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Letzte Woche saß ich im Auto. Wir waren unterwegs zu meinem Schwiegereltern und ich war nach der Woche so unglaublich müde und erschöpft. Aber nicht nur das! Zur Zeit bin ich die Mecker-Mutter in Person und schäme mich für meine Ausbrüche. Hier habe ich darüber geschrieben und viel Rückmeldung bekommen. Wir sind wohl eine ganze Motzgurken-Truppe! Wir fuhren jedenfalls auf der Autobahn und ich las das neue Buch Erziehen ohne Schimpfen (Affiliate Link) von Nicola Schmidt und es traf mich mitten ins Herz: Wie können wir sein – statt was müssen wir tun -, damit es leicht ist? (…) In diesem Buch werden wir uns selbst genauso fürsorglich behanden wie unsere Kinder. Das verspricht „Artgerecht“-Bestseller-Autorin Nicola Schmidt im Vorwort und ich war sehr gespannt auf den Inhalt. Um es vorweg zu nehmen: ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch habe ich an dem Wochenende verschlungen und war bereits am Montag voller…

Wie sehr hätte ich damals, vor acht Jahren, als Jimmy zur Welt kam, zwei gute Freundinnen gebraucht. Freundinnen wie Lisa und Katharina. Ich war ganz neu im Mütter-Business und fühlte mich mies. Irgendwie ruckelte sich nicht alles so schnell ein wie gedacht. Dabei müsste ich doch eigentlich so glücklich sein! Mein gesundes, süßes Baby war endlich da, auf das ich mich schon Monate lang gefreut hatte. Trotzdem war mir zum Heulen. War war komisch mit mir? Wieso konnte ich nicht so selig strahlen wie all die anderen Frauen? Alles ganz normal, hätten mir meine Freundinnen Lisa und Katharina gesagt. Mach dir keinen Kopf. Mit einem Baby ist man eben nicht immer glücklich. Haufenweise Gefühle gibt es stattdessen: sich unsicher fühlen, müde und verliebt ins Baby sein, überfordert und unterfordert, unglaublich wütend, stolz und manchmal auch verzweifelt. All das gehört zum Mamasein dazu. Und meine Freundinnen Lisa und Katharina hätten mich…

Gefühle begleiten mich den ganzen Tag. Das ist soweit menschlich und normal. Sie haben aber viel mit der Familie zu tun und damit, dass ich für vieles zuhause verantwortlich bin. Verantwortung übernehmen Ich war letzte Woche nicht auf dem Abschlussfest der Schule meines Sohnes. Wir hatten so viel um die Ohren vor den Ferien, es war heiß und Oskar müde. Er musste dringend ausruhen und wir blieben im schattigen Haus. Mein Sohn ging mit den Nachbarn los, Anton sollte etwas später vom Büro zum Fest kommen. Die Klasse sang etwas vor, Jimmy war traurig, weil wir Eltern nicht dabei waren. Zuhause haben Anton und ich den Haushalt nicht immer geschafft. Ein Haufen Wäsche blieb übrig, die Kinder hatten keine Socken mehr. In dem Chaos haben wir auch noch Luises Sporttasche verloren und von der Bücherei kam eine Mahnung. Ich guckte noch einmal auf die Woche zurück: Was könnten wir künftig…

Das ist Oskar, die Wutbombe. Sie explodiert derzeit zwei bis drei Mal täglich. Sie ist drei Jahre alt, hat meist einen verschwitzten Blondschopf, vom Brüllen rot geweinte Augen und in der Hand etwas zum Werfen. Einen Keks oder einen Spielzeugklotz. Damit bewirft er seine Geschwister, die ihn verärgert haben. Grund für die Verärgerung könnte sein, dass der große Bruder ein Lied anstimmte, das Oskar nicht gefiel. Oder die Schwester hat ihm sein Fahrzeug weggenommen. Oder an seinem roten Auto ist ein Rad verloren gegangen. Dann geht Oskar in die Luft. Wenn er nicht gerade sauer ist, spielt er mit Liebe und Inbrunst mit seinen Autos. Gerne möchte ich ein Kind mit einer außergewöhnlichen Leidenschaft präsentieren: mein jüngster Sohn liebt Fossilien aller Art. Die Tochter interessiert sich für Streichinstrumente, der Große programmiert seine ersten Apps. Stattdessen lieben die Kinder Autos, Pferde, Fußball. Der BERG Reppy: Oskars neues Fahrzeug Nachmittags wird Oskar…

Ich liebe ja Dinge im Kinderzimmer, die keine konkrete Spielidee vorgeben, aber so richtig oft im Einsatz sind. Zum Beispiel unsere einfachen Hocker. Aus denen bauen Luise und Oskar Ritterburgen, sie sind Bürostuhl, Höhlenstabilisatoren oder Sitze für die Großeltern, wenn sie vorlesen. Wir haben außerdem ein schlichtes Puppenhaus aus Holz ohne Zubehör. Hier tummeln sich am einen Tag Kunststoff-Pferde, am anderen Spielzeugautos. Der BIG-Cosy: ein Multi-Spielzeug Richtig begeistert bin ich aus diesem Grunde auch von unserem BIG-Cosy. Dabei handelt es sich um ein Allround-Spielzeug für Drinnen und Draußen. Ehrlich gesagt hätte ich den BIG-Cosy gerne früher schon gehabt. Denn dann hätte ich die Kinder reingelegt, als sie Babys waren. Dafür gibt es ein extra weiches und gemütliches Kissen mit Anti-Rutschbeschichtung. Außerdem kann der BIG-Cosy nicht umkippen und lässt sich leicht schaukeln, perfekt also, um das Baby zu beschäftigen, während man selbst Dinge erledigt oder einfach mal ausruht. Ich hatte dagegen…

