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Ab in die Berge

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Kleine Schatzsucher auf dem Nebelhorn

Wenn ich in den Bergen bin, bin ich selig. Irgendwie fällt dann die Alltagslast von mir ab und ich fühle mich wie in einer anderen Welt. Aus diesem Grund fahren wir seit Jahren in die Berge, denn Anton geht es ganz ähnlich. Auch die Kinder genießen unsere Urlaube und sind in der Natur wie verwandelt. Aber mit dem Wandern klappt es meist noch nicht so gut, denn was uns begeistert, findet Jimmy langweilig. „Wieso soll ich die ganze Zeit hier durch die Gegend laufen?“ hat er mich das letzte Mal gefragt, als wir zu einer Familienwanderung aufbrechen wollten. Der Sinn erschließt sich ihm noch nicht so ganz und ich kann ihn gut verstehen. Als Kind bin ich selber mit herabhängenden Mundwinkeln meinen Eltern hinterher getrottet und fand Wandern so spannend wie Matheaufgaben.

ok-Bergbahnen laden uns ein

Ich war in jedem Fall sofort Feuer und Flamme, als ich vom Team der ok-Bergbahnen gefragt wurde, ob ich mit meiner Familie ins Kleinwalsertal zu einer Schatzsuche kommen möchte. Und so brachen Anton und ich vorletztes Wochenende mit den beiden Jungs in Richtung Oberstdorf auf. Gegen Abend kamen wir im wunderschönen Alphotel in Hirschegg an, von dem ich dir später noch erzählen möchte. Nur schon einmal so viel: in einem Familotel ist es super entspannend für Eltern, weil alles bestens auf Familien mit Kindern ausgerichtet ist. Wahnsinn war vor allem die Aussicht auf die Berge, das Fünfgang-Menü und das Hochbett für die Jungs.

Am nächsten Tag waren wir früh morgens um neun verabredet. Andrea und Jörn, die Organisatoren, sowie Yvi vom Blog Mamas Daily und Nadja von Mama im Spagat samt Männern und Söhnen warteten schon am Fuße des Nebelhorns auf uns. Mit einer Gondel ging es dann zur Mittelstation mit einer herrlichen Aussicht auf das Bergpanorama. Übrigens war der Service bestens, denn wir hatten einen Kinderwagen dabei. Überall wurde uns geholfen und es gab Aufzüge, mit denen wir die Treppen umgehen konnten. Es ging schnell voran und auch im Inneren der Gondel wurden wir freundlich begrüßt.

Uff d`r Alp – Erlebnisweg an der Seealpe

„Schon wieder wandern?“ fragte Jimmy, als wir uns auf den Weg machten. „Nein, wir machen einen Schatzsuche!“ erzählte Andrea. Alle Kinder bekamen eine Schatzkarte und Jörn führte uns den Weg voran. An mehreren kleinen Erlebnis-Stationen erklärte er den Kindern Spannendes rund um die Berge, die Natur, das Leben auf der Alpe und die Tiere. Wir überquerten eine Hängebrücke und liefen um eine Biegung. Was für eine riesen Überraschung! Maskottchen Berti, ein riesen großer Adler saß dort auf einem Stamm und wartete auf uns.

Die Jungs waren hin und weg und knuddelten den riesigen Vogel. Nur Oskar hatte ein bisschen Angst und klammerte sich an Anton. Berti zeigte uns dann den Weg zur Schatzkiste. Als wir diese öffneten, sahen wir im Inneren der Kiste einen Hinweis auf den Sticker, sodass wir wussten, welchen wir auf die Schatzkarte kleben sollten. Einen von sechs Klebern hatten wir also schon geschafft. „Auf zur nächsten Schatzkiste“ rief Jimmy begeistert. Er, der noch vor einer halben Stunde absolut keine Lust aufs Wandern hatte, war nicht mehr zu bremsen. Allerdings musste ich ihm dann erklären, dass wir die gesamte Schatzkarte heute nicht schaffen können. Denn eigentlich ist das ein Programm für eine ganze Urlaubswoche. Und das steckt dahinter:

Die Bergbahnfamilie und ihre geniale Schatzsuche

Familien, die in der Gegend Kleinwalsertal / Oberstdorf Urlaub machen, können so mit viel Spaß die ganze Bergwelt entdecken. Und weil „nur“ Wandern für Kinder eben manchmal langweilig ist, gibts für sie die Schatzsuche. Die Oberstdorf Kleinwalsertal-Bergbahnen, kurz ok-Bergbahnen, bringen die großen und kleinen Bergliebhaber neben dem Nebelhorn auch aufs Fellhorn, zum Söllereck, zur Kanzelwand, auf den Heuberg, das Walmendingerhorn und den Ifen. Überall gibt es dann überaus familienfreundliche Wanderwege, teilweise mit Kinderwagen begehbar, auf denen die Kinder sich auf die Schatzsuche begeben können. Die Schatzkarte gibts an allen Kassen der Bergbahnen und es wird auch eine Familienkarte angeboten, in der die Fahrt auf alle Berge enthalten ist. Wer schafft es wohl, im Urlaub die ganze Schatzkarte mit den richtigen Stickern zu bekleben? Am Ende wartet ein Überrschungsschatz, den unsere kleinen Bergsteiger ausnahmsweise schon an diesem Tag bekommen haben.

Wie gut, dass wir in ein paar Wochen wieder in den Gegend sind. Jimmy ist total heiß darauf, die anderen Berge zu besteigen. Ich wundere mich über meinen ehemaligen Wander-Verweigerer, der uns nun bittet, unbedingt eine weitere Station auf dem Nebelhorn zu erklimmen, denn auf dem Höfatsweg wartet ein zweiter Hinweis für die Schatzkarte. Mit Andrea und Jörn sowie den beiden anderen Familien gehts mit der Gondel weiter hoch. Hier essen wir gemeinsam zu Mittag und staunen über den wahnsinnigen Ausblick. Die Kinder erfreuen sich an den Paraglidern, die zu ihren Füßen in die Lüfte starten. Danach gehts noch auf den tollen Abenteuerspielplatz, auf dem sich die Kinder eine ganze Weile vergnügen.

