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Kleine Schatzsucher auf dem Nebelhorn

Wenn ich in den Bergen bin, bin ich selig. Irgendwie fällt dann die Alltagslast von mir ab und ich fühle mich wie in einer anderen Welt. Aus diesem Grund fahren wir seit Jahren in die Berge, denn Anton geht es ganz ähnlich. Auch die Kinder genießen unsere Urlaube und sind in der Natur wie verwandelt. Aber mit dem Wandern klappt es meist noch nicht so gut, denn was uns begeistert, findet Jimmy langweilig. „Wieso soll ich die ganze Zeit hier durch die Gegend laufen?“ hat er mich das letzte Mal gefragt, als wir zu einer Familienwanderung aufbrechen wollten. Der Sinn erschließt sich ihm noch nicht so ganz und ich kann ihn gut verstehen. Als Kind bin ich selber mit herabhängenden Mundwinkeln meinen Eltern hinterher getrottet und fand Wandern so spannend wie Matheaufgaben.

ok-Bergbahnen laden uns ein

Ich war in jedem Fall sofort Feuer und Flamme, als ich vom Team der ok-Bergbahnen gefragt wurde, ob ich mit meiner Familie ins Kleinwalsertal zu einer Schatzsuche kommen möchte. Und so brachen Anton und ich vorletztes Wochenende mit den beiden Jungs in Richtung Oberstdorf auf. Gegen Abend kamen wir im wunderschönen Alphotel in Hirschegg an, von dem ich dir später noch erzählen möchte. Nur schon einmal so viel: in einem Familotel ist es super entspannend für Eltern, weil alles bestens auf Familien mit Kindern ausgerichtet ist. Wahnsinn war vor allem die Aussicht auf die Berge, das Fünfgang-Menü und das Hochbett für die Jungs.

Am nächsten Tag waren wir früh morgens um neun verabredet. Andrea und Jörn, die Organisatoren, sowie Yvi vom Blog Mamas Daily und Nadja von Mama im Spagat samt Männern und Söhnen warteten schon am Fuße des Nebelhorns auf uns. Mit einer Gondel ging es dann zur Mittelstation mit einer herrlichen Aussicht auf das Bergpanorama. Übrigens war der Service bestens, denn wir hatten einen Kinderwagen dabei. Überall wurde uns geholfen und es gab Aufzüge, mit denen wir die Treppen umgehen konnten. Es ging schnell voran und auch im Inneren der Gondel wurden wir freundlich begrüßt.

Uff d`r Alp – Erlebnisweg an der Seealpe

„Schon wieder wandern?“ fragte Jimmy, als wir uns auf den Weg machten. „Nein, wir machen einen Schatzsuche!“ erzählte Andrea. Alle Kinder bekamen eine Schatzkarte und Jörn führte uns den Weg voran. An mehreren kleinen Erlebnis-Stationen erklärte er den Kindern Spannendes rund um die Berge, die Natur, das Leben auf der Alpe und die Tiere. Wir überquerten eine Hängebrücke und liefen um eine Biegung. Was für eine riesen Überraschung! Maskottchen Berti, ein riesen großer Adler saß dort auf einem Stamm und wartete auf uns.

Die Jungs waren hin und weg und knuddelten den riesigen Vogel. Nur Oskar hatte ein bisschen Angst und klammerte sich an Anton. Berti zeigte uns dann den Weg zur Schatzkiste. Als wir diese öffneten, sahen wir im Inneren der Kiste einen Hinweis auf den Sticker, sodass wir wussten, welchen wir auf die Schatzkarte kleben sollten. Einen von sechs Klebern hatten wir also schon geschafft. „Auf zur nächsten Schatzkiste“ rief Jimmy begeistert. Er, der noch vor einer halben Stunde absolut keine Lust aufs Wandern hatte, war nicht mehr zu bremsen. Allerdings musste ich ihm dann erklären, dass wir die gesamte Schatzkarte heute nicht schaffen können. Denn eigentlich ist das ein Programm für eine ganze Urlaubswoche. Und das steckt dahinter:

Die Bergbahnfamilie und ihre geniale Schatzsuche

Familien, die in der Gegend Kleinwalsertal / Oberstdorf Urlaub machen, können so mit viel Spaß die ganze Bergwelt entdecken. Und weil „nur“ Wandern für Kinder eben manchmal langweilig ist, gibts für sie die Schatzsuche. Die Oberstdorf Kleinwalsertal-Bergbahnen, kurz ok-Bergbahnen, bringen die großen und kleinen Bergliebhaber neben dem Nebelhorn auch aufs Fellhorn, zum Söllereck, zur Kanzelwand, auf den Heuberg, das Walmendingerhorn und den Ifen. Überall gibt es dann überaus familienfreundliche Wanderwege, teilweise mit Kinderwagen begehbar, auf denen die Kinder sich auf die Schatzsuche begeben können. Die Schatzkarte gibts an allen Kassen der Bergbahnen und es wird auch eine Familienkarte angeboten, in der die Fahrt auf alle Berge enthalten ist. Wer schafft es wohl, im Urlaub die ganze Schatzkarte mit den richtigen Stickern zu bekleben? Am Ende wartet ein Überrschungsschatz, den unsere kleinen Bergsteiger ausnahmsweise schon an diesem Tag bekommen haben.

Wie gut, dass wir in ein paar Wochen wieder in den Gegend sind. Jimmy ist total heiß darauf, die anderen Berge zu besteigen. Ich wundere mich über meinen ehemaligen Wander-Verweigerer, der uns nun bittet, unbedingt eine weitere Station auf dem Nebelhorn zu erklimmen, denn auf dem Höfatsweg wartet ein zweiter Hinweis für die Schatzkarte. Mit Andrea und Jörn sowie den beiden anderen Familien gehts mit der Gondel weiter hoch. Hier essen wir gemeinsam zu Mittag und staunen über den wahnsinnigen Ausblick. Die Kinder erfreuen sich an den Paraglidern, die zu ihren Füßen in die Lüfte starten. Danach gehts noch auf den tollen Abenteuerspielplatz, auf dem sich die Kinder eine ganze Weile vergnügen.

Urlaub für den Kopf

Spätestens jetzt bin ich tiefenentspannt. Die Berge brennen sich jedes Mal in meinen Kopf und ich muss anschließend, wenn ich wieder zuhause bin, nur die Augen zumachen und sehe sie vor mir. Es ist wie eine Gehirn-Entlüftung: der Stress, die Arbeit, Haushalt und Termine lasse ich hinter mir und bin einfach glücklich. So ein Wochenende in den Bergen ist für mich Balsam für die Seele und ich weiß, dass auch in den Köpfen der Kinder das Bergpanorama erhalten bleibt.

Wir trennen uns nun von den anderen. Schwer begeistert bin ich von den Bloggerkolleginnen, die natürlich auch ganz reizende Familien haben. Wir sehen uns auf der Bloggerkonferenz denkst in Nürnberg wieder und ich freu mich schon, sie zu sehen. Auch von Jörn und Andrea verabschieden wir uns. Die Organisation dieses Ausflugs war bombastisch, wir wurden rundum verwöhnt und hoffen, auch die beiden mal wiederzusehen. Anton, Jimmy, Oskar und ich erklimmen jetzt noch die Spitze des Nebelhorns. Beim Ausstieg aus der Gondel wird es uns ein wenig schwindelig. Auf dem absolut gefahrlosen Weg, dem Nordwandsteig, eröffnet sich der Blick in eine Bergwunderwelt und wir schauen 600 Meter in die Tiefe. „Der Wind fährt mir in den Bauch“ beschreibt Jimmy das mulmige Gefühl im Magen. Oskar rennt den Weg entlang und mir wird es trotz brusthoher Absperrung komisch zumute.

