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Béa Beste, bekannt vom erfolgreichen Blog Tollabea, dem tausende von Eltern folgen, hat ein Buch über Erziehung geschrieben: Erziehen ist ein Kinderspiel (Affiliate Link). Wieso dieses Buch so besonders ist, erfährt man schnell, wenn man sich mit der Autorin beschäftigt. Béa kennt das Leben und hat so einige Hindernisse überwunden, aber das hat sie stark gemacht und dazu geführt, dass sie Herausforderungen unkonventionell und spielerisch angeht. Das gilt auch für das Elternsein: Laura: Liebe Béa, du bist Mama einer großen Tochter, welche Kindheitsphase von Babyzeit, , Kleinkindzeit, Wackelzahn-Pubertät und Pubertät fandest du besonders herausfordernd und mit welchen Tipps und Tricks hast du dich und dein Kind dadurch gebracht? Béa: Puh! Ich finde, jede Phase hatte was Anstrengendes und was Wunderbares zugleich… Wahrscheinlich waren die Trotzphase und die Pubertät am härtesten, weil ich das Wesen meines Kindes in diesen 2 x „Ekeliges Halbes Jahr“ (EHJs, wie ich sie im Blog und…

Lotte, träumst du schon wieder? Wir Eltern kennen Stress zur Genüge, aber auch Kinder haben schon viel davon. Das geht ganz besonders los, wenn die Schule beginnt. Vor allem für Kinder, die gerne ihren Träumen nachhängen, ist der Alltag dann schwer zu bewältigen. Was können Eltern tun, wieso sind die Tagträume so wichtig und welche konkreten Tipps gibt es für die Schulzeit? Ich habe die Psychologin Stefanie Rietzler gefragt, die zusammen mit Psychologe Fabian Grolimund die Akademie für Lerncoaching in Zürich leitet. Mit ihrer Arbeit möchten sie möglichst vielen Kindern, Eltern und Lehrkräften zu einer schönen und entspannten Schulzeit verhelfen. Sie sind Autoren mehrerer Bücher und betreiben die Webseite www.mit-kindern-lernen.ch. Jetzt gerade ist ihr Buch Lotte, träumst du schon wieder? (Affiliate Link) erschienen, das ich ganz großartig finde. Es richtet sich an Eltern und Kinder, die gerne träumen und liest sich ganz wunderbar. Ich habe mit Stefanie über Schule, Alltag,…

Ein Gastbeitrag von Michelle Brey Tagein, tagaus spielt Mobbing und Cybermobbing für tausende Kinder in der Schule eine Rolle. Dennoch ist Mobbing auch heute noch ein Tabuthema. Nicht selten ignorieren Lehrkräfte und Schulen die Thematik oder kehren sie gar ganz unter den Teppich. „Mobbing? Hier? Auf gar keinen Fall. Mobbing gibt es an unserer Schule gar nicht.“ Auch ich habe diese Sätze gehört. Ich war damals elf Jahre alt, als die Schule für mich wortwörtlich zur Hölle wurde. Heute bin ich 21 Jahre alt und schreibe über Mobbing, um ein Zeichen dagegen zu setzen und dafür zu sensibilisieren. Tabuthema Mobbing: Eine Geschichte von vielen Meine Geschichte ist eine von vielen. In den zwei Jahren, in denen mir einige Mitschüler die Hölle sprichwörtlich heiß machten, war der Großteil der Tage nicht mehr als ein Durchbeißen, ein Kampf, sich nicht unterkriegen zu lassen, und ein Hoffen, dass alles irgendwann einmal werden würde…

