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Dieses Jahr gibts ja so eine riesen Menge an Obst und die Ernte ist enorm groß. Wir freuen uns über massenweise Äpfel, die wir von unseren Nachbarn geschenkt bekommen. Nun haben wir schon bergeweise roh vernascht oder zu Apfelmus verarbeitet, aber diese drei Rezepte sind unsere absoluten Favoriten. Vielleicht hast du ja zuhause auch einen großen Vorrat und weißt so langsam nicht mehr, was du aus den Früchten machen sollst? Wie wäre es also mit Apfel-Zimt-Schnecken, Apfelchips und Apfelcreme fürs Müsli?

Apfel-Zimt-Schnecken

Für diese wunderbar fruchtigen Schnecken nach einem Rezept von Sally brauchst du

für den Teig

  • 1/2 Würfel Hefe
  • 500 g Mehl
  • 2 EL Wasser
  • 80 g Zucker
  • 125 ml Milch
  • 125 g Kürbispüree
  • 1 Ei
  • 1 Tl Salz
  • 80 g Butter

für die Füllung

  • 2 Äpfel
  • 2 Tl Ahornsirup
  • 1 TL Zimt
  • 125 g Kürbispüree

Das Kürbispüree ist einfach herzustellen und ich friere es portionsweise ein. Dafür schneidest du einen ganzen Hokkaido-Kürbis auf, nimmst die Kerne raus und schneidest ihn in kleine Stücke. Diese dann in Wasser weich dünsten und durchpürieren.

Dann weichst du die Hefe in dem lauwarmen Wasser auf und gibst sie mit Mehl, Eigelb, Zucker, Milch, Kürbispüree, Salz und weicher Butter in die Küchenmaschine oder knetest alles mit dem Knetaufsatz des Rührgeräts durch. Dann lässt du den Teig eine halbe Stunde bei 50 Grad (mit einem Teller abgedeckt) im Backofen gehen oder stellst ihn 2 Stunden abgedeckt zur Seite.

Dann schneidest du die entkernten Äpfel in kleine Stücke und brätst sie im Ahornsirup an, gibst Zimt dazu und lässt alles unter Umrühren karamelliesieren. Anschließend kommt das Püree dazu. Dann lässt du die Masse abkühlen.

Als nächstes den Teig zu einer großen Fläche ausrollen (Mehl verwenden, sonst klebt es) und die Apfelmasse aufstreichen. Den Teig zu einer langen Rolle wickeln und in kleine Schnecken schneiden, diese mit Abstand auf ein Backblech setzen. Die Schnecken mit dem Eiweiß bepinseln. Kurz stehen lassen. Bei 180 Grad Umluft erst 15 Minuten backen, dann mit Backpapier abgedeckt noch einmal 5 – 10 Minuten backen. Schau immer mal wieder nach, damit sie nicht zu dunkel werden.

Apfelchips

Dafür brauchst du nur eine Menge Äpfel. Die schneide ich im Ganzen in dünne Scheiben und lasse das Gehäuse drinnen. Dann verteile ich die Scheiben auf Backpapier aufs Backblech. Schau, dass sie sich am besten nicht berühren. Die Backbleche mit den Scheiben kommen dann bei 100 Grad für 3 Stunden in den Backofen – fertig! Eignen sich super zum Naschen, als Snack unterwegs oder als Crunch auf Nachtisch.

Apfelcreme

Für diese Apfelcreme brauchst du

  • Zwei Äpfel
  • etwas Öl
  • Zimt
  • 3 El Ahornsirup
  • 3 EL Tahin (Sesammus)
  • etwas Zitronensaft

Die Äpfel entkernen und in Stücke schneiden. In einer Pfanne in etwas Öl und dem Ahornsirup anbraten. Die angebratenen und karamellisierten Äpfel mit dem Tahin und dem Zitronensaft in einem Mixer zu einer Creme pürieren. Ich finde, das passt wunderbar zu gekochtem Couscous. Dieses Rezept habe ich aus dem Kochbuch von Nadia Damaso. Auf Couscous und Apfelcreme kommen noch frische Feigen und Nusscrunch – fertig ist ein sensationelles Frühstück.

Nun wünsche ich dir einen guten Start ins Wochenende. Vielleicht hast du Lust und Zeit, eines dieser himmlischen Apfel-Rezepte nachzumachen? Viel Freude dabei und lasst es euch schmecken!

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Ich finde ja, dass Frauen die Dinge auch mal selbst in die Hand nehmen können. Das habe ich bisher nicht getan, wenn es um Holz, Schrauben und Bohrmaschinen ging. Also muss ich immer meinen lieben Ehemann bitten, wenn es um allerlei handwerkliche Dinge geht. Ich finde es schade, dass ich weder etwas vom Dübeln noch vom Schrauben verstehe, wenn du weißt, was ich meine :-). Dieses Terrain  werde ich aber nun betreten, zumal ich da einen ganz wunderbaren 4 in 1-Werkzeugkoffer von Vorwerk namens twercs zum Testen bekommen habe.

Ich teste den twercs-4in1-Koffer

Als Jugendliche habe ich in einem Baumarkt gearbeitet und einen Kunden, der nach Vorhangschlössern fragte, in die Gardinenabteilung geschickt. Mehr muss ich nicht sagen, oder? Aber als ich mich an diesem Nachmittag auf der Terrasse dem weißen twercs-Köfferchen von Vorwerk widme und mir für alle Fälle einen Bleistift hinter die Ohren klemme, fühle ich mich schon wie Manfred vom Holzzuschnitt. Kann ja nicht so schwer sein, das mit dem Sägen, Tackern und Bohren. Am Ende soll jedenfalls ein Bett-Tablett und ein Flurorganizer für die Kinder herauskommen.

Einen Tisch zimmern – mit twercs kein Problem

Für beide Projekte habe ich DIY-Sets von Vorwerk zugeschickt bekommen, in denen sich vor allem diverse Bretter befinden. Nach Anleitung lege ich sie mir zurecht, zücke den Bleistift, markiere die Schnittfläche und schnappe mir die Säge. Halt, da muss erst noch ein Sägeblatt rein. Zum Glück zeigt eine übersichtliche Anleitung, wie die Geräte zu bedienen sind, denn ganz so einfach ist es dann doch nicht. Ich schnalle das Brett mit einer Schraubzwinge an den Tisch, setze die Säge an und brettere los. Es macht so dermaßen Spaß, dass ich nacheinander alle Bretter nach Anleitung zersäge, Anton bemängelt meine ungeraden Kanten und erzählt etwas von einem Gährungsschnitt. Ich finds riesig!

Nun bürste ich die Holzkanten fachmännisch mit einem Schleifpapier ab und nehme den Bohrer zur Hand. Schnell merke ich, dass ich mein Lieblings-Instrument gefunden habe. Mit viel Saft und Power bohrt das feine, weiße Maschinchen Löcher in die Bretter. Erst als ich dann die Schrauben verwenden soll, stehe ich etwas ratlos da. Anton schüttelt den Kopf und reicht mir wortlos ein Dingen namens Bit. Ah, jetzt verstehe ich, der Bit kommt in die Bohrmaschine und damit kann ich in nullkommanix die Schraube befestigen. Die Bretter sehen mittlerweile schon fast wie ein Tisch aus, am Ende montiere ich sogar noch einen Deckel, sodass das Tischchen ein Fach zum Dinge reintun hat.

Nach etwa eineinhalb Stunden bin ich fertig und stehe stolz vor meinem Tisch. Ein Schreinermeister hätte womöglich etwas zu kritisieren, ich finde es wunderbar und ich kann dir gar nicht sagen, wie stolz ich bin, dass dieses Möbelstück von mir geschreinert ist.

Endlich Ordnung im Flur

Weil ich gerade so einen Lauf habe, mache ich mit Projekt Nummer zwei weiter. Die Kinder schmeißen ihre Jacken immer so im Flur herum, daher baue ich mit Hilfe des zweiten DIY-Sets einen Flurorganizer. Wieder säge ich Bretter durch und klebe sie dann mit der Heißklebepistole an ein weiteres Brett – klappt wunderbar. Anschließend bringe ich Haken dran und habe noch eine gute Idee. Mit der Säge zersäge ich einen Dino und klebe ihn rechts und links an die kleine Holzkiste. Jimmy und Luise staunen! Sofort hängen wir den Organizer auf und die Jacken an die Haken.