Urlaub für den Kopf

Spätestens jetzt bin ich tiefenentspannt. Die Berge brennen sich jedes Mal in meinen Kopf und ich muss anschließend, wenn ich wieder zuhause bin, nur die Augen zumachen und sehe sie vor mir. Es ist wie eine Gehirn-Entlüftung: der Stress, die Arbeit, Haushalt und Termine lasse ich hinter mir und bin einfach glücklich. So ein Wochenende in den Bergen ist für mich Balsam für die Seele und ich weiß, dass auch in den Köpfen der Kinder das Bergpanorama erhalten bleibt.

Wir trennen uns nun von den anderen. Schwer begeistert bin ich von den Bloggerkolleginnen, die natürlich auch ganz reizende Familien haben. Wir sehen uns auf der Bloggerkonferenz denkst in Nürnberg wieder und ich freu mich schon, sie zu sehen. Auch von Jörn und Andrea verabschieden wir uns. Die Organisation dieses Ausflugs war bombastisch, wir wurden rundum verwöhnt und hoffen, auch die beiden mal wiederzusehen. Anton, Jimmy, Oskar und ich erklimmen jetzt noch die Spitze des Nebelhorns. Beim Ausstieg aus der Gondel wird es uns ein wenig schwindelig. Auf dem absolut gefahrlosen Weg, dem Nordwandsteig, eröffnet sich der Blick in eine Bergwunderwelt und wir schauen 600 Meter in die Tiefe. „Der Wind fährt mir in den Bauch“ beschreibt Jimmy das mulmige Gefühl im Magen. Oskar rennt den Weg entlang und mir wird es trotz brusthoher Absperrung komisch zumute.

 

Prädikat Familienfreundlich

Dann geht es wieder abwärts ins Tal und ich kann mir vorstellen, dass es auch im Winter paradiesisch sein muss. Skier anschnallen und die Hänge herabwedeln, ich jedenfalls habe ein neues Urlaubsziel für die Faschingsferien. Im Übrigen ist die Ausstattung aller ok-Bergbahnen für Familien mit Kindern perfekt ausgerüstet. Es gibt Wickelräume an allen Stationen, Kindermenüs in den Restaurants und Eltern können in den Kinderkraxn-Testcenter die neuesten Kraxen von Deuter kostenlos testen.

Wir sind im September wieder hier und werden uns auf jeden Fall auf dem Erlebnispfad der Kanzelwand umsehen. Hier dreht sich alles um das Thema Wasser: Die Kinder können mit Gumpen, Wasserräder und Schleusen herumexperimentieren. Das wird meinen Dreien gefallen! Obligatorisch ist natürlich auch unser Familienberg, das Söllereck. Hier sind wir bereits mit den Skiern runtergefahren und im Herbst gewandert. Am Ende wartete dann immer eine Fahrt mit dem AllgäuCoaster. Allerdings kennen wir die XXL-Holzkugelbahn noch nicht, die 200 Meter lang sein soll, und auch der Kletterpark wartet darauf, entdeckt zu werden.

Familotel Alphotel

Die Gegend hier ist auf jeden Fall ein Traumgebiet für Eltern und Kinder. Und wenn ihr maximales Urlaubsgefühl sucht, dann ist das Alphotel in Hirschegg, Österreich, die perfekte Unterkunft. Als wir einchecken, düsen Jimmy und Oskar direkt in die Spielecke. Wo wir gehen und stehen finden die Kinder Unterhaltungsmöglichkeiten und wir sehen sie quasi nicht mehr. Am Eingang stehen Kinderwägen zum Leihen, die Zimmer sind bestens für Kinder ausgestattet. Flauschige Bademäntel machen Lust, die Pool-Landschaft zu erkunden und auch das Restaurant ist ein Traum. Die Kinder bedienen sich am Buffet, es gibt Lätzchen für die Kleinen und Kinderstühle an jedem Tisch. Wir Erwachsenen bekommen das Menü am Platz serviert und noch während Anton und ich die Nachspeise genießen, flitzen Jimmy und Oskar raus, um sich die Kindershow und das Hotel-Maskottchen anzuschauen. Wir gesellen uns später mit einem kühlen Bierchen dazu und als es dämmert, vergnügt sich Jimmy mit anderen Kindern auf dem Fußballplatz, während Oskar die Bobbi-Cars testet.

Auch das Frühstück am nächten Tag ließ keine Wünsch offen. Ich habe mir erst einmal einen Cappuccino geholt und mich auf die Terrasse gesetzt, alleine die Aussicht von dort ist ein Besuch wert. Wir merken, wie es uns entspannt, wenn alles auf die Berfürnisse von Kinder ausgerichtet ist. Guter Service, ausgesprochen freundliche Damen an der Rezeption und ein angenehmes Ambiente – ich denke, wir kommen bald wieder her und lassen uns verwöhnen!

Und, was sagst du, wäre das nicht auch ein Urlaubsziel für euch? Ich jedenfalls habe meinen Sehnsuchtsort schon lange gefunden und bin so froh, dass wir die nächsten Urlaube schon gebucht haben. Auch die Kinder freuen sich und Jimmy hat seine Schatzkarte gut aufgehoben – „die kriegen wir voll, Mama!“, hat er neulich gesagt. Und ich finde es spitze, dass er nun auch die Lust am Wandern entdeckt hat.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Hier findest du den Text von Nadja und hier den von Yvi. Vielen lieben Dank an Andrea und Jörn für die Einladung und die wunderbare Reise. Wir haben uns sehr, sehr wohl gefühlt und werden das Wochenende nicht vergessen. Für dich zur Tranzparenz: wir sind von den ok-Bergbahnen zu diesem Bloggerevent eingeladen worden und duften auch im Familotel kostenlos übernachten. Mehr zum Thema Werbung findest du hier.

