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„Mama, ich möchte so gerne eine Konsole!“ Jimmy hatte schon lange diesen großen Wunsch, dem ich bisher sehr kritisch gegenüber stand. Als Kind ging es mir wie ihm und ich habe mir sehnlich einen Gameboy gewünscht. Meine Eltern wollten das nicht, fanden es schrecklich, wenn Kinder laufend vor so einem Gerät hingen, waren genervt von der Tüdel-Musik und haben meiner Schwester und mir lieber ein Meerschweinchen gekauft. Irgendwann kam dann doch wieder dieses Verlangen nach einem Bildschirm und gemütlichem Rumgedaddel und ich habe mir heimlich das Gerät des Nachbarn ausgeliehen. Nachts habe ich dann stundenlang unter der Bettdecke Super Mario gespielt, bis ich einschlief und von Pilzen und Joschis träumte. Konsolen verbieten oder tagelang zocken? Anton dagegen hatte einen Gameboy und spielte so viel er wollte. Er bereut das heute und denkt darüber nach, wie viele Nachmittage er verplempert hat und vor seinem Gerät saß, anstatt mit Freunden Basketball zu…

Ich liebe ja Dinge im Kinderzimmer, die keine konkrete Spielidee vorgeben, aber so richtig oft im Einsatz sind. Zum Beispiel unsere einfachen Hocker. Aus denen bauen Luise und Oskar Ritterburgen, sie sind Bürostuhl, Höhlenstabilisatoren oder Sitze für die Großeltern, wenn sie vorlesen. Wir haben außerdem ein schlichtes Puppenhaus aus Holz ohne Zubehör. Hier tummeln sich am einen Tag Kunststoff-Pferde, am anderen Spielzeugautos. Der BIG-Cosy: ein Multi-Spielzeug Richtig begeistert bin ich aus diesem Grunde auch von unserem BIG-Cosy. Dabei handelt es sich um ein Allround-Spielzeug für Drinnen und Draußen. Ehrlich gesagt hätte ich den BIG-Cosy gerne früher schon gehabt. Denn dann hätte ich die Kinder reingelegt, als sie Babys waren. Dafür gibt es ein extra weiches und gemütliches Kissen mit Anti-Rutschbeschichtung. Außerdem kann der BIG-Cosy nicht umkippen und lässt sich leicht schaukeln, perfekt also, um das Baby zu beschäftigen, während man selbst Dinge erledigt oder einfach mal ausruht. Ich hatte dagegen…

Ich erinnere mich sehr gut daran wie es war, ein Kind zu sein. Daran, wie ich morgens mit meiner Schwester in der Küche auf einem Kissen auf dem Boden lag und warmen Kakao aus einer Flasche getrunken habe. Heute trinke ich keinen Kakao mehr, aber neulich nahm ich einen Schluck aus Oskars Becher und fühlte mich wie zurück gebeamt in meine Kindheit. Ich sah mich selbst, wie ich mich mit meiner Schwester zusammen verkleidete, wie die heiß geliebte Oma zu Besuch kam oder wir mit meiner Mama zusammen Weihnachtsplätzchen gebacken haben. LEGO DUPLO Steine im Wandel der Zeit Genau den gleichen Moment hatte ich neulich, als mir im Kinderzimmer beim Aufräumen mein altes Lego Duplo Feuerwehrauto in die Hände fiel. Sofort dachte ich daran, wie wir früher mit unserer riesigen Lego Duplo-Kiste spielten. Die haben wir von unseren großen Cousins geerbt und dabei war auch die LEGO DUPLO Feuerwehrwache. Besonders…

Frohes neues Jahr wünsche ich dir! Und, schon gute Vorsätze gebrochen? So ist es richtig. Und sehr wahrscheinlich hast du nicht einmal mehr Lust, einen Text über gute Vorsätze zu lesen. Ich schreibe dir dennoch einen, weil ich mir sicher bin, dass ich dieses Jahr einen besonders schönen Vorsatz habe, der nichts mit weniger essen, trinken oder mehr Bewegung und Effizienz zu tun hat. Ich habe mir nämlich vorgenommen, mir mehr Zeit zu nehmen – für mich selbst und die Kinder. Zu wenig Zeit Ich habe nämlich vor allem gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, sich mehr Zeit für die Kinder zu nehmen. Denn irgendwie ist ja immer was los. Es gibt bei uns im Haushalt ständig etwas zu reparieren, aufzuwischen, in die Wäsche zu stecken oder einzusortieren. Ich arbeite vormittags, dann mache ich das Mittagessen, hole den Kleinsten ab und nachmittags stehen verschiedene Termine an. Außerdem bin…

Es gibt ein ganz bekanntes Buch über französische Familien. Ein Buch indem steht, dass es in französischen Familien meist viel zivilisierter zugeht. Wieso? Na da quarkt kein Kind dazwischen, wenn die Eltern sprechen und die Wohnzimmer sind Wohnzimmer und keine umfunktionierten Spielzimmer. Bis heute kann ich nicht verstehen, wieso dieses Buch so beliebt ist. Mich hat es genervt von so viel perfekten kleinen leisen Kindern zu lesen, die brav nur in den dafür vorgesehen Bereichen spielen und am besten hinter sich die Tür schließen. Klar möchte ich abends auch nicht auf Lego&Co. Sitzen, aber das Spielzeug meiner Kinder ist aktuell zumindest noch sehr Raum einnehmend und ich finde das nicht schlimm (solange am Ende des Tages einigermaßen Ordnung gemacht wird). Trotzdem dürfen sich meine Kinder im Haus und auch im Garten spielerisch entfalten. Einfach mal umdenken Wir überlegen seit Monaten wie wir unseren Garten vor dem Haus kinderfreundlich/spielfreundlich gestalten sollen…