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Mental Load

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An was ich wieder alles denken muss! Gerade sind wir in den letzten Zügen vor unserem Urlaub und da müssen wir planen wie die Weltmeister. Schon lange habe ich beschlossen, dass ich das nicht mehr alleine mache. Mich um das Reiseziel zu kümmern, Vorbereitungen zu treffen, zu packen und vor Ort die Unternehmungen zu organisieren ist so unglaublich viel Arbeit, die zusätzlich auf mich zukam. Ich arbeite vormittags, nachmittags betreuue ich die Kinder und nebenher musste ich dann noch den Urlaub planen. Kein Wunder, dass ich eine Woche vor den Ferien regelmäßig fix und fertig war. Wenn Mama sich alleine kümmert Seit ich mich mit Mental Load beschäftige, realisiere ich erst, was wir Mütter im Alltag alles regeln. Denn meist machen wir all die Kümmer- und Sorgearbeit für uns alle. Diese Arbeit ist unbezahlt und wird kaum gewertschätzt, denn sie ist unsichtbar. Bleiben wir bei unserem Urlaubsbeispiel: damit Luise auf…

Gefühle begleiten mich den ganzen Tag. Das ist soweit menschlich und normal. Sie haben aber viel mit der Familie zu tun und damit, dass ich für vieles zuhause verantwortlich bin. Verantwortung übernehmen Ich war letzte Woche nicht auf dem Abschlussfest der Schule meines Sohnes. Wir hatten so viel um die Ohren vor den Ferien, es war heiß und Oskar müde. Er musste dringend ausruhen und wir blieben im schattigen Haus. Mein Sohn ging mit den Nachbarn los, Anton sollte etwas später vom Büro zum Fest kommen. Die Klasse sang etwas vor, Jimmy war traurig, weil wir Eltern nicht dabei waren. Zuhause haben Anton und ich den Haushalt nicht immer geschafft. Ein Haufen Wäsche blieb übrig, die Kinder hatten keine Socken mehr. In dem Chaos haben wir auch noch Luises Sporttasche verloren und von der Bücherei kam eine Mahnung. Ich guckte noch einmal auf die Woche zurück: Was könnten wir künftig…

Hilfe, ich ertrinke in Erledigungen! So gehts mir gerade und ich vermute, du weißt genau, was ich meine. Dezember und Juli sind die schlimmsten Monate, was To-Do-Listen von Eltern angehen. Da wird in Schule und Kita gefeiert und verabschiedet und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht einen Zettel mit Bitten um Kuchenspenden oder Snacks fürs Festbuffet finde. Diese Woche ist besonders knackig. Die Kindergeburtstagsfeiern häufen sich, dazu die Hitze und genau jetzt haben Anton und ich am Schreibtisch alle Hände voll zu tun. Raus aus dem Kopf und aufs Papier Was können wir machen, wenn alles zu viel wird? Ich habe heute in der Müttersprechstunde von meinem Notfall-Plan berichtet. Und der geht so: schreib dir alles auf, was heute getan werden müsste, und sei es eine noch so kleine Aufgabe. Nimm dir dafür fünf Minuten Zeit, auch wenn du die eigentlich nicht hast. Aber eine gute Vorbereitung ist…

Hilfe bei Mental Load Vielleicht geht es dir ähnlich wie mir und die Familienorganisiation wächst dir ab und zu über den Kopf. Das Problem, besser bekannt als Mental Load, kann zur enormen Last werden. Meine Lösung: diese Last auf mehrere Schultern verteilen und sich von vielen kleinen Orga-Tools helfen lassen. So organisieren wir uns Stell dir mal vor, du bist Managerin eines riesigen Unternehmens und hättest keine Assistenten und keinen Terminplaner, kein Online-Tool und keinen Computer. Das Unternehmen würde schnell pleite gehen. Familienplanung ist da nicht viel anders und darum braucht ihr gute Werkzeuge. Heute stelle ich dir vor, wie wir das so machen. Vielleicht möchtest du die ein oder andere Idee übernehmen?! Als Oberorganisatorin mit der Macht über den Kalender habe ich bei uns zuhause eine Aufgabenfülle wie die Managerin eines Großkonzerns. Damit ich den Überblick behalte, habe ich folgende digitale und analoge Helfer: Handy: Kalender synchronisieren Mein wichtigstes…

Kinder, Küche, Kalender Kennst du das Gefühl? Du hast den Kopf so voll, dass du ihn am liebsten ablegen und davon rennen möchtest? Vor allem Mütter haben mit dem Thema Mental Load zu kämpfen, das erlebe ich in meinem eigenen Alltag und in der Müttersprechstunde auf Instagram. Was genau ist noch mal unter Mental Load zu verstehen? Im Grunde sagt der Begriff nichts anderes als dass es neben den sichtbaren Aufgaben im Alltagsleben sehr, sehr viele unsichtbare Aufgaben gibt, die nie explizit genannt werden, dennoch alle so nebenher identifiziert, bedacht, geplant und dann erledigt werden. So erklärt es Patricia Cammarata auf ihrem Blog und bei ihr habe ich auch das erste Mal von diesem Begriff erfahren. Es beschreibt genau das, was ich immer an der Backe habe. Ich kümmere mich um Schul- und Kindergartenangelegenheiten, mache Arzttermine, besorge neue Kleidung, wechsle zu kleine Schuhe aus und kaufe Windeln. Ich denke daran,…

Neulich ist es wieder passiert: ich bin richtig ausgeflippt. Erst war da diese Diskussion mit den Kindern, dann das Gefühl, dass keiner auf mich hört, dann kam Zeitdruck dazu und wumms! Ich habe rumgebrüllt, gedroht und war außer mir. Hinterher hats mir leid getan. Dabei wollte ich es mit den Kindern doch anders machen. Woher kommt die Wut? Ich lese die Bücher von Katja Seide und Danielle Graf schon länger und kann beide Wunschkindbücher (Affiliate Link) sowie das Blog sehr empfehlen. Ihre Sicht auf die Kinder, ihre Art und Weise, von Beziehung zu sprechen und Konflikte zwischen Eltern und Kinder zu erklären, finde ich toll. Aus diesem Grund habe ich neulich, als ich ein Problem mit einem meiner Kinder hatte, mit Danielle gesprochen und ihr die Situation geschildert. Im Prinzip ging es da auch um etwas, das mich oft rasend macht. Sie erklärte mir das Verhalten des Kindes und verwies…