Was Frauen wirklich stresst Vielleicht hast du auch schon einmal Fragen wie diese gestellt bekommen: „Wo sind eigentlich die Kinder, wenn du am Wochenende bei deinen Freundinnen bist?“ Oder du wurdest im Büro gefragt, wer auf das Baby aufpasst, als du einige Zeit nach der Geburt wieder in deinen Job einstiegst. Im ganz unangenehmen Fall war die Frage kombiniert mit einer Aussage der Kollegin wie „ich könnte das ja nicht – so früh von meinem Kind getrennt zu sein“. Der Muttermythos – ein künstliches Produkt Mütter müssen bei ihren Kindern und bei ihrer Familie sein, das ist eine weitläufige Auffassung, die aus gutem Grund in Deutschland weit verbreitet ist. Die westdeutsche Nachkriegspolitik der 1950er Jahre förderte die Einverdiener-Ehe, bis heute kommt ein Paar steuerlich dann am besten weg, wenn es verheiratet ist und eine(r) von beiden weitaus mehr verdient als die/der andere. Weil Männer durch Berufswahl, Gender-Paygap und bessere berufliche…

Ihr Lieben, hier schreiben euch Lisa und Katharina vom Blog Stadt Land Mama! Wir hoffen, ihr kommt gut durch diese merkwürdige Zeit, wir jedenfalls jonglieren seit nunmehr fünf Monaten mit so vielen Bällen in der Luft (ja, gut, ab und zu fällt auch mal einer runter, dann heben wir ihn halt wieder auf…), dass uns manchmal schwindelig wird. Arbeiten im Homeoffice mit jeweils drei Kindern zwischen vier und 14 Jahren, das ist schon eine enorme Herausforderung. Aber was sollen da erst die Babyeltern sagen? Wir hören gerade von so vielen frischgebackenen Müttern, die sich in Coronazeiten einsam fühlen. Sei es, weil sie ihre Elternzeit nicht so nutzen können, wie sie sich das vorgestellt hatten. Oder sei es, weil ihnen der Austausch mit anderen Müttern fehlt… in einer Phase, in der doch plötzlich so viele Fragen auftauchen! Puh. Deswegen wenden wir uns heute nochmal mit unserem Herzensprojekt an euch: Mit unserem…

Wieso bin ich, wie ich bin? Ich habe ein so gutes Buch gelesen, das völlig zu Recht in sämtlichen Bestsellerlisten auftaucht. Schon der Titel ist genial: Das Buch, von dem du dir wünschst, deine Eltern hätten es gelesen. (Und deine Kinder werden froh sein, wenn du es gelesen hast) (Affiliate Link) von Psychotherapeutin Philippa Perry. Mich hat es beim Lesen erinnert an die Lektüre von Stepanie Stahls Buch „Das Kind in dir muss Heimat finden“ oder an die Bücher der Wunschkind-Bloggerinnen, denn man findet eine ganze Menge über sich selbst, das eigene Verhalten und die Beziehung zu den Kindern heraus. Jedenfalls habe ich es hin und wieder zur Seite gelegt, weil ich erst einmal nachdenken musste über das Gelesene. Oft habe ich mich erwischt oder ertappt gefühlt, aber irgendwie war es auch sehr erleichternd zu erkennen, wie viele negative Verhaltensweisen erklärbar und durch diese Erkenntnisse auch veränderbar sind. Getroffen fühlte…

Bei uns in der Grundschule werden zwei Jahrgänge gemeinsam unterrichtet, darum verlässt nach jedem Schuljahr die Hälfte der Kinder den Klassenverband. Zum Abschied gestalten die jüngeren SchülerInnen einen Gruß. Meine Tochter bemalte freiwillig und mit viel Freude zwölf Karten und ich war überrascht, wie viel Mühe sie sich machte. Mein Sohn hatte keine Lust. Ich konnte das gut verstehen, denn ich finde schon, dass das eine hohe Erwartung an die Kinder ist. Wir waren während der Corona-Krise beim Homeschooling so oft aneinandergerasselt, dass ich es jetzt nicht für eine gute Idee hielt, ihn zum Gruß-Karten schreiben zu verdonnern. Keine Lust auf Karten schreiben! Also dachte ich mir eine unkomplizierte Sache aus: Jimmy diktierte mir seinen Lieblingswitz, ich druckte ihn vierzehn Mal aus und dann sollte er die Witze einfach auf die Karten kleben. Auch das war ihm der Mühe nicht wert, generell ergab diese ganze Aktion für ihn keinen Sinn…

