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Warum ich ohne meinen Beruf unglücklich bin Letzte Woche hat mich ein Text sehr beeindruckt: Vereinbarkeit geht nur zusammen! Diese 11 Dinge haben wir durch unser Modell gelernt. Coachin Hanna schrieb auf Edition F darüber, dass sie sich schon vor der Geburt ihres Kindes Gedanken darüber machte, was das Mamawerden für ihr (Arbeits-)Leben bedeuten würde. Sie wollte kein traditionelles Familienmodell leben und den Großteil der Hausarbeit und der Kinderbetreuung übernehmen, sondern auch ein Leben haben, das außerhalb der Familie stattfindet. Achtung, Mütterfalle! Hanna hat mit ihrem Partner darüber gesprochen und das zur Bedingung der Familiengründung gemacht. Heute berät sie in ihrer Coaching-Praxis Frauen und Mütter und gibt ihnen diesen weisen Rat, der ihr das Leben so viel einfacher gemacht hat: „Macht euch Gedanken und sprecht, wenn möglich, vor der Schwangerschaft mit eurem Partner über eure Zukunft.“ Von alleine wird sich nämlich nichts finden, sagt Hanna, und das kann ich nur…

Heute war mal wieder was los. Meine drei Lieben haben nicht besonders auf das gehört, was ich sage. Eigentlich haben sie sogar immer genau das Gegenteil gemacht. Sie haben am Morgen ziemlich getrödelt, im Kinderzimmer ein Chaos verbreitet und das Schulkind war ziemlich frech. Wäre eine kleine Fee vorbei gekommen, ich hätte mir eine Trickkiste gewünscht, in die ich greifen kann und sofort eine Idee habe, wie ich die kleinen und großen Auseinandersetzungen mit meinen Kindern gut löse. Denn auch wenn ich nun schon acht Jahre Mama bin, stehe ich doch jeden Tag immer wieder vor großen Herausforderungen. Wie gut, dass meine Fee den Wunsch erhört hat, denn nun halte ich das Buch „Meine kleine Erziehungstrickkiste“ von Jan-Uwe Rogge in den Händen. Das ist der Erziehungsexperte, den ich aus Zeitungen und Talkshows kenne, dessen Bücher ich mir nie genauer angeschaut habe. Das soll sich jetzt ändern, denn das Buch verspricht,…

Familienkonferenz Neulich haben wir in der Müttersprechstunde über Familienregeln gesprochen. Ist es notwendig, welche aufzustellen und wenn ja, was tun wir, wenn die Kinder sich nicht daran halten? Ich habe erzählt, was wir uns ausgedacht haben. Bei einer Tasse Kakao haben wir alle gemeinsam besprochen, was uns wichtig ist. Die Regeln haben wir auf ein Plakat gemalt und gemeinsam verschönert: Wir warten mit dem Essen, bis alle sitzen Wir hauen uns nicht und gehen freundlich miteinander um Wir lassen uns aussprechen Ganz bewusst haben wir uns für wenige Regeln entschieden. Natürlich gibt es da noch so ein paar Vereinbarungen, was die Tischmanieren und das Fernsehen betrifft. Aber wenn wir das alles aufschreiben, sieht das Plakat aus wie eine Schulordnung. Darum soll es nicht gehen, vielmehr sollen die Regeln die Werte unseres Zusammenlebens darstellen und keine Handlungsanweisung sein. Bei einer kleinen Umfrage auf Instagram unter Müttern kam heraus, dass es in…

Warum Geld ein wichtiges Thema ist Geld alleine macht nicht glücklich, aber es ist ein wichtiger Teil unseres Lebens. Alle, die sich schon einmal Sorgen um ihren Kontostand gemacht haben, wissen, wie unglücklich zu wenig davon machen kann. Für mich bedeutet Geld Unabhängigkeit, Freiheit und Sicherheit: wenn Anton und ich genug Geld haben, können wir unser Leben gestalten, wie wir es möchten. Wir können weniger arbeiten und mehr Zeit füreinander haben. Wir können es uns leisten, mit den Kindern einen Urlaub zu machen, wir können uns hier und da einen Wunsch erfüllen, wir können mit dem Geld einen Notgroschen ansammeln oder für das Alter sparen. Taschengeld organisieren: so geht`s! Weil ich den Umgang mit Geld wichtig finde, bringe ich ihn meinen Kindern so früh wie möglich bei. Luise und Jimmy bekommen Taschengeld, über das sie selbst verfügen können. Das sind bei der fünfjährigen Luise 50 Cent pro Woche, bei dem…

Kinder, kommt Meckern, das Essen ist fertig – so lautet unser Motto zuhause. Weil die Kinder sehr viele Zutaten nicht mögen, beschwerten sie sich fast bei allem. Ich habe dann aus der Not heraus den ewigen Speiseplan entwickelt und seitdem ist jeder Wochentag einer Zutat zugeteilt: Montags ist Nudeltag, Dienstag Suppentag, mittwochs gibt es Pizza und Co, donnerstags etwas mit Kartoffenl und am Freitag eine Süßspeise. Ich arbeite vormittags zuhause im Home Office und um 13 Uhr mache ich mich an das Mittagessen für die Kinder. Oft wird die Zeit knapp, weil ich so viel zu tun habe, und das bringt mich in Bedrängnis. Ab und zu schiebe ich dann Pommes in den Ofen, finde ich auch nicht weiter schlimm, aber das ist ja keine Lösung für jeden Tag. Nun habe ich meinen ewigen Speiseplan nochmal um eine geniale Idee erweitert, die heißt Meal Prep und funktioniert so: am Sonntagabend…

