Category

Leben mit drei Kindern

Category

Ich wette, du kennst sie, diese langweiligen Nachmittage, an denen ihr faul zuhause rumhängt und die Kinder völlig unmotiviert und genervt sind. Draußen ist es kalt und ungemütlich, den Fernseher wollt ihr nicht schon wieder anmachen und du selbst hast absolut keine Lust auf Vorlesen oder Verkleiden. Ich habe ja an solchen Tagen das Gefühl, dass sich die Zeit wie Gummi zieht und die Stunden nur halb so schnell verrinnen wie sonst. Zur Zeit ist die Herausforderung doppelt groß: Die Schwimmbäder sind zu, Fußball und Turnen fällt aus und sogar unser liebster Märchengarten hat geschlossen. Achtung: Spielspaß Aber pass mal auf, ich habe die ultimative Idee für einen absolut witzigen und spaßigen Nachmittag und ich garantiere dir, dass nicht nur die Kinder, sondern auch du Freude haben wirst. Bevor du jetzt den Kopf verdrehst, wenn ich das Wort „Gesellschaftsspiel“ in den Mund nehme, und an gähnend langweilige Würfelspiele mit Spaßfaktor…

Gerade ist es nicht immer leicht –  wir alle hier unter einem Dach. Geht euch sicher genauso, oder? Besonders mit Jimmy und Luise, unseren beiden Wackelzahn-Mäusen, diskutieren wir eine Menge herum. Egal ob es um Medien-Nutzung, Süßigkeiten-Konsum oder Schlafenszeiten geht. Warum ist das eigentlich so und wieso lieben es Kinder in diesem Alter, uns zu provozieren? Hier kommt ein exklusives Probekapitel für dich, das genau so in meinem neuen Ratgeber Wackelzahnpubertät zu finden ist, neben vielen anderen guten Tipps für ein zufriedenes Familienleben. Übrigens kannst du per Kommentar ein Exemplar gewinnen. Wie das geht, kannst du am Ende des Beitrags lesen. „Selber schuld – Katapult!“ – Gelassen auf Rebellen-Provokation reagieren Ich bin mit allen drei Kindern im Supermarkt. Auf einmal nennt Jimmy seinen kleinen Bruder einen „Uhrensohn“. Mir bleibt der Mund offen stehen. „Wo hast du denn dieses Wort her?“, frage ich ihn. „Aus der Schule!“, lautet seine prompte Antwort.…

Mama und der Mental Load Hilfe, das Kind ist krank! Abgesehen davon, dass sich Eltern Sorgen machen, wenn es den Kindern nicht gut geht, läuft der Kopf auf Höchstleistung, wenn die Tochter auf einmal fiebert oder sich der Sohn morgens auf den Teppichboden übergibt. Dann heißt es nämlich, Kindergarten oder Schule absagen, im Büro Bescheid geben, Termine verschieben, versuchen, durch die Warteschleife am Telefon des Kinderarztes durchzukommen, Tee kochen, Nasentropfen suchen, trösten, kuscheln und das weinende Kind überreden, jetzt doch endlich bitte diesen Fiebersaft zu nehmen. Nebenbei im Kopf überschlagen, was alles an Hausarbeit und beruflichen Projekten liegen bleibt und wann wir das alles wieder aufholen können. Wer übernimmt den Mega-Mental Load, wenn ein Kind krank ist? Oft die Mama! Die Denkmaschine läuft Denn die Mutter ist ja entweder sowieso zuhause oder sie arbeitet „nur in Teilzeit.“ Es könnte auch sein, dass sie wie der Papa in Vollzeit arbeitet, sich…

Wir brauchen noch Mütter, die die Kinder beim Wandertag begleiten * bitte an 10 Euro Getränkegeld denken * wer kann beim Martinimarkt am Stand aushelfen und einen Kuchen backen? * bitte leere Klopapierrollen in den Kindergarten mitbringen * bis Ende des Monats brauchen wir zwei aktuelle Fotos Ihres Kindes * wer sammelt Geld für die ErzieherInnen? * bitte Wechselklamotten überprüfen * am 27.11. um 7:30 Uhr ist Eltern-Sprechstunde *  das Kindergarten-Klohäuschen wird neu gebaut und wir suchen fleißige Helfer für das Wochenende Das Kümmern teilen Das sind die To-Dos für drei Kinder in einer Woche. Anton und ich bekommen sie per WhatsApp, Brief oder Mail und alle einzelnen Punkte ziehen viel Arbeit nach sich. Wir müssen zum Beispiel Fotos aussuchen und sie in der Drogerie nachmachen lassen. Oder uns einen Tag frei nehmen, um die Kinder beim Wandertag zu begleiten. Dann muss sich einer von uns darum kümmern, dass wir…

Mütter, organisiert euch! Zeitmanagement-Tipps für Mamas ist heute das Thema bei der Instagram-Challenge #meetthemamapodcast und das ist ganz einfach. Alles, was du machen musst, ist morgens eine Stunde früher aufstehen alle drei Stunden eine kurze Meditation einlegen mit den Kindern den Moment genießen bei Wut und Ärger bis zehn zählen immer rechtzeitig mit sorgsam gepackter Wickeltasche aus dem Haus gehen abends ein Dankbarkeits-Tagebuch führen früh ins Bett gehen alles rechtzeitig für den nächsten Tag vorbereiten. Nein, das war natürlich ein Witz. Aber an diesen Witz habe ich noch vor einer Weile geglaubt. Vermutlich findest du hier auf meinem Blog eine ganze Reihe an Texten mit vielen Tipps für eine bessere Organisation. Spielzeug aufräumen, Termine in den Kalender eintragen und per Postmappe wichtige Unterlagen sortieren – ich habe mich eine Zeit lang mit nichts anderem beschäftigt, als unsere Familien-Organisation laufend zu verbessern. Mir ging nämlich immer etwas durch die Lappen und…

