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Endlich Ferienzeit! Bei uns in Baden-Württemberg ist das Schuljahr nun vorbei und ich ziehe mein kleines Resumee. Es hat sich doch etwas verändert, seit wir ein Schulkind in der Familie haben. Der Tagesablauf ist ein wenig geregelter geworden, die Hausaufgaben nehmen ihren Raum ein und Jimmy muss seinen Alltag managen: Spielen mit Freunden, Mathe üben, Konflikte mit Klassenkamaraden klären und das Schulzeug organisieren. Ganz schön viel zu tun für so einen knapp Siebenjährigen, und er macht das ganz hervorragend. An einer Sache aber haben wir uns lange aneinander gerieben und ich hatte es schon geahnt – Jimmy ist so ein zerstreuter Mensch. Er denkt an sieben Sachen gleichzeitig, meist ist das Thema Fußball. An Jacke, Sonnenhut, Stifte und Spitzer denkt er aber nicht. Oft sind wir mittags gemeinsam mit den Geschwistern in die Schule gelaufen und haben die Fundsachen durchwühlt. Ich verrate dir, dass es kein Spaß ist, in riesigen Plastikkisten zwischen verschwitzten Sportklamotten und alten, gefüllten Pausenbrotdosen nach dem von Oma gestrickten Schal zu suchen. Im Klassenzimmer haben wir auch gesucht, denn es fehlten dauernd Stifte. Einmal war die Jacke unauffindbar, am nächsten Tag die Turnschuhe.

Ärger mit dem Schulkind

Als motivierte Mutter, die das erste Kind einschult, habe ich natürlich die dicken, guten und teuren Stifte gekauft. Die Winterausrüstung war selbst gestrickt und die Jacken mit Wassersäule drölfzigtausend. Schön blöd, das weiß ich jetzt. Ich kann dir einen guten Tipp an die Hand geben: kauf keine zu teuren Sachen für die Schule, dann ärgerst du dich nicht über dein Kind und dein Kind nicht über die meckernde Mama. Das Kind wird auch mit billigen Stifen anmalen können, auch ein Ratzefummel vom Discounter macht die Bleistift-Drei gut weg und die Diskussion um wasserfeste Kleidung mag im Waldkindergarten oder bei einer Bergtour durch die Alpen sinnvoll sein; bei einem gewöhnlichen Schulkind, dessen Schulweg durch eine von Menschen besiedelte und asphaltierte Gegend führt, reicht eine gewöhnliche Regenjacke aus. Ich spare mir nämlich extrem viel Geld und vor allem Nerven, wenn ich mir bei den kritischen Dingen günstigen Ersatz zulege und Jimmy zwar Verantwortung lernen muss, er aber keinen Mords-Rüffel nach fünf anstrengenden Stunden Schule bekommt, weil die 30 Euro-Kindermütze aus dem schicken Dingsgeschäft weg ist.

Nie mehr Schulsachen verlieren: die Lösung

Ich habe aber noch einen anderen, sehr wertvollen Tipp für dich! Wir haben uns schon vor einem Jahr eine Schulausrüstung bei gutmarkiert besorgt. Da bekommst du Klebe- und Bügeletiketten mit dem Namen deines Kindes drauf. Ihr könnt euch sogar Farbe, Schrift und Symbol aussuchen. Sie sehen hübsch aus, aber viel besser ist, dass sie wirklich halten. Normalerweise kleben Etiketten bei hohem Nutzungsgrad schnell nicht mehr. Das ist hier anders. Ich kann nach einem Jahr Dauernutzung sagen, dass jedes einzelne Etikett noch an seinem Gegenstand zu finden ist. Zum Beispiel haben wir Jimmys Trinkflaschen beklebt, die ich beinahe täglich in die Spülmaschine räume. Beklebt sind außerdem die Brotdosen, das Mäppchen, die Hefte, die Sporttasche, der Schirm und alle anderen Dinge, die Schulkinder so brauchen. Genial sind die Kleber für die Schuhe. Hier war ich äußerst skeptisch, ob das wohl funktioniert, aber über die Kleber mit den Namen der Kinder kommt noch ein extra Schuh-Kleber, das hält dann bombenfest. Du kannst dir nicht vorstellen, wie oft Jimmy mit nur einem Schuh nach Hause kam. Aber mit dem Namensaufkleber war das dann kein Problem, die Lehrerinnen wussten sofort, wem er gehört.

