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Organisation

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Vor etwa zwei Jahren habe ich mich mit den Familien-Terminen so verzettelt, dass ich beschlossen habe, mich besser zu organisieren. Seitdem habe ich ein Notizbuch in der Küche stehen, direkt neben der Kaffeemaschine. Jeden Sonntag mache ich es mir mit einem Cappuccino gemütlich und plane die nächste Woche. Alle Termine stehen zusätzlich in meinem digitalen Kalender im Handy, den ich mit Anton synchronisiert habe. Ich teile die leere Doppelseite in sieben Tage ein und ziehe auf beiden Seiten rechts noch eine senkrechte Linie. So habe ich neben den Feldern für die einzelnen Tage noch ein paar Felder für die To-Dos der Familie. Da kommen dann Dinge wie Brot kaufen, Tesafilm besorgen, Taschengeld verteilen, Bettwäsche wechseln und Steuererklärung machen rein. Wiederkehrende Aufgaben schreibe ich auf kleine Plastik-Post its, Grün für Haushalt, Lila für meine Pausen, Pink für die Kindertermine und Gelb für meine beruflichen Telefon-Konferenzen. Dann muss ich diese Dinge nicht…

Endlich Ferienzeit! Bei uns in Baden-Württemberg ist das Schuljahr nun vorbei und ich ziehe mein kleines Resumee. Es hat sich doch etwas verändert, seit wir ein Schulkind in der Familie haben. Der Tagesablauf ist ein wenig geregelter geworden, die Hausaufgaben nehmen ihren Raum ein und Jimmy muss seinen Alltag managen: Spielen mit Freunden, Mathe üben, Konflikte mit Klassenkamaraden klären und das Schulzeug organisieren. Ganz schön viel zu tun für so einen knapp Siebenjährigen, und er macht das ganz hervorragend. An einer Sache aber haben wir uns lange aneinander gerieben und ich hatte es schon geahnt – Jimmy ist so ein zerstreuter Mensch. Er denkt an sieben Sachen gleichzeitig, meist ist das Thema Fußball. An Jacke, Sonnenhut, Stifte und Spitzer denkt er aber nicht. Oft sind wir mittags gemeinsam mit den Geschwistern in die Schule gelaufen und haben die Fundsachen durchwühlt. Ich verrate dir, dass es kein Spaß ist, in riesigen…