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Familienpolitik in Deutschland Elternsein ist wahrlich kein Zuckerschlecken! Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist mühselig, denn noch immer scheint es kaum möglich, mit einer reduzierten Arbeitsstelle beruflich vorwärts zu kommen, Home Office funktioniert längst nicht überall, noch immer sind Präsenzpflicht und Meetings um 9 Uhr morgens oder um 18 Uhr abends die Regel. Aber nicht nur jobtechnisch ist das Leben mit Kindern mit vielen Hürden verbunden. Auch der Staat macht es uns schwer: Das Ehegattensplitting fördert den Einverdienerhaushalt mit hohem Risiko für den oder die, die zuhause bleibt. Dazu kommt, dass uns Familien mächtig in die Taschen gegriffen wird. Wir sorgen zwar mit unseren Kindern dafür, dass sich unser Sozialstaat trägt (die nachkommende Generation wird unsere Rente bezahlen), aber das Kinderhaben ist teuer. Tonnenweise Windeln, Anziehsachen, Spielzeug, Kitagebühren, Schulausrüstung und Nachhilfe – ein Kind kostet uns im Laufe des Lebens knap 125.000 Euro, dabei ist die Ausbildung nach der Schule…

Neulich ist es wieder passiert: ich bin richtig ausgeflippt. Erst war da diese Diskussion mit den Kindern, dann das Gefühl, dass keiner auf mich hört, dann kam Zeitdruck dazu und wumms! Ich habe rumgebrüllt, gedroht und war außer mir. Hinterher hats mir leid getan. Dabei wollte ich es mit den Kindern doch anders machen. Woher kommt die Wut? Ich lese die Bücher von Katja Seide und Danielle Graf schon länger und kann beide Wunschkindbücher (Affiliate Link) sowie das Blog sehr empfehlen. Ihre Sicht auf die Kinder, ihre Art und Weise, von Beziehung zu sprechen und Konflikte zwischen Eltern und Kinder zu erklären, finde ich toll. Aus diesem Grund habe ich neulich, als ich ein Problem mit einem meiner Kinder hatte, mit Danielle gesprochen und ihr die Situation geschildert. Im Prinzip ging es da auch um etwas, das mich oft rasend macht. Sie erklärte mir das Verhalten des Kindes und verwies…

Bücher für Kinder Wir lieben Bücher wie verrückt und hier bei uns zuhause wird viel und gerne vorgelesen. Aber welches sind eigentlich die beliebtesten Werke? Genau wie bei der Kleidung ist der Geschmack der Eltern ja nicht immer deckungsgleich mit dem der Kinder, auch was das Optische betrifft. Ich versinke im Winter gerne in dem wundervollen Buch Tomte Tummetott* von Astrid Lindgren mit seinen schönen Zeichnungen, das aber Luise und Oskar leider langweilt. Dafür musste ich Luise schon zehn Bände Sternenschweif vorlesen, was wiederum mich zum Gähnen bringt. Wir haben aber schon sehr oft gemeinsame Nenner gefunden und ich beuge mich auch gerne mal dem Willen der Kinder. Wenn ich mir vorstelle, Anton würde mir abends Thomas Manns Zauberberg vorlesen, weil er das für zur Jahreszeit passend hält oder mir seine Lieblingszahlen aus der Excel-Tabelle zitieren, dann wäre ich ähnlich amüsiert wie Jimmy, der schon beim Anblick von Tomte ins…

Vor etwa zwei Jahren habe ich mich mit den Familien-Terminen so verzettelt, dass ich beschlossen habe, mich besser zu organisieren. Seitdem habe ich ein Notizbuch in der Küche stehen, direkt neben der Kaffeemaschine. Jeden Sonntag mache ich es mir mit einem Cappuccino gemütlich und plane die nächste Woche. Alle Termine stehen zusätzlich in meinem digitalen Kalender im Handy, den ich mit Anton synchronisiert habe. Ich teile die leere Doppelseite in sieben Tage ein und ziehe auf beiden Seiten rechts noch eine senkrechte Linie. So habe ich neben den Feldern für die einzelnen Tage noch ein paar Felder für die To-Dos der Familie. Da kommen dann Dinge wie Brot kaufen, Tesafilm besorgen, Taschengeld verteilen, Bettwäsche wechseln und Steuererklärung machen rein. Wiederkehrende Aufgaben schreibe ich auf kleine Plastik-Post its, Grün für Haushalt, Lila für meine Pausen, Pink für die Kindertermine und Gelb für meine beruflichen Telefon-Konferenzen. Dann muss ich diese Dinge nicht…

Wir sind sprachlich so viel besser aufgestellt, trauen uns aber einfach zu wenig zu! (Nicole Staudinger, Schlagfertigkeitsqueen, S. 213) Wenn Mama die Worte fehlen Leider bin ich nicht gerade eine Schlagfertigkeitsqueen. Ich quatsche zwar grundsätzlich viel, aber im richtigen Moment verstumme ich gerne. Kommt mir Jemand mit einem blöden Spruch, bin ich als zunächst einmal sprachlos. Manchmal fällt mir dann im Nachgang eine gute Antwort ein, aber dann ist dieser Jemand meistens schon um die Ecke. Gerade als Mama habe ich in den letzten sieben Jahren eine Menge Sprüche kassiert. Angefangen von älteren Damen, die mich in der Bahn fragten, ob mein Kind nicht zu warm angezogen sei über andere Mütter, die skeptisch fragten, ob ich das Baby wirklich mit Gläschenbrei füttern wolle. Eine Portion Schlagfertigkeit, bitte Menschen mischten sich auch mal in unsere Familienplanung ein: „Was, ihr bekommt schon das zweite Kind? Ist das nicht zu früh?“ oder aber…

