Category

Uncategorized

Category

Zwei meiner Freundinnen bekommen in den nächsten Wochen ihr Baby. Lange habe ich überlegt, was ich ihnen schenken soll und die üblichen Dinge schnell verworfen. Babykleidung haben sie sicher schon genug, außerdem hat da ja jede Mutter so ihre eigenen Vorstellungen. Die eine möchte nur Wolle-Seide-Bodys, die andere nur gebrauchte und hundert Mal gewaschene Kleidung. Kuscheltiere, Baby-Ratgeber, Kirschkernkissen – immer ist die Gefahr groß, dass die Mama in spe schon alles in dreifacher Ausführung hat oder zur Geburt doppelt und dreifach bekommt. Also habe ich ein wenig nachgedacht und überlegt, was ich selber machen könnte. Musselinschal als Babydecke Sofort kam ich auf die Idee, einer der Freundinnen einen Musselinschal zu nähen, wie ich dir hier schon einmal beschrieben habe. Dieses Tuch kann sie nicht nur für sich selbst und die nächsten Jahren gebrauchen, sondern es ist auch ganz nützlich, wenn man ein Baby hat. Zum Stillen kann es als Sichtschutz…

Runterkommen mit den Badekristallen von Kneipp Bei uns ist gerade am frühen Abend die Hölle los. Oskar ist mit seinen zweieinhalb Jahren in der schönen Autonomiephase. Das bedeutet, er möchte gerne alles haben, was ihm so in den Sinn kommt. Da wäre Papas Handy, ein Glas Nougatcreme, Luises Taschenmesser oder Mamas Fotoapparat. Wenn wir das Gewünschte nicht aushändigen, gibts Wutausbrüche, die sich gewaschen haben. Das ist anstrengend, sehr anstrengend. Außerdem habe ich bis abends neben diversen Ausbrüchen noch massenhaft Streits geschlichtet, Tränen getrocknet, Kartoffelbrei gekocht, Katzen und Pferde gemalt – was man als Mama oder Papa eben so macht. Mein #placetobe Weil ich abends echt fix und alle bin, muss ich mir was gönnen und habe ein tolles Ritual etabliert: weil die Tage kühler werden, ist die Badesaison eröffnet und ich steige mindestens einmal die Woche in ein Schaumbad. Meine absolute Empfehlung sind dafür die Badekristalle von Kneipp mit ätherischen…

Seitdem wir Kinder haben sehen unsere Urlaube etwas anders aus 😉 Wir brauchen und genießen guten Service im Urlaub. Vor allem möchte ich mich mit Kindern nicht als Störfaktor für andere Urlauber fühlen. Daher haben wir in den letzten vier Jahren ausschließlich Urlaub in Familienhotels gemacht und waren immer begeistert. Alles Negative was wir vorab gehört hatten traf für uns nicht ein. Es gab keine Massenhaft kranken Kinder und bei den Mahlzeiten ging es nicht wie auf einem sehr lauten Schlachtfeld zu 😉 Dieses Mal durften wir dank Familotel das erste mal eines ihrer Hotels besuchen. Urlaub auf familisch im Sonnenpark in Willingen für ein ganzes Wochenende. Und wenn ich diesen Urlaub mit einem Lied beschreiben müsste, wäre es folgendes „Egal ob es regnet, stürmt oder schneit…“ Denn ganz ehrlich was ist bei Urlauben immer eine meiner größten Ängste? Schlechtes Wetter! Mit Kindern ja auch noch mal eine Nummer, wenn…

Es gibt ein ganz bekanntes Buch über französische Familien. Ein Buch indem steht, dass es in französischen Familien meist viel zivilisierter zugeht. Wieso? Na da quarkt kein Kind dazwischen, wenn die Eltern sprechen und die Wohnzimmer sind Wohnzimmer und keine umfunktionierten Spielzimmer. Bis heute kann ich nicht verstehen, wieso dieses Buch so beliebt ist. Mich hat es genervt von so viel perfekten kleinen leisen Kindern zu lesen, die brav nur in den dafür vorgesehen Bereichen spielen und am besten hinter sich die Tür schließen. Klar möchte ich abends auch nicht auf Lego&Co. Sitzen, aber das Spielzeug meiner Kinder ist aktuell zumindest noch sehr Raum einnehmend und ich finde das nicht schlimm (solange am Ende des Tages einigermaßen Ordnung gemacht wird). Trotzdem dürfen sich meine Kinder im Haus und auch im Garten spielerisch entfalten. Einfach mal umdenken Wir überlegen seit Monaten wie wir unseren Garten vor dem Haus kinderfreundlich/spielfreundlich gestalten sollen…

Keine Lust zu spielen Gehts dir auch manchmal so? Du bist mit den Kindern zuhause und solltest dich eigentlich mit ihnen beschäftigen. Memory spielen vielleicht oder eine Runde Uno. Mit dem Kleinen einen Turm bauen oder mit der Tochter wie die Pferdchen durch den Flur galoppieren. Du hast aber einfach keine Lust dazu! Mir geht es jedenfalls öfter so und ich gebe zu: ich spiele zuhause einfach nicht gerne mit den Kindern. Ich habe nicht genug Phantasie für Bahnhöfe aus Holzklötzen, für kuschelige Höhlen oder Pappkarton-Häuser. Ich habe manchmal auch einfach keine Lust auf Spielplätze. Möchte keine Sandförmchen einpacken, die Schaukel anschubsen und mein Kleinkind zehn Mal auf die Rutsche heben. Ich möchte mich nicht mit anderen Eltern unterhalten und nicht in der Kälte rumstehen. Ich bin auch keine Bastelfee. Mich nervt es, dass die Wasserfarben nach dem Malen einfach überall sind, vor allem auf Tisch, Stühlen und den Gesichtern…

