Author

Pia Laura Froehlich

Browsing

Seitdem wir Kinder haben sehen unsere Urlaube etwas anders aus 😉 Wir brauchen und genießen guten Service im Urlaub. Vor allem möchte ich mich mit Kindern nicht als Störfaktor für andere Urlauber fühlen. Daher haben wir in den letzten vier Jahren ausschließlich Urlaub in Familienhotels gemacht und waren immer begeistert. Alles Negative was wir vorab gehört hatten traf für uns nicht ein. Es gab keine Massenhaft kranken Kinder und bei den Mahlzeiten ging es nicht wie auf einem sehr lauten Schlachtfeld zu 😉 Dieses Mal durften wir dank Familotel das erste mal eines ihrer Hotels besuchen. Urlaub auf familisch im Sonnenpark in Willingen für ein ganzes Wochenende. Und wenn ich diesen Urlaub mit einem Lied beschreiben müsste, wäre es folgendes „Egal ob es regnet, stürmt oder schneit…“ Denn ganz ehrlich was ist bei Urlauben immer eine meiner größten Ängste? Schlechtes Wetter! Mit Kindern ja auch noch mal eine Nummer, wenn…

Es gibt ein ganz bekanntes Buch über französische Familien. Ein Buch indem steht, dass es in französischen Familien meist viel zivilisierter zugeht. Wieso? Na da quarkt kein Kind dazwischen, wenn die Eltern sprechen und die Wohnzimmer sind Wohnzimmer und keine umfunktionierten Spielzimmer. Bis heute kann ich nicht verstehen, wieso dieses Buch so beliebt ist. Mich hat es genervt von so viel perfekten kleinen leisen Kindern zu lesen, die brav nur in den dafür vorgesehen Bereichen spielen und am besten hinter sich die Tür schließen. Klar möchte ich abends auch nicht auf Lego&Co. Sitzen, aber das Spielzeug meiner Kinder ist aktuell zumindest noch sehr Raum einnehmend und ich finde das nicht schlimm (solange am Ende des Tages einigermaßen Ordnung gemacht wird). Trotzdem dürfen sich meine Kinder im Haus und auch im Garten spielerisch entfalten. Einfach mal umdenken Wir überlegen seit Monaten wie wir unseren Garten vor dem Haus kinderfreundlich/spielfreundlich gestalten sollen…

Manchmal haperts bei uns, und zwar im Dialog. Das liegt vor allem daran, dass wir meist über das Wichtigste in unserem Leben sprechen, die Kinder. Leider sind das nicht immer angenehme Themen, und vor allem mangelt es an Varianz. Damit sich das ändert, haben wir uns eine kleine Zauberbox zugelegt. Die gibt ein wenig Nachhilfe in Sachen Gespräch. Ihr möchtet mehr erfahren?    © Fuel Box Folgender Dialog entspricht nicht der Realität. Es könnte aber durchaus sein, dass die Autorin diesen in ähnlicher Form einmal erlebt hat. Oder sie hat zumindest gehört, dass es solcherlei Unterhaltungen gibt. Es ist Nacht, der Wecker zeigt 3:10 Uhr Frau: Das Kind brüllt, gehst du? Mann: Wieso ich? Ich bin doch schon das letzte Mal aufgestanden. Jetzt bist du dran. Frau: Neee, ich bin müde und kaputt und kann jetzt nicht. Mann (wütend): Aber das nächste Mal gehst du! Eine Stunde später, es ist…

Wir haben den wunderschönen und frühlingshaften Samstag genutzt und eine unserere Lieblingsausflüge gemacht: Mit der Zahnradbahn auf den Waldfriedhof, die alte Weinsteige hinunter und als Zielpunkt den Marienplatz ausgewählt, wo das beste Café der Stadt auf uns wartete. So viel Schönes gibt es in Stuttgart, da können wir immer wieder staunen. Wir starten in Fellbach und kaufen uns ein Tagesgruppenticket für fünf Erwachsene und zwei Zonen (kostet ca. 12 Euro) und steigen in die U1 Richtung Vaihingen. Die bringt uns nach ca. 20 Minuten an den Südheimer Platz und zur historischen Seilbahn, die direkt neben der Haltestelle zu finden ist. Wir schauen uns die riesigen Zahnräder an, die uns den steilen Berg hinauf bringen sollen. Und bestaunen die wunderschöne, hölzerne Bahn. Allein schon diese Fahrt ist den Ausflug wert! In ca. 5 Minuten geht es nach oben und wir finden uns am Waldfriedhof wieder, wo wir erst einmal ein kleines…

Heute nehme ich an einer Blogparade teil, und zwar von Bella aus Berlin: „Ordnung ist das halbe Leben, mit Kindern beginnt die andere Hälfte.“ Denn mit diesen Thema schlagen wir uns wohl alle den ganzen Tag rum. Wir wir unser Spielzeug * Mützen * Kinderschmuck-Chaos organisieren, und ob es funktioniert, zeige ich euch hier. Ordnung im Kinderzimmer Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich die Kinder im Kindergarten abhole: es wird noch schnell das Aufräumlied gesungen („eins, zwei, drei, Spielen ist vorbei“) und dann huschen die Zwerge wie die Mainzelmännchen durch den Raum und räumen in sekundenschnelle ihr Spielzeug auf. Habe ich natürlich zuhause auch gleich ausprobiert. Ich war nicht einmal bei „Spielen ist vorbei“ angekommen, da haben mir die Kinder ihren gedanklichen Mittelfinger gezeigt und weiter Chaos verbreitet. Es klappt also zuhause nur mäßig mit der Aufforderung, aufzuräumen. Weil mir dieses ewige Durcheinander doch zu blöd wurde, haben wir…