Auf gehts zum Walliserhof

Mit Kindern Wellness machen, klappt das überhaupt? Das haben Anton und ich ausprobiert, und zwar in einem wunderschönen Hotel im Brandnertal – dem Walliserhof. Ich kenne das Hotel von einem Mädelstrip, der aus Pool entern, saunieren, stundenlang quatschen und Serien gucken in einer zauberhaften Suite bestand. So hatte ich mir das nun auch vorgestellt, vielleicht ohne Quatschen und Serien gucken. Ich verrate so viel: wir hatten ein wunderbares Wochenende und ich würde es jederzeit wieder tun!

Walliserhof Wellness mit Kindern

Ankunft im Walliser Hof

Es ist schon ein Stück Fahrt ins Brandnertal, aber nach ein paar Stündchen mit zwei sehr lieben und Hörspiele hörenden Kindern kamen wir ganz entspannt im Walliserhof an. Entspannt bin ich sowieso, sobald ich Berge sehe. Noch massiver als die uns bekannte Allgäuer Landschaft stehen hier die wunderschönen Berge, zu Fuß des Hotels plätschert der Alvierbach und es sieht aus wie bei Heidi. Weil wir hungrig sind, entern wir erst einmal die Bar und bestellen Pulled-Pork-Burger zum Mittagessen und Eis für die Kinder. Danach schauen wir uns den Garten an. Es gibt zwei junge Enten, die uns die sehr sympathischen Hotelbesitzer Michaela Berthold und Raimund Meyer vorstellen. Wir laufen einmal durch das kühle Tretbecken und entdecken einen Sandkasten mit Spielzeug.

Endlich! Urlaub, Welless, Wochenende – ich freu mich total und lasse mir meine gute Laune von zwei zankenden Kids in der Lobby nicht verderben. Übrigens ist der Walliserhof zwar ein superschickes Designhotel, aber keineswegs etepete. Hier marschieren die Gäste auch mal in Bademantel durch den Eingangsbereich Richtung Pool, daher muss man sich auch mit zwei raufenden Kiddies nicht schämen. Sie entdecken zum Glück sofort zwei Spielzeugkisten in der Lobby, während ich die Zimmerkarten entgegennehme und mir für Sonntag eine Massage buche.

Die Zimmer und der Pool

Wir haben mal wieder ein traumhaftes Zimmer erwischt. Wobei ich glaube, dass alle Zimmer traumhaft sind. Die unterschiedlichen Stockwerke stehen jeweils unter einem bestimmten Motto, wir sind die Gipfelstürmer und im fünften Stock untergebracht. Uns eröffnet sich ein traumhafter Blick auf die Berge, der Boden ist aus Holz, die Gardinen, Kissen und Decken aus hochwertigen Stoffen, zwei gelbe Designlampen hängen an einer Sprossenwand, die als Kleiderschrank dient. Der große Balkon lädt zum Draußen sitzen ein und der Sound des Alvierbachs macht das Zimmerglück perfekt. Jetzt aber schnell in den kanariengelben Bademantel werfen und ab mit den Kindern in den Pool. Anton muss noch arbeiten, dank W-Lan und bequemem Stuhl und Schreibtisch im Zimmer kein Problem. Dass er diesen Schwimmspaß jetzt verpasst, tut mir  sehr leid, denn nie zuvor habe ich so einen schicken Pool gesehen. Bis 17 Uhr dürfen hier Kinder planschen, was ich wirklich einen guten Deal für ein Wellness-Hotel finde. Abends ist dann Ruhe angesagt, die ich selber sehr schätze. Luise und ich schwimmen herum, spritzen uns nass und genießen die Atmosphäre mit Lounge-Musik und einer wundervollen Lampen-Decke. Jimmy hat sich in einen Hängesessel gekuschelt und chillt. Dann legen wir uns alle auf die gemütlichen Matratzen und dösen vor uns hin.

Wellness mit Kindern

Abendessen

Ich freue mich am meisten auf das Abendessen im Walliserhof. Es wird am Tisch serviert – davon kann ich zuhause nur träumen. Es gibt ein 6-Gängemenü für die Erwachsenen und auch für die Kinder ist bestens gesorgt. Die zauberhaften und freundlichen Kellner bringen eine Kinderkarte, auf der viele kleine Mahlzeiten aufgelistet sind und es gibt Stifte zum Malen. Jimmy und Luise sind erst einmal beschäftigt und bekommen bald darauf köstliche Pommes mit selbstgemachtem Ketchup. Anton und ich werden mit Shakesalat, Bauernterrine, Pastinaken-Cremesuppe und Schnitzel vom Rankweiler Ringelschwanz verwöhnt. Die Haltung der Schweine liegt den Gastgebern sehr am Herzen und sie sind sogar wöchentlich vor Ort, um genau zu wissen, was im Walliserhof auf den Tisch kommt. Überhaupt ist die Küche exquisit, ohne abgehoben zu sein. Regional ursprünglich neu interpretiert ist das Motto, die Zutaten vor allem regional und immer frisch. Der Weinschrank ist eine Wucht, es gibt hausgemachte Pasta und selbstgebackenes Brot. Ich weiß nicht, wie das gebacken wird, aber es ist das beste, das ich je gegessen habe. Was mich beeindruckt hat: die Gastgeber packen dauernd mit an und stehen eigentlich ständig an der Kaffeemaschine, um Espresso zu machen oder den Kellnern zu Hand zu gehen.

