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(Werbung) Mein Lieblingsaccessoire: die Sonnenbrille

Ich habe dir ja neulich schon von meinem Kleiderschrankprojekt erzählt. Dabei ging es darum, dass es für Mütter gar nicht so leicht ist, morgens die richtigen Klamotten rauszusuchen. Die Zeit drängt und viel Zeit zum Anprobieren bleibt nicht. Also haben wir zusammen den Kleiderschrank ausgemistet, uns gemeinsam unseren persönlichen Kleidungsstil näher angeschaut und nachhaltig und clever neue Teile geshoppt.

Ich habe mir außerdem meine Lieblingslooks abfotografiert und mir die Fotos in den Kleiderschrank gehängt. So muss ich morgens nicht lange überlegen und weiß s0fort, was zusammen gut aussieht. Heute erzähle ich dir aber von meinem anderen Trick, um schnell und ohne großen Aufwand schick auszusehen. Und zwar ist mein absolutes Lieblingsaccessoire die Sonnenbrille. Oft fehlt mir morgens die Zeit, mich zu schminken und an manchen Tagen hilft das sowieso nicht so richtig: meine Augen sind klein und sehen einfach nur müde aus. Mit der richtigen Sonnenbrille ist das aber alles kein Problem. Egal ob mich nachts die Kinder auf Trab gehalten haben oder das Buch so spannend war, zu wenig Schlaf kaschiere ich ruckzuck mit ein paar dunklen Brillengläsern. Übrigens bin ich zwar ein riesen Fan von Frühlingstemperaturen, aber mich blendet das helle Sonnenlicht schnell. Da ich so empfindliche Augen habe und schnell Kopfschmerzen bekomme, ist eine Sonnenbrille für mich nicht nur ein Mode-Accessoire, sondern tut richtig gut.

Sonnenbrillen shoppen leicht gemacht

Übrigens war ich neulich mit den Kindern im Brillengeschäft und wollte mir ein neues Schätzchen kaufen. Während Oskar alle Brillengläser in Reichweite mit kleinen Daumenabdrücken versah, lieferten sich Jimmy und Luise zwischen den Brillenständern einen Zweikampf. Hätte ich wissen müssen, dass Shoppen mit Kindern nicht so einfach ist, oder? Also habe ich es anders gemacht. Bei Mister Spex kann ich Sonnenbrillen ganz bequem online bestellen und sie zuhause vor dem Spiegel in Ruhe anprobieren. Die drei Brillen, die ich mir bei Mister Spex bestellt habe, habe ich mit allen möglichen Kleidern und Haarfrisuren ausprobiert und mich so für mein Lieblingsmodell entschieden.

Falls du also auch auf der Suche nach einer neuen Sonnebrille bist, kann ich dir den Shop und den Service von Mister Spex echt empfehlen. Dort gibt es über 3.000 Markenbrillen und mit Hilfe der passenden Filter kannst du dir schnell eine schöne Auswahl zusammenstellen. Ich habe mir jedenfalls zehn bis zwanzig schöne Brillen näher angeschaut und dann ganz bequem per Foto und Webcam am Bildschmirm geschaut, welche Modelle mir gut stehen. Falls du eine Sonnebrille mit Stärke brauchst, ist auch das kein Problem. Schau einfach im Brillenpass nach oder lass in einem Mister Spex Store oder einem der Partneroptiker einen kostenlosen Sehtest machen. Dann wird die Sonnenbrille individuell für dich angefertigt.

Ich habe mir übrigens zwei Modelle der Mister Spex Eigenmarke CO Optical nach Hause bestellt. Ich fand das Preis-Leistungs-Verhältnis super und als ich die Brillen in der Hand hatte, fühlten sie sich sehr stabil und hochwertig an. Eine Brille, die mir sofort super gefallen hat, ist ebenfalls eine Eigenmarke. Die Mister Spex Collection hat viele beliebte Modelle im Angebot, die modern und sportlich sind. Natürlich findest du bei Mister Spex aber auch all die klassischen Marken wie Ray-Ban, Boss, Gucci oder Armani.

Drei schnelle Frühlings-Looks für Mamas

Jetzt zeige ich dir aber mal meine Auswahl. Ich konnte mich ehrlich gesagt nicht so richtig entscheiden, weil mir alle so gut gefallen…

Das hier ist die Amber aus der Mister Spex Collection. Ein richtig großes und schickes Modell und mir hat sie zusammen mit einem schwarzen Kleid und dem roten Lippenstift echt gut gefallen. Ich habe mich ein bisschen wie eine Diva gefühlt.

Die zweite Brille heißt Dwayne und ist von CO Optical. Sie ist etwas sportlicher und schlichter und sieht auch in die Haare gesteckt richtig spitze aus. Zusammen mit meinem Musselin-Tuch in der Farbe rot fand ich diesen Look ebenfalls klasse und vor allem alltagstauglich.

Die dritte Brille ist die Havana Gold von CO Optical. Diese runde Form sieht man ja gerade überall und die Farbe Havanna passt so super zu meinem Jeans-Kleid.

Ich probiere die drei Schmuckstücke jedenfalls noch einmal in Ruhe an und werde mich dann entscheiden. Ist gar nicht so einfach, oder? In jedem Fall kann ich dir Design und Qualität der Eigenmarken sehr empfehlen. Für mich stehen sie den bekannten Markennamen in nichts nach.

