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Laura

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Das Leben mit kleinen Wackelzahnrebellen im Alter von 5 bis 10 Jahren ist spannend und schön, kann aber auch sehr anstrengend sein. Denn die Kinder akzeptieren unsere Erwachsenenregeln nicht mehr so einfach, sondern lieben es, alles zu hinterfragen. Das nervt ab und zu, aber letztendlich ist es auch toll. Wer will schon Kinder, die alles nur so hinnehmen und keine Fragen stellen? Wir haben in der Müttersprechstunde über das Leben mit Wackelzahnrebellen gesprochen und ich habe erzählt, wie wir zuhause Konflikte lösen, wie wir das mit dem Trödeln hinkriegen und wie Jimmy und ich Schwierigkeiten mit den Hausaufgaben beseitigt haben. Immer diese Diskussionen Erst heute morgen habe ich mit meiner Tochter, 6 Jahre alt, diskutiert. Sie wollte gerne die viel zu engen Turnschuhe anziehen. Ich fand bei der Hitze die Trekking-Sandalen für den Kindergarten besser. Die sind grau und grün und das findet Luise doof. „Es wird aber fast 40…

Weißt du, welchen Satz ich gar nicht mag? Ein Kind braucht seine Mutter! Natürlich ist der Inhalt richtig, jedes Kind braucht seine Mutter, ganz dringend sogar. Aber der Unterton, mit dem er gesagt wird, soll der Mutter manchmal einfach nur ein schlechtes Gewissen machen und wird oft auf die Zeit angewendet, die eine Mutter mit ihrem Kind verbringt. Zum Beispiel dann, wenn sie wieder oder länger arbeiten geht. Ungewohnt scheint es für viele Menschen zu sein, wenn beispielsweise eine Mutter die Hauptverdienerin ist und sich der Vater vornehmlich um das Kind oder die Kinder kümmert. In Westdeutschland ist das eine Seltenheit und doch ist jede Familie, die die üblichen Rollen einmal vertauscht, so wichtig und hat Vorbildfunktion, wie ich finde. Denn meiner Meinung nach kann sich ein Vater ganz genauso liebevoll um seine Kinder kümmern. Daher sollte der Satz heißen: „Ein Kind braucht seine Eltern.“ Warum Papas genauso liebevoll umsorgen…

Ich erinnere mich sehr gut daran wie es war, ein Kind zu sein. Daran, wie ich morgens mit meiner Schwester in der Küche auf einem Kissen auf dem Boden lag und warmen Kakao aus einer Flasche getrunken habe. Heute trinke ich keinen Kakao mehr, aber neulich nahm ich einen Schluck aus Oskars Becher und fühlte mich wie zurück gebeamt in meine Kindheit. Ich sah mich selbst, wie ich mich mit meiner Schwester zusammen verkleidete, wie die heiß geliebte Oma zu Besuch kam oder wir mit meiner Mama zusammen Weihnachtsplätzchen gebacken haben. LEGO DUPLO Steine im Wandel der Zeit Genau den gleichen Moment hatte ich neulich, als mir im Kinderzimmer beim Aufräumen mein altes Lego Duplo Feuerwehrauto in die Hände fiel. Sofort dachte ich daran, wie wir früher mit unserer riesigen Lego Duplo-Kiste spielten. Die haben wir von unseren großen Cousins geerbt und dabei war auch die LEGO DUPLO Feuerwehrwache. Besonders…

Wie wäre es mal mit den besten Haushaltstipps, fragte neulich eine Mutter auf Instagram, als ich wissen wollte, welche Themen für meine ZuschauerInnen interessant sein könnten. Gute Idee, denn vor allem mit Kindern gibt es immer eine ganze Menge zu tun! Was ich bei diesem Thema aber wichtig finde: Haushaltstätigkeiten können ungemein frustrierend sein. Hast du morgens aufgeräumt, sieht es abends wieder kürmelig aus. Sind die Fenster geputzt, packt garantiert eine kleine Hand mitten auf die Scheibe. Siehst du einmal den Boden der Schmutzwäschekiste, ist sie ein paar Stunden später wieder gefüllt. Es gibt leider kein Geld, kaum Anerkennung und das Projekt „Haushalt“ ist nie fertig. Darum sollten sich alle im Haus lebenden Menschen verantwortlich fühlen und sich die Arbeit teilen. Damit klar wird, was alles anfällt, empfehle ich dir, alle großen und kleinen Erledigungen drei Tage lang auf kleine Post-its zu notieren. Schnell wird klar, wie viel es zu…

.. und wie Caroline Rosales Buch „Sexuell verfügbar“ die Augen öffnet (Buchrezension) Neulich im Schuhgeschäft, Luise brauchte neue Sandalen. Mir gefielen die mit den bunten Kringeln, Luise fand die in Metallic-Rosa besser. Nach ein paar Überlegungen hin und her, nach Anprobieren und Probelaufen, schaute sie mich an und sagte: „Mama, ich nehme doch die bunten.“ „Welche findest DU denn schöner?“, fragte ich. Schüchtern zeigte sie auf die Sandalen in Rosa und genau die haben wir dann auch genommen. Mir ging ihr Blick nicht mehr aus dem Kopf. Es hatte mich geschmerzt, dass sie mir zuliebe die bunten Sandalen nehmen wollte und mir ist dabei klar geworden, wie viel Einfluss ich auf ihre Meinung habe, zumindest noch. Meine Söhne nehmen die Schuhe, die ihnen gefallen. Es interessiert sie dabei kaum, was ich denke. Wie kommt es, dass Luise in dieser Beziehung so anders ist? Bitte recht freundlich! Luise wollte es mir…