Zum Nachtisch gibts eine sagenhafte Creme Karamel. Die Kinder waren wirklich sehr lieb, wollen sich aber noch bewegen. Also machen wir einen schönen Abendspaziergang am Fluß entlang, entdecken Esel und marschieren dann gemütlich ins Zimmer. Wir sind ganz schön platt, denn die wundervolle Bergluft macht sehr müde…

Frühstück

Dass das Frühstück im Wallisherhof ein Gedicht ist, ist klar, oder? Das Bircher Müsli ist genau mein Ding, es gibt sogar Honig von eigenen Bienen, Prosecco, selbstgemachte Marmelade und feinste Kaffeespezialitäten. Noch dazu können wir aus einer Karte Eier- und Mehlspeisen wählen und Jimmy bestellt sich gleich zwei Palatschinken mit Schokocreme. Ich bin selig, denn Frühstück zuhause bedeutet für mich erst einmal, noch vor dem ersten Kaffee drei Kinder zu versorgen. Hier einfach eine Bestellung aufzugeben ist unglaublich schön.

Wellness mit Kindern

Nach dem Frühstück marschieren wir gemeinsam in den Pool und auch Anton ist begeistert. Nach ausgiebigem Geplansche machen wir uns auf den Weg zu einem nahe gelegenen Wasserfall. Hier picknicken wir, bauen einen Stausee und bestaunen die Berge. Für mich ist das wie Urlaub für die Seele. In den Bergen zu sein, keine Wäsche waschen zu müssen, kein Frühstück zu machen und verwöhnt zu werden – ich fühle mich wie in einer anderen Welt.

Zurück in meine Welt kehre ich kurzzeitig, als sich Luise und Jimmy am frühen Abend im Hotelzimmer zanken, dass es kracht. Ich schnappe mir die Zeitung und verlasse den Raum. Unten in der Bar fragt mich ein sehr sympathischer Kellner, ob er mir selbstgemachtes Popcorn servieren darf. Ich bestelle ein Bier dazu und lese  – Bingo! Bei diesem Abendessen nehmen die Kinder eine Runde Pommes und gehen dann aufs Zimmer, um einen Film zu schauen. Anton und ich genießen das Menü, sind ganz für uns und erfreuen uns an unserem kleinen Wellness-Urlaub im Walliserhof.

Wellness mit Kindern

Massage und Abreise

Am nächsten Morgen heißt es dann schon wieder Koffer packen. Aber wir genießen noch einmal ausgiebig das Frühstücksbuffet und ich danach eine wunderbare Massage. Hier gibts Naturkosmetik aus Birke, Hagebutte und Bergkräutern, die Gäste als Erinnerung auch erwerben können. Der Duft ist betörend!

Massage, Gesichtsbehandlung, Maniküre – was das Herz begehrt!

Anton und die Kinder spielen in der Zeit im idyllischen Garten und drehen eine Runde im Tretbecken. Dabei lernen sie den jüngsten Sohn der Gastgeber kennen. Vier Kinder haben die beiden und ich finde, im Hotel merkt man, dass Eltern am Werk waren. Es ist definitiv kein „Kinderhotel“, dennoch sind Kinder willkommen. Sie dürfen überall teilhaben, mitessen, im Garten spielen, in den Pool hüpfen und ein Kindermenü wählen. Aber es finden auch die Erwachsenen Ruhe. Beste Aussichten darauf, dass alle zufrieden und glücklich sind, oder? Und trotzdem hier in erster Linie Menschen ohne kleine Kinder Urlaub machen, fühlten wir uns als Familie sehr willkommen.

Alles ist so liebevoll und geschmackvoll eingerichtet – ein Ort zum Wohlfühlen

Die Kinder wurden überaus lieb behandelt, die Kellner haben sich sehr um sie bemüht. Insofern fällt mein Resümee folgendermaßen aus: Wellness-Urlaub  mit Kindern kann klappen, wenn man das richtige Hotel aussucht. Der Walliserhof ist ausgezeichnet dafür, aber es ist natürlich auch die reinste Oase für eine Mama-Auszeit. Und die buche ich direkt, zusammen mit meiner Schwester und meiner Freundin. Wäre das auch was für dich? Dann habe ich einen Tipp: Wir haben mal in der Nebensaison ein Komplett-Paket inkl. Anwendungen gebucht und haben damals ein super Schnäppchen gemacht. Und wenn ihr euch als Familie gemeinsam verwöhnen lassen wollt, mit allem Drum und Dran, dann ist der Walliserhof erste Sahne. Hier gibts im Übrigen auch eine ganz fantastische Sportwelt zu entdecken. Der Hausherr nimmt die Hotelgäste mit auf eine E Bike-Tour, es gibt zwei Tennisplätze, ein sensationelles Wander- und Skigebiet, einen hauseigenen Fitnessraum sowie einen Pool, in dem man wirklich richtige Bahnen ziehen kann. Darüber hinaus bietet das Hotel immer wieder die tollsten Attraktionen an: Brot backen lernen, Joghurt aus frischer Bergmilch zubereiten, Wanderungen zur Alm, Fotoworkshops, Weindegustationen, geführte Naturheilwanderungen und vieles mehr. Die Natur und die Landschaft im Brandertal ist gigantisch und das nächste Mal wollen wir unbedingt den malerischen Lünersee im Rätikongebirge entdecken – dazu hatten die Kids am Sonntag leider keine Lust mehr.

Ich lege mich jetzt aufs Sofa, mach ein wenig Lounge-Musik rein und träume mich ins Brandnertal. Und Einrichtungsideen habe ich nun massenhaft.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Ps.: Den Wallisherhof findest du auch auf Instagram. Dort bekommst du einen guten Eindruck vom Hotel. Auf Instagram gibts jetzt übrigens was ganz Neues: Instagram-TV. Auch Wunsch hin werde ich auf meinem Kanal ein paar meiner Ordnungs- und Organisations-Tipps für Familien hochladen. Komm doch mal vorbei und diskutier in den Live-Videos gerne mit! Das macht unglaublich Spaß und wir Frauen haben danach immer das Gefühl, dass es irgendwie überall gleichlaut und chaotisch zugeht und das Elternsein furchtbar anstrengend, aber auch furchtbar schön ist.

