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Mutmach-Texte

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Freiheit bedeutet uns allen viel, denn nur wer frei ist, kann sein Leben zur eigenen Zufriedenheit gestalten. Kinder zu bekommen heißt dann, dass die eigene individuelle Freiheit erst einmal für eine Zeit lang eingeschränkt ist. Ganz besonders natürlich mit einem Baby. Ich selbst war doch einigermaßen erschrocken, wie wenig Schlaf ich anfangs bekam, wie sehr die Bedürfnisse des Kindes mein Leben veränderten und was es eben bedeutet, die Verantwortung zu tragen für einen Menschen, dessen Leben auf einmal so viel wichtiger ist als das eigene. Meine beruflichen Ketten Ich habe mich mehr und mehr daran gewöhnt, dass Eltern sein die eigene Freiheit stark einschränkt. Selten denke ich wehmütig an die Tage, die ich so gestalten konnte, wie ich wollte. Dennoch fühle ich mich als Mutter oft gefangen und unfrei, was aber weniger mit den Kindern zu tun hat. Berufliche Freiheit wurde mir mit grundlos befristeten Arbeitsverträgen genommen, die in der…

Ich spüre es in mir drin, die Wut kommt hoch und ich flippe gleich aus. Wieso zum Teufel nochmal macht dieses Kind einfach nie, was ich sage, und schmeißt die Klamotten einfach auf den Boden? Ich bin doch hier nicht die Dienerin, die alles vom Boden hebt, was der werte kleine Herr fallen lässt. Wie ein Feuer, das sich gleich seinen Weg aus meinem Rachen an die Luft sucht, bahnt sich ein Wutanfall an. Und was mache ich? Ich singe! Rechtsberatung: Singen gegen die Wut Jetzt denkst du sicher, spinnt die Laura, oder was? Aber ich muss an dieser Stelle Juramama Nina Straßner erwähnen, die mir am Samstag bei der wunderbaren Blogfamilia-Konferenz einen Tipp gab. Immer, wenn sie kurz davor ist, ihre Kinder anzuschreien, singt sie die Worte, denn wer singt, kann nicht gleichzeitig brüllen. Wer singt, bekommt bessere Laune. Wer singt, den gucken die Kinder so komisch an, dass…

Müttersprechstunde nur für Ehefrauen? Neulich schickte mir Nicole eine Spach-Nachricht über Facebook. Sie schaut meine Müttersprechstunde auf Instagram so gerne an, in der wir Mütter uns austauschen und über Kinder- und Mamathemen quatschen. Neulich sei ihr aber aufgefallen, dass ich oft davon ausgehe, dass Frauen einen Partner haben. Ist aber nicht so, sie sei zum Beispiel alleinerziehend. Sie hat dreijährigen Zwillinge und ist alleine, seit die beiden drei Monate sind. Irgendwann in den ersten Jahren bekam sie einen Burnout, kein Wunder in dieser Situation. Nicole ist jedoch keine Frau, die aufgibt oder langfristig den Mut verliert, also hieß es für sie, sich zu orientieren, nach Hilfe zu suchen und zu recherchieren. Dabei stieß sie auf Instagram auf meine Müttersprechstunde und fühlte sich zunächst verstanden. Mamas, die ähnliche Probleme haben, Wut und starke Gefühle empfinden, viele Stressmomente mit Kindern durchstehen, das Gefühl der Solidarität schätzen und sich austauschen mit Frauen, denen…

Muttertag? Ich kann es nicht mehr hören! Meine Kinder waren natürlich unglaublich süß, als sie vor mir standen mit ihrer selbstgemachten Gänseblümchen-Salbe aus dem Kindergarten. Aber dieses ganze Tamtam in den Geschäften, pinkfarbene Fußhobel und Bügeleisen als Geschenkempfehlung, Plakete mit der Aufschrift „Zeit, mal Danke zu sagen!“, dieses ätzende Supermarkt-Video, das zum Glück einen ordentlichen Shitstorm ausgelöst hat… mich hat das alles so richtig auf Krawall gebürstet! Wo bin ich falsch abgebogen? Vielleicht liegt es daran, dass schon meine eigene Mutter den Muttertag doof fand. Oder daran, dass unser Vater mir und meiner Schwester Kinderkassetten kaufte mit Titeln wie „Mädchen, lasst euch nicht verbieten, was ein Junge machen darf.“ Jedenfalls bin ich es leid, einmal im Jahr gefeiert zu werden, um am Tag darauf gleich wieder alles an der Backe zu haben. Mütter, das sind doch diese Frauen, die sich um alles kümmern? Das sind die, die die Kinder nicht…

Kümmern oder Karriere machen? Heute gehts in der Podcast-Folge um Mütter in der Zerreißprobe. Wieso sind viele Mamas ausgebrannt und wissen nicht weiter? Ich hatte Freundinnen zu Besuch, die mir alle von ihren Problemen erzählten. Und als ich kurz darauf einen Film im WDR von FrauTV sah, wurde mir eines klar, was dort richtig beschrieben wurde: Heute trifft ein altes Frauenbild, das der fürsorgenden Mutter, die sich zuhause an Heim und Herd um ihre Lieben kümmert, auf ein modernes Mutter-Bild. Die moderne Mutter ist stark, unabhängig und berufstätig. Wir sind also hin und hergerissen zwischen dem Gefühl, uns zu kümmern und zu sorgen und uns andererseits aber davon zu emanzipieren, die Stellung in Heim und Küche alleine halten zu müssen. Zu hohe Ansprüche Im schlimmsten Fall versuchen wir, allem Rechnung zu tragen. Wir sind liebevoll mit den Kindern, kümmern uns um ihre Bedürfnisse, backen, basteln, dekorieren und fühlen uns für…

