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Laura

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Gastbeitrag von Nadine Dietl-Augst von Family Travel Journal “Mama, wo sind meine Stifte?” – “Schatz, kannst Du mir mal die Reisepässe geben?” – “Ich habe Hunger, was haben wir zum Essen dabei?” So oder ähnlich klingt es oft in Dauerschleife, wenn wir wieder mal einer längeren oder kürzeren Reise sind. Mama weiß alles. Das macht mich manchmal schon vor Reisebeginn so unendlich müde, habe ich doch schließlich bereits tagelang über Packlisten und die richtige Anzahl von Unterhosen sinniert. Ganz nebenbei habe ich dann auch noch die komplette Reiseplanung im Vorfeld übernommen; ich plane nämlich für mein Leben gerne. “Reiseleiterin” ist mein Spitzname im Familien- und Freundeskreis, denn ich organisiere jeden noch so kurzen Urlaub akribisch durch, seit ich denken kann. Flüge, Transfers, Unterkünfte, Aktivitäten, beste Restaurants und sportliche Betätigung: Wer mit mir reist, reist sorgenfrei, denn alles ist bereits gebucht. Die Reisebegleiter bekommen eine Woche vorher ein Programmheft mit allen…

Ich wette, du kennst sie, diese langweiligen Nachmittage, an denen ihr faul zuhause rumhängt und die Kinder völlig unmotiviert und genervt sind. Draußen ist es kalt und ungemütlich, den Fernseher wollt ihr nicht schon wieder anmachen und du selbst hast absolut keine Lust auf Vorlesen oder Verkleiden. Ich habe ja an solchen Tagen das Gefühl, dass sich die Zeit wie Gummi zieht und die Stunden nur halb so schnell verrinnen wie sonst. Zur Zeit ist die Herausforderung doppelt groß: Die Schwimmbäder sind zu, Fußball und Turnen fällt aus und sogar unser liebster Märchengarten hat geschlossen. Achtung: Spielspaß Aber pass mal auf, ich habe die ultimative Idee für einen absolut witzigen und spaßigen Nachmittag und ich garantiere dir, dass nicht nur die Kinder, sondern auch du Freude haben wirst. Bevor du jetzt den Kopf verdrehst, wenn ich das Wort „Gesellschaftsspiel“ in den Mund nehme, und an gähnend langweilige Würfelspiele mit Spaßfaktor…

Vor einer Weile hat mir Rebekka von ihrem Problem mit dem Mental Load geschrieben. Ich finde, in ihrem Text wird noch einmal deutlich, wie schnell Mütter in diese Falle treten, auch wenn beide Eltern das Beste für die ganze Familie wollen. Ich kann sie so gut verstehen, denn tatsächlich kommt zu dieser mentalen Erschöpfung ziemlilch oft noch Einsamkeit hinzu. Ich denke, dass sich viele Mütter mit Rebekka identifizieren können, und auch mir ging es mit den Kindern ähnlich, als sie noch kleiner waren und ich nachmittags viel mit ihnen alleine war. Hier kommt ihr Text: Rebekka erzählt Mit meinem Mann und unseren 2 Kindern (3J3M und 4 Monate) leben wir in Prag. Hier ist das im Allgemeinen so geregelt, dass die Mutter (!) nach der Geburt mit dem Kind zu Hause bleibt, bis es in den Kindergarten gehen kann. Bis dahin dauert es mindestens drei Jahre, oft mehr, wenn man…

Lisa Harmann und Katharina Nachtsheim sind die Frauen hinter dem größten deutschen Elternblog Stadt Land Mama und haben bereits ein ganz wundervolles Buch für das erste Jahr mit Kind geschrieben. Nun kommt der Nachfolger und richtet sich an alle Mütter, die manchmal das Gefühl haben: Wann habe ich denn endlich mal wieder für mich selbst Zeit? Wow Mom. Der Mama-Mutmacher für mehr ICH in all dem WIR.(Affiliate Link) Lisa und Katharina können vor allem eines: authentisch und wertschätzend über den Familienalltag schreiben. Sie urteilen nicht, sind dafür sehr ehrlich und malen uns kein Traumbild von Mutterschaft. Sie trösten, sprechen Mut zu und kennen all die großen und kleinen Herausforderungen, die auf uns zukommen, wenn wir Kinder bekommen. Das pickepackevolle Buch ist ein Wegweiser für uns alle und neben tollen Texten der beiden gibt es einen grandiosen Berg von Gastbeiträgen. Keine geringeren als Ildikó von Kürthy, Herbert Renz-Polster, Jasmin Gerat, Laura…

Ein Gastbeitrag von Johanna Fröhlich Zapata Stell dir vor, du würdest für deine Care- und Hausarbeit bezahlt: 25.124,39 € – Das ist der Wert, den eine Mutter zweier Kinder im Alter von zwei und fünf Jahren nach acht Jahren Partnerschaft für ihre Care- und Hausarbeit bei Mindestlohn in Rechnung stellen müsste. Carearbeit ist in unserer Gesellschaft wenig wert. Sie hat keinen Preis.  In den letzten Monaten wurde mir klar, dass gelebter Feminismus nicht in der Krise steckt, sondern im Alltag. Er steckt in den Kinderschuhen. Neben unseren hippen Morgenritualen absolvieren wir Frauen unsere Klimmzugchallenge an der Karriereleiter und übernehmen nebenbei noch die Aufgaben, die unsere Mütter und Großmütter auch schon unbezahlt übernahmen: Die Haus- und Carearbeit. Nebenher. Und dann kommen Leute/Männer/Politiker ums Eck und behaupten: Den Feminismus brauchen wir nicht mehr. Aber Achtung: Die Grundannahme des Feminismus’ ist, dass alle Geschlechter gleichwertig sind und deshalb gleichberechtigt sein sollten. Die tatsächliche…