Etiketten von gutmarkiert

Die Bügeletiketten habe ich auch in so ziemlich jede Klamotte gebügelt. Sie halten seit einem Jahr ordentlich viele Touren in der Waschmaschine aus, ohne abzugehen. Ich habe dafür übrigens groß unseren Nachnamen drucken lassen und in klein die drei Vornamen der Kinder darunter. Denn wenn alles gut läuft, bleiben uns die Jacken nun erhalten und ich muss für das nächste Kind kein neues Etikett reinbügeln. Die kleinen Etiketten zieren bei uns auch die Sportkleidung, Luises Kindergartenkleider von Matschhose über Wechselkleidung und Handschuhe, Gummistiefel, Sandspielzeug, Handtücher, Kosmetikbeutel, Schlafsäcke und Gesellschaftsspiele. Und drauf gebügelt halten sie sogar auf dem selbstgestrickten Schal von Oma, alles unter schwersten Einsatzbedingungen getestet, versprochen!
Mit im Basis-Paket für die Schule enthalten war noch ein Taschenanhänger. Auf dessen Rückseite haben wir ein Namenskleber geklebt und so Ranzen, Taschen oder Koffer markiert. Für die Ferien sind die Etiketten natürlich auch genial. Wenn all die Dinge mit Namen versehen sind, dann verlieren die Kinder auch auf Klassenfahrt, im Ferienlager oder beim Urlaub mit Oma und Opa ihre Sachen nicht.

Weitere Tipps für die Schul-Organisation

Was uns neben den tollen gutmarkiert-Etiketten noch geholfen hat, den Schulalltag möglichst ohne Stress und Ärger zu organisieren, waren folgende Dinge:
  • jeden Tag um die gleiche Zeit aufstehen. Genug Zeit einplanen für Frühstück, Anziehen, Zähne putzen
  • fünf Kleider-Pakete zusammenlegen und in einer Kiste sammeln: so hat das Schulkind für eine Woche gleich alles parat
  • im Flur eine Kiste einrichten, in die Mützen, Schals, Schirm etc. reinkommen. Mit dem Schulkind üben, die Dinge da nach Ankunft auch wieder reinzulegen
  • regelmäßig mit dem Kind den Ranzen ausmisten, Blätter in die Ordner sortieren und Müll entsorgen
  • täglich Stifte spitzen und Mäppchen auf Vollständigkeit prüfen
  • Stifte und Kleinteile, auf die keine gutmarkiert-Etiketten passen, mit Washi-Tape markieren
  • Mützen im Winter mit einem kurzen Bändel und einem Druckknopf an der Jacke befestigen (Bändel kurz halten, damit er sich nicht um den Hals wickeln kann)
Ich finde es wichtig, dass die Kinder nach und nach lernen, mehr Verantwortung für ihre Sachen zu übernehmen. Aber ich habe gemerkt, dass so ein Erstklässler mit den vielen Dingen ziemlich überfordert ist. Da braucht es bei den meisten Kindern noch die Hilfe der Eltern. Zusammen und mit etwas Übung klappt das dann von Schuljahr zu Schuljahr besser, vor allem mit den tollen Etiketten von gutmarkiert. Im Übrigen sehen die Sachen mit den fröhlichen und bunten Etiketten auch noch viel schöner aus! Falls du noch etwas für die Schultüte brauchst oder ihr im Bekanntenkreis ein Kind habt, das eingeschult wird, wäre so ein Set außerdem ein tolles Geschenk für die Schultüte.
Ich habe die Namen retuschiert, sie sind natürlich wunderbar zu lesen 🙂

Gewinnspiel

Wäre das was für euch? Egal, ob du ein Kindergarten- oder ein Schulkind zuhause hast, zusammen mit gutmarkiert verlose ich hier ein Kombiset Aufkleber. Kommentier einfach unter diesem Text und erzähl, was ihr schon so verloren habt! Ich bin gespannt….
Teilnahmebedingungen: Schreibe mir einfach einen Kommentar unter den Text, es wird ein Gewinner ausgelost. Mit der Abgabe eines Kommentars erklärst du dich damit einverstanden, dass ich deine Adresse für den Versand bekomme und an gutmarkiert (ausschließlich für den Versand-Zweck) weiterleiten darf. Nach erfolgtem Versand wird die Adresse unverzüglich gelöscht. Für Verluste auf dem Versandweg wird keinerlei Haftung übernommen. Am Gewinnspiel teilnehmen darf, wer über 18 Jahre alt ist und in Deutschland wohnt. Dieses Gewinnspiel läuft vom 21.07.18 bis zum 30.07.18 um 23.59 Uhr. Der Gewinner wird am 01.08.18 per Los ermittelt und von mir per Mail benachrichtigt. Teilnahme nur mit Abgabe von einem Kommentar pro Person möglich. Der Gewinn kann nur innerhalb Deutschlands versendet werden. Eine Auszahlung, Übertragung, sowie der Tausch eines Gewinns ist nicht möglich. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Keine Gewähr, Haftung, oder Barauszahlung des Gewinns. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura
Warum wird hier Werbung gemacht? Das erkläre ich dir hier. Falls du Lust hast, mehr von mir zu lesen oder zu sehen, dann schau doch mal bei Instagram vorbei. Da gibts einen Haufen Inspirationen für den Mama-Alltag und eine Runde Glitzer für dich!

