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Kinder erziehen

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Letzte Woche saß ich im Auto. Wir waren unterwegs zu meinem Schwiegereltern und ich war nach der Woche so unglaublich müde und erschöpft. Aber nicht nur das! Zur Zeit bin ich die Mecker-Mutter in Person und schäme mich für meine Ausbrüche. Hier habe ich darüber geschrieben und viel Rückmeldung bekommen. Wir sind wohl eine ganze Motzgurken-Truppe! Wir fuhren jedenfalls auf der Autobahn und ich las das neue Buch Erziehen ohne Schimpfen (Affiliate Link) von Nicola Schmidt und es traf mich mitten ins Herz: Wie können wir sein – statt was müssen wir tun -, damit es leicht ist? (…) In diesem Buch werden wir uns selbst genauso fürsorglich behanden wie unsere Kinder. Das verspricht „Artgerecht“-Bestseller-Autorin Nicola Schmidt im Vorwort und ich war sehr gespannt auf den Inhalt. Um es vorweg zu nehmen: ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch habe ich an dem Wochenende verschlungen und war bereits am Montag voller…

Puuuh, zur Zeit stehe ich manchmal staunend vor einem meiner Kinder und weiß gar nicht, was ich sagen soll. Entweder wird ewig diskutiert, ein Problem gewälzt oder wir haben einen handfesten Streit. Die Kinder sind frech, ich spiele die Mama-Machtkarte aus und hinterher sind alle wütend und anschließend traurig. Zeit, mal wieder die Familienkonferenz in die Hand zu nehmen. Ich liebe diesen Klassiker und habe mein Exemplar noch von meinen Eltern. Hier steht, wie Kommunikation klappt, und zwar nicht nur mit Kindern. Und ich habe in der Müttersprechstunde darüber gesprochen, was bei der Kommunikation mit Kindern wichtig ist. Die Sprache der Annahme Weißt du, was uns allen so richtig gut tut? Wenn wir so angenommen werden, wie wir sind. Liebe und Zuneigung ist vor allem dann wie eine warme Dusche, wenn wir nicht gerde die beste Version unserer selbst sind. Wenn mich Anton drückt und meine Hand nimmt, obwohl ich…

Das Leben mit kleinen Wackelzahnrebellen im Alter von 5 bis 10 Jahren ist spannend und schön, kann aber auch sehr anstrengend sein. Denn die Kinder akzeptieren unsere Erwachsenenregeln nicht mehr so einfach, sondern lieben es, alles zu hinterfragen. Das nervt ab und zu, aber letztendlich ist es auch toll. Wer will schon Kinder, die alles nur so hinnehmen und keine Fragen stellen? Wir haben in der Müttersprechstunde über das Leben mit Wackelzahnrebellen gesprochen und ich habe erzählt, wie wir zuhause Konflikte lösen, wie wir das mit dem Trödeln hinkriegen und wie Jimmy und ich Schwierigkeiten mit den Hausaufgaben beseitigt haben. Immer diese Diskussionen Erst heute morgen habe ich mit meiner Tochter, 6 Jahre alt, diskutiert. Sie wollte gerne die viel zu engen Turnschuhe anziehen. Ich fand bei der Hitze die Trekking-Sandalen für den Kindergarten besser. Die sind grau und grün und das findet Luise doof. „Es wird aber fast 40…

Weißt du, welchen Satz ich gar nicht mag? Ein Kind braucht seine Mutter! Natürlich ist der Inhalt richtig, jedes Kind braucht seine Mutter, ganz dringend sogar. Aber der Unterton, mit dem er gesagt wird, soll der Mutter manchmal einfach nur ein schlechtes Gewissen machen und wird oft auf die Zeit angewendet, die eine Mutter mit ihrem Kind verbringt. Zum Beispiel dann, wenn sie wieder oder länger arbeiten geht. Ungewohnt scheint es für viele Menschen zu sein, wenn beispielsweise eine Mutter die Hauptverdienerin ist und sich der Vater vornehmlich um das Kind oder die Kinder kümmert. In Westdeutschland ist das eine Seltenheit und doch ist jede Familie, die die üblichen Rollen einmal vertauscht, so wichtig und hat Vorbildfunktion, wie ich finde. Denn meiner Meinung nach kann sich ein Vater ganz genauso liebevoll um seine Kinder kümmern. Daher sollte der Satz heißen: „Ein Kind braucht seine Eltern.“ Warum Papas genauso liebevoll umsorgen…

Abends, wenn alle müde und kaputt sind, gibt es oft Ärger. Die Kinder wollen nicht ins Bett gehen, sie trödeln und meckern, wir Eltern sind genervt und schimpfen. Streit um das Zähneputzen ist vorprogrammiert, vor allem mit den kleinen Kindern. Und sind sie dann endlich mal im Bett, kommen sie alle paar Minuten wieder heraus. Wie schafft man es nur, dabei nicht die Nerven zu verlieren? Wir haben in der Müttersprechstunde darüber gesprochen und ich habe erzählt, wie das bei uns so abläuft. Unser Abendritual Nach dem Sandmännchen, das die Kinder so gerne anschauen, machen wir (meist) den Fernseher aus, gehen hoch und räumen noch gemeinsam auf oder spielen etwas. Dann gehts ab ins Bad. Während wir Oskar die Zähnchen putzen, erzählen wir ihm eine Bobo Siebenschläfer-Geschichte, das hat sich total bewährt, nachdem er sich lange Zeit dagegen wehrte. Die Großen putzen mit ihrer Spiele-Zahnbürste und wir putzen noch einmal…

