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Adventszeit, schöne Zeit, oder? Ehrlich gesagt, fand ich die letzten Jahre die Adventszeit eher gar nicht schön, denn wir hatten als Eltern immer eine Menge um die Ohren. An Weihnachten sind wir dann regelmäßig völlig ausgelaugt in ein Schlafkoma gefallen und haben den Dezember zum zweitschlimmsten Monat erklärt. Der wird nur noch mit dem Juni getoppt, der uns mit Sommerabschiedsfesten fast erschlägt. Volles Programm im Dezember Ende November hatte ich eine To-Do-Liste, die jeden Großkonzern-Manager beeindrucken würde. Einen Adventskranz binden, zwei Kalender mit Kleinigkeiten füllen, Nikolaus-Deko basteln, Plätzchen backen, Geschenke besorgen, Weihnachtsmarktschichten koordinieren und die Wohnung dekorieren – richtiger privater Mega-Stress war das für mich und Freude hat mir das nicht mehr bereitet. Im Dezember haben Anton und ich dann Kuchen für die kleinen und großen Weihnachtsfeiern gebacken und uns die Klinke in die Hand gegeben, weil immer einer irgendwo unterwegs war. Nebenbei haben wir Geschenke geshoppt und Adventstürchen besucht,…

Meine Mütterkur neigt sich nun dem Ende zu und ich möchte dir gerne erzählen, warum die drei Wochen für mich unglaublich schön und wichtig waren. Vielleicht kommst du auch auf die Idee, eine Kur zu machen. Vielleicht aber inspiriert dich der eine oder andere Gedanke, um ein wenig Mütterkur in deinen Alltag zu bringen. Nun aber von vorne. Weshalb habe ich das gemacht, wie liefs und was habe ich gelernt? Meine Auszeit: warum eine Mütterkur? Jetzt, während ich hier auf meinem Bett in meinem schönen Zimmer sitze, sehe ich es noch deutlicher: der Alltag mit Kindern ist bunt und aufregend und bereichernd, aber in eben diesem Maße anstrengend. Damit meine ich nicht, dass Kinder anstrengend sind, sie sind nunmal einfach Kinder. Anstrengend ist es, mit ihnen gut um- und achtsam auf sie einzugehen, bei den ewigen Streitereien nicht auszuflippen, ihren Alltag gut zu organisieren und all die Wehwehchen zu trösten…

Kindergeburtstag – handmade by Mama Vor ein paar Wochen hatte ich die Nase voll, und zwar vom Kindergeburtstags-Wahnsinn. Seit nun drei Jahren war ich mit der Orga der Partys und all dem Rundherum geschlagene drei Wochen beschäftigt, habe To-Do-Listen geschrieben, Torten gegoogelt und Partyspiele nachgeschlagen. In diesen drei Wochen Zeit hätte ich wohl auch den Business-Plan für ein mittelständisches Unternehmen erstellen, unsere gesamte Steuererklärung für die letzten vier Jahre machen oder einen kompletten Wohnungsumbau organisieren können. Aber heute muss eine Kindergeburtstagsparty ja Ausmaße haben wie der Tag der offenen Tür im Kanzleramt, und so spielte ich mit im „welche Mutter macht die fetteste Party“-Marathon. Dann saß ich an Luises Geburtstag inmitten eines Haufen Tülls, wollte eben noch ein paar Röckchen für die Motto-Party meiner Ballett-Maus knüpfen, der Kuchen sollte noch lila eingepinselt und die Tanz-Deko aufgehängt werden. Die Zeit lief und ich hatte noch einen Haufen zu tun, musste aber…