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Das Leben mit kleinen Wackelzahnrebellen im Alter von 5 bis 10 Jahren ist spannend und schön, kann aber auch sehr anstrengend sein. Denn die Kinder akzeptieren unsere Erwachsenenregeln nicht mehr so einfach, sondern lieben es, alles zu hinterfragen. Das nervt ab und zu, aber letztendlich ist es auch toll. Wer will schon Kinder, die alles nur so hinnehmen und keine Fragen stellen? Wir haben in der Müttersprechstunde über das Leben mit Wackelzahnrebellen gesprochen und ich habe erzählt, wie wir zuhause Konflikte lösen, wie wir das mit dem Trödeln hinkriegen und wie Jimmy und ich Schwierigkeiten mit den Hausaufgaben beseitigt haben. Immer diese Diskussionen Erst heute morgen habe ich mit meiner Tochter, 6 Jahre alt, diskutiert. Sie wollte gerne die viel zu engen Turnschuhe anziehen. Ich fand bei der Hitze die Trekking-Sandalen für den Kindergarten besser. Die sind grau und grün und das findet Luise doof. „Es wird aber fast 40…

Warum Geld ein wichtiges Thema ist Geld alleine macht nicht glücklich, aber es ist ein wichtiger Teil unseres Lebens. Alle, die sich schon einmal Sorgen um ihren Kontostand gemacht haben, wissen, wie unglücklich zu wenig davon machen kann. Für mich bedeutet Geld Unabhängigkeit, Freiheit und Sicherheit: wenn Anton und ich genug Geld haben, können wir unser Leben gestalten, wie wir es möchten. Wir können weniger arbeiten und mehr Zeit füreinander haben. Wir können es uns leisten, mit den Kindern einen Urlaub zu machen, wir können uns hier und da einen Wunsch erfüllen, wir können mit dem Geld einen Notgroschen ansammeln oder für das Alter sparen. Taschengeld organisieren: so geht`s! Weil ich den Umgang mit Geld wichtig finde, bringe ich ihn meinen Kindern so früh wie möglich bei. Luise und Jimmy bekommen Taschengeld, über das sie selbst verfügen können. Das sind bei der fünfjährigen Luise 50 Cent pro Woche, bei dem…

Kinder, kommt Meckern, das Essen ist fertig – so lautet unser Motto zuhause. Weil die Kinder sehr viele Zutaten nicht mögen, beschwerten sie sich fast bei allem. Ich habe dann aus der Not heraus den ewigen Speiseplan entwickelt und seitdem ist jeder Wochentag einer Zutat zugeteilt: Montags ist Nudeltag, Dienstag Suppentag, mittwochs gibt es Pizza und Co, donnerstags etwas mit Kartoffenl und am Freitag eine Süßspeise. Ich arbeite vormittags zuhause im Home Office und um 13 Uhr mache ich mich an das Mittagessen für die Kinder. Oft wird die Zeit knapp, weil ich so viel zu tun habe, und das bringt mich in Bedrängnis. Ab und zu schiebe ich dann Pommes in den Ofen, finde ich auch nicht weiter schlimm, aber das ist ja keine Lösung für jeden Tag. Nun habe ich meinen ewigen Speiseplan nochmal um eine geniale Idee erweitert, die heißt Meal Prep und funktioniert so: am Sonntagabend…

Wieso ein Kind? Kinder kriegen, ist das heute noch eine gute Idee? Kann ich das jungen Frauen wirklich empfehlen? Naja, die Karriere ist erst einmal hin, würde ich sagen. 61 % weniger Gehalt kostet ein Kind, erklärt ein Artikel auf Edition F. Schlecht für die Umwelt ist es allemal, wie uns eine kinderlose Lehrerin in ihrem Manifest mitteilte. Dass ein Kind das Paarleben streckenweise auf Eis legen lässt, wird auch kaum einer bezweifeln. Dann sind da noch die durchwachten Nächte, die geschwächten Nerven und die fehlende Zeit für sich selbst. Später gehts weiter mit der Kitaplatzsuche, eine größere Wohnung zu finden ist nicht gerade ein Zuckerschlecken und in Sachen Familienpolitik gibts viele Baustellen, wie das neue Buch von Jenna Behrends beschreibt. Genervt Auch ich denke mir ganz schön oft: wieso mache ich das alles hier eigentlich? Reibe mich auf, habe kaum Zeit für mich, verdiene viel zu wenig Geld und…

Wie Kinder gut groß werden können Was brauchen Kinder in den wichtigen Jahren ihrer Kindheit? Ich orientiere mich gerne am Buch Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn (Affiliate Link). Hier ist für mich bestens zusammengefasst, wie Kinder sicher, geborgen, frei und eigenständig groß werden können. Jedes Kind möchte es selbst sein dürfen selbstwirksam sein eigene Entscheidungen treffen wertgeschätzt werden ein Ziel haben emotionale Verbundenheit, Zugehörigkeit und Geborgenheit spüren zur Bereicherung einer Gemeinschaft beitragen Lachen und Spielen dürfen Gefühle ausleben können Struktur erleben (Vgl. S. 56 – 62) Inklusion – der einzig richtige Weg Für mich ist Inklusion, also das Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft, ein sehr wichtiges Thema und das vor allem, seit ich Kinder habe. Ich bin viel in Kontakt mit unterschiedlichen Kindern: mit denen in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis, mit Freunden und Freundinnen meiner Kinder, mit Familien über meinen Blog oder über Instagram,…

