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Die Mädels von Mutterkutter haben einen neuen Ratgeber für Mütter herausgebracht und zur Erscheinung habe ich Kerstin und Doro interviewt: Survival Guide für Mamas von Mutterkutter Laura: Es gibt so viele Ratgeber für Mütter, die sich um ihre Kinder drehen. Wie kam es dazu, dass ihr einen Ratgeber für die Bedürfnisse der Mütter schreiben wolltet? Doro: Liebe Laura, da sagst du was…und sprichst im Grunde genommen schon die Kernidee unseres Buches an, denn: Ja, es gibt viele und richtig tolle Ratgeber auf dem Markt, die den Fokus auf unseren Kindern haben, uns wundervoll die verschiedenen Entwicklungsphasen erklären und uns so verstehen lernen. Das ist großartig und wichtig! Mit Blick auf Social Media und viele Sprüche, Fotos oder Texte der Profilbetreiber*innen habe ich die letzten Jahre allerdings zunehmend einen gewissen Druck auf uns Mütter verspürt. Bei mir ist einfach der Eindruck entstanden, dass es oft viel mehr darum geht, was wir…

Ein Gastbeitrag von Michelle Brey Tagein, tagaus spielt Mobbing und Cybermobbing für tausende Kinder in der Schule eine Rolle. Dennoch ist Mobbing auch heute noch ein Tabuthema. Nicht selten ignorieren Lehrkräfte und Schulen die Thematik oder kehren sie gar ganz unter den Teppich. „Mobbing? Hier? Auf gar keinen Fall. Mobbing gibt es an unserer Schule gar nicht.“ Auch ich habe diese Sätze gehört. Ich war damals elf Jahre alt, als die Schule für mich wortwörtlich zur Hölle wurde. Heute bin ich 21 Jahre alt und schreibe über Mobbing, um ein Zeichen dagegen zu setzen und dafür zu sensibilisieren. Tabuthema Mobbing: Eine Geschichte von vielen Meine Geschichte ist eine von vielen. In den zwei Jahren, in denen mir einige Mitschüler die Hölle sprichwörtlich heiß machten, war der Großteil der Tage nicht mehr als ein Durchbeißen, ein Kampf, sich nicht unterkriegen zu lassen, und ein Hoffen, dass alles irgendwann einmal werden würde…

Wieso bin ich, wie ich bin? Ich habe ein so gutes Buch gelesen, das völlig zu Recht in sämtlichen Bestsellerlisten auftaucht. Schon der Titel ist genial: Das Buch, von dem du dir wünschst, deine Eltern hätten es gelesen. (Und deine Kinder werden froh sein, wenn du es gelesen hast) (Affiliate Link) von Psychotherapeutin Philippa Perry. Mich hat es beim Lesen erinnert an die Lektüre von Stepanie Stahls Buch „Das Kind in dir muss Heimat finden“ oder an die Bücher der Wunschkind-Bloggerinnen, denn man findet eine ganze Menge über sich selbst, das eigene Verhalten und die Beziehung zu den Kindern heraus. Jedenfalls habe ich es hin und wieder zur Seite gelegt, weil ich erst einmal nachdenken musste über das Gelesene. Oft habe ich mich erwischt oder ertappt gefühlt, aber irgendwie war es auch sehr erleichternd zu erkennen, wie viele negative Verhaltensweisen erklärbar und durch diese Erkenntnisse auch veränderbar sind. Getroffen fühlte…

Ich habe mal wieder einen Stapel feministische Literatur gelesen und möchte dir heute drei Bücher ans Herz legen. Sie sind sehr unterschiedlich und daher bin ich mir sicher, dass für jede Leserin (und jeden Leser!) etwas dabei ist. Auch für EinsteigerInnen geeignet Schon lange wollte ich dieses Buch haben, denn es wurde mir immer mal wieder in meine Instagram-Timeline gespült: How to be a feminist. Die Power skandinavischer Frauen und was wir von ihnen lernen können (Affiliate Link) von Marta Breen. Die SkandinavierInnen haben uns in Sachen Gleichberechtigung Einiges voraus, und weil ich ein großer Fan von Island und Schweden bin, was die Familienpolitik angeht, habe ich mir viel versprochen – und wurde nicht enttäuscht. Das Buch liest sich in einem Rutsch durch, ist leicht verständlich und somit auch der perfekte Einsteiger für LeserInnen, die sich vorher noch nicht mit Feminismus auseinandergesetzt haben. Breen beschreibt zum Beispiel den Umstand, dass…

Die Frau fürs Leben Heute ist ein besonderer Tag: mein Buch ist erschienen. Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles. Was Eltern gewinnen, wenn sie den Mental Load teilen (Affiliate Link) ist seit heute im Buchhandel erhältlich. Und falls du keine Zeit zum Lesen hast, gibt es den Ratgeber auch als Hörbuch. Worum gehts? Mental Load ist hier auf meinem Blog schon lange ein Thema und ich habe in diesem Buch meine eigene Geschichte beschrieben, bin dem Muttermythos auf den Grund gegangen, habe die vielen negativen Konsequenzen für Frauen (und Männer) untersucht, eine Psychiaterin, eine Soziologin und einen Journalisten interviewt und ganz viele Lösungsideen aufgeschrieben, mit denen Eltern ihren Mental Load reduzieren und gerechter verteilen können. Die zauberhafte Helke Rah hat die Illustrationen gemacht, und sie sind wunderschön geworden… Die legendäre Liste zum Download Dazu gehört neben ein paar Tricks in der Kommunikation (wie sag ichs meinem…

