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(Werbung) Das Kleiderschrankprojekt – finde deinen Stil!

Teil 3 von 4

Weiter gehts mit unserem Kleiderschrankprojekt. Vielleicht hast du bereits deinen Kleiderschrank ausgemistet und dir neue Inspirationen für deinen ganz eigenen Stil geholt? Wenn nicht, kein Problem. Du kannst alles noch mal in den beiden ersten Texten nachlesen. Falls doch, sind wir jetzt auf dem besten Weg, deine ganz persönliche und individuelle Garderobe zusammenzustellen. Es lohnt sich, auch wenn du ein wenig Arbeit investieren musst, denn mit all den Infos, die du sammelst, bastelst du ganz automatisch an einer Grundlage für deinen optimal bestückten Kleiderschrank und bist für den nächsten Shopping-Trip gewappnet. Dabei hast du dann immer deinen persönlichen detailierten Katalog all deiner Vorlieben, der dich vor Fehlkäufen bewahren wird. Das spart dir Geld, Zeit und Nerven, ich verspreche es dir!

Welche Vorbilder hast du?

Nun aber los! Hast du eifrig gepinnt oder Inspirationen aus Zeitschriften zusammengesammelt? Vielleicht ist dir dabei aufgefallen, was dir genau gefällt. Sind die Outfits eher sportlich, elegant, schick? Und welche Schnitte scheinen dir zuzusagen? Nun kann es ja sein, dass du bereits viele Outfits mit deinen Kleidern aus dem Schrank zusammenstellen kannst. Am besten, du notierst dir die Kombination oder machst ein Foto. Hefte das direkt an deinen Kleiderschrank – et voilá: du hast die erste perfekte Kombi für dich gefunden. Ich rate dir generell, weniger nach einzelnen Kleidungsstücken zu suchen als nach ganzen Outfits. Ich selber hatte oft schöne Stücke im Schrank, die ich aber nicht zu kombinieren wusste. Wenn du mal einen Blick in meine Sammlung werfen magst, schau einfach mal auf mein Pinterest-Board. Ich habe mir meine Favoriten ausgedruckt und sie in die Tür meines Kleiderschranks gehängt.

Kombis nachbauen

Vielleicht hast du nun auch Outfits gesammelt, die du teilweise „nachbauen“ kannst. Oft ist die Wirkung eines tollen Looks nämlich abhängig von Accessoires oder einzelnen, erlesenen Teilen. Könnte ja sein, dass dir Kombis mit auffälligen Schals gefallen, die Handtasche den Style abrundet oder dich viele Bilder ansprechen, auf denen Frauen einen weichen Wollmantel tragen. Notier dir diese Keypieces auf deine Einkaufsliste. Kann sein, dass du nur ein paar Anschaffungen machen musst und dein Kleiderschrank ist perfekt.

Alles neu?

Wenn dir Outfits gefallen, die so gar nicht mit deiner jetzigen Garderobe übereinstimmen, ist das auch nicht so schlimm. Keine Angst, du musst auf jeden Fall nicht sofort eine Menge Geld investieren, um deine gesamte Garderobe umzukrempeln. Gleiche noch einmal ab: die Teile, die dir gefallen, passen die auch wirklich zu deinem Alltag? Wenn du wie ich Kinder hast und mit ihnen viel zusammen bist, aber total auf schicke Büro-Styles stehst, ist es sicher nicht so klug, alle Jeans und Shirts auszumisten und Röcke und Blusen anzuschaffen. Aber du könntest mit einem einzigen Outfit beginnen und gucken, ob es sich im Alltag bewährt. Vielleicht stellt sich heraus, dass deine alte Garderobe doch ganz gut funktioniert und du schlichte Shirts lieber mit hochwertigen Tüchern oder einem edlen Gürtel aufwertest. Übrigens habe ich da noch einen Tipp für dich. Mir geht dieser ewige Jeans-Schlabber-Look manchmal gewaltig auf die Nerven. Dann gucke ich, welche meiner besonderen Teile ich einfach auch im Alltag anziehen kann. Jeansjacke über schwarzen Jumpsuit, edler Rock zu derben Doc Martens, Seidentop unter die Strickjacke – du wirst sehen, dass du auch im Alltag fein sein kannst und die schönen Sachen liegen nicht nur im Schrank herum.

