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Laura

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Wir alle brauchen Pausen ganz dringend, denn nur wenn wir unseren Krug auch mal wieder füllen, können wir aus dem Vollen schöpfen. Daher ist für mich jetzt Zeit für Urlaub und wir sehen und hören uns Mitte September wieder. Denk auch du daran, dich ab und zu rauszunehmen, und sei es nur für eine halbe Stunde zum Lesen oder Ausruhen. Die Ansprüche an uns sind hoch und wir haben sie selber übernommen. Sich gegen die innere Stimme zu wehren, die immer wieder dazu antreibt, die To-do-Listen abzuarbeiten, ist schwierig, das weiß ich aus Erfahrung. Aber Stück für Stück können wir sie ändern und lernen, endlich auch mal lieb zu uns selbst sein zu dürfen. Weil das aber nicht reicht, starten wir die Revolution zuhause und tragen sie in die Welt hinaus. Denn auch in unserer Gesellschaft muss sich etwas ändern, damit Familie und Beruf für Frauen leichter zu vereinen sind,…

Ein Gastbeitrag von Michelle Brey Tagein, tagaus spielt Mobbing und Cybermobbing für tausende Kinder in der Schule eine Rolle. Dennoch ist Mobbing auch heute noch ein Tabuthema. Nicht selten ignorieren Lehrkräfte und Schulen die Thematik oder kehren sie gar ganz unter den Teppich. „Mobbing? Hier? Auf gar keinen Fall. Mobbing gibt es an unserer Schule gar nicht.“ Auch ich habe diese Sätze gehört. Ich war damals elf Jahre alt, als die Schule für mich wortwörtlich zur Hölle wurde. Heute bin ich 21 Jahre alt und schreibe über Mobbing, um ein Zeichen dagegen zu setzen und dafür zu sensibilisieren. Tabuthema Mobbing: Eine Geschichte von vielen Meine Geschichte ist eine von vielen. In den zwei Jahren, in denen mir einige Mitschüler die Hölle sprichwörtlich heiß machten, war der Großteil der Tage nicht mehr als ein Durchbeißen, ein Kampf, sich nicht unterkriegen zu lassen, und ein Hoffen, dass alles irgendwann einmal werden würde…

Was Frauen wirklich stresst Vielleicht hast du auch schon einmal Fragen wie diese gestellt bekommen: „Wo sind eigentlich die Kinder, wenn du am Wochenende bei deinen Freundinnen bist?“ Oder du wurdest im Büro gefragt, wer auf das Baby aufpasst, als du einige Zeit nach der Geburt wieder in deinen Job einstiegst. Im ganz unangenehmen Fall war die Frage kombiniert mit einer Aussage der Kollegin wie „ich könnte das ja nicht – so früh von meinem Kind getrennt zu sein“. Der Muttermythos – ein künstliches Produkt Mütter müssen bei ihren Kindern und bei ihrer Familie sein, das ist eine weitläufige Auffassung, die aus gutem Grund in Deutschland weit verbreitet ist. Die westdeutsche Nachkriegspolitik der 1950er Jahre förderte die Einverdiener-Ehe, bis heute kommt ein Paar steuerlich dann am besten weg, wenn es verheiratet ist und eine(r) von beiden weitaus mehr verdient als die/der andere. Weil Männer durch Berufswahl, Gender-Paygap und bessere berufliche…

Ihr Lieben, hier schreiben euch Lisa und Katharina vom Blog Stadt Land Mama! Wir hoffen, ihr kommt gut durch diese merkwürdige Zeit, wir jedenfalls jonglieren seit nunmehr fünf Monaten mit so vielen Bällen in der Luft (ja, gut, ab und zu fällt auch mal einer runter, dann heben wir ihn halt wieder auf…), dass uns manchmal schwindelig wird. Arbeiten im Homeoffice mit jeweils drei Kindern zwischen vier und 14 Jahren, das ist schon eine enorme Herausforderung. Aber was sollen da erst die Babyeltern sagen? Wir hören gerade von so vielen frischgebackenen Müttern, die sich in Coronazeiten einsam fühlen. Sei es, weil sie ihre Elternzeit nicht so nutzen können, wie sie sich das vorgestellt hatten. Oder sei es, weil ihnen der Austausch mit anderen Müttern fehlt… in einer Phase, in der doch plötzlich so viele Fragen auftauchen! Puh. Deswegen wenden wir uns heute nochmal mit unserem Herzensprojekt an euch: Mit unserem…

Wieso bin ich, wie ich bin? Ich habe ein so gutes Buch gelesen, das völlig zu Recht in sämtlichen Bestsellerlisten auftaucht. Schon der Titel ist genial: Das Buch, von dem du dir wünschst, deine Eltern hätten es gelesen. (Und deine Kinder werden froh sein, wenn du es gelesen hast) (Affiliate Link) von Psychotherapeutin Philippa Perry. Mich hat es beim Lesen erinnert an die Lektüre von Stepanie Stahls Buch „Das Kind in dir muss Heimat finden“ oder an die Bücher der Wunschkind-Bloggerinnen, denn man findet eine ganze Menge über sich selbst, das eigene Verhalten und die Beziehung zu den Kindern heraus. Jedenfalls habe ich es hin und wieder zur Seite gelegt, weil ich erst einmal nachdenken musste über das Gelesene. Oft habe ich mich erwischt oder ertappt gefühlt, aber irgendwie war es auch sehr erleichternd zu erkennen, wie viele negative Verhaltensweisen erklärbar und durch diese Erkenntnisse auch veränderbar sind. Getroffen fühlte…

