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Leben mit drei Kindern

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Wir brauchen noch Mütter, die die Kinder beim Wandertag begleiten * bitte an 10 Euro Getränkegeld denken * wer kann beim Martinimarkt am Stand aushelfen und einen Kuchen backen? * bitte leere Klopapierrollen in den Kindergarten mitbringen * bis Ende des Monats brauchen wir zwei aktuelle Fotos Ihres Kindes * wer sammelt Geld für die ErzieherInnen? * bitte Wechselklamotten überprüfen * am 27.11. um 7:30 Uhr ist Eltern-Sprechstunde *  das Kindergarten-Klohäuschen wird neu gebaut und wir suchen fleißige Helfer für das Wochenende Das Kümmern teilen Das sind die To-Dos für drei Kinder in einer Woche. Anton und ich bekommen sie per WhatsApp, Brief oder Mail und alle einzelnen Punkte ziehen viel Arbeit nach sich. Wir müssen zum Beispiel Fotos aussuchen und sie in der Drogerie nachmachen lassen. Oder uns einen Tag frei nehmen, um die Kinder beim Wandertag zu begleiten. Dann muss sich einer von uns darum kümmern, dass wir…

Mütter, organisiert euch! Zeitmanagement-Tipps für Mamas ist heute das Thema bei der Instagram-Challenge #meetthemamapodcast und das ist ganz einfach. Alles, was du machen musst, ist morgens eine Stunde früher aufstehen alle drei Stunden eine kurze Meditation einlegen mit den Kindern den Moment genießen bei Wut und Ärger bis zehn zählen immer rechtzeitig mit sorgsam gepackter Wickeltasche aus dem Haus gehen abends ein Dankbarkeits-Tagebuch führen früh ins Bett gehen alles rechtzeitig für den nächsten Tag vorbereiten. Nein, das war natürlich ein Witz. Aber an diesen Witz habe ich noch vor einer Weile geglaubt. Vermutlich findest du hier auf meinem Blog eine ganze Reihe an Texten mit vielen Tipps für eine bessere Organisation. Spielzeug aufräumen, Termine in den Kalender eintragen und per Postmappe wichtige Unterlagen sortieren – ich habe mich eine Zeit lang mit nichts anderem beschäftigt, als unsere Familien-Organisation laufend zu verbessern. Mir ging nämlich immer etwas durch die Lappen und…

Wie kommt es nur, dass ich hier so viel alleine mache, wenn ich nachmittags mit den Kindern zuhause bin? Ehrlich gesagt habe ich ihnen bisher zu viel abgenommen und lieber alleine gekocht oder aufgeräumt. Selber schuld also? Naja, ich habe hier auch echt eine Menge zu tun und muss schauen, wie ich alles hinkriege: Bevor die Kinder aus Kindergarten und Schule kommen, muss ich das Mittagessen kochen. Dann essen wir, ich räume die Küche auf, während die Kinder Hausaufgaben machen. Dann kommt oft Wäsche dazu, ein wenig aufräumen, Termine checken, Brot einkaufen gehen und einmal durch das Wohnzimmer saugen. Im Prinzip wäre es die beste Lösung, die Kinder von Anfang an bei allem mit einzubeziehen, damit sie es gleich lernen und es ihnen ins Blut übergeht. Mit einem Kind ist das auch noch machbar. Haushalt mit Kleinkindern Sich Zeit nehmen, es vorsichtig einen Teller holen lassen, „hier ist der Becher“,…

Es wird Herbst und damit auch wieder Zeit für gemütliche Nachmittage zuhause. Nicht immer passt das Wetter, um rauszugehen oder wir haben auch mal keine Lust dazu. Umso mehr freuen wir uns über neuen Lesestoff und haben etwas ganz Besonders entdeckt, das wir dir heute vorstellen möchten. Ein Bilderbuch zum Träumen Die Eule mit der Beule von Susanne Weber und Tanja Jacobs kennen wir natürlich schon länger, aber jetzt gibt es einen ganz neuen Band: „Die kleine Eule fliegt zu den Sternen“ für Kinder ab drei Jahren. Als ich mich mit Oskar auf das Sofa kuschele und anfange zu lesen, setzen sich auch Luise und Jimmy dazu und lauschen gebannt. Die Geschichte ist so niedlich und erzählt doch so viel vom Leben: um nach den Sternen greifen zu können, brauchen wir ziemlich viel Mut. Erst neulich musste Luise sich ganz schön überwinden, als sie ein Fußball-Probetraining besuchte und sah, dass…

Wir kommen aus dem Urlaub und ich muss zugeben, dass ich auch dort geschmipft habe. Vorher habe ich das wunderbare Buch von Nicola Schmidt gelesen: „Erziehen ohne Schimpfen“. Hier habe ich so viele gute Ratschläge gefunden, konnte sie aber bisher noch nicht richtig umsetzen, weil ich viel zu gestresst war. Warum schimpfen Eltern eigentlich so viel und in welchen Situationen? Wann schimpfen wir? Bei mir ist es eindeutig dann der Fall, wenn ich zu viel um die Ohren habe. Die gleiche Frage habe ich auf meinem Instagram-Kanal gestellt. Wann schimpfst du besonders viel mit den Kindern?  Das sind einige der Antworten: Wenn ich selbst gestresst bin Wenn ich fünf Mal etwas sage und gekonnt ignoriert werde In Gefahrensituationen und wenn ich gestresst bin Wenn ich abgelenkt oder gestresst bin Wenn die Kinder trödeln, obwohl sie wissen, dass wir los müssen Wenn Eile vorherrscht, also besser vorplanen Wenn mir mal wieder…

