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Ordnung und Zeitmanagement

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Vor ein paar Tagen habe ich hier geschrieben, wie gestresst ich derzeit bin und dass mir der Alltag mit den Kindern gerade zusetzt. Immer wieder habe ich so eine Phase und dann bringt mich jede Kleinigkeit auf die Palme. Wenn aber momentan keine großen Veränderungen möglich sind, die mich entlasten, wie kann ich mir dann selber etwas Abhilfe schaffen?

Die Schwarmintelligenz ist ein tolles Mittel, um kreative Ideen zu sammeln und deshalb habe ich die Müttersprechstunden-Community auf Instagram befragt. Was machen andere Eltern so, um ihren Alltag zu entlasten? Viele Nachrichten haben mich erreicht, die ich dir hier nicht vorenthalten möchte. Wetten, die ein oder andere Anregung ist auch etwas für dich? Mach doch mittags mal einen Power-Nap mit dem Schlüsseltrick, um ein wenig Kraft zu tanken! Oder wäre es nicht spitze, einmal im Monat einen Nachmittag lang einen Babysitter zu buchen und nur etwas für dich zu tun? Wohnung ausmisten, Brotdosen am Abend vorbereiten…. los gehts, such dir aus, welche Idee etwas für dich wäre!

  • Am Wochenende eine Stunde im Bad einschließen. Duschen, Rasieren, Nägel lackieren, dabei Musik hören und Tee trinken. Alle anderen Familienmitglieder müssen draußen bleiben. Vielleicht geht der Papa einfach mit den Kindern raus?
  • Gönn dir eine Haushaltshilfe. Kostet Geld, aber ist super investiert. Kannst du irgendwo etwas abzwacken? Weniger Schuhe kaufen oder den Coffee to go einsparen?
  • Das Kind ein oder zwei Mal die Woche länger im Kindergarten lassen. Manchmal lassen sich Betreuungszeiten ja flexibel ändern. Du bist keine Rabenmutter, bloß weil dein Kind etwas länger im Kindergarten bleibt und du die Zeit für dich nutzt. Dein Kind wird sich über eine glückliche Mutter umso mehr freuen!
  • Wieso nicht ab und an den Lieferservice bestellen! Heute mal keine Lust zu kochen, den Tisch zu decken und abzuräumen? Pizza bestellen und mit den Fingern essen, die Kinder werden jubeln.
  • Öfter mal im Hier und Jetzt sein! Ist schwer, ich weiß, und bedarf der Übung. Aber wie oft denken wir im Büro an die Kinder und nachmittag auf dem Spielplatz an den Schreibtisch? JETZT sitze ich hier und verdiene Geld, alles andere ist egal. JETZT sortiere ich die Wäsche und höre Musik, JETZT liege ich hier mit meinem Kind und kuschele.
  • Simpel und doch so schön: eine halbe Stunde in der Sonne sitzen und Tee trinken. Mach dein eigenes kleines Tee-Ritual draus. Es gibt die feinsten Teesorten zu kaufen und du findest garantiert deinen Lieblingsplatz, auch ohne eigenen Garten.
  • Powernap machen. Dir fallen nachmittags die Augen zu? Dann leg dich mit einem dicken Schlüsselbund in der Hand aufs Sofa, die Hand mit dem Schlüssel hängt über dem Boden. Sobald deine Muskeln schlaff werden und der Bund auf den Boden fällt, war der Schlaf lang genug und du fühlst dich wach und frisch, versprochen!
  • Nein sagen. Zugegeben, ein oller Kalauer, aber „Ein Nein zu dir ist ein Ja zu mir“ ist ein weiser Spruch. Wenn jemand eine Bitte an dich trägt (Elternbeiratsposten übernehmen, Kuchen backen, Bericht schreiben), du aber im Stress bist und keine Zeit hast, antworte: „Ich würde dir gerne helfen, aber ich kann gerade einfach nicht.“
  • Wenn deine Kinder größer sind, lass sie nachmittags Verabredungen treffen. Dann sind sie für ein paar Stunden aus dem Haus und du hast ein wenig Zeit für dich.
  • Zwischen Job und Kindern unbedingt eine Pause einlegen. Mach das, was dir gut tut: Serien schauen, zocken, Musik hören, ein Buch lesen, in einer Zeitschrift blättern.
  • Abends Dinge tun, die dir so richtig Spaß machen. Spiele zocken, Karaoke singen, Schal stricken, Schaumbad nehmen. Und freu dich schon den ganzen Tag drauf.
  • Sachen aussortieren. Nehmt euch gemeinsam ein Wochenende und mistet aus. Wer weniger Dinge besitzt, räumt schneller auf. Das Instandhalten, Aufräumen und Anschaffen all der Sachen ist ein ewiger Zeiträuber und wir brauchen viel weniger als wir denken.
  • Mach auch am Wochenende Pausen. Nach dem Mittagessen bittest du die Kinder, für eine halbe Stunde das Wohnzimmer zu verlassen. Leg dich aufs Sofa und ruh dich aus, bevor ihr eure Unternehmungen macht.
  • Mach den Haushalt, auch wenn die Kinder da sind. Bezieh sie ein oder lass sie zuschauen. Mach nicht die ganze Arbeit in der wenigen Zeit, die du für dich hast.
  • Gönn dir doch einfach einen Babysitter. Einmal im Monat, mitten in der Woche, einen Nachmittag lang. Schenk dir diese Zeit ganz bewusst.
  • Bereitet gemeinsam abends schon den nächsten Tag vor: Kleider rauslegen, Frühstückstisch decken, Brotdosen fertig machen. Das spart Zeit und Nerven am Morgen, wenn alle noch grummelig sind.
  • Einer von euch erledigt den Supermarkteinkauf einfach abends, wenn die Kinder im Bett sind. Dann spart ihr euch die Action am Tag.
  • Lasst euer Kind mal bei Freunden übernachten, wenn es das möchte.
  • Wenn das Kleinkind seinen Mittagsschlaf macht, kann das ältere Kind Hörspiele hören und die Mama ausruhen
  • Wenn du das Glück hast, Oma und Opa in der Nähe zu haben, spann sie so oft es geht ein.
  • Täglich Bewegung und Sport tut total gut. Egal ob Joggingrunde, Spaziergang oder kleine Wanderung.
  • Ich weiß, fällt vielen schwer, aber das Chaos ignorieren (lernen).
  • Eine Mama hat den Newsletter von Casablitzblanka empfohlen, um schnell Ordnung in die Bude zu bekommen.
  • Kleinen Tischkalender anschaffen und alle Termine eintragen. Gute Organisation spart Nerven.
  • Mittagessen vorkochen und einfrieren.

Wahnsinn, die Liste, oder? Wenn Mütter (und Väter) ihre Ideen teilen, kommen Inhalte für ein ganzes Buch zusammen. Ich werde in zwei Wochen zu einer dreiwöchige Kur ohne Kinder aufbrechen und da sicher eine ganze Menge weitere Tipps kennenlernen, mitnehmen und dir dann berichten. Das Leben mit Kindern kann wirklich anstrengend sein und da ist es umso wichtiger, sich kleine Inseln der Ruhe zu schaffen. Ich hoffe sehr, du kannst mindestens eine Idee verwerten. Wenn dir noch mehr einfällt, schreib mir doch gerne in die Kommentare. Gemeinsam sind wir ganz schön stark!

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Und vielleicht hast du Lust, auch mal in die Müttersprechstunde zu kommen? Ich freue mich auf dich!

Frauen und Finanzen

Sophie vom Blog Kinder haben und glücklich leben hat neulich einen ersten Beitrag über ihre Finanzplanung gebracht, dem weitere folgen sollen. Sie hat erzählt, dass sie sich endlich mal mit dem Thema Geld auseinander setzen möchte. Bisher hat sie sich davor gedrückt, nun aber wird sich das ändern, denn sie will langfristig Verantwortung für sich und die Familie übernehmen. Gehts dir da wie mir? Hast du dir auch noch nie so richtig Gedanken über die finanzielle Zukunft gemacht, etwa an deine Rente gedacht?  Sie schreibt, dass ihr Geld eigentlich nicht so wichtig ist. Unterschreibe ich gleich mit. Sie gibt aber auch zu bedenken, dass es da zwei Punkte gibt, die in diesem Zusammenhang für sie aber doch sehr  wichtig sind:

  1. Generelle finanzielle Sicherheit
  2. Meine persönliche finanzielle Unabhängigkeit

Sie schreibt: „Denn ganz so naiv, zu denken, dass mein aktuelles Leben als Teilzeit-Mutti schon nicht so schlimme Auswirkungen haben wird, ganz so blöd bin ich ja nicht. Und trotzdem habe ich bisher immer Ausreden gefunden, mich nicht mit meinen Finanzen zu beschäftigen.“

Wie recht sie hat…

Ich habe mich in Sophies Text so gut wiedererkannt und war beeindruckt, wie sie nun an die Sache rangeht. Daher habe ich ihr gleich geschrieben und wir werden da nun eine gemeinsames Projekt draus machen. Ziel ist es nicht nur, in unsere eigenen Finanzen etwas Ordnung reinzubringen, sondern auch dir ein paar Tipps zu geben. Denn ich möchte mal provokativ formulieren, dass sehr viele Frauen (ich eingeschlossen) tatsächlich viel zu naiv an die Sache rangehen. Sie heiraten und machen sich dabei Gedanken um Tischdeko und Kleid, nicht aber um das liebe Geld. Zugewinnausgleich, Unterhalt und Erbrecht sind halt nicht die Highlights, die wir uns aus einer Ehe versprechen. Wenn dann aber was schief geht, haben wir keine Ahnung und gucken dumm aus der Wäsche (hallo Laura, ja, genau, du bist gemeint!) Schwierig wird es aber auch für die Eltern, die nicht verheiratet sind und keinen Partnervetrag gemacht haben.

Die Ehe hält. Was, wenn nicht?

Natürlich bleiben Anton und ich für immer zusammen, ist ja klar. Aber die Scheidungsraten und eventuelle Schicksalsschläge sprechen dafür, sich zumindest mal mit dem Risiko auseinander zu setzen. „Auf das Beste hoffen, auf das Schlechteste vorbereitet sein“, das Zitat stammt aus dem Buch „Ein Mann ist keine Altersvorsorge“ (Affiliate Link) von Helma Sick und Renate Schmidt und fasst ganz gut zusammen, wie ich die Sache angehen möchte.

Zurück zu Sophie! Sie schreibt:

„Ich könnte jetzt also weiter dabei zusehen, wie mein geliebter Gatte als Angestellter bequem in die gesetzliche Rente und in eine betriebliche Altersvorsorge einzahlt und nebenbei noch eine stattliche Summe riestert, während ich als Selbstständige von der Hand in den Mund lebe. Ich kann aber auch einfach endlich dafür sorgen, dass wir uns finanziell fairer aufstellen und von unserem gemeinsamen Geld auch für mein Alter vorsorgen.“

Miese Mütter-Rente

Ganz schön gruselig, denn manchmal denke ich, Sophie schreibt über mich. Auch mein geliebter Gatte arbeitet seit acht Jahren Vollzeit, zahlt in seine gesetzliche Rente ein und wir riestern auch beide. Er natürlich viel mehr als ich, denn ich bin wie Sophie selbstständig, habe nach der Geburt der Kinder ein Jahr Elternzeit genommen und die restlichen Jahre halbtags gearbeitet. So wie es aussieht, werden wir damit den gesellschaftlichen Schnitt stärken, der besagt: Frauen verfügen im Alter durchschnittlich über eine Rente von 576 Euro, Männer dagegen über 994 Euro (westdeutsche Bundesländer, Quelle: Doku „Frauen in der Rentenfalle“).