 

Exklusiver Rabatt-Code für Heute ist Musik-LeserInnen!

Und jetzt habe ich noch etwas für dich! Falls du auch Lust auf eine neue Sonnenbrille hast, die deinen Frühlingslook perfekt macht, dann kannst du die nächsten drei Wochen ein Schnäppchen ergattern. Mister Spex gibt dir bis zum 15. Mai 2018 15 Prozenr Rabatt, wenn du mit folgendem Code eine Brille shoppst: heuteistmusik15

Ich wünsche dir die nächsten Wochen schöne, warme Tage mit ganz viel Sonne. Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Mehr Glitzer im Mama-Alltag! Wenn du Lust auf noch mehr Alltags-Looks hast, dann schau doch mal auf meinem Instagram-Account vorbei. Dort zeige ich meine Lieblings-Outfits, empfehle Bücher, verlose schöne Dinge oder zeige dir ein paar schöne Fotos aus meinem Alltag. Ich freue mich total, dich dort zu treffen!

Finde deinen eigenen Stil: Teil 4 von 4

Heute liest du den letzten Teil meines Kleiderschrankprojekts. Falls du neu bist, willkommen! Du kannst einfach bei Teil eins anfangen. Da habe ich erzählt, wie du deinen Kleiderschrank ordentlich ausmistest. In Teil zwei ging es darum, deinem Stil auf die Spuren zu kommen. Im dritten Teil drehte sich alles ums Shoppen und heute verrate ich dir meinen super Trick: das Klamottenrezept. Das Ziel ist es, sich jeden Tag wohl zu fühlen, nie mehr zu viele Gedanken an Outfits zu verschwenden und morgens flott die richtigen Teile aus dem Schrank auszuwählen, und zwar in kürzester Zeit. Bist du dabei? Dann los!

Deine persönlichen Klamottenrezepte

Die Idee für die Klamottenrezepte habe ich wie so viele andere Inspirationen zu diesem Thema aus dem Buch „Das Kleiderschrankprojekt“ (Affiliate Link) von Anuschka Rees.

Kennst du das? Vor einem riesigen Regal voller Joghurts weißt du einfach nicht mehr, welcher dir überhaupt schmeckt. So geht es uns morgens auch oft vor dem Schrank! Hosen, Kleider, T-Shirts, Pullis, Tops – die Auswahl ist groß und die Kombinationsmöglichkeiten unendlich. Was aber wirklich zusammenpasst und worin wir uns wohl fühlen, ist uns ein Rätsel.

#meinKleiderschrankprojekt
Anuschka Rees: Das Kleiderschrank-Projekt, Dumont Verlag 2016

Schau doch mal zurück: Ist dir bei unserer Recherche ein bestimmtes Outfit immer wieder ins Auge gestochen, einfach nur in verschiedenen Varianten? Zum Beispiel enge Jeans + T-Shirt + Strickjacke + Sneakers? Dann ist das dein erstes Rezept. Oder du findest Kleid + Halstuch + Stiefel toll? Dann ist auch das ein Rezept. Sagen wir mal, du hast zwei enge Jeans, die du gerne trägst, vier T-Shirts und zwei Strickjacken, dann hast du schon eine Menge Kombis und alleine diese Teile geben Outifts für eine ganze Woche her. Hast du jetzt noch ein Lieblingskleid, drei Schals, die dazu passen und zwei paar Stiefel, sind wir jetzt schon bei mindestens zehn schönen Outfits. Damit du noch ein bisschen besser verstehst, was ich meine, schreibe ich dir meine Rezepte auf. Du selbst kannst dabei so konkret werden, wie du magst:

  • enge Jeans + lockeres Shirt/Seidentop + Strickjacke + derbe Stiefel
  • High Waist-Jeans + enges Shirt + kurzer Pullover + Sneaker
  • Lockeres Kleid + Leggings + Stiefel
  • Jeansrock + Strumpfhose + Bluse + Stiefel
  • Latzhose + Leggings + Pullover + Musselinschal
  • Langer Rock + kurzer Pullover + derbe Stiefel

Von den einzelnen Teilen habe ich dann ein bis drei Varianten. Das ergibt Klamottenkombis, die mir für einen ganzen Winter reichen. Für den Sommer habe ich ein paar neue Rezepte. Wenn du dir nun deine eigenen Rezepte überlegst, schreibe sie auf ein Blatt Papier und hefte sie in deine Kleiderschranktür. Noch besser ist, wenn du dir bestimmte Outfits direkt mit dem Handy fotografierst, sie ausdruckst und dazu pinnst. Diese Visualisierung hilft enorm, das verspreche ich dir!

Ein paar Mode-Regeln

Wichtig ist, dass du dich an ein paar Regeln hälst, die auch mit deinem eigenen Stil zu tun haben. Ich bin nicht so der elegante Typ, also muss ich zum schicken Rock immer was Derbes anziehen. Diese Regel ist natürlich individuell. Was aber auf jeden zutrifft: wenn ein Teil weit geschnitten ist (Hose, Rock), sollte das andere enger sein (Shirt, Pullover). Dieses Gefühl, unförmig auszusehen, kommt daher, dass man eine weite, bauschige Hose mit einem weiten Oberteil kombiniert. Auch wenn du eine weibliche Figur hast, darfst du ruhig mutig sein mit dem Schnitt. Für eine High Waist-Jeans musst du keine Größe 36/38 haben. Erst ein runder Po und Hüften machen den Look richtig interessant und schick. Wichtig ist am Ende natürlich, dass du dich wohl fühlst.

