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Laura

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Instagram, was ist das eigentlich für ein Kanal und was wird hier gezeigt? In erster Linie gehts ums Bild, um schöne Fotos mit Filter und natürlich auch um die Texte darunter. Schöne Welt Ich gucke mir gerne Bilder an, so wie ich mir Modezeitschriften und Wohnzeitschriften anschaue. Dabei weiß ich, dass sie professionell gemacht wurden, auf Instagram scheinbar nicht, oder doch? Guckt man hinter die Kulissen, läuft hier eigentlich auch ziemlich viel sehr professionell ab und so wird oft ein unrealistisches Bild des Alltags gezeigt. Auf Twitter schreibt @ichwilleinpony am 14.10.2019 über Instagram: die Leute, die posten, vermitteln den Leuten (…) eine falsche, beschönigte Darstellung von der Realität, um mehr Likes zu bekommen. Mir tun dann die Mütter leid, die das lesen und dadurch denken: oh bei mir macht es nicht doppelt Spaß, ich bin das Problem 🙁 Mormoninnen begründen den Hype Wusstest du übrigens, dass der Hype um die…

In den letzten zwei Wochen habe ich ein wenig fremdgebloggt. Für einen meiner Lieblingsbloggs Little Years schrieb ich über Mental Load und wieso mich die mentale Belastung fast in den Wahnsinn getrieben hat. Klar wurde mir das, als ich krank wurde, Anton ein paar Wochen später auch. Während ich mit Fieber und Husten durch das Haus tigerte und allerlei rumorganisierte, blieb er liegen und kurierte sich aus. Mama kanns nicht lassen Maternal Gate Keeping spielt da eine Rolle, aber auch die Tatsache, dass es alles so schön einfach ist, wenn sich Jemand kümmert. Mama weiß Bescheid, was auf den Einkaufszettel kommt, sie findet die verlorenen Ordner und erinnert an Termine. Wenn ich also selbst nicht dafür sorge, dass meine Familie alleine klar kommt, muss ich den ganzen Kram auch machen, wenn ich krank bin. Das ist aber nur ein Aspekt von Mental Load und wir alle tragen unseren Teil dazu…

Das schlechte Gewissen Was wäre denn, wenn ich mir die letzen Jahre völlig umsonst ein schlechtes Gewissen gemacht hätte? Wenn ich nicht dauernd an mir hätte zweifeln müssen, weil ich dachte, keine gute Mutter zu sein? Wenn mir klar gewesen wäre, dass es ganz normal ist, dass ich mich nach Ruhe und Abstand sehne? Dass es völlig ok ist, dass ich dem allgemeinen Mutterbild nicht entspreche, weil das Bild einfach totaler Unfug ist? Ja, was wäre dann? Beim Lesen von Susanne Mireaus neuem Buch „Mutter.Sein“ habe ich das Gefühl, dass mich Jemand in den Arm nimmt und mir erklärt, dass ich gut bin und richtig. Dass all die Ansprüche, die die Gesellschaft an mich stellt oder die ich von mir selbst erwarte, keinerlei guten Grund haben, sondern auf einem Mutter-Mythos beruhen, der uns von einer ganzen Menge konservativer und vor allem männlicher Menschen eingebrockt wurde. Dass wir einem Bild hinterher…

Mental Load: ein Vater weiß Bescheid Gibt es eigentlich auch Väter, die den Kopf voll haben und genau wissen, was Mental Load bedeutet? Ja sicher, die gibt es. Heiner und seine Frau zeigen, dass es auch umgedreht geht: er ist zuhause bei den Kindern, sie verdient das Geld. Erst neulich war Heiner genervt, weil Corinna so spät vom Krankenhaus kam und er mit dem Essen warten musste. Aber dann erinnerte er sich, wie es ihm selbst ging, als er berufstätig war. Das Geheimnis der Beiden? Sie kennen die Lage des anderen. Corinna weiß, wie anstrengend ein Tag mit Kindern und Haushalt sein kann und kann Heiner verstehen, wenn ihm der Kopf raucht. Er dagegen weiß, dass auch das Geldverdienen und die Ansprüche am Arbeitsplatz für eine Menge Stress sorgen. Den anderen verstehen, im Gespräch bleiben, das momentane Modell flexibel betrachten und gegebenenfalls ändern, das sind wohl die Gründe, wieso die…

Bin ich als Mutter gut genug oder ist da noch mehr drin? Wenn ich Antworten darauf möchte, schaue ich einfach mal ins Ratgeberregal beim Buchhändler meines Vertrauens oder in Elternblogs, Foren oder Printmedien nach. Hier wird mir dann erzählt, warum es noch ziemlich viel Raum nach oben gibt, um eine gute Mutter zu sein. Stimmt, war nicht so brilliant, was ich da letzte Woche abgezogen habe. Ich habe die Kinder viel vor den Fernseher gesetzt und sie waren zu wenig draußen. Ich habe Pommes in den Ofen geschoben und Schoki statt Obst zum Nachtisch serviert. Es kommt aber noch viel schlimmer: Ich war ziemlich ungeduldig und habe sogar alle Kinder angeschrien. Hatte kein Verständnis dafür, dass mein großer Sohn wie ein Berserker aus der Schule kam und rumgepoltert hat wie ein Wilder. Dabei weiß ich es doch besser. Er muss sich den ganzen Vormittag anstrengen und lieb sein, also lässt…

