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Warum ich ohne meinen Beruf unglücklich bin Letzte Woche hat mich ein Text sehr beeindruckt: Vereinbarkeit geht nur zusammen! Diese 11 Dinge haben wir durch unser Modell gelernt. Coachin Hanna schrieb auf Edition F darüber, dass sie sich schon vor der Geburt ihres Kindes Gedanken darüber machte, was das Mamawerden für ihr (Arbeits-)Leben bedeuten würde. Sie wollte kein traditionelles Familienmodell leben und den Großteil der Hausarbeit und der Kinderbetreuung übernehmen, sondern auch ein Leben haben, das außerhalb der Familie stattfindet. Achtung, Mütterfalle! Hanna hat mit ihrem Partner darüber gesprochen und das zur Bedingung der Familiengründung gemacht. Heute berät sie in ihrer Coaching-Praxis Frauen und Mütter und gibt ihnen diesen weisen Rat, der ihr das Leben so viel einfacher gemacht hat: „Macht euch Gedanken und sprecht, wenn möglich, vor der Schwangerschaft mit eurem Partner über eure Zukunft.“ Von alleine wird sich nämlich nichts finden, sagt Hanna, und das kann ich nur…

Wieso ein Kind? Kinder kriegen, ist das heute noch eine gute Idee? Kann ich das jungen Frauen wirklich empfehlen? Naja, die Karriere ist erst einmal hin, würde ich sagen. 61 % weniger Gehalt kostet ein Kind, erklärt ein Artikel auf Edition F. Schlecht für die Umwelt ist es allemal, wie uns eine kinderlose Lehrerin in ihrem Manifest mitteilte. Dass ein Kind das Paarleben streckenweise auf Eis legen lässt, wird auch kaum einer bezweifeln. Dann sind da noch die durchwachten Nächte, die geschwächten Nerven und die fehlende Zeit für sich selbst. Später gehts weiter mit der Kitaplatzsuche, eine größere Wohnung zu finden ist nicht gerade ein Zuckerschlecken und in Sachen Familienpolitik gibts viele Baustellen, wie das neue Buch von Jenna Behrends beschreibt. Genervt Auch ich denke mir ganz schön oft: wieso mache ich das alles hier eigentlich? Reibe mich auf, habe kaum Zeit für mich, verdiene viel zu wenig Geld und…

Familienpolitik in Deutschland Elternsein ist wahrlich kein Zuckerschlecken! Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist mühselig, denn noch immer scheint es kaum möglich, mit einer reduzierten Arbeitsstelle beruflich vorwärts zu kommen, Home Office funktioniert längst nicht überall, noch immer sind Präsenzpflicht und Meetings um 9 Uhr morgens oder um 18 Uhr abends die Regel. Aber nicht nur jobtechnisch ist das Leben mit Kindern mit vielen Hürden verbunden. Auch der Staat macht es uns schwer: Das Ehegattensplitting fördert den Einverdienerhaushalt mit hohem Risiko für den oder die, die zuhause bleibt. Dazu kommt, dass uns Familien mächtig in die Taschen gegriffen wird. Wir sorgen zwar mit unseren Kindern dafür, dass sich unser Sozialstaat trägt (die nachkommende Generation wird unsere Rente bezahlen), aber das Kinderhaben ist teuer. Tonnenweise Windeln, Anziehsachen, Spielzeug, Kitagebühren, Schulausrüstung und Nachhilfe – ein Kind kostet uns im Laufe des Lebens knap 125.000 Euro, dabei ist die Ausbildung nach der Schule…

Das Eltern-Hamsterrad Ich hätte ja gerne alles! Glückliche Kinder, einen bereichernden Job, Zeit für mich, Zeit für Anton, meine Hobbys und Zeit für Nachmittage im Zoo, auf dem Spielplatz und im Freibad. Dazu natürlich das nötige Kleingeld und die Möglichkeit, mein Hab und Gut zu pflegen und sauber zu halten. Leider funktioniert das nur bei Pipilotta und nicht bei mir, denn Zeit und Geld sind leider endlich. Leider komme ich meist nicht aus, weder mit dem einen, noch mit dem anderen. Immer ist zu wenig da und ich verzweifele daran, dass der Tag 24 Stunden und mein Geldbeutel nur 30,63 Euro umfasst. Wie komme ich raus aus diesem Schlamassel, denn eigentlich möchte ich vor allem eines: ein zufriedenes Leben führen. Das ist vermutlich unser aller Ziel und ich nehme mal an, dass es auch dir oft an Zeit mangelt. Hätten wir davon mehr, könnten wir uns jeden Tag unseren Kindern…

Familien haben es schwer Wie ist es eigentlich so, Familie zu haben? In der Zeit-Ausgabe Nr. 28 gab es ein Vier-Seiten-Spezial zum Thema Familie. Da war zum Beispiel einen Bericht darüber, wie alleine Paare sind, die neben Kindern, Job und Haushalt auch noch kranke Eltern pflegen. Tatsächlich gibt es in unserer Gesellschaft meiner Meinung nach ein ganz großes Manko: Pflegende, die sich um eigene Kinder, den Partner oder kranke Eltern kümmern bekommen für das, was sie tun, kaum Rentenbeiträge. Wer sorgt sich um die, die sich sorgen? Das sollte meiner Meinung nach wesentlich stärker thematisiert werden, wenn es um die Rentenversicherung in Deutschland geht. Ein anderer Artikel im Zeit-Special beschäftigte sich damit, wie Patchwork-Familien ihren Urlaub planen oder koordinieren. Ganz besonders interessiert hat mich Anna von Münchhausens Text „Die Unperfekte“, in dem sie beschreibt, mit welchen Herausforderungen sie in den 80er Jahren zu kämpfen hatte, als sie in Vollzeit beschäftigte…

Das Vereinbarkeits-Problem Neulich beim Besuch bei meiner Freundin Rike: Die Kinder spielten im Garten, wir genossen unseren Cappuccino und zehn Minuten Ruhe. Endlich hatten wir Zeit für ein Gespräch unter Frauen – unbezahlbar und äußerst selten. Rike erzählte, wie chaotisch der letzte Sonntag ablief, als der Familienvater mit der Bande allein zuhause war. „Als ich wiederkam, sah es schrecklich aus. Der Boden war mit Spielzeug übersät, die Wäschekörbe standen gefüllt im Flur. Mittags hatte Thorsten nur Pommes gemacht und kein Stück Gemüse. Und der Große hatte seine Hausaufgaben nicht erledigt“, erzählte sie. „Kenn ich“, habe ich geantwortet. „Wenn Anton mit den Kindern spielt, entstehen die tollsten Lego-Bauten. Aber die Wäsche bleibt liegen.“ So beklagten wir uns und erfreuten uns weiterhin an der Schilderung, wie gut organisiert und aufgeräumt alles ist, wenn WIR das Zepter in der Hand haben. Kurz bevor sich die Jungs in die Haare kriegten und wir unser…