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Ich habe dir ja vor kurzem erzählt, dass ich so begeistert von Nadia Damaso und ihrer Art zu kochen bin. Allerdings konnte ich viele ihrer Rezepte nicht so richtig umsetzen, denn sie mixt und püriert ziemlich viel. Nie wurde mein Smoothie so smooth wie ihrer, das Bananeneis gelang auch mehr schlecht als recht und die Dattelcreme war lange nicht so cremig wie im Buch. Ich habe schnell herausgefundne, dass das Geheimnis ein leistungsstarker Mixer ist und habe mich mal umgeschaut. Hanno von Springlane hat mich schon im Netz überzeugt und ich habe ihn die letzten Wochen getestet. Warum ich absolut begeistert bin und nicht mehr ohne meinen schönen, starken Hanno sein möchte, erzähle ich dir heute.

Im Smoothie-Heaven mit Hanno

Die Küchenmaschine musste weichen, als Hanno von Springlane in unsere Familie kam. Super, dass er so schick anzusehen ist, denn nichts verschandelt eine Küche mehr als hässliche Elektrogeräte. Aber Hanno hat Style und sieht elegant aus mit seiner weißen Farbe, in Anthrazit ist er auch zu haben. Aber genug der Äußerlichkeiten. Ich habe mich natürlich sofort ans Ausprobieren gemacht und den ersten Smoothie im mitgelieferten Rezeptbuch probiert. Erst Mango, Kokosflocken und Kokoswasser gemixt, oben drauf kam Mixtur zwei: etwas Honig, gefrorene Beeren und Buttermilch – wow!

Traumtyp: Hanno von Springlane

Es hat so unglaublich lecker geschmeckt und ging sehr rasant. Ein extra Knopf für Smoothies mixt alles zu einer sämigen Flüssigkeit ohne Stückchen. Davon waren auch die Kinder begeistert, denn sie mögen es nicht, wenn sie auf kleine Körnchen oder Fruchtstücke beißen. Eines von ihnen hat immer mal wieder Verdauungsprobleme. Da hilft nur viel trinken und Obst essen. Wenn das mal nicht so klappt, mache ich einfach mit Hanno einen Smoothie. Wir haben so viele Beeren im Gefrierschrank, weil die Ernte meiner Schwiegereltern besonders üppig war, das reicht für Himbeerdrinks bis ins Frühjahr.

Jimmy war richtig begeistert von der zweiten Kreation aus dem Kochbuch, das Hanno beiliegt. Erst Joghurt in ein Fläschchen füllen, dann Avocado (isst er sonst nie), Honig und Honigmelone pürieren und darauf gießen. Ich finde nicht, dass Kinder alles in Breiform essen sollten. Ein Biss in einen Apfel ist durch nichts zu ersetzen, aber so hier und da mal ein paar Vitamine als Nachtisch ist doch besser als die übliche Handvoll Gummibären…

(M)Hannometer!

Hanno von Springlane ist bei mir von morgens bis abends im Einsatz. Wenn ich mir eine Mittagspause gönne, trinke ich immer einen Kaffee. Im Sommer war mein Favorit Cold Brew Coffee und ich habe eine unstillbare Leidenschaft für Frappuccino. Den gibts bei einem amerikanischen Kaffeeanbieter, den ich aus moralischen Gründen nicht länger unterstützen möchte. Also heißt es: selbermachen. Aber mit meinem Küchenmaschinenmixer oder dem Pürierstab hat das nicht geklappt, denn diese gewöhnlichen Geräte hatten viel zu wenig Power. Nicht so mein Hanno – er mixt mir auch Eiswürfel fein. Einfach einen guten Schuss kalten Espresso hinein, einen Schuss Ahornsirup dazu, etwas Milch und eine Handvoll Eiswürfel. Dann nur noch die Crushed-Eis-Taste drücken und ab geht die Post.

