Tag

Mental Load

Browsing

Die To-dos sind endlos. Du weißt gar nicht, wo du anfangen sollst. Und du weißt, es ist heute wieder keine Pause für dich drin. Kommt dir bekannt vor, oder? Die Arbeitsbelastung ist für Eltern meist sehr hoch und Familienorganisation nimmt viel Zeit und Kraft in Anspruch. Außerdem ergeben sich so viele neue Aufgaben, dass das Ziel, endlich alles abgearbeitet zu haben, niemals erreicht wird. Das ist doch einfach nur entmutigend, oder? Was ist dein Ausweg? Ganz klar: Priorisieren! In dieser Podcast-Folge habe ich zwei Systeme für dich, um das in die Tat umzusetzen. Mit dem Eisenhower-System sortierst du die Aufgaben nach vier verschiedenen Rubriken. Mit der ALPEN-Methode lernst du, Aufgaben zeitlich richtig einzuschätzen und Pausen einzuplanen. Folgende Schritte sind wichtig, um nicht im Alltagschaos unterzugehen: Schreibe alle To-dos auf, die dir einfallen Entscheide, was dir wichtig ist! Priorisiere die Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit Terminiere die wichtigen und dringenden Aufgaben…

Heute ist Heiner Fischer zu Gast in Lauras Mental-Load-Sprechstunde. Er ist zweifacher Vater, lebt in Krefeld, ist Männer- und Väterberater und hat eine Plattform gegründet für aktive Vaterschaft: Vaterwelten. Das Problem mit dem Mental Load kennt er genau und wir haben uns gemeinsam mit der Frage beschäftigt, wie wir Männer und Väter mit ins Boot holen, wenn es um Familienorganisation geht. Denn rund um dieses Thema entstehen eine Menge Konflikte, die eine Beziehung gefährden können. Wie kommt es dazu, wieso fühlen sich Frauen für Care-Arbeit verantwortlich, und wie können Paare wieder auf Augenhöhe miteinander kommunizieren? Wichtig ist, wieder den gemeinsame Blick darauf zu finden, was zählt, und was sich ein Paar aufgebaut hat. Außerdem gehört es dazu, findet Heiner, aktiv Verantwortung für den Partner / die Partnerin zu übernehmen. Also auch einmal nachzufragen: „Ich sehe, dass es dir nicht gut geht. Sollen wir mal reden?“ Wir beide waren uns im…

Heute spreche ich mit Johanna Possinger. Sie ist Professorin für Frauen- und Geschlechterfragen in der Sozialen Arbeit und lehrt seit 2016 an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Vielleicht habt ihr euch schon einmal gefragt, wieso es eigentlich so schwer ist, sich die berufliche und Fürsorge-Arbeit zuhause fair aufzuteilen? Dann bekommt ihr hier gute Antworten. Johanna beschreibt vier Hürden, die Eltern überwinden müssen. Zum Beispiel die Hürde des Gender Pay Gaps. So ergibt es auf den ersten Blick natürlich Sinn, wenn der besserverdienende Elternteil weniger lang Elternzeit nimmt. Das sind in vielen Fällen die Väter, weshalb sie im Schnitt weiterhin wesentlich seltener alleine zuhause mit dem Kind sind und den Alltag selbst organisieren müssen. Mental Load bei der Partnerin ist daher vorprogrammiert. Aber es gibt noch weitere Hürden, und klar wird dabei, dass es wirklich schwer ist, freie Entscheidungen zu treffen, wie ihr euch die Arbeit aufteilt. Um es doch zu schaffen,…

Ich habe mit Manuel, Papa und Coach bei Alltagsheldenbaumhaus, über Mental Load gesprochen. Wie teilen sich er und seine Frau Fürsorge-Arbeit und die Verantwortung für Familien-Organisation auf? Wie erlebt er Konflikte rund um Mental Load in seinem Umkreis und wie wird es von außen wahrgenommen, wenn der Papa öfter zuhause ist als die Mama? Wir haben außerdem über Wege raus aus der Mental-Load-Falle gesprochen. Manuel hat als Coach viel Erfahrung mit Menschen und empfiehlt, die Kommunikation niemals abbrechen zu lassen. Sprecht miteinander und formuliert vor allem eure eigenen Wünsche. Außerdem hat er am Ende noch einen wichtigen Appell an alle Männer. Viel Spaß beim Hören und vielleicht regt es euch an, auch über fair verteilte Familienorganisation zu sprechen? Bin gespannt auf eure Rückmeldung. Schreibt mir Feedback oder bewertet den Podcast! Übrigens: Steht ihr auch vor der Herausforderung, den Mental Load in den Griff zu kriegen? Wie kannst du als Frau…

Veränderungen Vielleicht ist es dir schon aufgefallen, aber der letzte Blog-Text ist lange her. Das hat einen guten Grund, denn bei mir hat sich beruflich Einiges getan. Letztes Jahr habe ich zwei Ratgeber veröffentlicht: Die Wackelzahnpubertät und Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles (Affiliate Links). Es war eine aufregende Zeit und gleichzeitig zermürbend, wie du selber weißt. Die Corona-Pandemie hat alles auf den Kopf gestellt und auch die Veröffentlichungen meiner Bücher begleitet. Keine Lesereisen waren möglich, meine Veranstaltungen vor Publikum wurden fast alle abgesagt. Im Nachhinein bin ich unendlich froh, dass dafür auf digitale Lesungen zurückgegriffen wurde und so hat sich für mich ein neues Standbein entwickelt: meine Vorträge, Workshops und Web-Seminare zum Thema Mental Load. Das macht mir unglaublich Freude, weil ich sehe, wie wichtig es ist, das Thema zu den Menschen und auch in die Unternehmen zu bringen. Besonders jetzt, wenn wir wieder alle…