Sophie jedenfalls steigt jetzt voll in das Thema ein und erklärt ihre Ziele:

  • sie möchte einen Notgroschen anlegen
  • für die eigene Rente sorgen
  • sie möchte finanzielle Freiheit, das bedeutet, dass sie und ihr Mann nicht 40 h arbeiten wollen
  • für die Kinder vorsorgen
  • nachhaltig konsumieren und sich mal was Schönes leisten
  • Geld für Urlaub sparen

Meine Pläne

Und jetzt zu mir. Ich finde es nicht ganz einfach, hier so viel über unsere Finanzen preiszugeben. Aber indem Sophie und ich darüber berichten, stoßen wir vielleicht viele unserer LeserInnen zum Nachdenken an. Denn ich bin mir sicher, dass viele von ihnen genau wie wir bisher ein wenig blauäugig durchs Leben gegangen sind.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

An meine Rente habe ich noch keinen Gedanken verschwendet (ich, die Sorglose), allerdings denke ich viel darüber nach, wie Anton und ich es besser schaffen können, Familie und Beruf zu vereinbaren. Mein großer Traum ist, dass wir beide in naher Zukunft, wenn alle Kinder in der Schule sind, 75% arbeiten und uns Haushalt und Job teilen. Um solche Pläne schmieden zu können, müssen wir uns aber um unsere Finanzen kümmern. Können wir uns das leisten? Wie hoch muss unser monatliches gemeinsames Einkommen sein? Wie hoch sind unser fixen Ausgaben, wie hoch ist unser Notgroschen? Daher möchte ich mich nun mit Anton zusammensetzen und eine genaue Aufstellung machen. Wo können wir sparen, was brauchen wir dringend? Was bleibt unterm Strich für uns und was sind wir bereit, an Materiellem einzusparen, um mehr Zeit für uns zu haben?

Rente

Mein erster Gedanke war die Deutsche Rentenversicherung. Bisher war das für mich ein Verein, der mir ab und zu Briefe schrieb, die ich ordentlich abgeheftet habe, ohne sie richtig zu lesen. Das soll sich ändern. Ich werde mich mit der gesetzlichen Rentenversicherung auseinandersetzen und habe für Oktober einen Termin vereinbart. Hier möchte ich mich beraten lassen. Wie hoch wird meine Rente voraussichtlich sein, wenn ich weitermache wie bisher? Was hat es mich gekostet, in Elternzeit zu gehen und danach halb- anstatt ganztags zu arbeiten? Und dann werde ich mit Anton einen Plan aushecken, wie wir meine Rentenlücke auffüllen. Sparen wir und zahlen was für mich ein? Sorgen wir noch privat vor? Wir haben einen Wohnriestervertrag, den ich bisher sehr stiefmütterlich behandelt habe. Ehrlich gesagt war ich auch immer zu bequem, mich mit dieser Thematik zu befassen. Was mir die Bankberater erzählt haben, habe ich auch nur so halb verstanden. Also arbeite ich mich gemeinsam mit Sophie auch mal in diese Sache ein.

Lebensversicherung

Was passiert denn, wenn einem von uns was passiert? Wenn einer alleine mit den Kindern dasteht, ist das schon schlimm genug. Wenn dann auch noch das Geld knapp wird, ist es doppelt grausam. Wie könnten wir für den Fall Vorkehrungen treffen, der hoffentlich NIEMALS eintritt?

Und nun möchte ich dich einladen, mitzumachen. Sophie und ich werden all unsere Recherche und die neuen Infos hier verbloggen, damit viele Frauen (und Männder) davon profitieren können. Vor allem aber möchte ich dich anregen, wie es Sophie bei mir und vielen anderen getan hat. Wir sollten vor allem im Sinne der Gleichberechtigung unseren Mut zusammennehmen und uns den Dingen stellen. Das größte Armutsrisiko in Deutschland ist, eine Frau zu sein, wusstest du das? Frauen sind im Alter oft arm, Tendenz steigend.

In Deutschland läuft etwas schief

Im Übrigen gibt es auch viele gesellschaftliche und politische Ungerechtigkeiten. Auch darüber sollten wir uns informieren und dagegen angehen. Die von mir sehr bewunderte Rita Süßmuth sagte in der Reportage „Frauen in der Rentenfalle“: Frauen, seid ungeduldig!

Diese Reportage möchte ich dir im Übrigen sehr ans Herz legen: schau sie dir an, trink am besten dazu einen guten Schluck, denn der Inhalt ist sehr schockierend. Wenn du mehr über das olle, veraltete und blöde System des Ehegattensplittings lesen möchtest, das laut Renate Schmidt und Rita Süßmuth nur noch besteht, weil ein männliches und konservatives Bollwerk in der Politik darauf besteht, schau mal auf den Text der genialen Juramama.

So ein Quatsch,  das Ehegattensplitting

Wusstest du zum Beispiel, dass dir der deutsche Staat mit dem Ehegattensplitting aus ökonomischer Sicht ans Herz legt, möglichst viel weniger als dein Mann zu verdienen (wir können das natürlich auch geschlechtlich umkehren), weil sich das steuerlich richtig dolle rechnet? Wenn ihr euch aber scheiden lasst, sagt dir der Deutsche Staat: Ätschbätsch, leider gibt es seit neuestem kein lebenslanges Unterhaltsrecht mehr. Hättest du mal lieber vorgesorgt und dich um einen anständigen Job gekümmert? Ja gehts denn noch? Wie passt das denn zusammen? Renate Schmidt erklärt dir jedenfalls in der Reportage sehr genau, wie sehr das alles auf den Köpfen der Frauen ausgetragen wird.

Ich freue mich, wenn du dabei bist. Egal, ob du voll oder halbtags arbeitest oder aber zuhause bei den Kindern bist. Wir sind noch jung genug, um das Steuer rumzureißen und dem Tiger ins Auge zu sehen. Raus aus der (teilweise) selbst verschuldeten Unmündigkeit und rein in die Thematik. Sophie und ich nehmen dich mit, sodass wir am Ende den Finanz-Ordner zufrieden schließen können, weil wir ein wichtiges Thema abgehakt haben. Ich bin sehr für Feminismus, denn ich möchte vor allem, dass meine Tochter später mal die gleichen Rechte (aber auch Pflichten) hat, wie ihr Mann.

In eigener Sache: ich möchte eines klar stellen, weil mir hier ab und zu vorgeworfen wird, ich propagiere hier mein Lebensmodell, also als Mutter arbeiten zu gehen: eine Frau, die sich bewusst dafür entscheidet, zuhause bei den Kindern zu bleiben, sich aber gleichzeitig um die Finanzen kümmert und sich Verluste in der Rente von ihrem Partner ausgleichen lässt, ist allemal ein Stück weiter und in meinen Augen mehr Feministin als eine Mutter, die viel arbeitet, aber sich vor dem Thema Finanzen und Rente drückt. Also, ran an die Moneten.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Du möchtest zum Thema lesen? Dann empfehle ich dir das Buch „Ein Mann ist keine Altersvorsorge“ (Affiliate Link) von Helma Sick und Renate Schmidt. Außerdem spannend ist die Seite von der Geldfrau (Werbung, da Verlinkung), die wir demnächst interviewen werden. Und auch Madame Moneypenny (Werbung, da Verlinkung) beschäftigt sich mit dem Thema Frauen&Finanzen.

Und auf meinem Instagram-Kanal diskutieren wir gemeinsam in den Live-Storys. Ich freu mich, dich dort wiederzutreffen.

Endlich Ferienzeit! Bei uns in Baden-Württemberg ist das Schuljahr nun vorbei und ich ziehe mein kleines Resumee. Es hat sich doch etwas verändert, seit wir ein Schulkind in der Familie haben. Der Tagesablauf ist ein wenig geregelter geworden, die Hausaufgaben nehmen ihren Raum ein und Jimmy muss seinen Alltag managen: Spielen mit Freunden, Mathe üben, Konflikte mit Klassenkamaraden klären und das Schulzeug organisieren. Ganz schön viel zu tun für so einen knapp Siebenjährigen, und er macht das ganz hervorragend. An einer Sache aber haben wir uns lange aneinander gerieben und ich hatte es schon geahnt – Jimmy ist so ein zerstreuter Mensch. Er denkt an sieben Sachen gleichzeitig, meist ist das Thema Fußball. An Jacke, Sonnenhut, Stifte und Spitzer denkt er aber nicht. Oft sind wir mittags gemeinsam mit den Geschwistern in die Schule gelaufen und haben die Fundsachen durchwühlt. Ich verrate dir, dass es kein Spaß ist, in riesigen Plastikkisten zwischen verschwitzten Sportklamotten und alten, gefüllten Pausenbrotdosen nach dem von Oma gestrickten Schal zu suchen. Im Klassenzimmer haben wir auch gesucht, denn es fehlten dauernd Stifte. Einmal war die Jacke unauffindbar, am nächsten Tag die Turnschuhe.

Ärger mit dem Schulkind

Als motivierte Mutter, die das erste Kind einschult, habe ich natürlich die dicken, guten und teuren Stifte gekauft. Die Winterausrüstung war selbst gestrickt und die Jacken mit Wassersäule drölfzigtausend. Schön blöd, das weiß ich jetzt. Ich kann dir einen guten Tipp an die Hand geben: kauf keine zu teuren Sachen für die Schule, dann ärgerst du dich nicht über dein Kind und dein Kind nicht über die meckernde Mama. Das Kind wird auch mit billigen Stifen anmalen können, auch ein Ratzefummel vom Discounter macht die Bleistift-Drei gut weg und die Diskussion um wasserfeste Kleidung mag im Waldkindergarten oder bei einer Bergtour durch die Alpen sinnvoll sein; bei einem gewöhnlichen Schulkind, dessen Schulweg durch eine von Menschen besiedelte und asphaltierte Gegend führt, reicht eine gewöhnliche Regenjacke aus. Ich spare mir nämlich extrem viel Geld und vor allem Nerven, wenn ich mir bei den kritischen Dingen günstigen Ersatz zulege und Jimmy zwar Verantwortung lernen muss, er aber keinen Mords-Rüffel nach fünf anstrengenden Stunden Schule bekommt, weil die 30 Euro-Kindermütze aus dem schicken Dingsgeschäft weg ist.

Nie mehr Schulsachen verlieren: die Lösung

Ich habe aber noch einen anderen, sehr wertvollen Tipp für dich! Wir haben uns schon vor einem Jahr eine Schulausrüstung bei gutmarkiert besorgt. Da bekommst du Klebe- und Bügeletiketten mit dem Namen deines Kindes drauf. Ihr könnt euch sogar Farbe, Schrift und Symbol aussuchen. Sie sehen hübsch aus, aber viel besser ist, dass sie wirklich halten. Normalerweise kleben Etiketten bei hohem Nutzungsgrad schnell nicht mehr. Das ist hier anders. Ich kann nach einem Jahr Dauernutzung sagen, dass jedes einzelne Etikett noch an seinem Gegenstand zu finden ist. Zum Beispiel haben wir Jimmys Trinkflaschen beklebt, die ich beinahe täglich in die Spülmaschine räume. Beklebt sind außerdem die Brotdosen, das Mäppchen, die Hefte, die Sporttasche, der Schirm und alle anderen Dinge, die Schulkinder so brauchen. Genial sind die Kleber für die Schuhe. Hier war ich äußerst skeptisch, ob das wohl funktioniert, aber über die Kleber mit den Namen der Kinder kommt noch ein extra Schuh-Kleber, das hält dann bombenfest. Du kannst dir nicht vorstellen, wie oft Jimmy mit nur einem Schuh nach Hause kam. Aber mit dem Namensaufkleber war das dann kein Problem, die Lehrerinnen wussten sofort, wem er gehört.

