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Leben mit drei Kindern

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Das Leben mit kleinen Wackelzahnrebellen im Alter von 5 bis 10 Jahren ist spannend und schön, kann aber auch sehr anstrengend sein. Denn die Kinder akzeptieren unsere Erwachsenenregeln nicht mehr so einfach, sondern lieben es, alles zu hinterfragen. Das nervt ab und zu, aber letztendlich ist es auch toll. Wer will schon Kinder, die alles nur so hinnehmen und keine Fragen stellen? Wir haben in der Müttersprechstunde über das Leben mit Wackelzahnrebellen gesprochen und ich habe erzählt, wie wir zuhause Konflikte lösen, wie wir das mit dem Trödeln hinkriegen und wie Jimmy und ich Schwierigkeiten mit den Hausaufgaben beseitigt haben. Immer diese Diskussionen Erst heute morgen habe ich mit meiner Tochter, 6 Jahre alt, diskutiert. Sie wollte gerne die viel zu engen Turnschuhe anziehen. Ich fand bei der Hitze die Trekking-Sandalen für den Kindergarten besser. Die sind grau und grün und das findet Luise doof. „Es wird aber fast 40…

Ich hab oft auf meinen Bauch gehört. Zum Beispiel, als ich mich nach zwei Semestern gegen ein BWL-Studium entschieden habe. Auch dann, als mir dieser junge Mann auf dem Bild so gut gefiel und ich meinen Kumpel bat, ihn mir mal vorzustellen. Übrigens auch, als ich das Gefühl hatte, der nette junge Mann und ich, wir wären ganz tolle Eltern. Drei richtige Entscheidungen, die ich bis heute nicht bereue. Als aber unser Sohn auf die Welt kam, ging mir mein Bauchgefühl abhanden. Ich fand es wahnsinnig schwierig, zu wissen, was richtig ist. Die erste Zeit mit Kind Tatsächlich hatte ich mich zuvor niemals um so ein kleines Baby gekümmert und suchte Rat bei Hebammen und Ärzten, Freundinnen und in Internetforen und bekam ebenso viele verschiedene Meinungen. Kind ins Bettchen legen oder neben mir schlafen lassen? Es sofort hochnehmen, wenn es weint, oder verwöhne ich es dann zu sehr? Ein halbes…

Mehr frische Luft, weniger Bildschirmzeit Wir lieben den Frühling! Endlich gehts raus an die frische Luft. Aber einen haben wir in der Familie, der bleibt auch bei schönsten Wetter drin: unser Jimmy! Wie nur kriege ich das Kind raus ins Freie, das am liebsten in seiner muckeligen Höhle Fußballkarten sortiert oder, wenn es nach ihm ginge, pausenlos Fifa an der Konsole zocken würde? Wie Rodeln: der Nighthawk von Rollplay Luise und Oskar sind sofort dabei, wenn es heißt: „wir gehen raus!“ Nur Jimmy findet die Vorstellung jedes Mal von Neuem schrecklich, sein Buch, seine Lieblings-App mit dem Flaggenspiel oder seinen Tischkicker gegen einen Ausflug zum Skaterplatz zu tauschen. Also muss ich mir etwas ausdenken. Was lockt den kleinen Höhlentiger aus seinem Zimmer hervor, wenn nicht die Aussicht auf jede Menge Rodel-Spaß, auch wenn kein Schnee liegt? Wir sind große Allgäu-Fans und es gibt für uns nichts Schöneres, als im Winter…

Dieses Wochenende war Anton verreist. Jedenfalls blieb ich mit den Kindern zuhause, allerdings hatte sich Luise für zwei Nächte bei den Großeltern einquartiert. Den ganzen Samstag über verbrachte Jimmy auf dem Sportplatz und so war ich mit Oskar allein zu Haus. Heute erzähle ich dir, warum der Spruch „Ein Kind ist kein Kind“ nicht nur blöd ist, sondern auch nicht stimmt. Wenn du also Mama (oder Papa) von einem Sohn oder einer Tochter bist, dich oft ziemlich müde und kaputt fühlst und dich ärgerst, weil dir Mehrkinder-Eltern Sprüche an die Birne donnern, dann sei dir gewiss, dass an manchen Tagen ein einziges Plappermäulchen reicht, um dich spätestens bis 18 Uhr fix und alle zu machen. Oskar on the rocks Ich finde es richtig schön, mit unserem lustigen Kerlchen Zeit zu verbringen. Schon morgens ist Oskar gut gelaunt, steht um halb acht auf und fängt an zu singen. Er plappert munter…

Neue Podcast-Folge Kinder kosten eine Menge Geld. Lebensmittel, neue Kleider, Spielsachen und später Schulmaterial und Handys, da kommt eine Menge zusammen. Was wir Mütter darüber oft vergessen: wir kaufen Geschenke für die Kinder, Kleider und Windeln und legen für uns selbst nichts zur Seite. Oft pausieren wir für die Kinder im Job und steigen später nur in Teilzeit wieder ein. Altersarmut ist aus diesem Grund bei Müttern weit verbreitet. Wie können Familien Geld sparen, damit auch der Elternteil, der für die Kinder zeitweise zuhause bleibt, für die Rente vorsorgen kann? Wie schaffen es Familien, einen Notfallgroschen anzulegen für eine kaputte Waschmaschine oder für die Ausbildung der Kinder zu sparen? Spartipps für Familien Ich habe auf Instagram nach Spartipps für Familien gefragt und dabei ist Einiges zusammen gekommen. Übrigens haben die meisten Spartipps für Familien auch etwas mit einem nachhaltigen Umgang mit der Natur zu tun. Natürlich sollen wir uns bei…

