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Laura

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Wir hatten in Stuttgart und in Ludwigsburg einen Lieblingsladen, in dem es im Sommer Frozen Joghurt gab. Das schmeckte uns fast noch besser als Eis, weil es so frisch und leicht und nicht zu süß war. Auf die Portion Frozen Joghurt konnte man sich verschiedene Toppings und Soßen aussuchen, frische Früchte zum Beispiel oder Gummibären. Im Sommer saßen wir vor dem Laden mit unserem Becher voll Glück und das hat sich so richtig nach Sommer angefühlt. Leider haben beiden Läden dicht gemacht und darüber waren wir sehr traurig. Eismaschine Emma Was für ein Glück, dass wir in diesem Sommer die Eismaschine Emma von Springlane testen durften. Nun haben wir unseren eigenen Frozen Joghurt-Laden zuhause und machen uns unsere Lieblingseiscreme selber. Das geht dazu noch super schnell: einfach 500 g griechischen Joghurt oder Skyr (viele Grüße von Sigurdsson 😉 mit 100 g Zucker und dem Saft einer halben Limette verrühren und…

Meine Liebe, hier wird jetzt eine kleine Urlaubspause eingeläutet und ich schalte für die nächste Woche das W-Lan aus. Das kann ich dir nur empfehlen. Ab und zu ist es gut, nicht auf Empfang zu sein. Dir möchte ich danken, dass du hier so fleißig mitliest, kommentierst oder stille Teilnehmerin bist, bei der Müttersprechstunde mitmachst, den Podcast hörst oder bei Facebook auf „Gefällt mir“ klickst. Dieser Blog läuft nur, weil er LeserInnen wie dich hat und das ist einfach toll. Immer wieder staune ich über all die lieben Rückmeldungen, die ich hier bekomme. Und ich merke immer wieder, dass es gut tut, die Wahrheit zu sagen. Mir tut es gut, hier nicht das Bild einer perfekten Mutter zu zeichnen, sondern von einer ganz normalen Frau, die ihre Kinder über alles liebt, aber nicht den überhöhten Anspruch an eine Mama erfüllt (oder erfüllen möchte). Und vielen anderen Müttern tut es gut,…

Ich öffne die Kühlschranktür, denn mir ist heiß. Gerade sind wir vom See gekommen und ich möchte mir ein kühles Getränk holen. „Na, wie ist es so?“, fragt mich eine mir bekannte Stimme im isländischen Dialekt. „Hallo, Sigurdsson“, sage ich. Ich bin froh, dass ich ihn mitgenommen habe, den halb vollen Becher mit Skyr. Das mache ich immer so, wenn wir in den Urlaub fahren. Ganz am Schluss packe ich alle Lebensmittel, die übrig geblieben sind, in eine Kühltasche und die nehmen wir mit in die Ferienwohnung. „Ach Sigurdsson, ich bin gestresst wie immer, obwohl doch Urlaub ist,“, beklage ich mich und trinke bei offener Kühlschranktür einen Schluck kühle Limo. Sie tut gut, die kalte Luft. Mit sehnlichem Blick schaue ich auf die Winterlandschaft hinter Sigurdsson und auf seinen wolligen Norwegerpullover. „Wieso das denn?“, will der schöne Mann auf dem Skyr-Becher wissen. „Ach weißt du, die Kinder sind auch hier…

Letzte Woche saß ich im Auto. Wir waren unterwegs zu meinem Schwiegereltern und ich war nach der Woche so unglaublich müde und erschöpft. Aber nicht nur das! Zur Zeit bin ich die Mecker-Mutter in Person und schäme mich für meine Ausbrüche. Hier habe ich darüber geschrieben und viel Rückmeldung bekommen. Wir sind wohl eine ganze Motzgurken-Truppe! Wir fuhren jedenfalls auf der Autobahn und ich las das neue Buch Erziehen ohne Schimpfen (Affiliate Link) von Nicola Schmidt und es traf mich mitten ins Herz: Wie können wir sein – statt was müssen wir tun -, damit es leicht ist? (…) In diesem Buch werden wir uns selbst genauso fürsorglich behanden wie unsere Kinder. Das verspricht „Artgerecht“-Bestseller-Autorin Nicola Schmidt im Vorwort und ich war sehr gespannt auf den Inhalt. Um es vorweg zu nehmen: ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch habe ich an dem Wochenende verschlungen und war bereits am Montag voller…

An was ich wieder alles denken muss! Gerade sind wir in den letzten Zügen vor unserem Urlaub und da müssen wir planen wie die Weltmeister. Schon lange habe ich beschlossen, dass ich das nicht mehr alleine mache. Mich um das Reiseziel zu kümmern, Vorbereitungen zu treffen, zu packen und vor Ort die Unternehmungen zu organisieren ist so unglaublich viel Arbeit, die zusätzlich auf mich zukam. Ich arbeite vormittags, nachmittags betreuue ich die Kinder und nebenher musste ich dann noch den Urlaub planen. Kein Wunder, dass ich eine Woche vor den Ferien regelmäßig fix und fertig war. Wenn Mama sich alleine kümmert Seit ich mich mit Mental Load beschäftige, realisiere ich erst, was wir Mütter im Alltag alles regeln. Denn meist machen wir all die Kümmer- und Sorgearbeit für uns alle. Diese Arbeit ist unbezahlt und wird kaum gewertschätzt, denn sie ist unsichtbar. Bleiben wir bei unserem Urlaubsbeispiel: damit Luise auf…