Etiketten von gutmarkiert

Die Bügeletiketten habe ich auch in so ziemlich jede Klamotte gebügelt. Sie halten seit einem Jahr ordentlich viele Touren in der Waschmaschine aus, ohne abzugehen. Ich habe dafür übrigens groß unseren Nachnamen drucken lassen und in klein die drei Vornamen der Kinder darunter. Denn wenn alles gut läuft, bleiben uns die Jacken nun erhalten und ich muss für das nächste Kind kein neues Etikett reinbügeln. Die kleinen Etiketten zieren bei uns auch die Sportkleidung, Luises Kindergartenkleider von Matschhose über Wechselkleidung und Handschuhe, Gummistiefel, Sandspielzeug, Handtücher, Kosmetikbeutel, Schlafsäcke und Gesellschaftsspiele. Und drauf gebügelt halten sie sogar auf dem selbstgestrickten Schal von Oma, alles unter schwersten Einsatzbedingungen getestet, versprochen!
Mit im Basis-Paket für die Schule enthalten war noch ein Taschenanhänger. Auf dessen Rückseite haben wir ein Namenskleber geklebt und so Ranzen, Taschen oder Koffer markiert. Für die Ferien sind die Etiketten natürlich auch genial. Wenn all die Dinge mit Namen versehen sind, dann verlieren die Kinder auch auf Klassenfahrt, im Ferienlager oder beim Urlaub mit Oma und Opa ihre Sachen nicht.

Weitere Tipps für die Schul-Organisation

Was uns neben den tollen gutmarkiert-Etiketten noch geholfen hat, den Schulalltag möglichst ohne Stress und Ärger zu organisieren, waren folgende Dinge:
  • jeden Tag um die gleiche Zeit aufstehen. Genug Zeit einplanen für Frühstück, Anziehen, Zähne putzen
  • fünf Kleider-Pakete zusammenlegen und in einer Kiste sammeln: so hat das Schulkind für eine Woche gleich alles parat
  • im Flur eine Kiste einrichten, in die Mützen, Schals, Schirm etc. reinkommen. Mit dem Schulkind üben, die Dinge da nach Ankunft auch wieder reinzulegen
  • regelmäßig mit dem Kind den Ranzen ausmisten, Blätter in die Ordner sortieren und Müll entsorgen
  • täglich Stifte spitzen und Mäppchen auf Vollständigkeit prüfen
  • Stifte und Kleinteile, auf die keine gutmarkiert-Etiketten passen, mit Washi-Tape markieren
  • Mützen im Winter mit einem kurzen Bändel und einem Druckknopf an der Jacke befestigen (Bändel kurz halten, damit er sich nicht um den Hals wickeln kann)
Ich finde es wichtig, dass die Kinder nach und nach lernen, mehr Verantwortung für ihre Sachen zu übernehmen. Aber ich habe gemerkt, dass so ein Erstklässler mit den vielen Dingen ziemlich überfordert ist. Da braucht es bei den meisten Kindern noch die Hilfe der Eltern. Zusammen und mit etwas Übung klappt das dann von Schuljahr zu Schuljahr besser, vor allem mit den tollen Etiketten von gutmarkiert. Im Übrigen sehen die Sachen mit den fröhlichen und bunten Etiketten auch noch viel schöner aus! Falls du noch etwas für die Schultüte brauchst oder ihr im Bekanntenkreis ein Kind habt, das eingeschult wird, wäre so ein Set außerdem ein tolles Geschenk für die Schultüte.
Ich habe die Namen retuschiert, sie sind natürlich wunderbar zu lesen 🙂

Gewinnspiel

Wäre das was für euch? Egal, ob du ein Kindergarten- oder ein Schulkind zuhause hast, zusammen mit gutmarkiert verlose ich hier ein Kombiset Aufkleber. Kommentier einfach unter diesem Text und erzähl, was ihr schon so verloren habt! Ich bin gespannt….
Teilnahmebedingungen: Schreibe mir einfach einen Kommentar unter den Text, es wird ein Gewinner ausgelost. Mit der Abgabe eines Kommentars erklärst du dich damit einverstanden, dass ich deine Adresse für den Versand bekomme und an gutmarkiert (ausschließlich für den Versand-Zweck) weiterleiten darf. Nach erfolgtem Versand wird die Adresse unverzüglich gelöscht. Für Verluste auf dem Versandweg wird keinerlei Haftung übernommen. Am Gewinnspiel teilnehmen darf, wer über 18 Jahre alt ist und in Deutschland wohnt. Dieses Gewinnspiel läuft vom 21.07.18 bis zum 30.07.18 um 23.59 Uhr. Der Gewinner wird am 01.08.18 per Los ermittelt und von mir per Mail benachrichtigt. Teilnahme nur mit Abgabe von einem Kommentar pro Person möglich. Der Gewinn kann nur innerhalb Deutschlands versendet werden. Eine Auszahlung, Übertragung, sowie der Tausch eines Gewinns ist nicht möglich. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Keine Gewähr, Haftung, oder Barauszahlung des Gewinns. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura
Warum wird hier Werbung gemacht? Das erkläre ich dir hier. Falls du Lust hast, mehr von mir zu lesen oder zu sehen, dann schau doch mal bei Instagram vorbei. Da gibts einen Haufen Inspirationen für den Mama-Alltag und eine Runde Glitzer für dich!

Das Eltern-Hamsterrad

Ich hätte ja gerne alles! Glückliche Kinder, einen bereichernden Job, Zeit für mich, Zeit für Anton, meine Hobbys und Zeit für Nachmittage im Zoo, auf dem Spielplatz und im Freibad. Dazu natürlich das nötige Kleingeld und die Möglichkeit, mein Hab und Gut zu pflegen und sauber zu halten. Leider funktioniert das nur bei Pipilotta und nicht bei mir, denn Zeit und Geld sind leider endlich. Leider komme ich meist nicht aus, weder mit dem einen, noch mit dem anderen. Immer ist zu wenig da und ich verzweifele daran, dass der Tag 24 Stunden und mein Geldbeutel nur 30,63 Euro umfasst. Wie komme ich raus aus diesem Schlamassel, denn eigentlich möchte ich vor allem eines: ein zufriedenes Leben führen. Das ist vermutlich unser aller Ziel und ich nehme mal an, dass es auch dir oft an Zeit mangelt. Hätten wir davon mehr, könnten wir uns jeden Tag unseren Kindern widmen, um mit ihnen die Eisenbahn aufzubauen, Geschichten vorzulesen oder ins Theater zu gehen. Wir könnten außerdem in unserem Job arbeiten und die Projekte fertig kriegen. Außerdem hätten wir Zeit für die Wäsche und die Spülmaschine und danach könnten wir Sport machen, ein Bild malen oder einen Schal stricken – je nach Lust und Laune.

Stattdessen hetzen wir von A nach B und haben immerzu ein schlechtes Gewissen gegenüber Kindern, Chef, dem Haushalt und uns selbst. Wie fangen wir an, etwas zu ändern? Nun, ich habe da neulich von einer schönen Methode gehört. Anstatt uns immerzu über all das, was uns fehlt und was schlecht läuft, zu ärgern, könnten wir unser Leben mal von einer anderen Seite betrachten. Wie wäre denn eigentlich ein optimaler Tagesablauf? Wie sähe der aus und was ist uns denn eigentlich am allerwichtigsten?

Das perfekte Leben

Klar ist auch, dass sich kein Leben von heute auf morgen umkrempeln lässt. Manche Dinge lassen sich vielleicht sogar nicht in diesem oder im nächsten Jahr ändern. Aber wenn wir einen Traum von einem zufriedenen Leben haben, können wir ihm vielleicht in kleinen Schritten näher kommen. Und diesen Traum zu kennen, beflügelt uns. Außerdem tut es gut, sich klar darüber zu werden, welche Faktoren in unserem Leben zu ändern sind und welche nicht, sich mit Gegebenheiten auseinander zu setzen und sie vielleicht zu aktzeptieren.

Stand der Dinge

Ich ärgere mich sehr oft darüber, dass ich so wenig Zeit zum Arbeiten habe. Und ich könnte an die Decke gehen, wenn ich weiß, dass ich in dieser typischen Frauen-Teilzeit-Falle sitze. Toll wäre es, Anton und ich würden uns Job und Kids teilen, das geht aber nicht, weil wir einfach unterschiedlich verdienen und wir für unser Haus viel Miete bezahlen müssen. Wir sprechen regelmäßig über den Stand der Dinge und quatschen über unsere beruflichen Wünsche und Ziele, darum haben wir auch schon viele Faktoren gegeneinander abgewogen. Außerdem möchte ich in dieser Hinsicht ernst genommen werden, auch wenn mein Gehalt mit Antons nicht zu vergleichen ist. Es kommt nämlich nicht nur auf das Geld an, sondern auch auf die Freude am Job und die finanzielle Absicherung.

Fakt ist, dass ich nun in Teilzeit arbeite und selbstständig bin, an beiden Dingen gibt es derzeit nichts zu rütteln. Außerdem sind da noch die Kinder, deren Glück und Freude mir am allerwichtigsten ist. Müsste ich jetzt einen perfekten Tag zusammenbasteln, liege ich ehrlich gesagt gar nicht so weit weg davon. Denn ich arbeite vormittags, nachmittags sind die Kinder und ich zusammen. Wollte ich es anders? Nein! Warum gräme ich mich denn dann nur so?

Eigentlich ist momentan alles ganz gut so, wie es ist. Allerdings werden wir als Familie immer wieder schauen, ob sich an der Aufteilung der Arbeit nicht doch in Zukunft etwas ändern lässt. Vielleicht kann Anton irgendwann mal seine Arbeitszeit reduzieren und einen Nachmittag die Kinder betreuen. Wenn wir dann etwas weniger Geld zur Verfügung haben, werden wir schon etwas finden, woran wir sparen. Wir sind zum Beispiel nicht so große Urlauber und fahren lieber ins Allgäu statt in die Karibik zu fliegen. Dafür war uns mehr Platz für die Familie wichtig und so nimmt das Haus einen großen Teil unseres Budgets ein.

Bleibt alles anders

Es gibt doch einige Stellschrauben, an denen sich drehen lässt, wenn auch nicht sofort. Ich glaube, wir Eltern müssen uns klar darüber werden, was uns wichtig ist und in welcher Priorität. Das ändert sich natürlich auch immer mal wieder. Der nächste Schritt ist, gemeinsam nach einer guten Lösung zu suchen und sich auch Ziele zu setzen, die erst in ein paar Jahren verwirklicht werden können.

Vielleicht ist es dir am wichtigsten, ganz für deine Kinder da zu sein. Du verzichtest auf deinen Job und bleibst gerne zuhause. Oder du arbeitest in Vollzeit und siehst die Kinder seltener, dafür ist die Zeit mit ihnen intensiver. Vielleicht ist es bei dir auch eine Mischung von allem, wie bei mir. Vielleicht findest du alles toll so, wie es ist, oder du bist unzufrieden. Und natürlich spielt unsere finanzielle Situation immer eine große Rolle und wir können gar nicht anders, weil sonst das Geld nicht reicht. In jedem Fall aber ist es eine gute Idee, sich mal mit dem Traumleben zu beschäftigen.

