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Im letzten Text habe ich geschrieben, dass ich dieses Jahr keine Lust auf Stress im Advent habe. Das bedeutet auch, dass ich mit den Kindern keine Plätzchen backe. Ich bewundere ja Mütter, die mit Geduld in der Küche stehen und mit Töchtern und Söhnen Teig anrühren, selbigen ausrollen und ausstechen. Mir fehlt leider die Geduld und so habe ich das Plätzchen backen Oma und Opa übertragen.

Weil aber die Kinder hier trotzdem gerne tätig werden wollen, haben wir an diesem Wochenende, als Anton frei hatte, eine Keksparty gemacht. Wir haben nämlich ein neues Spiel mit dem Namen Cookies, das alle begeistert spielen. Dazu haben wir ohne Ofen, Teig anrühren und Sauerei-Fabrizieren kleine Kekshäuser hergestellt. Vom Spiel und vom „Rezept“ möchte ich dir heute erzählen.

Kinderspiel Cookies von HUCH!

Kein Wunder, dass Cookies so beliebt ist. Denn entgegen Brokkoli und Blumenkohl lieben meine Kinder alles, was süß ist. Wenn sich ein Kinderspiel dann um Kekse dreht, sind sie sofort dabei. Aber auch die Ausstattung dieses süßen Kinderspiels ist eine Wucht. Ein kleiner Ofen aus stabilen Pappteilen ist schnell zusammengesteckt und sieht einfach putzig aus. Der 2-jährige Oskar ist mit diesem Spielzeug eigentlich schon zufrieden und schiebt haufenweise Papp-Cookies aufs Blech.

Der richtige Spielablauf geht aber so: das Kind würfelt mit drei Würfeln und darf dann zwei Bleche mit Keksen belegen, allerdings immer nur eine Sorte pro Blech. Sind andere Sorten abgebildet, zieht das Kind mit einer Holzfigur auf einer Pappscheibe entsprechende Schritte voran. Insgesamt darf die Holzfigur vier Mal rund um den Parcour ziehen. Kommt sie das vierte Mal hinten an, haben die kleinen Bäcker verloren. Bis dahin haben sie aber Zeit, vier Bleche mit Keksen in den Ofen zu schieben. Vorher werden sie noch mit den Streuseln bestreut.

Himmlische Kekshäuschen bauen – Rezept

Wir spielen das Spiel ein paar Mal hintereinander, so viel Spaß haben Jimmy und Luise dabei. Aber dann haben wir Lust auf Kekse und die Pferde-Plätzchen von Luise sind schon alle. Also bauen wir kleine Kekshäuser. Dafür haben wir Butterkekse genommen und Zuckerguss aus Zitronensaft und gesiebtem Puderzucker hergestellt. Die Kekse werden von mir mit dem Messer vorsichtig in Form geschnitten: zwei Vorder- und Hinterteile, zwei Seitenteile.

Mit etwas Geduld und Spucke haben wir dann alle Kekskanten mit Zuckerguss bestrichen und sie auf einem weiteren Keks aneinandergeklebt. Am Ende kamen noch zwei ganze Kekse als Dach oben drauf. Diese beiden Dachkekse bekamen auch noch einen Zuckergussanstrich und wurden von den Kindern mit Streuseln verziert. Ein paar Gummibären vor dem Haus – fertig war das kleine Kekshäuschen. Die zauberhafte Idee habe ich vom Blog Minidrops.

Wir waren einen ganzen schönen verregneten Adventssamstag beschäftigt und werden wohl noch ein paar Häuschen für unsere Freunde bauen. Einfach in kleine Papiertütchen einpacken und verschenken – ist mindestens so schön wie ein ganzes Blech selbstgebackener Plätzchen. Falls du trotzdem Lust hast, mit deinen Kinder (oder alleine) zu backen, schau doch mal auf diesen Blogs vorbei. Dort gibt es viele weitere feine Keks-Rezepte:

Simply Lovely Chaos: Schneeflockenkekse

TagausTagein: Rainbow Cookies

Grosse Köpfe: Mürbeteigkeks mit Zitronenguss

Und das wunderbare Kinderspiel von HUCH! findest du hier (Affiliate Link). Wäre auch ein schönes Weihnachtsgeschenk, denn Kekse backen geht das ganze Jahr, oder?

