojekt gestaltest, ist ganz dir überlassen.

Ich will dir damit sagen, dass du auch bei meinem #Entspannungsprojekt mitmachen kannst, wenn du mein persönliches Sport-Programm eher nicht so ansprechend fandest. Alles ist erlaubt, was dir und deinem Körper gut tut. Wichtig ist nur, dass du dir ein Ziel und Zeitpunkte setzt. Im Alltag mit Kindern geht sowas nämlich schnell unter und schwupps, faltest du lieber Wäsche, anstelle deine Yoga-Übungen zu machen. Nimm dir Zeit für dich und versuche, mindestens einmal am Tag zu entspannen!

Wie liefs denn nun bei Laura?

Ich bin tatsächlich zwei Mal Laufen gewesen, einmal draußen auf dem Feld und einmal auf dem Laufband im Wellness-Hotel. (Tipp: Dabei höre ich übrigens am allerliebsten den Podcast von SWR1 Leute, das sind Interviews mit vielen tollen, interessanten Menschen. Auch Yoga habe ich drei Mal gemacht, hin und wieder gesellt sich Luise dazu. Diesen Monat gibt es die 30-Tage Yoga-Challenge auf dem Youtube-Kanal von Mady Morrison. Sofort habe ich gemerkt, dass ich nicht jeden Tag Yoga machen will und kann. Und da ich auch kein Profi bin, sind mir manche ihrer Videos zu schwierig. Meine Schwester hat mir sofort gesagt, dass ich manche Übungen auch nicht sauber mache. Hier liegt der klare Vorteil bei einem Kurs vor Ort, in dem die Lehrer einem die richtige Durchführung zeigen können. Könnte gut sein, dass mein herabschauender Hund äußerst unsauber ist. Drei Mal die Woche für 15 bis 20 Minuten müsste aber gehen, ich mache die Übungen immer gerne abends, wenn die Kinder im Bett sind.

Meditation mit der App 7Mind habe ich auch begonnen, allerdings noch nicht geschafft, es täglich in meinen Alltag einzubinden. Nun habe ich mir vorgenommen, es immer mittags um 12 Uhr vor dem Schreibtisch zu machen. Ein Wecker erinnert mich daran. Die Meditation dauert ca. 5 Minuten und tut mir jedes Mal sehr gut. Schau mal, hier hat ein Professor in meinem Lieblingspodcast erzählt, was Meditation für positive Auswirkungen hat.

Gar nicht geklappt hat das frühe Zubettgehen. Aber hier liegt auch mein großes Problem: ich gehe viel zu spät schlafen, meist erst gegen 23 Uhr. Morgens bin ich dann hundemüde, schlafe zu lang und der Morgen wird stressig. Wie ich diesen Teufelskreis durchbrechen kann, weiß ich nicht. Aber wenn übermorgen Jimmys Schule wieder losgeht, will ich es unbedingt durchziehen.

Jetzt wünsche ich dir aber ein entspanntes Rest-Wochenende. Wenn du magst, folge mir auf Instagram. Dort erzähle ich dir in kleinen Videos, wie es voran geht und wieviel Entspannung ich in den Alltag retten kann. Jeden Samstag schreibe ich hier auf dem Blog ein kleines Update und am Ende jeden Monats verfassen Nina und ich gemeinsam ein Resümé. Schreib mir gerne, ob du mitmachst und was du vorhast. Sicher kann ich viel von dir lernen!

Bis dahin bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura