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Kinder erziehen

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Wenn ein Geschwisterkind dazu kommt Eigentlich reicht ein einziges Kind, um als Eltern ge- und zeitweise auch überfordert zu sein. Ich jedenfalls hatte mit einem Baby die Hände voll zu tun und auch als Jimmy eins wurde, hätte ich mir kaum vorstellen können, wie ich da noch ein zweites Kind unterkriegen soll. Es geht ja dann aber doch und vielleicht kann ich die eine oder den anderen beruhigen: es geht nämlich sogar ganz gut. Denn während die Arbeit natürlich irgendwie mehr wird (Wäsche, Essen machen, Einkaufen), so gewöhnen wir uns doch an das Kinderhaben und machen uns beim zweiten Kind schon viel weniger Sorgen als beim ersten, sofern die Kinder gesund sind. Auf Instagram haben neulich viele Mütter gefragt, wie man das denn so am besten macht, wenn ein Baby in die Familie kommt und das Kind oder die Kinder, die schon auf der Welt sind, eifersüchtig seien. Darüber habe…

Neulich bat mich eine Mutter via Instagram um Hilfe: sie hat morgens mit ihren Kindern immer ziemlich viel Stress. Die 5-Jährige möchte sich nicht anziehen, der eineinhalb-Jährige braucht viel Hilfe. Der armen Mama graute es schon vor jedem neuen Morgen und ich kann sie in dieser Beziehung sehr gut verstehen. Trödeln, streiten, anziehen Also habe ich eine Umfrage gestartet: Was stresst dich morgens mit den Kindern am meisten? Und hier kommen völlig durcheinander die Antworten: das Anziehen die Trödelei vom 4-jährigen beim Anziehen dass er alles so langsam macht zu keiner Tageszeit spielt mein Sohn so schön allein wie morgens, wenn wir los müssen das Trödeln, und ich muss alles hundert Mal wiederholen Trödelei Meckern und nicht anziehen wollen meine Tochter hat morgens Zeit ohne Ende…das raubt mir den Nerv die Tröööödeleiiiii Alle angezogen zu bekommen und das ohne Theater das Streiten der Kinder dass ich es nicht schaffe, vor…

Was ist eigentlich unsere Aufgabe als Eltern und wie können wir unser Familienleben so gestalten, dass wir Erwachsene und unsere Kinder so zufrieden wie möglich sind? Das frage ich mich oft und gerate dabei auch mal an meine Grenzen. Ich halte zum Beispiel gar nichts von Strafen und bin überzeugt, dass sie vor allem im Alltag mit Kindern nichts bringen. Dennoch bin ich manchmal so verzweifelt, weil die Kinder und ich uns in die Haare kriegen, dass ich Strafen verkündige wie eine böse Himmelsbotin. Unsere Aufgabe als Eltern Ich bin absolute Verfechterin der bedürfnisorientierten Erziehung, die auch immer die Grenzen der Eltern im Auge behält. Aber ab und zu stehe ich vor einem sehr, sehr frechen Kind und denke, wie komme ich hier nur weiter? Oder ich schäme mich ein wenig, weil sich meine großen Kinder (fünf und sieben Jahre) nicht zu einem „Hallo“ durchringen können, wenn unsere guten und…

„Du, ich habe nächste Woche eine Weihnachtsfeier und komme erst spät nach Hause.“ Wenn Anton mit Nachrichten wie dieser nach Hause kommt, steht mir der Schweiß auf der Stirn. Kinder ins Bett bringen ist bei uns ein Ritual, das wir gut im Griff haben, weil wir zu zweit sind. So können wir uns prima aufteilen und Anton übernimmt seit jeher die Haupfaufgabe, den zweijährigen Oskar ins Reich der Träume zu geleiten. Wenn ich dann an einem Abend für alle zuständig bin, ist mir schon morgens Angst und Bange. Warum es am Ende meist nicht so schlimm ist wie gedacht und wie ich das dann anstelle, erzähle ich dir heute. Die Tageschallenge: Kinder ins Bett bringen Eltern, die sowieso abends alleine sind, verstehen mein Problem nicht. Drei Kinder ins Bett bringen, was hat die eigentlich? Wir machen das jedenfalls im Zweierteam und haben sogar dann noch so manche Hürden zu überwinden.…

Immer mal wieder denke ich über unseren Alltag nach und die vielen kleinen und größeren Klippen, die wir da täglich umschiffen. Mir wird dann klar, dass das Problem oft meine etwas dünnen Nerven sind oder etwas anderes, das in mir gährt und mich rasend macht. Wieso werde ich eigentlich so schnell ärgerlich, wütend und ungeduldig? Die Kinder sind doch eigentlich ganz normale Kinder. Sie trödeln, zanken und vergessen Dinge wie andere Kinder auch. Warum nervt mich Unordnung, Trödelei und Streit immer so und wieso gibt es andere Mütter und Väter, die viel geduldiger sind? Ich wollte mich auf die Suche nach Antworten machen und habe ein Buch gelesen, das mich schwer begeistert hat. Pschologin Stefanie Stahl, die ich von ihrem Bestseller „Das Kind in dir muss Heimat finden“ samt Arbeitsheft kenne, hat mit ihrer Kollegin Julia Tomuschat ein nagelneues Buch für Eltern geschrieben: Nestwärme, die Flügel verleiht. Vor allem habe…