Ich öffne die Kühlschranktür, denn mir ist heiß. Gerade sind wir vom See gekommen und ich möchte mir ein kühles Getränk holen. „Na, wie ist es so?“, fragt mich eine mir bekannte Stimme im isländischen Dialekt. „Hallo, Sigurdsson“, sage ich. Ich bin froh, dass ich ihn mitgenommen habe, den halb vollen Becher mit Skyr. Das mache ich immer so, wenn wir in den Urlaub fahren. Ganz am Schluss packe ich alle Lebensmittel, die übrig geblieben sind, in eine Kühltasche und die nehmen wir mit in die Ferienwohnung. „Ach Sigurdsson, ich bin gestresst wie immer, obwohl doch Urlaub ist,“, beklage ich mich und trinke bei offener Kühlschranktür einen Schluck kühle Limo. Sie tut gut, die kalte Luft. Mit sehnlichem Blick schaue ich auf die Winterlandschaft hinter Sigurdsson und auf seinen wolligen Norwegerpullover. „Wieso das denn?“, will der schöne Mann auf dem Skyr-Becher wissen. „Ach weißt du, die Kinder sind auch hier…

Letzte Woche, es war Freitag, war meine Laune im Keller. Ich hatte Lust auf was zu Essen und ging in die Küche, öffnete den Kühlschrank und suchte nach etwas Leckerem. „Halló! Du siehst aber nicht gut aus!“, sagte eine tiefe männliche Stimme mit nordischem Akzent. Ich erschreckte mich sehr, denn noch nie hat der Kühlschrank zu mir gesprochen. Als ich genauer hinschaute, war es nicht der Kühlschrank, sondern der Mann auf dem Skyr-Becher. „Wow, dafür siehst du umso besser aus“, antwortete ich ihm, als ich meinen Schreck überwunden hatte. Der Mann war wirklich ungemein attraktiv. Breite Schultern, Bart, Zopf und ein wolliger Norweger-Pullover. „Ich bin Sigurdsson, und du?“, stellte er sich vor. „Ich bin Laura,“ sagte ich. „Wie kommt es, dass du mit mir sprechen kannst?“, fragte ich ihn. „Ich bin ein isländisches Model und wurde beauftragt, unsere landestypische Quarkspeise anzupreisen. Skyr ist fettam und eiweißreich und ich futtere es…

Wenn die Kinder ihre Kleider im Geschäft selber aussuchen dürfen, wandern die abenteuerlichsten Dinge in die Tasche. Ich habe mir oft überlegt, wie ich einerseits die eigene Entscheidung fördern kann und andererseits verhindere, wie meine Tochter von der Marketingmasche der großen Kleiderläden beeinflusst wird und sich nur noch in pinke Glitzerfummel oder türkisene Eisprinzessin-Träume hüllt. Daher shoppe ich gerne in der Zalando Lounge eine Vorauswahl an günstigen Markenkleidern und Luise darf sich dann in Ruhe am Bildschirm entscheiden. So haben wir ein paar Schuloutfits zusammengestellt, die uns beiden richtig gut gefallen. Luise kommt die Treppe runter und ist stolz, denn sie hat ihr Outfit selbst ausgewählt. Sie dreht sich hin und her und fragt: „Mama, schau mal, wie sehe ich aus?“ Schwer zu sagen, wenn ich ehrlich bin. Anstelle einer kurzen Hose, die den sommerlichen Temperaturen angemessen wäre, trägt sie eine gestreifte Leggings in Pink und Rot. Die passt eigentlich…

Ferienzeit, schöne Zeit! Bei uns in Baden-Württemberg sind die Ferien angebrochen und auch wenn in anderen Bundesländern schon bald wieder die Schule losgeht, wollte ich heute etwas von dieser sehr besonderen Phase im Jahr berichten. Seit wir ein Schulkind haben, das sechs Wochen lang zuhause ist, erinnert mich der Sommer noch viel mehr an die Sommer meiner Kindheit. Keine Verpflichtungen, ausschlafen, besondere Ausflüge machen, in den Urlaub fahren – eine tolle Zeit. Lassen wir das heute mal weg, dass diese Zeit für uns Eltern gewisse Herausforderungen birgt. Über die habe ich schon geschrieben und ich selbst bin nicht selten am Ende meiner Nerven. Übrigens sind hier auch nicht alle drei Kinder den ganzen Tag zuhause, denn der Kindergarten geht noch weiter und das Schulkind ist tagsüber in einer Ferienfreizeit. Weil ich mich vom Ferienzauber habe anstecken lassen, erzähle ich dir heute, wie wir uns die Wochen schön machen. Und zwar…

Das Leben mit kleinen Wackelzahnrebellen im Alter von 5 bis 10 Jahren ist spannend und schön, kann aber auch sehr anstrengend sein. Denn die Kinder akzeptieren unsere Erwachsenenregeln nicht mehr so einfach, sondern lieben es, alles zu hinterfragen. Das nervt ab und zu, aber letztendlich ist es auch toll. Wer will schon Kinder, die alles nur so hinnehmen und keine Fragen stellen? Wir haben in der Müttersprechstunde über das Leben mit Wackelzahnrebellen gesprochen und ich habe erzählt, wie wir zuhause Konflikte lösen, wie wir das mit dem Trödeln hinkriegen und wie Jimmy und ich Schwierigkeiten mit den Hausaufgaben beseitigt haben. Immer diese Diskussionen Erst heute morgen habe ich mit meiner Tochter, 6 Jahre alt, diskutiert. Sie wollte gerne die viel zu engen Turnschuhe anziehen. Ich fand bei der Hitze die Trekking-Sandalen für den Kindergarten besser. Die sind grau und grün und das findet Luise doof. „Es wird aber fast 40…