Nichts für schwache Nerven – Adieu Ekelgrenze

ACHTUNG dieser Text ist nur für robuste Mägen und starke Nerven!

Ich dachte wirklich, dass ich mittlerweile ziemlich abgehärtet sei! Kinder die mich beim Wickeln im Strahl vollkacken, Kinder die mir samt schlecht verdautem Essen ins Gesicht brechen, mega Rotznasen, „Schau mal Mama ein Popel“-Attacken, Durchfall aus der Hölle, Windelinhalte bei denen ich quasi unverdaut das Essen vom Vortag wiedergefunden habe und und und.

Adieu Ekelgrenze

Eine never ending Horror-Story – Die Toiletten dieser Welt

Ich bin mal wieder mit allen drei Kindern einkaufen gegangen. Das ist mit drei Kleinkindern schon, wenn es „normal“ läuft eine extra Portion Sport. Vor allem, wenn ich auf die unfassbar wahnsinnige Idee komme all meinen Kindern einen Einkaufswagen in die Hand zu drücken (Jaaaa ich schüttel dann auch den Kopf über mich selbst, aber denke mir gleichzeitig, dass das viel besser als ein Fitnessstudio ist;-))

Heute gibt es einen Rückblick von vor einem Jahr und da war noch nichts mit selber durch den Supermarkt fahren und Lisa war gerade trocken geworden. Und was soll ich sagen? Das Ende des Einkaufs war gaaaanz furchtbar grausam.

Lebensmitteljagd mit drei Kleinkindern

Also, wie läuft das mit drei Kindern unter drei Jahren ab? Ich schnappe mir meistens dieses unfassbar ungelenke bunte Ungetüm (die super Autos in denen vorne ein Kind „fahren“ kann und eins wie im normalen Einkaufswagen drinnen sitzt). Bosse darf lenken, Lasse kommt vor mich in den Sitz und Lisa freut sich auf meinen Rücken zu dürfen (ja war eigentlich von der Verteilung her anders geplant).

In der Ruhe liegt die Kraft

So weit so geschwitzt! Auf dem Weg rein denke ich daran, dass Lisa ja gerade am Trocken werden ist und keine Windel trägt…Ruhe bewahren! Lage checken, also Klo-Lage versteht sich. Der Einkauf verlief ohne zwischen Fälle und bis hier kein Pipi in Sicht. An der Kasse angekommen frage ich dann zur Sicherheit nach der Kundentoilette und Lisa tut auch gleich freundlich kund, dass sie dann jetzt auch mal Pipi müsste. SOFORT versteht sich…

Langsam schwindet das Nervenkostüm

Wenn ich bis dato die meisten Kassiererinnen schon für langsam hielt, die gestrige hat es echt getoppt und ich sah mich schon mit nassem Rücken nachhause fahren.

Payback Karte?“

NEIN! Ich habe es auch echt ein wenig eilig…Pipi und so…verstehen sie???“

Wollen Sie Geld mitnehmen?“

NEEEIIIN!!! Ich möchte JETZT mit meiner Tochter ihre Kundentoilette besuchen!!!“, „Familienkarte Hessen???“

Nein, nein und noch mal NEIN verdammt!!!“

Sammeln Sie Punkte?“

Wollen SIE mich mal durchdrehen sehen????“

Ich glaube nach wie vor, dass diese Verkäuferin gar nicht menschlich war, sondern der erste und einzige REWE-Kasierer-Roboter. Ich bin wirklich fast über das Kassenband gesprungen und die Dame (Roboter) hat noch nicht mal mit der Wimper gezuckt, sondern ganz ruhig eine Frage nach der nächsten gestellt.

Harter Aufschlag an der Grenze des Ekels

ARGH! Einkäufe in den Wagen und ab zur Toilette, die so groß ist, dass der ganze Wagen reinpasst. Immerhin etwas… Tür auf, einen Schritt rein und dann sah ich es und wäre am liebsten weggerannt! Eine von oben bis unten vollgekackte Toilette! Da war wirklich ALLES voller Schei…! Meine erste Reaktion war natürlich FLUCHT, aber zeitgleich kam ein „Mama ich muss wirklich Pipi! JETZT!“ Verdammt! Verdammt! Verdammt! Also mit den Worten rein, dass Lisa auf keinen Fall IRGENDWAS anfassen soll und die Jungs so hingeschoben, dass sie auch nichts berühren konnten. Vom Rücken abgeschnallt, in Rekordzeit die Hose runter und so weit wie möglich über das Klo gehalten ohne das meine Tochter oder ich etwas abbekommen konnte. Ich wusste gar nicht, dass ich 13 Kilo waagerecht vor mich halten kann! Ich habe mich wirklich schon sehr lange nicht mehr so unfassbar geekelt!

WAS bitte geht denn bei manchen Menschen auf der Toilette schief??? Bahhh! Pfui! Und die Frage von Lisa was denn mit mir los sei konnte ich leider auch nur wahrheitsgemäß beantworten mit „Mir ist leider sehr sehr übel, weil vor uns ein Schwein ins Klo gekackt hat!“ SORRY!

Und deswegen entschuldige ich mich aus tiefstem Herzen bei jeder Mutter, die ich vielleicht einmal aus absolutem Unwissen schräg angeguckt habe, wenn sie ihr Kind auf einen Parkplatz hat pinkeln lassen! Es tut mir echt leid, aber ich habe nicht an all diese Ferkel der Welt gedacht!

Nina

2 Comments

  1. Oh ja!! Das kennen wir auch. Ich frag mich dann immer, wie es bei diesen Leuten daheim ausschaut?

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