Der twercs Ladekoffer

Der Koffer namens twercs ist nicht gerade ein Schnäppchen, das sage ich dir sofort. Es ist mit 649 Euro sogar eine echte Investition, die sich aber meiner Meinung nach lohnen könnte. Lieber ein neues Smartphone oder vier Werkzeuge fürs Leben? Ich jedenfalls würde das twercs-Köfferchen vorziehen, aus folgenden Gründen: Du kennst doch sicher das Problem mit Akkus, die immer viel zu schnell leer sind oder kaputt gehen. Die Akkus in den vier Geräten sind hochwertig und halten lang. Ich musste kein Gerät neu aufladen, obwohl ich eine ganze Woche verschiedenste Dinge ausprobiert habe. Genial ist auch, dass du Akku-Bohrschrauber, Tacker, Klebepistole und Säge nicht einzeln ans Kabel anschließen musst. Du stellst einfach nur alle Geräte an den richtigen Platz und ziehst ein Kabel aus dem Koffer heraus. Das kommt in die Steckdose – fertig! So werden alle Geräte gleichzeitig aufgeladen und sind allzeit bereit für die schönsten DIY-Projekte. Der Koffer hat darüber hinaus ein abschließbares Sicherheitsschloss und eine tropfwassergeschützte Ummantelung.

Die einzelnen Werkzeuge von twercs

Mit der Heissklebepistole kannst du sofort starten, denn schon nach 15 Sekunden ist das Ding heiß und geladen. Jedenfalls lässt sich mit dem Pistölchen Papier, Pappe, Schaumstoff, Kork und so ziemlich alles andere Bastelmaterial super gut verkleben.

Der Akku-Bohrschrauber, mein persönlicher Liebling, ist leicht und stark. Eine LED-Arbeitsleuchte spendet genug Licht zum Bohren und darüber hinaus verfügt das Gerät über eine Schnellspann-Bohrfutte. Was das wohl wieder ist?

Es wird auch ordentlich getackert. Der Tacker eignet sich vor allem für den Deko- und Polsterbereich und ich würde zu gerne aus dickem Leinenstoff und einem dünnen Sperrholzbrett noch ein Wandpolster für unsere Bank bauen.

Ziemlich angetan hat es mir auch die Akku-Stichsäge. Mit diesem kraftvollen Dingen fühlt man sich gleich professionell und stark zugleich. So richtig hergeben möchte ich sie eigentlich nicht mehr.

Überzeugte Männer

Auch wenn das Köfferchen recht weiblich daher kommt, waren auch alle Männer beeindruckt. Mein Vater fand die Idee mit dem Ladekoffer klasse, unser Nachbar probierte jedes Werkzeug gleich mal aus und sogar Anton, allen neuen Dingen gegenüber erst einmal kritisch, ließ sich begeistern. Ziemlich überzeugt waren auch alle Erzieher aus Luises Waldkindergarten. Dort hatte ich schon lange die Aufgabe erteilt bekommen, ein paar Vorhänge für das Toilettenhäuschen zu nähen. Ich habe schönen grauen Stoff gekauft, diesen umgenäht und kleine Klammern mit Ringen befestigt. Damit es hübsch aussieht, habe ich zwei Nussbaumäste abgesägt, die Rinde weggeschnitzt und aus kleinen Stücken Abstandshalter gemacht. Mit Hilfe des Akku-Bohrschraubers konnte ich die kleinen Stückchen an die Enden der Äste schrauben und fuhr mit meinen Vorrichtungen und dem twercs zum Kindergarten. Völlig von den Socken zeigte sich Karsten, der Erzieher. Und ich fühlte mich wie der King, als ich mit meinem Koffer und dem Werkzeug zur Tat schritt und die selbstgenähten Vorhänge und die Vorhangstange fachmännisch anbrachte.

Jedenfalls habe ich nun noch hundert tolle weitere Dekoideen mit Holz und Stoff und Porzellan. Jetzt weiß ich ja, wie frau Löcher bohrt und sägt und irgendwie finde ich, fühlt sich der Umgang mit den Werkzeugen stark und unabhängig an. Ein Koffer für starke Frauen, ich jedenfalls kaufe mir kein neues Smartphone, sondern schreibe auf meine Wunschliste den twercs Werkzeugkoffer.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Ps.: Auf die DIY-Sets gibt es gerade 50 % Rabatt, vielleicht hast du Lust, dort mal zu stöbern?

Wer mir auf Instagram folgt, weiß es längst: ich bin diesem Kochbuch verfallen. Auf Nadia Damaso stieß ich, als ich den Leute-Podcast von SWR1 hörte. Die junge Frau beeindruckte mich mit ihrer Lebenseinstellung, ihrer Leidenschaft und den Rezepten, von denen sie sprach. Sie keiert mal eben ein paar neue Ideen, kombiniert Lachs mit Nusscrunch und Mango-Soße, macht die feinsten Porridges aus Quinoa, Mandelmilch und Blaubeeren und zaubert ein Eis aus Bananen und Espresso, das auf der Zunge zergeht. Ich habe ihre Rezepte ausprobiert und erzähle dir heute, wie ich sie in meinen ewigen Speiseplan integriere.

Den Speiseplan habe ich entwickelt, weil meine Kinder so schleckig sind und nur eine Handvoll Gerichte mögen. Ich habe gekocht, sie gemeckert. Seitdem ist montags Nudeltag, Dienstag kommt der Suppenkasper, Mittwoch ist Pizzatag, Donnerstag lautet das Motto Reis/Kartoffeln/Linsen und Freitag gibts Mehlspeisen. Und es wird nie langweilig, das kannst du im verlinkten Text nachlesen. Ich bin aber immer wieder auf der Suche nach neuen Rezepten, die ich in den Speiseplan integrieren kann. Bei Nadia Damaso begeistert mich ihre kreative Art zu kochen. Außerdem benutzt sie weder weißen Zucker noch weißes Mehl. Daher sind die meisten ihrer Kreationen auch für Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit geeignet. Bisher dachte ich immer, vegetarische und vegane Küche sei fad und langweilig, aber sie ist unglaublich köstlich – mit dem richtigen Kochbuch: Eat better not less. Around the world (Affiliate Link). Pass auf, gleich wird dir das Wasser im Mund zusammenlaufen!

Mittwoch: Pizzatag

Statt Pizza gibts auch mal Tortillas. Du siehst hier meine Kreation aus Guatemala. Tortillas (gekauft) mit Blumenkohl in Mandelkruste, dazu eine Koriander-Mais-Pesto. Ich habe bisher nie Koriander verwendet und bin nun echt begeistert. Auch die Idee, aus Mais und Nüssen eine Pesto zuzubereiten, finde ich spitze. Für die Kinder ist diese Kombi zu gewagt. Aber Tortillas finden sie auch gut und beschmieren sie sich zum Beispiel mit Frischkäse, packen ihr Lieblingsgemüse roh hinein, streuen etwas Käse oder Nüsse darüber und wickeln sich einen Wrap. Luise hat den Blumenkohl einmal probiert, ich befürchte aber, wie müssen das noch ein paar Mal wiederholen. Wusstest du, dass Kinder manche Dinge mehr als zehn Mal probieren müssen, bis es ihnen schmeckt? Daher gibt es bei uns die Regel, das alles mal probiert werden muss. Ausgenommen sind natürlich die scharfen und stark gewürzten Dinge. Denn die Kinder haben einen sensibleren Gaumen als wir und bei denen wird die Geschmacksexplosion zur Überforderung.

Donnerstag: Kartoffel-/Reistag

Kennst du schon Süßkartoffeln? Ich habe sie dank Nadia kennen- und lieben gelernt. Sie hat fantastische Rezepte für Süßkartoffelpüree mit Aprikosen, aber auch Ofenkartoffeln mit süßem oder salzigem Topping. Dieses Rezept hier ist ebenfalls ganz wundervoll. Ich habe Süßkartoffeln im Backofen gebacken, dazu gab es ein Mais-Mango-Koriander-Püree und Fisch. Im Originalrezept ist der Fisch roh, das nennt sich dann „Ceviche“ und ist ein peruanisches Gericht. Weil es aber neulich so heiß war, bin ich kein Risiko eingegangen und habe ihn in der Pfanne in Kokosöl und Limettensaft gebraten.

Die Idee hinter dem Buch ist übrigens folgende: Nadia ist einmal um die Welt gereist, war in mehr als 11 Ländern zu Gast, hat dort erlebt, wie die Menschen traditionell kochen und welche Zutaten sie nutzen. Zuhause hat sie dann aus ihren Eindrücken, der Farbwelt und dem Lebensgefühl eigene Rezepte kreiert, alle gesund und super köstlich. Im Buch findest du Infos zu den Ländern, wunderschöne Landschaftsbilder und ganz viele Tipps zu den Zutaten.