 

Prädikat Familienfreundlich

Dann geht es wieder abwärts ins Tal und ich kann mir vorstellen, dass es auch im Winter paradiesisch sein muss. Skier anschnallen und die Hänge herabwedeln, ich jedenfalls habe ein neues Urlaubsziel für die Faschingsferien. Im Übrigen ist die Ausstattung aller ok-Bergbahnen für Familien mit Kindern perfekt ausgerüstet. Es gibt Wickelräume an allen Stationen, Kindermenüs in den Restaurants und Eltern können in den Kinderkraxn-Testcenter die neuesten Kraxen von Deuter kostenlos testen.

Wir sind im September wieder hier und werden uns auf jeden Fall auf dem Erlebnispfad der Kanzelwand umsehen. Hier dreht sich alles um das Thema Wasser: Die Kinder können mit Gumpen, Wasserräder und Schleusen herumexperimentieren. Das wird meinen Dreien gefallen! Obligatorisch ist natürlich auch unser Familienberg, das Söllereck. Hier sind wir bereits mit den Skiern runtergefahren und im Herbst gewandert. Am Ende wartete dann immer eine Fahrt mit dem AllgäuCoaster. Allerdings kennen wir die XXL-Holzkugelbahn noch nicht, die 200 Meter lang sein soll, und auch der Kletterpark wartet darauf, entdeckt zu werden.

Familotel Alphotel

Die Gegend hier ist auf jeden Fall ein Traumgebiet für Eltern und Kinder. Und wenn ihr maximales Urlaubsgefühl sucht, dann ist das Alphotel in Hirschegg, Österreich, die perfekte Unterkunft. Als wir einchecken, düsen Jimmy und Oskar direkt in die Spielecke. Wo wir gehen und stehen finden die Kinder Unterhaltungsmöglichkeiten und wir sehen sie quasi nicht mehr. Am Eingang stehen Kinderwägen zum Leihen, die Zimmer sind bestens für Kinder ausgestattet. Flauschige Bademäntel machen Lust, die Pool-Landschaft zu erkunden und auch das Restaurant ist ein Traum. Die Kinder bedienen sich am Buffet, es gibt Lätzchen für die Kleinen und Kinderstühle an jedem Tisch. Wir Erwachsenen bekommen das Menü am Platz serviert und noch während Anton und ich die Nachspeise genießen, flitzen Jimmy und Oskar raus, um sich die Kindershow und das Hotel-Maskottchen anzuschauen. Wir gesellen uns später mit einem kühlen Bierchen dazu und als es dämmert, vergnügt sich Jimmy mit anderen Kindern auf dem Fußballplatz, während Oskar die Bobbi-Cars testet.

Auch das Frühstück am nächten Tag ließ keine Wünsch offen. Ich habe mir erst einmal einen Cappuccino geholt und mich auf die Terrasse gesetzt, alleine die Aussicht von dort ist ein Besuch wert. Wir merken, wie es uns entspannt, wenn alles auf die Berfürnisse von Kinder ausgerichtet ist. Guter Service, ausgesprochen freundliche Damen an der Rezeption und ein angenehmes Ambiente – ich denke, wir kommen bald wieder her und lassen uns verwöhnen!

Und, was sagst du, wäre das nicht auch ein Urlaubsziel für euch? Ich jedenfalls habe meinen Sehnsuchtsort schon lange gefunden und bin so froh, dass wir die nächsten Urlaube schon gebucht haben. Auch die Kinder freuen sich und Jimmy hat seine Schatzkarte gut aufgehoben – „die kriegen wir voll, Mama!“, hat er neulich gesagt. Und ich finde es spitze, dass er nun auch die Lust am Wandern entdeckt hat.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Hier findest du den Text von Nadja und hier den von Yvi. Vielen lieben Dank an Andrea und Jörn für die Einladung und die wunderbare Reise. Wir haben uns sehr, sehr wohl gefühlt und werden das Wochenende nicht vergessen. Für dich zur Tranzparenz: wir sind von den ok-Bergbahnen zu diesem Bloggerevent eingeladen worden und duften auch im Familotel kostenlos übernachten. Mehr zum Thema Werbung findest du hier.