Mutig sein

Hin und wieder könnten wir auch Dinge ändern, trauen uns aber nicht. Wir könnten uns einen anderen Job suchen, den alten kündigen. Oder uns überhaupt einen Job suchen. Wir könnten aufhören zu arbeiten und uns um die Kinder kümmern, im Gegenzug in eine kleiner Wohnung ziehen und sparsam leben. Vielleicht lässt sich Arbeitszeit reduzieren, aber wir scheuen uns, mit dem Chef zu sprechen. Oder wir fangen noch einmal an zu studieren oder einen Schulabschluss nachzuholen. Die Kinder könnten länger betreut werden, damit die Eltern mehr arbeiten. Oder aber die Kinder gehen nicht länger in die Betreuung, weil Papa ab jetzt nachmittags zuhause bleibt. Vielleicht ist ein Au Pair-Mädchen im Budegt drin oder die Freundin hilft mal aus. Vielleicht ist niemand da, der hilft, dafür brauchen Mama und Papa öfter mal eine Pause. Vielleicht lohnt sich das Ackern, weil das Haus schön und groß sein soll und Eltern unbedingt ein schickes Auto fahren möchten. Vielleicht brauchen Eltern aber auch wenig Platz und einen Fiat Panda, dafür wollen sie viel Zeit mit der Familie. Jeder hat so seine Prioritäten und sollte über die der anderen nicht urteilen.

Ich finde übrigens nicht, dass wir uns von nun an mit allem zufrieden geben sollen. Wir müssen weiter für bessere Arbeitsbedingungen, Frauenrechte und mehr Familienzeit für Männer kämpfen. Aber vielleicht finden wir jetzt schon einen Weg, um ein gutes Leben zu führen, auch wenn in unserer Gesellschaft vieles noch nicht gerade familienfreundlich ist.

Dein Traumtag

Ich drücke dir jedenfalls ganz feste die Daumen, dass du eine Idee von einem zufriedenen Leben hast und auch ein paar Schrauben drehen kannst, um diesem näher zu kommen. Zufrieden sein, das ist doch irgendwie das größte aller Ziele. Und nun wünsche ich dir viel Spaß dabei, dir mal den perfekten Tag auszudenken. Nimm Papier und Stift oder den Computer und verteile die Stunden so, wie es für dich am schönsten wäre. Vielleicht bist auch du gar nicht so weit entfernt von deinem Traum? Oder dir fallen ein paar Dinge ein, die sich ändern ließen, auch wenn sie nur ganz klein sind.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Für mehr Heute ist Musik kannst du ganz einfach auf der Facebookseite auf „Gefällt mir“ klicken oder den Blog abonnieren (hier auf der rechten Seite). Dann gibts noch dem fabelhaften Newsletter (ebenfalls rechts zu abonnieren) und einen Instagram-Kanal für mehr Glitzer im Mama-Alltag. Ich freue mich auf dich!

Ich habe einen Traum. Einen Traum von einem Land, in dem es gerecht und sozial zugeht. In dem sich die Menschen bewusst sind über ihr Glück, in Frieden leben zu dürfen. Es drohen keine Hungerkatastrophen, keine Tsunamis oder Dürreperioden. Sie genießen die Vorteile der Demokratie und dürfen mitbestimmen, ihnen steht eine unabhängige Presse zur Verfügung und sie können ihre Meinung frei äußern, ohne ins Gefängnis zu kommen.

Ich träume aber auch von einem Land, in dem es gerechter zugeht. Ich träume davon, dass wir uns darüber im Klaren werden, wie wir leben wollen. Ich-Bezogen und auf unsere eigenen Vorteile bedacht oder in einer solidarischen Gemeinschaft, in der die Reichen den Armen geben und die Glücklichen den Unglücklichen unter die Armen greifen. In der wir uns gemeinsam um die kümmern, die wenig Geld haben, in Angst leben, krank oder einfach vom Schicksal gebeutelt sind. In der wir wissen, dass es uns jetzt gut geht, sich das aber ändern kann. Auch wir, die gesund, reich und glücklich sind, können dem Leben in die Finger geraten und ordentlich durchgewirbelt werden. Dann brauchen wir eine helfende Hand und Menschen, die solidarisch sind. In so einer Welt würde ich zu gerne leben.

Alleinerziehende in großer Not

Was ich genau damit meine, wenn ich hier solche Predigten halte? Ich lebe in einem schönen Land, aber vieles hier macht mich auch sehr traurig. Da wären die Alleinerziehenden, die zur Zeit ab und zu (und damit zu wenig) in der Presse eine Stimme finden. Sie sind enttäuscht vom Koalitionsvertrag, mit dem immer noch lange nicht genug dagegen getan wird, dass alleinerziehende Eltern laut Bertelsmann-Stiftung ein 68%-iges Armutsrisiko tragen. Damit dir und mir deutlich wird, was das bedeutet: Das Leben schreibt seine eigenen Geschichten und wir stehen oft schneller ohne Partner da, als wir denken. Da verliebt sich der eine unsterblich und trennt sich von der Familie, es bricht ein unerträglicher Streit aus, es ereignet sich ein Unfall oder einer von beiden wird krank und stirbt – dann sind Eltern alleinerziehend. Das ist kein Stigma dafür, dass es ein Mensch nicht auf die Kette bekommen hat, eine Beziehung aufrecht zu erhalten, sondern es ist eine unangenehme Wendung im Leben, die niemand gewollt oder vorgesehen hat. Und ganz wichtig: davor ist keiner gefeit. Nun leben dann also Mama oder Papa alleine mit Kind oder Kindern, sind oft entweder unglaublich sauer und enttäuscht oder unglaublich traurig und einsam, manchmal sogar beides zusammen. Dazu kommt, dass sie jetzt oft alleine für die Familie aufkommen oder zumindest alleine den Alltag bestreiten müssen. Wie können sie denn arbeiten gehen, wenn es immernoch nicht genug Kita-Plätze oder keine vernünftige Ganztagsschule gibt, in der ihre Kinder gut aufgehoben und betreut werden? Und warum tut die Regierung nicht genug, um diese Plätze zu schaffen? Wir Paare ackern uns schon einen ab, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen. Wie geht es Eltern, die nur mit der Hälfte unserer Man-Power auskommen müssen?

Und genau hier wünsche ich mir eine Regierung, die sich der Dramatik der Lage bewusst ist. 68% Armutsrisiko, das bedeutet eine ganze Menge Kinder, die nie in den Urlaub fahren, die keine Bücher und Stifte kaufen können, die vielleicht sogar unter Hunger und Vitaminmangel leiden müssen. Was ist das für eine Schande in einem so reichen Land wie Deutschland? Aber es gibt noch mehr Dinge, die anzugehen notwendiger wären als ein neuer Bahnhof oder ein funktionierender Flughafen. Alleinerziehende haben nicht nur einen wahren Demokratie-Berg zu bewältigen. Nein, die verschiedenen Sozialleistungen sind im dümmsten Fall so schlecht aufeinander abgestimmt, dass so mancher Zuschuss gleich wieder abgezogen wird. Da bemüht sich eine Mutter um den Unterhaltsvorschuss, weil der Vater nicht pünktlich zahlt. Aber als sie diesen bekommt, fallen Kindergeld und Wohnzuschlag weg. Sie hat zwar ein Recht auf einen Kita-Platz, aber es gibt zu wenige davon. Wenn sie richtig Pech hat, wohnt sie im teuren Stuttgart in einer 60 qm großen Wohnung für 900 Mäuse im Monat – kalt!

Arme kämpfen gegen Arme

Es gibt noch einen Punkt, der mir immerzu Sorgen bereitet. Alternative Parteien erstarken und verbreiten ihre grausamen, dummen und erniedrigenden Thesen. Dass es bei uns viele Menschen gibt, die in Armut und Sorge leben, ist Fakt. Und jede(r) von ihnen möchte, genau wie du und ich, in Sicherheit leben, möchte genug zu essen und Zeit für seine Familie haben. Mit Armut lässt sich aber schlecht Wahlkampf machen. Wenn die Politik dieser Not im Wahlkampf aber keinen Raum gibt, wen wundert es, dass rechte Parteien Zulauf bekommen? Die versprechen, alles wird wieder so wie früher, wir müssten nur den Flüchtlingen die Tür vor der Nase zumachen.

Ich möchte hier keine Verständnisrede für besorgte Bürger halten, denn niemand geht mir mehr auf den Keks als der Deutsche, der in der Eigentumswohnung lebt, in den Skiurlaub fährt, genug Moneten auf dem Konto hat und in seiner Freizeit erzählt, wie gefährlich der Islam für Deutschland wäre und wie ungerecht es sei, dass syrische Kinder kostenlose Kindergartenplätze bekommen. Aber es gibt sie und zwar viele, die nicht wissen, wie sie Miete und Schulausflug bezahlen sollen. Und um die muss sich die Regierung kümmern, denn sonst passiert das, was genauso furchtbar wie menschlich ist: die Armen hauen auf die noch Ärmeren ein. Und noch bescheidener, als hier in Armut zu leben, ist im Krieg UND in Armut zu leben.

Wir, die westliche Welt, haben eine Menge Dreck am Stecken, was den Nahen Osten angeht. Dass da der Krieg tobt, liegt auch daran, dass sich die Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg massiv in die Ländereien eingemischt und mit ihren eigenen Interessen dafür gesorgt haben, dass dort die Funken fliegen. Damit wir hier den Export ankurbeln und unser Bruttosozialprodukt steigern, haben wir ne Menge Waffen geliefert, die den Krieg noch befeuern. Wenn aber dort die Menschen fliehen, weil ihnen und ihren Kindern die Bomben um die Ohren fliegen, dann fangen wir hier in Europa an, einen Zaun zu bauen. Genauso ist es mit Afrika. Gerne kaufen wir uns ein schickes Smartphone mit feinem Lithium-Ionen-Akku. Das darin enthaltene Kobalt wird im Kongo von Kindern aus den Minen geholt. Wenn diese Kinder dann genug von ihrem Schicksal haben und sich im Teenie-Alter aufmachen, um ein wenig vom westlichen Glück abzubekommen, dann holen wir den Grenzschutz.

Alles dreht sich nur um uns

Und wir hier im Westen, wir haben es gut. Wir sorgen uns den ganzen Tag darum, dass Levin und Emma ihr Bio-Essen bekommen. Sie dürfen in den Kindergarten mit „Kleinem Forscher-Kozept“, sind mit Marken-Thermoskanne und selbstgenähten Pumphosen bestens ausgestattet und bleiben dabei gerne unter sich. Tom und Anna, die beiden frechen Blagen, deren Eltern dauernd arbeiten und nie da sind, gehen bitteschön in den städtischen Kindergarten, über dessen Konzept Levins und Emmas Mama die Nase rümpft. Levin und Emma sollen auch keine Ausdrücke hören, die Tom in der Glotze aufschnappt, in die er sechs Stunden am Tag guckt. Levins und Emmas Mama möchte auch nicht, dass ihre gebildeten Kinder mit den anderen beiden in die gleiche Schule gehen. Sie hat einen Mann, der viel verdient und gönnt sich den Luxus, zuhause zu bleiben. Sie kocht frisch und mit viel Vitaminen und sorgt sich um Sonnenschutz, ausreichende Wassersäulen in Kinderjacken und schadstofffreie Schulranzen. Für den blättert sie 249 Euro pro Stück hin. Sie ist gegen Ganztagsschulen, denn sie ist ja den ganzen Tag zuhause und kann nachmittags Hausaufgaben bewachen, Uno spielen und mit Emma Vasen töpfern. Wieso sollten die Kinder bis vier Uhr in die Schule gehen? Dass das aber die Lösung für Tom und Anna wäre, ist ihr schnuppe.