Meine Freundin Ruth und ich haben zusammen sechs Kinder. Wenn wir uns treffen, ist immer ordentlich was los. Und obwohl wir uns so viel zu erzählen hätten, kommen wir nicht richtig zum Reden. Also wurde es mal Zeit für eine richtige Freundinnen-Auszeit. Weil wir mit Job und Kindern echt viel zu tun haben, haben wir uns für einen kleinen Wellness-Urlaub entschieden. Und so fuhren wir sonntags los ins Mawell-Resort in Langenburg. Dort war ich nämlich zu einer grandiosen Pressereise eingeladen. Grünes Mawell Ruth und ich wurden im Mawell Resort als erstes mit einem Bio-Smoothie begrüßt. Die Empfangshalle hat uns schon einmal beeindruckt: die deckenhohen Kiefernstämme ragen in die Höhe, gemütliche Nischen und bunte Samtsofas sehen aus, als könnte man es sich hier so richtig bequem machen. Aber wir wollten unser Zimmer sehen und das hielt die nächste Überraschung bereit. Bad und Schlafzimmer konnten per Schiebetür voneinander getrennt oder offen gelassen…

Mütter sind manchmal einsam? Ja, das ist so und auf meine kleine Umfrage auf Instagram haben sich sehr viele Frauen gemeldet, denen es so geht. Die eine fühlt sich einsam, weil sie den ganzen Tag mit dem Baby zuhause ist. Die andere findet keinen Anschluss in den Krabbelgruppen. Eine Mutter vermisst die Kollegen in der Elternzeit, die andere hat im Vereinbarkeitswahnsinn keinen Zeit für Talk in der Kaffeeküche, weil sie nur herumhetzt. Leben in der Kinderblase Einsamkeit ist unter Müttern verbreiteter als gedacht und das liegt sicher auch daran, dass sie oft zu erschöpft sind, um sich mit Freundinnen zu treffen. Dass vor allem sie in Elternzeit gehen, seltener die Väter, oder sich aufreiben zwischen Job und Kindern. Wir haben in der Müttersprechstunde darüber gesprochen und die Idee hatte ich, weil mir eine liebe Bekannte und Leserin schrieb. Sie fühlte sich einsam im ersten Jahr mit Kind zuhause. Ihr fehlte…

Gestern nachmittag war ich mit den Jungs beim Halsnasenohrenarzt. Schnarchen, Paukenröhrchen, Polypen, das Übliche eben. Es war heiß, mein Kopf wummerte und ich habe mich bemüht, alles langsam und Stück für Stück zu machen. Es kam, wie es kommen musste. Klein Oskar schlief auf der Hinfahrt ein, war ebenfalls müde von der Hitze und vom Kindergarten. Was dann folgte, war ein typischer Nachmittag, der Eltern so richtig fertig macht. Wir alle haben anschließend ein dickes Eis gebraucht und uns damit ermattet auf eine Bank im Schatten gesetzt. Arzttermine des Grauens Ich parke, wecke Oskar sanft, er flippt aus und weint. Will nicht raus aus dem Auto, ist knatschig. Ich verstehe ihn, so ein Mist, aber wir sollten dringend los, in fünf Minuten ist der Termin und ich weiß noch nicht genau, wo wir hinmüssen. Oskar schreit, zetert, ist doch so müde. Ich schnalle ihn ab, hole ihn aus seinem Sitz,…

Ich hab oft auf meinen Bauch gehört. Zum Beispiel, als ich mich nach zwei Semestern gegen ein BWL-Studium entschieden habe. Auch dann, als mir dieser junge Mann auf dem Bild so gut gefiel und ich meinen Kumpel bat, ihn mir mal vorzustellen. Übrigens auch, als ich das Gefühl hatte, der nette junge Mann und ich, wir wären ganz tolle Eltern. Drei richtige Entscheidungen, die ich bis heute nicht bereue. Als aber unser Sohn auf die Welt kam, ging mir mein Bauchgefühl abhanden. Ich fand es wahnsinnig schwierig, zu wissen, was richtig ist. Die erste Zeit mit Kind Tatsächlich hatte ich mich zuvor niemals um so ein kleines Baby gekümmert und suchte Rat bei Hebammen und Ärzten, Freundinnen und in Internetforen und bekam ebenso viele verschiedene Meinungen. Kind ins Bettchen legen oder neben mir schlafen lassen? Es sofort hochnehmen, wenn es weint, oder verwöhne ich es dann zu sehr? Ein halbes…

Hilfe bei Mental Load Vielleicht geht es dir ähnlich wie mir und die Familienorganisiation wächst dir ab und zu über den Kopf. Das Problem, besser bekannt als Mental Load, kann zur enormen Last werden. Meine Lösung: diese Last auf mehrere Schultern verteilen und sich von vielen kleinen Orga-Tools helfen lassen. So organisieren wir uns Stell dir mal vor, du bist Managerin eines riesigen Unternehmens und hättest keine Assistenten und keinen Terminplaner, kein Online-Tool und keinen Computer. Das Unternehmen würde schnell pleite gehen. Familienplanung ist da nicht viel anders und darum braucht ihr gute Werkzeuge. Heute stelle ich dir vor, wie wir das so machen. Vielleicht möchtest du die ein oder andere Idee übernehmen?! Als Oberorganisatorin mit der Macht über den Kalender habe ich bei uns zuhause eine Aufgabenfülle wie die Managerin eines Großkonzerns. Damit ich den Überblick behalte, habe ich folgende digitale und analoge Helfer: Handy: Kalender synchronisieren Mein wichtigstes…