Auf nach Tripsdrill! Jimmy hat es sich schon lange gewünscht: einen Ausflug in den Freizeitpark Tripsdrill. Von uns aus ist Tripsdrill in nur einer halbe Stunde erreichbar und auch aus Stuttgart ist man schnell dort. Jedenfalls haben wir uns einen der wärmsten Tage im Jahr herausgesucht und ich war mir nicht ganz sicher, ob das so eine gute Idee war. Aber das war es! Wir hatten einen wunderbaren Familientag alle zusammen und Kinder wie Eltern kamen voll auf ihre Kosten. Aber ich erzähl mal von Anfang an: Wasserspaß pur Um zehn Uhr sind wir angekommen, dank eines riesigen Parkplatzes haben wir das Auto bequem abgestellt und sind losgezogen. Während ich die Karten holte, hat Anton die Kinder mit Sonnencreme eingeschmiert. Zum Glück hatten wir den Fahrradanhänger mit Wasserflaschen, Brötchen und Obst mit dabei. Nachdem wir uns einen Parkplan besorgt hatten, ging es los zur Spritztour für Seefahrer. Die Schlange hielt…

.. und wie Caroline Rosales Buch „Sexuell verfügbar“ die Augen öffnet (Buchrezension) Neulich im Schuhgeschäft, Luise brauchte neue Sandalen. Mir gefielen die mit den bunten Kringeln, Luise fand die in Metallic-Rosa besser. Nach ein paar Überlegungen hin und her, nach Anprobieren und Probelaufen, schaute sie mich an und sagte: „Mama, ich nehme doch die bunten.“ „Welche findest DU denn schöner?“, fragte ich. Schüchtern zeigte sie auf die Sandalen in Rosa und genau die haben wir dann auch genommen. Mir ging ihr Blick nicht mehr aus dem Kopf. Es hatte mich geschmerzt, dass sie mir zuliebe die bunten Sandalen nehmen wollte und mir ist dabei klar geworden, wie viel Einfluss ich auf ihre Meinung habe, zumindest noch. Meine Söhne nehmen die Schuhe, die ihnen gefallen. Es interessiert sie dabei kaum, was ich denke. Wie kommt es, dass Luise in dieser Beziehung so anders ist? Bitte recht freundlich! Luise wollte es mir…

Meine Freundin Ruth und ich haben zusammen sechs Kinder. Wenn wir uns treffen, ist immer ordentlich was los. Und obwohl wir uns so viel zu erzählen hätten, kommen wir nicht richtig zum Reden. Also wurde es mal Zeit für eine richtige Freundinnen-Auszeit. Weil wir mit Job und Kindern echt viel zu tun haben, haben wir uns für einen kleinen Wellness-Urlaub entschieden. Und so fuhren wir sonntags los ins Mawell-Resort in Langenburg. Dort war ich nämlich zu einer grandiosen Pressereise eingeladen. Grünes Mawell Ruth und ich wurden im Mawell Resort als erstes mit einem Bio-Smoothie begrüßt. Die Empfangshalle hat uns schon einmal beeindruckt: die deckenhohen Kiefernstämme ragen in die Höhe, gemütliche Nischen und bunte Samtsofas sehen aus, als könnte man es sich hier so richtig bequem machen. Aber wir wollten unser Zimmer sehen und das hielt die nächste Überraschung bereit. Bad und Schlafzimmer konnten per Schiebetür voneinander getrennt oder offen gelassen…

Müttersprechstunde nur für Ehefrauen? Neulich schickte mir Nicole eine Spach-Nachricht über Facebook. Sie schaut meine Müttersprechstunde auf Instagram so gerne an, in der wir Mütter uns austauschen und über Kinder- und Mamathemen quatschen. Neulich sei ihr aber aufgefallen, dass ich oft davon ausgehe, dass Frauen einen Partner haben. Ist aber nicht so, sie sei zum Beispiel alleinerziehend. Sie hat dreijährigen Zwillinge und ist alleine, seit die beiden drei Monate sind. Irgendwann in den ersten Jahren bekam sie einen Burnout, kein Wunder in dieser Situation. Nicole ist jedoch keine Frau, die aufgibt oder langfristig den Mut verliert, also hieß es für sie, sich zu orientieren, nach Hilfe zu suchen und zu recherchieren. Dabei stieß sie auf Instagram auf meine Müttersprechstunde und fühlte sich zunächst verstanden. Mamas, die ähnliche Probleme haben, Wut und starke Gefühle empfinden, viele Stressmomente mit Kindern durchstehen, das Gefühl der Solidarität schätzen und sich austauschen mit Frauen, denen…

Urlaubszeit, schöne Zeit Ich bin gerade ein paar Tage aus dem Urlaub zurück und es war wirklich schön – wirklich schön und anstrengend. So anstrengend, dass ich nun eigentlich noch ein paar Tage Urlaub vom Urlaub brauche. Vor zwei Wochen habe ich zuhause beim mir am Schreibtisch alles gegeben und für eine Woche vorgearbeitet, sodass ich in den Ferien mal eine Woche pausieren kann. Dann habe ich noch einen Abwesenheitsassistenten aktiviert und den Computer ausgemacht, eine Menge Bücher in den Koffer gelegt, Sonnencreme und meine Sonnenbrille dazu gelegt. Es sollte richtig erholsam werden, das hatte ich mir bei all der Arbeit ja verdient. Sattel die Pferde, Mama! Ich hätte es doch besser wissen müssen, denn ich bin nicht erst seit gestern Mama. Angekommen auf dem Ponyhof wurde ich gleich zum Ausreiten verdonnert. Du musst wissen, dass das nicht bedeutet, dass ich gemeinsam mit meiner Tochter durch Feld und Flur geprescht…