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Mein Kind ist krank

Na, wie oft hast du dich schon gefragt, ob ihr eine normale Familie seid? Ob das ein oder andere Kind vielleicht nicht der Norm entspricht, sein Verhalten wunderlich ist oder sein Charakter irgendwie abnorme Züge hat? Dann hast du gegoogelt, verschiedene Antworten bekommen, eine Diagnose erstellt und sie mit allen Freunden und Verwandten ausgiebig besprochen, oder?

Tja, dann ist wohl alles ganz normal. Denn ist es nicht so, dass wir irgendwie alle am liebsten normal wären und aus diesem Grund jede Abweichung, vor allem die unserer Kinder, besorgt betrachten und gedanklich bis zum Gehtnichtmehr bearbeiten? Ehrlich gesagt vermute ich, dass die meisten kleinen Abweichungen von der scheinbaren Norm eben eines sind: normal. Die meisten Eltern müssten sich eigentlich überhaupt keine Sorgen machen, könnten sich viele Arztgespräche und Therapien sparen und mal ganz gechillt die Füße hochlegen. Das ist aber nicht so einfach, schließlich sind die Kinder das wichtigste, das wir haben und ihr gesundes Großwerden unser bedeutendstes Ziel.

Natürlich gibt es viele Krankheiten, psychisch und physisch, die eine Behandlung oder eine Therapie mit sich bringen (müssen). Ob ADHS, eine Intoleranz, Schwierigkeiten mit dem Bewegungsapparat und viele andere Dinge – aber das alles meine ich hier nicht. Ich meine vielmehr folgende Überlegungen, die eine Mutter von drei Kindern vielleicht in dieser oder ähnlicher Form angestellt haben könnte, natürlich nur ganz theoretisch.

Diagnosen einer Mutter

  • Das ewig brüllende Kleinkind hat eine Persönlichkeitsstörung, vermutlich ausglöst durch das sorgenvolle Herumgegrübele in der Schwangerschaft über schadstofffreie Wickelunterlagen. Therapiert werden muss mit dreierlei Globuli, einem Badeeimer, Bernsteinketten und dem Lesen von drülfzig Baby-Ratgebern.

Dr. Laura würde heute raten: nur die Ruhe, einige Babys brüllen nun mal besonders viel, da beisst die Maus keinen Faden ab. Diagnose: Alles normal, Therapie: Durchatmen und Durchhalten!

  • Weil selbes Baby ausschließlich den Vater, nicht aber die Mutter anlächelt, ist die Mutter sicher, das Kind habe Baby-Autismus. Sie googelt und überlegt, es in der Pädiatrie vorzustellen.

Dr. Laura würde heute raten: das Baby ist genauso genervt von der Mutter wie sie von ihm. Es freut sich, endlich ein anderes Gesicht zu sehen und außerdem ist Papa im Gegensetz zu Mama immer völlig entspannt und googelt maximal nach neuen Kopfhörern oder einem Mountainbike. Diagnose: Alles normal, Therapie: chillaxen und Google abschalten.

  • Das Kleinkind läuft nicht, sondern liegt kurz vor dem ersten Geburtstag wie ein Käferlein auf dem Boden. Die Mutter attestiert eine Muskelschwäche und hyperventiliert, als der Kinderarzt sagt, dass sie bitte in einem halben Jahr mit dem Käfer wieder vorstellig werde, denn die meisten Kinder würden zu diesem Zeitpunkt wenigstens krabbeln.

Dr. Laura würde heute raten: Mutter, sei froh, dass dir der Käfer noch nicht davondüst und genieß die Zeit. Irgendwann laufen sie alle, die einen früher, die anderen später. Diagnose: Alles normal, Therapie: sich in den Park legen und all den nervösen Eltern zuschauen, die ihren Einjährigen hinterherrennen müssen.

  • Das Kleinkind interessiert sich nicht für Sand und Eimer, Frühmusizieren oder Klatschreime, es sehnt sich ausschließlich nach Straßenbahnen. Die Kindergärtnerin merkt an, das Kind würde den lieben langen Tag ausschließlich die Haltestellen der Linie U8 aufsagen. Die Mutter diagnostiziert sofort eine multiple Persönlichkeitsstörung und informiert sich über Hochbegabung und Asperger Syndrome.

Dr. Laura würde heute raten: kleine Kinder haben die abnormsten Interessen, bei denen sogar erfahrene Psychatrieärzte mit den Ohren schlackern. Das eine Kind geht nicht ins Bett, ohne ein Kaminwerkzeug fest umschlungen zu halten, das andere kann weder Mama noch Papa, dafür Trizaterops Trizeraldos sagen. Wieder andere gehen nicht ohne Taucherbrille aus dem Haus oder tragen im Hochsommer Gummistiefel. Diagnose: Alles normal, Therapie: sich einfach selber eine verrückte Eigenart ausdenken und diese zelebrieren.

