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Gewaltfreie Kommunikation hat mich schon immer faziniert. Mittlerweile schmeiße ich für mich persönlich sämmtliche sogenannte Erziehungsmethoden für Kinder über Bord und richte mich einfach nach den Regeln der Gewaltfreien Kommunikation. Denn zwischen Kindern und Eltern geht es ja vor allem um eines: miteinander kommunizieren, von Anfang an. Wie sehen wir unseren Gegenüber, wie nehmen wir ihn wahr und wie respektieren wir ihn als Mensch? Aber auch die eigenen Bedürfnisse spielen eine Rolle und werden viel zu oft vergessen. Bei der GFK geht es nicht nur um den Gegenüber, sondern auch um einen selbst. Nachdem ich mich beim Schreiben meines neuen Buches über das Zusammenleben mit Vor- und Grundschulkindern (erscheint im Februar 2020) intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, ist mir klar, dass Kommunikation die Grundlage von allem bildet. Wie mich Fünffach-Mama und Pädagogin Isabel inspirierte Meine persönliche Lieblingsexpertin ist dabei seit langem Isabel Gößwein. Die Mutter von fünf Kindern begegnete…

Wie kommt es nur, dass ich hier so viel alleine mache, wenn ich nachmittags mit den Kindern zuhause bin? Ehrlich gesagt habe ich ihnen bisher zu viel abgenommen und lieber alleine gekocht oder aufgeräumt. Selber schuld also? Naja, ich habe hier auch echt eine Menge zu tun und muss schauen, wie ich alles hinkriege: Bevor die Kinder aus Kindergarten und Schule kommen, muss ich das Mittagessen kochen. Dann essen wir, ich räume die Küche auf, während die Kinder Hausaufgaben machen. Dann kommt oft Wäsche dazu, ein wenig aufräumen, Termine checken, Brot einkaufen gehen und einmal durch das Wohnzimmer saugen. Im Prinzip wäre es die beste Lösung, die Kinder von Anfang an bei allem mit einzubeziehen, damit sie es gleich lernen und es ihnen ins Blut übergeht. Mit einem Kind ist das auch noch machbar. Haushalt mit Kleinkindern Sich Zeit nehmen, es vorsichtig einen Teller holen lassen, „hier ist der Becher“,…

Ich schiebe Frust Neulich wurde mein Instagram-Kanal beschrieben als der einer Mutter, die immer ehrlich ist. Das war ein tolles Kompliment und dann werde ich dem heute mal wieder gerecht. Mir fällt das Mama-Sein gerade nicht leicht und das finde ich echt schlimm. Ich schlepp mich durch die Tage und bin oft so unglaublich genervt. Tatsächlich denke ich mir dann immer: wie machen das nur andere Mamas und Papas? Geht es ihnen auch so, dass sie ihren Job gerne an den Nagel hängen möchten? Ich bemühe mich gerade sehr, die Kinder mit einzubinden in den Haushalt. Aber das bedeutet auch viermaliges Erinnern, doch bitte den Tisch zu decken. Das bedeutet auch, fünf Mal darum zu bitten, den Schlafanzug vom Boden aufzuheben und ins Zimmer zu bringen. Am Ende bin es doch ich, die aufräumt und ich nehme es ihnen nicht einmal übel. Mein Sohn war so abgelenkt von seinem Spiel,…

Wir kommen aus dem Urlaub und ich muss zugeben, dass ich auch dort geschmipft habe. Vorher habe ich das wunderbare Buch von Nicola Schmidt gelesen: „Erziehen ohne Schimpfen“. Hier habe ich so viele gute Ratschläge gefunden, konnte sie aber bisher noch nicht richtig umsetzen, weil ich viel zu gestresst war. Warum schimpfen Eltern eigentlich so viel und in welchen Situationen? Wann schimpfen wir? Bei mir ist es eindeutig dann der Fall, wenn ich zu viel um die Ohren habe. Die gleiche Frage habe ich auf meinem Instagram-Kanal gestellt. Wann schimpfst du besonders viel mit den Kindern?  Das sind einige der Antworten: Wenn ich selbst gestresst bin Wenn ich fünf Mal etwas sage und gekonnt ignoriert werde In Gefahrensituationen und wenn ich gestresst bin Wenn ich abgelenkt oder gestresst bin Wenn die Kinder trödeln, obwohl sie wissen, dass wir los müssen Wenn Eile vorherrscht, also besser vorplanen Wenn mir mal wieder…

Das Leben mit kleinen Wackelzahnrebellen im Alter von 5 bis 10 Jahren ist spannend und schön, kann aber auch sehr anstrengend sein. Denn die Kinder akzeptieren unsere Erwachsenenregeln nicht mehr so einfach, sondern lieben es, alles zu hinterfragen. Das nervt ab und zu, aber letztendlich ist es auch toll. Wer will schon Kinder, die alles nur so hinnehmen und keine Fragen stellen? Wir haben in der Müttersprechstunde über das Leben mit Wackelzahnrebellen gesprochen und ich habe erzählt, wie wir zuhause Konflikte lösen, wie wir das mit dem Trödeln hinkriegen und wie Jimmy und ich Schwierigkeiten mit den Hausaufgaben beseitigt haben. Immer diese Diskussionen Erst heute morgen habe ich mit meiner Tochter, 6 Jahre alt, diskutiert. Sie wollte gerne die viel zu engen Turnschuhe anziehen. Ich fand bei der Hitze die Trekking-Sandalen für den Kindergarten besser. Die sind grau und grün und das findet Luise doof. „Es wird aber fast 40…

