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Gerade ist es nicht immer leicht –  wir alle hier unter einem Dach. Geht euch sicher genauso, oder? Besonders mit Jimmy und Luise, unseren beiden Wackelzahn-Mäusen, diskutieren wir eine Menge herum. Egal ob es um Medien-Nutzung, Süßigkeiten-Konsum oder Schlafenszeiten geht. Warum ist das eigentlich so und wieso lieben es Kinder in diesem Alter, uns zu provozieren? Hier kommt ein exklusives Probekapitel für dich, das genau so in meinem neuen Ratgeber Wackelzahnpubertät zu finden ist, neben vielen anderen guten Tipps für ein zufriedenes Familienleben. Übrigens kannst du per Kommentar ein Exemplar gewinnen. Wie das geht, kannst du am Ende des Beitrags lesen. „Selber schuld – Katapult!“ – Gelassen auf Rebellen-Provokation reagieren Ich bin mit allen drei Kindern im Supermarkt. Auf einmal nennt Jimmy seinen kleinen Bruder einen „Uhrensohn“. Mir bleibt der Mund offen stehen. „Wo hast du denn dieses Wort her?“, frage ich ihn. „Aus der Schule!“, lautet seine prompte Antwort.…

Es gibt Tage, die fallen heraus aus dem Alltag, und zwar in ganz besonderer Weise. Gestern war so ein Tag, denn als der Postbote schellte und mir ein dickes Paket übergab, wusste ich sofort Bescheid: Die Wackelzahnpubertät ist da! Gemeint ist natürlich mein Buch, mein allererstes selbst geschriebenes Buch. Letztes Jahr ging mein Wunsch in Erfüllung, von dem ich schon als Kind träumte. Wenn man dann ein Exemplar mit dem eigenen Namen in den Händen hält, das es bald richtig und in echt zu kaufen gibt, dann ist das natürlich grandios. Und darum gehts: die Wackelzahnpubertät, das ist die Altersphase von 5 bis 8/9 Jahren, also das Vor- und Grundschulalter. Es gibt so viel zu entdecken, die Kinder entwickeln immer mehr individuelle Interessen, ihre Persönlichkeit schält sich heraus und wir wissen noch genauer, wen wir da vor uns haben: einen ganz wunderbaren Menschen, der unser Leben reicher macht. Aber an…

Lebenswerk von Rachel Cusk Wenn Mütter über ihr Leben mit Kindern erzählen, muss es ein Happy End geben. Denn wo kommen wir da hin, wenn Frauen anfangen, ein paar bittere Wahrheiten zu Papier zu bringen? Immerhin lebt unsere Gesellschaft davon, dass Frauen Kinder bekommen und dann oft ohne Wenn und Aber zuhause sind, Babybrei kochen, Krabbelgruppen besuchen und sich intuitiv und liebevoll ihrer Passion hingeben: sich anderen Menschen zu widmen und selbst im Hintergrund ihres Lebens Platz zu nehmen. Frauen, die Mutterschaft nicht immer nur in rosigen Bildern malen, ernten Kritik, das ist nicht erst seit Orna Donaths Studie mit dem Titel „Regretting Motherhood“ so. Aber auch Rachel Cusks Roman „Lebenswerk. Über das Mutterwerden“ wurde unterschiedlich aufgefasst und vor allem Frauen reagierten wütend auf die sehr ehrliche Schilderung des Mutterwerdens. Es darf nicht geschrieben werden, was nicht sein darf, denn würden wir zugeben, dass es nicht nur traumhaft ist, was…

Mütter zu beschuldigen ist ein alter Taschenspielertrick des Patriarchats: Wie im Zauberer von Oz verwenden wir alle unsere Energie darauf, die böse Hexe aufzuspüren, so dass wir dem Drahtzieher keine Aufmerksamkeit schenken. (Elisabeth Debold, Idelisse Malwe, Marie Wilson, 1994) Mit diesem Zitat beginnt das Buch „Mütterterror“ von Christina Mundlos. Ich habe es verschlungen und sehr viel verstanden. Wieso fühlt sich Muttersein manchmal so unglaublich anstrengend an? Wieso gibt es so viel Ärger, Neid und Missgunst unter Müttern? Wieso trägt die Gesellschaft und der Muttermythos dazu bei, dass es heute extrem fordernd ist, Mutter zu werden? Die Soziologin Christina Mundlos hat sich auf die Suche nach Antworten gemacht. Die Mutter ist seit vielen hundert Jahren für eine gelungene Kindheit verantwortlich und spürt diesen Druck heute besonders stark. Ob Stillen, Erziehen, Brei und Einschlaf-Rituale, für alles gibt es Bücher, Internettexte und verschiedene Meinungen. Die prasseln dann von Anfang an auf die Mütter…

Letzte Woche saß ich im Auto. Wir waren unterwegs zu meinem Schwiegereltern und ich war nach der Woche so unglaublich müde und erschöpft. Aber nicht nur das! Zur Zeit bin ich die Mecker-Mutter in Person und schäme mich für meine Ausbrüche. Hier habe ich darüber geschrieben und viel Rückmeldung bekommen. Wir sind wohl eine ganze Motzgurken-Truppe! Wir fuhren jedenfalls auf der Autobahn und ich las das neue Buch Erziehen ohne Schimpfen (Affiliate Link) von Nicola Schmidt und es traf mich mitten ins Herz: Wie können wir sein – statt was müssen wir tun -, damit es leicht ist? (…) In diesem Buch werden wir uns selbst genauso fürsorglich behanden wie unsere Kinder. Das verspricht „Artgerecht“-Bestseller-Autorin Nicola Schmidt im Vorwort und ich war sehr gespannt auf den Inhalt. Um es vorweg zu nehmen: ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch habe ich an dem Wochenende verschlungen und war bereits am Montag voller…

