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Mutmach-Texte

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Wie Mädchen alles erreichen (Buchrezension/Gewinnspiel) Frauen können alles erreichen? Naja, ich weiß nicht so recht. Irgendwie stoßen wir doch immer wieder an eine gläserne Decke, vor allem im Berufsleben. Und wir kümmern uns um alles und jeden. Daran sind wir auch ein wenig selber schuld. Ich bin mir sicher, dass es in unseren Köpfen tief verwurzelt ist, dass sich Mama eben um die Kinder kümmert und Papa die Kohle ranbringt, darum ist der Kampf gegen diese Rollenbilder ja auch so schwer. Aber mal ehrlich, manchmal denken wir Mütter auch, dass unser Essen gesünder ist als das von Papa, wir das Patent auf die richtige Erziehung haben und unser Kuchen am Kindergeburtstag der schönste sein soll. Ich will damit sagen: Frauen haben und machen es sich schwer. Mädchen-Support Aber es wird besser, da bin ich mir sicher. Es gibt heute so viele Väter, die zuhause anpacken, die sich um Kinder kümmern…

Gib mir ein leichtes Schwert für meine schwere Hand… …eins das führt, wenn ich folge und folgt, wenn ich führe Ein leichtes Schwert Für meine müde Hand So heißt es im Lied „Ein leichtes Schwert“ von Judith Holofernes. Ein leichtes Schwert, das hätte ich jetzt auch gerne. Es gibt so Tage, da möchte ich mich am liebsten auf den Boden legen und streiken. Alles wird mir zu viel, die To-Dos wachsen mir über den Kopf. Gestern war Schulstart und als hätte das nicht gereicht, wurde ein Kind magenkrank. Also startete der Montag nicht nur mit frühem Aufstehen und Frühstück machen (die Milch ist zu heiß * bäääh, wieso schmierst du mir Leberwurst aufs Brot? * bin viel zu müde zum Essen), sondern auch mit einer Notfall-Aktion: Im Kindergarten Bescheid geben, Tee kochen, Wärmflasche erhitzen und im Kopf die Termine des Tages durchgehen. Ehrlich gesagt hatte ich schon um halb neun…

Drei Kinder habe ich in meinem Leben bekommen. Die Schwangerschaften, die Geburt und die Zeit danach gehören zu den emotionalsten meines Lebens. Gut überstanden habe ich sie vor allem mit Hilfe von Anton. Er war da für mich, wenn ich mal wieder unter Heißhungerattacken und schlechter Laune litt. Er war in den Stunden da, als ich Schmerzen hatte, die mich fast wahnsinnig werden ließen. Und er war da, wenn ich trotz duftendem Säuglingsglück nur noch heulen wollte. Meine emotionalsten Momente mit Hebammen Aber da waren noch mehr Personen, ohne die ich das alles nicht so gut hätte meistern können: meine Hebammen. Sobald ich das Video von Pampers sehe, bin ich ziemlich gerührt. Das geht mir bei vielen Videos so, die Geburten zeigen, aber in diesem wird mir irgendwie klar, wie sehr auch ich von der Hilfe vieler wunderbarer Frauen profitierte. Ich erinnere mich ganz besonders an ein paar Situationen. Da…

Frauen und Finanzen Sophie vom Blog Kinder haben und glücklich leben hat neulich einen ersten Beitrag über ihre Finanzplanung gebracht, dem weitere folgen sollen. Sie hat erzählt, dass sie sich endlich mal mit dem Thema Geld auseinander setzen möchte. Bisher hat sie sich davor gedrückt, nun aber wird sich das ändern, denn sie will langfristig Verantwortung für sich und die Familie übernehmen. Gehts dir da wie mir? Hast du dir auch noch nie so richtig Gedanken über die finanzielle Zukunft gemacht, etwa an deine Rente gedacht?  Sie schreibt, dass ihr Geld eigentlich nicht so wichtig ist. Unterschreibe ich gleich mit. Sie gibt aber auch zu bedenken, dass es da zwei Punkte gibt, die in diesem Zusammenhang für sie aber doch sehr  wichtig sind: Generelle finanzielle Sicherheit Meine persönliche finanzielle Unabhängigkeit Sie schreibt: „Denn ganz so naiv, zu denken, dass mein aktuelles Leben als Teilzeit-Mutti schon nicht so schlimme Auswirkungen haben…

Neulich habe ich dir Eltern vorgestellt, die beide ihre Arbeitszeit reduzieren. Männer, die ganztags arbeiten gehen, kennst du vermutlich eine ganze Menge. Aber wie sieht es eigentlich aus, wenn Mütter viel arbeiten und sogar eine eigene Firma auf die Beine stellen? Vielleicht kennst du Laura Lehmann und ihr Modelabel Lalou. Ich wollte unbedingt wissen, woher die Powerfrau ihre ganze Kraft nimmt und habe sie befragt. Herausgekommen ist ein tolles Interview mit einer ganz sympathischen und lieben Unternehmerin, die eine Menge Arbeitsplätze schafft, extrem hart arbeitet und beweist, was Frauen alles schaffen können. Lalou: Born und Made in Stuttgart Vor über sechs Jahren war Laura schwanger mit ihrem ersten Sohn. Als sie auf der Suche nach schönen Babysachen war, wurde sie nicht fündig. Alles war kitschig und hellblau; aus diesem Grund hat sie sich selbst das Nähen beigebracht. Laura: Erst habe ich Mützen für Freundinnen genäht und dann für die Freundinnen…