Du kannst dir vorstellen, dass Kinder nichts von dieser würzigen und spannenden Kreation halten. Daher gab es für die Kinder eine Art Fisch&Chips. Aus dem Süßkartoffeln habe ich pommesgroße Stifte geschnitten, diese mit etwas Öl und Salz gewürzt und auf dem Backblech eine halbe Stunde gebacken. Zusammen mit dem angebratenen Fisch (und ich gebe es zu, etwas Ketchup) war das dann ein echtes Kinder-Menü.

Außerdem habe ich eine Pflaumen-Zimt-Mandel-Tajine ausprobiert. Süßkartoffen, Zucchini und Aubergine kam hinein, dazu gab es Reis (im Originalrezept Gerste). Der wurde mit Zitrone und Mandelmus gewürzt, das mochten auch die Kinder. Für sie habe ich in den Reis noch ein wenig Mais und Erbsen reingemischt – fertig!

Freitag: Mehlspeisentag

Auf gehts nach Indien! Und ich entdecke, dass Pfannkuchen auch aus Kichererbsenmehl und Reismehl gemacht werden können. Dosa heißt diese indische Variante. Dafür habe ich die alte Getreidemühle aus dem Keller geholt, die meine Eltern in den 80er Jahren in ihrer Ökophase benutzt haben. Reismehl ist manchmal schwierig zu bekommen, also habe ich mir aus Naturreis selbst welches gemahlen. Das klappt auch mit Kichererbsen. Dazu gab es Linsenchutney und Kokos-Joghurt. Für die Kinder habe ich die Dosas mit Schokocreme bestrichen. Was wohl ein Inder dazu sagen würde?

 

Frühstücksideen

Nadia Damaso hält viel davon, gut zu frühstücken. Und ich muss auch sagen, dass der Tag an Qualität gewinnt, wenn ich ein leckeres Frühstück im Magen habe. Im Buch von Nadia Damaso sind so feine Rezepte drin, dass du dich schon abends im Bett auf den nächsten Morgen freust. Zu meinen Favoriten gehört die Papaya mit Joghurt und Nusscrunch, aber auch das Quinoa-Maca-Porridge mit Blaubeer-Rote Beete-Creme schmeckt fantastisch.

Dafür 150 g Quinoa kochen und 200 ml Mandelmilch mit etwas Maca-Pulver, einem TL Nussmus, etwas Salz und einem Löffel Honig mixen. Die Milch zum fertigen Quinoa geben. Aus 200 g Blaubeeren und einer kleinen gekochten Rote Beete-Knolle ein Mus pürieren (mit dem Pürierstab). Nusscrunch (eine Handvoll verschiedener Nüsse, Mohnsamen und Haferflocken mit etwas Ahornsirup mischen, bei 180 Grad 10 Minuten im Ofen backen, zerkleinern), Blaubeeren und Minze drüber geben – fertig!

Auch die Cashew-Mohn-Pancakes (glutenfrei) gehören nun zu meinem festen Repertoire und auch Nusscrunch steht immer frisch gebacken bereit. Diese Frühstücksgerichte mögen auch die Kinder sehr gerne und sie sind eine Abwechslung zum Honigbrot.

Übrigens: je mehr ich aus dem Kochbuch koche, desto mehr Ideen habe ich selber. In der letzten Zeit lernte ich so viele neue Zutaten kennen, dass sich auch mein Können erweitert hat. Ich habe viele neue Varianten in meinem Kopf, die ich für meinen ewigen Speisplan verwenden kann. Wieso nicht mal Pizzateig mit Mehlalternativen ausprobieren? Oder eine Bolognese-Soße aus Tofu kochen? Die Kinder lernen so viele neue Geschmacksrichtungen kennen und sicher wird ihnen das eine oder andere davon schmecken.

Buch zu gewinnen

Und, konnte ich dich begeistern? Ich darf hier ein Exemplar von Eat better not less. Around the world (Affiliate Link) verlosen. Kommentier einfach unter dem Text, dann landest du in der Lostrommel. Ich verspreche, du wirst in ganz neue Geschmackswelten eintauchen!

Am Gewinnspiel teilnehmen darf, wer über 18 Jahre alt ist und in Deutschland wohnt. Mit der Abgabe eines Kommentars erklärst du dich damit einverstanden, dass du mir im Falle eines Gewinns deine Adresse mitteilst, die ich dann an den Verlag für den Versand weiterleite. Deine Adresse wird anschließend gelöscht. Eine Auszahlung sowie der Tausch eines Gewinns ist nicht möglich. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigt den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mehr Infos zum Gewinnspiel findest du hier.

Das Gewinnspiel beginnt heute, am 16. August 2018, und endet am 25. August 2018 um 23.59Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird danach per Los ermittelt und von mir per Mail benachrichtigt.

Lust auf noch mehr Rezept-Inspiration? Dann schau mal auf meinem Instagram-Kanal vorbei. Da poste ich immer mal wieder feine Rezepte, es gibt aber auch Spannendes zum Thema Mama-Alltag und ein paar aufmunternde Worte für Eltern im Stress. Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

In den letzten Tagen konnten wir hier zuhause kaum etwas anders tun als auf dem Sofa rumliegen und Eis essen. Gut, Oskar hat mit seinen Autos gespielt und Luise Playmobil gebaut, aber für mehr körperliche Action waren wir nicht zu haben. Wir hatten nicht einmal Lust, zur örtlichen Eisdiele zu gehen. Also haben wir das Eis selber gemacht. Keine Sorge, ich bin kein Gesundheitsapostel. Bei uns gibts auch mal ein Bum Bum, das so künstlich schmeckt wie Nagellack riecht. Und ich habe in akuten Streitphasen auch nichts gegen ein Magnum Choco-Double-Mandel-Kalorienungeheuer. Aber ich habe ein echt geniales Kochbuch entdeckt, in dem die tollsten Eisrezepte drin sind, für die du nicht einmal eine Eismaschine brauchst. Pass auf, es geht los:

Nana-Icecream

Wusstest du, dass du aus angebräunten Matschbananen die beste Eiscreme machen kannst? Also bitte nie mehr wegschmeißen, sondern in Stücke schneiden und in einer Kunststoffdose einfrieren. Bei Eishunger holst du die Dose raus, lässt die Scheiben zehn Minuten antauen und mixt sie dann mit einem Schuss Milch oder Mandelmilch in einem leistungsstarken Mixer. Meiner ist nicht leistungsstark, ich behelfe mir noch mit dem Pürierstab.

Das Eis könnt ihr pur essen oder in folgenden Varianten:

Mamas kalter Muntermacher

Einen Espresso in ein Gläschen geben, einen dicken Klacks Nana-Icecream drauf (so heißt das Bananen-Eis) und selbstgemachtes Granola und Minze drüber streuen. Nach einem Rezept von Nadia Damasos Kochbuch Eat better not less. Around the world (Affiliate Link) – yummy!

Kiwi trifft Banane

Oder aber ihr mixt vorher drei Kiwis, zwei EL Honig (bei Kindern unter einem Jahr bitte durch Agavendicksaft ersetzen) und den Saft einer Limette und kombiniert ihn mit dem Bananeneis. Die Mischung aus süßer Creme und der frischen Kiwi ist der Hammer! Garnitur muss sein: frische Minze und Blaubeeren, gerne auch Nusscrunch. (Rezept nach selbem Kochbuch von Nadia Damaso)

Yoghurt-Bites

Super lecker sind auch diese kleinen Bissen. Ich püriere Himbeeren und gebe sie zur Hälfte in Eiswürfelbehälter oder Eisförmchen. Dann verrühre ich griechischen Joghurt mit Honig und einem Schuss Limettensaft und fülle ihn auf die Himbeeren drauf. Alles einfrieren und dann an einem heißen Tag genießen.

Playmo-Eis

Für Begeisterungsrufe der Kinder brauchst du Eisförmchen, ich habe meine aus einem bekannten Drogeriemarkt. Du machst die Yoghurt-Bites wie beschrieben, steckst aber statt des Stiels einfach Playmobil-Figuren in die Masse rein und frierst alles ein.

Fruchteis

Bei Fruchteis wird der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ich habe schon die Kiwimasse, die ich vorher beschrieben habe, eingefroren. Du kannst aber auch jedes andere Obst verwenden. In der Sommerzeit wird das ja leider sehr schnell matschig, also bloß nicht wegwerfen, sondern ordentlich durchpürieren und einfrieren. So habt ihr immer gesundes Eis zuhause und könnt euch die heißen Nachmittage ordentlich versüßen.