Beim ersten Mal wurde es mir etwas komisch zu Mute, denn Hanno legt so eine Power an den Tag, dass ich dachte, mir fliegt alles um die Ohren. Ganze 2,7 PS (2000 Watt) sitzen im Gehäuse. Aber er hat seine Kraft voll unter Kontrolle. Für Sicherheit ist jederzeit gesorgt, denn der Deckel schließt fest und das Gerät lässt sich nur anstellen, wenn der Deckel fachgerecht drauf ist. Hanno steht wie ein Baum und lediglich das Pürierwerkzeug legt ordentlich los. Fertig war mein Frappuccino und diesen Kaffeegenuss konnte ich endlich ohne Gewissensbisse genießen.

Hanno macht das Abendessen

Abends essen wir meist Brot. Weil ich seit geraumer Zeit auf Fleisch verzichte und Käse nur noch selten esse, war ich auf der Suche nach leckeren Brotaufstrichen ohne tierische Zusätze. Kennst du Humus? Das kannst du ganz easy selber machen. Hannos Deckel abnehmen, ein Glas weich gekochte Kichererbsen hineingeben, den Saft einer halben Zitrone dazu, etwas Hafermilch, einen kleinen Teelöffel Salz sowie einen EL Tahin, das ist Sesammus. Einmal anschalten und ein bis zwei Minuten cremig pürieren. Das schmeckt unglaublich lecker! Bald probiere ich noch einen Linsenaufstrich aus. Dazu rote Linsen kochen und abkühlen lassen, abgießen und Hanno damit füttern. Salz, Pfeffer, Knoblauch, Limettensaft und etwas Hafermilch oder (veganen) Joghurt dazu und durchmixen. Aufs Brot schmieren und Schnittlauch drauf – uiuiui, wie köstlich!

Hannos Apfel-Geheimnis

Übrigens habe ich neulich Süßkartoffel-Brownies gebacken, die ich dir hier bald vorstellen möchte. Die Zutaten wurden im Hanno-Mixer vermischt. Weil wir an dem Tag so viele Äpfel verbrauchen mussten, habe ich Bratäpfel zum Nachtisch gemacht. Den Mixer habe ich gar nicht gereinigt, sondern einfach etwas Marzipan, Walnüsse, Mandelmilch und Honig hinein geschüttet. Der Rest des Brownie-Teigs und die neuen Zutaten ergaben eine himmlische Füllung, die ich in die entkernten Äpfel gegeben habe. 20 Minuten im Backofen backen und dann mit Puderzucker bestreuen, davon kannst du nicht genug bekommen, das verspreche ich dir.

Hanno spült sich selbst

Zu guter Letzt möchte ich dir noch erzählen, dass Hanno nicht nur schön und stark, sondern auch sehr reinlich ist. Nach dem Gebrauch füllst du einfach 800 ml Wasser und einen Schuss Spülmittel hinein und drückst auf die Reinigungstaste. Schon ist der Kerl wieder sauber und du hast keine Arbeit mehr mit ihm. Meine Küchenmaschine, mein Multizerkleinerer und mein Pürierstab versauern nun beleidigt in den Küchenschränken, denn alles was ich brauche, ist Hanno. Sorry, folks!

Falls du Lust hast, dir einen Hanno zuzulegen, kannst du diesen Gutschein-Code verwenden und bekommst bis zum 12. November 2018 20 Euro Rabatt auf deinen eigenen Hanno (Affiliate Link). Wetten, du willst diesen Kerl nicht mehr missen?

SPLLAURASHANNO

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Kennst du schon meine Müttersprechstunde? Alles was du brauchst, um teilzunehmen, ist ein eigener Instagram-Kanal. In der Insta-App kannst du dir dann spannende Kanäle suchen, die dich inspirieren. Ich freue mich, wenn du Lust hast, mir zu folgen. Vormittags gibts dann die Live-Schaltung und wir quatschen gemeinsam über all das Schöne und Anstrengende, das zum Leben mit Kindern dazu gehört. Ich habe viele Buchtipps parat und möchte dir mit ein paar Gedanken zum Mama-Alltag Mut und Freude machen. Ich freu mich auf dich!

