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Spielsachen aus Holz Schon als wir kleine Mädchen waren, hat unser Vater meiner Schwester und mir Träume erfüllt: ein Meerschweinchen samt selbstgebautem hölzernem Käfig, der so viel schöner war als die Plastikkisten, die es zu kaufen gab. Meerschwein Sissi hatte zwei Räume für sich mit gläsernen Fenstern, einem Durchgang in den abgedunkelten Teil und einem Ambiente, das man gut und gerne als hyggelig bezeichnen konnte. Wir hatten eine zaberhafte Puppenstube, zweistöckig, die mein Vater aus Holz gebaut hat. Die Wände waren unterschiedlich tapeziert, es gab kleine Steckdosen, eine selbstgezimmerte kleine Dusche, eine Badewanne, einen Balkon, Fenster und sogar an die Bilderrahmen hatte er gedacht. Früher glaubte ich, das Christkind hätte dieses famose Häuschen gebracht. Nun weiß ich, dass mein Vater alles selber gebaut hat und bin jedes Mal unglaublich begeistert, wenn ich es mir anschaue. Noch gerührter aber bin ich, wenn ich auf Jimmys, Luises und Oskars Schätze schaue. Sie…

Geld spenden und Kindern eine Chance geben Ich habe ja im Rahmen unserer #MamasundMoneten-Reihe erzählt, dass ich mich mit dem Thema Geld beschäftige. Wieviel haben wir eigentlich, was brauchen wir? Was können wir für die Altersvorsorge sparen? Ich habe ein Jahr lang Buch geführt über meine Ausgaben und konnte so ganz gut überblicken, für was wir Geld ausgeben (zu viel für Kleidung in meinem Fall, au Backe!). In den letzten Monaten habe ich dann darüber nachgedacht, was ich ändern möchte und welches meine Ziele sind, das Geld betreffend. Immer wieder ist mir dabei in den Sinn gekommen, wie privilegiert wir sind. Wir müssen uns keine Sorgen um Finanzen machen, wir haben genug zu Essen und ein wunderbares Zuhause. Wir können für das Alter sparen und unseren Kindern das kaufen, was sie brauchen: Schulzeug, gesunders Essen, Kleider, Spielzeug. Wir haben so viel Glück Wir fahren ab und zu in den Urlaub,…

Neulich ist es wieder passiert: ich bin richtig ausgeflippt. Erst war da diese Diskussion mit den Kindern, dann das Gefühl, dass keiner auf mich hört, dann kam Zeitdruck dazu und wumms! Ich habe rumgebrüllt, gedroht und war außer mir. Hinterher hats mir leid getan. Dabei wollte ich es mit den Kindern doch anders machen. Woher kommt die Wut? Ich lese die Bücher von Katja Seide und Danielle Graf schon länger und kann beide Wunschkindbücher (Affiliate Link) sowie das Blog sehr empfehlen. Ihre Sicht auf die Kinder, ihre Art und Weise, von Beziehung zu sprechen und Konflikte zwischen Eltern und Kinder zu erklären, finde ich toll. Aus diesem Grund habe ich neulich, als ich ein Problem mit einem meiner Kinder hatte, mit Danielle gesprochen und ihr die Situation geschildert. Im Prinzip ging es da auch um etwas, das mich oft rasend macht. Sie erklärte mir das Verhalten des Kindes und verwies…

Bücher für Kinder Wir lieben Bücher wie verrückt und hier bei uns zuhause wird viel und gerne vorgelesen. Aber welches sind eigentlich die beliebtesten Werke? Genau wie bei der Kleidung ist der Geschmack der Eltern ja nicht immer deckungsgleich mit dem der Kinder, auch was das Optische betrifft. Ich versinke im Winter gerne in dem wundervollen Buch Tomte Tummetott* von Astrid Lindgren mit seinen schönen Zeichnungen, das aber Luise und Oskar leider langweilt. Dafür musste ich Luise schon zehn Bände Sternenschweif vorlesen, was wiederum mich zum Gähnen bringt. Wir haben aber schon sehr oft gemeinsame Nenner gefunden und ich beuge mich auch gerne mal dem Willen der Kinder. Wenn ich mir vorstelle, Anton würde mir abends Thomas Manns Zauberberg vorlesen, weil er das für zur Jahreszeit passend hält oder mir seine Lieblingszahlen aus der Excel-Tabelle zitieren, dann wäre ich ähnlich amüsiert wie Jimmy, der schon beim Anblick von Tomte ins…

Wie aufregend! Unsere Luise kommt in diesem Jahr in die Schule. Ein Schulkind haben wir schon, unseren Jimmy, der jetzt in die zweite Klasse geht. Bisher haben wir zum Glück gute Erfahrungen gemacht, das liegt daran, dass unsere Schule richtig toll ist und die LehrerInnen nett sind. Also machen wir bei Luise alles, wie bisher. Nun ja, nicht ALLES. Denn beim Schulranzen habe ich Einiges gelernt und weiß nun viel besser, worauf ich beim Kauf achten muss. So viel sei schon mal verraten: Luise hat sich einen ergobag ausgesucht und wir sind sehr stolz auf den neuen Schulranzen. Richtig gestört hat mich bei Jimmys Modell, dass die Sporttasche so schwer zu transportieren ist. Es handelt sich dabei um eine schlichte Tasche mit einem Trageriemen, den er sich selbst schwer umhängen kann und deshalb immer hinter sich herschleift, vergisst oder darüber fällt. Ganz anders bei den ergobags. Da können die kleinen…

