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Laura

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Geschickt eingefädelt: wie Männer Frauen an den Herd verbannten Kaum ein Thema ist für Frauen so aufgeladen, wie das der Hausfrauenrolle, und das ist mehr als verständlich. Seit dem Industriezeitalter sind Frauen für Heim und Herd zuständig, denn als es die Menschen in die Städte trieb, um dort in den Fabriken mehr Lohn zu verdienen, gingen die Männer einer Berufstätigkeit nach, die Frauen kümmerten sich um die Kinder und die Wäsche. Dass diese Aufteilung so einseitig war, hatte mit den Männern zu tun, die kräftig am Mütter-Mythos feilten. Von Martin Luther über Jean-Jaques Rousseau, wurde die (wissenschaftlich unhaltbare) These aufgestellt, dass die Kinder nur von der Mutter erzogen werden können und sie deshalb für sie verantwortlich ist. Es sei ihre Aufgabe, zuhause für das Wohlergehen der Familie zu sorgen und den Haushalt zu machen. Der Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi und Tiefenpsychologe Sigmund Freud verwiesen auf die Psyche der Kinder, für…

Wir brauchen noch Mütter, die die Kinder beim Wandertag begleiten * bitte an 10 Euro Getränkegeld denken * wer kann beim Martinimarkt am Stand aushelfen und einen Kuchen backen? * bitte leere Klopapierrollen in den Kindergarten mitbringen * bis Ende des Monats brauchen wir zwei aktuelle Fotos Ihres Kindes * wer sammelt Geld für die ErzieherInnen? * bitte Wechselklamotten überprüfen * am 27.11. um 7:30 Uhr ist Eltern-Sprechstunde *  das Kindergarten-Klohäuschen wird neu gebaut und wir suchen fleißige Helfer für das Wochenende Das Kümmern teilen Das sind die To-Dos für drei Kinder in einer Woche. Anton und ich bekommen sie per WhatsApp, Brief oder Mail und alle einzelnen Punkte ziehen viel Arbeit nach sich. Wir müssen zum Beispiel Fotos aussuchen und sie in der Drogerie nachmachen lassen. Oder uns einen Tag frei nehmen, um die Kinder beim Wandertag zu begleiten. Dann muss sich einer von uns darum kümmern, dass wir…

Heute zeige ich dir ein paar Spielzeuge, die bei den Kindern gerade für große Begeisterung sorgen. Dass wir die Magischen Feen-Gärten lieben, habe ich hier schon oft erwähnt. Aber es gibt noch ein paar andere schöne Dinge von Tomy, die garantiert auch deinen Kindern gefallen. Ein echter Johnny Luise und ich haben neulich die Reifen gewechselt. Ok, nicht die großen vom Auto, aber die kleinen – immerhin. Wir haben uns einfach den kleinen Johnny geschnappt und an ihm geübt. Johnny ist der neue Traktor von Oskar, den er heiß und innig liebt. Wie die meisten Kinder sind Luise und Oskar große Bauernhof-Fans und im letzten Urlaub im Allgäu, wie konnte es anders sein, fuhr der Bauer einen echten John Deere. Auch bei uns fahren diese riesen Fahrzeuge über die Felder und umso begeisterter war unser Dreijähriger, einen eigenen zu bekommen. Das Beste ist: mit dem Traktor kommt ein kleiner Bohrschrauber…

Mütter, organisiert euch! Zeitmanagement-Tipps für Mamas ist heute das Thema bei der Instagram-Challenge #meetthemamapodcast und das ist ganz einfach. Alles, was du machen musst, ist morgens eine Stunde früher aufstehen alle drei Stunden eine kurze Meditation einlegen mit den Kindern den Moment genießen bei Wut und Ärger bis zehn zählen immer rechtzeitig mit sorgsam gepackter Wickeltasche aus dem Haus gehen abends ein Dankbarkeits-Tagebuch führen früh ins Bett gehen alles rechtzeitig für den nächsten Tag vorbereiten. Nein, das war natürlich ein Witz. Aber an diesen Witz habe ich noch vor einer Weile geglaubt. Vermutlich findest du hier auf meinem Blog eine ganze Reihe an Texten mit vielen Tipps für eine bessere Organisation. Spielzeug aufräumen, Termine in den Kalender eintragen und per Postmappe wichtige Unterlagen sortieren – ich habe mich eine Zeit lang mit nichts anderem beschäftigt, als unsere Familien-Organisation laufend zu verbessern. Mir ging nämlich immer etwas durch die Lappen und…

Gewaltfreie Kommunikation hat mich schon immer faziniert. Mittlerweile schmeiße ich für mich persönlich sämmtliche sogenannte Erziehungsmethoden für Kinder über Bord und richte mich einfach nach den Regeln der Gewaltfreien Kommunikation. Denn zwischen Kindern und Eltern geht es ja vor allem um eines: miteinander kommunizieren, von Anfang an. Wie sehen wir unseren Gegenüber, wie nehmen wir ihn wahr und wie respektieren wir ihn als Mensch? Aber auch die eigenen Bedürfnisse spielen eine Rolle und werden viel zu oft vergessen. Bei der GFK geht es nicht nur um den Gegenüber, sondern auch um einen selbst. Nachdem ich mich beim Schreiben meines neuen Buches über das Zusammenleben mit Vor- und Grundschulkindern (erscheint im Februar 2020) intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, ist mir klar, dass Kommunikation die Grundlage von allem bildet. Wie mich Fünffach-Mama und Pädagogin Isabel inspirierte Meine persönliche Lieblingsexpertin ist dabei seit langem Isabel Gößwein. Die Mutter von fünf Kindern begegnete…

So langsam werde ich unruhig, denn es wird kalt draußen und der Dezember naht. Im Supermarkt gibts schon lange Lebkuchen und die Oma fragt, wie wir das dieses Jahr mit den Adventskalendern für die Kinder machen sollen. Schoko, Geschenke, gekauft oder gebastelt? Bei mir springt das Hirn in den Weihnachtselfen-Modus und dann geht alles von alleine: Ich mache mir Gedanken und erstelle die ersten mentalen Listen. Ich überlege mir ein Adventskalendersystem, das auch nachhaltig ist. Nicht all diesen Plastikkram, denn das ist schlecht für die Umwelt. Lieber nette Kleinigkeiten, die entweder lecker oder nützlich sind. Nächste Woche bin ich doch in München, da kann ich Schokolädchen kaufen, ein Glitzerradiergummi für Luise, einen Fußball-Bleistift für Jimmy. Oskar bekommt ein Piratenschaumbad und dann besorge ich noch bliblablu…. Außerdem sollten wir uns dieses Jahr echt mal um einen Adventskranz kümmern. Unten im Keller, in der Kiste, da ist noch ein Rohling. Ich könnte…

Was, schon wieder Ferien? Mir fährt der Schreck durch die Knochen, als ich in den Kalender schaue. Als wüsste ich es nicht endlich besser, rassele ich jedes Jahr in die Falle hinein. Dabei habe ich in den letzten Jahren gemerkt, wie sehr die Schule noch einmal unser Leben verändert hat, vor allem was den Urlaub betrifft. Nicht nur, dass wir nun in den teuren und überfüllten offiziellen Ferien-Zeiträumen verreisen müssen, sondern auch die Menge an Ferientagen haben mich erschlagen. Als Schülerin kam es mir damals nicht so vor, aber nun als Mama habe ich das Gefühl, dass alle paar Wochen Ferien sind und wir Eltern uns ein Programm ausdenken müssen. Puuh! Anton und ich haben uns die Tage bisher aufgeteilt oder spontan versucht, irgendwo ein Ferienprogramm zu ergattern, aber das gestaltete sich oft als langwierig oder wir waren viel zu spät dran. Es müsste eine Plattform für ferien-verpeilte Eltern wie…

Alexandra kenne ich vor allem von ihrem Instagram-Kanal. Hier fällt sie mir mit klugen Texten auf, die uns Mütter wachrütteln. Zum Beispiel darüber, wie wichtig es ist, sich als Mutter über sein eigenes Geld und gerechte Aufteilung von Haus- und Care-Arbeit Gedanken zu machen. Aber sie schreibt nicht nur wertvolle Beiträge auf Instagram, sondern ist außerdem Redakteurin der Frauenzeitschrift BRIGITTE und sogar seit kurzem Chefredakteurin der nagelneuen BRIGITTE Green. Wir haben uns zum Plausch verabredet und uns eine Sache versprochen: in den nächsten Tagen kümmern wir uns um unsere finanziellen Angelegenheiten, denn es ist so wichtig, sich abzusichern. Du kannst übrigens gerne mitmachen. Es gibt nämlich viele verschiedene Möglichkeiten, etwas für die Rente zur Seite zu legen, auch wenn du beruflich nicht oder nur eingeschränkt tätig bist. Denn es ist einfach unglaublich unfair, wenn Mütter, die sich um die Kinder kümmern, ein hohes Risiko tragen, im Alter arm zu sein.…

Ganz schön mies eigentlich – da habe ich mir jetzt acht Jahre am Stück förmlich den Allerwertesten aufgerissen und mein Leben lang nie so viel gearbeitet wie jetzt, aber mein Rentenbescheid spuckt eine Zahl aus, die zum Heulen ist. Drei Kinder habe ich bekommen, mich gekümmert, die olle Dreckwäsche gewaschen und Brei gekocht. Nachts gestillt, tagsüber getröstet. War hunderte Mal mit nörgelnden und kränklichen Kindern in Arztpraxen, habe nachmittags auf kleinen Kinderstühlen Laternen gebastelt und Stunde um Stunde auf Spielplätzen rumgehangen. Ziemlich oft habe ich die Stunden genossen, in denen ich meine Kinder um mich hatte, ziemlich oft habe ich die Zeit verflucht, in denen sie müde und kaputt und meine Nerven am Ende waren. Was würde ich anders machen? Egal, wie fies die Kollegin oder wie hoch der Zeitdruck im Büro war, so anstrengend wie eine Woche Sommerferien mit drei Kindern, die sich laufend zanken, war mein Job niemals.…

„Wir haben so viele schöne Bilder auf dem Computer, aber wir schauen sie kaum an“, sagte ich neulich zu Anton, „vor allem von Luises Einschulung“. „Dann lass und direkt ein paar für die Wand aussuchen“, schlug Anton vor, und wir setzten uns gemeinsam an den PC. Tatsächlich haben wir da Schätze auf dem Speicher, die viel zu schade sind, um sie dort ungesehen schlummern zu lassen. Da ist das schöne Bild von Luise und mir in schwarz weiß, sie legt den Arm um meine Schulter und jedes Mal, wenn ich es sehe, denke ich, wie wunderbar es doch ist, eine Tochter zu haben. Zu dem Bild gibts noch eine kleine Geschichte: Luises Pullover war mal meiner. Er war sehr teuer und sehr schön, bis Anton ihn versehentlich in den Trockner gesteckt hat. Weil er aus so einem sensiblen Stöffchen ist, ging er mir danach bis zum Bauchnabel. Naja, was solls,…