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Kinder ins Bett bringen

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„Du, ich habe nächste Woche eine Weihnachtsfeier und komme erst spät nach Hause.“ Wenn Anton mit Nachrichten wie dieser nach Hause kommt, steht mir der Schweiß auf der Stirn. Kinder ins Bett bringen ist bei uns ein Ritual, das wir gut im Griff haben, weil wir zu zweit sind. So können wir uns prima aufteilen und Anton übernimmt seit jeher die Haupfaufgabe, den zweijährigen Oskar ins Reich der Träume zu geleiten. Wenn ich dann an einem Abend für alle zuständig bin, ist mir schon morgens Angst und Bange. Warum es am Ende meist nicht so schlimm ist wie gedacht und wie ich das dann anstelle, erzähle ich dir heute. Die Tageschallenge: Kinder ins Bett bringen Eltern, die sowieso abends alleine sind, verstehen mein Problem nicht. Drei Kinder ins Bett bringen, was hat die eigentlich? Wir machen das jedenfalls im Zweierteam und haben sogar dann noch so manche Hürden zu überwinden.…

Warum Kinder nicht einschlafen können Die letzte Stunde ist unter Eltern besser bekannt als die Rushhour des Tages: Kinder bettfertig machen, widerspenstige Mädchen zum Zähne putzen überreden, eine Runde Sandmännchen anschalten, Bücher vorlesen, Fragen beantworten, singen, Rücken kraulen, Küsschen geben, zudecken, Licht ausmachen und Ruhe brüllen. Jetzt habe ich es mir gemütlich gemacht, sitze in Jogginghose vor dem Fernseher und knabbere Nüsse. Es könnte so schön sein: zwei Stunden Ruhe und Zeit um zu tun, was ich möchte. Was aber nun folgt, dürfte manchen Eltern bekannt vorkommen… Abends, halb neun in Deutschland Heute schreibe ich hier zehn Gründe nieder, warum unsere Kinder abends nicht einschlafen können. Es kommt vor, dass die Kinder alle zehn an einem einzigen Abend abarbeiten, immer schön nacheinander. So zieht sich die Einschlafzeit über knapp zwei Stunden hin und die Lieblinge schlafen genau dann seelenruhig, wenn Klaus Kleber die Spätnachrichten spricht und Papa auf dem Sofa…

Wie bringe ich meine kleinen Kinder ins Bett, wenn ich abends alleine bin? Das fragte Bella vom Blog FamilieBerlin und rief zur Blogparade unter dem Hashtag Huschhusch auf. Erst kürzlich habe ich mich das Gleiche gefragt, als Anton abends nach Feierabend noch einen wichtigen Termin hatte. Mir stand der Schweiß auf der Stirn, und das schon ab dem frühen Morgen. Wie schaffe ich es nur, Baby Oskar ins Bett zu bringen, und mich dann auch noch um die beiden Großen zu kümmern? Zähne putzen, Geschichte lesen, Rücken kraulen, Wasserbecher auffüllen und all die anderen Punkte abzuarbeiten, auf dem Weg zum Ziel: Ruhe im Haus und drei friedlich schlummernde Kinder? Ich verrate es schon mal: alles hat gut geklappt, denn das Ende vom Lied ist immer das gleiche. Mütter machen sich zu viele Sorgen, und 85 % aller pessimistischer Prognosen treffen niemals ein. In diesem besonderen Fall bin ich mir sicher,…

Prolog Zu Hause setzt bereits der Abendwahnsinn ein, Die Kleine rollt sich gleich mit hohen, spitzen Schrei‘n In einen Vorhang ein zu einem dicken Ball‘n Und läßt sich samt Gardine auf den Boden fall‘n. So heißt es in Reinhard Meys Lied „Aller guten Dinge sind drei“, die Hymne für alle fünf- und mehrköpfigen Familien. Wie wahr sind seine Worte, und besonders der Begriff „Abendwahnsinn“ trifft es und geht mir jeden Tag ab ca. 17:30 Uhr durch den Kopf. Ehrlich gesagt möchte ich gerne um diese Zeit das Haus verlassen und erst wieder gegen 21 Uhr eintreffen, geht aber leider nicht. Anton wäre vermutlich ein wenig verärgert. Und so möchte ich euch heute gerne von gestern erzählen, denn am ersten Juni steigerte sich der Abendwahnsinn zum Ausmaß einer griechischen Tragödie in drei Akten, um deren Handlungsplot uns Aristoteles und Co beneidet hätten. Erster Akt: bitte zum Essen kommen! Gerade noch hatten…

Es gibt ein Elterngesetz, dessen Gültigkeit ich am eigenen Leib erfahren konnte. Ich bin mir sicher, dass es hierfür auch eine mathematische Formel gibt. Aber um es für Alle verständlich zu erklären: jedes zweite Kind schläft schlecht, in Ausnahmefällen auch jedes zweite Kind schläft gut.  Wir wurden mit Jimmy ganz schön verwöhnt. Ok, die ersten acht Monate hatte er alle zwei Stunden Hunger, tags wie nachts. Aber die Säuglingszeit darf man nicht mitzählen. Nachdem aus einem Jimmy-Säugling ein Jimmy-Kleinkind wurde, schlief er wie ein Murmeltier. Wir brachten ihn in sein Bettchen im Kinderzimmer, sangen ein Lied, zogen die Spieluhr auf und verließen den Raum. Nachts stand ich nur noch auf, um zu schauen, ob Jimmy noch atmete. Ansonsten konnten wir nahezu sieben wunderbare Stunden durchschlafen. Dann kam Luise, und die Säuglingszeit begann erneut. Nach den bekannten acht Monaten durften wir uns ein paar Wochen über ein zweites Schlafwunder freuen. Das…