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Wie sehr hätte ich damals, vor acht Jahren, als Jimmy zur Welt kam, zwei gute Freundinnen gebraucht. Freundinnen wie Lisa und Katharina. Ich war ganz neu im Mütter-Business und fühlte mich mies. Irgendwie ruckelte sich nicht alles so schnell ein wie gedacht. Dabei müsste ich doch eigentlich so glücklich sein! Mein gesundes, süßes Baby war endlich da, auf das ich mich schon Monate lang gefreut hatte. Trotzdem war mir zum Heulen. War war komisch mit mir? Wieso konnte ich nicht so selig strahlen wie all die anderen Frauen? Alles ganz normal, hätten mir meine Freundinnen Lisa und Katharina gesagt. Mach dir keinen Kopf. Mit einem Baby ist man eben nicht immer glücklich. Haufenweise Gefühle gibt es stattdessen: sich unsicher fühlen, müde und verliebt ins Baby sein, überfordert und unterfordert, unglaublich wütend, stolz und manchmal auch verzweifelt. All das gehört zum Mamasein dazu. Und meine Freundinnen Lisa und Katharina hätten mich…

Wenn ein Geschwisterkind dazu kommt Eigentlich reicht ein einziges Kind, um als Eltern ge- und zeitweise auch überfordert zu sein. Ich jedenfalls hatte mit einem Baby die Hände voll zu tun und auch als Jimmy eins wurde, hätte ich mir kaum vorstellen können, wie ich da noch ein zweites Kind unterkriegen soll. Es geht ja dann aber doch und vielleicht kann ich die eine oder den anderen beruhigen: es geht nämlich sogar ganz gut. Denn während die Arbeit natürlich irgendwie mehr wird (Wäsche, Essen machen, Einkaufen), so gewöhnen wir uns doch an das Kinderhaben und machen uns beim zweiten Kind schon viel weniger Sorgen als beim ersten, sofern die Kinder gesund sind. Auf Instagram haben neulich viele Mütter gefragt, wie man das denn so am besten macht, wenn ein Baby in die Familie kommt und das Kind oder die Kinder, die schon auf der Welt sind, eifersüchtig seien. Darüber habe…

Warten unsere Kinder darauf, dass wir ihnen das Sitzen beibringen? Das Laufen? Das Sprechen? Aber vielleicht das Schlafen…? Nein, wir sind als Eltern nicht die Entwicklungsabteilung unseres Kindes. Wir begleiten unser Kind auf seinem Weg, wir geben ihm Geleitschutz und Proviant für Laib und Seele. DAS ist unsere Aufgabe. (Schlaf gut, Baby! S. 203) Schlaf gut, Baby! Heißt das neue Buch von meinem Lieblingsratgeberautor, dem Kinderarzt Dr. Herbert Renz-Polster. Im Rahmen eines Vortrags, den ich für eine Elternzeitschrift vor einem Jahr besucht habe, konnte ich ihn kennenlernen und war von seiner Sichtweise auf Erziehung, Eltern und Kinder schwer beeindruckt. Nun also hat der vierfache Vater gemeinsam mit Nora Imlau, Journalistin und Mutter von zwei Kindern, ein Schlafbuch geschrieben, das ich mit dieser Rezension allen Vätern und Müttern ans Herz lege, die mit Kinderschlaf so ihre Schwierigkeiten haben. Der GU-Verlag hat es mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Mein Kind möchte nicht…