Lerne dich neu kennen

Du siehst, wie du dich kleidest, hat auch eine ganze Menge damit zu tun, wie gut du dich kennst. Was bist du für ein Typ? Bist du eine Frau zum Pferde stehlen und liebst Kapuzenpullover? Dann ist das dein perfektes Outfit und du bist in deinem Wohlfühl-Look wunderschön. Vielleicht bist du aber auch eine elegante Person und zur Zeit frustriert, weil der Kinderalltag dich zu Outdoor-Jacke und Latschen zwingt. Dann bring ein bisschen Gefunkel in deinen Alltag und trag Kostümjacke und Perlenohrringe zu Jeans.

Klar, es gibt wichtigerer Dinge als Kleidung. Aber es kann Spaß machen, auf die Suche nach sich selbst zu gehen, sich anzunehmen, wie man ist und das beste daraus zu machen. Es gibt da diesen Fotobildband für Mädchen, der den Untertitel trägt: am schönsten sind wir, wenn wir niemandem gefallen wollen. Mit der Mode ist es ähnlich, aber es gibt noch einen Zusatz: am schönsten bist du, wenn du niemandem gefallen willst, nur dir selber. Ich hoffe, dir hat das Kleiderschrankprojekt Spaß gemacht. Mein Ziel war es nicht, dich zu einer Modepuppe zu machen. Wenn ich dir ein klein wenig helfen konnte, dass du künftig besser weißt, was du gerne trägst, nicht mehr zu viele Fehlkäufe tätigst, Spaß an Kleidung und vor allem mehr Zeit für wichtigere Dinge hast, dann bin ich super happy.

Übrigens habe ich mich so riesig über das Foto einer Freundin gefreut, die mir ihren sortierten Kleiderschrank fotografiert hat. Wenn du Lust hast, schick mir doch auch ein Bild oder erzähl mir, wie es bei dir lief und ob meine Tipps geholfen haben.

Bleib fröhlich und unperfekt,

deine Laura

(Werbung) Das Kleiderschrankprojekt – finde deinen Stil!

Teil 3 von 4

Weiter gehts mit unserem Kleiderschrankprojekt. Vielleicht hast du bereits deinen Kleiderschrank ausgemistet und dir neue Inspirationen für deinen ganz eigenen Stil geholt? Wenn nicht, kein Problem. Du kannst alles noch mal in den beiden ersten Texten nachlesen. Falls doch, sind wir jetzt auf dem besten Weg, deine ganz persönliche und individuelle Garderobe zusammenzustellen. Es lohnt sich, auch wenn du ein wenig Arbeit investieren musst, denn mit all den Infos, die du sammelst, bastelst du ganz automatisch an einer Grundlage für deinen optimal bestückten Kleiderschrank und bist für den nächsten Shopping-Trip gewappnet. Dabei hast du dann immer deinen persönlichen detailierten Katalog all deiner Vorlieben, der dich vor Fehlkäufen bewahren wird. Das spart dir Geld, Zeit und Nerven, ich verspreche es dir!

Welche Vorbilder hast du?

Nun aber los! Hast du eifrig gepinnt oder Inspirationen aus Zeitschriften zusammengesammelt? Vielleicht ist dir dabei aufgefallen, was dir genau gefällt. Sind die Outfits eher sportlich, elegant, schick? Und welche Schnitte scheinen dir zuzusagen? Nun kann es ja sein, dass du bereits viele Outfits mit deinen Kleidern aus dem Schrank zusammenstellen kannst. Am besten, du notierst dir die Kombination oder machst ein Foto. Hefte das direkt an deinen Kleiderschrank – et voilá: du hast die erste perfekte Kombi für dich gefunden. Ich rate dir generell, weniger nach einzelnen Kleidungsstücken zu suchen als nach ganzen Outfits. Ich selber hatte oft schöne Stücke im Schrank, die ich aber nicht zu kombinieren wusste. Wenn du mal einen Blick in meine Sammlung werfen magst, schau einfach mal auf mein Pinterest-Board. Ich habe mir meine Favoriten ausgedruckt und sie in die Tür meines Kleiderschranks gehängt.

Kombis nachbauen

Vielleicht hast du nun auch Outfits gesammelt, die du teilweise „nachbauen“ kannst. Oft ist die Wirkung eines tollen Looks nämlich abhängig von Accessoires oder einzelnen, erlesenen Teilen. Könnte ja sein, dass dir Kombis mit auffälligen Schals gefallen, die Handtasche den Style abrundet oder dich viele Bilder ansprechen, auf denen Frauen einen weichen Wollmantel tragen. Notier dir diese Keypieces auf deine Einkaufsliste. Kann sein, dass du nur ein paar Anschaffungen machen musst und dein Kleiderschrank ist perfekt.

Alles neu?

