Entspannungsprojekt, Teil 1

Ich möchte dir heute von meinem Vorhaben für das neue Jahr berichten. Überall wimmelt es von Vorsätzen, jeder möchte alles besser und effizienter machen, mit den Lastern brechen und ein gesünderer und schlankerer Mensch werden. Tatsächlich überkommt auch mich zu Beginn des neuen Jahres ein großer Wunsch, etwas zu verändern. Neulich habe ich hier auf dem Blog über Mütter in der Zerreißprobe geschrieben und war schockiert, wie viele Frauen sich mit dem Text identifizieren konnten. Erst dachte ich: „Toll, der Artikel geht durch die Decke!“ Noch nie wurde einer meiner Texte so oft geteilt wie dieser. Aber irgendwann wurde mir klar, wie traurig es ist, dass sich so viele Menschen angesprochen fühlen und sich genau so schrecklich fühlen wie meine Protagonistinnen.

Machst du mit?

Ich fühle mich zur Zeit überlastet und das liegt sowohl an den äußeren Umständen als auch an mir selbst. Was kann ich gegen den selbstgemachten Druck machen, lautete für mich die erste Frage. Denn auch wenn ich hier weiter über Missstände in unserer Gesellschaft schreiben will und werde, so ist es doch am einfachsten, erst einmal bei mir selbst anzufangen. So kam ich darauf, ein ganzes Projekt zu starten. Das Happiness-Projekt (Affiliate Link) von Gretchen Rubin, das ich schon zwei Mal gelesen habe und das ich immer wieder toll finde, hat mich inspiriert. Denn natürlich ist mir klar, dass eine Person mit Hummeln im Hintern und zu dünn geratenen Nerven wie ich nicht von heute auf morgen einfach gelassener werden kann. Darum wird mein Projekt über ein Jahr gehen und ich bin zutiefst motiviert, es durchzuziehen. Damit ich das Vorhaben nicht sofort wieder hinschmeiße, kommt mir mein Blog gerade recht. Denn ich werde dich mitnehmen und meine Fortschritte (oder Rückschritte?) dokumentieren.

Der Tropfen auf dem Stein

Eine Sache ist mir bei diesem Thema ganz wichtig und das möchte ich dir noch kurz erklären. So viele Frauen stehen unter Druck und dies zu ändern ist in vielen Fällen sicher schwer bis unmöglich. Denn natürlich spielen Faktoren wie Einsamkeit, Krankheit, finanzielle Not, fehlender Partner oder andere Zustände eine große Rolle und dann hilft kein Yoga und kein neuer Terminkalender, das ist klar. Auch ist es für viele Mütter unmöglich, sich dem Druck von außen zu entziehen und einfach mal eben ein wenig gelassener zu werden. Ich bin absolut kein Verfechter der Theorie, Lebensglück hätte nur etwas mit Fleiß zu tun und jeder müsse nur an sich arbeiten, um zufrieden und happy zu sein. Mein Projekt kann Mütter nicht aus ihrer Zerreißprobe holen, insofern ist das hier nur ein ganz kleiner Tropfen auf den heißen Stein. Ich möchte aber einfach versuchen, ob wir Frauen nicht selbst mit ganz vielen kleinen Schritten ein wenig von dem Druck rausnehmen kann, der uns an vielen Tagen das Leben schwer macht.

Und so gehts los:

Eingeteilt habe ich mein #Entspannungsprojekt in 12 Bereiche, die ich einzeln angehen will. Dafür habe ich mich gefragt, was denn alles Druck erzeugt. Mein akutestes Problem ist momentan mein schmerzender Rücken. Oskar ist mit seinen eineinhalb Jahren ziemlich schwer, will aber viel getragen werden. Das letzte viertel Jahr bin ich kaum dazu gekommen, Sport zu treiben und das macht sich bemerkbar. Sechs Sitzungen bei der Physiotherapeutin waren hilfreich, aber immer nur für kurze Dauer entlastend. Ich muss langfristig was ändern und zwar nicht mit Rezept und Schmerztablette, sondern mit Bewegung. Daher widme ich mich im Januar dem Thema Sport/Wellness/Wohlbefinden. Und weil Sport machen für viele Eltern ein organisatorischer Kraftakt ist, mache ich Dinge, die ich auch zuhause umsetzen kann. Ich liebe es, laufen zu gehen, aber schaffe es einfach zeitlich nicht. Nun habe ich mir überlegt, dass ich zwei Mal die Woche joggen gehen möchte. Dazu nehme ich einfach die Kinder mit, denn wir haben einen Fahrradanhänger, in den ich Oskar setzen kann. Luise und Jimmy könnten das Fahrrad nehmen. Machst du mit? Falls du kein Lauf-Fan bist, dann wäre vielleicht ein strammer Spaziergang oder Walken was für dich. Auch da kannst du die Kinder mitnehmen und bei Wind und Wetter rausgehen, wetterfeste Kleidung vorausgesetzt. Von der Bewegung verspreche ich mir, meine Schmerzen im Rücken in den Griff zu kriegen, durch die frische Luft mein Immunsystem zu stärken und gleichzeitig ein wenig die Gedanken treiben zu lassen. Das geht nämlich draußen und in Bewegung am besten.