Hinter uns liegt ein wirklich schönes Wochenende und wir haben viel erlebt: waren in zwei Museen, haben beim Handball mitgebibbert und zum Wahlstart in den USA amerikanisch gekocht und gebacken. Also, los gehts mit dem Rückblick: Räuber Hotzenplotz in Fellbach Am Freitag stand im Kindergarten ein Ausflug für die Großen an. Es sollte nach Fellbach ins Stadtmuseum gehen. Als ich Jimmy und Luise mittags abholte, war der Knabe aus dem Häuschen. Das Stadtmuseum in Fellbach, uns bisher noch unbekannt, hatte ihn mit der Ausstellung über den Räuber Hotzenplotz von den Socken gerissen. Bisher hatte ich die Geschichte noch nicht verlesen, da Jimmy Räuber nicht besonders mag. Daber da ihn Verbrechen im Allgemeinen mehr und mehr interessieren („Mamaaaa, gibt es in Deutschland auch Diebe?“), schien das Thema wohl zur rechten Zeit gekommen zu sein. Was für ein Glück, dass ich mit den Kindern sowieso in die Stadt wollte, um Theaterkarten zu…

Kinder, an der Herd! Wir haben mal wieder ein Kinderkochbuch getestet: „Kinder, an den Herd!“ (Affiliate Link), so lautet das zweite Gemeinschaftsprojekt von Claudia Seifert, Gesa Sander, Julia Hoersch und Nelly Mager. Und wie es der Titel erkennen lässt, sollen auch wirklich die Kinder mit anpacken. Das ergab bei uns eine Sauerei mittleren Ausmaßes, hat aber auch ganz viel Spaß gemacht. Luise kocht und backt wie eine Weltmeisterin. Nicht nur an ihrem Kinderherd, sondern am liebsten richtig live mit ganz echten Zutaten. Da stäubt das Mehl, da fliegen die Streusel durch die Luft, da wird gejuchzt und gebannt ins Rührgerät gestarrt. Beim Stöbern im wunderbaren Wittwer, der Buchhandlung meines Vertrauens in Stuttgart, habe ich dieses Buch entdeckt, das mir der AT Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Abends guckte ich mir die besten Rezepte für meine Mäuse aus, denn ich würde sagen, dass sich das Buch an Kinder ab dem…

Alle paar Wochen müssen wir den Drogeriemarkt unseres Vertrauens aufsuchen und Windeln, Taschentücher und Küchentücher besorgen. Komisch dabei ist nur: es landet immer mehr im Wagen, als wir uns eigentlich vorgenommen haben. Und was bei Ikea die Teelichter, sind bei dm die Süßigkeiten und Badezusätze für Kinder. Heute berichten wir, auf was wir in dieser Woche nicht verzichten konnten. Zunächst einmal muss ich sagen, dass für Jimmy, Luise und mich ein Ausflug in unseren dm (nein, ich werde leider nicht gesponsert) meist sehr spaßig ist. Nach einem Horror-Trip der besonderen Art, über den ich hier geschrieben habe, gibt es nämlich ein paar Regeln. Die Kinder nehmen sich einen kleinen Einkaufswagen, dürfen aber nicht rennen. Sie bekommen an der Kasse Traubenzucker, dürfen sich aber keine Sachen ungefragt in den Wagen schaufeln. Wenn sie sich etwas aussuchen möchten, besprechen wir gemeinsam, was. Und seitdem hatten wir eigentlich keine Probleme mehr. Wir gehen…

Morgens, nachdem ich die Kinder in den Kindergarten gebracht habe, räume ich einmal durch die Wohnung, bevor ich zu arbeiten beginne. Dann entdecke ich oft Kleinigkeiten, die die Kinder hinterlassen haben, und die mich anrühren. Obwohl sie selbst nicht da sind, ist ihr Wesen in all den Dingen zu spüren, die sie mit sich herumtragen oder in den Zimmern verteilen. Und ich bin erstaunt, wie aus einem kleinen, hilflosen Baby so ein individueller Charakter entsteht, auf den wir so wenig Einfluss haben. Ein Charakter, den es so kein zweites Mal auf der Welt gibt. Wie gering unser Einfluss auf diese Entwicklung ist, wird mir immer wieder klar. Anfangs dachte ich noch, dass ich mit der richtigen Erziehung oder der notwendigen Konsequenz aus Jimmy einen selbstständigen, mitfühlenden kleinen Mann mache, der NICHT den ganzen Tag nörgelt. Und Luise würde mit ein wenig Disziplin und Hingabe meinerseits alleine in ihrem eigenen Bettchen…

Da kam er mal wieder, so ein typischer Problem-Tag: Mein Business-Programm war bis oben hin voll, der Tagesablauf mit Babysitter organisiert und die Herausforderungen des Pendelverkehrs bedacht, da geschieht, was geschehen musste: über Nacht hatte uns das fiese Erkältungsvirus erwischt und die Damen des Hauses erwachten mit Hals- und Kopfschmerzen. Luise und ich waren nicht in der Lage, unseren Alltag zu meistern. Normalerweise ist Dienstag mein Agenturtag und ich bin den ganzen Tag außer Haus. Meine Eltern holen dann die Kinder vom Kindergarten ab und kümmern sich um die Mäuse, bis ich abends um 18 Uhr wieder da bin. An diesem Tag aber musste ich dem Kunden eine Absage erteilen und das tun, was Mütter so häufig tun müssen: alles umplanen und neu organisieren. Flexibilität ist mein zweiter Vorname! Der Alltag mit kleinen Kindern ist wie eine Tüte voller Überraschungseiern. Und so übergab sich Luise zu allem Übel auch noch…