Category

Kinder erziehen

Category

Heute war mal wieder was los. Meine drei Lieben haben nicht besonders auf das gehört, was ich sage. Eigentlich haben sie sogar immer genau das Gegenteil gemacht. Sie haben am Morgen ziemlich getrödelt, im Kinderzimmer ein Chaos verbreitet und das Schulkind war ziemlich frech. Wäre eine kleine Fee vorbei gekommen, ich hätte mir eine Trickkiste gewünscht, in die ich greifen kann und sofort eine Idee habe, wie ich die kleinen und großen Auseinandersetzungen mit meinen Kindern gut löse. Denn auch wenn ich nun schon acht Jahre Mama bin, stehe ich doch jeden Tag immer wieder vor großen Herausforderungen. Wie gut, dass meine Fee den Wunsch erhört hat, denn nun halte ich das Buch „Meine kleine Erziehungstrickkiste“ von Jan-Uwe Rogge in den Händen. Das ist der Erziehungsexperte, den ich aus Zeitungen und Talkshows kenne, dessen Bücher ich mir nie genauer angeschaut habe. Das soll sich jetzt ändern, denn das Buch verspricht,…

Warum Geld ein wichtiges Thema ist Geld alleine macht nicht glücklich, aber es ist ein wichtiger Teil unseres Lebens. Alle, die sich schon einmal Sorgen um ihren Kontostand gemacht haben, wissen, wie unglücklich zu wenig davon machen kann. Für mich bedeutet Geld Unabhängigkeit, Freiheit und Sicherheit: wenn Anton und ich genug Geld haben, können wir unser Leben gestalten, wie wir es möchten. Wir können weniger arbeiten und mehr Zeit füreinander haben. Wir können es uns leisten, mit den Kindern einen Urlaub zu machen, wir können uns hier und da einen Wunsch erfüllen, wir können mit dem Geld einen Notgroschen ansammeln oder für das Alter sparen. Taschengeld organisieren: so geht`s! Weil ich den Umgang mit Geld wichtig finde, bringe ich ihn meinen Kindern so früh wie möglich bei. Luise und Jimmy bekommen Taschengeld, über das sie selbst verfügen können. Das sind bei der fünfjährigen Luise 50 Cent pro Woche, bei dem…

Nicht ohne Zähneputzen Als Kind saß ich dauernd auf dem Zahnarztstuhl. Grund dafür war ein verhängnisvoller Ausflug auf den Minigolfplatz, ein ambitionierter Golfer vor mir und ein lädierter Schneidezahn. Es folgten Wurzelbehandlungen, Nerv ziehen und zahlreiche Spritzen und ich weiß, wie viel Angst vor allem Kinder davor haben. Zahnpflege ist mir deshalb sehr wichtig, auch wenn dadurch natürlich keine Minigolf-Unfälle vermieden werden können. Hoffentlich aber Karies und andere bakterielle Erkrankungen, denn das möchte ich den Kindern unbedingt ersparen. Heute erzähle ich dir, wie wir die Kinderzähne pflegen und warum uns eine besondere Zahnbürste geholfen hat, den Ärger um das Putzen für immer zu beenden. Meine Tipps für die richtige Zahnpflege Wir haben eine ganz wunderbare Zahnärztin, zu der ich mit den Kindern gehe, seitdem sie das erste Zähnchen haben. Wir sind alle sechs Monate zu Gast und die Kinder freuen sich sogar auf den Besuch. Das liegt vor allem an…

Wie Kinder gut groß werden können Was brauchen Kinder in den wichtigen Jahren ihrer Kindheit? Ich orientiere mich gerne am Buch Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn (Affiliate Link). Hier ist für mich bestens zusammengefasst, wie Kinder sicher, geborgen, frei und eigenständig groß werden können. Jedes Kind möchte es selbst sein dürfen selbstwirksam sein eigene Entscheidungen treffen wertgeschätzt werden ein Ziel haben emotionale Verbundenheit, Zugehörigkeit und Geborgenheit spüren zur Bereicherung einer Gemeinschaft beitragen Lachen und Spielen dürfen Gefühle ausleben können Struktur erleben (Vgl. S. 56 – 62) Inklusion – der einzig richtige Weg Für mich ist Inklusion, also das Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft, ein sehr wichtiges Thema und das vor allem, seit ich Kinder habe. Ich bin viel in Kontakt mit unterschiedlichen Kindern: mit denen in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis, mit Freunden und Freundinnen meiner Kinder, mit Familien über meinen Blog oder über Instagram,…

Auseinandersetzung vor der Glotze Unsere Kinder lieben den Fernseher. Sie könnten stundenlang die Sendung  mit der Maus schauen, aber auch so nervige Serien wie Feuerwehrmann Sam und My little Pony stehen hoch im Kurs. Bitte ich sie dann nach ein paar Folgen, auszuschalten, sind sie sauer. Der kleine Oskar fängt sogar an zu schreien. Außerdem hat Jimmy die Playstation für sich entdeckt. Der olle Kasten, der immer so laut surrt, wird von uns nur als DVD-Player genutzt. Aber es gibt dort auch ein Fifa-Spiel, das Jimmy völlig aus dem Häuschen bringt. Sonntags, wenn die Sonne scheint und wir raus wollen, würde er viel lieber drei Stunden vor der Kiste sitzen und seine Fußballer durch die Gegend schicken. Sind die Kinder suchtgefährdet? Die Kinder lieben die Bildschirme und ich weiß ja selbst, wie schön das manchnal ist. Ich selber gucke gerne ins Handy, ich könnte die Serie „Mord mit Aussicht“ vier…