Komplett-Veränderung

Wenn du dich echt von Kopf bis Fuß verändern möchtest, dann nimm eine Liste und schreib alle Kleider auf, die du haben möchtest und mache eine Einteilung nach Dringlichkeit. Nimm dir viel Zeit und fang mit ein paar wenige Teilen an. Wünsch dir zum Geburtstag die neue Jacke, mit der du liebäugelst oder spar immer mal wieder ein paar Euros. Übereile nichts und fall nicht in einen Kaufrausch, sondern habe das Ziel im Blick. Nach und nach wird sich der Inhalt deines Schranks von selbst ändern wenn du weißt, in welche Richtung es gehen soll.

Richtig shoppen

Noch einen Tipp möchte ich dir geben: ist dir aufgefallen, dass du am liebsten in Jeans und Tops rumläufst und darüber eine kuschelige Jacke trägst? Dann kauf dir doch einfach noch ein paar Jeans und mehr von deinen Lieblingstops. Wer sagt denn, dass du 20 verschiedene Looks im Schrank haben musst? Wichtig ist, dass du dich wohl fühlst. Niemand wird auffallen, dass sich deine Garderobe immer gleicht, aber du fühlst dich eben in genau diesem Outfit gut und musst nicht aus Mangel an Shirts Kleider anziehen, die du eigentlich nicht magst.

Egal, ob nun einfach nur Shirts und Jeans auf deinem Einkaufszettel stehen, du dir ein paar Keypieces dazu kaufen willst oder wirklich eine ganze Menge neu anschaffen möchtest, rate ich dir eines: kauf nie schnell und ohne zu überlegen. Mach dir Gedanken über den Stoff, den Schnitt, die Farben und auch, wieviel Geld du überhaupt zur Verfügung hast. Überleg dir außerdem ein paar Mantras für den Einkauf. Damit du weißt, was ich damit sagen will, verrate ich dir meine:

  • Renn nicht jeder Mode hinterher. Kauf lieber Kleider, die dir lange gefallen
  • Kauf keine verrückten und auffälligen Teile. Die kannst du schwer kombinieren und in ein paar Monaten magst du sie sowieso nicht mehr
  • Halte dich an dein Farbschema: Hauptfarben Weiß/Hellgrau/Schwarz/Dunkelblau, dann gerne auch mal Azurblau, Kobaltblau, Beerentöne, Olive oder Rot. Sei vorsichtig mit Rosa und kaufe niemals Grün
  • Kaufe keine Stoffe, die du bügeln musst und viel Mühe machen
  • Nimm dir Zeit, die Stoffqualität zu prüfen und kauf lieber weniger, dafür hochwertig. Kein Stretch in Jeans, die leihern sonst aus. Vorsicht vor Pilling und dünnen Stoffen, in die der Reissverschluss der Hose Löcher reißen kann
  • Finger weg von Schnitten die rutschen, an denen du rumzubbeln musst oder die nicht perfekt sitzen

Nimm dir Zeit

Wenn du dir Teile online bestellst, dann nimm dir in Ruhe Zeit, um sie anzuprobieren. Ich mache das abends, wenn die Kinder im Bett sind. Schau, ob du Kleidung zum Kombinineren hast, wie sich die Sachen angezogen anfühlen und ob die Größe stimmt. Mein größtes Problem ist und war, dass ich was überstülpe und nach zwei Sekunden denke: mmh, passt und sieht gut aus – nehm ich. Nachher war es dann doch nicht so gut und das Teil lag im Schrank, wie ärgerlich!

Online shoppen

Du suchst nach einem schönen Online-Shop? Ich gucke gerne bei Fashion ID. Dort habe ich mich ein wenig in ein dunkelblaues Strickkleid verguckt und überlege noch, mit welchen Jacken ich es gut kombinieren kann. Gehe auch beim Online-Shopping mit Bedacht vor und bestell dir lieber nicht einen ganzen Haufen Kleidung in verschiedenen Größen. Die Umweltbilanz ist vor allem dann schlecht, wenn viel Ware zurückgeschickt wird. Wenn nicht, gleicht sich das Online-Shopping in etwa mit einem Trip per Auto in die Stadt aus.

Live im Laden

Wenn du im Laden bist, gilt das gleiche: nimm dir Zeit! Dreh dich in der Kabine herum, schau dich von hinten an und setz dich. Nimm doch ein paar Kleidungsstücke von zuhause mit, für die du Kombinationen suchst und bitte ruhig auch eine Verkäuferin um Hilfe. Manchmal hast du Glück und sie hat tolle Ideen. Ich war mal im Breuninger in Stuttgart und da hat mich eine Dame eine halbe Stunde beraten, wie ich eine kurze Latzhose gut kombinieren kann. Mit vielen neue Ideen und ganz begeistert von der Inspiration bin ich nach Hause gegangen und trage diese Hose wirklich dauernd.