Wie kommt es nur, dass ich hier so viel alleine mache, wenn ich nachmittags mit den Kindern zuhause bin? Ehrlich gesagt habe ich ihnen bisher zu viel abgenommen und lieber alleine gekocht oder aufgeräumt. Selber schuld also? Naja, ich habe hier auch echt eine Menge zu tun und muss schauen, wie ich alles hinkriege: Bevor die Kinder aus Kindergarten und Schule kommen, muss ich das Mittagessen kochen. Dann essen wir, ich räume die Küche auf, während die Kinder Hausaufgaben machen. Dann kommt oft Wäsche dazu, ein wenig aufräumen, Termine checken, Brot einkaufen gehen und einmal durch das Wohnzimmer saugen. Im Prinzip wäre es die beste Lösung, die Kinder von Anfang an bei allem mit einzubeziehen, damit sie es gleich lernen und es ihnen ins Blut übergeht. Mit einem Kind ist das auch noch machbar. Haushalt mit Kleinkindern Sich Zeit nehmen, es vorsichtig einen Teller holen lassen, „hier ist der Becher“,…

Es wird Herbst und damit auch wieder Zeit für gemütliche Nachmittage zuhause. Nicht immer passt das Wetter, um rauszugehen oder wir haben auch mal keine Lust dazu. Umso mehr freuen wir uns über neuen Lesestoff und haben etwas ganz Besonders entdeckt, das wir dir heute vorstellen möchten. Ein Bilderbuch zum Träumen Die Eule mit der Beule von Susanne Weber und Tanja Jacobs kennen wir natürlich schon länger, aber jetzt gibt es einen ganz neuen Band: „Die kleine Eule fliegt zu den Sternen“ für Kinder ab drei Jahren. Als ich mich mit Oskar auf das Sofa kuschele und anfange zu lesen, setzen sich auch Luise und Jimmy dazu und lauschen gebannt. Die Geschichte ist so niedlich und erzählt doch so viel vom Leben: um nach den Sternen greifen zu können, brauchen wir ziemlich viel Mut. Erst neulich musste Luise sich ganz schön überwinden, als sie ein Fußball-Probetraining besuchte und sah, dass…

Wir kommen aus dem Urlaub und ich muss zugeben, dass ich auch dort geschmipft habe. Vorher habe ich das wunderbare Buch von Nicola Schmidt gelesen: „Erziehen ohne Schimpfen“. Hier habe ich so viele gute Ratschläge gefunden, konnte sie aber bisher noch nicht richtig umsetzen, weil ich viel zu gestresst war. Warum schimpfen Eltern eigentlich so viel und in welchen Situationen? Wann schimpfen wir? Bei mir ist es eindeutig dann der Fall, wenn ich zu viel um die Ohren habe. Die gleiche Frage habe ich auf meinem Instagram-Kanal gestellt. Wann schimpfst du besonders viel mit den Kindern?  Das sind einige der Antworten: Wenn ich selbst gestresst bin Wenn ich fünf Mal etwas sage und gekonnt ignoriert werde In Gefahrensituationen und wenn ich gestresst bin Wenn ich abgelenkt oder gestresst bin Wenn die Kinder trödeln, obwohl sie wissen, dass wir los müssen Wenn Eile vorherrscht, also besser vorplanen Wenn mir mal wieder…

Ich öffne die Kühlschranktür, denn mir ist heiß. Gerade sind wir vom See gekommen und ich möchte mir ein kühles Getränk holen. „Na, wie ist es so?“, fragt mich eine mir bekannte Stimme im isländischen Dialekt. „Hallo, Sigurdsson“, sage ich. Ich bin froh, dass ich ihn mitgenommen habe, den halb vollen Becher mit Skyr. Das mache ich immer so, wenn wir in den Urlaub fahren. Ganz am Schluss packe ich alle Lebensmittel, die übrig geblieben sind, in eine Kühltasche und die nehmen wir mit in die Ferienwohnung. „Ach Sigurdsson, ich bin gestresst wie immer, obwohl doch Urlaub ist,“, beklage ich mich und trinke bei offener Kühlschranktür einen Schluck kühle Limo. Sie tut gut, die kalte Luft. Mit sehnlichem Blick schaue ich auf die Winterlandschaft hinter Sigurdsson und auf seinen wolligen Norwegerpullover. „Wieso das denn?“, will der schöne Mann auf dem Skyr-Becher wissen. „Ach weißt du, die Kinder sind auch hier…

Letzte Woche, es war Freitag, war meine Laune im Keller. Ich hatte Lust auf was zu Essen und ging in die Küche, öffnete den Kühlschrank und suchte nach etwas Leckerem. „Halló! Du siehst aber nicht gut aus!“, sagte eine tiefe männliche Stimme mit nordischem Akzent. Ich erschreckte mich sehr, denn noch nie hat der Kühlschrank zu mir gesprochen. Als ich genauer hinschaute, war es nicht der Kühlschrank, sondern der Mann auf dem Skyr-Becher. „Wow, dafür siehst du umso besser aus“, antwortete ich ihm, als ich meinen Schreck überwunden hatte. Der Mann war wirklich ungemein attraktiv. Breite Schultern, Bart, Zopf und ein wolliger Norweger-Pullover. „Ich bin Sigurdsson, und du?“, stellte er sich vor. „Ich bin Laura,“ sagte ich. „Wie kommt es, dass du mit mir sprechen kannst?“, fragte ich ihn. „Ich bin ein isländisches Model und wurde beauftragt, unsere landestypische Quarkspeise anzupreisen. Skyr ist fettam und eiweißreich und ich futtere es…