Wir haben seit letztem Herbst ein Schulkind und können nun auf ein paar Monate Schul-Erfahrungen zurückblicken. Bisher lief es ganz prima und Jimmy geht gerne zur Schule, auch wenn seine größte Leidenschaft der Fußball ist. Wenn er von seinen Vormittagen erzählt, geht es meist um die große Pause und die Anzahl der Tore, die er erzielt hat. Mich interessieren zwar eher die Neuigkeiten aus dem Klassenzimmer, aber die sind für Jimmy zweitrangig. Verändert hat sich natürlich in erster Linie, dass das Kind nun viel Zeit auf einem Stuhl verbringt, auch wenn die Grundschule mehr Bewegung und Sport als gewöhnlich anbietet. Darum ist es umso besser, dass Jimmy nach den Hausaufgaben sofort aufspringt, um ein paar Bälle ins Tor zu schießen. Allerdings sitzt er an manchen Tagen über seinen Spielplan gebeugt und spielt Bundestrainer. Dabei denkt er sich Mannschaftsaufstellungen aus und malt die Spieler mit Namen auf einen Fußballplatzblock. Auch liest er gerne Fußballzeitschriften, die er sich von seinem Taschengeld kauft, und verbringt damit Stunden am Tisch.

Was mir wichtig ist: ein guter Stuhl

Mir ist die Bewegung deshalb so wichtig, weil ich Nacken- und Rückenprobleme vererbt bekommen habe. Was dagegen am besten hilft, ist tatsächlich Bewegung. Und weil es gut sein kann, dass auch der Nacken von Jimmy empfindlich ist, bin ich froh, dass er die meiste Zeit des Tages wie ein Gummiball herum hüpft. Vor der Einschulung habe ich mir überlegt, wie wir seinen Schreibtischplatz im Kinderzimmer gestalten sollen. Den Schreibtisch durfte er sich ganz alleine aussuchen, nur bei der Wahl des passenden Stuhls wollte ich ein Mitspracherecht. Ich habe lange recherchiert, bis ich die Quadratur des Kreises gefunden habe: einen Stuhl, der ergonomisch gut ist, der eine gesunde Haltung beim Sitzen fördert und auch noch schön aussieht. Das war echt eine Herausforderung, denn ich finde die meisten Stühle nicht besonders hübsch. Was ich allerdings schon lange weiß: gute Sitzmöbel sind teuer, aber sie halten ewig und die Anschaffung lohnt sich.

Der Swoppster

Rausgesucht habe ich den Swoppster von aeris in apple green, der perfekt ins Kinderzimmer passt. Zum Glück war Jimmy sofort begeiestert, vor allem, als das gute Stück bei uns eintraf: Es macht nämlich riesen Spaß, darauf zu sitzen, weil sich der Sitz in alle Richtungen kippen lässt. So hampelte das Kind natürlich erst einmal eine Runde darauf rum. Bewegung pur, sogar beim Sitzen, das hat mir sofort gefallen. Aber keine Sorge, wenn Jimmy seine Hausaufgaben macht, ist er nicht abgelenkt. Vielmehr beugt sich der Stuhl dann sanft mit. Wenn Jimmy etwas greifen möchte, das weiter hinten auf dem Schreibtisch liegt, muss er nicht aufstehen, denn der Stuhl kippt einfach mit. Das vertikale Schwingen entlastet die Bandscheiben, erleichtert das Aufstehen und fördert die Durchblutung, so sagt es uns die Beschreibung auf der Internetseite. Mir ist am wichtigsten, dass Jimmy aufrecht sitzt. Vielleicht kennst du das selber von deiner Arbeit am Schreibtisch: wir neigen dazu, uns an die Stuhllehne zu lehnen und daran abzusacken. Wenn diese Lehne fehlt, sitzen wir viel aufrechter. So auch Jimmy bei den Hausaufhaben. Der stabile Fußring verhindert, dass er umkippt, da kann er noch so viel rumhampeln. Das tut ein Schulkind nämlich immer mal wieder in kleinen Pausen. Ziemlich gut eigentlich, denn die Kinder sorgen so ganz automatisch dafür, dass ihr Rücken entlastet wird. Die Sitzhöhe kann beim Swoppster auf Größe und Gewicht eines Kindes eingestellt werden und bleibt so ein langjähriger Begleiter.

Ein Schreibtisch zum Wohlfühlen

Mit dem Swoppster haben wir einen richtig tollen Schreibtischplatz für Jimmy geschaffen. Was ich auch so mag an diesem Stuhl: er lässt sich einfach unter den Tisch schieben und so hat Jimmy nach dem Hausaufgaben machen viel Platz zum Spielen. Neben dem Tisch steht noch ein anderes Highlight: Weil er so gerne Fußball-Siegerehrungen nachspielt, hat der Opa ihm ein Siegerpodest gezimmert. Die drei Teile ergeben aufeinander gestellt einen Turm mit drei Schubladen, in denen Jimmy sein Schulzeug aufbewahrt. Über dem Tisch hängt ein wunderschöner Schnappschuss von meinem fotobegabten Studienfreund und für Jimmys Medaillen haben wir auch eine tolle Vorrichtung zum Aufhängen gefunden.

Weniger Stress bei den Hausaufgaben

Auch wenn Jimmy sich schöneres vorstellen kann als Hausaufgaben zu machen, fühlt er sich am Tisch in seinem Fußball-Kinderzimmer total wohl. Übrigens habe ich drei gute Tipps für dich, die unseren Schulallag enorm erleichtern:

  • ich lasse Jimmy seinen Hausaufgaben selbstständig machen und schaue nur selten drüber. Wenn er Hilfe braucht, ruft er mich, und ich gucke natürlich regelmäßig nach, ob es Notizen oder Bemerkungen der Lehrerin gibt.
  • dank richtig toller Lehrerinnen haben wir Eltern den Hinweis darauf zu achten, dass die Kinder in der ersten Klasse nicht länger als eine halbe Stunde Hausaufgaben machen sollen. Wenn sie viel länger brauchen, dürfen sie abbrechen und ich schreibe einen kleinen Vermerk dazu. Allerdings passe ich ein wenig auf, dass Jimmy in der halben Stunde nicht nur Stifte spitzt oder „für immer BVB“ auf sein Heft kritzelt
  • den Ärger rund um verlorene Schulsachen habe ich auf Rat der Wunschkindbuch-Autorinnen so verbannt: auch wenn ich eigentlich auf Qualität bei Stift, Radierer und Co Wert lege, ist das in Jimmys Fall einfach zu teuer. Ich habe nun einen Vorrat an billigen Buntstiften und fülle damit das Mäppchen auf. Er ist einfach mit den Herausforderungen der Schule so beschäftigt, dass die Organisation der Dinge zu viel des Guten ist. Ich weiß, er wird es mit der Zeit lernen. Solange bin ich sein Zeugwart, spitze Stifte und helfe ihm mit Ersatz aus der Patsche.

Falls auch du bald ein Schulkind hast und dir viele Gedanken machst, kann ich dich beruhigen! Unsere Kinder schaffen das ganz gut, wir müssen ihnen nur ein wenig vertrauen und ihnen Zeit geben. Unterstützen können wir sie mit unserem Verständnis, viel Liebe und einer guten Umgebung zum Lernen. Und wenn wir darauf achten, dass die Kinder genug Bewegung bekommen, dann ist das die halbe Miete.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

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