Warum Geld ein wichtiges Thema ist Geld alleine macht nicht glücklich, aber es ist ein wichtiger Teil unseres Lebens. Alle, die sich schon einmal Sorgen um ihren Kontostand gemacht haben, wissen, wie unglücklich zu wenig davon machen kann. Für mich bedeutet Geld Unabhängigkeit, Freiheit und Sicherheit: wenn Anton und ich genug Geld haben, können wir unser Leben gestalten, wie wir es möchten. Wir können weniger arbeiten und mehr Zeit füreinander haben. Wir können es uns leisten, mit den Kindern einen Urlaub zu machen, wir können uns hier und da einen Wunsch erfüllen, wir können mit dem Geld einen Notgroschen ansammeln oder für das Alter sparen. Taschengeld organisieren: so geht`s! Weil ich den Umgang mit Geld wichtig finde, bringe ich ihn meinen Kindern so früh wie möglich bei. Luise und Jimmy bekommen Taschengeld, über das sie selbst verfügen können. Das sind bei der fünfjährigen Luise 50 Cent pro Woche, bei dem…

Kinder, kommt Meckern, das Essen ist fertig – so lautet unser Motto zuhause. Weil die Kinder sehr viele Zutaten nicht mögen, beschwerten sie sich fast bei allem. Ich habe dann aus der Not heraus den ewigen Speiseplan entwickelt und seitdem ist jeder Wochentag einer Zutat zugeteilt: Montags ist Nudeltag, Dienstag Suppentag, mittwochs gibt es Pizza und Co, donnerstags etwas mit Kartoffenl und am Freitag eine Süßspeise. Ich arbeite vormittags zuhause im Home Office und um 13 Uhr mache ich mich an das Mittagessen für die Kinder. Oft wird die Zeit knapp, weil ich so viel zu tun habe, und das bringt mich in Bedrängnis. Ab und zu schiebe ich dann Pommes in den Ofen, finde ich auch nicht weiter schlimm, aber das ist ja keine Lösung für jeden Tag. Nun habe ich meinen ewigen Speiseplan nochmal um eine geniale Idee erweitert, die heißt Meal Prep und funktioniert so: am Sonntagabend…

Wieso ein Kind? Kinder kriegen, ist das heute noch eine gute Idee? Kann ich das jungen Frauen wirklich empfehlen? Naja, die Karriere ist erst einmal hin, würde ich sagen. 61 % weniger Gehalt kostet ein Kind, erklärt ein Artikel auf Edition F. Schlecht für die Umwelt ist es allemal, wie uns eine kinderlose Lehrerin in ihrem Manifest mitteilte. Dass ein Kind das Paarleben streckenweise auf Eis legen lässt, wird auch kaum einer bezweifeln. Dann sind da noch die durchwachten Nächte, die geschwächten Nerven und die fehlende Zeit für sich selbst. Später gehts weiter mit der Kitaplatzsuche, eine größere Wohnung zu finden ist nicht gerade ein Zuckerschlecken und in Sachen Familienpolitik gibts viele Baustellen, wie das neue Buch von Jenna Behrends beschreibt. Genervt Auch ich denke mir ganz schön oft: wieso mache ich das alles hier eigentlich? Reibe mich auf, habe kaum Zeit für mich, verdiene viel zu wenig Geld und…

Wie Kinder gut groß werden können Was brauchen Kinder in den wichtigen Jahren ihrer Kindheit? Ich orientiere mich gerne am Buch Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn (Affiliate Link). Hier ist für mich bestens zusammengefasst, wie Kinder sicher, geborgen, frei und eigenständig groß werden können. Jedes Kind möchte es selbst sein dürfen selbstwirksam sein eigene Entscheidungen treffen wertgeschätzt werden ein Ziel haben emotionale Verbundenheit, Zugehörigkeit und Geborgenheit spüren zur Bereicherung einer Gemeinschaft beitragen Lachen und Spielen dürfen Gefühle ausleben können Struktur erleben (Vgl. S. 56 – 62) Inklusion – der einzig richtige Weg Für mich ist Inklusion, also das Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft, ein sehr wichtiges Thema und das vor allem, seit ich Kinder habe. Ich bin viel in Kontakt mit unterschiedlichen Kindern: mit denen in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis, mit Freunden und Freundinnen meiner Kinder, mit Familien über meinen Blog oder über Instagram,…

Wenn ein Geschwisterkind dazu kommt Eigentlich reicht ein einziges Kind, um als Eltern ge- und zeitweise auch überfordert zu sein. Ich jedenfalls hatte mit einem Baby die Hände voll zu tun und auch als Jimmy eins wurde, hätte ich mir kaum vorstellen können, wie ich da noch ein zweites Kind unterkriegen soll. Es geht ja dann aber doch und vielleicht kann ich die eine oder den anderen beruhigen: es geht nämlich sogar ganz gut. Denn während die Arbeit natürlich irgendwie mehr wird (Wäsche, Essen machen, Einkaufen), so gewöhnen wir uns doch an das Kinderhaben und machen uns beim zweiten Kind schon viel weniger Sorgen als beim ersten, sofern die Kinder gesund sind. Auf Instagram haben neulich viele Mütter gefragt, wie man das denn so am besten macht, wenn ein Baby in die Familie kommt und das Kind oder die Kinder, die schon auf der Welt sind, eifersüchtig seien. Darüber habe…