Hast du etwas gekauft, lass den Zettel noch dran und trage es eine halbe Stunde zur Probe. Bist du nicht sicher, mach ein Foto, frag eine Freundin und gib es im Zweifelsfall zurück. Behalte keine Klamotten, weil du vielleicht nach der Diät hineinpasst, eventuell irgendwann mal den Mut aufbringst, sie zu tragen oder aber denkst, dass bestimmt eine Zeit kommt, in der das Teil zu deinem Leben passt.

Übrigens macht es total viel Spaß, auf ein wertvolles Teil zu sparen. Ich habe eine Liste mit ein paar schönen Dingen, die teuer sind und die ich mir nicht einfach so leisten kann. Ich spare das Geld und irgendwann gönne ich mir das Teil. Und weißt du was? Manchmal gefällt es mir nach ein paar Wochen, in denen es auf meiner Liste steht, sowieso nicht mehr und ich kann es streichen. Juchuu, wieder ein Fehlkauf weniger. Momentan steht dort eine neue Sonnenbrille, eine schicke Handtasche und besondere Birkenstock-Sandalen. Aber gestern war ich in Stuttgart shoppen und habe mir einen neuen Mantel gekauft, der auch noch im Sonderangebot war. Zuhause habe ich ihn anprobiert und er darf bei mir einziehen. Ein schwarzes Top dagegen geht wiedere zurück in den Laden. Irgendwie hat es mich nicht überzeugt.

So, nun wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Einkaufen. Kaufe behutsam und bedacht und denke jedes Mal an deine Kleiderschrank-Party: nur die wirklich interessanten Gäste haben Eintritt. Zutritt verboten für schwierige Fälle, Billigzeug und unbedachte Trends.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Laura live! Wenn du auch auf Instagram unterwegs bist, freue ich mich total, wenn du Lust hast mir zu folgen. Ich erzähle auf meinem Kanal jeden Tag ein paar Kleinigkeiten aus meinem Leben als Dreifach-Mama in den Instastorys und übe mich darin, schöne Fotos zu schießen.

Ich träume schon seit langem von einem ganz eigenen Mode-Stil, der meiner Persönlichkeit entspricht, mit dem ich mich nicht verkleidet aber jederzeit wohl fühle. Gleichzeitig möchte ich nicht länger vor einem vollen Kleiderschrank stehen und nichts zum Anziehen haben. Last but not least: ich will bewusster und weniger Klamotten kaufen. Deshalb habe ich #meinkleiderschrankprojekt gestartet und zeige euch im zweiten von drei Teilen, wie ich systematisch zu meinem eigenen Stil gefunden habe. Dieser Teil ist zwar ein wenig aufwendig, aber was ihr jetzt auf dem Weg zum eigenen Stil investiert, spart ihr danach doppelt und dreifach wieder ein. Nach dem Kleiderschrank sortieren geht es nun weiter, indem ihr die Anforderungen an eure Kleider bedenkt, euch nach Vorbildern umschaut, einen Outfit-Ordner erstellt, euch ein Farbschema überlegt und am Ende mit euren persönlichen drei Style-Rezepten jede Menge Zeit beim Anziehen spart. Lasst euch inspirieren und kreiert euren ganz eigenen Style, denn es macht echt Spaß. Mein eigener Style – so gehts Schritt für Schritt:

Beste Voraussetzung: ein sortierter Kleiderschrank

Im ersten Teil habe ich erzählt, wie ich mit ein paar simplen Tricks meinen Kleiderschrank aussortiert habe. Nun bin mit dieser Auswahl schon mal ganz zufrieden und habe festgestellt, dass mir gar nicht so viele Teile fehlen. Mein eigener Style liegt also schon zum Greifen nahe. Ein paar Tipps möchte ich euch zum Aussortieren auf den Weg geben:

  • sucht euch eine ehrliche Person und einen großen Spiegel
  • räumt ALLES raus und zieht JEDES TEIL an
  • überlegt, ob ihr euch wohl fühlt, oder ob die Kleidung ziept, zu eng ist, sich unangenehm anfühlt
  • legt nur noch in den Schrank zurück, was ihr wirklich mögt

Mit diesem aufgeräumten Kleiderschrank geht es jetzt weiter. Schaut jetzt mal in den Schrank und denkt darüber nach, in welchen der Teile ihr euch am wohlsten fühlt. Egal, was Modemagazine oder andere Menschen sagen: welche Klamotte passt so richtig gut zu eurer Persönlichkeit? Gibt es ein paar Outfits, die ihr super gerne tragt? Seht ihr hier ein Schema? Bei mir sind es zum Beispiel enge Jeans, schlichte Oberteile und Strickjacken. Oder Jeanskleider und -hemden. Oder Leggings und ein sportliches Kleid darüber. Das sind für mich schon einmal gute Hinweise auf meinen eigenen Style.