Weiter gehts mit dem Entspannungsprojekt und zwar im Februar mit dem Thema Ordnung und Haushalt. Weil ich da immer wieder auf der Suche nach Inspiration bin, habe ich die wundervolle Anita vom Blog Rosanisiert gebeten, mir ein paar Fragen zu beantworten. Und ich habe mir nicht zu viel versprochen: Anita ist nicht nur kreativ und hat tolle Ideen für mehr Ordnung in der Familie, sondern sie ist auch noch super witzig und hat ein paar gute Gedanken zur Gleichberechtigung aufgeschrieben. Ich freue mich, dir heute diese wunderbare Gastbloggern zu präsentieren. Und hüpf unbedingt auf ihren Blog, es lohnt sich jedes Mal!

Anita räumt auf

Laura: Wie schaffst du es ein wenig Ordnung in das Familienchaos zu bringen?

Anita: Ganz einfach – ich habe angefangen darüber zu bloggen ☺. Auf meinem Blog Rosanisiert (= rosa & organisiert) dreht sich alles um Ordnung, Putzen und unser Familienleben mit drei Kindern. Wenn ich jetzt etwas putze oder aufräume, dann kann ich es direkt für einen Blogartikel verwenden. Dafür teste ich immer verschiedene Ordnungsstrategien aus, die sich auch gut mit Kindern umsetzen lassen. So habe ich also Haushalt und Arbeit perfekt miteinander verknüpft.

Laura: Wie wichtig ist Ordnung und eine gute Organisation für dich?

Anita: Ehrlich gesagt, sehr wichtig. Ich bin ein großer Fan von Ordnung und könnte Stunden damit verbringen, schöne aufgeräumte Zimmer bei Instagram oder Pinterest zu betrachten. Allerdings bin ich ja selbst leider eher unordentlich und bezeichne mich als anonyme Chaotin. Hier hilft mir die Arbeit an meinem Blog sehr, immer wieder etwas Ordnung in unser Alltagschaos zu bringen.

Laura: Sieht es bei dir manchmal chaotisch aus?

Anita: Chaotisch, bei uns? Niemals! Selbstverständlich ist bei uns alles immer perfekt aufgeräumt. Also bis auf das Kinderzimmer, da herrscht eventuell ein kleines bisschen Unordnung. Ok, und vielleicht in der Küche. Und wenn ich ganz ehrlich bin, dann auch noch im Wohnzimmer, im Bad und im Schlafzimmer. Aber unsere Abstellkammer, die ist wirklich wahnsinnig – nun ja unordentlich. Ihr seht, ich habe den Haushalt voll im Griff.

Laura: Wie räumt ihr zuhause auf, gemeinsam mit den Kindern oder machst du es eher alleine?

Anita: Mir ist es sehr wichtig, dass wir zuhause alle mit anpacken und nicht nur einer für die ganze Arbeit verantwortlich ist. Haushalt ist schließlich Familiensache und auch kleine Kinder können schon altersentsprechende Aufgaben (z.B. Tisch decken, Kleidung aufräumen, Spielzeug wegräumen) übernehmen. Trotzdem erlebe ich immer wieder Familien, in denen nur eine Person – meistens die Mutter – die Hauptarbeit übernimmt. Diese Zeit fehlt den Frauen dann aber häufig für die eigene Karriere oder eben für die Kinder oder den Partner. Natürlich muss das jede Familie individuell für sich regeln, aber ich glaube, hier gibt es trotzdem noch viel Nachholbedarf in Sachen Gleichberechtigung. Außerdem würde ich mir wünschen, dass die Arbeit im Haushalt wieder mehr wertgeschätzt wird und nicht als spießig, nebensächlich oder unwichtig angesehen wird. Alle Arbeiten rund ums Haus sorgen schließlich dafür, dass sich eine Familie zuhause wohl und geborgen fühlt – damit zählt die Hausarbeit mit zu den wichtigsten Aufgaben überhaupt.