Viel Spaß beim Genießen! Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Mehr leckerschmecker-Rezepte? Feine Dinge zum Vernaschen sowie ein paar Gedanken zum Eltensein findest du auf meinem Instagram-Kanal, der zu einem richtigen Mini-Blog geworden ist.

Auf der Suche nach einer Idee

Meine Mama feierte vor kurzem einen großen und runden Geburtstag. Und weil ich aus diesem Grund etwas Besonderes schenken wollte, habe ich mir lange Gedanken gemacht. Etwas Schönes auszusuchen ist ja nicht immer eine leichte Aufgabe, denn man muss sich in den zu Beschenkenden hineinversetzen. Was mag er, über was freut er sich wirklich? Im Falle meiner Mama ist eine schöne Bodylotion, eine Flasche Champagner oder ein Gutschein für den Lieblingsitaliener immer eine gute Idee, aber zum diesem Geburtstag wollte ich etwas Ausgefalleneres schenken und auch die Kinder sollten sich beteiligen. Ich kann schon so viel verraten: unsere Geschenkideen waren ein voller Erfolg und der Renner war ein ganz außergewöhnliches Fotogeschenk.

3D Laser Foto in Glas

Ihre Enkelkinder gehen meiner Mutter über alles, soviel weiß ich sicher. Deshalb hat sie sie gerne um sich und es gibt im Haus meiner Eltern massenhaft Fotos von den Kindern. Jedes Jahr gestalte ich Fotobücher für sie und schicke aktuelle Schnappschüsse per Email. Deshalb habe ich sofort an ein schönes Bild der Kinder gedacht, aber ich wollte etwas Außergewöhnlicheres machen. Beim Recherchieren bin ich auf die Seite von LOOXIS gestoßen und habe ein 3D Laser Foto in Glas entdeckt. Als Luise mir über die Schulter blickte, war sie sofort Feuer und Flamme. „Mama, das wäre was für die Oma!“ Wir haben uns dann überlegt, wie wir die drei Kinder in Szene setzen, damit sie in dem 3 D Laser Foto in Glas gut rauskommen. Vor einer weißen Wand und zusammen mit einem Luftballon haben wir richtig tolle Bilder gemacht, das schönste rausgesucht und dann am PC in wenigen Minuten ein schnelles personalisiertes Geschenk für meine Mama erstellt.

 

Leuchtstele für 3D Laser Foto

Die Kinder und ich waren so richtig gespannt, wie das 3D Glasfoto aussehen würde. Damit es auch richtig zur Geltung kommt, haben wir für das Laser Foto noch eine Leuchtstele bestellt. Hier kann das 3D Laser Foto einfach reingestellt und sogar beleuchtet werden.

Als das schwere Paket kam, konnten wir es kaum erwarten und haben das 3D Foto aufgeregt aus dem gepolsterten Karton geholt – und waren mehr als begeistert. Das Laser Foto sieht wunderschön aus, die Kinder und der Luftballon kommen richtig gut raus und sind von beiden Seiten zu sehen. Wir haben es andächtig hin und her gedreht, gegen das Licht gehalten und ausgiebig bewundert. Der Block ist ein richtig edles Wohnaccessoire geworden  und Luise wollte ihn eigentlich gar nicht gerne einpacken, aber ich konnte sie überreden. Es ist schließlich für Omas besonderen Geburtstag!

Wir haben es dann auch mal in die Leuchtstele gestellt und das Licht angeknipst. Vor allem am Abend erzeugt die Kombination aus Stele und 3D Laser Foto eine schöne Stimmung. Am Ende habe ich Luise versprochen, ihr zum nächsten Geburtstag auch so ein Laser Foto in Glas zu schenken. Ich überlege mir noch ein gutes Motiv. Vielleicht sie selbst auf einem Pony? Zusammen mit ihrem kleinen Leuchtpilz ist das sicher auch ein tolles Nachtlicht, das sie beim Zubettgehen anknipsen kann.

Basteln für die liebste Oma

„Aber ich möchte Oma auch was basteln“, hat Luise sich gewünscht. Und weil sie erst vor kurzem beim Kindergartensommerfest mit ihrer Gruppe ein tolles Lied vorgeführt hat, haben wir uns dieses zum Vorbild genommen. „Ich schenk dir einen Regenbogen“ heißt es, Melodie und Text sind von Dorothée Kreusch-Jacob. Also haben wir auf weiße Pappe einen Regenbogen gemalt und ausgeschnitten, eine Wolke gebastelt und einen schönen Kieselstein gesucht. Wir haben Seifenblasen und einen Luftballon bereitgestellt, für jedes Kind gemeinsam ein Kuchenherz gebacken und mit rotem Zuckerguss verziert. Am Tag ihres Geburtstags haben wir das Lied für Oma gesungen und ihr bei jeder Strophe ein Geschenk überreicht. Alle Kinder haben mitgemacht und der kleine Oskar war besonders stolz, als er Oma sein Kuchenherz geben durfte.

Gelungener Geburtstag

So ein außergewöhnliches Fotogeschenk ist die perfekte Idee, finde ich. Meine Mutter hat sich über das Foto im Glas sehr gefreut und wird es wohl zusammen mit der Leuchtstele ins Wohnzimmer stellen. Aber auch abends auf der Terrasse ist es eine stimmungsvolle Beleuchtung, man darf nur nicht vergessen, es hinterher wieder mit reinzunehmen, denn die Stele ist nicht für draußen geeignet. Opa hat sich jetzt auch ein 3D Foto in Glas gewünscht, das er sich auf den Schreibtisch stellen möchte.

Falls du also auf der Suche nach einem schönen Geschenk bist, wäre das vielleicht etwas für dich? Die Bestellung geht ganz rasant in ein paar Minuten. Das passende Bild und die Größe für das 3 D Foto in Glas aussuchen (da gibts nämlich verschiedene Varianten), ein Foto hochladen und abschicken. Übrigens war auch der Versand sehr schnell. Ganz bestimmt kommt auch das Lied samt kleiner Aufführung super an. Den Text und die Melodie kannst du schnell ergoogeln und dann mit den Kindern einen kleinen Bastelnachmittag veranstalten. Ob für den Papa, die Großeltern oder Patentante: so können die Kinder selber richtig schöne Dinge verschenken und mithelfen, dass sich das Geburtstagskind so richtig freut.

Bleib fröhlich und unperfekt,

deine Laura

 

Die besten Leckereien aus Roten Johannisbeeren

Erdbeerzeit? Nee, ist gar nicht so mein Ding. Meine Lieblings-Obstzeit ist eindeutig jetzt, wenn die Roten Johannisbeeren reif sind. Ich liebe diese kleinen, sauren Beerchen mit ihrer knallroten Farbe, denn sie haben nicht nur eine ganze Menge Vitamine, sondern man kann die tollsten Dinge daraus machen. Deshalb war ich auch richtig happy, als mir meine liebe Nachbarin gestern ein Kilo aus dem eigenen Garten brachte. Sofort habe ich mich an die Verarbeitung gemacht, denn leckere Dinge kochen und backen ist für mich ein großer Spaß. Heute erzähle ich dir, was du aus den Roten Johannisbeeren so machen kannst.

Kuchen aus Roten Johannisbeeren

Mein allerliebster Lieblingskuchen ist der „Träubles-Kuchen“, wie er im Schwäbischen heißt. Diese Variante ist der Knaller, das verspreche ich dir. Der Kuchen ist etwas aufwendiger zu backen, lohnt sich aber auf jeden Fall und ist auch für Backanfänger geeignet.

Als erstes machst du einen Mürbteig aus 200 g kalter Butter, 80 g Puderzucker, einem Ei, 40 g gemahlenen Mandeln, 300 g Mehl und einem viertel TL Salz. Den knetest du mit den Händen zu einem Ball und legst ihn eingewickelt in Frischhaltefolie in den Kühlschrank. Ist er ganz fest, holst du hin raus und lässt ihn fünf Minuten liegen, dann musst du ihn mit einem Nudelholz ausrollen und in eine runde Backform legen. (Ist ein bisschen frickelig, am besten den Teig auf einem Stück Backpapier ausrollen und mit samt dem Papier über die Form stülpen.)

In der Zwischenzeit röstest du 200 g gemahlene Mandeln im Backofen. Die lässt du abkühlen und streust ein Drittel auf den Kuchenboden. Den Rest vermischst du mit 700 g Johannisbeeren, die du mit der Gabel von den Zweigen schiebst. Darunter kommt 40 g Speisestärke. Als nächstes schlägst du das Eiweiß von acht Eiern steif und lässt 250 g Zucker einrieseln sowie eine Prise Salz. Zweidrittel des Eischnees kommt unter die Johannisbeeren, diese Masse gibst du in die Kuchenform. Der Rest des Eischnees kommt oben drauf.