Letzte Woche, es war Freitag, war meine Laune im Keller. Ich hatte Lust auf was zu Essen und ging in die Küche, öffnete den Kühlschrank und suchte nach etwas Leckerem. „Halló! Du siehst aber nicht gut aus!“, sagte eine tiefe männliche Stimme mit nordischem Akzent. Ich erschreckte mich sehr, denn noch nie hat der Kühlschrank zu mir gesprochen. Als ich genauer hinschaute, war es nicht der Kühlschrank, sondern der Mann auf dem Skyr-Becher. „Wow, dafür siehst du umso besser aus“, antwortete ich ihm, als ich meinen Schreck überwunden hatte. Der Mann war wirklich ungemein attraktiv. Breite Schultern, Bart, Zopf und ein wolliger Norweger-Pullover. „Ich bin Sigurdsson, und du?“, stellte er sich vor. „Ich bin Laura,“ sagte ich. „Wie kommt es, dass du mit mir sprechen kannst?“, fragte ich ihn. „Ich bin ein isländisches Model und wurde beauftragt, unsere landestypische Quarkspeise anzupreisen. Skyr ist fettam und eiweißreich und ich futtere es…

Wenn die Kinder ihre Kleider im Geschäft selber aussuchen dürfen, wandern die abenteuerlichsten Dinge in die Tasche. Ich habe mir oft überlegt, wie ich einerseits die eigene Entscheidung fördern kann und andererseits verhindere, wie meine Tochter von der Marketingmasche der großen Kleiderläden beeinflusst wird und sich nur noch in pinke Glitzerfummel oder türkisene Eisprinzessin-Träume hüllt. Daher shoppe ich gerne in der Zalando Lounge eine Vorauswahl an günstigen Markenkleidern und Luise darf sich dann in Ruhe am Bildschirm entscheiden. So haben wir ein paar Schuloutfits zusammengestellt, die uns beiden richtig gut gefallen. Luise kommt die Treppe runter und ist stolz, denn sie hat ihr Outfit selbst ausgewählt. Sie dreht sich hin und her und fragt: „Mama, schau mal, wie sehe ich aus?“ Schwer zu sagen, wenn ich ehrlich bin. Anstelle einer kurzen Hose, die den sommerlichen Temperaturen angemessen wäre, trägt sie eine gestreifte Leggings in Pink und Rot. Die passt eigentlich…

Guten Tag, mein Name ist Laura. Ich bin Mutter, Monster, Magd. Lieber möchte ich mich vorstellen mit Guten Tag, mein Name ist Laura. Ich bin Schriftstellerin, liebende Mutter und zufriedener Mensch. Leider liegen zwischen Wunsch und Realität Berge, die unüberwindbar scheinen. So saß ich zum Beispiel neulich mittags im Kinderzimmer und tat, was ich glaubte, was eine Mutter zu tun hat. Sie beschäftigt sich mit ihrem dreijährigen Sohn und tut ihm den Gefallen, den er sich von ihr erbeten hat. „Mama, pielst du mit mir?“ Wie kann ich da nur „Nein“ sagen? Aber ehrlicherweise hätte ich viel lieber das Chaos in der Küche gelichtet, denn ich brauche die Ordnung wie die Luft zum Atmen. Viel lieber hätte ich mich an den Schreibtisch gesetzt und an meinem Text gearbeitet. Ich hätte sogar lieber in der Wäschekammer T-Shirts gefaltet, denn da kann ich meinen Gedanken nachhängen. Aber wie kann eine Mutter nicht…

Wie sehr hätte ich damals, vor acht Jahren, als Jimmy zur Welt kam, zwei gute Freundinnen gebraucht. Freundinnen wie Lisa und Katharina. Ich war ganz neu im Mütter-Business und fühlte mich mies. Irgendwie ruckelte sich nicht alles so schnell ein wie gedacht. Dabei müsste ich doch eigentlich so glücklich sein! Mein gesundes, süßes Baby war endlich da, auf das ich mich schon Monate lang gefreut hatte. Trotzdem war mir zum Heulen. War war komisch mit mir? Wieso konnte ich nicht so selig strahlen wie all die anderen Frauen? Alles ganz normal, hätten mir meine Freundinnen Lisa und Katharina gesagt. Mach dir keinen Kopf. Mit einem Baby ist man eben nicht immer glücklich. Haufenweise Gefühle gibt es stattdessen: sich unsicher fühlen, müde und verliebt ins Baby sein, überfordert und unterfordert, unglaublich wütend, stolz und manchmal auch verzweifelt. All das gehört zum Mamasein dazu. Und meine Freundinnen Lisa und Katharina hätten mich…

Ferienzeit, schöne Zeit! Bei uns in Baden-Württemberg sind die Ferien angebrochen und auch wenn in anderen Bundesländern schon bald wieder die Schule losgeht, wollte ich heute etwas von dieser sehr besonderen Phase im Jahr berichten. Seit wir ein Schulkind haben, das sechs Wochen lang zuhause ist, erinnert mich der Sommer noch viel mehr an die Sommer meiner Kindheit. Keine Verpflichtungen, ausschlafen, besondere Ausflüge machen, in den Urlaub fahren – eine tolle Zeit. Lassen wir das heute mal weg, dass diese Zeit für uns Eltern gewisse Herausforderungen birgt. Über die habe ich schon geschrieben und ich selbst bin nicht selten am Ende meiner Nerven. Übrigens sind hier auch nicht alle drei Kinder den ganzen Tag zuhause, denn der Kindergarten geht noch weiter und das Schulkind ist tagsüber in einer Ferienfreizeit. Weil ich mich vom Ferienzauber habe anstecken lassen, erzähle ich dir heute, wie wir uns die Wochen schön machen. Und zwar…