Wie sehr hätte ich damals, vor acht Jahren, als Jimmy zur Welt kam, zwei gute Freundinnen gebraucht. Freundinnen wie Lisa und Katharina. Ich war ganz neu im Mütter-Business und fühlte mich mies. Irgendwie ruckelte sich nicht alles so schnell ein wie gedacht. Dabei müsste ich doch eigentlich so glücklich sein! Mein gesundes, süßes Baby war endlich da, auf das ich mich schon Monate lang gefreut hatte. Trotzdem war mir zum Heulen. War war komisch mit mir? Wieso konnte ich nicht so selig strahlen wie all die anderen Frauen? Alles ganz normal, hätten mir meine Freundinnen Lisa und Katharina gesagt. Mach dir keinen Kopf. Mit einem Baby ist man eben nicht immer glücklich. Haufenweise Gefühle gibt es stattdessen: sich unsicher fühlen, müde und verliebt ins Baby sein, überfordert und unterfordert, unglaublich wütend, stolz und manchmal auch verzweifelt. All das gehört zum Mamasein dazu. Und meine Freundinnen Lisa und Katharina hätten mich…

.. und wie Caroline Rosales Buch „Sexuell verfügbar“ die Augen öffnet (Buchrezension) Neulich im Schuhgeschäft, Luise brauchte neue Sandalen. Mir gefielen die mit den bunten Kringeln, Luise fand die in Metallic-Rosa besser. Nach ein paar Überlegungen hin und her, nach Anprobieren und Probelaufen, schaute sie mich an und sagte: „Mama, ich nehme doch die bunten.“ „Welche findest DU denn schöner?“, fragte ich. Schüchtern zeigte sie auf die Sandalen in Rosa und genau die haben wir dann auch genommen. Mir ging ihr Blick nicht mehr aus dem Kopf. Es hatte mich geschmerzt, dass sie mir zuliebe die bunten Sandalen nehmen wollte und mir ist dabei klar geworden, wie viel Einfluss ich auf ihre Meinung habe, zumindest noch. Meine Söhne nehmen die Schuhe, die ihnen gefallen. Es interessiert sie dabei kaum, was ich denke. Wie kommt es, dass Luise in dieser Beziehung so anders ist? Bitte recht freundlich! Luise wollte es mir…

Luise und Oskar lieben Vögel! Diesen Winter hat der Opa mit Luise ein Vogelhäuschen gebaut und so konnten die Kinder hinter der Scheibe sitzen und den kleinen Gästen beim Futtern zuschauen. Auch im Natur-Kindergarten, in dem die beiden den ganzen Vormittag draußen sind, lernen sie viel über Vogelarten, in der Nähe wohnt ein Specht und ein paar freche Amseln kommen regelmäßig zu Gast und klauen sich die Brotreste vom Frühstück. Antippen, Spielen, Lernen Auf der Suche nach einem schönen Buch über Vögel bin ich auf dem Bookii-Stift von Tessloff gestoßen. Es gibt ein wunderbares Starterset mit einem Buch über heimische Vögel samt Stift (Affiliate Link). Das Prinzip ist mittlerweile bekannt: der Stift funktioniert elektronisch und kann per Ladekabel aufgeladen werden. Ich muss ihn nur mit dem Computer verbinden und schon lädt er sich die Daten für das Buch aus dem Netz. Nun können Oskar und Luise sich die Seiten anschauen…

Heute war mal wieder was los. Meine drei Lieben haben nicht besonders auf das gehört, was ich sage. Eigentlich haben sie sogar immer genau das Gegenteil gemacht. Sie haben am Morgen ziemlich getrödelt, im Kinderzimmer ein Chaos verbreitet und das Schulkind war ziemlich frech. Wäre eine kleine Fee vorbei gekommen, ich hätte mir eine Trickkiste gewünscht, in die ich greifen kann und sofort eine Idee habe, wie ich die kleinen und großen Auseinandersetzungen mit meinen Kindern gut löse. Denn auch wenn ich nun schon acht Jahre Mama bin, stehe ich doch jeden Tag immer wieder vor großen Herausforderungen. Wie gut, dass meine Fee den Wunsch erhört hat, denn nun halte ich das Buch „Meine kleine Erziehungstrickkiste“ von Jan-Uwe Rogge in den Händen. Das ist der Erziehungsexperte, den ich aus Zeitungen und Talkshows kenne, dessen Bücher ich mir nie genauer angeschaut habe. Das soll sich jetzt ändern, denn das Buch verspricht,…

Immer mal wieder denke ich über unseren Alltag nach und die vielen kleinen und größeren Klippen, die wir da täglich umschiffen. Mir wird dann klar, dass das Problem oft meine etwas dünnen Nerven sind oder etwas anderes, das in mir gährt und mich rasend macht. Wieso werde ich eigentlich so schnell ärgerlich, wütend und ungeduldig? Die Kinder sind doch eigentlich ganz normale Kinder. Sie trödeln, zanken und vergessen Dinge wie andere Kinder auch. Warum nervt mich Unordnung, Trödelei und Streit immer so und wieso gibt es andere Mütter und Väter, die viel geduldiger sind? Ich wollte mich auf die Suche nach Antworten machen und habe ein Buch gelesen, das mich schwer begeistert hat. Pschologin Stefanie Stahl, die ich von ihrem Bestseller „Das Kind in dir muss Heimat finden“ samt Arbeitsheft kenne, hat mit ihrer Kollegin Julia Tomuschat ein nagelneues Buch für Eltern geschrieben: Nestwärme, die Flügel verleiht. Vor allem habe…