Fakt ist, dass viele Eltern arbeiten müssen (und wollen). Und deren Kinder müssen betreut werden, und zwar richtig mit Sinn, Verstand und Unterstützung. Mit pädagogischem Fachpersonal, Sport- und Kreativangeboten und gutem Essen. Das kostet eine Stange Geld, ist klar. Aber in was für einer Welt möchten wir leben? In der Autofirmen und Banken gerettet werden, aber nicht unsere Kinder? Ich fordere mehr Geld für Bildung, für gute Schulen und Betreuungsmöglichkeiten. Und ich fordere, dass wir privilegierten Eltern Tom und Anna unterstützen, weil wir einfach nur mehr Glück hatten als deren Eltern. Nicht nur Tom, Anna, Amira und Hassan sollen in die tolle Schule gehen dürfen und bis nachmittags in der Obhut wohlmeinender und gut bezahlter Pädagogen lernen, sondern auch Emma und Levin. Tom würde davon profitieren, dass Levin so gut in Mathe ist. Und Levin lernt dafür die besten Fußballtricks und wie man eine Konsole bedient, er wird davon schon nicht umkommen! Mit dieser Ganztagsschule, und ich meine damit so gute und hochwertige Schulen wie in Skandinavien, kein daher geklöppeltes städtisches Betreuungskonzept mit viel zu wenig Personal, wären auch die Kinder alleinerziehender Eltern gut versorgt und Mamas und Papas könnten arbeiten gehen, um die Familie zu ernähren.

Was haben Levin und Emma für ein Glück, dass Mama und Papa Akademiker sind und in einem schönen Reihenhaus wohnen? Deshalb werden sie später Rechtsanwältin und Informatiker. Mit Tom und Anna hat keiner stundenlang Bilderbücher angeschaut und nachmittags vertreiben sie sich die Zeit mit der Playstation. Wen wundert es, dass sie trotz klugem Köpfchen diesen nie einzusetzen gelernt haben und später erst die Metzgerlehre abbrechen und danach ein Leben in Armut führen? Dass hier in Deutschland die Kinder aus armen Verhältnissen öfter als in andern Ländern später arm sein werden und zwar bewiesenermaßen, das ist auch eine Schande. Hier schaffen es nur die Emmas und die Levins an die Unis, was für eine gemeine Welt!

Ich habe einen Traum und diesen Traum träume ich weiter – für meine Kinder. Und wir alle können ein bisschen was tun für diesen Traum. Wir können vor allem Verständnis haben für die Not, die es in Syrien oder im Nachbarhaus gibt. Wollen nicht alle Eltern ein bisschen Glück für sich und ihre Kinder? Und sind wir, die es so gut getroffen haben, nicht auch für die ärmeren von uns verantwortlich? Verschiebt sich unser Blick nicht auch auf die Welt, wenn wir unser erstes Kind bekommen? Werden wir nicht noch herzenswärmer und sensibler für die Nöte von Kindern, und zwar von allen? Unsere Söhne und Töchter sind unser großes Glück, aber genau das gleiche Glück sind sie für eine flüchtende Mutter aus dem Kriegsgebiet oder für eine Alleinerziehende, die einen Berg voll Sorgen vor sich herschiebt und nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll? In was für einer Gesellschaft möchtest du leben und wie soll diese Gesellschaft mit dir umgehen, wenn es dir schlecht geht?

Ich weiß, dieser Text ist keine leichte Kost, aber neben all den Kolumnen, Rezepten und Witzgeschichten habe ich das große Bedürfnis, mal über den Tellerrand der Schicki-Micki-Bloggerwelt zu schauen.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Ps.: Ich möchte dir mal wieder ein Buch ans Herz legen. Ich verehre Axel Hacke und habe sein Buch Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen (Affiliate Link) soeben fertig gelesen. Es ist ein wunderbares Buch über Menschlichkeit, erhebt an keiner Stelle den moralischen Zeigefinger und bringt dich garantiert zum Grübeln.

Pps.: Wenn du Lust auf Post von uns hast, dann trag dich gerne in unseren Newsletter auf der rechten Seite ein. Wir schicken dir alle zwei Wochen eine schöne Mail mit tollen Links, Rezeptideen und Blogempfehlungen. Einfach Kaffee machen, Füße hochlegen, inspirieren lassen und fünf Minuten Pause einlegen – dafür ist der Newsletter da.

Ideen für einen entspannteren Familienalltag

Kennst du das Gefühl, dass dir mal wieder alles über den Kopf wächst? Im Alltagstrott fühle ich mich manchmal wie eine Ertrinkende, die Mund und Nase gerade so über Wasser hält und jederzeit davor steht, unterzugehen. Ich organisiere mich eigentlich recht gut, bereite den nächsten Tag vor und kümmere mich gemeinsam mit Anton um Haushalt, Kids und Co. Aber dauernd kommt etwas dazwischen und ich fühle mich alle paar Tage wie eine Schülerin, die nicht wusste, dass heute Abiklausur ist.

Verloren im Alltagswahnsinn

Die Kindergärtnerin erinnerte mich neulich daran, dass Luise dringend ausgeblasene Eier braucht. Und der Fußballverein mahnte, weil ich die Jahresgebühr für Jimmy nicht überwiesen habe. Die Kinder meckern, weil ich eigentlich noch in dieser Woche mit ihnen in den Märchengarten gehen wollte und meine Freundin ruft mich an und fragt, warum ich ihr auf die Whats-App-Nachricht nicht antworte. Alles, was ich mir in diesen Momenten wünsche, ist mehr Übersicht in all dem Chaos. Etwas weniger Termine, Ordnung im Zettelwust und einen Alltag mit einer auf das Notwendigste reduzierten To-Do-Liste.

Der Minimalismus-Trend kommt sicher nicht von ungefähr, denn Emails, Whatsapp-Nachrichten und Social Media-Kanäle vermitteln den Eindruck, jederzeit verfügbar sein zu müssen. Eltern sind in dieser Hinsicht besonders gefordert, denn keine Klasse ohne Whatsapp-Chat, keine Krabbelgruppe ohne Terminabsprachen. Klamottenberge, Spielzeugtürme, Speisepläne, die verschiedenen Geschmacksrichtungen entsprechen sollen und unendlich lange Packlisten vor jedem noch so kleinen Übernachtungsausflug kommen täglich dazu.

Mein Weg aus dem Chaos

Ich sage es dir ganz ehrlich: ich habe keinen Weg. Manchmal ist die einzige Möglichkeit, das Chaos zu akzeptieren. Niemals werden Kinderzimmer immer aufgeräumt sein und Verreisen mit Familie bedeutet nun einmal, einen Tag lang Listen abzuhaken. Wenn das Haus grundgereinigt ist, ist es ziemlich sicher 24 Stunden später wieder unordentlich. Ein sauberes Klo in einem Haushalt mit drei Kindern unter acht Jahren hat eine Halbwertszeit von fünfzehn Minuten. Ich sage dir eine zweite ehrliche Tatsache: ich mag es gerne sauber und ich kann definitiv nicht die Beine hochlegen, wenn sich drei Ladungen Wäsche übereinander türmen. Das Sprichtwort „Gute Mütter haben schmutzige Böden und glückliche Kinder“ macht mir jedes Mal ein schlechtes Gewissen, weil meine Kinder Unglücksraben sein müssen, so oft wie ich staubsauge. Aber ich merke, dass ich mich auch ein wenig verändern kann. Wenn ich nach Hause komme und meine vier liebsten Menschen sitzen inmitten einer Küchenschlacht, weiß ich, dass in einer halben Stunde alles aufgeräumt sein könnte. Und wenn ich mal wieder von der Lehrerin daran erinnert werde, zehn Euro für die Klassenkasse zu zahlen, weiß ich, dass davon die Welt nicht untergeht.

Hier kommt ein Buchtipp

Außerdem wurde ich neulich auf ein gutes Buch aufmerksam gemacht. Der Rohwolt Verlag hat mir „Minimalismus für Eltern“ (Affiliate Link) von Asha Dornfest und Christine Koh als Rezensionsexemplar geschickt und ich muss sagen, dass ich einige tolle Tipps übernommen habe. Zwei Mütter stellen hier in verschiedenen Kapiteln alltagstaugliche Strategien vor, wie Zeitplanung, Schule und Freizeit entspannter gestaltet werden können.

Geldangelegenheiten

In meinem eigentlich ganz gut sortierten Leben gibt es eine Schwachstelle: mein Konto. Da fließen Beträge rein und raus und für mich ist es immer eine große Überraschung, wenn ich ab und zu reingucke, denn mal ist noch viel übrig, mal eher weniger. Dauernd werden ominöse Beträge abgebucht (Einkauf im Drogeriemarkt) oder es kommt was rein (Verkauf auf ebay-Kleinanzeigen). Dieses Wirrwarr ist stressig, weil ich nicht weiß, was ich eigentlich im Monat für ein Budget habe. Vielleicht könnte ich meine Arbeitszeit oder meinen Konsum reduzieren, was zu mehr Zeit und weniger Stress führen würde? Auf Anregungen des Buches habe ich mir eine Haushalts-App besorgt, in die ich einmal im Monat Ein- und Ausgänge eingebe. Jetzt habe ich einen Überblick und den Beweis, dass ich hier und da zu viel ausgebe (wenn du weißt, wie gerne ich Kleider kaufe, kannst du dir die Antwort vorstellen…)

Netz hat Pause

Diese ewige Verfügbarkeit per Smartphone ist echt krass, oder? Selbst wenn ich es nicht nutzen will und es mal zuhause lasse, stresst es mich, denn garantiert ist irgendwas Wichtiges vorgefallen und es warten 22 Whats-App-Nachrichten, gelesen zu werden. Ich war es neulich leid, mir all die Nachrichten der Fußballvereinseltern durchzulesen, denn deren Message, dass die Söhne krank sind, erreicht JEDEN! So habe ich aber auch überlesen, dass der Trainer Grippe hat und Jimmy und ich standen vor verschlossenen Türen. Aber ich habe mir jetzt vorgenommen, nachmittags das olle Ding wegzulegen und auch abends möchte ich es nicht mehr auf dem Nachtisch liegen haben. Solange wir wissen, dass es Kindern und Mann gut geht, kann doch so viel Schlimmes nicht passieren, oder?

Alltags-Erleichterer

Und noch ein paar kleine Dinge habe ich aus dem Buch übernommen. Weil ich immer vergesse, Jimmy sein Taschengeld auszuzahlen, ist es nun ein fester Bestandteil unseres Kalenders. Außerdem habe ich neben meiner Schaltzentrale in der Küche eine Sammelmappe mit abgetrennten Registern angelegt, in die ich Termine, Unterlagen und Post einsortiere. So fliegt dieses Papierzeug nicht mehr rum. Außerdem habe ich eine Aufräum-Playlist erstellt, zu der wir abends alle gemeinsam aufräumen.

Und jetzt habe ich noch eine gute Nachricht: ich darf zwei Exemplare verlosen. Was du dafür machen musst? Einfach nur ein kleines Kommentar dalassen. Kennst du auch dieses Chaos? Und wie gehst du damit um?