Wieso ein Kind? Kinder kriegen, ist das heute noch eine gute Idee? Kann ich das jungen Frauen wirklich empfehlen? Naja, die Karriere ist erst einmal hin, würde ich sagen. 61 % weniger Gehalt kostet ein Kind, erklärt ein Artikel auf Edition F. Schlecht für die Umwelt ist es allemal, wie uns eine kinderlose Lehrerin in ihrem Manifest mitteilte. Dass ein Kind das Paarleben streckenweise auf Eis legen lässt, wird auch kaum einer bezweifeln. Dann sind da noch die durchwachten Nächte, die geschwächten Nerven und die fehlende Zeit für sich selbst. Später gehts weiter mit der Kitaplatzsuche, eine größere Wohnung zu finden ist nicht gerade ein Zuckerschlecken und in Sachen Familienpolitik gibts viele Baustellen, wie das neue Buch von Jenna Behrends beschreibt. Genervt Auch ich denke mir ganz schön oft: wieso mache ich das alles hier eigentlich? Reibe mich auf, habe kaum Zeit für mich, verdiene viel zu wenig Geld und…

Nicht ohne Zähneputzen Als Kind saß ich dauernd auf dem Zahnarztstuhl. Grund dafür war ein verhängnisvoller Ausflug auf den Minigolfplatz, ein ambitionierter Golfer vor mir und ein lädierter Schneidezahn. Es folgten Wurzelbehandlungen, Nerv ziehen und zahlreiche Spritzen und ich weiß, wie viel Angst vor allem Kinder davor haben. Zahnpflege ist mir deshalb sehr wichtig, auch wenn dadurch natürlich keine Minigolf-Unfälle vermieden werden können. Hoffentlich aber Karies und andere bakterielle Erkrankungen, denn das möchte ich den Kindern unbedingt ersparen. Heute erzähle ich dir, wie wir die Kinderzähne pflegen und warum uns eine besondere Zahnbürste geholfen hat, den Ärger um das Putzen für immer zu beenden. Meine Tipps für die richtige Zahnpflege Wir haben eine ganz wunderbare Zahnärztin, zu der ich mit den Kindern gehe, seitdem sie das erste Zähnchen haben. Wir sind alle sechs Monate zu Gast und die Kinder freuen sich sogar auf den Besuch. Das liegt vor allem an…

Wie Kinder gut groß werden können Was brauchen Kinder in den wichtigen Jahren ihrer Kindheit? Ich orientiere mich gerne am Buch Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn (Affiliate Link). Hier ist für mich bestens zusammengefasst, wie Kinder sicher, geborgen, frei und eigenständig groß werden können. Jedes Kind möchte es selbst sein dürfen selbstwirksam sein eigene Entscheidungen treffen wertgeschätzt werden ein Ziel haben emotionale Verbundenheit, Zugehörigkeit und Geborgenheit spüren zur Bereicherung einer Gemeinschaft beitragen Lachen und Spielen dürfen Gefühle ausleben können Struktur erleben (Vgl. S. 56 – 62) Inklusion – der einzig richtige Weg Für mich ist Inklusion, also das Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft, ein sehr wichtiges Thema und das vor allem, seit ich Kinder habe. Ich bin viel in Kontakt mit unterschiedlichen Kindern: mit denen in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis, mit Freunden und Freundinnen meiner Kinder, mit Familien über meinen Blog oder über Instagram,…

Diese Woche haben wir ein Thema in der Müttersprechstunde auf Instagram: Zurück in den Job! Einige Mütter tragen sich mit dem Gedanken, wieder durchzustarten, trauen sich aber nicht so recht. Manche wissen nicht, wie sie das zeitlich schaffen sollen und wie das mit den Kindern klappt. Manche möchten gar nicht im alten Beruf arbeiten, andere haben Angst vor der eigenen Courage. Diskutieren wir doch mal gemeinsam darüber und tauschen uns aus. Beruf vs. zuhause arbeiten Im Übrigen gehe ich nicht davon aus, dass alle Mütter berufstätig sein wollen. Immernoch entscheiden sich einige Frauen für die Arbeit zuhause, denn mit Kindern gibt es ja immer viel zu zun. Auch wenn sie dann in die Schule kommen, wird es nicht unbedingt weniger und oft ist es nötig, bei den Hausaufgaben zu helfen, die Kinder zum Flöten und zum Fußball bringt und da ist, wenn eines von ihnen krank wird. Letztendlich sollte das…

Kinderfüße sind unglaublich süß und niedlich, oder? Zum Beispiel Oskars dicke Kleinkinderfüße mit ihren Polstern und den kleinen Zehen, in die ich reinbeißen könnte. Ganz zu schweigen von den zarten Füßchen der Kinder, als sie Babys waren. Ist dir schon einmal aufgefallen, dass die Kinderfüße eine ganz andere Form haben als unsere? Sie sind vorne viel breiter, haben eher die Form eines Vs. Meine Füße dagegen sind schmaler und so passen sie auch in die schmalen Schuhe mit den Absätzen, die ich so gerne trage. Warum das aber schnell zum Problem werden kann und wir mit dem falschen Schuhwerk unseren armen Füßen nichts Gutes tun, das ist mir neulich klar geworden, als ich bei einer kleinen und feinen Schuh-Präsentation der neuen Wildling-Kollektion im Silberfaden in Stuttgart eingeladen war. Barfuß laufen – gut für die Fußgesundheit Barfuß-Coach Emanuel Bohlander machte uns in einem Vortrag darauf aufmerksam, wie gut wir Menschen mit…