Lass es dir gut gehen und genieß den Advent ohne Stress, dafür mit viel Zeit für deine Familie oder dich alleine!

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Dieser Text entstand in Kooperation mit HUCH! und wir7 Familyblogs

Ps: Schau doch mal auf meinem Instagram-Kanal vorbei. Da verlose ich im Dezember einige schöne Bücher und diskutiere vormittags um halb zehn in meiner Müttersprechstunde mit anderen Müttern (Video ist 24 Stunden zu sehen). Johanna vom Blog Pinkepank ist in diesem Monat zu Besuch und Nina alias die Juramama erzählt uns etwas zum Thema Ehevertrag. Ich freue mich auf dich!

Vermutlich ist dein Kalender für die nächsten Wochen so voll wie meiner. Bei uns stehen Martinsumzüge von Schule und Kindergarten, Weihnachtsfeiern von Büro bis Chor und Besuche sämtlicher Familienmitglieder an. Zwischendrin sind wir damit beschäftigt, Adventskalender zu befüllen und uns erste Gedanken über sinnvolle Geschenke für die Kinder zu machen. Puuuh, die Vorweihnachtszeit ist stressig und ich versuche jedes Jahr das Unmögliche: mir, Anton und den Kindern zuliebe für mehr Ruhe und Entschleunigung zu sorgen.

Weihnachtliche Schokocreme-Kekse

Eine erste Idee verblogge ich heute: mit Martinsumzügen und Weihnachtsfeiern geht nämlich noch das Kekse-, Kuchen- oder Hefezopf-backen einher. Und hier habe ich ein ganz feines Rezept für dich, das super schnell geht. Weihnachtliche Schokocreme-Kekse sind nicht nur oberlecker, sondern auch babyleicht zu backen und es geht erheblich schneller als Kuchen und Plätzchen zuzubereiten. Es ist sogar so einfach, dass du dich gleich mit deinen Kindern in die Küche stellen kannst. Das Zutaten-Chaos ist überschaubar und in 30 Minuten seid ihr fertig mit der Weihnachtsbäckerei, versprochen. Ich habe es heute mit Luise ausprobiert, weil wir am Montag etwas zum St. Martinsumzugs-Buffet im Kindergarten beisteuern sollen. Ich sage dir, es war echt idiotensicher. Und nun gehts los:

Zutaten

Du brauchst

  • 180 g Schokocreme (wir nehmen die, die sich auf „Crabella“ reimt)
  • 1 Ei
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 200 g gemahlene oder gehackte Haselnüsse
  • 1 TL Zimt

Du musst einfach alle Zutaten miteinander vermischen. Luise und ich haben es mit der Küchenmaschine gemacht, aber am besten geht es vermutlich mit einem ganz normalen Rührgerät.

Dann haben wir aus dem Teig (der sich anfühlt wie Knete) Kugeln geformt, etwa mit dem Durchmesser einer Walnuss. Die haben wir auf ein Backblech gelegt und bei 180 Grad Unter- und Oberhitze 10 Minuten auf der mittlereren Schiene gebacken. Anschließend haben wir noch Puderzucker drüber gestreut – und schon waren wir fertig.

Die Kekse sind nicht nur zu Weihnachten toll, sondern schmecken übers ganze Jahr. Du kannst die Nüsse rauslassen oder noch andere Zutaten wie Kokos oder Vanille dazugeben, sie mit Zuckerguss, Schoko oder Streusel dekorieren.

Adventszeit: 6 Tipps für mehr Entschleunigung

Falls du keine Lust und Nerven hast, für Adventsfeiern zu backen, habe ich noch andere Vorschläge für dich: Es freuen sich alle über eine Kanne mit Kinderpunsch. Dafür kochst du einfach 500 ml Früchte-Tee auf und erhitzt diesen zusammen mit 300 ml Apfelsaft und 300 ml Kirschaft in einem Topf. Dann hängst du noch Nelken und eine Zimtstange mit rein und lässt das ganze 10 Minuten ziehen – fertig.