Laura: Welches sind deine besten Tipps für Ordnung mit Kindern? Hast du da ein paar richtig gute Hacks die richtig was bringen?

Anita: Mit drei Kindern ist das tägliche Aufräumen natürlich immer eine Herausforderung. Bei uns funktioniert Aufräumen besonders gut, wenn wir ein lustiges Spiel daraus machen. Der Beitrag Die besten Aufräumspiele für Kinder zählt übrigens zu den meistgelesenen Artikeln auf meinem Blog.

Außerdem akzeptieren Kinder Aufgaben leichter, wenn es eine klare Regel oder einen festen Plan gibt. Wir haben z.B. einen Kinderzimmerdienst, einen Baddienst, einen Küchendienst und einen KIKAdienst festgelegt, die täglich zwischen den Kindern wechseln. Dabei ist die Regel, dass jedes Kind zwar seine eigenen Sachen wegräumen muss, aber am Abend nicht mein Mann oder ich, sondern z.B. der Kinderzimmerdienst überprüft, ob das Kinderzimmer aufgeräumt ist. So halten sich die Kinder auch untereinander zu Ordnung an. Funktioniert super. Also meistens jedenfalls ;). Ehrlich gesagt klappt am besten der KIKAdienst, der das Fernsehprogramm auswählen darf.

Ein weiterer Tipp ist, die Wohnung so einzurichten, dass die Kinder leicht Ordnung halten können. Im Bad hat z.B. jedes Kind einen kleinen Korb in den abends die getragene Kleidung und morgens die Schlafanzüge kommen. Auch im Flur gibt es feste Haken für Jacken und Taschen/Ranzen und für jedes Kind eine eigenen Schublade, in die Mützen, Schals und Handschuhe geräumt werden. Auch in der Küche sind die meisten Dinge so eingeordnet, dass die Kinder auch beim Tischdecken mithelfen können.

Manchmal fällt dieses System aber auch auf mich selbst zurück. Wenn ich also meine Handtasche auf den Boden stelle, dann bekomme ich unter Garantie ein „Mama, was macht deine Handtasche in der Küche?“ zu hören.

Laura: Bist du manchmal genervt von dem vielen Aufräumen?

Anita: Hier kann ich nur mit Karl Lagerfeld antworten: “Ich kenne keinen Stress, ich kenne nur Strass.“ Mit anderen Worten, wie könnte man von einer so erfüllenden Aufgabe, wie dem Aufräumen genervt sein? Das habe ich eben auch zu meinem Mann Prof. M. gesagt und mich schnell mit dem Computer in ein Cafe verzogen, um deine Fragen zu beantworten. Ich glaube, er genießt es gerade sehr, endlich mal wieder aufzuräumen. Das Schöne am Aufräumen ist ja, dass es NIE aufhört. Man hat also jeden Tag eine erfüllende Aufgabe vor sich. Ihr seht – Einstellung ist alles ;).

Laura: Welcher Ordnungstipp bringt Entspannung im Haushalt?

Anita: Ganz einfach, so wenig wie möglich zuhause sein, eine schwache Brille tragen und natürlich nicht zu kritisch mit sich selbst zu sein und seine Idealvorstellung etwas an die Realität anzupassen. Für mehr Ordnung zu Hause hilft außerdem besonders gut, regelmäßig Besuch einladen. Das bringt zwar keine Entspannung, ist aber sehr effizient.

Laura: Wie entspannst du im Alltag und unter der Woche?

Anita: Mein Mann arbeitet im Ausland und ich bin oft alleine mit den drei Kindern zu Hause. An diesen Tagen fällt mir Entspannung immer sehr schwer. Ansonsten entspanne ich sehr gut beim Yoga und beim Shoppen, obwohl letzteres nicht gerade zuträglich für mehr Ordnung und das Familienbudget ist.

Laura: Wie planst du eure Termine?

Anita: Ich kann ja leider immer so schlecht nein sagen und will immer so viel wie möglich erleben und schaffen. Deshalb ist unser Terminplan immer viel zu voll. In diesem Jahr probiere ich zum ersten Mal ein Bullet Journal aus, das man ganz individuell anpassen kann. Das macht mir bisher sehr viel Spaß und hilft mir, beim Planen zu entspannen. Bullet Journals können ganz unterschiedlich sein, ich nutze meinen Planer als Kalender-, Notiz und Zeichenheft und schreibe auch meine To-Do-Listen dort hinein. So habe ich alles an einem Ort.