„Hallo Sigurdsson“, sage ich, als ich die Kühschranktür öffne. Ich nehme mir die Milch heraus und stelle sie auf die Küchenplatte, um mir einen Kaffee zu machen. „Nimm doch den hier“, sagt Sigurdsson, und zeigt auf die Flasche isländischen Schnaps. „Du siehst aus, als könntest du einen gebrauchen.“ „Ach danke, aber wenn ich jetzt nachmittags anfange, Schnaps zu trinken, ist das das Ende,“ sage ich. Erst neulich habe ich beschlossen, unter der Woche abends kein Glas Wein mehr zur Entspannung zu trinken, weil das so sehr zur Gewohnheit wurde. So stand ich dann abends auf der Terrasse und begegnete meinem rauchenden Nachbarn, der mich auf eine Zigarrette einlud. Als ich am Glimmstengel zog, wurde mir bewusst, dass es eine ziemlich dämliche Idee ist, mit dem Rauchen anzufangen, damit ich nicht mehr trinke. Also aß ich am nächsten Abend eine Tafel Schokolade. Seit dieser Woche sind mir alle Hosen zu eng.…

Wie kommt es nur, dass ich hier so viel alleine mache, wenn ich nachmittags mit den Kindern zuhause bin? Ehrlich gesagt habe ich ihnen bisher zu viel abgenommen und lieber alleine gekocht oder aufgeräumt. Selber schuld also? Naja, ich habe hier auch echt eine Menge zu tun und muss schauen, wie ich alles hinkriege: Bevor die Kinder aus Kindergarten und Schule kommen, muss ich das Mittagessen kochen. Dann essen wir, ich räume die Küche auf, während die Kinder Hausaufgaben machen. Dann kommt oft Wäsche dazu, ein wenig aufräumen, Termine checken, Brot einkaufen gehen und einmal durch das Wohnzimmer saugen. Im Prinzip wäre es die beste Lösung, die Kinder von Anfang an bei allem mit einzubeziehen, damit sie es gleich lernen und es ihnen ins Blut übergeht. Mit einem Kind ist das auch noch machbar. Haushalt mit Kleinkindern Sich Zeit nehmen, es vorsichtig einen Teller holen lassen, „hier ist der Becher“,…

Es wird Herbst und damit auch wieder Zeit für gemütliche Nachmittage zuhause. Nicht immer passt das Wetter, um rauszugehen oder wir haben auch mal keine Lust dazu. Umso mehr freuen wir uns über neuen Lesestoff und haben etwas ganz Besonders entdeckt, das wir dir heute vorstellen möchten. Ein Bilderbuch zum Träumen Die Eule mit der Beule von Susanne Weber und Tanja Jacobs kennen wir natürlich schon länger, aber jetzt gibt es einen ganz neuen Band: „Die kleine Eule fliegt zu den Sternen“ für Kinder ab drei Jahren. Als ich mich mit Oskar auf das Sofa kuschele und anfange zu lesen, setzen sich auch Luise und Jimmy dazu und lauschen gebannt. Die Geschichte ist so niedlich und erzählt doch so viel vom Leben: um nach den Sternen greifen zu können, brauchen wir ziemlich viel Mut. Erst neulich musste Luise sich ganz schön überwinden, als sie ein Fußball-Probetraining besuchte und sah, dass…

Ich schiebe Frust Neulich wurde mein Instagram-Kanal beschrieben als der einer Mutter, die immer ehrlich ist. Das war ein tolles Kompliment und dann werde ich dem heute mal wieder gerecht. Mir fällt das Mama-Sein gerade nicht leicht und das finde ich echt schlimm. Ich schlepp mich durch die Tage und bin oft so unglaublich genervt. Tatsächlich denke ich mir dann immer: wie machen das nur andere Mamas und Papas? Geht es ihnen auch so, dass sie ihren Job gerne an den Nagel hängen möchten? Ich bemühe mich gerade sehr, die Kinder mit einzubinden in den Haushalt. Aber das bedeutet auch viermaliges Erinnern, doch bitte den Tisch zu decken. Das bedeutet auch, fünf Mal darum zu bitten, den Schlafanzug vom Boden aufzuheben und ins Zimmer zu bringen. Am Ende bin es doch ich, die aufräumt und ich nehme es ihnen nicht einmal übel. Mein Sohn war so abgelenkt von seinem Spiel,…

Kennst du die lustigste Mutter der Welt? Das ist für mich eindeutig Marlene, besser bekannt unter dem Namen Marlene Hellene. Sie ist eine Twitter-Koryphäe und hat mir schon so manchen Tag versüßt. Ihre Kunst: in wenigen Sätzen typische Situationen mit Kindern beschreiben, die alle Eltern kennen, und zwar so, dass man danach vor Lachen unter dem Tisch liegt. Kleines Beispiel gefällig? Familien-Gezwitscher Falls du noch keinen Twitter-Account hast und dir immer dachtest, so einen Quatsch brauche ich nicht, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, dir einen zuzulegen und Marlene zu folgen. Für sie lohnt sich dieses Netzwerk und ich verspreche dir, du wirst schon nach kürzester Zeit süchtig nach Tweets wie Autorin und Mutter der Nation Außerdem hat Marlene ein ganz wundervolles Buch geschrieben. Es heißt Man bekommt ja so viel zurück: Leitfaden für verwirrte Mütter (Affiliate Link) und liest sich nur mit Bauchkrämpfen, die durch stetiges Lachen hervor gerufen…