Oft habe ich gedacht, ich bin ein Alien unter den Müttern, gehöre nicht dazu und kriege den Job auch nicht ordentlich hin. Jedenfalls gelang mir die Umstellung nicht sehr geschmeidig, als mein erstes Kind geboren wurde, und ich war erschrocken, wie schmerzhaft Müdigkeit sein kann und wie sehr ich Ruhe und Freiheit vermissen würde. All das ist neun Jahre her, aber manchmal fühle ich mich immer noch wie ein Eltern-Alien. Vor allem dann, wenn ich das Gefühl habe, vor meiner Familie flüchten zu müssen, weil mir alles zu viel wird. (Stichwort Panic Room) Darf ich vorstellen: ich, hochsensibel Jedenfalls nahm ich neulich ein Buch zur Hand, das ich als Rezensionsexemplar geschickt bekommen hatte, und fand mich darin wieder wie niemals zuvor. Kathrin Borghoff, die Autorin, kenne ich von ihrem Blog ÖkoHippieRabenmutter und habe sie auch schon persönlich getroffen. „Hochsensibel Mama sein“ (Affiliate Link) lautet der Titel und manchmal hatte ich…

Gerade ist es nicht immer leicht –  wir alle hier unter einem Dach. Geht euch sicher genauso, oder? Besonders mit Jimmy und Luise, unseren beiden Wackelzahn-Mäusen, diskutieren wir eine Menge herum. Egal ob es um Medien-Nutzung, Süßigkeiten-Konsum oder Schlafenszeiten geht. Warum ist das eigentlich so und wieso lieben es Kinder in diesem Alter, uns zu provozieren? Hier kommt ein exklusives Probekapitel für dich, das genau so in meinem neuen Ratgeber Wackelzahnpubertät zu finden ist, neben vielen anderen guten Tipps für ein zufriedenes Familienleben. Übrigens kannst du per Kommentar ein Exemplar gewinnen. Wie das geht, kannst du am Ende des Beitrags lesen. „Selber schuld – Katapult!“ – Gelassen auf Rebellen-Provokation reagieren Ich bin mit allen drei Kindern im Supermarkt. Auf einmal nennt Jimmy seinen kleinen Bruder einen „Uhrensohn“. Mir bleibt der Mund offen stehen. „Wo hast du denn dieses Wort her?“, frage ich ihn. „Aus der Schule!“, lautet seine prompte Antwort.…

Es gibt Tage, die fallen heraus aus dem Alltag, und zwar in ganz besonderer Weise. Gestern war so ein Tag, denn als der Postbote schellte und mir ein dickes Paket übergab, wusste ich sofort Bescheid: Die Wackelzahnpubertät ist da! Gemeint ist natürlich mein Buch, mein allererstes selbst geschriebenes Buch. Letztes Jahr ging mein Wunsch in Erfüllung, von dem ich schon als Kind träumte. Wenn man dann ein Exemplar mit dem eigenen Namen in den Händen hält, das es bald richtig und in echt zu kaufen gibt, dann ist das natürlich grandios. Und darum gehts: die Wackelzahnpubertät, das ist die Altersphase von 5 bis 8/9 Jahren, also das Vor- und Grundschulalter. Es gibt so viel zu entdecken, die Kinder entwickeln immer mehr individuelle Interessen, ihre Persönlichkeit schält sich heraus und wir wissen noch genauer, wen wir da vor uns haben: einen ganz wunderbaren Menschen, der unser Leben reicher macht. Aber an…

Lebenswerk von Rachel Cusk Wenn Mütter über ihr Leben mit Kindern erzählen, muss es ein Happy End geben. Denn wo kommen wir da hin, wenn Frauen anfangen, ein paar bittere Wahrheiten zu Papier zu bringen? Immerhin lebt unsere Gesellschaft davon, dass Frauen Kinder bekommen und dann oft ohne Wenn und Aber zuhause sind, Babybrei kochen, Krabbelgruppen besuchen und sich intuitiv und liebevoll ihrer Passion hingeben: sich anderen Menschen zu widmen und selbst im Hintergrund ihres Lebens Platz zu nehmen. Frauen, die Mutterschaft nicht immer nur in rosigen Bildern malen, ernten Kritik, das ist nicht erst seit Orna Donaths Studie mit dem Titel „Regretting Motherhood“ so. Aber auch Rachel Cusks Roman „Lebenswerk. Über das Mutterwerden“ wurde unterschiedlich aufgefasst und vor allem Frauen reagierten wütend auf die sehr ehrliche Schilderung des Mutterwerdens. Es darf nicht geschrieben werden, was nicht sein darf, denn würden wir zugeben, dass es nicht nur traumhaft ist, was…

Mütter zu beschuldigen ist ein alter Taschenspielertrick des Patriarchats: Wie im Zauberer von Oz verwenden wir alle unsere Energie darauf, die böse Hexe aufzuspüren, so dass wir dem Drahtzieher keine Aufmerksamkeit schenken. (Elisabeth Debold, Idelisse Malwe, Marie Wilson, 1994) Mit diesem Zitat beginnt das Buch „Mütterterror“ von Christina Mundlos. Ich habe es verschlungen und sehr viel verstanden. Wieso fühlt sich Muttersein manchmal so unglaublich anstrengend an? Wieso gibt es so viel Ärger, Neid und Missgunst unter Müttern? Wieso trägt die Gesellschaft und der Muttermythos dazu bei, dass es heute extrem fordernd ist, Mutter zu werden? Die Soziologin Christina Mundlos hat sich auf die Suche nach Antworten gemacht. Die Mutter ist seit vielen hundert Jahren für eine gelungene Kindheit verantwortlich und spürt diesen Druck heute besonders stark. Ob Stillen, Erziehen, Brei und Einschlaf-Rituale, für alles gibt es Bücher, Internettexte und verschiedene Meinungen. Die prasseln dann von Anfang an auf die Mütter…