Rote Johannisbeeren

Nun backst du den Kuchen bei 200 Grad Unter- und Oberhitze 70 Minuten, aber nach 30 Minuten legst du ein Stück Backpapier auf den Kuchen, damit er oben nicht zu dunkel wird. Schau einfach immer mal wieder nach und nimm ihn sonst ein wenig früher raus.

Das himmlische Rezept habe ich aus dem Backbuch Anniks Lieblingskuchen (Affiliate Link) von Annik Wecker.

Rote Johannisbeere: Apfelmus

Die wunderbare Nachbarin hat mir dazu noch ein Kilo Äpfel vorbei gebracht, also habe ich diese geschält, entkernt und dann in den Topf geschmissen. Dazu habe ich noch drei Handvoll Rote Johannisbeeren und etwas Wasser gegeben, sodass die Früchte knapp bedeckt waren.

Außerdem kam noch der Saft einer halben Zitrone und ein TL Zimt dazu und weil Äpfel und Rote Johannisbeeren etwas säuerlich sind, noch ca. 50 ml Lebkuchensirup. Kurz aufkochen und pürieren – fertig war das köstliche Apfelmus. Das gab es dann zum Mittagessen zusammen mit einer neuen Rezeptidee. Polenta-Ecken wurden mit Rosmarin in der Pfanne angebraten, das passte vorzüglich.

Infused Water mit Roten Johannisbeeren

Infused Water ist einfach Wasser, in das du Obst hinein gibts. Das Obst aromatisiert das Wasser leicht, was vor allem im Sommer super erfrischend schmeckt. Dafür schüttest du einfach eine Handvoll Rote Johannisbeeren in eine Karaffe mit Wasser und steckst noch einen Zweig Minze dazu, ein paar Eiswürfeln hinein und fertig ist der gesunde Sommerdrink!

Rote Johannisbeeren: Marmelade

Super lecker ist auch selbstgemachte Marmelade. Das Abzupfen der kleinen Beeren geht schnell, wenn du sie einfach mit einer Gabel von den Zweigen streichst. Auf ein Kilo Früchte nehme ich 500 g Gelierzucker. Zusammen kommt es in einen Topf und je nach Lust und Laune tue ich Rosmarin oder Minze mit hinein. Aufkochen und nach fünf Minuten die Probe machen: nimm etwas von der Flüssigkeit auf einen großen Löffel und puste drüber. Wird es dickflüssig, ist die Marmelade fertig. Sonst muss sie noch ein wenig kochen. Wenn du keine Stücke magst, musst du die Flüssigkeit noch pürieren oder durch ein Sieb geben. Die fertige Marmelade kippst du anschließend in mit heißem Wasser ausgespülte Gläser, drehst die Gläser zu und dann um. Abkühlen lassen, Kleber drauf – Ready! Wenn du diese Marmelade dann auf einen frisch gebackenen Hefezopf streichst, ist das ein Genuss für die Götter.

Rote Johannisbeere: Sirup

Für Sirup kochst du 150 ml Wasser mit 100 g Zucker auf und gibst anschließend 100 Gramm Rote Johannisbeeren dazu. Noch einmal aufkochen und dann drei Stunden ziehen lassen. Durchpürieren und durch ein Sieb schütten. Dann in einer verschließbaren Flasche im Kühlschrank aufbewahren. Den Sirup kannst du im Verhältnis 1:10 mit Mineralwasser zu einer leckeren Schorle mischen oder mit Mascarpone, Quark und Yoghurt zu einem feinen Dessert verrühren.

Du siehst, mit Roten Johannisbeeren lassen sich wahre Köstlichkeiten zaubern. Du kannst sie auch in Joghurt rühren, einen Smoothie mixen oder einen Drink mischen. Zum Beispiel ist ein Spritz besonders fein, wenn du zu Prosecco einen Spritzer Johannisbeer-Sirup oder den Saft der Roten Johannisbeeren gibst. Dann kommen fürs Auge noch ein paar Beeren sowie ein Zweig Rosmarin ins Glas. Für die alkoholfreie Variante ersetzt du den Prosecco durch Sprite.

Rote Johannisbeeren Spritz

Und jetzt wünsche ich dir einen schönen Sommer und guten Appetit beim Beerenschmaus. Wenn die diese ganze Back- und Kocherei zu aufwendig ist, iss die Beeren einfach so, ganz pur.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Mehr von Heute ist Musik? Dann guck doch mal bei Facebook vorbei. Dort poste ich die Links zu meinem Lieblinstexten anderer BloggerInnen oder erzähle einen Schwank aus dem Alltag. Ich freu mich auf dich!

Pin it, Baby!

Oma und Opa – ein starkes Team

Ich habe ganz wunderbare Eltern, die nicht nur für mich eine tolle Mama und ein toller Papa, sondern ganz besonders fantastische Großeltern für meine Kinder sind. Das liegt zum einen daran, dass sie sich sehr viel kümmern, uns immer unterstützen und die Kinder liebevoll betreuen. Vor allem liegt das aber daran, dass sie die Drei genau so nehmen, wie sie sind und sie in ihren Leidenschaften unterstützen. Mein Vater zum Beispiel fand sein ganzes Leben lang kein Interesse am Fußball. Fußballspieler fand er überbezahlt und hatte keine Ahnung, wann die Bundesliga beginnt. Auch von Pferden hielt er nicht viel. Er hatte große Bedenken, meine Schwester und ich könnten „Pferdetussies“ werden und so bezahlte er uns Klavier- und Tennisunterricht, aber niemals eine Reitstunde.

Zauber-Kuchen für die Enkelkinder

Bei Opas Enkelkindern ist das anders. Jimmy ist bekanntlich der größte Fußballfan unter der Sonne. Er spricht den lieben langen Tag von nichts anderem als von seinem Lieblinsverein Borussia Dortmund, von Champions League und Meisterschale und seinen eigenen Fortschritten bei den ortsansässigen Bambinis. Opa muss sich Sammelalben anschauen, Tischkickerrunden zocken und Fußball-Quizfragen stellen lassen. Das alles macht er mit großem Vergügen, weil es doch sein Enkel Jimmy ist. Für ihn hat er zwei Fußballtore im Garten aufgestellt und baut aktuell an einem Regal für die Tip Kick-Figuren. Jedes Jahr, am Geburtstag der Kinder, zaubern Opa und Oma in meisterhafter Kooperation einen Kuchen für den kleinen Jubilar. Das geht wie folgt von statten: Oma sucht in ihrem Tablet nach einer tollen Torte, besorgt die Zutaten und instruiert Opa, diesen nachzubacken. Gemeinsam stehen sie dann in der Küche, nicht selten geht es heiß her und es entbrennen saftige Wortgefechte. Am Ende steht dann ein Meisterwerk da, bei dem jeder Konditor mit den Ohren schlackern würde. Dank Omas Engagement, Opas Feingefühl und gemeinsamem Co-Working sind in den letzten Jahren folgende Torten entstanden:

Jimmy hatte mit zwei Jahren eine große Leidenschaft für die roten S-Bahnen in Stuttgart. Wir haben mit ihm stundenlang am Bahnhof gesessen und den Bahnen beim Ein- und Ausfahren zugeschaut. Opa und Oma haben dann diesen Kuchen gezaubert, über den Jimmy den ganzen Tag gestaunt hat:

Mit drei Jahren schwärmte er für Straßenbahnen, die in Stuttgart gelb sind. Opa und Oma haben eine gebacken, sogar mit Oberleitung. Leider war es an diesem Tag so heiß, dass die Bahn auf dem Weg zu Jimmy einen kleinen Dachschaden erlitt.

Wenig später fand Jimmy, er sei nicht länger ein kleiner Junge, sondern eine Katze namens Lilly. Er maunzte den ganzen Tag, schleckte seine Morgenmilch mit der Zunge und stellte sich anderen Menschen mit dem Namen Lilly vor. Er trug eine von mir genähte Katzenjacke mit Schwänzchen und Ohren und außerdem zwei Plüschkatzen mit sich herum. Oma und Opa backten natürlich Katzenmuffins für den vierten Kindergeburtstag:

Mit vier Jahren verliebte sich Jimmy unsterblich in den Fußball. Deshalb bekam Jimmy zum fünften Geburtstag diesen fantastischen Fußball-Kuchen mit grünen Kokosraspeln als Wiese und Zuckerguß für die weißen Spielfeldlinien.