In den letzten Wochen kamen meine Kinder ganz unabhängig voneinander zu mir und wollten etwas wissen. Jimmy interessierte sich für das Wort mit F, das er in der Schule gehört hatte und Luise fragte nach, wo denn jetzt genau die Babys herkommen. Jimmy ist sieben, Luise ist fünf, also durchaus alt genug, um mit ihnen Tacheles zu reden. Geschichten von Störchen und Bienen finde ich albern, aber ich war mir bei Luise auch nicht so sicher, welche Details ich lieber rauslasse. Anton zog sich schnell zurück, also nahm ich das Ruder in die Hand und dachte das erste Mal über Aufklärung für Kinder nach. Das muss mal raus! Wir standen gemeinsam im Bad und putzten Zähne, als mir Jimmy geheimniskrämerisch und kichernd das Wort mit Fxxx zuflüsterte. Ein bisschen erschrocken war ich schon, aber ich merkte ihm an, dass er selbst wusste, welche Wirkung die paar Buchstaben hatten. Ich fragte…

Manchmal, wenn die Kinder etwas im Fernsehen anschauen wollten und absolut nichts Gescheites lief, habe ich das Tablet geholt und sie durften sich Caillou oder kleine Playmobil-Filme auf Youtube anschauen. Neulich war ich auf der Bloggerkonferenz denkst in Nürnberg und habe einen spannenden Vortrag von Medienpädagoge Daniel Wolff gehört. Dort ist mir bewusst geworden, wieso Youtube überhaupt nichts für kleinere Kinder ist und ich erzähle dir heute, warum Jimmy, Luise und Oskar dort lieber nicht mehr schauen. Was die Kinder im Fernsehen schauen Fernsehen, das ist ja so ein ewiges Streitthema in den meisten Familien. Die Kinder möchten am liebsten jeden Tag richtig viel schauen, der Kinderkanal KIKA zum Beispiel könnte bei uns in Dauerschleife laufen. Ein paar Sendungen finde ich dort auch ganz gut, Löwenzahn zum Beispiel und die Version für Kleinere, Löwenzähnchen. Feuerwehrmann Sam finde ich dagegen gruselig, aber die Kinder gucken es gern. Sie lieben Yakari, Wickie…

Liebe Kinder, dies ist ein Liebesbrief an euch! Ich finde, es ist mal an der Zeit, einen zu schreiben, denn Liebe kann man nie genug zeigen, oder? Und zwischen uns Vieren kracht es ja auch eine ganze Menge. Morgens gehts los, wenn ihr alle Drei am Tisch sitzt und streitet. Dann fällt immer irgendwann ein Becher um und ich bin richtig genervt von euch. Tagsüber ärgert ihr euch, haut euch und findet das Essen, das ich gekocht habe, doof. Abends wollt ihr weder aufräumen noch ins Bett gehen. Oh man, ist das oft ätzend. Dabei bin ich mir sicher, dass das in anderen Familien genau so ist. Und ich denke, dass sich auch in anderen Familien die Kinder streiten, vor allem, wenn sie wie Luise und Jimmy nur zwei Jahre auseinander sind. Also seid ihr eigentlich ganz normale Kinder, die tun, was Kinder eben so tun. Wenn ich mich also…

Luise und ich sind uns sehr ähnlich. Wir haben viel Power, im guten und im schlechten Sinne. Wir lachen viel und sind leicht zu begeistern, wir sehen die Dinge positiv und bringen gute Stimmung in den Raum, das kann man so sagen. Wir sind aber auch ziemlich schnell wütend, schreien rum und knallen mit den Türen. Noch dazu machen wir alles mit Schwung und Elan. Dabei fällt dann oft was um oder geht kaputt. Wir sind uns ähnlich und geraten vielleicht aus diesem Grund gerne aneinander. Denn in Luise erkenne ich mich und meine (unguten) Eigenschaften wieder und das sorgt in mir drin für Zunder. Meine Tochter treibt mich in den Wahnsinn Sie stürmt in die Küche, die kleine Dame, und will was trinken. Beim hastigen Einschenken verschüttet sie das Wasser. Das nervt mich enorm. Erst vor zehn Minuten ist mir eine Tasse Espresso auf den Küchenboden geplumpst und hat…

Mütter in der Zerreißprobe, zweiter Teil Mütter in der Zerreißprobe, so hieß mein Text, den ich im Dezember letzten Jahres veröffentlicht habe. Darin ging es um die Zerrissenheit, die viele von uns schlaucht. Grund für meine Gedanken waren viele Freundinnen, die bei mir am Tisch saßen. Beim Kaffee trinken erzählten sie von zuhause und berichteten alles das gleiche: Die viele Arbeit im Haushalt und mit den noch kleinen Kindern, die Doppelbelastung mit dem Job und die Abwesenheit der Männer quälte sie. Die Generationen vor uns Ich recherchierte und stieß auf eine WDR-Reportage, die diese Zerrissenheit beschrieb und ein paar Erklärungen lieferte. Wir Frauen waren ein bis zwei Generationen früher in einer anderen Situation. Es war normal zu heiraten, Kinder zu bekommen und den Haushalt zu führen. Es war kein entspannteres Leben, denn Haushalt und Kids waren und sind ein Fulltime-Job. Aber Frauen haben von ihren Müttern gelernt, das als gegeben…