Außerdem will ich Yoga machen, habe aber keine Lust, abends irgendwo zu einem Kurs fahren zu müssen. Deshalb möchte ich drei Mal die Woche mindestens 20 Minuten Yoga auf der Matte machen. Super klappt das mit Youtube-Videos! Ich habe da zwei Empfehlungen für dich: den Kanal von Mady Morrison und Happy und Fit-Yoga. Dazu brauchst du nichts weiter als eine Matte. Außerdem möchte ich Meditation in meinen Alltag integrieren, fünf Minuten am Tag würden fürs erste reichen. Auf dem Handy habe ich die App von 7Mind, mit der du ganz einfach und in der Grundversion kostenlos ein paar Minuten üben kannst, auch wenn du das vorher noch nie gemacht hast. In meinem Schrank wartet seit langem ein Buch in meinem Schrank: „Yoga als Weg in die Meditation“ (Affiliate Link) von Anne Cushmann. Mal schauen, ob das nun zum Einsatz kommt.

Auf dem Blog der Website-Designerin Karen Unfug habe ich einen schönen Artikel über Habits gelesen, also die Kunst, neue Routinen zu entwickeln. Bei ihr gehts um Erfolg im Business, bei mir um Entspannung im Alltag. Und nach ihrem Vorbild entwickele ich also Monat für Monat neue Routinen, die mich näher an mein Ziel bringen sollen: weniger Druck empfinden, mehr Entspannung spüren, mehr Zeit für mich und meine Familie haben. Zusammengefasst sind meine neuen Routinen für Januar:

  1. zwei Mal die Woche Laufen gehen (ca. 40 Minuten)
  2. drei Mal die Woche 20 Minuten Yoga machen
  3. täglich 5 Minuten meditieren
  4. unter der Woche um 22 Uhr ins Bett gehen

Ganz schön groß, mein Vorhaben, oder? Es könnte natürlich gut sein, dass ich mich hier in zwei Wochen melde und schreibe, dass das alles nicht geklappt hat. Nebenher werde ich ein bisschen auf Instagram und Facebook berichten, wie mein Projekt voran geht. Übrigens habe ich noch ein weiteres Ding in Planung. Im Rahmen meines Entspannungsprojekts werde ich auch eine Mutter-Rehabilitations-Kur beantragen. Der erste Wisch für die Krankenkasse liegt schon bereit und ich halte dich auf dem Laufenden, ob und wie das klappt. Zu diesem Thema kann ich dann auch meine liebe Bloggerkollegin Beatrice interviewen, wie ihre Kur mit den drei Kindern gelaufen ist. Wie wärs, wenn du dir auch ein paar Habbits überlegst und versuchst, sie in deinen Alltag zu integrieren? Gemeinsam werden wir schon herausfinden, wie viel möglich ist.

Mein #Entspannungsprojekt für ein Jahr

Weiter gehts mit folgenden Themen:

Februar: Haushalt und Ordnung mit Kindern. Das ist nämlich ein gewaltiger Berg, den ich oft kaum schaffe und der mir enormen Druck macht. Mal schauen, ob es da nicht ein paar Dinge gibt, die ich ändern kann – natürlich zusammen mit meinen Lieben.

März: Job. Ich bin selbstständig und liebe meine Arbeit sehr. Aber ich verliere mich oft darin und kann Beruf und Familie oft schwer trennen. Auch der Blog schleicht sich immer in meine Privat-Zeit und irgendwie muss ich hier etwas ändern.