Wenn dir Outfits gefallen, die so gar nicht mit deiner jetzigen Garderobe übereinstimmen, ist das auch nicht so schlimm. Keine Angst, du musst auf jeden Fall nicht sofort eine Menge Geld investieren, um deine gesamte Garderobe umzukrempeln. Gleiche noch einmal ab: die Teile, die dir gefallen, passen die auch wirklich zu deinem Alltag? Wenn du wie ich Kinder hast und mit ihnen viel zusammen bist, aber total auf schicke Büro-Styles stehst, ist es sicher nicht so klug, alle Jeans und Shirts auszumisten und Röcke und Blusen anzuschaffen. Aber du könntest mit einem einzigen Outfit beginnen und gucken, ob es sich im Alltag bewährt. Vielleicht stellt sich heraus, dass deine alte Garderobe doch ganz gut funktioniert und du schlichte Shirts lieber mit hochwertigen Tüchern oder einem edlen Gürtel aufwertest. Übrigens habe ich da noch einen Tipp für dich. Mir geht dieser ewige Jeans-Schlabber-Look manchmal gewaltig auf die Nerven. Dann gucke ich, welche meiner besonderen Teile ich einfach auch im Alltag anziehen kann. Jeansjacke über schwarzen Jumpsuit, edler Rock zu derben Doc Martens, Seidentop unter die Strickjacke – du wirst sehen, dass du auch im Alltag fein sein kannst und die schönen Sachen liegen nicht nur im Schrank herum.

Komplett-Veränderung

Wenn du dich echt von Kopf bis Fuß verändern möchtest, dann nimm eine Liste und schreib alle Kleider auf, die du haben möchtest und mache eine Einteilung nach Dringlichkeit. Nimm dir viel Zeit und fang mit ein paar wenige Teilen an. Wünsch dir zum Geburtstag die neue Jacke, mit der du liebäugelst oder spar immer mal wieder ein paar Euros. Übereile nichts und fall nicht in einen Kaufrausch, sondern habe das Ziel im Blick. Nach und nach wird sich der Inhalt deines Schranks von selbst ändern wenn du weißt, in welche Richtung es gehen soll.

Richtig shoppen

Noch einen Tipp möchte ich dir geben: ist dir aufgefallen, dass du am liebsten in Jeans und Tops rumläufst und darüber eine kuschelige Jacke trägst? Dann kauf dir doch einfach noch ein paar Jeans und mehr von deinen Lieblingstops. Wer sagt denn, dass du 20 verschiedene Looks im Schrank haben musst? Wichtig ist, dass du dich wohl fühlst. Niemand wird auffallen, dass sich deine Garderobe immer gleicht, aber du fühlst dich eben in genau diesem Outfit gut und musst nicht aus Mangel an Shirts Kleider anziehen, die du eigentlich nicht magst.

Egal, ob nun einfach nur Shirts und Jeans auf deinem Einkaufszettel stehen, du dir ein paar Keypieces dazu kaufen willst oder wirklich eine ganze Menge neu anschaffen möchtest, rate ich dir eines: kauf nie schnell und ohne zu überlegen. Mach dir Gedanken über den Stoff, den Schnitt, die Farben und auch, wieviel Geld du überhaupt zur Verfügung hast. Überleg dir außerdem ein paar Mantras für den Einkauf. Damit du weißt, was ich damit sagen will, verrate ich dir meine:

  • Renn nicht jeder Mode hinterher. Kauf lieber Kleider, die dir lange gefallen
  • Kauf keine verrückten und auffälligen Teile. Die kannst du schwer kombinieren und in ein paar Monaten magst du sie sowieso nicht mehr
  • Halte dich an dein Farbschema: Hauptfarben Weiß/Hellgrau/Schwarz/Dunkelblau, dann gerne auch mal Azurblau, Kobaltblau, Beerentöne, Olive oder Rot. Sei vorsichtig mit Rosa und kaufe niemals Grün
  • Kaufe keine Stoffe, die du bügeln musst und viel Mühe machen
  • Nimm dir Zeit, die Stoffqualität zu prüfen und kauf lieber weniger, dafür hochwertig. Kein Stretch in Jeans, die leihern sonst aus. Vorsicht vor Pilling und dünnen Stoffen, in die der Reissverschluss der Hose Löcher reißen kann
  • Finger weg von Schnitten die rutschen, an denen du rumzubbeln musst oder die nicht perfekt sitzen

Nimm dir Zeit

Wenn du dir Teile online bestellst, dann nimm dir in Ruhe Zeit, um sie anzuprobieren. Ich mache das abends, wenn die Kinder im Bett sind. Schau, ob du Kleidung zum Kombinineren hast, wie sich die Sachen angezogen anfühlen und ob die Größe stimmt. Mein größtes Problem ist und war, dass ich was überstülpe und nach zwei Sekunden denke: mmh, passt und sieht gut aus – nehm ich. Nachher war es dann doch nicht so gut und das Teil lag im Schrank, wie ärgerlich!

Online shoppen

Du suchst nach einem schönen Online-Shop? Ich gucke gerne bei Fashion ID. Dort habe ich mich ein wenig in ein dunkelblaues Strickkleid verguckt und überlege noch, mit welchen Jacken ich es gut kombinieren kann. Gehe auch beim Online-Shopping mit Bedacht vor und bestell dir lieber nicht einen ganzen Haufen Kleidung in verschiedenen Größen. Die Umweltbilanz ist vor allem dann schlecht, wenn viel Ware zurückgeschickt wird. Wenn nicht, gleicht sich das Online-Shopping in etwa mit einem Trip per Auto in die Stadt aus.