Ein Jahr später, Oma und Opa haben Fondantdecken für sich entdeckt, gab es diesen Fußballkuchen. Opa hat den Fondant noch mit Lebensmittelfarbe schwarz gefärbt, mittlerweile gibt es ihn in fast jeder Farbe. (Den Fondant, nicht den Opa!) Die Halbkugel ist eine Backform, der Kuchen wird nach dem backen mit einer Butter- oder Frischkäsecreme bestrichen und mit der Fondantdecke bedeckt. Dann werden weiße Stücke ausgeschnitten und schwarze eingesetzt.

Zu Jimmys siebtem Geburtstag gab es dieses phänomenale Werk, denn die Fußball-Leidenschaft hat sich konkretisiert:

Auch Luise hat große Leidenschaften. Als sie drei wurde, sprach sie viel vom Tanzen. Sie wollte unbedingt Ballett machen, hatte ein kleines Tutu und besuchte sogar ein paar Mal Ballettstunden für kleine Mädchen. Opa und Oma schenkten ihr diesen Kuchen mit selbstgeformten Schühchen aus Fondant:

Dann packte Luise die Pferdeliebe, die bis heute anhält. Auch da ließ sich Oma von Pinterest inspirieren und gab Opa entsprechende Anweisungen für den Kuchen zu Luises viertem Geburtstag.

In diesem Jahr gab es dieses Prachtexemplar von Kuchen, mit Lakritzschnüren als Pferdemähne:

Natürlich bekam auch Oskar entsprechende Törtchen. Weil er von Geburt an unser Guggilein ist, zauberten Oma und Opa zum ersten Geburtstag einen Guggilein-Kuchen nach Otfried Preußlers „Die dumme Augustine“:

Vor kurzem gabs zu Oskars zweitem Wiegenfest einen Eisenbahnkuchen, weil auch ihn die Dampflok-Leidenschaft gepackt hat:

Ein anderes Geburtstagskind der Familie, das dem Windsurfen verfallen ist, bekam dieses Konditor-Meisterstück aus den Händen der beiden, mit Wasser und Wellen aus moussigem Schaum:

So ein Kuchen ist schon ein ganz besonderes  und persönliches Geschenk. Vor allem für die Kinder: sie haben meist eine sehr große Leidenschaft und diese als solche anzuerkennen, ist Oma und Opa wichtig. Die Beiden sind nicht nur Kreativkünstler und Meisterbäcker, sie nehmen die Kinder ernst. Wenn Jimmy Fußball liebt, wird Oma zur Fußballfachfrau. Weil Luise Pferde verehrt, backt Opa Pferdekuchen. Das ist das Großartige an diesen Geschenken. Danke, Oma und Opa, ihr seid grandios!

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Wir haben letztes Wochenende Taufe gefeiert und es war wunderschön. Auf Instagram habe ich berichtet, dass ich auch ganz schön erledigt bin, denn das Organisieren war doch eine Menge Arbeit. Aber am Ende hat es sich so sehr gelohnt! Falls du also auch in der nächten Zeit ein Familienfest planst, kannst du vielleicht ein paar unserer Ideen gebrauchen! Wir haben das nämlich so gemacht:

Vorbereitungen und Gottesdienst

Zunächst einmal gab es eine Einladung an unsere Verwandtschaft. Wir haben zwar nur die engsten eingeladen, aber weil Anton so eine große Familie hat, kommen da mal schnell 30 Leute zusammen. Mit den Kindern habe ich also Fische aus Fotokarton ausgeschnitten und mit Farbe und deren Daumen bestempelt. Die gingen dann vor ein paar Wochen in die Post.

Falls du auch eine Tauffeier machst, kannst du dir ein paar schöne Dinge für den Gottesdienst ausdenken. Ich finde es nämlich immer toll, wenn die Feier persönlich ist und etwas mit dem Täufling zu tun hat. Wir haben Oskar katholisch taufen lassen und mit dem Pfarrer ein paar Dinge vorher per Email besprochen. Ich habe drei schöne Lieder ausgesucht, die nicht zu schwer zu singen und eher bekannt sind (sonst singt hinterher keiner mit, du weißt schon…). Auch Gebete und Segenswünsche durfte ich selber auswählen und eine Holzscheibe für Oskar gestalten, die nun in der Kirche aufgehängt wird. Wir haben ein Liedblättchen gemacht und ich habe eine kleine Rede vorbereitet. Vielleicht inspiriert sie dich ein wenig, darum füge ich sie hier ein:

Rede für den Gottesdienst

Heute lassen wir unseren lieben Oskar taufen. Und natürlich haben wir uns über den Grund und den Sinn dieses Sakraments Gedanken gemacht. Warum ist uns die Taufe unseres Kindes wichtig?

Abgesehen davon, dass ich selber katholisch bin, an Gott glaube und das an meine Kinder weitergeben möchte, ist mir etwas in den Sinn gekommen. Ich bin ein Mensch, der oft Heimweh hat, schon als ich klein war, war das so. Vielleicht kennt ihr Kinder dieses Gefühl und sicher auch einige von den Erwachsenen. Es schnürt einem die Kehle zu und man sehnt sich unglaublich nach zuhause.

Als ich vor vielen Jahren in Wien lebte, um dort zu studieren, da ging es mir so. Ich fühlte mich alleine und wollte zurück nach Hause. Richtig weg getan hat dieses Heimweh. So gebeutelt schlenderte ich durch die Stadt und kam am Stephansdom vorbei, der großen Kirche mitten in Wien. Ich ging in das prächtige Gebäude hinein und setzte mich irgendwo auf die Bank. Es war ruhig und duftete nach Weihrauch. Alles kam mir irgendwie bekannt vor. Früher waren meine Eltern mit uns Kindern oft in der Kirche und diese angenehmen Kühle, der Geruch, das Hallen der Schritte, ein paar Orgelklänge – all das hat sich in mir eingeprägt. Ich habe mich in diesem Moment in dieser Kirche wie zuhause gefühlt und gespürt, dass da ein lieber Gott ist, der mir in traurigen Momenten einen Arm um meine Schulter legt.

Egal, wo ich auch bin auf der Welt, wenn ich eine Kirche betrete, habe ich dieses Gefühl von Heimat in mir. Ja manchmal reicht es sogar, einfach eine Kerze anzuzünden und ein bisschen zu beten. Dafür braucht es nicht einmal eine Kirche, denn eigentlich geht es um Gott.

Dieses nach Hause kommen, dieses Gefühl und dieser Glaube, dass da ein Gott ist, der uns den Arm um die Schulter legt, das möchte ich meinen Kindern mitgeben. Wenn wir also mal alleine oder unglücklich sind, uns nach zuhause sehnen oder große Angst haben, dann können wir in uns hineinspüren und Gott fühlen. Mit der Taufe wollen wir das Leben feiern, das Gott uns geschenkt hat, und dass Oskar auch sein Kind ist.

Zum Abschluss möchte ich euch noch etwas erzählen. Als Taufeinladung habe ich zusammen mit den Kindern einen Fisch gebastelt, der eine Glitzerschuppe hat. Ihr Kinder kennt sicher die Geschichte vom Regenbogenfisch. Für mich ist er ein tolles Symbol für uns Menschen als Mitglied einer Gemeinde. Fische schwimmen oft im Schwarm, sie geben sich dadurch Schutz und sind zusammen viel stärker als alleine. Dieser Fisch hier ist aber nicht nur ein kleiner Teil einer Gruppe, sondern er ist auch etwas ganz Besonderes mit seiner wunderschönen Glitzerschuppe. Das wünsche ich meinem kleinen Täufling für sein Leben: Dass er ein Teil einer Gemeinschaft sein kann, die ihn stärkt und unterstützt und hält. Aber er soll auch in all seiner Besonderheit wahrgenommen werden, denn wir Menschen sind nicht alle gleich. Jeder hat seine kleine Glitzerschuppe, die ihn zu etwas ganz Besonderem macht. Damit Menschen froh sein können, brauchen sie die Gemeinschaft, aber auch die Gewissheit, in ihrem individuellen Wesen wahr- und angenommen zu werden. Ich glaube, dass das in einer christlichen Gemeinschaft toll funktionieren kann.

Unser Oskar hat heute etwas zu feiern. Und weil wir so glücklich sind, dass wir ihn haben und ihn heute hier taufen lassen können, haben wir für euch Kinder ein kleines Geschenk mitgebracht. Eine kleine Fischperle, die ihr euch umhängen könnt. Sie soll euch daran erinnern, dass ihr ein Teil einer großen Gemeinschaft, aber auch immer etwas ganz Besonderes seid.