  • Das Kind bekommt eine Schwester und interessiert sich keinen Zentimeter für das Baby. Es guckt nicht, spricht nicht und streichelt nicht. Die Mutter ist sich sicher, es verfüge über mangelnde soziale Fähigkeiten und würde vermutlich sein Leben lang keine menschlichen Beziehungen entwickeln können.

Dr. Laura würde heute raten: es gibt Brüder, die lieben ihre Schwester und zeigen das von Anfang an, es gibt aber auch Brüder, die lieben ihre Schwester, würden sie aber auch sofort gegen eine Miniaturstraßenbahn eintauschen. Das wird sich im Leben vielleicht sogar niemals ändern. Diagnose: Alles normal, Therapie: Menschen, die das Wort „Geschwisterplüsch“ verwenden, meiden, dafür unbedingt das Buch von Marlene Hellene, Man bekommt ja so viel zurück (Affiliate Link), lesen, der ging es nämlich genauso.

Einen Fall habe ich noch!

  • Das Kind hat zu Schulbeginn Schwierigkeiten, einen Stift zu halten, weil es zuvor noch nie einen Sinn darin gesehen hat, einen solchen zu benutzen. Die Mutter kommt noch einmal auf die Muskelschwäche zurück und denkt kurz darüber nach, mitsamt den andern Kindern einmal die Woche zu einer anstrengenden Ergotherapie-Sitzung zu dackeln (die in ganz vielen Fällen durchaus sinnvoll ist), auf die das Kind aber noch weniger Lust hat als aufs Schreiben.

Dr. Laura würde heute raten: Kinder, die nicht gerne malen, gibts genau so oft wie Kinder, die nicht gerne rechnen. Alles ist eine Frage der Übung und meist klappts nach einem halben Jahr schon viel besser. Diagnose: alles ganz normal. Therapie: Stifte mit Glitzerfußbällen oben drauf kaufen, Fußball-Sammelalben zum Ausfüllen besorgen oder Briefe an das Christkind schreiben lassen, zur Not auch im Hochsommer.

Alles normal, oder?

„Es ist normal, nicht normal zu sein“, lautet eine schöne Überschrift im Familienmagazin der Süddeutschen Zeitung, Mai/Juni-Aushabe von 2018. Darin spricht die Politikwissenschaftlerin Ursula Stark Urrestarazu über das Phänomen, dass Eltern so viel über die Eigenheiten ihrer Kinder nachdenken. Sie rät, dass sich Eltern bewusst machen sollten, wie vielschichtig und veränderbar Kinder sind. Jedes von ihnen trage so viele Eigenschaften, Interessen und Begabungen in sich, die sich ergänzen und auch widersprechen würden und fügt hinzu, dass die Bandbreite des Normalen viel größer ist, als wir denken.

Wenn ich auf Instagram poste, wie schlimm sich meine Kinder streiten, dann melden sich viele andere Eltern, die das gleiche erleben. Mir und ihnen tut es dann total gut zu wissen, dass das also normal ist. Denn wenn alles so läuft, wie es soll, dann haben wir ein gutes Gefühl und wissen, es geht in die richtige Richtung. Selbstverständlich sind wir und unsere Kinder in vielen Punkten auch ein wenig außergewöhnlich. Meine Kinder zum Beispiel streiten sich außergewöhnlich viel, der kleine Oskar wirft sich gerade außergewöhnlich intensiv brüllend auf den Boden und ich gehe in den Ferien außergewöhnlich oft in die Luft – und das ist eigentlich auch ganz normal!

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Falls du Lust hast, zu unserer obercoolen Eltern-Austausch-Community dazuzustoßen, dann schau doch mal bei Instagram vorbei. Da kann man ganz passabel miteinander quatschen, sich austauschen und merken, dass es in jeder Familie laut, chaotisch, anstrengend und doch irgendwie ungemein lustig zugeht.

Familien haben es schwer

Wie ist es eigentlich so, Familie zu haben? In der Zeit-Ausgabe Nr. 28 gab es ein Vier-Seiten-Spezial zum Thema Familie. Da war zum Beispiel einen Bericht darüber, wie alleine Paare sind, die neben Kindern, Job und Haushalt auch noch kranke Eltern pflegen. Tatsächlich gibt es in unserer Gesellschaft meiner Meinung nach ein ganz großes Manko: Pflegende, die sich um eigene Kinder, den Partner oder kranke Eltern kümmern bekommen für das, was sie tun, kaum Rentenbeiträge. Wer sorgt sich um die, die sich sorgen? Das sollte meiner Meinung nach wesentlich stärker thematisiert werden, wenn es um die Rentenversicherung in Deutschland geht.