Wenn ein Geschwisterkind dazu kommt Eigentlich reicht ein einziges Kind, um als Eltern ge- und zeitweise auch überfordert zu sein. Ich jedenfalls hatte mit einem Baby die Hände voll zu tun und auch als Jimmy eins wurde, hätte ich mir kaum vorstellen können, wie ich da noch ein zweites Kind unterkriegen soll. Es geht ja dann aber doch und vielleicht kann ich die eine oder den anderen beruhigen: es geht nämlich sogar ganz gut. Denn während die Arbeit natürlich irgendwie mehr wird (Wäsche, Essen machen, Einkaufen), so gewöhnen wir uns doch an das Kinderhaben und machen uns beim zweiten Kind schon viel weniger Sorgen als beim ersten, sofern die Kinder gesund sind. Auf Instagram haben neulich viele Mütter gefragt, wie man das denn so am besten macht, wenn ein Baby in die Familie kommt und das Kind oder die Kinder, die schon auf der Welt sind, eifersüchtig seien. Darüber habe…

Frohes neues Jahr wünsche ich dir! Und, schon gute Vorsätze gebrochen? So ist es richtig. Und sehr wahrscheinlich hast du nicht einmal mehr Lust, einen Text über gute Vorsätze zu lesen. Ich schreibe dir dennoch einen, weil ich mir sicher bin, dass ich dieses Jahr einen besonders schönen Vorsatz habe, der nichts mit weniger essen, trinken oder mehr Bewegung und Effizienz zu tun hat. Ich habe mir nämlich vorgenommen, mir mehr Zeit zu nehmen – für mich selbst und die Kinder. Zu wenig Zeit Ich habe nämlich vor allem gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, sich mehr Zeit für die Kinder zu nehmen. Denn irgendwie ist ja immer was los. Es gibt bei uns im Haushalt ständig etwas zu reparieren, aufzuwischen, in die Wäsche zu stecken oder einzusortieren. Ich arbeite vormittags, dann mache ich das Mittagessen, hole den Kleinsten ab und nachmittags stehen verschiedene Termine an. Außerdem bin…

Neulich bin ich fast senkrecht die Decke hochgegangen. Das passiert mir so alle paar Wochen und die Gründe dafür sind vielfältig. Natürlich hat es meist mit Stress zu tun, viel zu wenig Pausen, um mal zu verschnaufen, mir selbst geht es nicht so gut und alles kommt zusammen. Zum Beispiel habe ich zu besagtem Zeitpunkt schlecht geschlafen und war auch mittags hundemüde. Die Kinder haben über das Essen gemeckert, Jimmy hatte keine Lust auf seine Hausaufgaben, Luise war wütend aus irgendeinem Grund und als ich Oskar von der Tagesmutter holte (das ist bei uns um die Ecke), wollte er nicht mit mit mitkommen. Bis ich ihn überredet hatte, doch noch nach Hause zu gehen, hatte Luise in der Zwischenzeit zuhause in ihrer Wut alle Brotdosen geöfnet und die vom Frühstück übriggebliebenen Brote und Obststücke im Wohnzimmer verteilt. Die Wut und das schlechte Gewissen Das war der bekannte letzte Tropfen, der…

Mein Kind ist krank Na, wie oft hast du dich schon gefragt, ob ihr eine normale Familie seid? Ob das ein oder andere Kind vielleicht nicht der Norm entspricht, sein Verhalten wunderlich ist oder sein Charakter irgendwie abnorme Züge hat? Dann hast du gegoogelt, verschiedene Antworten bekommen, eine Diagnose erstellt und sie mit allen Freunden und Verwandten ausgiebig besprochen, oder? Tja, dann ist wohl alles ganz normal. Denn ist es nicht so, dass wir irgendwie alle am liebsten normal wären und aus diesem Grund jede Abweichung, vor allem die unserer Kinder, besorgt betrachten und gedanklich bis zum Gehtnichtmehr bearbeiten? Ehrlich gesagt vermute ich, dass die meisten kleinen Abweichungen von der scheinbaren Norm eben eines sind: normal. Die meisten Eltern müssten sich eigentlich überhaupt keine Sorgen machen, könnten sich viele Arztgespräche und Therapien sparen und mal ganz gechillt die Füße hochlegen. Das ist aber nicht so einfach, schließlich sind die Kinder…

Familien haben es schwer Wie ist es eigentlich so, Familie zu haben? In der Zeit-Ausgabe Nr. 28 gab es ein Vier-Seiten-Spezial zum Thema Familie. Da war zum Beispiel einen Bericht darüber, wie alleine Paare sind, die neben Kindern, Job und Haushalt auch noch kranke Eltern pflegen. Tatsächlich gibt es in unserer Gesellschaft meiner Meinung nach ein ganz großes Manko: Pflegende, die sich um eigene Kinder, den Partner oder kranke Eltern kümmern bekommen für das, was sie tun, kaum Rentenbeiträge. Wer sorgt sich um die, die sich sorgen? Das sollte meiner Meinung nach wesentlich stärker thematisiert werden, wenn es um die Rentenversicherung in Deutschland geht. Ein anderer Artikel im Zeit-Special beschäftigte sich damit, wie Patchwork-Familien ihren Urlaub planen oder koordinieren. Ganz besonders interessiert hat mich Anna von Münchhausens Text „Die Unperfekte“, in dem sie beschreibt, mit welchen Herausforderungen sie in den 80er Jahren zu kämpfen hatte, als sie in Vollzeit beschäftigte…