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Besser miteinander umgehen Vor einer Weile habe ich hier über Mama und die Wut geschrieben. Erinnerst du dich? Ich habe gemerkt, dass ich mit den Kindern immer dann schimpfe, wenn ich selber überlastet bin. Jimmy, Luise und Oskar sind 8, 6 und 3 Jahre alt, ein wenig chaotisch, streiten und sind laut, ganz so wie Kinder nun einmal sind. Mir geht das ab und zu auf die Nerven, vor allem dann, wenn ich überlastet bin. Keine Pausen, zu viel gearbeitet, zu viel aufgehalst – ich mute mir an manchen Tagen viel zu. Was tue ich also dagegen? Ich nehme mir mehr Zeit für mich und achte im Alltag darauf, welche Situationen mich schnell nervös machen. Weil ich weiß, dass es vielen Müttern so geht, schreibe ich darüber, vielleicht findest du dich in der ein oder anderen Situation wieder. Ich möchte etwas vorausgreifen: seitdem ich mit den Kindern auch in schwierigen…

Stell dir mal einen Tag in meinem Büro vor: Ich komme herein und hier herrscht schon reges Treiben. Kollege Maier sitzt in der Ecke und schmollt. Er ist mal wieder ziemlich müde, weil er gestern so lange gelesen hat. „Sie kommen aber spät!“, raunzt er mich an. „Können Sie mir wenigstens einen Kaffee aus der Teeküche mitbringen?“ Ich lege eben meinen Mantel ab, begrüße alle und hole Kaffee. „Nee, der ist ja viel zu heiß!“ meckert Maier rum und schmollt weiter. Ich drehe noch einmal um, um mir meinen eigenen Kaffee zu holen, den habe ich nämlich vergessen, da bittet mich Kollegin Müller um Hilfe. „Können Sie mir bitte sagen, wie ich mich in diesem Menü anmelde?“, ruft sie. Ich schalte kurz meinen Computer an und eile zu ihr. Wenn ich ihr nicht helfe, ist sie immer so schnell frustriert. Während ich versuche, mich mit ihrem Namen im Programm anzumelden,…

ElternbloggerInnen sprechen über ihre Finanzen Sophie vom Blog Kinderhaben und ich haben vor einer Weile zur Blogparade zum Thema #MamasUndMoneten aufgerufen. Nun möchte ich dir endlich berichten, was dabei so rauskam. Viele Mütter und ein Vater haben mitgemacht und uns von ihren Erfahrungen im Umgang mit Geld berichtet. Es gibt so ein paar Glaubenssätze wie „Geld ist schlecht für den Charakter“ oder „wer sich für Geld interessiert, ist geizig“. Dabei ist das doch totaler Quatsch. Geld ist lange nicht alles, aber Menschen mit Geldsorgen können ein Lied davon singen, wie es sich anfühlt, zu wenig davon zu haben. Wir brauchen Geld um zu leben und zufrieden zu sein. Die Menge ist natürlich unterschiedlich und ich denke auch, dass sehr viel Geld nicht unbedingt zufriedener und glücklicher machen. Aber es sollte reichen für Wohnen, Essen, für die Kinder, unsere Hobbys, ein kleines Vergnügen, für einen Notgroschen und die Altersvorsorge. In der…

Geld spenden und Kindern eine Chance geben Ich habe ja im Rahmen unserer #MamasundMoneten-Reihe erzählt, dass ich mich mit dem Thema Geld beschäftige. Wieviel haben wir eigentlich, was brauchen wir? Was können wir für die Altersvorsorge sparen? Ich habe ein Jahr lang Buch geführt über meine Ausgaben und konnte so ganz gut überblicken, für was wir Geld ausgeben (zu viel für Kleidung in meinem Fall, au Backe!). In den letzten Monaten habe ich dann darüber nachgedacht, was ich ändern möchte und welches meine Ziele sind, das Geld betreffend. Immer wieder ist mir dabei in den Sinn gekommen, wie privilegiert wir sind. Wir müssen uns keine Sorgen um Finanzen machen, wir haben genug zu Essen und ein wunderbares Zuhause. Wir können für das Alter sparen und unseren Kindern das kaufen, was sie brauchen: Schulzeug, gesunders Essen, Kleider, Spielzeug. Wir haben so viel Glück Wir fahren ab und zu in den Urlaub,…

Nichts zu bereuen und ein Grund, es anders zu machen Ich habe schon einige Dinge bereut! Mir mit 12 Jahren die Haare abzuschneiden, so manches Date in meiner Jugend oder die Entscheidung, ein rein geisteswissenschaftliches Fach zu studieren. Niemals aber habe ich bereut, Mutter zu werden. Eines würde ich allerdings anders machen, wenn ich noch einmal mit dem besten Mann der Welt voller Vorfreude und Ungeduld beschlossen hätte, eine Familie zu gründen: Mit ihm über unsere berufliche Zukunft zu reden, über Haushaltskram und Arbeitsaufteilung. Das hatte ich nicht auf dem Schirm, als ich mit 27 Jahren schwanger wurde. Ich machte mir Gedanken um den richtigen Namen für das Kind, um den besten Kinderwagen und schadstofffreie Wickelunterlagen. Wie es aber mit mir in den nächsten Jahren so weitergehen sollte, das habe ich ausgeblendet. Ich habe ein Jahr Elternzeit beantragt, danach wollte ich in Teilzeit wieder arbeiten gehen. So machen es schließlich…