Alu vom Blog Große Köpfe hat in einem schönen Artikel Blogger aufgerufen, etwas über die Wahl und unsere Wäherpflicht zu schreiben. Sie hat recht, das kommt neben all den Kuchenrezepten und DIYs viel zu kurz, deshalb möchte ich dir jetzt erzählen, warum ich es so unglaublich wichtig finde, am kommenden Sonntag wählen zu gehen. In erster Linie geht es mir um deine und meine Kinder und um die Gesellschaft, in der sie künftig aufwachsen. Ich jedenfalls wünsche mir eine Welt, in der sie mit offenem Herzen auf fremde Menschen zugehen, in der sie Verfolgten zu helfen versuchen und ihre Mitmenschen nicht auf Grund ihrer Hautfarbe oder ihrer Religion verurteilen. Ich denke, wir können mit unserer Stimme Einfluss nehmen auf die Welt, in der unsere Kinder groß werden. Lasst uns abstimmen und mit jedem einzelnen Wahlzettel laut und deutlich zu verstehen geben, dass wir Parteien mit rechter Gesinnung und ausländerfeindlichen Parolen…

Mit Kindern gewaltfrei kommunizieren: wie geht das eigentlich? Ich habe mich vor einiger Zeit zu einem Seminar für gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg angemeldet. So richtig wusste ich nicht, um was es geht, aber das Thema Kommunikation betrifft mich beruflich. Privat ist meine Art zu kommunizieren übrigens nicht ausnahmslos gewaltfrei. Da rutscht mir doch das ein oder andere Schimpfwort heraus und meine Kinder übernehmen das natürlich. Irgendwie war dann doch alles anders als gedacht und es ging nicht um Kackedoris oder Sch… die Wand an. Es ging vielmehr darum, dass ich die Verantwortung für mein Wohlbefinden und meine Bedürfnisse übernehme und diese gewaltfrei zu kommunizieren lerne. Für mich als Mutter ein Luxus: Es ging einzig und alleine um mich und mein Befinden und das fand ich einfach grandios. Was ich noch gelernt habe und wieso die gewaltfreie Kommunikation von Marshall Rosenberg auch deinen Alltag verändern kann, das erzähle ich dir…

Essen und Trinken für kleine Kinder Vielleicht geht es dir ein wenig wie mir vor sechs Jahren: du hast Ahnung von deinem Job, du weißt, wie du einen Computer mit der neuesten Software bespielst und kannst eine dreiwöchige Rucksack-Tour durch Europa planen; aber du weißt nicht, wie du einem winzigen Minimensch das Essen beibringst und was du unter dem sperrigen Begriff Beikost einführen verstehen sollst. Ich bin keine Ernährungsberaterin und habe keine pädagogischen Ausbildung, aber ich habe diese Prozedur nun drei Mal recht erfolgreich über die Bühne gebracht und kann dir vielleicht ein wenig helfen, wenn ich dir beschreibe, wie ich das mit dem Beikost einführen gemacht habe. Dieser Rat ist wohl der wichtigste von allen: verlass dich auf deine Intuition und verlass dich auf dein Kind. Ihr beide werdet das gemeinsam meistern und ob Stillen, Flasche geben, Brei füttern oder Beikost einführen – vetrau darauf, dass du als Mutter…

Abschiedsfest im Kindergarten – Ein Protokoll Kinderlose fragen sich ja manchmal, warum Mütter andauernd in ihr Mobiltelefon schauen. Nun ja, ich möchte einiges erklären. Mit Wiedergabe folgender Diskussion, die zwar fiktiv ist, aber rein theoretisch genau so auf vielen Handys Tag für Tag stattfinden könnte. Es ist Abend, 20:15 Uhr. Ich sitze müde auf dem Sofa und schaue mir die Nachrichten an. Da höre ich den Messenger-Ton meines Handys. Könnte was wichtiges sein. Freundin Silvi müsste demnächst ihr Baby bekommen. Oder Papa hat eine Frage zum Computer. Also schnapp ich mir das Ding und öffne WhatsApp. Dort bin ich seit geraumer Zeit Mitglied der Gruppe „Mamas_Kindergarten Sonnenschein“. Im Übrigen erhielt ich auch eine Einladung zu „Reitstundenplan_Pony Liese“, „Mini-Fußballer TSG Neustadt“ und „Krabbelgruppe Jahrgang 2016“. Aber das nur am Rande. Jedenfalls macht das Telefon von nun an im Sieben-Sekunden-Takt nervös BlingBling. Anton schaut genervt rüber. ~ Petra: Hey Mädels. In zwei…

Hallo liebe Leserin, na, heute mal wieder das eigene Kind angeschrien? Obwohl du dir vorgenommen hast, dass du das nicht mehr machen willst? Ach, du weißt, dass es total unfair ist, ein kleines Mädchen mit niedlichen Zöpfen so richtig rund zu machen, bloß weil es einen roten anstelle eines pinken Bechers will und deshalb lauthals zetert? Oder der kleine Junge eigentlich nur müde ist und aus diesem Grund seit einer halben Stunde meckert und an deinem Bein zerrt? Du hast ihm aber dennoch irgendwann ein „jetzt reichts mir aber“ vor den Latz geknallt, sodass es auch der Nachbar nebenan noch mitbekommen hat! Kinder rund machen: warum tun wir das? Vielleicht ist dir ja einfach die Hutschnur gerissen, weil du letzte Nacht schlecht geschlafen hast. Oder du hattest Ärger mit einer Kollegin und denkst schon den ganzen Tag darüber nach. Vielleicht hast du auch ne saftige Migräne hinter dir oder eine…