Gastbeitrag von Nadine Dietl-Augst von Family Travel Journal “Mama, wo sind meine Stifte?” – “Schatz, kannst Du mir mal die Reisepässe geben?” – “Ich habe Hunger, was haben wir zum Essen dabei?” So oder ähnlich klingt es oft in Dauerschleife, wenn wir wieder mal einer längeren oder kürzeren Reise sind. Mama weiß alles. Das macht mich manchmal schon vor Reisebeginn so unendlich müde, habe ich doch schließlich bereits tagelang über Packlisten und die richtige Anzahl von Unterhosen sinniert. Ganz nebenbei habe ich dann auch noch die komplette Reiseplanung im Vorfeld übernommen; ich plane nämlich für mein Leben gerne. “Reiseleiterin” ist mein Spitzname im Familien- und Freundeskreis, denn ich organisiere jeden noch so kurzen Urlaub akribisch durch, seit ich denken kann. Flüge, Transfers, Unterkünfte, Aktivitäten, beste Restaurants und sportliche Betätigung: Wer mit mir reist, reist sorgenfrei, denn alles ist bereits gebucht. Die Reisebegleiter bekommen eine Woche vorher ein Programmheft mit allen…

Vor einer Weile hat mir Rebekka von ihrem Problem mit dem Mental Load geschrieben. Ich finde, in ihrem Text wird noch einmal deutlich, wie schnell Mütter in diese Falle treten, auch wenn beide Eltern das Beste für die ganze Familie wollen. Ich kann sie so gut verstehen, denn tatsächlich kommt zu dieser mentalen Erschöpfung ziemlilch oft noch Einsamkeit hinzu. Ich denke, dass sich viele Mütter mit Rebekka identifizieren können, und auch mir ging es mit den Kindern ähnlich, als sie noch kleiner waren und ich nachmittags viel mit ihnen alleine war. Hier kommt ihr Text: Rebekka erzählt Mit meinem Mann und unseren 2 Kindern (3J3M und 4 Monate) leben wir in Prag. Hier ist das im Allgemeinen so geregelt, dass die Mutter (!) nach der Geburt mit dem Kind zu Hause bleibt, bis es in den Kindergarten gehen kann. Bis dahin dauert es mindestens drei Jahre, oft mehr, wenn man…

Lisa Harmann und Katharina Nachtsheim sind die Frauen hinter dem größten deutschen Elternblog Stadt Land Mama und haben bereits ein ganz wundervolles Buch für das erste Jahr mit Kind geschrieben. Nun kommt der Nachfolger und richtet sich an alle Mütter, die manchmal das Gefühl haben: Wann habe ich denn endlich mal wieder für mich selbst Zeit? Wow Mom. Der Mama-Mutmacher für mehr ICH in all dem WIR.(Affiliate Link) Lisa und Katharina können vor allem eines: authentisch und wertschätzend über den Familienalltag schreiben. Sie urteilen nicht, sind dafür sehr ehrlich und malen uns kein Traumbild von Mutterschaft. Sie trösten, sprechen Mut zu und kennen all die großen und kleinen Herausforderungen, die auf uns zukommen, wenn wir Kinder bekommen. Das pickepackevolle Buch ist ein Wegweiser für uns alle und neben tollen Texten der beiden gibt es einen grandiosen Berg von Gastbeiträgen. Keine geringeren als Ildikó von Kürthy, Herbert Renz-Polster, Jasmin Gerat, Laura…

Ein Gastbeitrag von Johanna Fröhlich Zapata Stell dir vor, du würdest für deine Care- und Hausarbeit bezahlt: 25.124,39 € – Das ist der Wert, den eine Mutter zweier Kinder im Alter von zwei und fünf Jahren nach acht Jahren Partnerschaft für ihre Care- und Hausarbeit bei Mindestlohn in Rechnung stellen müsste. Carearbeit ist in unserer Gesellschaft wenig wert. Sie hat keinen Preis.  In den letzten Monaten wurde mir klar, dass gelebter Feminismus nicht in der Krise steckt, sondern im Alltag. Er steckt in den Kinderschuhen. Neben unseren hippen Morgenritualen absolvieren wir Frauen unsere Klimmzugchallenge an der Karriereleiter und übernehmen nebenbei noch die Aufgaben, die unsere Mütter und Großmütter auch schon unbezahlt übernahmen: Die Haus- und Carearbeit. Nebenher. Und dann kommen Leute/Männer/Politiker ums Eck und behaupten: Den Feminismus brauchen wir nicht mehr. Aber Achtung: Die Grundannahme des Feminismus’ ist, dass alle Geschlechter gleichwertig sind und deshalb gleichberechtigt sein sollten. Die tatsächliche…

Juchuu, mein Buch wird schon wieder nachgedruckt und erscheint nun bereits in der vierten Auflage. Zur Feier des Tages schenke ich dir einen exklusiven Auszug aus meinem Buch Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles. Was Eltern gewinnen, wenn sie den Mental Load teilen (Affiliate Link). Nachdem ich im ersten von drei Kapiteln das Mental Load-Problem schildere und im zweiten die persönlichen und privaten Auswirkungen der mentalen Belastung erkläre, geht es im letzten Teil um konkrete Lösungen für uns. Mütter sind deshalb so belastet, weil sie so viel schultern müssen und so lautet der Ausweg, sich die Care-Arbeit und die damit zusammenhängende Denk-Arbeit endlich gerechter mit ihren Partnern zu teilen. Aber zunächst können wir selbst etwas tun, und das gilt ganz besonders für Frauen, die keinen Partner haben oder deren Partner aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage ist, einen Teil der Aufgaben zu übernehmen. Also, los…