Laura: Hast du einen Rat für andere Mütter, die im Chaos versinken?

Anita: Als erstes sollten sie natürlich alle Beiträge von eurem tollen Entspannungsprojekt lesen, das ist schon einmal sehr inspirierend. Danach könnten sie das Rosanisiert-Prinzip anwenden: Es besagt, dass man versuchen sollte, dem Chaos und dem Aufräumen mit einer positiven Einstellung zu begegnen. Das gelingt natürlich nicht immer, aber man kann sich eine bestimmte Sichtweise auch ein bisschen antrainieren. Als nächstes finde ich immer ein tolles Outfit, in dem man sich wohlfühlt wichtig. Denn mit einem guten Look ist man gleich viel motivierter, nervige Arbeiten anzugehen. Das Outfit steht für mich dabei auch symbolisch für Selbstliebe. Im Alltagstrott kümmert man sich ja gerne immer zuerst um die Kinder und kommt dabei selbst zu kurz. Außerdem hilft es mir immer die Dinge systematisch anzugehen. Bei der Hausarbeit ist es ja meistens so, dass man eine Aufgabe beginnt und währenddessen tausend andere Orte entdeckt, die auch dringend geputzt werden müssten. Hier würde ich raten, wirklich erst einmal eine Sache abzuschließen, bevor man die nächste beginnt. So türmen sich nicht immer die halberledigten Vorhaben. Und natürlich am wichtigsten – die ganze Familie mit einbeziehen. Hausarbeit ist schließlich nicht nur die Aufgabe der Mütter. Wenn die Arbeit zuhause gemeinsam angegangen wird, ist sie nur noch halb so schlimm. Hier müssen viele Mütter aber auch lernen loszulassen und Verantwortung abzugeben, auch wenn der Partner oder die Kinder sie vielleicht auf eine andere Art erledigen als sie es machen würden.

Liebe Anita, ganz lieben Dank für deine tollen und humorvollen Antworten. Und dir, liebe Leserin oder lieber Leser, wünsche ich nun einen guten Start in die Woche. Bleib fröhlich und unperfekt,

deine Laura

Laura live! Wenn du auch auf Instagram unterwegs bist, freue ich mich total, wenn du Lust hast mir zu folgen. Ich erzähle auf meinem Kanal jeden Tag ein paar Kleinigkeiten aus meinem Leben als Dreifach-Mama in den Instastorys und übe mich darin, schöne Fotos zu schießen. Außerdem plane ich gerade mein Kleiderschrankprojekt, das Entspannungsprojekt-Thema im März, und poste immer mal wieder mein Outfit des Tages. Übrigens ist auch Anita dort unterwegs. Sie hat sich 25 Klamottenteile aus dem Schrank ausgesucht und sich eine Capsule Wardrobe erstellt – ich bin super gespannt, wie die aussieht!

Gestern war ich zu Gast auf dem schönen Blog von Julia Poetsch. Sie ist Fachfrau für Ordnung und geht dem Chaos beruflich an die Gurgel. Auf ihrer Seite Geliebte Ordnung findet ihr nicht nur tolle Tipps, die ihr zuhause selber anwenden könnt, sondern könnt Julia sogar buchen, damit sie euch zuhause unterstützt. So hat sie bereits einer Mutter beim Sortieren der Kinderklamotten geholfen oder am Schreibtisch für Struktur gesorgt.

© Geliebte-Ordnung
© Geliebte-Ordnung

Außerdem hat sie einen Youtube-Kanal, auf dem sie „Eine-Minute-Aufräumtipps“ veröffentlicht. Ich kann Julias Seite absolut weiterempfehlen und bin gerade dabei, mir nach ihrer Anleitung ein Whiteboard für unsere Wochenplanung zu basteln.

Nun aber zum Gastbeitrag: Kennt ihr das? Die Kinder bringen haufenweise Zeichnungen aus Kindergarten und Schule mit und schon sehr bald hängen alle Küchenschränke mit Bildern voll. Und was machen wir mit all den bunten, selbst bemalten Ostereiern und der herbstlichen Laternenflut, die jährlich zustande kommt? Auf Julias Blog erzähle ich, wie wir Jimmys und Luises Gemälde aufbewahren und hin und wieder auch entsorgen, ohne die Würde der kleinen Künstler zu verletzen. Außerdem schreibe ich von ein paar guten Ideen, wie ihr die Bilder und Basteleien kreativ weiterverarbeiten könnt. Und hier gehts zum Text!