Wenn ein Geschwisterkind dazu kommt Eigentlich reicht ein einziges Kind, um als Eltern ge- und zeitweise auch überfordert zu sein. Ich jedenfalls hatte mit einem Baby die Hände voll zu tun und auch als Jimmy eins wurde, hätte ich mir kaum vorstellen können, wie ich da noch ein zweites Kind unterkriegen soll. Es geht ja dann aber doch und vielleicht kann ich die eine oder den anderen beruhigen: es geht nämlich sogar ganz gut. Denn während die Arbeit natürlich irgendwie mehr wird (Wäsche, Essen machen, Einkaufen), so gewöhnen wir uns doch an das Kinderhaben und machen uns beim zweiten Kind schon viel weniger Sorgen als beim ersten, sofern die Kinder gesund sind. Auf Instagram haben neulich viele Mütter gefragt, wie man das denn so am besten macht, wenn ein Baby in die Familie kommt und das Kind oder die Kinder, die schon auf der Welt sind, eifersüchtig seien. Darüber habe…

Neulich bat mich eine Mutter via Instagram um Hilfe: sie hat morgens mit ihren Kindern immer ziemlich viel Stress. Die 5-Jährige möchte sich nicht anziehen, der eineinhalb-Jährige braucht viel Hilfe. Der armen Mama graute es schon vor jedem neuen Morgen und ich kann sie in dieser Beziehung sehr gut verstehen. Trödeln, streiten, anziehen Also habe ich eine Umfrage gestartet: Was stresst dich morgens mit den Kindern am meisten? Und hier kommen völlig durcheinander die Antworten: das Anziehen die Trödelei vom 4-jährigen beim Anziehen dass er alles so langsam macht zu keiner Tageszeit spielt mein Sohn so schön allein wie morgens, wenn wir los müssen das Trödeln, und ich muss alles hundert Mal wiederholen Trödelei Meckern und nicht anziehen wollen meine Tochter hat morgens Zeit ohne Ende…das raubt mir den Nerv die Tröööödeleiiiii Alle angezogen zu bekommen und das ohne Theater das Streiten der Kinder dass ich es nicht schaffe, vor…

Was ist eigentlich unsere Aufgabe als Eltern und wie können wir unser Familienleben so gestalten, dass wir Erwachsene und unsere Kinder so zufrieden wie möglich sind? Das frage ich mich oft und gerate dabei auch mal an meine Grenzen. Ich halte zum Beispiel gar nichts von Strafen und bin überzeugt, dass sie vor allem im Alltag mit Kindern nichts bringen. Dennoch bin ich manchmal so verzweifelt, weil die Kinder und ich uns in die Haare kriegen, dass ich Strafen verkündige wie eine böse Himmelsbotin. Unsere Aufgabe als Eltern Ich bin absolute Verfechterin der bedürfnisorientierten Erziehung, die auch immer die Grenzen der Eltern im Auge behält. Aber ab und zu stehe ich vor einem sehr, sehr frechen Kind und denke, wie komme ich hier nur weiter? Oder ich schäme mich ein wenig, weil sich meine großen Kinder (fünf und sieben Jahre) nicht zu einem „Hallo“ durchringen können, wenn unsere guten und…

„Du, ich habe nächste Woche eine Weihnachtsfeier und komme erst spät nach Hause.“ Wenn Anton mit Nachrichten wie dieser nach Hause kommt, steht mir der Schweiß auf der Stirn. Kinder ins Bett bringen ist bei uns ein Ritual, das wir gut im Griff haben, weil wir zu zweit sind. So können wir uns prima aufteilen und Anton übernimmt seit jeher die Haupfaufgabe, den zweijährigen Oskar ins Reich der Träume zu geleiten. Wenn ich dann an einem Abend für alle zuständig bin, ist mir schon morgens Angst und Bange. Warum es am Ende meist nicht so schlimm ist wie gedacht und wie ich das dann anstelle, erzähle ich dir heute. Die Tageschallenge: Kinder ins Bett bringen Eltern, die sowieso abends alleine sind, verstehen mein Problem nicht. Drei Kinder ins Bett bringen, was hat die eigentlich? Wir machen das jedenfalls im Zweierteam und haben sogar dann noch so manche Hürden zu überwinden.…

Immer mal wieder denke ich über unseren Alltag nach und die vielen kleinen und größeren Klippen, die wir da täglich umschiffen. Mir wird dann klar, dass das Problem oft meine etwas dünnen Nerven sind oder etwas anderes, das in mir gährt und mich rasend macht. Wieso werde ich eigentlich so schnell ärgerlich, wütend und ungeduldig? Die Kinder sind doch eigentlich ganz normale Kinder. Sie trödeln, zanken und vergessen Dinge wie andere Kinder auch. Warum nervt mich Unordnung, Trödelei und Streit immer so und wieso gibt es andere Mütter und Väter, die viel geduldiger sind? Ich wollte mich auf die Suche nach Antworten machen und habe ein Buch gelesen, das mich schwer begeistert hat. Pschologin Stefanie Stahl, die ich von ihrem Bestseller „Das Kind in dir muss Heimat finden“ samt Arbeitsheft kenne, hat mit ihrer Kollegin Julia Tomuschat ein nagelneues Buch für Eltern geschrieben: Nestwärme, die Flügel verleiht. Vor allem habe…