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Schule und Lernen

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Lotte, träumst du schon wieder? Wir Eltern kennen Stress zur Genüge, aber auch Kinder haben schon viel davon. Das geht ganz besonders los, wenn die Schule beginnt. Vor allem für Kinder, die gerne ihren Träumen nachhängen, ist der Alltag dann schwer zu bewältigen. Was können Eltern tun, wieso sind die Tagträume so wichtig und welche konkreten Tipps gibt es für die Schulzeit? Ich habe die Psychologin Stefanie Rietzler gefragt, die zusammen mit Psychologe Fabian Grolimund die Akademie für Lerncoaching in Zürich leitet. Mit ihrer Arbeit möchten sie möglichst vielen Kindern, Eltern und Lehrkräften zu einer schönen und entspannten Schulzeit verhelfen. Sie sind Autoren mehrerer Bücher und betreiben die Webseite www.mit-kindern-lernen.ch. Jetzt gerade ist ihr Buch Lotte, träumst du schon wieder? (Affiliate Link) erschienen, das ich ganz großartig finde. Es richtet sich an Eltern und Kinder, die gerne träumen und liest sich ganz wunderbar. Ich habe mit Stefanie über Schule, Alltag,…

Ein Gastbeitrag von Michelle Brey Tagein, tagaus spielt Mobbing und Cybermobbing für tausende Kinder in der Schule eine Rolle. Dennoch ist Mobbing auch heute noch ein Tabuthema. Nicht selten ignorieren Lehrkräfte und Schulen die Thematik oder kehren sie gar ganz unter den Teppich. „Mobbing? Hier? Auf gar keinen Fall. Mobbing gibt es an unserer Schule gar nicht.“ Auch ich habe diese Sätze gehört. Ich war damals elf Jahre alt, als die Schule für mich wortwörtlich zur Hölle wurde. Heute bin ich 21 Jahre alt und schreibe über Mobbing, um ein Zeichen dagegen zu setzen und dafür zu sensibilisieren. Tabuthema Mobbing: Eine Geschichte von vielen Meine Geschichte ist eine von vielen. In den zwei Jahren, in denen mir einige Mitschüler die Hölle sprichwörtlich heiß machten, war der Großteil der Tage nicht mehr als ein Durchbeißen, ein Kampf, sich nicht unterkriegen zu lassen, und ein Hoffen, dass alles irgendwann einmal werden würde…

Mich erreichte eine Mail von Christine Steinhart, die sich wie viele andere Eltern einschließlich mir über die Situation für Familien in der Corona-Krise ärgert. Sie hat mir einen Text geschickt, den ich hier als Gastbeitrag veröffentlichen darf, und der das Problem skizziert. Ende April hat das Kultusministerium beschlossen: Ab dem 18. Mai sollen Kindertageseinrichtungen ihr Betreuungsangebot wieder schrittweise ausbauen – doch noch immer fehlt dafür jeglicher Plan. Träger und Einrichtungen warten auf ein Signal der Stadt, die Stadt wartet auf die Rechtverordnung des Landes. Und Eltern warten auf Informationen – vergeblich. Seit mittlerweile zwei Monaten sind die Kindertagesstätten aufgrund der Krise geschlossen – eine schwierige Situation für Familien. Erschöpfte Mütter und Väter melden sich nach ihrem Spagat zwischen Kinderbetreuung und Arbeit zu Wort, wütende Mütter schreiben wütende Blogartikel mit Worten, die sie ihren Kindern verbieten würden. Aber nicht nur die Betreuungsarbeit wird für Eltern zur Belastungsprobe. Die wochen- und monatelange…

Was, schon wieder Ferien? Mir fährt der Schreck durch die Knochen, als ich in den Kalender schaue. Als wüsste ich es nicht endlich besser, rassele ich jedes Jahr in die Falle hinein. Dabei habe ich in den letzten Jahren gemerkt, wie sehr die Schule noch einmal unser Leben verändert hat, vor allem was den Urlaub betrifft. Nicht nur, dass wir nun in den teuren und überfüllten offiziellen Ferien-Zeiträumen verreisen müssen, sondern auch die Menge an Ferientagen haben mich erschlagen. Als Schülerin kam es mir damals nicht so vor, aber nun als Mama habe ich das Gefühl, dass alle paar Wochen Ferien sind und wir Eltern uns ein Programm ausdenken müssen. Puuh! Anton und ich haben uns die Tage bisher aufgeteilt oder spontan versucht, irgendwo ein Ferienprogramm zu ergattern, aber das gestaltete sich oft als langwierig oder wir waren viel zu spät dran. Es müsste eine Plattform für ferien-verpeilte Eltern wie…

Die schönsten Geschenke für die Schultüte von Schleich Liebe Luise, mir kommt es vor, als sei es gestern gewesen. Ich spaziere mit dir über die Felder. Du sitzt in der Babytrage und wir halten uns an den Händen. So klein und zart sind deine Händchen! Meinen Kopf stecke ich in deine Baby-Haare, die so unglaublich gut duften. Mir kommt es vor, als sei es gestern gewesen. Du rennst nackig durch die Wohnung, auf dem Kopf eine Schwimmwindel und in der Hand einen Stock aus Holz. Wie eine Wilde flitzt du zu uns ins Zimmer und Anton und ich können uns nicht halten vor Lachen, weil du so unglaublich witzig bist. Mir kommt es vor, als sei es gestern gewesen. Du weinst, weil du nach dem Umzug deine Freunde so vermisst. An deinen Brüdern ging der Ortswechsel spurlos vorbei, aber du hast Heimweh, hast dein Herz an Lena und Hanna verschenkt…