April: Meine Kinder sind natürlich in keinster Weise Schuld am Druck, den ich verspüre. Sie sind einfach nur normale Kinder, die noch dazu kleiner sind. Druck macht mir aber die ewige Streiterei von Jimmy und Luise und dass ich als Mama einfach immer verfügbar sein muss. Aber ich kann mir vorstellen, dass ich hier mit der richtigen Botschaft per Gewaltfreier Kommunikation für etwas mehr Pausen sorgen kann. Außerdem möchte ich mich meinen Kindern gerne intensiver und achtsamer widmen.

Mai: Social Media und diese immerwährende Verfügbarkeit baut enormen Druck auf. Folgenden Fragen werde ich mich widmen: Wann kann ich mein Handy ausschalten, muss es immer neben meinem Bett liegen und ist es eigentlich schlimm, den Blog mal für eine Woche zu schließen?

Juni: Erziehung ist ein ganz großes Thema, zu dem sich sicher ne Menge sagen lässt. Wir Eltern machen uns viel zu viel Druck, weil wir alles richtig machen möchten. Im Grund genommen brauchen Kinder viel weniger, als wir denken. Zuneigung, Geduld und Liebe sind schon mal ein guter Anfang, kommen aber im Alltag zu kurz.

Juli: der eigene Anspruch ist ein wichtiges und großes Thema. Bis dahin möchte ich ein wenig recherchieren: Warum haben wir einen so großen Anspruch an uns selbst und können wir den nicht alle ein wenig drosseln?

August: Ein großes Problem sind all die Termine und Verpflichtungen. Dauernd habe ich Angst, etwas zu vergessen, sei es die Schule, den Kindergarten oder meinen Job betreffend. Wir haben schon ein gutes System aus Kalender und Buch zuhause, aber das kann ich sicher noch optimieren.

September: Vereinbarkeit von Beruf und Familie kommt deshalb so weit hinten, weil es das schwerste Thema von allen ist und für mich der Druckauslöser Nummer eins. Vor allem haben wir hier keinen großen Spielraum, wie viele andere Familien auch. Aber vielleicht können wir Eltern doch ein wenig verändern. Hierfür suche ich ein paar Experten, die mir weiterhelfen können.

Oktober: Spiritualität ist ein interessantes Thema, dem ich mich viel zu wenig widme. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es zur Entspannung beitragen kann. Ich bin gläubig und würde einfach mal versuchen, öfter in die Kirche zu gehen. Ob mir das gut tut?

November: entspannt durch den Advent. Dieses Weihnachtsbrimborium von allen Seiten nervt. Meine Freundinnen und ich sind im Dezember meist fix und alle vom Kekse backen und Weihnachtsfeiern besuchen. Das müsste doch eignetlich eine besinndliche Zeit sein, oder?

Dezember: Na, ob ich so lange durchhalte? Hier ist in jedem Fall Zeit für ein Resümé. Könnte gut sein, dass ich in vielen Punkten gescheitert bin. Aber am Ende mag das ein feines Fazit werden. Denn wenn ich scheitere und damit klar komme, mache ich mir keinen Druck.

Ich bin gespannt, ob das #Entspannungsprojekt klappt. Mein Ziel ist natürlich schwer zu definieren und messbar ist Entspannung auch nicht. In jedem Fall möchte ich aber erreichen, dass ich mich nicht mehr so unter Druck gesetzt fühle. Das hat viel mit Selbstwahrnehmung zu tun, mit Außenwirkung und Kommunikation. Wäre doch toll, wenn ich nächstes Jahr um diese Zeit sage: ich fühle mich viel entspannter als im Dezember 2017. In jedem Fall werde ich dich alle zwei Wochen auf dem Laufenden halten und berichten. Ich hoffe natürlich, dass ich auch dich inspirieren kann. Vielleicht hast du sogar Lust, von Anfang an mitzumachen? Ob du alles gut findest, ist dir überlassen. Auf jeden Fall freue ich mich, wenn du mir deine Tipps und Erfahrungen zu den einzelnen Vorhaben in den Kommentaren verrätst.

