Category

Familie

Category

Besser miteinander umgehen Vor einer Weile habe ich hier über Mama und die Wut geschrieben. Erinnerst du dich? Ich habe gemerkt, dass ich mit den Kindern immer dann schimpfe, wenn ich selber überlastet bin. Jimmy, Luise und Oskar sind 8, 6 und 3 Jahre alt, ein wenig chaotisch, streiten und sind laut, ganz so wie Kinder nun einmal sind. Mir geht das ab und zu auf die Nerven, vor allem dann, wenn ich überlastet bin. Keine Pausen, zu viel gearbeitet, zu viel aufgehalst – ich mute mir an manchen Tagen viel zu. Was tue ich also dagegen? Ich nehme mir mehr Zeit für mich und achte im Alltag darauf, welche Situationen mich schnell nervös machen. Weil ich weiß, dass es vielen Müttern so geht, schreibe ich darüber, vielleicht findest du dich in der ein oder anderen Situation wieder. Ich möchte etwas vorausgreifen: seitdem ich mit den Kindern auch in schwierigen…

Wenn ein Geschwisterkind dazu kommt Eigentlich reicht ein einziges Kind, um als Eltern ge- und zeitweise auch überfordert zu sein. Ich jedenfalls hatte mit einem Baby die Hände voll zu tun und auch als Jimmy eins wurde, hätte ich mir kaum vorstellen können, wie ich da noch ein zweites Kind unterkriegen soll. Es geht ja dann aber doch und vielleicht kann ich die eine oder den anderen beruhigen: es geht nämlich sogar ganz gut. Denn während die Arbeit natürlich irgendwie mehr wird (Wäsche, Essen machen, Einkaufen), so gewöhnen wir uns doch an das Kinderhaben und machen uns beim zweiten Kind schon viel weniger Sorgen als beim ersten, sofern die Kinder gesund sind. Auf Instagram haben neulich viele Mütter gefragt, wie man das denn so am besten macht, wenn ein Baby in die Familie kommt und das Kind oder die Kinder, die schon auf der Welt sind, eifersüchtig seien. Darüber habe…

Nichts zu bereuen und ein Grund, es anders zu machen Ich habe schon einige Dinge bereut! Mir mit 12 Jahren die Haare abzuschneiden, so manches Date in meiner Jugend oder die Entscheidung, ein rein geisteswissenschaftliches Fach zu studieren. Niemals aber habe ich bereut, Mutter zu werden. Eines würde ich allerdings anders machen, wenn ich noch einmal mit dem besten Mann der Welt voller Vorfreude und Ungeduld beschlossen hätte, eine Familie zu gründen: Mit ihm über unsere berufliche Zukunft zu reden, über Haushaltskram und Arbeitsaufteilung. Das hatte ich nicht auf dem Schirm, als ich mit 27 Jahren schwanger wurde. Ich machte mir Gedanken um den richtigen Namen für das Kind, um den besten Kinderwagen und schadstofffreie Wickelunterlagen. Wie es aber mit mir in den nächsten Jahren so weitergehen sollte, das habe ich ausgeblendet. Ich habe ein Jahr Elternzeit beantragt, danach wollte ich in Teilzeit wieder arbeiten gehen. So machen es schließlich…

Neulich ist es wieder passiert: ich bin richtig ausgeflippt. Erst war da diese Diskussion mit den Kindern, dann das Gefühl, dass keiner auf mich hört, dann kam Zeitdruck dazu und wumms! Ich habe rumgebrüllt, gedroht und war außer mir. Hinterher hats mir leid getan. Dabei wollte ich es mit den Kindern doch anders machen. Woher kommt die Wut? Ich lese die Bücher von Katja Seide und Danielle Graf schon länger und kann beide Wunschkindbücher (Affiliate Link) sowie das Blog sehr empfehlen. Ihre Sicht auf die Kinder, ihre Art und Weise, von Beziehung zu sprechen und Konflikte zwischen Eltern und Kinder zu erklären, finde ich toll. Aus diesem Grund habe ich neulich, als ich ein Problem mit einem meiner Kinder hatte, mit Danielle gesprochen und ihr die Situation geschildert. Im Prinzip ging es da auch um etwas, das mich oft rasend macht. Sie erklärte mir das Verhalten des Kindes und verwies…

Wie aufregend! Unsere Luise kommt in diesem Jahr in die Schule. Ein Schulkind haben wir schon, unseren Jimmy, der jetzt in die zweite Klasse geht. Bisher haben wir zum Glück gute Erfahrungen gemacht, das liegt daran, dass unsere Schule richtig toll ist und die LehrerInnen nett sind. Also machen wir bei Luise alles, wie bisher. Nun ja, nicht ALLES. Denn beim Schulranzen habe ich Einiges gelernt und weiß nun viel besser, worauf ich beim Kauf achten muss. So viel sei schon mal verraten: Luise hat sich einen ergobag ausgesucht und wir sind sehr stolz auf den neuen Schulranzen. Richtig gestört hat mich bei Jimmys Modell, dass die Sporttasche so schwer zu transportieren ist. Es handelt sich dabei um eine schlichte Tasche mit einem Trageriemen, den er sich selbst schwer umhängen kann und deshalb immer hinter sich herschleift, vergisst oder darüber fällt. Ganz anders bei den ergobags. Da können die kleinen…