Live im Laden

Wenn du im Laden bist, gilt das gleiche: nimm dir Zeit! Dreh dich in der Kabine herum, schau dich von hinten an und setz dich. Nimm doch ein paar Kleidungsstücke von zuhause mit, für die du Kombinationen suchst und bitte ruhig auch eine Verkäuferin um Hilfe. Manchmal hast du Glück und sie hat tolle Ideen. Ich war mal im Breuninger in Stuttgart und da hat mich eine Dame eine halbe Stunde beraten, wie ich eine kurze Latzhose gut kombinieren kann. Mit vielen neue Ideen und ganz begeistert von der Inspiration bin ich nach Hause gegangen und trage diese Hose wirklich dauernd.

Hast du etwas gekauft, lass den Zettel noch dran und trage es eine halbe Stunde zur Probe. Bist du nicht sicher, mach ein Foto, frag eine Freundin und gib es im Zweifelsfall zurück. Behalte keine Klamotten, weil du vielleicht nach der Diät hineinpasst, eventuell irgendwann mal den Mut aufbringst, sie zu tragen oder aber denkst, dass bestimmt eine Zeit kommt, in der das Teil zu deinem Leben passt.

Übrigens macht es total viel Spaß, auf ein wertvolles Teil zu sparen. Ich habe eine Liste mit ein paar schönen Dingen, die teuer sind und die ich mir nicht einfach so leisten kann. Ich spare das Geld und irgendwann gönne ich mir das Teil. Und weißt du was? Manchmal gefällt es mir nach ein paar Wochen, in denen es auf meiner Liste steht, sowieso nicht mehr und ich kann es streichen. Juchuu, wieder ein Fehlkauf weniger. Momentan steht dort eine neue Sonnenbrille, eine schicke Handtasche und besondere Birkenstock-Sandalen. Aber gestern war ich in Stuttgart shoppen und habe mir einen neuen Mantel gekauft, der auch noch im Sonderangebot war. Zuhause habe ich ihn anprobiert und er darf bei mir einziehen. Ein schwarzes Top dagegen geht wiedere zurück in den Laden. Irgendwie hat es mich nicht überzeugt.

So, nun wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Einkaufen. Kaufe behutsam und bedacht und denke jedes Mal an deine Kleiderschrank-Party: nur die wirklich interessanten Gäste haben Eintritt. Zutritt verboten für schwierige Fälle, Billigzeug und unbedachte Trends.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Laura live! Wenn du auch auf Instagram unterwegs bist, freue ich mich total, wenn du Lust hast mir zu folgen. Ich erzähle auf meinem Kanal jeden Tag ein paar Kleinigkeiten aus meinem Leben als Dreifach-Mama in den Instastorys und übe mich darin, schöne Fotos zu schießen.

Das Kleiderschrankprojekt – finde deinen Stil!

Teil 2 von 4

Weiter gehts mit unserem feinen Projekt rund um deine ganz persönliche Garderobe. Vielleicht hast du ja in der letzten Woche deinen Schrank ordentlich durchgemistet? Falls nicht, findest du hier die Anleitung dazu. Falls doch, stehst du jetzt im besten Fall vor einer ganz passablen Auswahl und trägst alle Kleider gerne. Behalte wirklich nur die Sachen, die dir an dir gefallen. Sollte nicht mehr so viel übrig bleiben, ist es auch nicht schlimm. Wir kommen mit viel weniger Kleidern aus, als wir denken und mit kleinen Kindern wäschst du doch vermutlich sowieso häufig, oder?

So erhältst du Hinweise auf deinen ganz persönlichen Kleiderstil

Jedenfalls kannst du von den übrig gebliebenen Sachen sehr gut auf deinen eigenen Stil schließen. Erkennst du ein Farbmuster? Liebst du vielleicht bunte Farben, magst du es eher gedeckt oder stehst du total auf knalliges Rot? Dann hast du schon einmal die ersten Hinweise. Interessant sind auch die Stoffe! Könnte ja sein, dass du nur Baumwollteile hast, Seide über alles liebst oder gerne Wolle trägst. Notiere dir auch das, denn mit all diesen Infos kaufst du später in unserem dritten Schritt anders und bewusster ein, das verspreche ich dir! Jetzt guckst du auch mal danach, was eigentlich alltagstauglich ist. Denn wenn du Seide liebst, aber drei kleine Kinder hast, musst du dir vielleicht eingestehen, dass die Seidentops momentan nur deinen Blick auf das Wesentliche verstellen und irgendwann bessere Zeiten für sensible Stoffe kommen. Das passt aber im Moment einfach nicht in deine Garderobe. Das gleiche betrifft Schuhe. Was bringt es dir, wenn du High Heels und Stiefel lagerst, sie aber nie trägst? Ich schlage dir vor, diese Kleidung auszuräumen und im Keller zu lagern. Es kann aber auch sein, dass du ein paar Büro-Outfits brauchst, die feiner sein müssen. Oder du arbeitest an der frischen Luft? Du siehst, die Umstände deines Lebens, dein Beruf und ob du Mutter von kleinen Kindern bist, beeinflusst deine Garderobe maßgeblich.