Kinder, Küche, Kalender Kennst du das Gefühl? Du hast den Kopf so voll, dass du ihn am liebsten ablegen und davon rennen möchtest? Vor allem Mütter haben mit dem Thema Mental Load zu kämpfen, das erlebe ich in meinem eigenen Alltag und in der Müttersprechstunde auf Instagram. Was genau ist noch mal unter Mental Load zu verstehen? Im Grunde sagt der Begriff nichts anderes als dass es neben den sichtbaren Aufgaben im Alltagsleben sehr, sehr viele unsichtbare Aufgaben gibt, die nie explizit genannt werden, dennoch alle so nebenher identifiziert, bedacht, geplant und dann erledigt werden. So erklärt es Patricia Cammarata auf ihrem Blog und bei ihr habe ich auch das erste Mal von diesem Begriff erfahren. Es beschreibt genau das, was ich immer an der Backe habe. Ich kümmere mich um Schul- und Kindergartenangelegenheiten, mache Arzttermine, besorge neue Kleidung, wechsle zu kleine Schuhe aus und kaufe Windeln. Ich denke daran,…

Mutter im Stress Laufen ist meine Lebensrettung! Denn wenn ich richtig gestresst und kaputt bin, bringt mich eine dreiviertel Stunde draußen in Bewegung immer wieder in die Spur. Es gibt Momente, da weiß ich nicht vor und zurück. Da türmen sich die Berge an Arbeit, da kriege ich mich mit den Kindern in die Haare und der Alltag bricht scheinbar über mir zusammen. Laufschuh an und los! Wenn Anton abends nach Hause kommt, stehe ich manchmal in meinen Laufsachen bereit und übergebe ihm die wilde Meute und einen gedeckten Abendbrottisch. Dann setze ich mir Kopfhörer auf und bin weg. Außerdem habe ich ausprobiert, früh morgens zu laufen. Mein Wecker klingelt dann um sechs, ich mache mir einen Kaffee und bereite die Brotdosen der Kinder vor. Wenn dann Anton mit den Dreien runter kommt, verabschiede ich mich. Allerdings fällt es mir sehr schwer, um diese Zeit aufzustehen. Aber es lohnt sich…

Wie Juli Müttern hilft, ihren Schatz zu heben Ich möchte dir in einer kleinen Reihe Mütter vorstellen, die unglaublich viel Power haben. So viel Power, dass sie ein Unternehmen gründen oder Aktionen starten, die anderen Müttern helfen. Denn seien wir ehrlich: Mama sein (und Papa sein natürlich auch) ist ein harter Job. Viel Verantwortung für die Kinder, wenig Schlaf und Freizeit, oft ein Knick in der Karriere und eine ganze Menge Menschen, die sich einmischen. Kein Wunder, dass viele Mütter die Orientierung verlieren oder einfach vergessen, dass sie selbst Bedürfnisse haben. Wie gut, dass es zum Beispiel Juli gibt. Sie ist Mama von dreieinhalbjährigen Zwillingen, gelernte Printjournalistin, Bloggerin bei Doppelkinder, Unternehmerin und Coachin. Ihr Ziel: Müttern zu zeigen, dass sie eigentlich Superheldinnen sind. Denn das wissen viele von ihnen nicht! Ein Ort für Mütter Als Juli schwanger war, sah die Welt nicht jeden Tag rosig aus. Eine kurz zuvor erlebte…

Was ich alles muss Es gibt so Tage, da möchte ich einfach mal nichts müssen. Geht aber nicht, ich muss nämlich vieles. Ich muss heute arbeiten, Telefonate führen und Mails beantworten, Rechnungen schreiben und Dokumente scannen. Dann muss ich Mittagessen machen, das den Kindern schmeckt. Da gibts leider nicht viel Auswahl. Als nächstes muss ich mit einem Schulkind in die Schule gehen und Sportsachen suchen, denn es hat mal wieder alle Turnhosen verloren. Vermutlich möchte dann das kleine Kind aber nicht mit, also muss ich dieses erst einmal dazu überreden. Wir müssen aber los, sonst macht die Schule zu. Ich muss dann verschiedene Fahrzeuge zur Auswahl stellen, damit es sich entscheiden kann. Währenddessen wird der Große meckern, weil er schnell los möchte, immerhin hat er später noch Fußball. Weil es der Mittleren ebenfalls langweilig ist, beginnt sie den Großen zu ärgern. Die beiden zanken, der Kleine kann sich nicht zwischen…

Es gibt so Tage, da bin ich weit entfernt von der Person, die ich sein möchte. Ich bin ein grantiger, schlecht gelaunter Muffel und bin doof zu meinen Liebsten. Oder ich bin gestresst und ungeduldig, meckere die Kinder für Dinge an, für die sie eigentlich nichts können. Dann kann ich mich selbst nicht leiden und weiß, dass ich mal wieder raus an die Luft muss. Ich denke, das ist soweit normal. Jede(r) von uns hat solche Tage, kein Mensch kann immerzu geduldig und gut gelaunt sein. Auch die Kinder müssen da durch, dennoch habe ich so eine kleine Strategie entwickelt, mich selbst daran zu erinnern, was ich für eine Mutter sein möchte. Und davon möchte ich dir heute erzählen! Mein Gedankensalat Seit ich Kinder habe, nimmt der Teil in mir, der als Mutter denkt und handelt, den größten Platz in meiner Selbstwahrnehmung ein. Du kennst das sicher: die Gedanken sind…