Unser Familienurlaub ist leider vorbei. Was bleibt sind wunderschöne Erinnerungen, die ich gerne mit Euch teile 😉

Babyhotel/Kinderhotels??? Nein Danke!!! Da steckt sich bestimmt jedes Kind beim anderen an! Und es ist furchtbar laut und überall liegen Krümel rum! Mit meinem Kind ist es ja schon stressig, aber dann auch noch zahlreiche andere Kinder laut heulend oder gröhlend um mich herum…Lass mal sein! Und wenn ich da erst an das Abendessen denke! Da versteht man sicherlich sein eigenes Wort nicht mehr!

So oder so ähnliche Meinungen über Familienurlaub in Kinderhotels habe ich schon öfter gehört und ich kann dazu nur sagen „Ihr liegt so was von daneben!“ 😉 Wir waren das dritte Mal im babymio Hotel in Tirol und ich gehe stark von einem vierten Mal aus, denn ich kann mir aktuell keinen erholsameren Familienurlaub vorstellen! Aber lest selbst.

Familienurlaub Tirol

Familienurlaub: Wellness, Abenteuer und Spiel in einem

Dieses Jahr ging es zum dritten Mal ins babymio Kinderhotel nach Tirol. Ich war in meinem ganzen Leben noch nicht häufiger als einmal in ein und demselben Hotel und habe vor den Kindern auch eher Backpacker-Urlaube quer durch Australien bevorzugt. Meine Ansprüche an einen Urlaub haben sich jedoch mit den Kindern drastisch verändert.

Was erwarte ich von einem perfekten Urlaub? Ich möchte mich im Familienurlaub mit meinen drei Kindern willkommen fühlen, mich entspannen und Kinder sollen sich frei entfalten können. Das alles und viel mehr bietet das babymio Hotel in Tirol.

Ich stehe auf guten Service

Keine Ahnung, ob das was mit dem Alter zu tun hat. Aber je älter ich werde, desto anspruchsvoller werde ich im Bezug auf guten Service. Denn wenn ich mit den drei Kids schon mal raus komme, dann möchte ich mich willkommen fühlen und nicht wie eine lästige Großfamilie. Ich möchte Leuten im Service begegnen, bei denen man spürt, dass sie genau im richtigen Beruf arbeiten und diesen aus Leidenschaft ausüben. Und genau das findet man im babymio. Ob es die herzliche Begrüßung und stetige Hilfsbereitschaft am Empfang ist oder der sehr aufmerksame Service. Man fühlt die gute Stimmung im Haus! Und hier noch mal ein großes Dankeschön! Wir hatten genau den einen Abend verpasst, an welchem es Kaiserschmarrn gab und als ich dies ganz enttäuscht gegen 21 Uhr im Hotel aussprach, stand wenige Minuten später dies auf unserem Tisch:

Kaiserschmarrn im Familienurlaub

Neben Spiel-Action auf dem Berg braucht es auch Entspannung

Klar wollen wir alle unsere Kinder glücklich machen. Aber es kann nur glückliche Kinder geben, wenn auch die Eltern glücklich sind 😉 Und wie bekommt man Entspannung in einem Kinderhotel? Im babymio ist zum Beispiel der Essbereich in drei Bereiche aufgeteilt und in jedem befindet sich in einer Ecke diverses Spielzeug für die Kinder oder man schnappt sich ein paar Malvorlagen. Welchem Kind das nicht reicht, der geht einfach in das große Spielzimmer, welches unsere Kinder nach kurzer Zeit eigenständig aufgesucht haben. Bedeutet, dass wir Eltern ganz in Ruhe fertig essen konnten, um im Anschluss wahlweise mit einem leckeren Getränk uns vor das Spielzimmer gesetzt oder unsere Kinder im großen Außenbereich beobachtet haben.

Und wer es dann mal ganz dekadent haben möchte, der hat die Möglichkeit, an zwei Tagen in der Woche die Kinder in der hauseigenen Betreuung essen zu lassen. Haben wir auch einmal genutzt und ausführlich genossen 😉

Ausflüge für Groß und Klein

Aktuell sind unsere Kinder zu klein für große Bergtouren und zu groß für die Kraxe, trotzdem kann man richtig viel unternehmen. Und da Gondel fahren ganz schön ins Geld gehen kann, haben wir uns ein 4Tage-Ticket gekauft und für diese Tage und unbegrenzte Gondel-Fahrten pro Erwachsener 55 € gezahlt. Für das was man auf vielen Bergen geboten bekommt, ist es wirklich nicht zu viel verlangt. Für die ganz Kleinen kann man auf jeden Fall Elmi’s Zauberwelt und Hexenwasser empfehlen. Beides perfekt für kleine Wanderungen und ganz viel Wasserspaß.

Auf dem Boden geblieben

Was haben wir neben unseren Bergtouren gemacht? Man kann sich vom Hotel gratis Fahrräder, Fahrradsitze und Anhänger ausleihen und die umliegenden Ortschaften erkunden.

Oder auch den wirklich schönen Raritäten-Zoo in Ebbs besuchen.

Wir hatten auch eine Premiere! Schwimmen im hauseigenen Schwimmbad mit allen drei Kids 😉 Im Oktober 2017 wird der auch jetzt schon schöne Schwimmbereich wohl noch schöner gemacht und ein Außenbereich mitgeplant.

 

 

Also wir planen schon mal ganz still und heimlich unseren vierten Sommerurlaub im babymio 😉 Einmal wollen wir uns noch das rundum sorglos Paket gönnen!

Also bis zum nächsten Familienurlaub liebes babymio!

 

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Ein kleines Paradies: der Bio-Bauernhof Schöll

Urlaub mit Kindern kann wunderbar sein, aber auch ziemlich anstrengend. Lange Anreise, enges Hotelzimmer, wenig Möglichkeiten, damit auch die Eltern mal abschalten können – die Liste ist lang und wir haben schon vieles ausprobiert. Inzwischen wissen wir, was uns gut tut: Familienurlaub auf dem Bauernhof.