#meinkleiderschrankprojekt

Anforderungen an Kleidung überdenken

  • Im nächsten Schritt habe ich überlegt, welche Anforderungen ich an die Klamotten habe.
  • Ich bin viel draußen mit den Kindern, sie müssen also wettertauglich und bequem sein.
  • Röcke fallen weg, weil ich in denen schlecht im Sandkasten sitzen kann.
  • Ich mag es nicht zu schwitzen oder zu frieren, deshalb ist ein Lagenlook gut.
  • Mit Weiß und anderen hellen Farben muss ich vorsichtig sein, denn mit dem Kids habe ich oft Flecken auf der Kleidung.
  • Ich bin selbstständig und brauche wenige Büro-Outfits.
  • Schuhe mit Absätzen sehen gut aus, aber ich kann nicht darin laufen.
  • Im Sommer finde ich Jeans unangenehm und viel zu dick.
  • Und ganz wichtig: ich will die Kleidung nicht ewig bügeln oder in die Reinigung geben müssen. Sie muss also unkompliziert zu waschen sein.

Das sind eine ganze Menge Punkte, die ich künftig beim Neukauf berücksichtigen werde. Mein eigener Style hat also auch eine ganze Menge mit den Lebensbedingungen zu tun. Eigentlich eine simple Idee, aber ich habe diesen Umstand beim Einkaufen zu selten berücksichtigt. Oft liegen nämlich die Teile, die nicht zu unserem Leben passen, in der Ecke herum, verstopfen den Kleiderschrank und machen uns für die guten Teile blind.

Notiert euch am besten die Punkte in die Notiz-Funktion eures Smartphones und geht sie durch, wenn ihr mit einem Stapel Klamotten in der Umkleidekabine steht. Ich wette, dann könnt ihr so manche Kleiderschrank-Leiche im Vorfeld verhindern!

Vorbilder finden

Wie sieht mein eigener Style aus? Dieser Frage will ich nun nachgehen, und habe darüber nachgedacht, welche Frauen ich vom Klamottenstil her toll finde. Besser gesagt, es gibt so viele Frauen, die einen tollen Stil haben, aber der passt nicht immer zu mir. Kennt ihr Frauen in eurem Umkreis, im Fernsehen oder in einer Lieblingsserie, die so gekleidet ist, wie ihr es gerne wärt? Bei mir ist das zum Beispiel Martina Hill in ihren Knallerfrauen-Sketchen. Und super fand ich Jennifer Anistons Style in den ersten Staffeln von friends. Schaut euch die Vorbilder im Netz, auf Youtube oder im Fernsehen an, macht Fotos und Notizen und schaut auf die Details. So findet ihr auch eine ganze Menge Inspiration für euren Stil.

Outfit-Ordner erstellen

Als nächstes habe ich mir einen Haufen Modemagazine vorgenommen, die ich vorher in der Bücherei ausgeliehen habe. Alle Outfits, die mir gefallen, habe ich mit dem Handy fotografiert und in einen digitalen Ordner geschoben. Außerdem habe ich mich bei Pinterest inspirieren lassen. In diesem Online-Sammelalbum könnt ihr ganz bequem Stichworte wie Outfit, Style, Frauen, Looks o.ä. eingeben und in einem separaten (geheimen) Ordner sammeln, was euch gefällt. Ob ganze Outfits, einzelne Accessoires, Schals, Mützen, Schuhe – alles ist möglich. Pinterest schlägt euch dann immer mehr passende Bilder vor. Zusätzlich könnt ihr Personen, die selbst schöne Outfits sammeln, folgen. Wenn ihr nun eine Weile Bilder zusammen sucht, ob per Handy abfotografiert oder über Pinterest, habt ihr schnell eine stattliche Sammlung. Die müsst ihr dann noch ein paar Mal durchgehen und auf eure Anforderungen an Kleidung aus dem vorhergehenden Schritt abscannen. Da fallen wieder eine Menge Bilder raus, wie bei mir auch: zu viel weiß, zu elegant, zu unkomfortabel für den Alltag. Manche Kleider waren viel zu schick oder ich habe nicht die Figur dafür. Am Ende habt ihr dann im besten Fall  15 – 30 klasse Bilder. Diese könnt ihr euch ausdrucken, in den Kleiderschrank hängen oder auf ein reales Board pinnen.