Zum Abschluss habe ich dann Fischperlen (Affiliate Link) verteilt, die die Gottesdienstbesucher und unsere Gäste mit nach Hause nehmen konnten. Die Taufkerze hat Oskars Patenonkel besorgt und wir hatten das Taufkleidchen dabei, das seit Generationen in unserer Familie weitergegeben wird. Meine Mutter hatte ein winziges Blumengesteck besorgt, das wir daran geheftet haben.

Die Feier

Wir hatten schon einen Tag zuvor unsere Terrasse vorbereitet. Drei (von den Nachbarn geliehene) Biertischgarnituren und unsere Terrassenmöbel standen dort, die wir mit weißem Papier bedeckt hatten. Bei einem Gärtner in der Nähe habe ich sechs wunderschöne Wiesensträuße besorgt und außerdem viele kleine Röschen in Crodino-Fläschchen gestellt. Bunte Lampions hingen herab und einige Sonnenschirme spendeten Schatten. Getränke standen im Keller kalt, da habe ich übrigens neben Bier, Sekt und Wein Lillet Wild Berrys und Frosee als Drinks vorbereitet (diesen Tipp hatte ich vom wunderbaren Blog Was für mich. Claudias Familie feierte nämlich eine Woche vorher Taufe.)

Während wir dann am Sonntag in der Kirche waren, kam ein Catering-Service vorbei, der das Essen aufgetischt hat. So konnten wir nach unserer Ankunft gleich essen. Danach gab es ein Kuchenbuffet, für das Omas und Tanten fleißig gebacken haben. Ich hatte einen Tag vorher einen roten Johannisbeerkuchen und einen Marzipantörtchen gemacht.

Gegen späten Nachmittag sind die Gäste abgereist, manche hatten noch eine weitere Reise vor sich. Die Idee, auf der Terrasse zu feiern, war super und zum Glück hat das Wetter mitgespielt. Die Kinder haben den ganzen Tag friedlich gespielt und beim Getränke verteilen kamen Anton und ich mit jedem ins Gespräch. Am Abend waren wir echt erledigt und mir haben die Füße weh getan.

Unsere beiden anderen Kinder haben wir früher getauft, aber durch unseren Umzug und den Familientrubel kam es, dass Oskar nun mit zwei Jahren dran war. Ehrlich gesagt finde ich das auch viel besser, denn mit so einem winzigen Baby war das echt anstrengender. Wenn die Kinder etwas älter sind, macht es doch irgendwie mehr Spaß. Und falls du deine Kinder gar nicht taufen lässt, wäre doch sicher ein anderer schöner Anlass da, um mal wieder zu feiern. Am Ende lohnt sich die Mühe immer, denn dieser Tag sitzt wie eine leuchtende Perle in unseren Herzen und alle erinnern sich gerne daran.

Jetzt lege ich erst einmal noch die Füße hoch und erhole mich. Denn nächste Woche gehts weiter mit der Feierei. Jimmy wird sieben und erwartet ein Fußball-Sommermärchen.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

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Neulich kam Luise wieder mit sehr, sehr vielen selbstgemalten Bildern nach Hause. Sie ist jedesmal völlig angetan von ihren Kunstwerken und wir suchen uns einen schönen Platz zur Präsentation. Aber nach und nach ist die Küche voll und heimlich fange ich an, das eine oder andere wieder abzuhängen. Ich sammele die Gemälde in einer Mappe und miste irgendwann aus – bis Luise eines Tages fragt: Mama, wo ist eigentlich das Bild, auf dem ich zwei Herzen gemalt habe?

Kinderkunstwerke aufbewahren: Das Schätzebuch

Upps, ausgerechnet das habe ich gestern in die Tonne geworfen, denn die Sammelmappe platzte aus allen Nähten. Du kannst dir vorstellen, dass Luise untröstlich war. Immer wieder vergesse ich, dass kleine fünfjährige Mädchen ziemlich verzweifeln können. Aber ich hatte da zum Glück eine Idee, die uns das Problem mit den Kinderbildern von nun an löst: ein kleines Foto-Schätzebuch. Also haben wir uns die Sammelmappe vorgenommen und die schönsten Bilder rausgesucht. Die haben wir mit dem Handy abfotografiert und auch gleich ihr aktuelles Lieblingsspielzeug, einen getöpferten Kerzenständer aus dem Kindergarten und ihren Lieblingsrock geknipst. Dann habe ich mir die App von FotoPremio auf mein Telefon geladen, mit der ich in ein paar Minuten ein Fotobuch erstellen kann. Dafür muss ich lediglich die Bilder, die Luise und ich mit dem Smartphone gemacht haben, in die App einfügen und die verteilt die Fotos sofort auf verschiedene Seiten. Wir haben uns noch eine Hintergrundfarbe ausgesucht und einen Buchtitel für unser RUCK ZUCK Fotobuch erdacht. Dann noch zwei, drei Klicks und fertig war die Bestellung.

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Sekundenschnell fertig: das RUCK ZUCK Fotobuch

Luise musste auf ihr Schätzebuch nicht lange warten. Nach zwei Werktagen lag es schon im Briefkasten. FotoPremio ist da echt schnell. Außerdem werden die Bilder auf echtem Fotopapier belichtet und per LayFlat-Bindung zusammen gehalten, sodass keine Bildinformationen in der Mitte verschwinden. Wir haben uns jetzt vorgenommen, alle paar Monate so ein Büchlein zu erstellen und in Luises Erinnerungskiste zu legen. Später wird sie sehen können, was ihr früher wichtig war und wir können staunen, wie sich ihre selbstgemalten Bilder entwickelt und verändert haben. Die getonten Kunstwerke gehen leider bei uns schnell kaputt, weil die Kinder damit spielen. Im Schätze-Buch sind sie nun für immer aufbewahrt und ich bin ehrlich gesagt ein wenig froh, dass nicht mehr so viele Basteleien durch die Gegend fliegen. Auch die Mappe ist wieder leer, denn nun hat Luise erlaubt, dass wir die Bilder in die Tonne tun. Die schönsten allerdings bewahren wir im Original auf.

Last Minute-Geschenk für Oma mit FotoPremio

Weil das mit dem RUCK ZUCK Fotobuch so gut geklappt hat, kam die App nach einigen Tagen gleich wieder zum Einsatz. Omas Geburtstag stand an und weil ich immer so viel um die Ohren habe, ging mir das glatt durch. Weil die Oma schon alles hat und sich materialle Wünsche meist selber erfüllt, schenken wir ihr am liebsten etwas Persönliches. Fotobücher liebt sie, aber das ist für gewöhnlich eine Menge Arbeit. Mit der App von FotoPremio haben wir aber Ruck Zuck die besten Schnappschüsse der Kinder gesammelt, die auf meinem Handy gespeichert waren. Das Telefon habe ich ja immer dabei und so entstehen meist die lustigsten Situationen aus unserem Alltag. Daraus haben wir wieder ein Büchlein erstellt, dieses Mal mit rosafarbenem Hintergrund. Weil die Oma weit weg wohnt und wir sie selten sehen, sind solche Fotos aus unserem Familienalltag für sie goldwert, denn davon bekommt sie viel zu wenig mit. Auf der letzten Seite haben wir noch ein aktuelles Bild gemacht, auf dem wir alle ein Schild hochheben: „In Gedanken bist du jeden Tag dabei, liebe Omi“

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Erinnerungen direkt vom Handy ins Fotobuch

Was glaubst du, wie gut dieses Geschenk ankam? Es war persönlich und liebevoll, hat uns aber keine Stunden an Arbeit gekostet, sondern nur 30 Minuten, in der wir beim Sammeln und Fotografieren richtig viel Spaß hatten. Wenn unsere Freunde demnächst auf eine lange Reise gehen, geben wir ihnen ein kleines Erinnerungsalbum von uns mit. Und toll finde ich so ein Buch auch in Oskars Rucksack. Nach dem Urlaub hat er immer Trennungsschwierigkeiten. So kann er mit seiner Tagesmutter Mama, Papa, Geschwister und Oma anschauen und ihm fällt die Trennung von uns leichter. Toll wäre auch ein Buch mit den großartigsten Lego-Bauten von Jimmy und Papa oder ein Mini-Album als Geschenk für die Lehrerinnen zum Schuljahresende. Einfach alle Schüler knipsen, Fotos hochladen und fertig!