Béa Beste, bekannt vom erfolgreichen Blog Tollabea, dem tausende von Eltern folgen, hat ein Buch über Erziehung geschrieben: Erziehen ist ein Kinderspiel (Affiliate Link). Wieso dieses Buch so besonders ist, erfährt man schnell, wenn man sich mit der Autorin beschäftigt. Béa kennt das Leben und hat so einige Hindernisse überwunden, aber das hat sie stark gemacht und dazu geführt, dass sie Herausforderungen unkonventionell und spielerisch angeht. Das gilt auch für das Elternsein: Laura: Liebe Béa, du bist Mama einer großen Tochter, welche Kindheitsphase von Babyzeit, , Kleinkindzeit, Wackelzahn-Pubertät und Pubertät fandest du besonders herausfordernd und mit welchen Tipps und Tricks hast du dich und dein Kind dadurch gebracht? Béa: Puh! Ich finde, jede Phase hatte was Anstrengendes und was Wunderbares zugleich… Wahrscheinlich waren die Trotzphase und die Pubertät am härtesten, weil ich das Wesen meines Kindes in diesen 2 x „Ekeliges Halbes Jahr“ (EHJs, wie ich sie im Blog und…

Juchuu, mein Buch wird schon wieder nachgedruckt und erscheint nun bereits in der vierten Auflage. Zur Feier des Tages schenke ich dir einen exklusiven Auszug aus meinem Buch Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles. Was Eltern gewinnen, wenn sie den Mental Load teilen (Affiliate Link). Nachdem ich im ersten von drei Kapiteln das Mental Load-Problem schildere und im zweiten die persönlichen und privaten Auswirkungen der mentalen Belastung erkläre, geht es im letzten Teil um konkrete Lösungen für uns. Mütter sind deshalb so belastet, weil sie so viel schultern müssen und so lautet der Ausweg, sich die Care-Arbeit und die damit zusammenhängende Denk-Arbeit endlich gerechter mit ihren Partnern zu teilen. Aber zunächst können wir selbst etwas tun, und das gilt ganz besonders für Frauen, die keinen Partner haben oder deren Partner aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage ist, einen Teil der Aufgaben zu übernehmen. Also, los…

Lotte, träumst du schon wieder? Wir Eltern kennen Stress zur Genüge, aber auch Kinder haben schon viel davon. Das geht ganz besonders los, wenn die Schule beginnt. Vor allem für Kinder, die gerne ihren Träumen nachhängen, ist der Alltag dann schwer zu bewältigen. Was können Eltern tun, wieso sind die Tagträume so wichtig und welche konkreten Tipps gibt es für die Schulzeit? Ich habe die Psychologin Stefanie Rietzler gefragt, die zusammen mit Psychologe Fabian Grolimund die Akademie für Lerncoaching in Zürich leitet. Mit ihrer Arbeit möchten sie möglichst vielen Kindern, Eltern und Lehrkräften zu einer schönen und entspannten Schulzeit verhelfen. Sie sind Autoren mehrerer Bücher und betreiben die Webseite www.mit-kindern-lernen.ch. Jetzt gerade ist ihr Buch Lotte, träumst du schon wieder? (Affiliate Link) erschienen, das ich ganz großartig finde. Es richtet sich an Eltern und Kinder, die gerne träumen und liest sich ganz wunderbar. Ich habe mit Stefanie über Schule, Alltag,…

Ich bin zurück aus dem Urlaub und freu mich riesig, dass Birthe mir einen so professionellen und inhaltsreichen Text geschrieben hat, der sich mit einem der großen Mental Load-Probleme beschäftigt. Eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt werden, ist die: „Wie erkläre ich meinem Partner die mentale Last?“ Denn jede(r) von uns kennt diese immergleichen und wenig zielführenden Schuldzuweisungen. „Ich muss mich hier um alles alleine kümmern“ trifft auf „dir kann man ja gar nichts recht machen.“ Wie also kriegen wir es hin, dem anderen die Last zu schilden, sodass er es versteht und sich nicht angegriffen fühlt? Von Birthe Müller-Rosenau von www.leuchtturm-eltern.de Problem erkannt, Problem gebannt? Wenn das mal immer so einfach wäre. Vielleicht gehörst auch du zu den Mamas, die schon lange wissen, dass sie ein Mental-Load-Problem haben. Vielleicht hast du auch den starken Wunsch, es endlich anzugehen. Endlich mit deinem Partner darüber zu sprechen. Eine faire Lösung…

Die Mädels von Mutterkutter haben einen neuen Ratgeber für Mütter herausgebracht und zur Erscheinung habe ich Kerstin und Doro interviewt: Survival Guide für Mamas von Mutterkutter Laura: Es gibt so viele Ratgeber für Mütter, die sich um ihre Kinder drehen. Wie kam es dazu, dass ihr einen Ratgeber für die Bedürfnisse der Mütter schreiben wolltet? Doro: Liebe Laura, da sagst du was…und sprichst im Grunde genommen schon die Kernidee unseres Buches an, denn: Ja, es gibt viele und richtig tolle Ratgeber auf dem Markt, die den Fokus auf unseren Kindern haben, uns wundervoll die verschiedenen Entwicklungsphasen erklären und uns so verstehen lernen. Das ist großartig und wichtig! Mit Blick auf Social Media und viele Sprüche, Fotos oder Texte der Profilbetreiber*innen habe ich die letzten Jahre allerdings zunehmend einen gewissen Druck auf uns Mütter verspürt. Bei mir ist einfach der Eindruck entstanden, dass es oft viel mehr darum geht, was wir…