Wir wollen schnell am Ziel sein, brauchen genug Platz für all unser Zeug und die Eltern wollen auch mal ein paar Stunden Ruhe haben. Wir haben deshalb einen traumhaften Tipp für euch, wie ihr alle auf eure Kosten kommt. Nach einer Woche auf dem Bio-Bauernhof in Riegis, Niedersonthofen, sind wir braun gebrannt, ausgeruht und vollkommen happy zuhause zurücl. Für das nächste Jahr ist wieder eine Woche fest gebucht und bis dahin träumen wir von unserem kleinen Paradies, das ich euch heute vorstellen möchte.

Herzlicher Empfang

Unser Bauernhof liegt oberhalb von Niedersonthofen. Es geht mit dem Auto nochmal knapp fünf Minuten den Berg hinauf und so haben wir oben von Riegis einen sensationellen Blick ins Allgäu und runter zum Niedersonthofener See. Zum zweiten Mal sind wir zu Gast bei den Schölls und machen einen Familienurlaub auf dem Bauernhof. Anne, die Gastgeberin, empfängt uns mit einer Tasse Kaffee für die Erwachsenen und Eis für die Kids. Wir machen es uns  im schattigen Garten gemütlich: Die Großen springen auf dem Trampolin, Oskar sitzt im Sandkasten und schaufelt sich Sand in Eimer und Mund, wir liegen auf den Liegestühlen und schließen die Augen – was für ein Glück!

Bio Bauernhof Schöll

Der Hof liegt abseits der Straße an einem kleinen Weg, den nur die Familie, die Gäste und die Bewohner des zweiten Schöll-Hofs nutzen, der um die Ecke liegt. Wir können die Kinder also ohne Bedenken springen lassen und abends auch mal in Ruhe auf unserem Balkon sitzen.

Kein Familienurlaub auf dem Bauernhof ohne Pferde! Luise begrüßt das geliebte und trächtige Mini-Shettlandpony Jojo und das neue Pony Muffin. Oskar und ich bestaunen die Araberherde, die mit ihren langen Beinen und der schlangen Statur über die Wiese hinter dem Hof galoppieren. Es gibt noch zwei Dutzend Kühe, Ziegen, Katzen und Häschen, sodass jedes Kind seinen Liebling findet.

Bio Bauernhof Schöll

Stallzeit für alle

Unsere Ferienwohnung ist im zweiten Stock und der Blick in die Berge von dort oben noch schöner. Wir finden alles, was wir brauchen. Auch für Babybett und Kinderstuhl ist gesorgt. Nachdem wir die Koffer ausgepackt haben, die Kinder sind längst wieder im Garten, setzen wir uns gemütlich auf den Balkon und stoßen auf den bevorstehenden Familienurlaub auf dem Bauernhof an. Als das Gläschen leer ist, rufen Luise und Jimmy schon von unten: die Kühe müssen von der Herde getrieben werden und Tante Lisa soll helfen, die Kaninchen in den Stall zu bringen.

Toller Service

Luise ist selig, als sie Jojo striegeln darf. Anne erzählt, dass das Fohlen im September auf die Welt kommen soll und wir können uns kaum vorstellen, wie süß so ein Mini-Winzling-Pferd sein muss. Bevor wir zum Abendessen hoch gehen, holen wir noch Limo aus dem Keller, ein paar Eier, Butter und frische Milch bekommen wir von Anne, die außerdem die Brötchenbestellung für die Woche abfragt – was für ein Service!

Bio Bauernhof Schöll

Am nächsten Tag können wir die Kinder kaum überreden, sich vom Hof loszueisen. Jimmy spielt Fußball auf der Wiese, Luise lässt den Drachen steigen und Oskar macht ein Nickerchen im Schatten. Wir wollen schwimmen gehen und fahren mit dem Auto runter zum Baden. Das Wasser ist bei der Hitze genau richtig und wir verbringen einen traumhaften Tag am wunderschönen See.

Rodelspaß im Sommer

Kein Familienurlaub auf dem Bauernhof ohne ein paar tolle Ausflüge in die Berge! Einen Tag später besuchen wir den Alpsee bei Immenstadt. Dort fahren wir mit der Sesselbahn hoch, genießen unser Mittagessen auf der Alpe Bärenfalle und düsen danach mit der längsten Sommerrodelbahn Deutschlands sieben Minuten ins Tal. Tante Lisa marschiert mit Oskar den Weg hinab, denn er ist für dieses Abenteuer noch zu klein. Aber die Fahrt ist eine Wucht und Luise und ich hören nicht auf zu jubeln.

Urlaub auf dem Bauernhof

Auch die nächsten Tage sind traumhaft: wir verbringen die größte Hitze im schattigen Garten auf dem Schöll-Hof, wo selbst bei 38 Grad noch ein laues Lüftchen weht. Wir besuchen das nahe gelegene Bauernmuseum mit vielen Attraktionen für Kinder, wandern am Söllereck, kaufen im Birkenstock-Outlet fesche Sandalen, fahren Tretboot am Alpsee und Luise macht Pony-Ausritte auf Muffin. Abends grillen wir mit den anderen Familien, backen Stockbrot und die Mädchen spielen Pferd auf dem Reitplatz.

Lisa und ich gönnen uns eine geniale Massage, für die extra eine Masseurin auf den Hof kommt. Einen anderen Nachmittag ist eine Märchenerzählerin zu Besuch, die in Annes Märchenhäuschen Geschichten erzählt. Ein Highlight ist die Kutschfahrt mit Opa Benedikt. Seine Haflinger sind zahm wie Lämmchen und ziehen mit vereinten Kräften sechs Personen samt Kutscher die Berge hinauf. Wir genießen die Fahrt, die zauberhafte Gegend und die saftigen Wiesen um uns herum. Wir sind ein wenig traurig, dass unser Familienurlaub auf dem Bauernhof so schnell zu Ende geht.