So sieht es bei mir aus

Meine Analyse nach dem Ausmisten war die: ich trage im Moment keine Bürooutfits und habe auch keine Lust zu bügeln. Daher kamen alle Blusen und schicke Röcke in eine Kiste mit Mottenpapier auf den Speicher. Es gab auch ein paar Teile, die mal teuer waren, die ich aber nie angezogen habe. Von denen habe ich mich dann getrennt, auch wenn es weh tat. Ein paar altmodische Schnitte, grelle Fehlkäufe oder kratzige Teile mussten ebenfalls die Party verlassen, auf der nur noch wirklich geliebte Gäste Eintritt haben. Mir fiel hinterher auf, dass ich wohl eher der klassische Typ bin. Ich mag enge Jeans oder Jeans mit hohem Bund, T-Shirts, lange Strickjacken, lockere Kleider und Leggings. Meine Farben sind vor allem schwarz, grau und weiß, aber ich finde auch kobaltblau oder knallrot an mir gut. Außergewöhnliche Trendteile, Spitze, knallbunte Kombis und anspruchsvolle Sachen, die viel Pflege bedürfen, sind dagegen nicht so mein Ding. Mir haben diese Analysen im letzten Jahr viel gebracht, denn eine verrückte Jacke, die ich in einer Zeitschrift cool fand, habe ich wieder weggehängt. Auch Polyester-Blusen sind für mich nun tabu, genauso wie Seide oder leicht knittriges Material. Absätze trage ich auch nicht, dafür bin ich zu oft auf matschigen Spielplätzen unterwegs.

Outfits festhalten

Hast du vielleicht auch den Tipp befolgt, jeden Tag ein Foto von deinem Outfit zu machen? Ich jedenfalls fand diese Idee klasse, denn mir ist noch schneller klar geworden, was mir steht und was nicht. Von einer Leggings im Tigermuster konnte ich mich irgendwie nicht trennen. Aber als ich mich dann damit auf einem Bild gesehen habe, musste ich fast lachen, so bescheuert sah es aus. Eine Strickjacke dagegen hat mir dann ganz gut an mir gefallen und ich behalte sie. Was auch nicht schlecht ist: es gibt manchmal Tage, da bist du vielleicht selber überrascht über diese Kombination, die du da trägst und fühlst dich pudelwohl. Mach ein Bild, drucke es aus und häng es in die Tür deines Kleiderschranks. Dann hast du ganz bald eine kleine Sammlung von schönen Outifts, in denen du dich auf jeden Fall wohl fühlst.

Geht gar nicht, oder?

Pin up

Und jetzt bekommst du eine neue Aufgabe! Du hast nun eine gute Grundlage für deinen ganz eigenen Stil und weißt, welche Farben und Stoffe du magst und welche Kleidung zu deinem Alltag passt. Nun brauchst du lediglich einen Internetzugang und einen Pinterestaccount. Den kannst du dir kostenlos erstellen. Auf Pinterest findest du Bilder und Inspiration zu allen möglichen Themen und natürlich auch zu Kleidern. Erstelle dir einen Ordner mit einem Wunschnamen, vielleicht „Mein Style“. Den kannst du auf geheim stellen, dann kannst nur du ihn sehen. Gib jetzt mal in die Suchleiste oben sowas wie „Frauen“ und „Style“ ein. Sammel dann alles, was dir auf den ersten Blick gefällt. Wenn du ein Ordnungsmonk bist, kannst du sogar noch Unterordner mit Titeln wie „Accessoires“, „Winter“, „Sommer“, „Hosen“ oder was auch immer erstellen.

Langsam merkt die Suchmaschine dann, welche Stilrichtungen dir gefallen und schlägt dir immer mehr Outifts vor, die in deine Richtung gehen. Es macht echt total viel Spaß und du kannst sammeln, was das Zeug hält. Minimum sind 30 Pins, ok? Im nächsten Schritt guckst du dir deine Sammlung noch einmal kritisch an und haust die Kleiderkombis raus, die nach deiner ersten Analyse nicht zu dir passen. Was ist übrig geblieben? Findest du ein Schema? Sind vielleicht ein paar Kombinationen dabei, die du mit deinen eigenen Kleidern zusammenstellen kannst? Oder fehlen lediglich ein paar Accessoires? Ich pinne gerne abends auf dem Sofa mit einem Becher Tee oder einem Glas Wein. Wenn du mal in meinem Pinboard vorbei schauen möchtest, hier ist es:

Du kannst mir gerne folgen und schauen, was ich mir in der nächsten Zeit so zusammenpinne. Vielleicht findest du die eine oder andere Inspiration? Auf jeden Fall freue ich mich, wenn du dabei bist. Erzähl mir gerne in den Kommentaren oder auf Instagram unter dem Hashtag #meinklamottenrezept von deinen Erfahrungen. Vielleicht hast du auch selber ein paar Tipps parat oder kennst einen schönen Online-Shop?

So gehts weiter

Nächste Woche verrate ich dir dann, wie du dir deine eigenen Klamottenrezepte erstellst. Das sind Grundlagen für Outfits, nach denen du dann ganz einfach kombinieren kannst. Außerdem gebe ich dir ein paar wichtige Tipps zum Kleidershoppen. Ziel wird es sein, deine Garderobe mit ein paar Teilen, die genau zu dir passen, zu vervollständigen. Und damit da garantiert keine neuen Fehlkäufe dabei sind, verrate ich dir ein paar Shopping-Geheimnisse. Übrigens findest du auf dem Blog Rosanisiert einen interessanten Text über Anitas Capsule Wardrobe und auch Sunray vom Blog Theorganizedcardigan hat eine Anleitung für eine  minimalistische Garderobe erstellt. Meine Ideen basieren übrigens alle auf dem Buch Anuschka Rees, Das Kleiderschrankprojekt. (Affiliate Link)

Und nun wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Pinnen, Ausmisten, Kombinieren und Fotografieren.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Laura live! Wenn du auch auf Instagram unterwegs bist, freue ich mich total, wenn du Lust hast mir zu folgen. Ich erzähle auf meinem Kanal jeden Tag ein paar Kleinigkeiten aus meinem Leben als Dreifach-Mama in den Instastorys und übe mich darin, schöne Fotos zu schießen. Außerdem poste immer mal wieder mein Outfit des Tages.