Und hier habe ich noch ein paar weitere Anregungen für eine entspannte Vorweihnachtszeit:

  • mindestes jede vierte Feier absagen
  • dir vom Nikolaus eine Massage schenken lassen
  • mit den Kindern ganz viel in den Winter-Wald gehen, denn die Natur entschleunigt so schön
  • Turnstunde und Ergotherapie schwänzen und statt dessen gemeinsam singen, backen und Geschichten vorlesen
  • Kein Zeug für die Kinder kaufen, sondern lieber Zeit verschenken: eine Theaterkarte, Reitstunden, ein Ausflug ins Fußballstadion oder ein Wochenendtrip nur mit Mama
  • Wenn es mit Keksen und Punsch fürs Buffet zeitlich knapp wird, hol beim Bäcker doch eine Ladung Mini-Laugenbrezeln mit Butter und mach dir bitte, bitte, bitte keinen Stress, weil andere Mütter siebzehn verschiedene Plätzchen auf selbstgeklöppelter Weihnachtsspitze auf dem Buffettisch drapieren.

Lass es dir in den nächsten Wochen gut gehen, fahr einen Gang zurück und denk dran, dass es den Kindern sowieso wumpe ist, was ihre Mütter backen.

Deine Laura

Ps.: Keine Zeit zum Lesen und Backen? Pin dir das Rezept für später!

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Heute habe ich für dich ein echt gutes Kuchenrezept! Wenn du mal eine simple Idee mit super Wirkung brauchst, ist das genau das richtige. Ich habe die Cakepops schon für den Kindergarten gemacht, ohne Stiel eignen sie sich aber auch als feine Pralinen für die Party oder den Kaffeeklatsch.

Cakepops Rezept

Die Zutaten für Cakepops

  • Kuchenreste
  • Erdnussbutter
  • Schokoglasur
  • Kokosflocken
  • Zuckerperlen
  • Lutscherstiele (gibts im Drogeriemarkt)

Die Zubereitung der Cakepops

Bei uns gibt es immer eine Menge Kuchenreste in der Tiefkühltruhe. Das liegt daran, dass Opa zu den Kindergeburtstagen immer die tollsten Motivkuchen backt, und da ist eine Menge Überschuss vorhanden. Den friere ich ein und habe immer etwas „Material“ für die Cakepops da. Dieses Mal habe ich Schokokuchen aufgetaut, der einst als Fußballfeld für Jimmys Geburtstagstorte diente (daher die grünen Kokosflocken…)

Cakepops Rezept

Dem Teig menge ich nun so viel Erdnussbutter (es geht auch Butter, Öl oder Margarine) dazu, dass es eine geschmeidige Knetmasse gibt, die ich zu kleinen Kugeln formen kann. Wenn diese schnell auseinander brechen, sind sie noch zu trocken und du gibst einfach mehr Erdnussbutter dazu.

Cakepops Rezept

Cakepops Rezept

Dann schmelze ich Schokoglasur, Kuvertüre oder irgendeine andere Schokolade (alte Osterhasen, Weihnachtsmänner) über heißem Wasser.

Cakepops Rezept

Und tunke anschließend eine Kugel nach der anderen in die flüssige Schoki. Auf einer Gabel kann ich sie gut abtropfen lassen und gebe die Cakepops anschließend auf ein Kuchengitter oder ähnliches.

Cakepops Rezept

Cakepops Rezept

Wenn sie ein wenig abgetropft aber lange nicht trocken sind, lege ich sie in einen Teller voller Kokosflocken und wälze die Cakepops mit zwei Gabeln vorsichtig darin herum.

Cakepops Rezept

Über den anderen Teil der Schokokugeln streue ich bunte Zuckerperlen oder was mir sonst noch einfällt. Dann mache ich es mir gemütlich, denn die Cakepops müssen trocknen werden.

Cakepops Rezept

Wenn sie einigermaßen trocken sind, stecke ich die Stiele rein. Sollen es Pralinen für ein Buffet werden, bin ich sowieso schon ganz fertig. Durch die Erdnussbutter und die Schokolade sind die Cakepops so unglaublich lecker und könnten glatt in der Konditorei verkauft werden. Aber die Herstellung ist super easy und wenn du im Backen genau wie ich nicht gerade zu den Tortenprofis gehörst,ist dieses Cakepops-Rezept genau das richtige für dich.

Cakepops Rezept

Die Kinder sind jedenfalls jedes Mal begeistert und bringen unsere Cakepops gerne zu Kindergartenfesten mit.

Bleib fröhlich und unperfekt,

Laura

Cakepops Rezept