So ist Familie

Ein anderer Artikel im Zeit-Special beschäftigte sich damit, wie Patchwork-Familien ihren Urlaub planen oder koordinieren. Ganz besonders interessiert hat mich Anna von Münchhausens Text „Die Unperfekte“, in dem sie beschreibt, mit welchen Herausforderungen sie in den 80er Jahren zu kämpfen hatte, als sie in Vollzeit beschäftigte Mutter war. Ist es heute einfacher für Mütter zu arbeiten? Nein, erklärt sie. Denn trotz Neuerungen wie Elterngeld, Teilzeitanspruch und Ganztageskindergärten stehen Frauen heute vor neuen, anderen Herausforderungen: Konkurrenzdruck in sämtlichen Branchen, unsichere Arbeitsverhältnisse dank befristeter Verträge (siehe meine eigene Erfahrung) und die allgemeine Hektik, die durch die Digitalisierung und die ewige Erreichbarkeit durch das Handy entstanden ist.

Familie haben ist schwer, oder nicht?

Also, alles in allem eine schöne und gute Beilage meiner Lieblingszeitung, die ich deshalb erwähne, weil ich mich gerne an der Aktion der Zeit beteiligen möchte. So ist Familie wirklich…. was sagen Sie? wurde gefragt und ich antworte hier auf meinem Blog liebend gerne.

Familie ist

Familie ist….

Um halb sechs Uhr morgens von einem Krabbelkind geweckt werden, das spielen, frühstücken und rausgehen möchte

Drei Wünsche gleichzeitig erfüllen müssen, und zwar pronto!

Manchmal einfach nicht mehr können, sich in ins Klo einschließen und heulen

Nie Zeit, nie den Kopf frei und nie Feierabend haben

Sich abhetzen zwischen Büro, Kita, Schule und Fußballtraining

Ewiger Streit zwischen Geschwistern

Nie mit dem Mann alleine sein

Ja. Familie ist anstrengend

Familie ist auch…

Drei wunderbare kleine Menschen aufwachsen zu sehen

Geschwister, die Hand in Hand allein in die Bücherei gehen

Das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben

Ein Knirps, der sagt: „Mama, du schaffst das schon“

Die Nase in duftende Kinderköpfe stecken und tief einatmen

Drei liebe Gesichter, die seit einer halben Stunde warten, dass ich nach Hause komme

Sich zu fünft in einem Doppelbett tummeln und selig sein

Im Alltagswahnsinn über sich hinauswachsen

Ja, Familie ist schön

Was ist Familie

Was muss sich für Familien ändern?

Am Ende möchte ich auf eine weitere Frage der Zeit eingehen: was müsste sich für Familien in Deutschland ändern?

  • Steuererleichertung für Familien, die das System tragen
  • Kindergartengebühren, die an das Gehalt der Familien gekoppelt sind und mehr Unterstützung für finanzschwache Familien
  • Bessere Arbeitsbedingungen für Eltern, Ausbau von Homeoffice und Teilzeitangeboten
  • Eine neue Konzeption von Elterngeld, die es Männern möglich macht, länger zuhause zu bleiben
  • Mehr Unterstützung für Alleinerziehende, sowohl finanziell als auch alltagsentlastend
  • Eine breite Akzeptanz der Tatsache, dass Kinder zum Leben dazu gehören. Ob in der Bahn, im Restaurant oder im Urlaub. Keine Separation und mehr Toleranz für die Bedürfnisse kleiner Menschen.
  • Eine Lokalpolitik, die die Bedeutung der Familien für das gesellschaftliche Leben nicht ignoriert

Ich freue mich total, wenn ihr in den Kommentaren beschreibt, was für euch Familie bedeutet und was sich in unserer Gesellschaft ändern muss!

Bleibt fröhlich und unperfekt,

eure Laura

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Liebe Erstlings-Mama,

das hier ist keineswegs ein Brief mit lauter besserwisserischen gut gemeinten Ratschlägen, denn davon bekommst du sicher genug. Ob Mütter aus der Krabbelgruppe, deine Hebamme, der Kinderarzt, fremde Leute auf der Straße: sicher kannst du dich vor Tipps und Tricks rund um dein Baby nicht retten. So ging es mir auch. Trotzdem habe ich jetzt manchmal das Bedürfnis, meine Erfahrungen weiter zu geben, die ich in den letzten Jahren gemacht habe. Deshalb schreibe ich dir diesen Brief.

Ich war wie du am Anfang ganz schön unsicher, habe mir einen riesen Kopf gemacht, Bücher gewälzt und zig Leute nach ihrer Meinung gefragt. Am Ende muss ich sagen, dass 85 % von all den Sorgen und Nöten rund um das erste Baby völlig umsonst waren. Und wie toll wäre das gewesen, wenn sich vor fünf Jahren eine Mutter bei mir gemeldet hätte, um mir diese weisen Worte zu verraten. Daher gebe ich dir nun Folgendes mit auf den Weg, von dem du alles sofort verwerfen sollst, was dir nicht einleuchtend ist! Aber ich hoffe sehr, dass ich dir eines mitgeben kann: Vertrauen in dich selber, einen großen Eimer Gelassenheit und einen dicken Tritt in die Hintern dieser lästigen, dicken Sorgenmonster.