Meine Kinder sind wirklich schwierig, was das Essen betrifft. Luise mag nur Nudeln ohne Soße, Jimmy keine Tortellini. Sie isst nur Gurke und Mais, er Paprika und Erbsen. Jimmy findet fast jedes Brot viel zu hart, Luise fällt jede Woche etwas Neues ein, was ihr erst schmeckt und kurze Zeit später wieder nicht. Es ist eine liebe Not, für die Kinder zu kochen und ich hatte vor einiger Zeit auch keine Lust mehr. Kamen sie nach Hause aus Schule und Kindergarten, war die erste Frage: „Mama, was gibt es?“, der nächste Aussagesatz war garantiert: „Das mag ich aber nicht!“ Ich habe überlegt, jeden Tag Pommes vorzusetzen, bis es ihnen zum Hals rauskommt. Streiken, knallhart Rosenkohl- und Brokkoli-Gemüse auf den Tisch stellen, mich dem Kindergeschmack unterordnen oder den Job in der Küche komplett niederlegen – alles habe ich durchdacht. Zum Glück hatte ich eine bessere Idee, die uns nun das Leben…

Abends, wenn alle müde und kaputt sind, gibt es oft Ärger. Die Kinder wollen nicht ins Bett gehen, sie trödeln und meckern, wir Eltern sind genervt und schimpfen. Streit um das Zähneputzen ist vorprogrammiert, vor allem mit den kleinen Kindern. Und sind sie dann endlich mal im Bett, kommen sie alle paar Minuten wieder heraus. Wie schafft man es nur, dabei nicht die Nerven zu verlieren? Wir haben in der Müttersprechstunde darüber gesprochen und ich habe erzählt, wie das bei uns so abläuft. Unser Abendritual Nach dem Sandmännchen, das die Kinder so gerne anschauen, machen wir (meist) den Fernseher aus, gehen hoch und räumen noch gemeinsam auf oder spielen etwas. Dann gehts ab ins Bad. Während wir Oskar die Zähnchen putzen, erzählen wir ihm eine Bobo Siebenschläfer-Geschichte, das hat sich total bewährt, nachdem er sich lange Zeit dagegen wehrte. Die Großen putzen mit ihrer Spiele-Zahnbürste und wir putzen noch einmal…

Urlaubszeit, schöne Zeit Ich bin gerade ein paar Tage aus dem Urlaub zurück und es war wirklich schön – wirklich schön und anstrengend. So anstrengend, dass ich nun eigentlich noch ein paar Tage Urlaub vom Urlaub brauche. Vor zwei Wochen habe ich zuhause beim mir am Schreibtisch alles gegeben und für eine Woche vorgearbeitet, sodass ich in den Ferien mal eine Woche pausieren kann. Dann habe ich noch einen Abwesenheitsassistenten aktiviert und den Computer ausgemacht, eine Menge Bücher in den Koffer gelegt, Sonnencreme und meine Sonnenbrille dazu gelegt. Es sollte richtig erholsam werden, das hatte ich mir bei all der Arbeit ja verdient. Sattel die Pferde, Mama! Ich hätte es doch besser wissen müssen, denn ich bin nicht erst seit gestern Mama. Angekommen auf dem Ponyhof wurde ich gleich zum Ausreiten verdonnert. Du musst wissen, dass das nicht bedeutet, dass ich gemeinsam mit meiner Tochter durch Feld und Flur geprescht…

Familienkonferenz Neulich haben wir in der Müttersprechstunde über Familienregeln gesprochen. Ist es notwendig, welche aufzustellen und wenn ja, was tun wir, wenn die Kinder sich nicht daran halten? Ich habe erzählt, was wir uns ausgedacht haben. Bei einer Tasse Kakao haben wir alle gemeinsam besprochen, was uns wichtig ist. Die Regeln haben wir auf ein Plakat gemalt und gemeinsam verschönert: Wir warten mit dem Essen, bis alle sitzen Wir hauen uns nicht und gehen freundlich miteinander um Wir lassen uns aussprechen Ganz bewusst haben wir uns für wenige Regeln entschieden. Natürlich gibt es da noch so ein paar Vereinbarungen, was die Tischmanieren und das Fernsehen betrifft. Aber wenn wir das alles aufschreiben, sieht das Plakat aus wie eine Schulordnung. Darum soll es nicht gehen, vielmehr sollen die Regeln die Werte unseres Zusammenlebens darstellen und keine Handlungsanweisung sein. Bei einer kleinen Umfrage auf Instagram unter Müttern kam heraus, dass es in…

Wieso ein Kind? Kinder kriegen, ist das heute noch eine gute Idee? Kann ich das jungen Frauen wirklich empfehlen? Naja, die Karriere ist erst einmal hin, würde ich sagen. 61 % weniger Gehalt kostet ein Kind, erklärt ein Artikel auf Edition F. Schlecht für die Umwelt ist es allemal, wie uns eine kinderlose Lehrerin in ihrem Manifest mitteilte. Dass ein Kind das Paarleben streckenweise auf Eis legen lässt, wird auch kaum einer bezweifeln. Dann sind da noch die durchwachten Nächte, die geschwächten Nerven und die fehlende Zeit für sich selbst. Später gehts weiter mit der Kitaplatzsuche, eine größere Wohnung zu finden ist nicht gerade ein Zuckerschlecken und in Sachen Familienpolitik gibts viele Baustellen, wie das neue Buch von Jenna Behrends beschreibt. Genervt Auch ich denke mir ganz schön oft: wieso mache ich das alles hier eigentlich? Reibe mich auf, habe kaum Zeit für mich, verdiene viel zu wenig Geld und…