Die Kinder der Utopie Ich hatte das Glück, mir den Film „Die Kinder der Utopie“ schon einmal im Vorfeld anschauen zu dürfen. Uns hatte vor ein paar Wochen eine Grippe erwischt und ich lag hustend mit meinem Jimmy im Bett. Der Computer stand vor uns und wir legten los. Statt Popcorn gabs Hustenbonbons, wir tranken Früchtetee mit Honig statt einer kühlen Limo. Für Jimmy, 8 Jahre alt, sind Menschen mit Behinderung nichts Neues, wir haben eine 11jährige Nachbarin mit einer geistigen Behinderung und er geht auf eine Grundschule, die sich seit ihrer Gründung in den 90er Jahren vorgenommen hat, dass jedes Kind aus dem Stadtteil dort lernen kann, egal ob krank oder gesund. Es gibt eine Inklusionsklasse mit zwei Lehrerinnen und als das erste Kind mit Rollstuhl die Schule besuchte, wurde kurzerhand eine Rampe neben die Schultreppen gebaut. Ein Film über junge Menschen Jimmy und ich machten es uns also…

Wie Kinder gut groß werden können Was brauchen Kinder in den wichtigen Jahren ihrer Kindheit? Ich orientiere mich gerne am Buch Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn (Affiliate Link). Hier ist für mich bestens zusammengefasst, wie Kinder sicher, geborgen, frei und eigenständig groß werden können. Jedes Kind möchte es selbst sein dürfen selbstwirksam sein eigene Entscheidungen treffen wertgeschätzt werden ein Ziel haben emotionale Verbundenheit, Zugehörigkeit und Geborgenheit spüren zur Bereicherung einer Gemeinschaft beitragen Lachen und Spielen dürfen Gefühle ausleben können Struktur erleben (Vgl. S. 56 – 62) Inklusion – der einzig richtige Weg Für mich ist Inklusion, also das Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft, ein sehr wichtiges Thema und das vor allem, seit ich Kinder habe. Ich bin viel in Kontakt mit unterschiedlichen Kindern: mit denen in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis, mit Freunden und Freundinnen meiner Kinder, mit Familien über meinen Blog oder über Instagram,…

Auseinandersetzung vor der Glotze Unsere Kinder lieben den Fernseher. Sie könnten stundenlang die Sendung  mit der Maus schauen, aber auch so nervige Serien wie Feuerwehrmann Sam und My little Pony stehen hoch im Kurs. Bitte ich sie dann nach ein paar Folgen, auszuschalten, sind sie sauer. Der kleine Oskar fängt sogar an zu schreien. Außerdem hat Jimmy die Playstation für sich entdeckt. Der olle Kasten, der immer so laut surrt, wird von uns nur als DVD-Player genutzt. Aber es gibt dort auch ein Fifa-Spiel, das Jimmy völlig aus dem Häuschen bringt. Sonntags, wenn die Sonne scheint und wir raus wollen, würde er viel lieber drei Stunden vor der Kiste sitzen und seine Fußballer durch die Gegend schicken. Sind die Kinder suchtgefährdet? Die Kinder lieben die Bildschirme und ich weiß ja selbst, wie schön das manchnal ist. Ich selber gucke gerne ins Handy, ich könnte die Serie „Mord mit Aussicht“ vier…

Wenn ein Geschwisterkind dazu kommt Eigentlich reicht ein einziges Kind, um als Eltern ge- und zeitweise auch überfordert zu sein. Ich jedenfalls hatte mit einem Baby die Hände voll zu tun und auch als Jimmy eins wurde, hätte ich mir kaum vorstellen können, wie ich da noch ein zweites Kind unterkriegen soll. Es geht ja dann aber doch und vielleicht kann ich die eine oder den anderen beruhigen: es geht nämlich sogar ganz gut. Denn während die Arbeit natürlich irgendwie mehr wird (Wäsche, Essen machen, Einkaufen), so gewöhnen wir uns doch an das Kinderhaben und machen uns beim zweiten Kind schon viel weniger Sorgen als beim ersten, sofern die Kinder gesund sind. Auf Instagram haben neulich viele Mütter gefragt, wie man das denn so am besten macht, wenn ein Baby in die Familie kommt und das Kind oder die Kinder, die schon auf der Welt sind, eifersüchtig seien. Darüber habe…

Neulich bat mich eine Mutter via Instagram um Hilfe: sie hat morgens mit ihren Kindern immer ziemlich viel Stress. Die 5-Jährige möchte sich nicht anziehen, der eineinhalb-Jährige braucht viel Hilfe. Der armen Mama graute es schon vor jedem neuen Morgen und ich kann sie in dieser Beziehung sehr gut verstehen. Trödeln, streiten, anziehen Also habe ich eine Umfrage gestartet: Was stresst dich morgens mit den Kindern am meisten? Und hier kommen völlig durcheinander die Antworten: das Anziehen die Trödelei vom 4-jährigen beim Anziehen dass er alles so langsam macht zu keiner Tageszeit spielt mein Sohn so schön allein wie morgens, wenn wir los müssen das Trödeln, und ich muss alles hundert Mal wiederholen Trödelei Meckern und nicht anziehen wollen meine Tochter hat morgens Zeit ohne Ende…das raubt mir den Nerv die Tröööödeleiiiii Alle angezogen zu bekommen und das ohne Theater das Streiten der Kinder dass ich es nicht schaffe, vor…