Ihr Lieben, hier schreiben euch Lisa und Katharina vom Blog Stadt Land Mama! Wir hoffen, ihr kommt gut durch diese merkwürdige Zeit, wir jedenfalls jonglieren seit nunmehr fünf Monaten mit so vielen Bällen in der Luft (ja, gut, ab und zu fällt auch mal einer runter, dann heben wir ihn halt wieder auf…), dass uns manchmal schwindelig wird. Arbeiten im Homeoffice mit jeweils drei Kindern zwischen vier und 14 Jahren, das ist schon eine enorme Herausforderung. Aber was sollen da erst die Babyeltern sagen? Wir hören gerade von so vielen frischgebackenen Müttern, die sich in Coronazeiten einsam fühlen. Sei es, weil sie ihre Elternzeit nicht so nutzen können, wie sie sich das vorgestellt hatten. Oder sei es, weil ihnen der Austausch mit anderen Müttern fehlt… in einer Phase, in der doch plötzlich so viele Fragen auftauchen! Puh. Deswegen wenden wir uns heute nochmal mit unserem Herzensprojekt an euch: Mit unserem…

Bei uns in der Grundschule werden zwei Jahrgänge gemeinsam unterrichtet, darum verlässt nach jedem Schuljahr die Hälfte der Kinder den Klassenverband. Zum Abschied gestalten die jüngeren SchülerInnen einen Gruß. Meine Tochter bemalte freiwillig und mit viel Freude zwölf Karten und ich war überrascht, wie viel Mühe sie sich machte. Mein Sohn hatte keine Lust. Ich konnte das gut verstehen, denn ich finde schon, dass das eine hohe Erwartung an die Kinder ist. Wir waren während der Corona-Krise beim Homeschooling so oft aneinandergerasselt, dass ich es jetzt nicht für eine gute Idee hielt, ihn zum Gruß-Karten schreiben zu verdonnern. Keine Lust auf Karten schreiben! Also dachte ich mir eine unkomplizierte Sache aus: Jimmy diktierte mir seinen Lieblingswitz, ich druckte ihn vierzehn Mal aus und dann sollte er die Witze einfach auf die Karten kleben. Auch das war ihm der Mühe nicht wert, generell ergab diese ganze Aktion für ihn keinen Sinn…

Wenn eine Aufgabe die nächste nach sich zieht Sicher kommt dir folgende Situation bekannt vor: du willst eigentlich nur noch schnell eine Ladung Wäsche in die Trommel schmeißen und dann mal eben eine wohl verdiente Pause machen. Aber als du die Unterwäsche, die Shirts und Hosen in der Hand hast, fällt dir ein, dass das Kind so gewachsen ist, dass kaum noch was passt. Luise zum Beispiel hat gerade nur noch zwei Shorts und Jimmy fehlen mal wieder Socken, weil alle kaputt sind. Jedenfalls ging es mir gestern so, weshalb ich dann, anstelle Kaffee zu trinken, mal eben die Kleider durchsortiert und eine kleine Liste gemacht habe, was fehlt. Wir haben im Keller Kisten mit Klamotten, die nicht der Jahreszeit entsprechen. Dort habe ich erst einmal durchgeschaut, ob nicht ein paar Sommerhüte und kurze Hosen zu finden sind, die ich übersehen habe. Also stehe ich im Keller, gucke in die…

Ich habe auf meinem Instagram-Kanal Frauen nach ihrer Mental Load-Geschichte gefragt. Leiden Sie darunter oder sind sie vielleicht kein bisschen überlastet? Kommen sie darüber mit ihrem Partner ins Gespräch oder gibt es dauernd Konflikte? Sind sie alleinerziehend und haben derzeit keinen, mit dem sie sich den Mental Load teilen können? Leiden sie unter Armut oder Rassismus und haben durch große Sorgen eine intensive Last im Kopf? Mir hat Maria geschrieben (37 Jahre alt, berufstätig als Sozialpädagogin) und ich teile ihren Text hier auf dem Blog, weil er so spannend ist und etwas zu lang für einen Instagram-Post. Die Stärke meiner Mutter Mit vielen Glaubenssätzen und dem Vorbild einer stets berufstätigen und sehr emanzipierten Mutter, aufgewachsen und geprägt durch die Erziehung in der ehemaligen DDR, bin ich meiner Mutter heute ähnlicher als ich es jemals sein wollte. Ich wusste, bis ich selbst Mutter von zwei Kindern und Partnerin wurde, nicht wirklich,…