  1. Zu Beginn verrate ich dir das erste Geheimnis über dein Kind: du bist die Spezialistin für das Baby. Nicht der Kinderarzt weiß, wie dein Muckel am besten einschläft, nicht deine Hebamme kennt den Grund seines Weinens. Einzig allein du wirst es rausfinden, wenn du dich ein wenig zurück lehnst. Ok, kann sein, dass dein Kind so ein Kandidat ist, wie Jimmy einer war. Der hat geweint, gebrüllt, gezetert. Ich habe Schreiambulanzen aufgesucht, Kinderärzte um Rat gebeten, Hebammen angerufen, Freundinnen interviewt. Jeder hatte eine andere Idee, die ich sofort umzusetzen versucht habe. Hat alles nichts genützt. Genützt hat a) Antons Geduld und Spucke b) als ich auf mein Inneres gehört habe, das mir intuitiv sagte, was ich tun soll c) eine dicke Portion Humor, auch wenn er an vielen Tagen schwarz war.
  2. Vielleicht kennst du die, die dich in der Krabbelgruppe fragen: „Ja dreht sich deiner denn noch nicht?“ Und klar gehen dann bei dir alle Alarmglocken an. Ging mir genau so. Mein Kind drehte sich nicht, es winkte nicht, es machte keine Gebärdensprache. Es lag da und guckte befremdlich aus der Wäsche. Sofort sah ich die Zukunft in dunklem Grau. Nie, nie würde es Fortschritte machen, es würde trotz glückseligem wunderbarstem Gesundheitszustand nie krabbeln, nie der schnellste sein und nie die eifersüchtigen Blicke anderer Mütter auf sich ziehen. Zuhause nahm ich sofort Remo Largos Elternratgeber zu Hand und las, dass Kinder sehr, sehr unterschiedliche Entwicklungen machen. Das eine sei schnell, das andere langsam. Alles ganz normal. Und das kann ich dir nach fünf Jahren und drei Kindern bestätigen. Pfeif drauf, wann sich dein Baby dreht, wann der erste Zahn kommt, wann es zu laufen beginnt. Klar, feier jeden Fortschritt mit einer Kanne Stilltee, aber mach dir bloß keinen Kopf, wenn der ersehnte erste Schritt auf sich warten lässt. Es gibt Kinder, die liegen an ihrem ersten Geburtstag noch auf dem Boden wie ein dicker Käfer. Denk dir lieber ein paar flapsige Sprüche aus, wenn dir mal wieder in der Krabbelgruppe ein Kommentar ans Hirn knallt.
  3. Du hast riesen Panik, dass du keinen Platz mehr fürs Pekip oder Babyschwimmen bekommst, und dein Kind dann ein absoluter Outsider und Spätentwickler wird? Ich verrate dir was: meiner Meinung nach sind all diese Babykurse in erster Linie eines, nämlich Mütterkurse. Sie sind dafür da, dass sich Erstlingsmütter wie du mit einer Tasse Fencheltee und einer Tüte Studentenfutter (du weißt schon, stillende Mütter brauchen Kalorien..) zusammen scharren, Sorgen und Nöte austauschen, sich gegenseitig beruhigen oder auch mal ein Tränchen der Erschöpfung verdrücken. Wenn du das brauchst, nur zu! Wenn du die Kurse aber nur machst, damit dein Kind alle Chancen nutzt, und zwar von Anfang an, schenk es dir. Die Babys brauchen diesen ganzen Kokolores nicht. Jimmy hat die Babymassage über nur gebrüllt, hat das Pekip verschlafen oder die unregelmäßigen mit den regelmäßigen Verben beim Englisch-Kurs für Krabbelkinder verwechselt. (Letzteres war ein Witz, muhahahaha) Aber wenn es DIR gut tut und ihr beide keinen Stress mit Kurszeiten und frühmorgendlichem Aufstehen habt, wünsche ich dir bei allem ganz viel Spaß.
  4. Bevor du dich wie ich einen ganzen Nachmittag mit entsetztem Blick und rasendem Puls durch Elternforen und Mama-Blogs quältst und von Müttern liest, die sich gegenseitig beschimpfen, weil sie ihre Kinder schreien/impfen/tätowieren lassen, schenk es dir. Mütter können ganz schön gaga sein. Sie bekriegen sich, anstelle sich zu unterstützen. Sie verurteilen andere, anstelle sich in deren Lage zu versetzen. Sie verteidigen ihre Meinungen zu Themen wie Beikosteinführung, Langzeitstillen, Einschlafmethoden, Kaiserschnitt, anstelle sich einfach damit zufrieden zu geben, dass es alle Eltern so machen, wie sie es selbst für richtig halten. Streitereien bringen sowieso nichts, da könnte ich mich gleich mit einem Hot Dog ins Veganer-Restaurant setzen und einen Vortrag zum Thema „Die finanziellen Vorteile von Massentierhaltung“ halten. Schon deine Nerven und meide Suchmaschineneingaben wie „wie lange stillen“ oder „impfen pro und contra“.
  5. Dir ist das Muttersein manchmal ein Graus und du hast Angst, dein Leben für immer und alle Zeit mit einem sprach- und zahnlosen Wesen zu teilen, dir täglich den Duft aus dem Windeleimer um die Nase wehen lassen zu müssen und nie mehr High Heels tragen zu können? Keine Sorge, auch wenn du es manchmal nicht glaubst: es kommt alles wieder. Auch ich sehe derzeit mit Neid erfüllten Blicken in meiner Facebook-Timeline Damen in Skiklamotten von der Idalm aus Ischgl winken, während ich hier vor Ort Brezelkrümel auffege und Milchfläschchen erwärme. Aber irgendwann werden auch wir mal wieder die kniehohen Stiefel und den heißen Ausgeh-Fummel aus dem Schrank ziehen oder ein Mädels-Wochenende mit Pulverschnee und Jager-Tee in den Bergen verbringen. Also keine Sorge, alles renkt sich wieder ein, und auch die Augenringe und diese hässlichen Still-Oberteile werden wieder aus deinem Leben verschwinden. Und eines verrate ich dir: ich habe an meinem ersten Abend in Freiheit nach acht Monaten Jimmy-Babyzeit alle 60 Minuten auf mein Handy geschaut und mir Bilder vom Söhnchen angeschaut, freakig, oder?