Das Kleiderschrankprojekt – finde deinen Stil!

Teil 1 von 4

Ich habe es schon öfter in den Instastorys erwähnt: im März geht es los, das große Kleiderschrankprojekt! Bereits im letzten Jahr habe ich hier und hier dazu geschrieben und weil es mir so viel Spaß gemacht hat, starte ich noch einmal durch. Ich wollte dich mit meinem großen Entspannungsprojekt ein wenig inspirieren, um etwas gelassener durchs Leben zu gehen, denn wir Eltern haben ziemlich viel zu tun und oft sind deshalb die Nerven blank. Das möchte ich mit meinem Projekt gerne ein ganz kleines bisschen ändern. Im Januar habe ich Sport und Meditation in meinen Alltag integriert und im Februar Haushalts- und Ordnungshacks ausprobiert. Nun geht es an den Kleiderschrank. Was hat Entspannung denn mit Klamotten zu tun, fragst du dich jetzt vielleicht. Pass auf, ich erkläre es dir:

Wir alle müssen uns ja zwangsläufig mit dem Thema Kleider befassen. Ob wir Mode nun gerne mögen (ich so: Yeaaaar!) oder nicht – etwas anziehen und hin und wieder was Neues einkaufen müssen wir schließlich alle. Die richtigen Kleider haben außerdem ganz viel mit Wohlfühlen zu tun, egal ob wir es gerne schick mögen, bequem, nachhaltig, elegant oder lässig. Vielleicht denkst du beim Thema Mode manchmal

  • Mist, der Schrank ist voll und ich habe nichts anzuziehen
  • Och neee, irgendwie fühle ich mich in diesen Klamotten nicht wie ich selbst
  • Warum sehen andere immer so klasse aus und ich fühle mich wie in er falschen Haut
  • Oh man, dauernd wahllos Klamotten einzukaufen ist ganz schön teuer
  • Ich kaufe oft Teile, die mir dann kurz darauf nicht mehr gefallen

Ich jedenfalls habe mir all diese Fragen dauernd gestellt und mit Hilfe eines Buches, das ich letztes Jahr gelesen habe, meine Probleme gelöst. Klamotten sind für mich kein Stress mehr, weil ich nun weiß, was ich mag, was mir steht und was ich kaufe. Ich habe mir Gedanken über meinen Stil gemacht, über die Farben, die ich mag und auch darüber, von welcher Mode ich besser die Finger lassen sollte. Herausgekommen ist mein ganz eigener Stil und eine kleine Anleitung, die ich im Kopf durchgehe, wenn ich mir ein neues Stück kaufen möchte. Mit dieser kleinen Anleitung kaufe ich nun weniger, bewusster und kritischer. Ich habe im letzten Jahr ziemlich viele Sachen, die ich anfangs klasse fand, wieder zurückgegeben oder gar nicht erst gekauft. Denn eines ist mir bewusst geworden: ich shoppte früher viel Kleidung und sortierte aber genauso viel wieder aus. Das ist schlecht für die Ökobilanz, für den Geldbeutel und das Gewissen.

Kleiderschrankprojekt

Eine Garderobe nur für dich

Und nun möchte ich dir zeigen, wie du mit einer Garderobe, die genau zu dir passt, viel weniger Stress im Leben hast. Wir sortieren gemeinsam den Kleiderschrank aus, schauen uns die Lieblingsteile an, fragen uns, was uns steht und worin wir uns wohl fühlen, sammeln bei Pinterest Inspirationen, erstellen unsere ganz persönlichen Klamottenrezepte und kaufen vielleicht das eine oder andere Stück. Das Ziel soll am Ende des Monats sein, dass du dich kaum noch mit dem Thema Klamotten beschäftigen musst und dich in jedem Outfit wohl fühlst, das du aus dem Schrank ziehst. Hast du Lust? Dann los!

Um mitzumachen musst du weder eine Top-Figur haben noch musst du meinen persönlichen Klamottengeschmack gut finden. Es geht nur um dich und wenn du hier von Bildern von mir zugeschüttet wirst, dann nur, um dir anschaulich zu machen, wie ich zu meinem eigenen Stil gefunden habe. Ich werde immer samstags dazu bloggen, damit alle Leser, die das Thema absolut Nullinger interessiert, Bescheid wissen und die Seite meiden können. Dazu gibts Bilder auf Instagram, kleine Videos in den Storys und ein paar Tipps auf Facebook. Natürlich wäre auch ein Austausch ganz wunderbar, in dem du mir von dir erzählst: schreib mir gerne über die Kommentare oder poste ein Bild auf Instagram, Facebook oder Twitter mit dem Hashtag #meinklamottenrezept. Und falls du dir sofort dieses wunderbare Buch zulegen möchtest, hier ist der (Affiliate)Link dazu: Anuschka Rees, Das Kleiderschrankprojekt.