Das Gewinnspiel läuft bis zum 06.04.2018 Uhr um 23.59 Uhr. Eine Barauszahlung des Gewinnwerts ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren, die in Deutschland wohnen.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

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Verpackungsmüll vermeiden

Wir Fünf produzieren ganz schön viel Müll. Das fällt mir immer auf, wenn ich mal wieder tütenweise Abfall rausbringe. Schlimm finde ich vor allem, wenn nach dem Einkauf ein Berg von Plastik vor mir liegt, in das Obst und Gemüse, Cornflakes und Nudeln verpackt war. Seit langem versuche ich, beim Einkauf im Supermarkt auf Plastik-Verpackungen zu verzichten, aber spätestens ab der Kühltheke gebe ich auf.

Nachhaltiges Bloggerprojekt

Ich habe mich riesig gefreut, als mir Rachel vom Blog Mamadenkt von ihrer Idee erzählte. Ich habe sie für einen Zeitungsartikel zum Thema „konsumfrei Leben“ interviewt und wir kamen danach noch ins Gespräch. Daher starten wir diese Woche gemeinsam mit anderen Bloggern das von ihr entwickelte Projekt „Gutes auf den Teller“. Drei Wochen lang möchten wir den Versuch starten und den Einkauf in einem regulären Supermarkt mit dem Einkauf in einem Unverpacktladen vergleichen. Eines ist klar: Nahrungsmittel in Bio-Qualität, aus der Region oder aus einem Unverpacktladen sind gewöhnlich teurer. Aber wie viel teurer sind sie denn wirklich? Wäre es möglich, das Einkaufsverhalten bei uns in der Familie zu verändern? Wie hoch wäre der Preis in Sachen Zeit und Geld?

Mir ist gutes Essen sehr viel wert, denn es ernährt uns und hält uns gesund. Gerade der Kinder wegen achte ich auf Qualität, aber es geht mir auch um die Tiere. Wir sind keine Vegetarier, aber ich finde die Massentierhaltung katastrophal. Auch mache ich mir Gedanken um unseren Milchkonsum, seitdem mir bewusst ist, dass kaum ein Kälbchen bei seiner Mutter sein darf.

Ablauf des Projekts

Die anderen Bloggerinnen und ich werden also in dieser Woche berichten, wie unser normaler Einkauf in einem Supermarkt abläuft, was wir kaufen und ausgeben. Nächste Woche machen wir dann den Vergleich und versuchen, weitestgehend verpackungsfrei einzukaufen. Bei uns gibt es leider keinen Verpackungsfrei-Laden in der Nähe und mit dem Auto eine halbe Stunde in das feinstaubbelastete Stuttgart zu fahren um dort einzukaufen, ist irgendwie nicht Sinn der Sache. Also werde ich mir mit dem Wochenmarkt bei uns vor Ort, einem Bauernladen und zwei Bio-Supermärkten in der Gegend aushelfen. Wir posten außerdem ein paar Rezepte und klären Fragen zum Zeitaufwand, der familiären Logistik und andere Hürden, die mit dem neuen Einkaufsverhalten verbunden sind. Außerdem gibt es nächste Woche eine Instachallenge zum Thema und ich freue mich, wenn du auf meinem Kanal vorbei schaust.

Am Ende werden wir sehen, wie das Projekt gelaufen ist, uns austauschen und Schlüsse ziehen. Vor allem möchten wir mit der Aktion aufmerksam machen auf unser Einkaufsverhalten und die Umweltbelastung durch Plastikmüll. Ich persönlich werde vermutlich weiterhin Butter und Hefe in der Packung kaufen, aber sicherlich werde ich noch sensibler sein im Umgang mit Plastik und es vermeiden, so oft es geht. Vielleicht hast du ja Lust, mitzumachen oder ein paar Ideen aufzugreifen? Oder du hast ein paar Tipps für mich? Denn ich habe bereits gemerkt, dass viele Produkte ohne Verpackung nicht auskommen und bin auf der Suche nach Alternativen.

Unser Einkauf im Supermarkt

Einmal die Woche fahre ich mit den Kindern in einen Supermarkt. Dabei habe ich immer diverse Einkaufskörbe und eine Tasche für die Gefrierprodukte. Außerdem trinken wir sauren Sprudel und Milch aus der Glasflasche, also ist auch immer Leergut mit im Auto. Wir kaufen fast jede Woche die gleichen Produkte, daher kann ich nächste Woche einen guten Vergleich machen. Auf Fertigmahlzeiten verzichten wir fast immer (außer Fischstäbchen, Spinat und manchmal Maultaschen) und kaufen nur die einzelnen frischen und unbehandelten Zutaten. Fertigsoßen oder Dosengerichte kaufe ich nie.

Zunächst läuft es immer prima. Ich kaufe jedes Mal viel Obst und Gemüse und nehme nur die Sorten, die nicht in Plastik verpackt sind. Wenn ich mal Zwiebeln kaufe und dringend eine Plastiktüte brauche, schmeiße ich sie nicht weg, sondern stecke sie in den Einkaufskorb zur Wiederverwendung. Demnächst nähe ich mir aus Bergen von dünnem Stoff, den mir meine Schwiegermutter geschenkt hat, ein paar kleine Beutelchen dafür. Auch passierte Tomaten kaufe ich im Glas und es gibt eine Nudelsorte, die fast vollständig in Papier verpackt ist. Ketchup, Oliven, Rapsöl, Joghurt, Essiggurken und Marmelade bekomme ich ebenfalls im Glas, Tiefkühlspinat und Fischstäbchen in Papier. Der Nachteil an dem vielen Glas: mit den Kindern, die mir dauernd am Einkaufswagen hängen und all den schweren Flaschen ist das Manövrieren des Wagens echt eine Herausforderung…

Bei folgenden Produkten, auf die wir nur schwer verzichten können, finde ich keine Alternative:

  • Saure Sahne
  • Frischkäse
  • Butter
  • Frische Hefe
  • Wurst und Käse von der Theke

#gutesaufdenteller

Wir könnten aus umweltschutztechnischen Gründen versuchen, das Fleisch wegzulassen. Aber die Kinder lieben Leberwurst auf dem Brot. Auch Ziegenkäse essen sie gerne und den bekomme ich auch nicht unverpackt. In unserem Supermarkt darf man keine Dosen mitbringen und selbst wenn das ginge, wird die Ware ja doch auf einem Stück beschichtetem Papier abgewogen. Das Thema ist also schwierig und ich bin gespannt, ob ich Möglichkeiten finde, den Brotaufstrich oder -belag in der nächsten Woche ohne Verpackung zu kaufen. Butter und Frischkäse kann man scheinbar selber machen, aber ich muss zugeben, dass ich dafür einfach keine Zeit habe. Allerdings wäre ich gerne bereit, tiefer in die Tasche zu greifen.

Schwierig finde ich auch Waren wie Linsen, Reis oder andere Nährmittel. Bisher habe ich noch nie gesehen, dass diese Produkte in Papier verpackt sind. Was mir auch noch nicht so klar ist: für mich ist mit Verpackungsmüll vor allem Plastik gemeint. Natürlich ist auch der Verzicht auf Papier und Glas toll, aber in unserem Fall einfach unmöglich. Ich kaufe gerne bio und ziehe das den konventionellen Produkten vor. Eine Zeit lang und bis vor unserem Umzug habe ich eine Gemüsekiste in Bio-Qualität abonniert, auch weil da kein Plastikmüll anfiel. Ich nehme aber lieber eine konventionelle Gurke als eine Bio-Gurke in Plastikhülle!

#gutesaufdenteller

Für unseren Supermarkt-Einkauf brauche ich zusammen mit den Kindern ca. eineinhalb Stunden und ich muss nur in diesen einen Laden. Ausgegeben habe ich mit einer Kiste Sprudel rund 90 Euro und das hält dann knapp eine halbe bis ganze Woche. Nächste Woche erzähle ich dir dann von meiner anderen Einkaufstour.

Ich freue mich, wenn du mir im Kommentar von deinen Erfahrungen berichtest. Hast du einen Tipp für mich, wo ich Milchprodukte im Glas herbekommen könnte? Und schau doch mal bei den anderen Bloggerinnen vorbei. Lila vom Blog Erdbeerpause, Marisa von Blog Mysustainableme, Schokolica und natürlich Rachel vom Blog Mamadenkt.

#GutesaufdenTeller

Und jetzt bin ich selber ganz gespannt, wie es weitergeht. In jedem Fall lohnt sich jede einzelne Plastiktüte, auf die wir verzichten.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

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Eines bekommst du kostenlos mit den Kindern dazu: eine Ausbildung in Sachen Kindermedizin. Niemals in meinem ganzen Leben war ich so oft beim Arzt und leider auch im Krankenhaus, wie in den letzten sieben Jahren, in denen ich drei Kinder bekommen habe. Zum Glück wird man mit jedem weiteren Kind ein wenig lockerer und weiß Bescheid, sodass man das Ausmaß von Schnupfen, Husten und Magenweh ganz gut einordnen kann. Muss ich wirklich zum Kinderarzt oder warte ich erst ab? Diese Frage kann ich nun entspannter beantworten. Dass Mamas beim ersten Kind Dauergast in der Kinderarztpraxis sind, ist vermutlich normal. Nun sieht unser Arzt uns höchstens drei Mal im Jahr zum Impfen oder für die Vorsorgeuntersuchungen (*klopfaufdentisch*). Ziemlich wichtig ist aber, eine Hausapotheke mit den wichtigsten Arzneimitteln da zu haben. Was da genau drin ist, unterscheidet sich von Familie zu Familie und hängt natürlich auch damit zusammen, wie man zu Homöopathie und Medikamenten aus der Apotheke steht.

Eines habe ich in den letzten Jahren gelernt: die Hausapotheke gut zu sortieren ist genauso wichtig. Denn wie oft standen Anton und ich nachts hundemüde vor unserem Chaos-Schrank und suchten Nasentropfen für Säuglinge oder ein Zäpfchen gegen Übelkeit. Heute erzähle ich dir, wie ich Ordnung ins Chaos bekommen habe und möchte damit meinen Beitrag zur Blogparade von Anitas Blog Rosanisiert, Sabines Blog Ordnungsliebe, Sundays Blog the organized cardigan postenhen: Alles neu macht der Frühling: Mein Tipp für ein ordentliches 2018

Wie du deine Hausapotheke sortieren kannst

Ganz wichtig, wenn du dir deine Hausapotheke vornimmst, ist das Beachten des Verfallsdatums. Als ich mir die Medikamente genauer angeschaut habe, bekam ich einen richtigen Schreck. Eine Wund- und Heilsalbe aus dem Jahr 2011 und Zäpfchen, die vor vier Jahren abgelaufen waren, kamen sofort in den Müll. Alle anderen Medikamente habe ich erst einmal rausgeholt und auf den großen Esstisch gelegt. Dann habe ich sortiert und zwar nach folgendem Schema: Alle Medikamente für uns Erwachsene habe ich auf die eine Seite gelegt, die Kindermedikamente auf die andere Seite. Diese beiden Seiten habe ich wiederum nach Thema sortiert. Bei uns Großen ist das

  • Erkältung (Nasentropfen, Halstabletten, Hustensaft, Wärmelampe, Nasendusche etc)
  • Haut (Pflaster, Cremes, Antipilzmittel und sowas)
  • Muskeln und Verspannung (Wärmekissen, Massageöl, Cremes, Igelbälle)
  • Magen (Kohletabletten, Anti-Übelkeittabletten, Kirschkernkissen etc.)