Immer mal wieder denke ich über unseren Alltag nach und die vielen kleinen und größeren Klippen, die wir da täglich umschiffen. Mir wird dann klar, dass das Problem oft meine etwas dünnen Nerven sind oder etwas anderes, das in mir gährt und mich rasend macht. Wieso werde ich eigentlich so schnell ärgerlich, wütend und ungeduldig? Die Kinder sind doch eigentlich ganz normale Kinder. Sie trödeln, zanken und vergessen Dinge wie andere Kinder auch. Warum nervt mich Unordnung, Trödelei und Streit immer so und wieso gibt es andere Mütter und Väter, die viel geduldiger sind? Ich wollte mich auf die Suche nach Antworten machen und habe ein Buch gelesen, das mich schwer begeistert hat. Pschologin Stefanie Stahl, die ich von ihrem Bestseller „Das Kind in dir muss Heimat finden“ samt Arbeitsheft kenne, hat mit ihrer Kollegin Julia Tomuschat ein nagelneues Buch für Eltern geschrieben: Nestwärme, die Flügel verleiht. Vor allem habe…

Ich finde, gesundes und leckeres Essen kann das Leben verändern. Bisher gab es aber meist nur die eine oder andere Variante, also gesund kochen und weniger genießen. Oder eben lecker essen und weniger Gesundes zu sich nehmen. Nadia Damaso hat in dieser Beziehung mein Leben doppelt und dreifach verändert, denn ihre Gerichte sind lecker und gesund. Wer denkt, ohne Weißmehl und raffinierten Zucker gibts doch sowieso keine Schlemmerei, der muss unbedingt die junge Schweizerin kennenlernen. Nadia-addicted Vor ein paar Monaten habe ich hier von ihrem zweiten Kochbuch Eat better not less – Around the world geschwärmt, aber sie hat logischerweise noch ein erstes geschrieben. Und das ist genauso voller genialer, gesunder und leckerer Ideen wie die Reise um die Welt. Nadia war als Schülerin in Kanada und hat dort ein paar Kilos zugenommen. Schon immer hat sie leidenschaftlich gerne gekocht und Wert auf gutes Essen gelegt. Zurück in Deutschland wollte…

Humor ist Liebe. Er macht die Unzulänglichkeiten etwas zulänglicher, den Schaden etwas leichter, den Schmerz etwas erträglicher. (Henri Nannen) Wenn ich mal schlechte Laune habe und so richtig genervt bin von meinem Leben und mir selbst, dann klappe ich den Computer auf und gucke mir eines von Martina Hills Knallerfrauen-Videos an. Am liebsten habe ich die, in denen es um Kinder geht. Schön ist zum Beispiel der Film, in dem sie bei den Nachbarn klopft und diese warnt, weil die Kinder am Wochenende das erste Mal seit langem außer Haus und sie und ihr Mann alleine sind. Es könne also laut werden, sie habe aber auch einen Aushang in den Flur gehängt. Am nächsten Morgen verteilt sie auch noch Spritzgebäck. Bei diesem Film kann ich mich vor Lachen nicht mehr halten. Wenn man trotzdem lacht Schon steigt meine Laune erheblich und die Welt ist nicht mehr so grau, mein Alltag…

Morgens, wenn ich in Ruhe meinen Kaffee getrunken habe, mache ich mich daran, die Brotdosen der Kinder vorzubereiten. Alle drei brauchen für den Vormittag ja etwas zu essen und zu trinken, während sie in der Schule, im Kindergarten und bei der Tagesmutter sind. Dafür schmiere ich Vollkornbrot mit Butter und Wurst oder Käse, schneide etwas Obst, manchmal gibts Nüsse oder Rosinen dazu oder auch mal Gemüse wie Gurken und Paprika. Weil Luise in einen Naturkindergarten geht und den ganzen Vormittag draußen ist, gebe ich ihr warmen Tee mit, Jimmy bekommt eine Flasche mit Wasser. Damit sich in den Dosen nicht alles zu einem Salat vermischt, trenne ich die einzelnen Snacks mit Muffinförmchen aus Silikon. Mittags, wenn das Schulkind dann nach Hause kommt, fische ich dessen Brotdose genauso aus dem Ranzen, wie ich sie reingelegt habe: bis oben voll mit Essen. Jimmy sagt dazu, er habe keinen Hunger gehabt und auch…

„Mama, ich will endlich auch in die Schule!“ Luise ist besessen von der Vorstellung, auch in die Grundschule gehen zu dürfen, auch wenn sie eigentlich sehr gerne in den Kindergarten geht. Aber sie sieht ihren Bruder, der Bücher liest, schreiben und rechnen kann und überhaupt lauter tolle Dinge lernt. Vor allem die Hausaufgaben, die würde sie auch gerne machen. Tja, wenn sie wüsste… denn Jimmy hat längst den Spaß am mittäglichen Üben verloren und jammert über die lästige Pflicht. Luise aber setzt sich neben ihn an den Tisch und fragt nach ihren Hausaufgaben. Ich hole Stifte und Block aus der Schublade und sie kritzelt eine Weile darauf herum. So richtig zufrieden ist sie aber nicht. Zahlen und Formen lernen Bisher habe ich es vermieden, ihr irgendwelche Hefte vorzusetzen, die Vorschüler auf das Bögelchen malen und Zahlen schreiben vorbereiten sollen. Ich finde das unnötig und denke es ist am besten, wenn…