#meinKleiderschrankprojekt
Anuschka Rees: Das Kleiderschrank-Projekt, Dumont Verlag 2016

Aufgabe eins: Ran an den Schrank

Für diese Woche stelle ich dir eine Aufgabe. Nimm dir eine Stunde Zeit und einen großen Spiegel, lade vielleicht sogar eine Freundin ein. Ich habe letztes Jahr meine Schwester um Hilfe gebeten. Dann machst du deinen Schrank auf und holst alle Klamotten heraus. Ja, wirklich alle. Die Schubladen mit Unterwäsche und Socken kannst du dir später vornehmen, aber Hosen, Shirts, Pullover, Kleider, Schuhe, Jacken – alles raus damit und auf einen Haufen. Jetzt gehst du jedes einzelne Teil durch und stellst dir diese Fragen:

Ziehe ich es gerne an, fühle ich mich darin wohl? Kann ich es schön mit anderen Sachen kombinieren und ist es noch in einem guten Zustand? Habe ich es im letzten Jahr getragen und passt es zu meinem Alltag (mit Kindern)? Wenn du alle Fragen mit ja beantworten kannst, darf es zurück auf den Bügel und in den Schrank. Stell dir den Schrank vor wie deine Geburtstagsparty. Hier haben nur ausgewählte und lieb gewonnene Gäste Eintritt!

Kannst du eine der Fragen mit Nein beantworten? Dann leg das Teil auf einen von zwei Haufen: der erste Haufen ist der mit Kleidern, die du verkaufst/wegwirfst/verschenkst. Der andere Haufen ist der Fragezeichen-Haufen. So gehst du nun Stück für Stück durch. Probier so viele Teile wie möglich an und sei ehrlich zu dir selbst. Wenn Klamotten teuer waren, ist das kein Grund, sie sinnlos im Schrank hängen zu haben. Sieh den Fehlkauf als kleines Lehrstück und sei nicht traurig, denn wir lernen in den nächsten Wochen noch, wie du garantiert keine Kleiderleichen mehr anhäufen wirst.

Wenn du fertig bist mit der Anprobe, widmest du dich dem Fragezeichen-Haufen. Bei welchen Gelegenheiten könntest du die Teile tragen? Sind sie überhaupt alltagstauglich? Vielleicht fällt dir doch eine gute Kombination mit Klamotten ein, die im Schrank hängen. Wenn das der Fall ist, häng das Stück auf einen Bügel und ordne diesen falsch herum in den Schrank. Du wirst schnell merken, ob sich hier doch eine Kleiderleiche eingeschlichen hat, wenn das Stück nach drei Wochen immer noch so rum hängt. Ich habe auch mal ein Foto von mir in den Sachen gemacht. So habe ich immer schnell gemerkt, ob ich das Teil gut an mir finde und es nach LAURA aussieht oder nicht. Wenn du es auch nach drei Wochen nicht anziehen mochtest, weg damit! Es ist kein guter Gast auf deiner Klamottenparty…

Alle anderen Stücke, bei denen du nicht sicher bist, packst du in eine Kiste und stellst sie auf den Schrank oder unter das Bett. Wenn du all diese Teile ein halbes Jahr nicht vermisst, können sie allesamt weg. Übrigens kannst du auch bei T-Shirts, Leggings und Tops so vorgehen. Verbanne all die Teile, die fusseln, löchrig sind oder an denen sich kleine Fadenknötchen gebildet haben. Wenn du sowieso gerade in Schwung bist, kannst du direkt Socken, Strümpfe und Unterwäsche durchschauen und nach dem selben Plan vorgehen.

Was bleibt übrig?

So, nun hast du eine Schrank mit vielen Kleidern, die du gerne magst. Schau dir die Auswahl mal genauer an. Kannst du ein Schema erkennen? Ist alles schön bunt oder eher farblich gedeckt? Gibt es ein paar Farben oder Stoffe, die überwiegen? Wieso magst du diese Teile so gerne? Wenn du Muße hast, mach dir ein paar Notizen. Du hast nun schon viele Hinweise auf deinen eigenen Stil bekommen und weißt eine grobe Richtung deiner perfekten Garderobe. In der kommenden Woche trägst du einfach nur diese ausgewählten Kleider und machst jeden Tag ein Foto von dir oder von der Auswahl. Das geht mit dem Handy ja ganz schnell. Und nächsten Samstag sehen wir uns wieder.

Ich habe letztes Jahr eine ganze Menge aussortiert und der kritische Blick meiner Schwester hat mir dabei geholfen. Mir wurde außerdem klar, dass ich nur Kleider trage, die auch zu meinem Alltag passen. Eine Seidenbluse bügle ich niemals und empfindliche Stoffe sind mit kleinen Kindern sowieso schwierig. Auch tief sitzende Jeans mag ich nicht mehr, genauso wenig wie Kleider in Rosa- oder Grüntönen. Auch dieses Jahr habe ich in Vorbereitung auf das Projekt aussortiert und es sind nur drei Teile, die ich nicht mehr mag. Ich war richtig stolz, denn mein Kleiderschrankprojekt hat wirklich etwas bewirkt und ich freue mich sehr, wenn es dir genauso geht.

Jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Aussortieren!

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Laura live! Wenn du auch auf Instagram unterwegs bist, freue ich mich total, wenn du Lust hast mir zu folgen. Ich erzähle auf meinem Kanal jeden Tag ein paar Kleinigkeiten aus meinem Leben als Dreifach-Mama in den Instastorys und übe mich darin, schöne Fotos zu schießen. Außerdem plane ich mit dir mein Kleiderschrankprojekt und poste immer mal wieder mein Outfit des Tages.