Ran an die Finanzen! So gehts bei Sophie und mir weiter Lange habe ich nichts zum Thema #MamasUndMoneten geschrieben, dabei ist es wo wichtig! Angefangen hat vor einem halben Jahr übrigens Sophie vom Blog Kinderhaben. Sie stand bisher genauso ahnunglos da wie ich, wollte aber die eigene finanzielle Unabhängigkeit endlich in die Hand nehmen. Also haben wir beschlossen, uns zusammen zu tun und berichten mehr oder weniger regelmäßig unter dem Hashtag MamasUndMoneten über unsere Schritte, um vielleicht auch dich dazu zu inspirieren. Es geht nicht um das große Geld, vielmehr um eine vernünftige Altersvorsorge, eine gemeinsame Finanzplanung mit dem Partner und den Aufbau eines finanziellen Polsters. Das ist übrigens gerade bei Sophie der Stand der Dinge: Sie beschäftigt sich damit, ihre Ausgaben zu senken. Frauen in der Armutsfalle Es ist ja so, dass viele Frauen finanziell sehr abhängig von ihrem Mann sind und bleiben, sobald sie Kinder bekommen. Schließlich bleiben…

Neulich ist es wieder passiert: ich bin richtig ausgeflippt. Erst war da diese Diskussion mit den Kindern, dann das Gefühl, dass keiner auf mich hört, dann kam Zeitdruck dazu und wumms! Ich habe rumgebrüllt, gedroht und war außer mir. Hinterher hats mir leid getan. Dabei wollte ich es mit den Kindern doch anders machen. Woher kommt die Wut? Ich lese die Bücher von Katja Seide und Danielle Graf schon länger und kann beide Wunschkindbücher (Affiliate Link) sowie das Blog sehr empfehlen. Ihre Sicht auf die Kinder, ihre Art und Weise, von Beziehung zu sprechen und Konflikte zwischen Eltern und Kinder zu erklären, finde ich toll. Aus diesem Grund habe ich neulich, als ich ein Problem mit einem meiner Kinder hatte, mit Danielle gesprochen und ihr die Situation geschildert. Im Prinzip ging es da auch um etwas, das mich oft rasend macht. Sie erklärte mir das Verhalten des Kindes und verwies…

Meine Neujahrsvorsätze waren, vielleicht erinnerst du dich, mit den Kindern mehr Zeit zu verbringen. Letzte Woche hatte ich mir das so schön vorgestellt. Bücher lesen, einen Kuchen backen, Legotiere bauen und unser Lieblingskartenspiel spielen – Kleinigkeiten, die wir alle gerne machen und unseren Alltag ein wenig versüßen sollten. Stattdessen war ich allerdings damit beschäftigt, nicht durchzudrehen. Für Kartenspiele und Backen mit Kindern war mir angesichts von Zank und Streit nicht der Sinn. Heute erzähle ich dir, wieso Winternachmittage manchmal einfach nur die Hölle sind. Streit von morgens bis abends Die Streitereien zwischen Jimmy und Luise gehen schon morgens los. „Ich hasse Pferde“ grunzt der eine, „du dummer sch…Bruder“ zetert die andere. Es wird gehauen und gebissen und nach ungefähr 40 Sekunden heult der erste. Das zweite Kind folgt auf dem Fuß, auch um zu versichern, dass er oder sie nicht angefangen habe. Mittlerweile mischt auch Oskar kräftig mit, meist auf…

Neues Jahr, neues Kleiderschrankprojekt! Patricia von Mom`s Blog hat einen Text über das Aufräumen nach Marie Kondos Magic Cleaning geschrieben und mich auf die neue Serie auf Netflix gebracht. Dort räumt Marie in verschiedenen amerikanischen Haushalten auf und wendet dabei immer die gleiche Methode an. Es wird der Reihe nach ausgemistet: Kleidung, Bücher, Küche, Garage, Kinderzimmer und Gegenstände, die einen mentalen Wert haben. In fünf Schritten zum perfekten Kleiderschrank Beim Anschauen der ersten Folge bekam ich selbst mal wieder Lust, aufzuräumen. Zum dritten Mal schreibe ich daher heute über mein Kleiderschrankprojekt. Seit langem sortiere ich einmal im Jahr den Schrank durch und bin immer wieder überrascht, wie gut das tut. Und ein bisschen gehe ich dabei vor wie Marie Kondo, ohne das so genau gewusst zu haben. Ich erzähl dir also heute, wie ich mit etwas Zeit und in ein paar Schritten zu einem großen Ergebnis komme: dem perfekt aufgeräumten…

Wir sind sprachlich so viel besser aufgestellt, trauen uns aber einfach zu wenig zu! (Nicole Staudinger, Schlagfertigkeitsqueen, S. 213) Wenn Mama die Worte fehlen Leider bin ich nicht gerade eine Schlagfertigkeitsqueen. Ich quatsche zwar grundsätzlich viel, aber im richtigen Moment verstumme ich gerne. Kommt mir Jemand mit einem blöden Spruch, bin ich als zunächst einmal sprachlos. Manchmal fällt mir dann im Nachgang eine gute Antwort ein, aber dann ist dieser Jemand meistens schon um die Ecke. Gerade als Mama habe ich in den letzten sieben Jahren eine Menge Sprüche kassiert. Angefangen von älteren Damen, die mich in der Bahn fragten, ob mein Kind nicht zu warm angezogen sei über andere Mütter, die skeptisch fragten, ob ich das Baby wirklich mit Gläschenbrei füttern wolle. Eine Portion Schlagfertigkeit, bitte Menschen mischten sich auch mal in unsere Familienplanung ein: „Was, ihr bekommt schon das zweite Kind? Ist das nicht zu früh?“ oder aber…