Alles in allem rate ich dir: mach dir keinen dicken Kopf. Das mit den Babys haben schon ganz andere Menschen hinbekommen. Es ist eine noch viel schönere und wunderbarere Zeit, wenn du die Sorgen weglässt, die ja bekanntlich zum größten Teil umsonst sind. Also, nun wünsche ich dir eine feine Baby-Zeit mit vielen freundlich gesinnten Mitmüttern,

deine Laura

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Jimmy, fünf Jahre alt, weint heute morgen, weil er keinen Schokonikolaus frühstücken darf.

Jussuf, fünf Jahre alt, weint heute morgen, weil er kein Frühstück hat.

Luise, drei Jahre alt, findet ihr Kuschel-Pferdchen nicht. Es hat sich unter ihrem Bett versteckt.

Alima, drei Jahre alt, findet ihre Kuschel-Katze nicht. Sie liegt irgendwo unter den Trümmern.

Baby Oskar, sechs Monate alt, nuckelt genüsslich an einem Schnuller.

Baby Osman, sechs Monate alt, nuckelt genüsslich an einem alten Korken.

 

Jimmy will heute unbedingt auf dem Spielplatz Fußball spielen, aber es regnet.

Jussuf will heute unbedingt auf der Straße Fußball spielen, aber es regnet Fassbomben.

Luise ist heute Morgen von der Müllabfuhr wach geworden und hat sich erschreckt.

Alima ist heute Morgen vom Bombenalarm wach geworden und hat sich schrecklich gefürchtet.

Baby Oskar hatte heute Nacht kalte Hädchen. Dann hat Papa ihn dick in seine Kuscheldecke gewickelt.

Baby Osman hatte heute Nacht kalte Händchen, kalte Beinchen und einen kaltes Köpfchen. Da hat Papa ihn in das einzige Handtuch gewickelt, das noch da ist.

 

Jimmy möchte gerne in die Schule, aber er ist erst fünf.

Jussuf möchte gerne in die Schule, aber sie liegt in Trümmern.

Luise würde so gerne mit ihrem großen Bruder spielen, aber der hat keine Lust.

Alima würde so gerne mit ihrem großen Bruder spielen, aber der sitzt in einem Schlauchboot nach Griechenland.

Baby Oskar vermisst seine Mama. Sie kommt, nimmt ihn hoch und tröstet ihn.

Baby Osman vermisst seine Mama. Sie kommt nie mehr zurück.

 

Helft den Kindern in Syrien!

Ein Geschenk weniger unter dem Tannenbaum für Jimmy, Luise und Oskar ist zu verschmerzen. Dass Jussuf, Alima und Baby Osman Hunger, Angst und große Not haben, nicht. Spendet einen kleinen oder großen Betrag für die Kinder in Syrien. Bei UNICEF könnt ihr dies tun. Bitte teilt diesen Text mit euren Freunden und Bekannten. DANKE!

Vererbter Putz-Zwang

Ich muss es von meiner Großmutter geerbt haben. Wenn mich jemand mit einer typischen Bewegung beschreiben müsste, würde er einen imaginären Staubflusen vom Boden aufheben. Und das beschreibt auch schon mein Problem: ich bin (leidenschaftlich gern) Mutter von drei Kindern und mag es gleichzeitig gerne sauber und rein. Ich ergötze mich an geputzten Böden und Fenstern, ich bin süchtig nach staubfreien und blanken Regalflächen, nach sterilen Kühlschrankböden und Fliesen, die sich in der Sonne spiegeln. Das widerspricht sich leider, wenn ihr versteht, was ich meine.