Diese Themen habe ich dann in Kisten sortiert (du kannst auch Schuhkartons nehmen) und beschriftet. Zum Beschriften nehme ich übrigens immer Kreppband, denn das lässt sich schnell und vor allem rückstandslos entfernen.

Dann habe ich mich der Kinderapotheke gewidmet. Die stelle ich dir ein bisschen genauer vor. Ich selber benutze keine homöopathische Medizin, bin aber der Meinung, dass es eine wunderbare Sache für Familien ist, in denen sie funktioniert. Unsere Art, mit Medikamenten umzugehen, ist folgende: wir versuchen immer, so weit es geht mit natürlichen Mitteln zu heilen. Da gibt es nämlich eine ganze Menge, was gegen unbedenkliche Erkrankungen wie Schnupfen oder Magen-Darm-Infektionen hilft. Wenn das nicht klappt, greife ich auch zu Medikamenten aus der Apotheke, die uns unser Kinderarzt empfohlen hat. Zum Arzt gehen wir so selten wie möglich, allerdings war ich immer vorsichtiger, als die Kinder Babys waren. Da finde ich, geht man besser einmal zu viel als zu wenig. Wenn sich Erkältungskrankheiten nach drei Tagen nicht bessern, der Husten weh tut oder das Fieber nicht sinkt, gehe ich zum Arzt. Es ist ein großes Glück, wenn du wie ich einen Kinderarzt hast, dem du vertraust.

Apotheke für Kinder

Hier habe ich vier kleine Plastikkisten zusammengestellt:

Hals-Nasen-Ohren

  • Erkältungsbalsam für die Großen mit Eukalyptus
  • Erkältungsbalsam für den Kleinen mit Thymian-Myrte
  • Halströster für Wickel und Mundspülungen
  • Wärmebalsam für die Füße
  • Nasentropfen (für jedes Alter, abschwellend)
  • Kochsalzlösung für die Nase
  • eine Ohrenkompresse gegen Ohrenschmerzen
  • Inhaliergerät und Kochsalzlösung
  • getrocknete Kräuter für einen Tee
  • Engelwurzbalsam (unter die Nase reiben)

Außerdem habe ich mir aus einem wunderbaren Buch mit dem Titel Wickel und Co. Bärenstarke Hausmittel für Kinder (Affiliate Link) herausgeschrieben, was ich bei Husten, Schnupfen und Halsweh tun kann. Nämlich immer, wenn es den Kindern schlecht geht, fällt mir in sorgenvollen Momenten nichts mehr ein und ich habe auch keine Nerven, nachzulesen. Ich habe dir hier eine Liste eingefügt, die du dir ausdrucken, ergänzen (Word-Dolument) und in deine Apotheke legen kannst:

Anleitung für die Hausapotheke

Anleitung für die Hausapotheke (Word-Dokument zum Ergänzen)

Magen-Darm

  • Kirschkernkissen
  • Elektrolyt-Lösung
  • Zäpfchen gegen Übelkeit
  • Kohletabletten
  • Salzstangen
  • eine kleine Flasche Spezi

Bei Magenbeschwerden hilft übrigens selbstgekochte Möhrensuppe besser als Spezi oder Cola, aber die Kinder freuen sich so, wenn sie mal Spezi trinken dürfen. Daher habe ich das immer parat. Hier habe ich schon einmal einen Text mit Tipps geschrieben, die bei Magen-Darm-Infektionen helfen.

Fieber und Schmerzen

  • Pflaster (mit bunten Motiven!)
  • Fiebersaft
  • Zäpfchen gegen Fieber
  • Thermometer
  • Mullwindeln für Wadenwickel
  • Zettel: was tun bei Fieberkrämpfen

Unser Kleinster neigt zu Fieberkrämpfen. Die sind zwar meist harmlos, aber wenn Eltern so einen Krampf das erste Mal erleben, ist es einfach fürchterlich. Wir waren nach dem ersten Anfall auch im Krankenhaus und haben Medikamente (müssen in den Kühlschrank) und Anweisungen bekommen. Daher möchte ich für einen solchen Fall alles sofort parat haben. Bei Fieber greife ich nicht so schnell ein, beim Kleinen gebe ich allerdings aus diesem Grund schon früher ein Zäpfchen.

Wickelkiste

  • Wickel (hier findest du eine Anleitung zum Selbernähen)
  • Mulltücher
  • Thymian-Amgelika-Öl für Wickel
  • Heilwolle
  • Bienenwachswickel
  • Ätherisches Öl Lavendel fein

Immer wieder überprüfe ich die Kisten und schaue, dass nichts fehlt. Denn diese nächtlichen Notfälle, in denen ein Kind nicht mehr aufhört zu husten (hier findest du einen Text mit Tipps dagegen), die Nase verstopft ist oder es sich auf einmal übergeben muss, sind für Eltern und Kinder schon schlimm genug. Wenn dann nicht die richtigen Medikamente zur Hand sind, werde ich hektisch und das hilft in diesen Momenten Niemandem. Nun wünsche ich dir viel Spaß beim Sortieren. Meine Liste mit Medikamenten ist keinesfalls die einzig wahre. Ich denke, da hat jeder so seine Mittelchen. Aber die Einteilung nach Krankheiten ist wirklich hilfreich. Ich möchte dich noch darauf hinweisen, dass ich keine medizinische Ausbildung habe und all diese Infos auf Erfahrungswerten beruhen. Bitte geh mit deinen Kindern immer zum Arzt, wenn du dir Sorgen machst. Aber ich hoffe, du konntest ein paar Tipps gebrauchen.

Bleib fröhlich und unperfekt und vor allem eines: gesund!

Deine Laura

Gewinnspiel: Ein Satz warme Ohren

Und weil zur Zeit alle krank sind und vielleicht auch du unter Schnupfen leidest, habe ich was für dich! Ich verlose hier und auf Instagram zwei Stirnbänder mit stylischem Twist, die ich aus Baby-Alpaca-Wolle gestrickt habe. Mit diesem Stirnband bleiben deine Ohren ganz sicher muckelig warm, aber die Frisur unbeschädigt 🙂

 

So machst du mit beim Gewinnspiel: 

1. Hinterlass hier unten einen Kommentar

2. Folg HeuteistMusik bei Facebook ODER hier bei Instagram. 

Das Gewinnspiel läuft bis zum 28.02.2018 um 23.59h. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 18 Jahren aus Deutschland. Der/die Gewinner/in wird per Los ermittelt und via E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Weiter gehts mit dem Entspannungsprojekt und zwar im Februar mit dem Thema Ordnung und Haushalt. Weil ich da immer wieder auf der Suche nach Inspiration bin, habe ich die wundervolle Anita vom Blog Rosanisiert gebeten, mir ein paar Fragen zu beantworten. Und ich habe mir nicht zu viel versprochen: Anita ist nicht nur kreativ und hat tolle Ideen für mehr Ordnung in der Familie, sondern sie ist auch noch super witzig und hat ein paar gute Gedanken zur Gleichberechtigung aufgeschrieben. Ich freue mich, dir heute diese wunderbare Gastbloggern zu präsentieren. Und hüpf unbedingt auf ihren Blog, es lohnt sich jedes Mal!

Anita räumt auf

Laura: Wie schaffst du es ein wenig Ordnung in das Familienchaos zu bringen?

Anita: Ganz einfach – ich habe angefangen darüber zu bloggen ☺. Auf meinem Blog Rosanisiert (= rosa & organisiert) dreht sich alles um Ordnung, Putzen und unser Familienleben mit drei Kindern. Wenn ich jetzt etwas putze oder aufräume, dann kann ich es direkt für einen Blogartikel verwenden. Dafür teste ich immer verschiedene Ordnungsstrategien aus, die sich auch gut mit Kindern umsetzen lassen. So habe ich also Haushalt und Arbeit perfekt miteinander verknüpft.

Laura: Wie wichtig ist Ordnung und eine gute Organisation für dich?

Anita: Ehrlich gesagt, sehr wichtig. Ich bin ein großer Fan von Ordnung und könnte Stunden damit verbringen, schöne aufgeräumte Zimmer bei Instagram oder Pinterest zu betrachten. Allerdings bin ich ja selbst leider eher unordentlich und bezeichne mich als anonyme Chaotin. Hier hilft mir die Arbeit an meinem Blog sehr, immer wieder etwas Ordnung in unser Alltagschaos zu bringen.

Laura: Sieht es bei dir manchmal chaotisch aus?

Anita: Chaotisch, bei uns? Niemals! Selbstverständlich ist bei uns alles immer perfekt aufgeräumt. Also bis auf das Kinderzimmer, da herrscht eventuell ein kleines bisschen Unordnung. Ok, und vielleicht in der Küche. Und wenn ich ganz ehrlich bin, dann auch noch im Wohnzimmer, im Bad und im Schlafzimmer. Aber unsere Abstellkammer, die ist wirklich wahnsinnig – nun ja unordentlich. Ihr seht, ich habe den Haushalt voll im Griff.

Laura: Wie räumt ihr zuhause auf, gemeinsam mit den Kindern oder machst du es eher alleine?

Anita: Mir ist es sehr wichtig, dass wir zuhause alle mit anpacken und nicht nur einer für die ganze Arbeit verantwortlich ist. Haushalt ist schließlich Familiensache und auch kleine Kinder können schon altersentsprechende Aufgaben (z.B. Tisch decken, Kleidung aufräumen, Spielzeug wegräumen) übernehmen. Trotzdem erlebe ich immer wieder Familien, in denen nur eine Person – meistens die Mutter – die Hauptarbeit übernimmt. Diese Zeit fehlt den Frauen dann aber häufig für die eigene Karriere oder eben für die Kinder oder den Partner. Natürlich muss das jede Familie individuell für sich regeln, aber ich glaube, hier gibt es trotzdem noch viel Nachholbedarf in Sachen Gleichberechtigung. Außerdem würde ich mir wünschen, dass die Arbeit im Haushalt wieder mehr wertgeschätzt wird und nicht als spießig, nebensächlich oder unwichtig angesehen wird. Alle Arbeiten rund ums Haus sorgen schließlich dafür, dass sich eine Familie zuhause wohl und geborgen fühlt – damit zählt die Hausarbeit mit zu den wichtigsten Aufgaben überhaupt.

Laura: Welches sind deine besten Tipps für Ordnung mit Kindern? Hast du da ein paar richtig gute Hacks die richtig was bringen?

Anita: Mit drei Kindern ist das tägliche Aufräumen natürlich immer eine Herausforderung. Bei uns funktioniert Aufräumen besonders gut, wenn wir ein lustiges Spiel daraus machen. Der Beitrag Die besten Aufräumspiele für Kinder zählt übrigens zu den meistgelesenen Artikeln auf meinem Blog.

Außerdem akzeptieren Kinder Aufgaben leichter, wenn es eine klare Regel oder einen festen Plan gibt. Wir haben z.B. einen Kinderzimmerdienst, einen Baddienst, einen Küchendienst und einen KIKAdienst festgelegt, die täglich zwischen den Kindern wechseln. Dabei ist die Regel, dass jedes Kind zwar seine eigenen Sachen wegräumen muss, aber am Abend nicht mein Mann oder ich, sondern z.B. der Kinderzimmerdienst überprüft, ob das Kinderzimmer aufgeräumt ist. So halten sich die Kinder auch untereinander zu Ordnung an. Funktioniert super. Also meistens jedenfalls ;). Ehrlich gesagt klappt am besten der KIKAdienst, der das Fernsehprogramm auswählen darf.