Natürlich freue ich mich auch sehr, wenn du Bloggerin bist und einen Gastbeitrag schreiben möchtest. Oder du schreibst einen Artikel auf dem Blog, verlinkst ihn hier unter dem Text oder unter denen, die folgen werden. Egal zu welchem Thema, unter dem #Entspannungsprojekt sammeln wir dann alles, was die Nerven schont und das Leben von uns Eltern ein Stück entlastet. Vielleicht entsteht dann daraus ein großes Buch der gesammelten Elterntipps?! Ich wünsche dir ein frohes, neues Jahr mit ganz viel Zeit. Zeit für dich selbst und Zeit für deine Familie. Wir werden am Ende unseres Lebens niemals denken: da war noch so viel auf der To-Do-Liste… Aber wir werden bedauern, dass wir nicht entspannter und gelassener waren und uns mehr Zeit für das genommen haben, was wirklich wichtig ist: für uns und unsere Familie.

Alles Liebe und bleib auch im neuen Jahr fröhlich und unperfekt, deine Laura

Wenn du Lust hast, mehr über mein Projekt zu erfahren, dann folge mir doch auf Instagram oder klicke auf unserer Facebook-Seite auf „Gefällt mir“. Hier berichte ich von meinen Fort- oder Rückschritten und erzähle dir, ob das mit der Entspannung hinhaut.

36 Comments

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  16. Liebe Laura,
    ich finde es großartig, was du da vor hast! Ich bin überzeugt, dass du den richtigen Weg einschlägst, denn das Leben ändert man nicht mit einem Paukenschlag von heute auf morgen sondern in kleinen Schritten. Meiner Erfahrung nach, motiviert eine kleine Änderung im Leben dazu, auch alles weitere nach und nach zum Positiven umzukrempeln. Auch ich bin gerade dabei 😉 Und was ich besonders gut an deinem Projekt finde ist, dass du so viele andere Frauen dazu motivierst, es dir nachzutun! Ich habe übrigens einen Beitrag geschrieben, der zu deinem Projekt sehr gut passt. Er beschreibt, was man beachten sollte, wenn man seine Gewohnheiten erfolgreich und nachhaltig ändern möchte: http://www.kraftvollMama.de/gewohnheiten-aendern/
    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Jahresprojekt!
    Liebe Grüße
    Lena

    • Liebe Lena, wie cool! Da schaue ich gleich mal vorbei. Toll, dass du mitmachst. Ich brauche noch eine bessere Plattform für Mitstreiterinnen, damit ihr eure Texte verlinken könnt. Und danke für deine lieben Komplimente. Wünsch dir das Beste! Laura

  17. Habe auch ein ähnliches Projekt vor mir. Habe einige Ziele für dieses Jahr definiert auch mehr Sport, gehe bisher einmal die Woche zum zumba und möchte nun nach der Kur mit walken weiter machen und jeden Tag ein 10 Minuten Training. Mehr trinken, komme kaum auf 1 Liter und endlich wieder schreiben. Vielleicht wird dann doch noch etwas aus meinem Traum ein Buch zu veröffentlichen. Meine Termine besser im Blick haben und ein Haushaltsbuch führen da bei uns viel Druck durch zu wenig Geld kommt. Und einen Job finden in dem ich Familie und Geld verdienen gut vereinbaren lässt. Ich denke da habe ich schon die richtige Richtung eingeschlagen nur noch nicht den richtigen Arbeitgeber gefunden. Und den Kindergarten wechseln denn dort stimmt zum einen die betreuungszeit nicht , nur bis 14 uhr, und zum anderen sind da soviel Dinge falsch gelaufen zwischen der Leitung und mir das das vertrauensverhältnis zerstört ist. Leider ist das etwas was wohl sehr schwierig wird. Erst im Februar weiß ich ob es klappt für August zu wechseln . Also leider noch mindestens ein halbes jahr Quälerei für mich . Nur gut das die Kinder da gut klar kommen . In der Kur habe ich gelernt das wir uns wirklich oft selbst zuviel druck machen. Immer alles perfekt haben wollen. Und dann noch den druck der von außen kommt den wir nicht selber ändern können. Ich wünsche dir viel Erfolg und denk dran nicht zuviel druck sonst entspannt auch eine Meditation oder Sport nicht mehr.