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Kinder lieben Dreck

Meine Kinder lieben es allesamt chaotisch, dreckig und verschmiert; saubere Böden und blitzende Bäder sind ihnen herzlich egal. Bin ich gerade eben Herrin über eine blitzeblanke Wohnung, schreite stolz wie eine Putzprinzessin durch die Gemächer, kommen schon Jimmy und Luise aus dem Kindergarten, schütten einen Eimer Sand aus ihren Schuhen, schmeißen selbige in die Ecke, pfeffern Rucksäcke in den Flur und begeben sich schnurstracks in Richtung Küche. Dort veranstalten sie in null-komma-nix ein Nachmittagspicknick und hinterlassen Obstkerne, umgekippte Becher und mindestens 250 Gramm Krümel auf allen Oberflächen. Der frisch gesaugte Boden sieht aus wie der Grund eines Hamsterkäfigs und ich spüre schon bald dieses eklige Gefühl unter den Füßen, wenn undefinierbare, klebrige Massen an der Strumpfsohle kleben.

Natürlich müssen die Kinder jetzt dringend aufs Klo. Wenn ich dann selbst ins Bad marschiere, blicke ich auf eine Tropfenspur rund um die Schüssel, und in der Schüssel finde ich ein paar unansehnliche Überraschungen. Eine kleine, nasse Unterhose liegt daneben und nach dem Händewaschen hat eine Person sehr vehement die Händchen schüttelnd von Wassertropfen befreit, was ich auf Spiegel und Fliesen unschwer erkennen kann.

Währenddessen sitzt Luise gemütlich in ihrem Zimmer, um sich herum einen bunten Salat aus Legosteinen, Puppenkleidung und Playmobil ausgebreitet. All das Spielzeug habe ich erst gestern, doof wie ich bin, mühsam in die Boxen sortiert. Jimmy klettert über das Sofa und stützt sich mit den Händen an den Fensterscheiben ab. Ich bedaure meine zweistündige Fensterputzaktion, die mich neulich so viel Zeit und Schweiß gekostet hat.

Ein Leben mit Kindern ist schön, aber schmutzig

Daran muss ich mich einfach gewöhnen, auch wenn es schwer fällt. In ein paar Wochen sitzt ein weiterer kleiner Kerl mit uns am Tisch, der mit Eifer Brei in den Holztisch einarbeiten und mit einem satten „Hatschi“ Karotte auf die Tapete niesen wird. Überhaupt ist die Tapete ein schönes Stichwort. Kinderfreie Wohnungen erkennen Insider sofort an strahlend weiß getünchten Wänden. Bei uns dagegen ist die Raufaser bunt besprenkelt oder stellenweise zerfetzt. Erst neulich ging Luise bei einem ihrer Wutanfälle mit der roten Puppenbürste kräftig über die Flurwand. Ich habe es aufgegeben, mit Pinsel und Farbe im Glas all das Gemetzel auszubessern.

Alle zwei Wochen kärchern wir mit dem Dampfstrahler rote Kinderstühle ab oder saugen tonnenweise Krümel aus dem Auto. Wir versprühen massenhaft Fleckenentferner auf T-Shirts und Pullover, bürsten Schmutz aus der Sofa-Garnitur oder versuchen, Sonnencreme-Flecken zu entfernen, die sich im Sommer einfach ÜBERALL befinden. Das alles machen wir inzwischen mehr oder weniger stoisch, denn: that´s life with kids!

Meine Tipps zum Thema Ordnung

Und weil ich es leid bin, mich über diese elende Putzerei, meinen Putzzwang und das (völlig normale) Verhalten der Kinder zu ärgern, habe ich nun ein paar Dinge in die Wege geleitet, die ich jeder Mutter mit ähnlich verrücktem Syndrom nur ans Herz legen kann:

  1. Aufräumen: Ich räume zwei Mal am Tag auf, vormittags und abends. Dabei stelle ich mir meinen Handy-Wecker auf 20 Minuten und schnappe mir einen Korb. Damit laufe ich von Zimmer zu Zimmer, sammele alle Dinge ein, die dort nicht hingehören, sortiere sie hinterher auf unserem großen Esstisch und verteile sie neu. Wenn die Uhr bimmelt, höre ich auf und stelle den Korb mit Zeug in die Ecke. Dort wartet er auf die nächste Räumaktion. Dann trinke ich erst einmal einen Kaffee.
  2. Chaos im Kinderzimmer: ich mache mich mental frei von dem Gedanken, dass diese Zimmer aufgeräumt sein müssen, denn das ist das Reich der Kinder. Da wir Erwachsenen allerdings nachts ungern in einen Haufen Legosteine treten, muss abends eine breite Schneise ins Chaos gelegt werden. Außerdem verweigere ich bei Kinderzimmer-Chaos jegliche Unterstützung beim Suchen von Kleinteilen.
  3. Alle packen mit an: um die Kinder zum Helfen zu animieren, habe ich mir ein ausgeklügeltes System überlegt. Ich habe Memory-Karten mit klebenden Etiketten versehen und von einem begabten Zeichner Haushaltstätigkeiten aufmalen lassen, die Kinder zwischen drei und fünf Jahren erledigen können. Jimmy und Luise suchen sich jeden Morgen zwei Kärtchen aus, klemmen sie an einen Magneten mit ihrem Bild und sind für diese Tätigkeit im Lauf des Tages verantwortlich. (Pflanzen gießen, Tisch decken, Tisch abwischen, Schuhe aufräumen, Spiegel putzen….)
  4. Putzerei: Ich habe einen Vormittag im Kalender für den Großputz reserviert. Den betrachte ich dann als eine Art Meditationsübung: ich sauge, wische und wedele und konzentriere mich dabei mit aller Sorgfalt auf diese eine Tätigkeit, atme ein und aus und denke an nichts anderes. Und manchmal mache ich auch einfach laute Musik an. Außerdem gehe ich alle zwei Tage mit dem Staubsauger über die Böden. Ansonsten zwinge ich mich dazu, Dreck Dreck sein zu lassen und auch den anderen Bewohnern des Hauses nicht mit meinem Putzwahn auf den Keks zu gehen.

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Morgens, halb neun in Deutschland

Der Morgen ist bekanntlich in vielen Familien die Rush-Hour des Tages. Los gehts mit Frühstück machen, Kinder anziehen, Taschen packen. Dabei summt und brummt der Kopf vor Fragen, die beantwortet werden müssen: kann das Kind nach Erkältung heute wieder in die Kita? Wird es heute warm oder kalt, müssen die Kids mit Sonnencreme oder Kälteschutzsalbe versorgt werden? Matschhose und Gummistiefel, oder Hut und Shorts? Fahren wir mit dem Auto, weil es in Strömen gießt, oder nehmen wir die Räder? Wo sind eigentlich die Kinderhelme? Und sollten wir nicht im Kindergarten leere Klopapierrollen / Teegeld / Wechselklamotten abgeben? Dabei reden wir unentwegt, bis die Stimmbänder heiser werden:

Los, mach schon, du musst aufstehen! Nein, nicht den guten Rock, ihr geht doch heute auf den Matsch-Spielplatz! Bitte, Luise, nimm die Puppe ODER den Teddy mit. Wieso hast du schon wieder keine Unterhose an? Warte, ich muss dir noch den Po abputzen. Wollt ihr Ziegenkäse oder Leberwurst aufs Brot? Warum magst du auf einmal keine Pfirsiche mehr? Warum hat dich Anna gestern gehauen? Geht ihr heute in die Bewegungslandschaft?

Mit vier Wochen altem Säugling steigert sich das Schwierigkeits-Level noch einmal um ein Vielfaches, denn während das große Kind mal wieder trödelt, das mittlere sein Frühstück im Schneckentempo verzehrt und die Uhr erbarmungslos tickt, brüllt das Baby herzzerreissend, denn es möchte nun einmal auf GAR KEINEN FALL irgendwo abgelegt werden. Darum heißt es für Eltern in einer solchen Lage: Abstriche machen, Prioritäten setzen und immer das Wichtigste zuerst erledigen. Im Klartext bedeutet das, dass Outfit, Hygiene und Nahrungsaufnahme der Erwachsenen sowie Haushaltspflichten vernachlässigt werden. Die Küche sieht deshalb bei uns manchmal aus wie in Messie-Hardcore-Soaps, die abends auf Sat 1 laufen, ich stecke in Leggings, Schlafanzugoberteil und Jeansjacke und mein leerer Magen muss sich mit einem Espresso begnügen.

Küche

Die wahren Helden der Morgenstunden

Hiermit möchte ich einmal eine Lanze für Väter und Mütter brechen, die diesen Wahnsinn jeden Morgen durchstehen, ob mit einem, zwei oder drei Kindern. Sie sind die Helden der Morgenstunden, die Ritter des Sonnenaufgangs, die Superhelden des Vormittags und haben in Sachen Organisation und Stressresistenz die optimalen Voraussetzungen für Berufe wie Fluglotsen, Unternehmensberater oder Notfallchirurgen.

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Aber das, was ich hier geschildert habe, ist nur der Anfang. Eltern sind nämlich auch Verkehrspolizisten. Jeden Tag fühle ich mich wie ein Straßenlotse, der den Ampelausfall in Berlin-Mitte im morgendlichen Berufsverkehr am

Potsdamer Platz alleine regeln muss. Es beginnt mit der Schwierigkeit, vier Räder eines Kinderwagens, meine eigenen beiden Füße, vier Kinderbeinchen und zwei Fahrräder mit vier Rädern in den Haus-Aufzug zu verfrachten. Dabei fahren sich Jimmy und Luise dauernd über die Zehen, fangen an zu weinen und streiten unentwegt darüber, wer auf den Aufzugknopf drückt, wer als erster hinein und als erster heraus fährt und wer heute überhaupt vorne fahren darf. Nebenbei fahre ich den Kids mit dem Kinderwagen aus Versehen in die Hacken, was weiteres Weinen und Trösten nach sich zieht. Also heißt es, alles genau zu koordinieren: Jimmy darf drücken, dafür fährt Luise vor. Alle fahren langsam und bedächtig und keiner schubst den anderen um. Bis wir auf der Straße stehen, bin ich heiser, fühle aber auch den Stolz über meinen Etappensieg im Morgenchaos, wenn alle einigermaßen heil auf der Straße stehen.