Warum scheitern wir oft daran, Familie und Beruf zu vereinbaren? Der Frage gehen wir seit Jahren nach und finden doch keine allgemeingültige Lösung. Das liegt wohl daran, dass dieses Thema extrem vielschichtig ist. Es gibt sie schon, die guten Bedingungen. Elterngeld, Elternzeit, Homeoffice und Kitaplätze für kleine Kinder, aber zu vieles ist immernoch im Argen. Die Kitaplätze reichen nicht, viele Unternehmen schaffen zu selten elternfreundlichen Voraussetzungen und Elternzeit über acht Wochen hinaus nehmen meist nur die Frauen. Ich finde, es kann sich noch sehr viel tun in der Gesellschaft. Arbeitnehmer und Politiker dürfen gerne und am besten schneller bessere Bedingungen schaffen, damit wir Eltern Familie und Beruf vereinbaren können. Aber kann es sein, dass auch wir Eltern etwas tun müssen? Ich denke, ja! Und ich fange mal bei mir an, bei mir, einer Frau und Mutter. Bei einer, die in ihrem Leben ein paar Mal hätte mutiger sein können. Denn…

Mein Kind ist krank Na, wie oft hast du dich schon gefragt, ob ihr eine normale Familie seid? Ob das ein oder andere Kind vielleicht nicht der Norm entspricht, sein Verhalten wunderlich ist oder sein Charakter irgendwie abnorme Züge hat? Dann hast du gegoogelt, verschiedene Antworten bekommen, eine Diagnose erstellt und sie mit allen Freunden und Verwandten ausgiebig besprochen, oder? Tja, dann ist wohl alles ganz normal. Denn ist es nicht so, dass wir irgendwie alle am liebsten normal wären und aus diesem Grund jede Abweichung, vor allem die unserer Kinder, besorgt betrachten und gedanklich bis zum Gehtnichtmehr bearbeiten? Ehrlich gesagt vermute ich, dass die meisten kleinen Abweichungen von der scheinbaren Norm eben eines sind: normal. Die meisten Eltern müssten sich eigentlich überhaupt keine Sorgen machen, könnten sich viele Arztgespräche und Therapien sparen und mal ganz gechillt die Füße hochlegen. Das ist aber nicht so einfach, schließlich sind die Kinder…

Lieber kleiner Oskar, so einfach haben wir es gerade nicht, wir beide! Daher schreibe ich dir einen Brief. Ich bin eine müde Mama mit viel Stress, du bist ein zweijähriger Junge, der die Welt entdeckt. Was wir gemeinsam haben: wir kommen täglich an unsere Grenzen. Meine Grenzen sind seit jeher meine Nerven, deine Grenze ist vor allem die Sprache. In deiner lustigen Bobo-Siebenschläfer-Manier versuchst du uns mitzuteilen, was du möchtest. Wenn du dein Müllauto suchst, können wir dir helfen.  „Müüüh“ rufst du dann. Auch „Hamham“ verstehe ich gut, du hast Hunger oder Durst. Und dein kleines Rutschauto heiß „Tutut“, wenn du das aussprichst, vibrieren deine Lippen und es klingt wie ein kleiner Traktor. Aber ganz oft weiß ich auch nicht, was du möchtest. Du bist dann wütend, versuchst, mir etwas zu sagen. Ich verstehe dich nicht und dann schmeißt du dich auf den Boden. Ich kann dich nicht trösten, du…

Immer mal wieder schreibe ich hier, wie viel ich zu tun habe, dass ich unentspannt und gestresst bin. Ich überlege, wie mein perfekter Alltag aussehen würde, schreibe über Methoden zum Entspannen oder initiiere ein Entspannungsprojekt. Aber trotzdem ich mich andauernd mit dem Thema beschäftige, wird es nicht besser. Erst neulich war ich wieder der Verzweifelung nahe, weil ich nicht wusste, wie ich die Arbeit, die Kinderbetreuung, den Haushalt und all das schaffen soll. In den Instagram-Storys erzähle ich oft von meinem Dilemma und habe andere um Rat gefragt. „Kennt ihr das Gefühl auch, diesen ganzen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen zu können? Habt ihr einen Rat?“ Das Risiko Ich habe ganz liebe Rückmeldungen bekommen, eine davon hat mich besonders beschäftigt. Mir schrieb eine Mutter, dass es ihr bis vor ein paar Jahren ähnlich ging. Auch sie war hin und hergerissen zwischen Familie, gesellschaftlichen Verpflichtungen, Job und Haushalt – bis sie einen…

„Dreht er sich auch schon?“, fragte die Frau im Bus, die ich aus dem Geburtsvorbereitungskurs kannte. Ich blickte herab auf Jimmy, der brüllend in seinem Wagen lag. Er lag da auf dem Rücken wie ein Käferchen, wie ein sehr unzufriedenes und unmotiviertes Käferchen. Die Kleine im Kinderwagen daneben grinste zahnlos vor sich hin, stützte sich munter in Bauchlage auf die Unterärmchen und gurrte zufrieden. „Milla dreht sich immerzu, wenn ich sie auf den Boden lege“, schwärmte die stolze Mutter. Gleich erzählt sie mir noch, dass ihre Tochter durchschläft, dachte ich neidisch. Ich schaute noch ein bisschen kritischer auf Jimmy, der die meiste Zeit des Tages richtig wütend war, wie jetzt auch, und der nicht im Traum daran dachte, sich auf die Ärmchen zu stützen, geschweige denn sich zu drehen. Alle Kinder waren scheinbar ruhiger, mobiler, zufriedener. Und da war es, dieses Vergleichen. Dieser seltsame Blick auf das eigene Kind. Warum…