Ein Fotobuch gratis für dich

Falls du auch auf der Suche nach einem schönen und kreativen Last Minute-Geschenk bist, dann wäre diese App von FotoPremio sicher das richtige. Du sitzt nicht länger stundenlang vor dem Computer, um es zu erstellen, sondern hast das Büchlein per Handy RUCK ZUCK fertig. In einem kleinen Schätzebuch finden die Kunstwerke der Kinder gebührende Wertschätzung, ohne dass du dir die Küche vollkleistern musst. Oder du machst eines ganz alleine für dich. Und jetzt kommt der Knüller: mit diesem Gutscheincode kannst du dir ein 20-seitiges RuckZuck Fotobuch im Format 10×10 cm gratis erstellen: FPBF18

Der Code ist bis zum 30.09.2018 einlösbar und du musst lediglich die Versandkosten von 3,45 Euro bezahlen. Viel Spaß beim Shooting, beim Anschauen und Verschenken!

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Du fragst dich, wieso hier Anzeige über dem Text steht? Das erkläre ich dir hier. Und wenn du Lust auf mehr Glitzer im Eltern-Alltag hast, schau doch mal auf meinem Instagram-Kanal vorbei!

Eigentlich müssten wir es besser wissen, vor allem ich, die doch immer so gut planen kann! Aber dann stehen sie da, im Kalender: die Ferien. Als hätte sie über Nacht ein kleiner Gnom in meinen Kalender gepinselt. Und tatsächlich steigen die Ferientage im Laufe des Jahres proportional mit den Temperaturen. Nun haben wir also Pfingstferien und ich wage nicht, an den Sommer zu denken. Ein Schulkind bleibt ganze sechs Wochen zuhause, das wird mir erst jetzt so langsam bewusst.

Unser Ferien-Alltag

Jedenfalls sitze ich dann eines Tages mit allen drei Kindern da, die sich so einer nach dem anderen aus dem Bett gepult haben. Um halb sieben, versteht sich. Nach einem kleinen Frühstück (es gibt Schokocreme, weil es in den Ferien immer Schokocreme gibt) bekundet der erste seine Langeweile, die zweite möchte zur Freundin gehen. Leider sind wirklich alle um uns rum im Urlaub, die Nachbarschaft ist total verwaist. Ich wische die Schokocreme von Tisch, Stuhl und Lichtschalter und kehre Krümel auf. Nach einer kleinen Runde Kartenspiel, bei der Oskar nicht mitmachen kann, weil er zu klein ist und aus diesem Grund die Karten erst mopst und dann zusammenknickt, muss ich die wütende Bande befrieden. Ich überlege, ob ich meinen Joker jetzt schon ziehe, entschließe aber, das Gerät mit den Kinderliedern (die Räder vom Bus, du weißt schon) für später aufzubewahren. Dann widme ich mich dem Haushalt und denke darüber nach, wie ich meinen Zeitungsartikel heute noch fertig schreiben kann, den ich morgen abgeben muss.

Nachdem ich dann Wäsche gefaltet, vier handfeste Streitereien zwischen Jimmy und Luise gelöst und zwei Mal einen Schrei losgelassen habe, gehen wir eine Runde raus. Aber auch da wird die Stimmung nicht besser. Ich spendiere ein Eis und überlege, was es heute zum Mittagessen gibt. Nudeln mit Tomatensoße steht auf dem Plan und nach dem Verzehr putze ich zum zweiten Mal an diesem Tag Tisch, Stühle und Lichtschalter.

Oskar flippt nun aus, weil er müde ist, sich aber nicht hinlegen möchte. Während ich ihn zu überreden versuche und grübele, wieso das bei der Tagesmutter immer so schnell klappt, schlafe ich selbst ein wenig ein. Zwischendrin platzen die Großen rein und zwar immer dann, wenn Oskar gerade seine Äuglein geschlossen hat. Mittlerweile kann ich das Wort „Mamaa“ nicht mehr hören.

Luise ist es wieder langweilig, zum zwanzigsten Mal an diesem Tag, sie will mit einer Freundin spielen. Ich telefoniere die Kindergartengruppe durch und juchu, ein Mädchen hat Zeit. Sie wird von ihrem Vater gebracht und ich möchte eine halbe Stunde an den Computer, um die Mails zu checken. Aber alle fünf Minuten stehen nun zwei kleine Damen neben mir. Sie haben erst Hunger, dann Durst. Dann soll ich die Playmobil-Rutsche aufbauen, dann die Verkleidungskiste vom Schrank holen. Dann ärgert Jimmy die beiden und das Besuchskind weint. Mein Puls geht schneller und das ist einer der Momente, in denen ich Anton beneide. Der sitzt in einem ruhigen Büroräumchen und kann wenigstens eine Sache nach der anderen abarbeiten. Ich habe weder die Wäsche fertig noch aufgeräumt, dafür aber mittlerweile vier unzufriedene Kinder um mich herum, denn Oskar ist wach und mäßig gelaunt. Jetzt kommt das Endgerät auf den Tisch, die fatalen Folgen eines Gehirnschadens bei Kleinkindern durch sinnlose Videos über Kittens, die ihre Nittens verlieren, sind mir nun völlig egal. Es geht ums Überleben!

Habe ich schon einmal gesagt, dass ich diesen Haushalt und all seine Pflichten nervig finde? Besonders ätzend ist es aber, wenn mich die Kinder nebenher davon abhalten. Dann lass ich Wäsche Wäsche sein und biete dafür ein kleines Programm: Wasserfarben malen auf dem Balkon, Bügelperlen stecken und mit den Jungs Ball spielen. So verdaddeln wir den Nachmittag und nie fühlt sich ein Tag mehr wie Kaugummi an als in den Kindergarten- und Schulferien. Morgen ist Anton mit Kind und Kegel an der Reihe. Achso, habe ich erwähnt, dass ich den Armen nach einem solchen Tag grundsätzlich ankeife? Einen Grund dafür zu finden ist mir ein leichtes, dieses Mal entscheide ich mich für den Klassiker: „Wieso bist du so spät?“

Ich weiß nicht, ich kann mich mit dem Gedanken, dass Schule und Kindergarten geschlossen sind, beim besten Willen nicht anfreunden. Schön ist natürlich, dass wir mal ein paar Dinge unternehmen können. Morgen zum Beispiel wollen wir in den Märchengarten gehen, einen Ausflug in den Freizeitpark wäre toll und wir könnten mal wieder auf den Bauernhof. Aber auch wenn Kinderbetreuungseinrichtungen pausieren, geht der Alltag mit Haushalt, Job und Erledigungen für mich weiter. Last but not least brauche ich einfach mal Zeit für mich sowie eine kleine Belohnung für all die Mühen und offenen Ohren. Falls dir das auch so geht, verrate ich dir nun zwei kleine Rezepte für eine extra gute Mama- oder Papapause:

Cold brew coffee

Dafür fülle ich 200 g Kaffeepulver  mit einem Liter Wasser auf und lasse dieses Gebräu einen Tag stehen. Dann siebe ich das Pulver mit einem feinen Sieb ab und stell die Kanne mit dem Kaffee in den Kühlschrank. Für den perfekten Kaffeegenuss fülle ich eine kleine Menge in einen Becher, gebe Eiswürfel dazu, Milch oder einen Löffel Vanilleeis. Das Rezept habe ich übrigens von Miris tollem Blog Leckerleckerliese.

Kokos-Shortbread (vegan)

Für diese kleine Leckerei vermische ich 70 g Puderzucker mit 120 g Kokosmus (aus der Drogerie) und gebe noch drei EL Kakaopulver dazu. Das ganze mit den Fingern verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt als Ball in den Kühlschrank legen. Nach einer halben Stunde rausnehmen und auf einem Blech zu einem 1 cm dicken Kreis ausrollen. Mit der Gabel Löcher reinpieksen und mit Salz betreuen, dann eine halbe Stunde bei 160 Grad Ober- und Unterhitze im Backofen backen.

So setze ich mich nach dem Mittagessen und am späten Nachmittag für jeweils 15 Minuten auf die Bank vor dem Haus, verkünde den Kindern, dass ich für diese Weile nicht ansprechbar bin und genieße meinen Kaffee und einen Haps Shortbread sowie wahlweise meinen Instagramfeed oder eine Zeitung.

Falls es dir so geht wie mir, kann ich dir nur empfehlen, das gleiche zu tun. Nach außen scheint das mit den Kindern alles ganz easy zu sein, aber in Wahrheit ist es Schwerstarbeit. Und wer schwer arbeitet, muss auch viele Pausen machen!

Bleib fröhlich und unperfekt,

deine Laura

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