Zum Abschied ein Fest

Am letzten Abend dürfen wir mit zum Johannes-Feuer. Bei selbstgemachter Holunder-Limonade, Rosen-Sprizz und kühlem Bier sitzen wir mit Anne und ihrer Familie am Feuer und sehen die Sonne über den Bergen untergehen. Was für ein grandioser Höhepunkt für den perfekten Familienurlaub auf dem Bauernhof!

Bip Bauernhof Schöll

Die Familie Schöll ist unglaublich liebenswürdig, allen voran Anne, die gute Seele. Die Unterkunft ist sehr gemütlich und perfekt ausgestattet für Kinder jeden Alters. Wer eine traumhafte Woche im Allgäu verbringen, Natur und Umgebung genießen und kinderfreundliche Wanderungen machen möchte, der sollte einen Urlaub in Riegis bei Familie Schöll buchen. Wir können unserer Woche im Paradies im nächsten Jahr kaum erwarten.

Ps.: Urlaub bei den Schölls ist zu jeder Jahreszeit schön. Im Herbst machen die Wanderungen mindestens so viel Spaß wie im Sommer, im Winter versprechen die Berge ne Menge Rodel- und Skispaß. Direkt vom Schöll-Hof startet eine Langlauf-Loipe und Opa Bene schallt seine Haflinger vor den Schlitten…

Pps.: Dieser Beitrag ist nicht gesponsert und wir haben unseren Aufenthalt bei den Schölls ganz regulär bezahlt!

Das Allgäu – unser Ferienparadies und Sehnsuchtsort

Wir lieben das Allgäu unglaublich und besuchen diese herrliche Landschaft, wann immer wir können. Zum Skifahren waren wir in Bolsterlang, im Sommer fahren wir an die Niedersonthofener Seen und immer wieder treffen wir uns mit Freunden in Rettenberg auf der Skihütte meines Heimat-Sportvereins. Möglichkeiten für Unternehmungen mit Kindern gibt es dort zu Hauf und obwohl wir schon so oft dort waren, finden wir immer wieder neue tolle Orte. Auch Ausflugsziele mit Kindern bei schlechtem Wetter sind vorhanden – also der optimale Urlaub für Familien, zumal die Anfahrtszeit aus dem Raum Stuttgart mit dem Auto nur knapp zweieinhalb Stunden beträgt.

Urlaub im Allgäu

Bereits zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres treffen wir uns in Rettenberg, Wolfis. Das Örtchen liegt gleich beim markanten Berg Grünten, auf dessen Abhängen ich schon als Jugendliche Ski gefahren bin. In der Nähe liegt außerdem der Alpsee bei Immenstadt, der im Sommer wunderbar zum Baden geeignet ist.

Urlaub im Allgäu

Wir testen die schönsten Unternehmungen mit Kindern

Wanderung mit Lamas

Die Kinder freuen sich schon wie verrückt, einander zu sehen und stürmen als erstes die gemütliche Hütte. Wir Erwachsenen überlegen schon mal, welche Unternehmungen für Kinder wir dieses Mal in Angriff nehmen. Zum Glück habe ich vorher schon ein wenig im Netz geschaut und uns für den Nachmittag zu einer Lama-Erlebniswanderung angemeldet.

Urlaub Allgäu mit Kindern

Wir ziehen mit drei wunderschönen und kuscheligen Lamas durch satte, grüne Wiesen, erfahren viel über diese gutmütigen und interessanten Tiere und machen auf einem Spielplatz eine Rast. Die Lamas fressen Gras, die Kids toben herum. Anschließend marschieren wir zurück und sind nach gut eineinhalb Stunden wieder in Nesselwang.

Mit der Gondel hoch hinaus

Auf der Suche nach weiteren schönen Unternehmungen mit Kindern im Allgäu fahren wir zur Alpspitzbahn in Nesselwang und nehmen eine Gondel zur Mittelstation. Das alleine ist für unsere fröhlichen Fünf ein Erlebnis wert, aber es wird noch besser: wir wandern ein kleines Stück bergab und nehmen die Sommerrodelbahn ins Tal. Was für eine Fahrt! Am liebsten würden wir gleich noch einmal düsen. Wer ein wenig Geld sparen möchte, nimmt anstelle der Gondel den Wanderweg und ist schätzungsweise nach einer Stunde an der Mittelstation. Übrigens gibt es für Eltern mit guten Nerven noch den Alpspitzkick, eine überdimensionale Tarzanbahn für Erwachsene, mit der mutige Adrenalin-Junkies an einem Drahtseil 1,2 Kilometer talwärts düsen. Spitzen-Geschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern sind möglich. Wir haben mit den Kids schon genug Nervenkitzel und setzen uns lieber im Tal in die Sonne und genießen eine Portion Kaiserschmarrn.

Urlaub im Allgäu mit KindernUrlaub mit Kindern im Allgäu

Erfrischung am Alpsee

Am nächsten Tag strahlt die Sonne vom Himmel und es ist ganz schön heiß. Also nichts wie an den Alpsee! In Immenstadt ist mächtig was los und wir ergattern einen der letzten Parkplätze am See. Übrigens gibt es hier einen Kletterpark, eine weitere Sommerrodelbahn und ein Tretboot-Verleih – also der optimale Ort für schöne Unternehmungen mit Kindern im Allgäu! Wir finden ein schattiges Plätzchen und wagen uns in das noch etwas kühle Wasser. Anschließend essen wir Eis, betrachten die sagenhafte und nahezu unbebaute Landschaft und sind einfach happy hier zu sein.

Urlaub im Allgäu

Gute Laune für die Damen

Auf dem Rückweg kommen wir am Duft- und Naturkosmetik-Shop Prima Vera vorbei. Wir lassen die Männer draußen und begeben uns in dieses Geruchs-Paradies. Jede schnappt sich ein Körbchen und wir packen fleißig ein. Roll-Ons für die Handtasche mit der Duftnote „Gute Laune“ und „Harmonie“ landen drinnen sowie ein Öl für die Duftlame mit dem verheißungsvollen Namen „Orange in love“. Wir schlendern rum, lassen uns noch ein wenig beraten und auch die Kinder fühlen sich in der Kinderecke pudelwohl. Leider nützt der Gute Laune-Stick nichts, als sich die Männer über den Kassenzettel brüskieren.

Urlaub mit Kindern Allgäu

Auf Wiedersehen im Allgäu

Am dritten und letzten Tag wandern wir noch ein wenig in der Umgebung Rettenbergs umher, tunken die Füße in die Iller und überlegen, welche Unternehmungen für Kinder wir beim nächsten Allgäu-Urlaub planen. Angedacht ist ein verlängertes Herbstwochenende und wir werden bis dahin schon mal Ausflugsziele mit Kindern bei schlechtem Wetter aussuchen. Auf jeden Fall wollen wir wieder den Moor-Erlebnispfad in Stötten entlang wandern, den wir letzen Herbst schon ausprobiert haben. So langsam sagen wir unseren geliebten Bergen „Auf Wiedersehen“ und freuen uns jetzt schon auf unseren Bauernhof-Urlaub in Niedersonthofen. Wir werden beichten!

Urlaub im Allgäu

Übrigens könnt ihr mal auf meinem Pinterest-Board zum Thema „Wandern mit Kindern“ vorbeischauen. Da habe ich viele Tipps gesammelt, von Ausflugszielen über kindertaugliche Wanderungen bis hin zu Wanderliedern und Motivations-Hilfen!

 

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Wir machen Urlaub. Wobei der Begriff „Urlaub mit Kindern“ eigentlich ein kleines Witzchen ist, denn wenn die Kinder noch in einem gewissen Alter sind, ist das so eine Sache mit dem eigenen Urlaub. Mitunter verstehen wir unter der schönsten Zeit des Jahres Entspannung, Zeit für sich selbst, Muße, Wellness und Pause vom Alltag. Mit Kindern jedoch ist eher  „alles wie sonst auch, nur woanders und ohne Kindergarten und Spülmaschine“.

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Also gehen wir auf Nummer sicher und buchen nur Ferienwohnungen MIT Spülmaschine und nehmen Großeltern und Tante mit, sodass sich der Kinderbetreuungsschlüssel mehr als verdoppelt. Uns Eltern bleibt nun wirklich eine ganze Menge Zeit zu lesen, einen Mittagsschlaf zu machen oder einfach nur schön faul zu sein.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Angefangen hat alles natürlich mit den Stressfaktoren „Packen“ und „Anreise“. Da wir Skiurlaub machen, birgt das Einpacken so seine ganz besonderen Tücken. Skiunterwäsche, Skisocken, Jacke, Hose, Handschuhe, Mütze, Schal, Sonnencreme und all das kommen neben den üblichen Anziehsachen dazu. In diesem Jahr in dreifacher Ausführung (ich kugele mich in der dritten Saison lieber in die Berhütte als ins Tal herunter), ab dem nächsten Jahr Mal fünf („ACH DU MEINE GÜTE!). Nebenbei ist Luise endlich windelfrei und es stellt sich die Frage, ob wir besser 20 oder 30 Unterhöschen einpacken, denn wir haben bis zu drei kleine „Unfälle“ pro Tag zu beklagen.

Packesel

Viele Mütter werden es kennen: sie planen den letzten Tag vor dem Urlaub als „Packtag“ ein, gehen früher aus dem Büro, nehmen sich gleich ganz frei oder planen zumindest keine Nachmittagsaktivitäten. Dann werden Listen abgearbeitet, Keller nach Koffern durchforstet, noch ne Runde gewaschen und Taktiken geplant, wie und wo alles verstaut wird. Am Abend geht man gedanklich alles durch, notiert sich das eine oder andere und ist am nächsten Morgen noch ein paar Stunden damit beschäftigt, die Tasche mit Proviant für die Fahrt zu organisieren, Müll rauszutragen und den Briefkastenschlüssel dem Nachbarn auszuhändigen. Dann sitzt man endlich, bereit zur Abfahrt, im Auto und der Liebste am Steuer fragt: „Haben wir alles?“

Spätestens zu diesem Zeitpunkt fühlen wir uns urlaubsreif und verschieben den Gedanken, dass all die Dinge in einer Woche wieder an seinen alten Platz und sieben Waschladungen gewaschen, gefaltet und aufgeräumt werden müssen.

Jedenfalls haben wir dank schwesterlicher Hilfe und einem lieben Anton, der durchaus eine tolle Unterstützung ist und ein Auto ungefähr so genial packt, als müsse er bei den Tetris-Meisterschaften antreten, alles gut gewuppt. Selbst die Fahrt war zu ertragen, denn seit dem wir uns entschieden haben, lieber zwei Stunden ins Allgäu statt sieben Stunden nach Kitzbühel zu fahren, ist diese den Kindern auch zuzumuten. Klar, es wurde ordentlich gestritten, ob wir Pumuckel oder Conni hören, Jimmy hat sich mit seiner Wasserflasche die Hosen durchnässt und Luise hat die letzten 20 Minuten gebrüllt, sie wolle nun sofort aussteigen, aber auch diese Hürde haben wir nahezu bravurös genommen und sind nun also am Ziel unsrer Reise und genießen den „Urlaub mit Kindern“.

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Luise ist beim Skikurs nicht zu bremsen, Jimmy hat seine Leidenschaft für die Sauna entdeckt und ich beschäftige mich mit dem Gedanken, das heimische Büro aufzugeben und den Lebensunterhalt mit einer Sennerei in den Alpen zu verdienen. Mehr dazu in dieser Woche. Bis dahin wünsche ich allen, die noch vier Alltags- und Arbeitstage vor sich haben, den ein oder anderen Urlaubsmoment.

Laura