Ein weiterer Tipp ist, die Wohnung so einzurichten, dass die Kinder leicht Ordnung halten können. Im Bad hat z.B. jedes Kind einen kleinen Korb in den abends die getragene Kleidung und morgens die Schlafanzüge kommen. Auch im Flur gibt es feste Haken für Jacken und Taschen/Ranzen und für jedes Kind eine eigenen Schublade, in die Mützen, Schals und Handschuhe geräumt werden. Auch in der Küche sind die meisten Dinge so eingeordnet, dass die Kinder auch beim Tischdecken mithelfen können.

Manchmal fällt dieses System aber auch auf mich selbst zurück. Wenn ich also meine Handtasche auf den Boden stelle, dann bekomme ich unter Garantie ein „Mama, was macht deine Handtasche in der Küche?“ zu hören.

Laura: Bist du manchmal genervt von dem vielen Aufräumen?

Anita: Hier kann ich nur mit Karl Lagerfeld antworten: “Ich kenne keinen Stress, ich kenne nur Strass.“ Mit anderen Worten, wie könnte man von einer so erfüllenden Aufgabe, wie dem Aufräumen genervt sein? Das habe ich eben auch zu meinem Mann Prof. M. gesagt und mich schnell mit dem Computer in ein Cafe verzogen, um deine Fragen zu beantworten. Ich glaube, er genießt es gerade sehr, endlich mal wieder aufzuräumen. Das Schöne am Aufräumen ist ja, dass es NIE aufhört. Man hat also jeden Tag eine erfüllende Aufgabe vor sich. Ihr seht – Einstellung ist alles ;).

Laura: Welcher Ordnungstipp bringt Entspannung im Haushalt?

Anita: Ganz einfach, so wenig wie möglich zuhause sein, eine schwache Brille tragen und natürlich nicht zu kritisch mit sich selbst zu sein und seine Idealvorstellung etwas an die Realität anzupassen. Für mehr Ordnung zu Hause hilft außerdem besonders gut, regelmäßig Besuch einladen. Das bringt zwar keine Entspannung, ist aber sehr effizient.

Laura: Wie entspannst du im Alltag und unter der Woche?

Anita: Mein Mann arbeitet im Ausland und ich bin oft alleine mit den drei Kindern zu Hause. An diesen Tagen fällt mir Entspannung immer sehr schwer. Ansonsten entspanne ich sehr gut beim Yoga und beim Shoppen, obwohl letzteres nicht gerade zuträglich für mehr Ordnung und das Familienbudget ist.

Laura: Wie planst du eure Termine?

Anita: Ich kann ja leider immer so schlecht nein sagen und will immer so viel wie möglich erleben und schaffen. Deshalb ist unser Terminplan immer viel zu voll. In diesem Jahr probiere ich zum ersten Mal ein Bullet Journal aus, das man ganz individuell anpassen kann. Das macht mir bisher sehr viel Spaß und hilft mir, beim Planen zu entspannen. Bullet Journals können ganz unterschiedlich sein, ich nutze meinen Planer als Kalender-, Notiz und Zeichenheft und schreibe auch meine To-Do-Listen dort hinein. So habe ich alles an einem Ort.

Laura: Hast du einen Rat für andere Mütter, die im Chaos versinken?

Anita: Als erstes sollten sie natürlich alle Beiträge von eurem tollen Entspannungsprojekt lesen, das ist schon einmal sehr inspirierend. Danach könnten sie das Rosanisiert-Prinzip anwenden: Es besagt, dass man versuchen sollte, dem Chaos und dem Aufräumen mit einer positiven Einstellung zu begegnen. Das gelingt natürlich nicht immer, aber man kann sich eine bestimmte Sichtweise auch ein bisschen antrainieren. Als nächstes finde ich immer ein tolles Outfit, in dem man sich wohlfühlt wichtig. Denn mit einem guten Look ist man gleich viel motivierter, nervige Arbeiten anzugehen. Das Outfit steht für mich dabei auch symbolisch für Selbstliebe. Im Alltagstrott kümmert man sich ja gerne immer zuerst um die Kinder und kommt dabei selbst zu kurz. Außerdem hilft es mir immer die Dinge systematisch anzugehen. Bei der Hausarbeit ist es ja meistens so, dass man eine Aufgabe beginnt und währenddessen tausend andere Orte entdeckt, die auch dringend geputzt werden müssten. Hier würde ich raten, wirklich erst einmal eine Sache abzuschließen, bevor man die nächste beginnt. So türmen sich nicht immer die halberledigten Vorhaben. Und natürlich am wichtigsten – die ganze Familie mit einbeziehen. Hausarbeit ist schließlich nicht nur die Aufgabe der Mütter. Wenn die Arbeit zuhause gemeinsam angegangen wird, ist sie nur noch halb so schlimm. Hier müssen viele Mütter aber auch lernen loszulassen und Verantwortung abzugeben, auch wenn der Partner oder die Kinder sie vielleicht auf eine andere Art erledigen als sie es machen würden.

Liebe Anita, ganz lieben Dank für deine tollen und humorvollen Antworten. Und dir, liebe Leserin oder lieber Leser, wünsche ich nun einen guten Start in die Woche. Bleib fröhlich und unperfekt,

deine Laura

Laura live! Wenn du auch auf Instagram unterwegs bist, freue ich mich total, wenn du Lust hast mir zu folgen. Ich erzähle auf meinem Kanal jeden Tag ein paar Kleinigkeiten aus meinem Leben als Dreifach-Mama in den Instastorys und übe mich darin, schöne Fotos zu schießen. Außerdem plane ich gerade mein Kleiderschrankprojekt, das Entspannungsprojekt-Thema im März, und poste immer mal wieder mein Outfit des Tages. Übrigens ist auch Anita dort unterwegs. Sie hat sich 25 Klamottenteile aus dem Schrank ausgesucht und sich eine Capsule Wardrobe erstellt – ich bin super gespannt, wie die aussieht!

Neulich habe ich hier geschrieben, wie Anton und ich morgens drei Kinder fertig machen. Das ist immer mit ziemlich viel Stress verbunden und viele LeserInnen haben kommentiert, dass es bei ihnen auch ganz schön hektisch zugeht. Kinder seien nun einmal keine Roboter, schrieb eine Mutter, und so artet mancher Morgen im Chaos aus. Das ist alles ganz normal und gehört dazu, denke ich. Kinder kriegen nun einmal morgens einen Anfall, wenn die Hose die falsche Farbe oder die Müsliflocken nicht die richtige Konsistenz haben. Aber es gibt so ein paar Tricks, mit denen wir hier gegen unser alltägliches Chaos vorgehen, und davon will ich dir heute erzählen.

Kleidung im Flur sortieren

Schon im Skiurlaub habe ich gemerkt, dass bei drei Kindern ein wenig Organisation von Nöten ist, wenn wir morgens rechtzeitig und mit gesamter Montur in der Skischule sein wollen. Da habe ich mir drei grüne Körbchen aus dem Wohnzimmer der Ferienwohnung geschnappt und dort alles einsortiert. Das fiel mir neulich wieder ein, als ich in einer großen Kiste voller Mützen und Handschuhen überhaupt nicht mehr das fand, was ich eigentlich suchte. Kurzerhand habe ich mich einmal in den Flur gestellt, der in unserem Haus leider sehr klein ist, und mir genau überlegt, wie wir unser ganzes Zeug sortieren. Nun hat jedes Kind eine eigene Schublade, in der wir Matschhose, Schal und Co sammeln. Rucksäcke und Jacken hängen an der Garderobe und alles andere wurde in einen weiteren Schrank ausgelagert. Dort habe ich mit Hilfe von kleinen Schubladentrennern Turnschläppchen, Regenschirme, Schienbeinschoner und solche Sachen einsortiert. Den Flur einigermaßen aufgeräumt zu halten ist mit kleinen Kindern echt schwer, aber es erleichtert uns den Alltag enorm. Wenn du für deine Kinder auch Schubladen oder Kisten frei machst, könnt ihr diese ja noch mit Fotos oder bunten Bildern markieren, dann macht das ganze noch mehr Spaß.

Mütze an die Jacke binden

Ein weiteres großes Problem, das bei uns für Ärger sorgte, waren die verlorenen Schals und Mützen. Vor allem das Schulkind hat sämtliche Winterausrüstungen innerhalb eines halben Jahres verlegt und wir beide sind zeitweise jeden Tag zurück in die Schule gegangen, um Verlorenes zu suchen. Ich habe bereits zu Schulbeginn alles mit Namen versehen. Viele Kinderkleider haben ja extra eingenähte Zettelchen für den Namen, ich habe mir aber noch Schildchen bestellt, die einfach aufzubügeln sind. Für Jimmys verlorene Schals habe ich aber eine andere Lösung gefunden: in den kleinen Aufhängerhaken im Nacken habe ich einen Schnürsenkel geknotet, dessen Enden kurz genug sind, damit er sie sich nicht um den Hals wickeln kann. An das eine Ende habe ich den Schal gebunden und an das andere ein Druck-Knöpfchen genäht. An diverse Mützen kamen dann die Gegenstücke des Knopfes. Jetzt kann Jimmy die Teile nicht mehr verlieren und wenn er beim Fahrradfahren unter dem Helm eine andere Mütze braucht, knipse ich sie einfach ab und die andere an.

Kleiderpakete schnüren

Viele Eltern haben unter meinen Text über das Fertigmachen von drei Kindern am Morgen kommentiert, dass es viel bringt, die Kleidung abends rauszulegen. Ich habe mir noch was Besseres überlegt: Einmal in der Woche packe ich kleine Klamottenpakete und sortiere sie bei uns in eine Kiste. Wenn wir dann gefrühstückt haben, holt sich jedes Kind sein Paket raus und zieht sich schnell an und zieht sich unter motivierenden Zurufen meinerseits an.

Spielzeug in Kisten räumen

Morgens, wenn Jimmy noch fünf Minuten zum Spielen hat, sucht er grundsätzlich seinen Fußballplan oder seinen Ball und löchert mich mit Fragen zum Fundort seiner sieben Sachen. Mich wurmt seit langen, dass die Kinder zwar einerseits nie aufräumen möchten, aber dennoch dauernd sauer sind, weil sie ihre Sachen nicht finden. Zwar befinden sich die meisten ihrer Spielsachen in ihren Zimmern, aber einen Teil davon tragen sie doch immer wieder zu uns ins Wohnzimmer. Nun habe ich beim Möbelschweden drei Stoffkisten besorgt und sie mit den Kindern zusammen kreativ beklebt. So hat jeder eine eigene Kiste im Erdgeschoss unseres Hauses, in die wir all den Kram reinräumen. Das dauert maximal fünf Minuten und ich habe zumindest von 20 Uhr abends bis 7 Uhr morgens ein spielzeugfreies Wohnzimmer.

Ich hoffe, ich konnte dir mit dem ein oder anderen Tipp ein wenig helfen. Tatsächlich bringt es viel, im Haus genug Kisten, Körbe und Stauräume zu haben. Dann finden alle Familienmitglieder ihr Zeug schneller und sparen sich Nerven und Zeit. Am Ende müssen wir Eltern uns einfach auch von dem Gedanken verabschieden, dass es dauernd aufgeräumt ist. Kinder haben bedeutet auch, im Chaos zu leben. Das zu akzeptieren ist schon einmal ein guter Weg zu mehr Entspannung im Familienalltag!

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

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