Neulich bat mich eine Mutter via Instagram um Hilfe: sie hat morgens mit ihren Kindern immer ziemlich viel Stress. Die 5-Jährige möchte sich nicht anziehen, der eineinhalb-Jährige braucht viel Hilfe. Der armen Mama graute es schon vor jedem neuen Morgen und ich kann sie in dieser Beziehung sehr gut verstehen. Trödeln, streiten, anziehen Also habe ich eine Umfrage gestartet: Was stresst dich morgens mit den Kindern am meisten? Und hier kommen völlig durcheinander die Antworten: das Anziehen die Trödelei vom 4-jährigen beim Anziehen dass er alles so langsam macht zu keiner Tageszeit spielt mein Sohn so schön allein wie morgens, wenn wir los müssen das Trödeln, und ich muss alles hundert Mal wiederholen Trödelei Meckern und nicht anziehen wollen meine Tochter hat morgens Zeit ohne Ende…das raubt mir den Nerv die Tröööödeleiiiii Alle angezogen zu bekommen und das ohne Theater das Streiten der Kinder dass ich es nicht schaffe, vor…

Meine Neujahrsvorsätze waren, vielleicht erinnerst du dich, mit den Kindern mehr Zeit zu verbringen. Letzte Woche hatte ich mir das so schön vorgestellt. Bücher lesen, einen Kuchen backen, Legotiere bauen und unser Lieblingskartenspiel spielen – Kleinigkeiten, die wir alle gerne machen und unseren Alltag ein wenig versüßen sollten. Stattdessen war ich allerdings damit beschäftigt, nicht durchzudrehen. Für Kartenspiele und Backen mit Kindern war mir angesichts von Zank und Streit nicht der Sinn. Heute erzähle ich dir, wieso Winternachmittage manchmal einfach nur die Hölle sind. Streit von morgens bis abends Die Streitereien zwischen Jimmy und Luise gehen schon morgens los. „Ich hasse Pferde“ grunzt der eine, „du dummer sch…Bruder“ zetert die andere. Es wird gehauen und gebissen und nach ungefähr 40 Sekunden heult der erste. Das zweite Kind folgt auf dem Fuß, auch um zu versichern, dass er oder sie nicht angefangen habe. Mittlerweile mischt auch Oskar kräftig mit, meist auf…

Vor etwa zwei Jahren habe ich mich mit den Familien-Terminen so verzettelt, dass ich beschlossen habe, mich besser zu organisieren. Seitdem habe ich ein Notizbuch in der Küche stehen, direkt neben der Kaffeemaschine. Jeden Sonntag mache ich es mir mit einem Cappuccino gemütlich und plane die nächste Woche. Alle Termine stehen zusätzlich in meinem digitalen Kalender im Handy, den ich mit Anton synchronisiert habe. Ich teile die leere Doppelseite in sieben Tage ein und ziehe auf beiden Seiten rechts noch eine senkrechte Linie. So habe ich neben den Feldern für die einzelnen Tage noch ein paar Felder für die To-Dos der Familie. Da kommen dann Dinge wie Brot kaufen, Tesafilm besorgen, Taschengeld verteilen, Bettwäsche wechseln und Steuererklärung machen rein. Wiederkehrende Aufgaben schreibe ich auf kleine Plastik-Post its, Grün für Haushalt, Lila für meine Pausen, Pink für die Kindertermine und Gelb für meine beruflichen Telefon-Konferenzen. Dann muss ich diese Dinge nicht…

Was ist eigentlich unsere Aufgabe als Eltern und wie können wir unser Familienleben so gestalten, dass wir Erwachsene und unsere Kinder so zufrieden wie möglich sind? Das frage ich mich oft und gerate dabei auch mal an meine Grenzen. Ich halte zum Beispiel gar nichts von Strafen und bin überzeugt, dass sie vor allem im Alltag mit Kindern nichts bringen. Dennoch bin ich manchmal so verzweifelt, weil die Kinder und ich uns in die Haare kriegen, dass ich Strafen verkündige wie eine böse Himmelsbotin. Unsere Aufgabe als Eltern Ich bin absolute Verfechterin der bedürfnisorientierten Erziehung, die auch immer die Grenzen der Eltern im Auge behält. Aber ab und zu stehe ich vor einem sehr, sehr frechen Kind und denke, wie komme ich hier nur weiter? Oder ich schäme mich ein wenig, weil sich meine großen Kinder (fünf und sieben Jahre) nicht zu einem „Hallo“ durchringen können, wenn unsere guten und…

Frohes neues Jahr wünsche ich dir! Und, schon gute Vorsätze gebrochen? So ist es richtig. Und sehr wahrscheinlich hast du nicht einmal mehr Lust, einen Text über gute Vorsätze zu lesen. Ich schreibe dir dennoch einen, weil ich mir sicher bin, dass ich dieses Jahr einen besonders schönen Vorsatz habe, der nichts mit weniger essen, trinken oder mehr Bewegung und Effizienz zu tun hat. Ich habe mir nämlich vorgenommen, mir mehr Zeit zu nehmen – für mich selbst und die Kinder. Zu wenig Zeit Ich habe nämlich vor allem gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, sich mehr Zeit für die Kinder zu nehmen. Denn irgendwie ist ja immer was los. Es gibt bei uns im Haushalt ständig etwas zu reparieren, aufzuwischen, in die Wäsche zu stecken oder einzusortieren. Ich arbeite vormittags, dann mache ich das Mittagessen, hole den Kleinsten ab und nachmittags stehen verschiedene Termine an. Außerdem bin…