Einige Frauen kennen vielleicht folgende Situation: da stehen sie abends an der Spüle und machen den Abwasch. Ihr Partner will gerade mit den Kindern hochgehen, um sie ins Bett zu bringen, da wirft er ihnen einen zweideutigen Blick zu. „Treffen wir uns nachher oben?“ soll das wohl heißen. Sie aber verdrehen die Augen und denken sich Folgendes: Wenn der wüsste, was ich heute noch zu tun habe! Meine Liste ist lang und wie immer habe ich vieles von dem, was ich heute tun wollte, nicht geschafft. Nachher möchte ich endlich die Mail an den Steuerberater schreiben. Vorher muss ich noch Strümpfe zusammenlegen, denn die Kinder haben kaum noch welche im Schrank. Ich muss noch ein paar Geschenke im Internet bestellen, im Flur die Jacken aufräumen und Seife und Klopapier im Bad auffülllen. Romantik auf der To-do-Liste Natürlich ist er zur Stelle, wenn sie ihn bittet, die Liste mit abzuarbeiten. Aber…

Bei uns in der Grundschule werden zwei Jahrgänge gemeinsam unterrichtet, darum verlässt nach jedem Schuljahr die Hälfte der Kinder den Klassenverband. Zum Abschied gestalten die jüngeren SchülerInnen einen Gruß. Meine Tochter bemalte freiwillig und mit viel Freude zwölf Karten und ich war überrascht, wie viel Mühe sie sich machte. Mein Sohn hatte keine Lust. Ich konnte das gut verstehen, denn ich finde schon, dass das eine hohe Erwartung an die Kinder ist. Wir waren während der Corona-Krise beim Homeschooling so oft aneinandergerasselt, dass ich es jetzt nicht für eine gute Idee hielt, ihn zum Gruß-Karten schreiben zu verdonnern. Keine Lust auf Karten schreiben! Also dachte ich mir eine unkomplizierte Sache aus: Jimmy diktierte mir seinen Lieblingswitz, ich druckte ihn vierzehn Mal aus und dann sollte er die Witze einfach auf die Karten kleben. Auch das war ihm der Mühe nicht wert, generell ergab diese ganze Aktion für ihn keinen Sinn…

Vor einer Weile bat ich auf Instagram um eure Mental Load-Geschichten und Theresa hat mir ihre geschrieben. Ich finde es sehr berührend, wie Theresa (@threetravelkids auf Instagram) erklärt, wie sie immer trauriger wird, und was das mit ihrer To-do-Liste zu tun hat. Ich finde, dass im Text klar wird, wie Eltern manchmal aneinander vorbei reden. Jeder fühlt sich im Stich gelassen, ist hilflos, wird wütend. Theresa schrieb mir: „Man kann da nur gemeinsam raus finden.“ Und da hat sie so Recht! Die mentale Last Hier sitze ich nun heulend und ganz allein. Es ist nicht das erste Mal und wird auch nicht das letzte Mal sein. Wie eine Ausgestoßene komme ich mir vor von meiner eigenen Familie. Gestern kam er nach drei Wochen Abwesenheit wieder, mein Ehemann und der Vater meiner drei Kinder. Wir hatten uns sehr auf ihn gefreut, ich hauptsächlich weil ich mir davon Entlastung in einem Alltag…

Mental Load und Denkarbeit neu FAIRteilen Eine Frage der Verantwortung Nach der Geburt unserer Tochter und der beiden Söhne war ich ganz klassisch ein Jahr zuhause und kümmerte mich um die Kinder, machte einen Großteil des Haushalts und organisierte die Familie. Wieso sollte sich mein Mann um den anstehenden Kindergeburtstag kümmern, um Kindergarten-Angelegenheiten, das Zeitungs-Abo oder unsere Bekannten einladen, wenn er in Vollzeit arbeiten ging, fragte ich mich. Gleiches betraf Packlisten für bevorstehende Urlaube oder Ausflüge, den Einkauf oder die Speiseplanung. Während dieser Elternzeit-Jahre bin ich langsam zum Organisations-Genie geworden und hatte unseren Alltag (meist) im Griff, war aber auch immerzu erschöpft. Jedes Mal freute ich mich auf den Wiedereinstieg ins Berufsleben, aber dort, an meinem Arbeitsplatz, kam ich gedanklich nie richtig an. Immerzu waren meine Gedanken bei den Kindern und bei all den Dingen, die es zu erledigen galt. So sieht es eben aus, das Familien-Leben, aber wieso war…

Wenn eine Aufgabe die nächste nach sich zieht Sicher kommt dir folgende Situation bekannt vor: du willst eigentlich nur noch schnell eine Ladung Wäsche in die Trommel schmeißen und dann mal eben eine wohl verdiente Pause machen. Aber als du die Unterwäsche, die Shirts und Hosen in der Hand hast, fällt dir ein, dass das Kind so gewachsen ist, dass kaum noch was passt. Luise zum Beispiel hat gerade nur noch zwei Shorts und Jimmy fehlen mal wieder Socken, weil alle kaputt sind. Jedenfalls ging es mir gestern so, weshalb ich dann, anstelle Kaffee zu trinken, mal eben die Kleider durchsortiert und eine kleine Liste gemacht habe, was fehlt. Wir haben im Keller Kisten mit Klamotten, die nicht der Jahreszeit entsprechen. Dort habe ich erst einmal durchgeschaut, ob nicht ein paar Sommerhüte und kurze Hosen zu finden sind, die ich übersehen habe. Also stehe ich im Keller, gucke in die…