Mental Load und Denkarbeit neu FAIRteilen Eine Frage der Verantwortung Nach der Geburt unserer Tochter und der beiden Söhne war ich ganz klassisch ein Jahr zuhause und kümmerte mich um die Kinder, machte einen Großteil des Haushalts und organisierte die Familie. Wieso sollte sich mein Mann um den anstehenden Kindergeburtstag kümmern, um Kindergarten-Angelegenheiten, das Zeitungs-Abo oder unsere Bekannten einladen, wenn er in Vollzeit arbeiten ging, fragte ich mich. Gleiches betraf Packlisten für bevorstehende Urlaube oder Ausflüge, den Einkauf oder die Speiseplanung. Während dieser Elternzeit-Jahre bin ich langsam zum Organisations-Genie geworden und hatte unseren Alltag (meist) im Griff, war aber auch immerzu erschöpft. Jedes Mal freute ich mich auf den Wiedereinstieg ins Berufsleben, aber dort, an meinem Arbeitsplatz, kam ich gedanklich nie richtig an. Immerzu waren meine Gedanken bei den Kindern und bei all den Dingen, die es zu erledigen galt. So sieht es eben aus, das Familien-Leben, aber wieso war…

Meine beste Freundin arbeitete in Berlin im Büro von Frau Prof. Rita Süssmuth und so bekam ich die Gelegenheit, die beeindruckende Politikerin am Telefon zu interviewen. Wir haben über Frauenrechte und Gleichberechtigung gesprochen und die Forderung, dass sich endlich etwas ändern muss. Das Gespräch fand im September 2019 statt, ist nun aber angesichts der Tatsache, dass in der Corona-Krise viele Frauen die Hauptlast der Familien-Organisation schultern, aktueller denn je. Laut einer aktuellen Bertelsmann-Studie sind Mütter doppelt benachteiligt: gegenüber Männern und kinderlosen Frauen. „Corona könnte das noch verschärfen“, lautet das Ergebnis, das in der Zeit vorgestellt wurde. Interview mit Prof. Dr. Rita Süssmuth Seit nunmehr 100 Jahren haben Frauen das Wahlrecht, aber in Sachen Gleichberechtigung gibt es immer noch viel zu tun: Große Lohnunterschiede, patriarchale Strukturen in Politik und Wirtschaft, die Last der Familienverantwortung und drohende Altersarmut machen Frauen das Leben schwer. CDU-Politikerin Prof. Rita Süssmuth, ehemalige Bundesministerin für Jugend, Familie…

Puuuh, war das mal wieder anstrengend! Morgens die Kinder fertig gemacht, dann ab ins Büro gedüst, Kinder abgeholt, Mittagessen gemacht, Hausaufgaben betreut, nachmittags auf den Spielplatz, Abendessen und alle fürs Bett fertig machen. Oder acht Stunden am Schreibtisch sitzen und sich in den wenigen freien Minuten um die Kinder kümmern, damit sie nicht zu kurz kommen. Oder den ganzen Tag mit einem Babyzuhause sein, das viel weint und am liebsten 24 Stunden am Stück auf dem Arm ist. Oder zu Corona-Zeiten Teenies erklären, dass Hausaufgaben wichtig sind, nebenher Mails beantworten, Einkaufslisten schreiben und Telefonate entgegennehmen. So war das nie gedacht! Eltern sein ist mitunter echt stressig und ehrlich gesagt war es niemals so gedacht, das alles alleine zu schaffen. Wenn wir ehrlich sind, reichen nicht einmal zwei Personen für so einen Alltag, denn am besten hat man überall HelferInnen, die einen dabei unterstützen, unsere geliebten Kinder groß zu ziehen und…