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Wer mir auf Instagram folgt, weiß es längst: ich bin diesem Kochbuch verfallen. Auf Nadia Damaso stieß ich, als ich den Leute-Podcast von SWR1 hörte. Die junge Frau beeindruckte mich mit ihrer Lebenseinstellung, ihrer Leidenschaft und den Rezepten, von denen sie sprach. Sie keiert mal eben ein paar neue Ideen, kombiniert Lachs mit Nusscrunch und Mango-Soße, macht die feinsten Porridges aus Quinoa, Mandelmilch und Blaubeeren und zaubert ein Eis aus Bananen und Espresso, das auf der Zunge zergeht. Ich habe ihre Rezepte ausprobiert und erzähle dir heute, wie ich sie in meinen ewigen Speiseplan integriere.

Den Speiseplan habe ich entwickelt, weil meine Kinder so schleckig sind und nur eine Handvoll Gerichte mögen. Ich habe gekocht, sie gemeckert. Seitdem ist montags Nudeltag, Dienstag kommt der Suppenkasper, Mittwoch ist Pizzatag, Donnerstag lautet das Motto Reis/Kartoffeln/Linsen und Freitag gibts Mehlspeisen. Und es wird nie langweilig, das kannst du im verlinkten Text nachlesen. Ich bin aber immer wieder auf der Suche nach neuen Rezepten, die ich in den Speiseplan integrieren kann. Bei Nadia Damaso begeistert mich ihre kreative Art zu kochen. Außerdem benutzt sie weder weißen Zucker noch weißes Mehl. Daher sind die meisten ihrer Kreationen auch für Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit geeignet. Bisher dachte ich immer, vegetarische und vegane Küche sei fad und langweilig, aber sie ist unglaublich köstlich – mit dem richtigen Kochbuch: Eat better not less. Around the world (Affiliate Link). Pass auf, gleich wird dir das Wasser im Mund zusammenlaufen!

Mittwoch: Pizzatag

Statt Pizza gibts auch mal Tortillas. Du siehst hier meine Kreation aus Guatemala. Tortillas (gekauft) mit Blumenkohl in Mandelkruste, dazu eine Koriander-Mais-Pesto. Ich habe bisher nie Koriander verwendet und bin nun echt begeistert. Auch die Idee, aus Mais und Nüssen eine Pesto zuzubereiten, finde ich spitze. Für die Kinder ist diese Kombi zu gewagt. Aber Tortillas finden sie auch gut und beschmieren sie sich zum Beispiel mit Frischkäse, packen ihr Lieblingsgemüse roh hinein, streuen etwas Käse oder Nüsse darüber und wickeln sich einen Wrap. Luise hat den Blumenkohl einmal probiert, ich befürchte aber, wie müssen das noch ein paar Mal wiederholen. Wusstest du, dass Kinder manche Dinge mehr als zehn Mal probieren müssen, bis es ihnen schmeckt? Daher gibt es bei uns die Regel, das alles mal probiert werden muss. Ausgenommen sind natürlich die scharfen und stark gewürzten Dinge. Denn die Kinder haben einen sensibleren Gaumen als wir und bei denen wird die Geschmacksexplosion zur Überforderung.

Donnerstag: Kartoffel-/Reistag

Kennst du schon Süßkartoffeln? Ich habe sie dank Nadia kennen- und lieben gelernt. Sie hat fantastische Rezepte für Süßkartoffelpüree mit Aprikosen, aber auch Ofenkartoffeln mit süßem oder salzigem Topping. Dieses Rezept hier ist ebenfalls ganz wundervoll. Ich habe Süßkartoffeln im Backofen gebacken, dazu gab es ein Mais-Mango-Koriander-Püree und Fisch. Im Originalrezept ist der Fisch roh, das nennt sich dann „Ceviche“ und ist ein peruanisches Gericht. Weil es aber neulich so heiß war, bin ich kein Risiko eingegangen und habe ihn in der Pfanne in Kokosöl und Limettensaft gebraten.

Die Idee hinter dem Buch ist übrigens folgende: Nadia ist einmal um die Welt gereist, war in mehr als 11 Ländern zu Gast, hat dort erlebt, wie die Menschen traditionell kochen und welche Zutaten sie nutzen. Zuhause hat sie dann aus ihren Eindrücken, der Farbwelt und dem Lebensgefühl eigene Rezepte kreiert, alle gesund und super köstlich. Im Buch findest du Infos zu den Ländern, wunderschöne Landschaftsbilder und ganz viele Tipps zu den Zutaten.

Du kannst dir vorstellen, dass Kinder nichts von dieser würzigen und spannenden Kreation halten. Daher gab es für die Kinder eine Art Fisch&Chips. Aus dem Süßkartoffeln habe ich pommesgroße Stifte geschnitten, diese mit etwas Öl und Salz gewürzt und auf dem Backblech eine halbe Stunde gebacken. Zusammen mit dem angebratenen Fisch (und ich gebe es zu, etwas Ketchup) war das dann ein echtes Kinder-Menü.