  18. Liebe Laura,
    ich lese deine/eure Texte sehr gerne. Ich bin nun fast ein Jahr Mama und es ist das tollste, herzerwärmenste und anstrengendste Abenteuer meines Lebens. Ich genieße jeden Tag. Aber den Druck kenne ich auch. Mein persönlicher Druck heißt bald wieder arbeiten zu gehen. Ich liebe meinen Job aber meinen Sohn und das „nur“ Mamasein liebe ich mehr. Ich bin gespannt auf deine Reise zu mehr Gelassenheit und freue mich davon etwas für mich mitnehmen zu können und einen guten Weg zu finden meinem Beruf und der Familie und mir selbst gerecht zu werden.
    LG Sarah

    • Liebe Sarah, wie schön, dass du unseren Blog magst, das freut mich sehr. Und wie schade, dass auch du unter zu viel Druck leidest. Vor allem tut es mir leid, dass du lieber zuhause bei deinem Kind bleiben möchtest. Hast du keine Möglichkeit, die Elternzeit noch zu verlängern? Wenn nein, dann warte mal ab. Vielleicht wird es dir doch Freude machen – das wünsche ich dir sehr! Alles Liebe, Laura

  19. Pingback: Entspannungsprojekt 2018 - Nina ist auch dabei - Heute ist Musik

  20. Oma Wetterwachs Reply

    Das klingt nach einem interessanten Projekt. Ich wünsche dir viel Erfolg und werde zwischendurch immer mal wieder bei dir reinschnuppern, wie es so läuft.

    Etwas wüsste ich aber gerne:
    Ich kann hier nur für mich sprechen, aber wenn ich die ersten drei Punkte deiner Januar Vorhaben umsetzen würde (zwei Mal die Woche Laufen, drei Mal die Woche Yoga, täglich 5 Minuten meditieren) dann hätte ich enormen Druck. Ich bin ein sehr entspannter Mensch und mein Alltag stresst mich keineswegs bis selten, aber hätte ich so viele tägliche ToDos (auch wenn sie mich entspannen sollen), dann wäre ich gestresst.

    Wie ist das bei dir?
    Bauen solche Vorhaben nicht erst recht Druck auf?

    • Liebe Leserin,
      du hast Recht, diese täglichen To-Dos sind ungemein anstrengend. Allerdings muss ich dazu sagen und im nächsten Text auch näher beschreiben, dass die Zeit, die ich mir fürs Laufen und Yoga machen nehme, eine total entspannte Zeit ist. Ich liebe es, laufen zu gehen, und habe einfach immer nur zu wenig Zeit. Daher möchte ich mich öfter bewegen, vor allem wegen meines schmerzenden Rückens.
      Und wenn es nicht klappen sollte, reduziere ich die Frequenz. Mit diesem Projekt soll kein Druck ausgeübt werden, nicht auf mich und auch bloß nicht auf Leserinnen. Es soll der Versuch sein, etwas zu ändern, und wenn es nicht klappt, schlagen wir einen anderen Weg ein. Daher berichte ich dir und euch, wie es läuft. Kann sein, dass mein eigenes Vorhaben zu groß ist. Druck verspüre ich viel, aber ob dieses Projekt bei mir Druck ausübt, entscheide ich selbst. So ist es bei vielen anderen Sachen übrigens auch. Wir müssen vielleicht wieder lernen, Scheitern als etwas Gutes zu erleben.
      Verstehst du, was ich meine? Liebe Grüße von Laura

  21. Liebe Laura, auch ich bin zufällig auf Deinen Bericht gestoßen und muss sagen: großen Respekt, für Deine Ziele und Deine Motivation!!
    Als Mutter von 3 Kindern – WOW!!
    Ich freue mich jetzt schon, mehr von Dir zu lesen (obwohl ich schon einen erwachsenen Sohn habe ;), aber auch selbstständig bin und mir z.Zt. der Entspannungsfaktor einfach fehlt! Dein Beitrag und auch wie Du schreibst, finde ich einfach klasse !
    Viel Erfolg
    Herzliche Grüße Petra

    • Liebe Petra, was freue ich mich über dein Kommentar! Dann wollen wir doch mal sehen, ob das mit der Entspannung klappt. Die Hauptsache ist, wir widmen uns wieder mehr uns selbst. Liebe Grüße, Laura

  22. Liebe Laura,
    Ich bin grad zufällig auf diesen tollen Text gestoßen und er spricht mir aus der Seele. Ich habe ähnliche Themen im Kopf und habe alles bisher nur einen wirren großen Gedankenhaufen über mir schweben gesehen… ein Jahresprojekt daraus zu machen klingt wunderbar! Habe mir direkt das happiness-Buch bestellt und bin voller Vorfreude!
    Ich werde mich da langsam rantasten und mir eine Art Jahresplan erstellen – mein Januar-Projekt 🙂
    Dir wünsche ich nur das Beste für dein tolles und inspirierendes Projekt! Danke für den kleinen wunderbaren Anstoß!!