Hier könnt ihr mal auf meinem Pinterest-Board vorbei schauen, mir folgen oder euer eigenes erstellen. Mein eigener Style ist hier schon einmal ganz gut abgebildet, ohne dass ich wirklich genau jedes der Teile besitzen muss:

Gemeinsamkeiten finden

Diese verbliebenen Outfits scannt ihr jetzt mal auf Gemeinsamkeiten durch. Findet ihr immer wieder die Farbe Grün? Oder sind auf den Bildern viele Kleider zu sehen? Sind Farbe und Muster eher schlicht oder total bunt? Gibt es ein paar Outfits, die ihr mit eurer Kleidung nachstylen könnt? Mir ist zum Beispiel aufgefallen, dass Ärmel umkrempeln, die Art zu kombinieren, Accessoires wie ein Schal oder eine Sonnenbrille ganz schön viel ausmachen. Darauf habe ich bisher meist nicht geachtet. Das Beste aber war, dass ich mit meinen vorhandenen Kleidern eine Menge Kombinationen „nachbauen“ kann. Darauf bin ich vorher noch gar nicht gekommen.

Farbkonzept basteln

Die Farben sind ein total wichtiges Thema. Ich habe nämlich im Laden meist spontan geshoppt, was mir so auf Anhieb gefiel. Deshalb hatte ich eine knallgrüne Jacke im Schrank, in der ich mich eigentlich nicht wohl fühle. Gelb war in, also hab ich sie mir gekauft. Ich kenne mich mit Farben nicht so gut aus, kann schlecht aus dem Gefühl heraus kombinieren. Wenn es euch da ähnlich geht, empfehle ich euch den Trick aus dem Buch „Das Kleiderschrank-Projekt“. Ich habe anhand meines Kleiderschranks und meiner Bildersammlung genau angeschaut, welche Farben ich mag. Auf Grunde der vorherrschenden Farben habe ich mir dann meine Farbkonzept zusammengestellt: Schwarz, weiß und hellgrau sind meine Hauptfarben, dunkelgrau und dunkelblau meine neutralen Farben, rot, königsblau und zwei Beerentöne meine Akzentfarben. Das muss künftig nicht Gesetz sein, aber zu Grün oder Orange werde ich so schnell sicher nicht mehr greifen.

Wie finde ich meinen Stil

Kleiderrezepte erfinden

Super fand ich die Idee aus dem Buch, Kleiderrezepte zu erstellen. Sie sind die Basis eures Styles und wenn ihr zwei bis drei Rezepte habt, müsst ihr morgens beim Anziehen nicht viel nachdenken. Ich habe folgende drei Rezepte überlegt:

  • Enge Hose plus Shirt plus Strickjacke plus Turnschuh
  • Leggings plus lockeres Kleid plus Stiefel
  • Slackhosen plus enges Oberteil in die Hose gesteckt plus kurze Jacke

Eigentlich genial: enge Hosen habe ich drei Stück, Shirt sicher sieben, Strickjacken vier. Das gibt schon einmal einen riesen Haufen verschiedener Kombinationen und das ist mein eigener Style! Die besten fotografiere ich und hänge die Bilder zu den andern aus meinem Outfit-Ordner. Mit meinen drei Rezepten und den vorhandenen Teilen habe ich so schon einmal mindestens zehn fertige Styles, die ich morgens nur noch aus dem Schrank holen muss.

Dritter Teil: Kleider einkaufen

Bisher war ich schon beim Betreten eines Kleiderladens auf Grunde der kolossalen Auswahl gestresst, aber dieses Mal war es ganz anders. Ich wusste, was ich brauche und habe mir Zeit genommen, die perfekten Sachen rauszusuchen. Und ich habe nicht viel, dafür aber das richtige gekauft. Außerdem habe ich mir ein paar Wünsche bewahrt, denn schließlich will ich nicht zu viel Geld ausgeben. Mein eigener Style ist jetzt tatsächlich in meinem Schrank zu finden.

mein eigener Style
Eine meiner Neuanschaffungen: eine kurze Jeans-Latzhose

Nun wünsche ich euch ganz viel Spaß dabei, euren ganz eigenen Style zu finden. Der darf so bunt und verrückt, so reduziert oder geblümt sein, wie ihr möchtet. Hauptsache, er passt ganz genau zu euch!

Mein Buchtipp: Anuschka Rees: Das Kleiderschrank-Projekt, Dumont Verlag 2016 (Affiliate Link)

#meinKleiderschrankprojekt
Anuschka Rees: Das Kleiderschrank-Projekt, Dumont Verlag 2016

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