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Ich überlege derzeit, die Trillerpfeife und Jimmys Kelle mitzunehmen, denn nun ist die Verkehrspolizistin in mir gefragt: ich bin damit beschäftigt, auf dem Weg in den Kindergarten etwa 68 mal darauf hinzuweisen, dass alle an der Straße halten, dann links-rechts-links schauen. Darauf folgt ein „ihr könnt fahren“ und ein „am schwarzen Auto bitte halten!“ Oft kann ich bis dahin meine eigene Stimme schon nicht mehr hören. Zwischenzeitlich gibt es weitere Diskussionen darüber, ob Jimmy oder Luise schneller fährt, wer an der Ampel drücken darf und wer zuerst am Gehweg-Ende angekommen ist. Jimmy, sein zweiter Name lautet „Vorsicht“ ist, bremst auf dem Weg hinunter wie verrückt. Dabei quietschen diese haarsträubend und ununterbrochen, nebenher fragt mich der Knabe allerlei Dinge, die ihm gerade im Kopf herum gehen. Luise ruft von vorne „schau mal Mama, wie schnell ich bin“ und ich antworte mit einem „Achtung, da hinten kommt ein LKW“. Tatsächlich fühle ich mich, als müsste ich den gesamten Luftraum über Amerika bewachen.

Endlich am Kindergarten angekommen kann ich ausatmen. Einen kleinen Zwischenfall gibt es immer noch dann, wenn ich aus Versehen einem der Kinder ein bisschen Haut einklemme, während ich den Fahrradhelm löse. Aber hin und wieder schaffen wir es tatsächlich friedlich in den Flur.

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Eltern, die perfekten Arbeitnehmer

Dann heißt es für mich: ab nach Hause. Dort wartet schon mein nächster Job als Reinemacherin. Danach kommt die Schicht am Computer, denn ich bin außerdem noch Managerin eines Kleinunternehmens, wie es in der Werbung so schön heißt. Etwas später trete ich meinen Dienst als Köchin mit hochdifizilem Anspruch an den Speiseplan an, denn meine kleinen Gäste mögen so gut wie nichts. Ach, im Übrigen bin ich auch noch einzige Mitarbeiterin in einer mittelständischen Reinigung und erledige nach dem Mittagessen noch die Aufgaben, die mir als Finanz- und Steuerberaterin einer fünf-köpfigen Familie zugetragen wurden.

Da sage noch irgendeiner, Eltern wären als Arbeitnehmer auf Grund von Kinderbetreuungspflichten schwierig einzustellen! Gerade WEGEN der Kinderbetreuung sind wir die flexibelsten, verlässlichsten und belastbarsten Mitarbeiter, die es überhaupt nur gibt. Wir haben ein nach etlichen Virenangriffen gestärktes Immunsystem und sind daher selten krank. Außerdem brauchen wir wenig Schlaf und sind auch in Sachen Nahrungsaufnahme und benötigten Pausen anspruchslos. Wir organisieren die perfekten Firmenfeiern mit Buffet und Partyspielen und helfen als Streitschlichter im Büroalltag – sind also die perfekte Wahl für sämtliche Arbeitsstellen! Wer was anderes behauptet, bekommt es mit mir zu tun. Ich bin nämlich ebenfalls die perfekte Strafvollzugsbeamtin, fragt mal Jimmy und Luise!

Mein Beitrag für den ELTERN! Blog Award 2016 von Scoyo

Diesen Beitrag habe ich verfasst, um mich für den ELTERN! Blog Award 2016 von Scoyo zu bewerben. Der Online Lernplattform geht es unter anderem darum, dass Blogger mit ihren ehrlichen und humorvollen Texten zeigen, wie der Alltag in der Familie aussieht. Der Alltag in unserer Familie sieht jedenfalls so aus: bunt, unaufgeräumt, ziemlich chaotisch und alles andere als perfekt. Ich bin eine Mutter, die Fehler macht, und meine Kinder sind auch mal laut, wütend oder äußerst schlecht gelaubt, so wie in jeder anderen gewöhnlichen Familie eben auch!

Weg mit dem Perfektionsdruck unter Eltern, her mit dem turbulenten Alltag. Deshalb möchte ich mit meinem Beitrag zeigen, wie es bei Scoyo so schön heißt: „Eltern sind wunderbar – und wer dem Bauchgefühl folgt, der kann nicht ganz falsch liegen!“

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