Das Leben mit kleinen Wackelzahnrebellen im Alter von 5 bis 10 Jahren ist spannend und schön, kann aber auch sehr anstrengend sein. Denn die Kinder akzeptieren unsere Erwachsenenregeln nicht mehr so einfach, sondern lieben es, alles zu hinterfragen. Das nervt ab und zu, aber letztendlich ist es auch toll. Wer will schon Kinder, die alles nur so hinnehmen und keine Fragen stellen? Wir haben in der Müttersprechstunde über das Leben mit Wackelzahnrebellen gesprochen und ich habe erzählt, wie wir zuhause Konflikte lösen, wie wir das mit dem Trödeln hinkriegen und wie Jimmy und ich Schwierigkeiten mit den Hausaufgaben beseitigt haben. Immer diese Diskussionen Erst heute morgen habe ich mit meiner Tochter, 6 Jahre alt, diskutiert. Sie wollte gerne die viel zu engen Turnschuhe anziehen. Ich fand bei der Hitze die Trekking-Sandalen für den Kindergarten besser. Die sind grau und grün und das findet Luise doof. „Es wird aber fast 40…

Die Kinder der Utopie Ich hatte das Glück, mir den Film „Die Kinder der Utopie“ schon einmal im Vorfeld anschauen zu dürfen. Uns hatte vor ein paar Wochen eine Grippe erwischt und ich lag hustend mit meinem Jimmy im Bett. Der Computer stand vor uns und wir legten los. Statt Popcorn gabs Hustenbonbons, wir tranken Früchtetee mit Honig statt einer kühlen Limo. Für Jimmy, 8 Jahre alt, sind Menschen mit Behinderung nichts Neues, wir haben eine 11jährige Nachbarin mit einer geistigen Behinderung und er geht auf eine Grundschule, die sich seit ihrer Gründung in den 90er Jahren vorgenommen hat, dass jedes Kind aus dem Stadtteil dort lernen kann, egal ob krank oder gesund. Es gibt eine Inklusionsklasse mit zwei Lehrerinnen und als das erste Kind mit Rollstuhl die Schule besuchte, wurde kurzerhand eine Rampe neben die Schultreppen gebaut. Ein Film über junge Menschen Jimmy und ich machten es uns also…

Wie Kinder gut groß werden können Was brauchen Kinder in den wichtigen Jahren ihrer Kindheit? Ich orientiere mich gerne am Buch Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn (Affiliate Link). Hier ist für mich bestens zusammengefasst, wie Kinder sicher, geborgen, frei und eigenständig groß werden können. Jedes Kind möchte es selbst sein dürfen selbstwirksam sein eigene Entscheidungen treffen wertgeschätzt werden ein Ziel haben emotionale Verbundenheit, Zugehörigkeit und Geborgenheit spüren zur Bereicherung einer Gemeinschaft beitragen Lachen und Spielen dürfen Gefühle ausleben können Struktur erleben (Vgl. S. 56 – 62) Inklusion – der einzig richtige Weg Für mich ist Inklusion, also das Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft, ein sehr wichtiges Thema und das vor allem, seit ich Kinder habe. Ich bin viel in Kontakt mit unterschiedlichen Kindern: mit denen in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis, mit Freunden und Freundinnen meiner Kinder, mit Familien über meinen Blog oder über Instagram,…

Wie aufregend! Unsere Luise kommt in diesem Jahr in die Schule. Ein Schulkind haben wir schon, unseren Jimmy, der jetzt in die zweite Klasse geht. Bisher haben wir zum Glück gute Erfahrungen gemacht, das liegt daran, dass unsere Schule richtig toll ist und die LehrerInnen nett sind. Also machen wir bei Luise alles, wie bisher. Nun ja, nicht ALLES. Denn beim Schulranzen habe ich Einiges gelernt und weiß nun viel besser, worauf ich beim Kauf achten muss. So viel sei schon mal verraten: Luise hat sich einen ergobag ausgesucht und wir sind sehr stolz auf den neuen Schulranzen. Richtig gestört hat mich bei Jimmys Modell, dass die Sporttasche so schwer zu transportieren ist. Es handelt sich dabei um eine schlichte Tasche mit einem Trageriemen, den er sich selbst schwer umhängen kann und deshalb immer hinter sich herschleift, vergisst oder darüber fällt. Ganz anders bei den ergobags. Da können die kleinen…

Manchmal, wenn die Kinder etwas im Fernsehen anschauen wollten und absolut nichts Gescheites lief, habe ich das Tablet geholt und sie durften sich Caillou oder kleine Playmobil-Filme auf Youtube anschauen. Neulich war ich auf der Bloggerkonferenz denkst in Nürnberg und habe einen spannenden Vortrag von Medienpädagoge Daniel Wolff gehört. Dort ist mir bewusst geworden, wieso Youtube überhaupt nichts für kleinere Kinder ist und ich erzähle dir heute, warum Jimmy, Luise und Oskar dort lieber nicht mehr schauen. Was die Kinder im Fernsehen schauen Fernsehen, das ist ja so ein ewiges Streitthema in den meisten Familien. Die Kinder möchten am liebsten jeden Tag richtig viel schauen, der Kinderkanal KIKA zum Beispiel könnte bei uns in Dauerschleife laufen. Ein paar Sendungen finde ich dort auch ganz gut, Löwenzahn zum Beispiel und die Version für Kleinere, Löwenzähnchen. Feuerwehrmann Sam finde ich dagegen gruselig, aber die Kinder gucken es gern. Sie lieben Yakari, Wickie…