    • Liebe Judith, ach wie freue ich mich, dass ich dich inspirieren konnte. Und ganz wichtig ist mir, dass sich alle ihren eigenen Plan nach ihrem Geschmack machen. Bin gespannt, wenn du mich auf dem Laufenden hältst. Und das Buch von Gretchen Rubin ist echt toll. Alles Liebe, Laura

  23. Liebe Laura,

    ich finde das Projekt großartig. Und bereits nach einer Woche Mutter-Kind-Kur sind mir erleuchtende Gedanken gekommen. Ich freue mich schon darüber berichten zu können!
    🙂

  24. Hi. Das hört sich nach einem spannenden Projekt. Ich finde das Thema spitze und wichtig für alle Muttis. Das Sportprogramm halte ich für sehr ambitioniert…. viel Erfolg und vor allem Spaß!

    • Liebe Steffi, tatsächlich ist es ambitioniert und ich bin gespannt, wie es läuft. Ganz wichtig: wenn es zu viel wird, dann stecke ich die Ziele kleiner. Wichtig ist vor allem eines: weniger Druck und mehr Gelassenheit. Wenn ich nur die Hälfte schaffe, ist das schon mehr als gar nichts. Alles Liebe, Laura

  25. Hallo Laura
    Also ich mach mit das klingt nach einem super Plan. Was ich absolut empfehlen kann ist eine Stunde Sport in einem Kurs. Ich gehe ins Active Mama und ich komme eine Stunde lang nicht dazu die Gedanken kreisen zu lassen sondern denke eine Stunde nur „halt durch du schaffst das“. Nach diesen Stunden geht es mir richtig gut und manchmal ist die Lösung von einem Problem dann so einfach das ich dann denke warum nicht gleich so?
    Lieber Gruß Christina

    • Liebe Christina, das stimmt: ein Kurs ist eigentlich deshalb so gut, weil man mal aus dem Haus kommt. Ich schaffe das zur Zeit leider selten und da ich einmal die Woche zum Chor gehe, will ich meinem Mann nicht zwei Abende alleine mit den Kids zumuten. Für uns ist es nämlich immer ne Nummer, alle ins Bett zu bringen. Aber wenn die drei größer sind, mache ich das auch. Dir ganz viel Spaß beim Auspowern, Laura

  26. Liebe Laura,
    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Projekt. Mitmachen werfe ich nur insofern als das ich mir vorgenommen habe, mich mehr zurück zu nehmen und die Kinder mehr selbst übernehmen zu lassen. Sei es anziehen oder Frühstück machen usw. Ich möchte wieder Vollzeit arbeiten und das geht nur, wenn die Kinder gross genug sind. Also, habe ich beschlossen, dass es jetzt soweit ist. Die 2 schaffen das und ich auch und ich hoffe du auch. Fühl di h gedrückt

    • Liebe Carmen, dann wünsche ich auch dir alles Gute für dein Projekt. Finde ich gut, wenn Mütter sich Freiraum schaffen. Und unsere Kinder können viel mehr, als wir denken. Wir müssen sie einfach auch ein wenig fördern. Ich drück dich feste zurück und freue mich auf unseren Urlaub!
      Liebe Grüße von Laura

  27. Liebe Laura, ein toller Beitrag! Als großer Fan von Gretchen Rubin bin ich gerade dabei ein ähnliches #Entspannungsprojekt für mich persönlich zu entwickeln. Meine drei Kinder sind zwar schon älter, aber die Anforderungen sind mit den Jahren nicht weniger geworden. Jetzt geht es erst einmal in den Wald! Ein gutes neues Jahr und liebe Grüße Julika

    • Liebe Julika (was für ein wunderbarer Name), freut mich riesig, dass dir der Text gefällt. Und ich hoffe, du hast deinen Spaziergang genossen. Draußen sein entspannt doch immer, finde ich. Alles Liebe von Laura

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