Außerdem habe ich eine Pflaumen-Zimt-Mandel-Tajine ausprobiert. Süßkartoffen, Zucchini und Aubergine kam hinein, dazu gab es Reis (im Originalrezept Gerste). Der wurde mit Zitrone und Mandelmus gewürzt, das mochten auch die Kinder. Für sie habe ich in den Reis noch ein wenig Mais und Erbsen reingemischt – fertig!

Freitag: Mehlspeisentag

Auf gehts nach Indien! Und ich entdecke, dass Pfannkuchen auch aus Kichererbsenmehl und Reismehl gemacht werden können. Dosa heißt diese indische Variante. Dafür habe ich die alte Getreidemühle aus dem Keller geholt, die meine Eltern in den 80er Jahren in ihrer Ökophase benutzt haben. Reismehl ist manchmal schwierig zu bekommen, also habe ich mir aus Naturreis selbst welches gemahlen. Das klappt auch mit Kichererbsen. Dazu gab es Linsenchutney und Kokos-Joghurt. Für die Kinder habe ich die Dosas mit Schokocreme bestrichen. Was wohl ein Inder dazu sagen würde?

 

Frühstücksideen

Nadia Damaso hält viel davon, gut zu frühstücken. Und ich muss auch sagen, dass der Tag an Qualität gewinnt, wenn ich ein leckeres Frühstück im Magen habe. Im Buch von Nadia Damaso sind so feine Rezepte drin, dass du dich schon abends im Bett auf den nächsten Morgen freust. Zu meinen Favoriten gehört die Papaya mit Joghurt und Nusscrunch, aber auch das Quinoa-Maca-Porridge mit Blaubeer-Rote Beete-Creme schmeckt fantastisch.

Dafür 150 g Quinoa kochen und 200 ml Mandelmilch mit etwas Maca-Pulver, einem TL Nussmus, etwas Salz und einem Löffel Honig mixen. Die Milch zum fertigen Quinoa geben. Aus 200 g Blaubeeren und einer kleinen gekochten Rote Beete-Knolle ein Mus pürieren (mit dem Pürierstab). Nusscrunch (eine Handvoll verschiedener Nüsse, Mohnsamen und Haferflocken mit etwas Ahornsirup mischen, bei 180 Grad 10 Minuten im Ofen backen, zerkleinern), Blaubeeren und Minze drüber geben – fertig!

Auch die Cashew-Mohn-Pancakes (glutenfrei) gehören nun zu meinem festen Repertoire und auch Nusscrunch steht immer frisch gebacken bereit. Diese Frühstücksgerichte mögen auch die Kinder sehr gerne und sie sind eine Abwechslung zum Honigbrot.

Übrigens: je mehr ich aus dem Kochbuch koche, desto mehr Ideen habe ich selber. In der letzten Zeit lernte ich so viele neue Zutaten kennen, dass sich auch mein Können erweitert hat. Ich habe viele neue Varianten in meinem Kopf, die ich für meinen ewigen Speisplan verwenden kann. Wieso nicht mal Pizzateig mit Mehlalternativen ausprobieren? Oder eine Bolognese-Soße aus Tofu kochen? Die Kinder lernen so viele neue Geschmacksrichtungen kennen und sicher wird ihnen das eine oder andere davon schmecken.

Buch zu gewinnen

Und, konnte ich dich begeistern? Ich darf hier ein Exemplar von Eat better not less. Around the world (Affiliate Link) verlosen. Kommentier einfach unter dem Text, dann landest du in der Lostrommel. Ich verspreche, du wirst in ganz neue Geschmackswelten eintauchen!

Am Gewinnspiel teilnehmen darf, wer über 18 Jahre alt ist und in Deutschland wohnt. Mit der Abgabe eines Kommentars erklärst du dich damit einverstanden, dass du mir im Falle eines Gewinns deine Adresse mitteilst, die ich dann an den Verlag für den Versand weiterleite. Deine Adresse wird anschließend gelöscht. Eine Auszahlung sowie der Tausch eines Gewinns ist nicht möglich. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigt den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mehr Infos zum Gewinnspiel findest du hier.

Das Gewinnspiel beginnt heute, am 16. August 2018, und endet am 25. August 2018 um 23.59Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird danach per Los ermittelt und von mir per Mail benachrichtigt.

Lust auf noch mehr Rezept-Inspiration? Dann schau mal auf meinem Instagram-Kanal vorbei. Da poste ich immer mal wieder feine Rezepte, es gibt aber auch Spannendes zum Thema Mama-Alltag und ein paar aufmunternde Worte für Eltern im Stress. Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura