Geschenke für den Adventskalender

Mutter im Stress

Alle Jahre wieder stelle ich mit großem Schrecken fest, dass wieder Advent ist. Und wir waren doch noch nicht einmal oft genug Laterne laufen und haben kein einziges Kastanienmännchen gebastelt! Dann muss ich mich erst einmal setzen und mir wird ganz schwindelig, wenn ich an all diese Weihnachtsbesorgungen denke, die ja immer irgendwie mein Job sind (Anton, warum machst du das nicht auch mal?). Da muss Weihnachtsdeko aus dem Keller gekramt, ein Adventskranz besorgt / gebastelt, Plätzchen gebacken, Nikoläuse für zahlreiche Nachbarskinder besorgt, Adventsgeschichten aus der Bücherei geholt und Geschenke für die Eltern organisiert werden. Und die Königsaufgabe von uns überengagierten Müttern: der selbst gestaltete Adventskalender sollte bis Anfang nächster Woche bestückt sein – eine Herausforderung ersten Grades bei zwei Kindern mit großen Ansprüchen. Und ich verspreche mir selbst in die Hand, nächtes Jahr die fertigen von Lego oder Playmobil zu erwerben. Sch… auf DIY!

In diesem Jahr beiße ich in den sauren Apfel und husche zwischen Job und Kinder abholen mal eben in diverse Geschäfte. Für alle, die am Wochenende noch tätig werden wollen müssen, habe ich meine Einkäufe dokumentiert und stelle sie zur Inspiration gerne zur Verfügung. Mütter, die Wert auf zucker- und plastikfreie Geschenke legen, machen bitte die Augen zu.
Zwar bin ich unterm Jahr auch gegen Zuckerperlen und Ü-Eier, aber irgendwo muss ich Abstriche machen und über die Tütchen mit Schoko-Eiern und Babyfläschchen voller Liebesperlen werden sich Jimmy und Luise freuen wie die Hirten vor Jesus Krippe.

Handpuppen (Ikea), Smarties, Kinderscheren
Ü-Ei (beide rosa!), Anhänger für den Baum
Nikolaus, Puschelwürmer (Ein-Euro-Laden), Maoam
Kindercreme, Lippenstift aus Zucker (heiß begehrt in pink), Schokobär
Badegel (sonntags!), Schoko
Nagelbürste (dm)
KinderCountry, Haargummis (Oh, hier fehlt noch was für Jimmy)
Weihnachtssterne
Badezusatz (dm)
Schokohäuschen, Liebesperlen

Nun werde ich alles fleißig eintüten und anbinden und dann die Zutaten für unser morgiges Plätzchen-Backevent besorgen. Dann hole ich frisches Grün für den Adventskranz und heute abend besuche ich meine Doppelprobestunde für das sonntägliche Adventskonzert meines Chores. So ungefähr um den Nikolaustag herum finden mich dann alle Bekannten in der Psychatrie, Abteilung überambitionierte Mütter mit Weihnachts-Burnout. Bis dahin, Merry Christmas!

Pia Laura Froehlich

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