Meine Neujahrsvorsätze waren, vielleicht erinnerst du dich, mit den Kindern mehr Zeit zu verbringen. Letzte Woche hatte ich mir das so schön vorgestellt. Bücher lesen, einen Kuchen backen, Legotiere bauen und unser Lieblingskartenspiel spielen – Kleinigkeiten, die wir alle gerne machen und unseren Alltag ein wenig versüßen sollten. Stattdessen war ich allerdings damit beschäftigt, nicht durchzudrehen. Für Kartenspiele und Backen mit Kindern war mir angesichts von Zank und Streit nicht der Sinn. Heute erzähle ich dir, wieso Winternachmittage manchmal einfach nur die Hölle sind. Streit von morgens bis abends Die Streitereien zwischen Jimmy und Luise gehen schon morgens los. „Ich hasse Pferde“ grunzt der eine, „du dummer sch…Bruder“ zetert die andere. Es wird gehauen und gebissen und nach ungefähr 40 Sekunden heult der erste. Das zweite Kind folgt auf dem Fuß, auch um zu versichern, dass er oder sie nicht angefangen habe. Mittlerweile mischt auch Oskar kräftig mit, meist auf…

Vor etwa zwei Jahren habe ich mich mit den Familien-Terminen so verzettelt, dass ich beschlossen habe, mich besser zu organisieren. Seitdem habe ich ein Notizbuch in der Küche stehen, direkt neben der Kaffeemaschine. Jeden Sonntag mache ich es mir mit einem Cappuccino gemütlich und plane die nächste Woche. Alle Termine stehen zusätzlich in meinem digitalen Kalender im Handy, den ich mit Anton synchronisiert habe. Ich teile die leere Doppelseite in sieben Tage ein und ziehe auf beiden Seiten rechts noch eine senkrechte Linie. So habe ich neben den Feldern für die einzelnen Tage noch ein paar Felder für die To-Dos der Familie. Da kommen dann Dinge wie Brot kaufen, Tesafilm besorgen, Taschengeld verteilen, Bettwäsche wechseln und Steuererklärung machen rein. Wiederkehrende Aufgaben schreibe ich auf kleine Plastik-Post its, Grün für Haushalt, Lila für meine Pausen, Pink für die Kindertermine und Gelb für meine beruflichen Telefon-Konferenzen. Dann muss ich diese Dinge nicht…

Wir sind sprachlich so viel besser aufgestellt, trauen uns aber einfach zu wenig zu! (Nicole Staudinger, Schlagfertigkeitsqueen, S. 213) Wenn Mama die Worte fehlen Leider bin ich nicht gerade eine Schlagfertigkeitsqueen. Ich quatsche zwar grundsätzlich viel, aber im richtigen Moment verstumme ich gerne. Kommt mir Jemand mit einem blöden Spruch, bin ich als zunächst einmal sprachlos. Manchmal fällt mir dann im Nachgang eine gute Antwort ein, aber dann ist dieser Jemand meistens schon um die Ecke. Gerade als Mama habe ich in den letzten sieben Jahren eine Menge Sprüche kassiert. Angefangen von älteren Damen, die mich in der Bahn fragten, ob mein Kind nicht zu warm angezogen sei über andere Mütter, die skeptisch fragten, ob ich das Baby wirklich mit Gläschenbrei füttern wolle. Eine Portion Schlagfertigkeit, bitte Menschen mischten sich auch mal in unsere Familienplanung ein: „Was, ihr bekommt schon das zweite Kind? Ist das nicht zu früh?“ oder aber…

Immer mal wieder denke ich über unseren Alltag nach und die vielen kleinen und größeren Klippen, die wir da täglich umschiffen. Mir wird dann klar, dass das Problem oft meine etwas dünnen Nerven sind oder etwas anderes, das in mir gährt und mich rasend macht. Wieso werde ich eigentlich so schnell ärgerlich, wütend und ungeduldig? Die Kinder sind doch eigentlich ganz normale Kinder. Sie trödeln, zanken und vergessen Dinge wie andere Kinder auch. Warum nervt mich Unordnung, Trödelei und Streit immer so und wieso gibt es andere Mütter und Väter, die viel geduldiger sind? Ich wollte mich auf die Suche nach Antworten machen und habe ein Buch gelesen, das mich schwer begeistert hat. Pschologin Stefanie Stahl, die ich von ihrem Bestseller „Das Kind in dir muss Heimat finden“ samt Arbeitsheft kenne, hat mit ihrer Kollegin Julia Tomuschat ein nagelneues Buch für Eltern geschrieben: Nestwärme, die Flügel verleiht. Vor allem habe…

Zur Zeit haben wir neben Oskar, der zur Tagesmutter geht und Schulkind Jimmy ein Kindergartenkind mit Namen Luise, dessen Rucksack jeden Morgen gepackt werden muss. Eigentlich kein schwieriges Unterfangen, aber irgendwie gibts da doch viel zu Bedenken. Warme Getränke, genug zu essen, das Luise auch wirklich mag, Wechselsachen und warme Kleider, weil die Kinder die meiste Zeit des Vormittags draußen sind. Außerdem brauchte sie jetzt unbedingt einen neuen Kindergartenrucksack. Der alte ist zu klein geworden, denn wenn sie mittags noch Flötenunterricht hat, muss da schon Einiges rein. ergobag mini mit selbstgemachten Pferde-Kletties Wir haben uns für einen ergobag mini entschieden. Der stand bei Luise ganz klar an erster Stelle, weil ihr Farbe und Form so gefallen haben. Eine entscheidende Sache aber hat uns total überzeugt. Vielleicht kennst du schon die Sache mit den Kletties. Diese kleinen runden Klett-Verzierungen sind an jedem ergobag Schulranzen und Kindergartenrucksack angebracht. Aber sie können auch…