Dieses Jahr gibts ja so eine riesen Menge an Obst und die Ernte ist enorm groß. Wir freuen uns über massenweise Äpfel, die wir von unseren Nachbarn geschenkt bekommen. Nun haben wir schon bergeweise roh vernascht oder zu Apfelmus verarbeitet, aber diese drei Rezepte sind unsere absoluten Favoriten. Vielleicht hast du ja zuhause auch einen großen Vorrat und weißt so langsam nicht mehr, was du aus den Früchten machen sollst? Wie wäre es also mit Apfel-Zimt-Schnecken, Apfelchips und Apfelcreme fürs Müsli?

Apfel-Zimt-Schnecken

Für diese wunderbar fruchtigen Schnecken nach einem Rezept von Sally brauchst du

für den Teig

  • 1/2 Würfel Hefe
  • 500 g Mehl
  • 2 EL Wasser
  • 80 g Zucker
  • 125 ml Milch
  • 125 g Kürbispüree
  • 1 Ei
  • 1 Tl Salz
  • 80 g Butter

für die Füllung

  • 2 Äpfel
  • 2 Tl Ahornsirup
  • 1 TL Zimt
  • 125 g Kürbispüree

Das Kürbispüree ist einfach herzustellen und ich friere es portionsweise ein. Dafür schneidest du einen ganzen Hokkaido-Kürbis auf, nimmst die Kerne raus und schneidest ihn in kleine Stücke. Diese dann in Wasser weich dünsten und durchpürieren.

Dann weichst du die Hefe in dem lauwarmen Wasser auf und gibst sie mit Mehl, Eigelb, Zucker, Milch, Kürbispüree, Salz und weicher Butter in die Küchenmaschine oder knetest alles mit dem Knetaufsatz des Rührgeräts durch. Dann lässt du den Teig eine halbe Stunde bei 50 Grad (mit einem Teller abgedeckt) im Backofen gehen oder stellst ihn 2 Stunden abgedeckt zur Seite.

Dann schneidest du die entkernten Äpfel in kleine Stücke und brätst sie im Ahornsirup an, gibst Zimt dazu und lässt alles unter Umrühren karamelliesieren. Anschließend kommt das Püree dazu. Dann lässt du die Masse abkühlen.

Als nächstes den Teig zu einer großen Fläche ausrollen (Mehl verwenden, sonst klebt es) und die Apfelmasse aufstreichen. Den Teig zu einer langen Rolle wickeln und in kleine Schnecken schneiden, diese mit Abstand auf ein Backblech setzen. Die Schnecken mit dem Eiweiß bepinseln. Kurz stehen lassen. Bei 180 Grad Umluft erst 15 Minuten backen, dann mit Backpapier abgedeckt noch einmal 5 – 10 Minuten backen. Schau immer mal wieder nach, damit sie nicht zu dunkel werden.

Apfelchips

Dafür brauchst du nur eine Menge Äpfel. Die schneide ich im Ganzen in dünne Scheiben und lasse das Gehäuse drinnen. Dann verteile ich die Scheiben auf Backpapier aufs Backblech. Schau, dass sie sich am besten nicht berühren. Die Backbleche mit den Scheiben kommen dann bei 100 Grad für 3 Stunden in den Backofen – fertig! Eignen sich super zum Naschen, als Snack unterwegs oder als Crunch auf Nachtisch.

Apfelcreme

Für diese Apfelcreme brauchst du

  • Zwei Äpfel
  • etwas Öl
  • Zimt
  • 3 El Ahornsirup
  • 3 EL Tahin (Sesammus)
  • etwas Zitronensaft

Die Äpfel entkernen und in Stücke schneiden. In einer Pfanne in etwas Öl und dem Ahornsirup anbraten. Die angebratenen und karamellisierten Äpfel mit dem Tahin und dem Zitronensaft in einem Mixer zu einer Creme pürieren. Ich finde, das passt wunderbar zu gekochtem Couscous. Dieses Rezept habe ich aus dem Kochbuch von Nadia Damaso. Auf Couscous und Apfelcreme kommen noch frische Feigen und Nusscrunch – fertig ist ein sensationelles Frühstück.

Nun wünsche ich dir einen guten Start ins Wochenende. Vielleicht hast du Lust und Zeit, eines dieser himmlischen Apfel-Rezepte nachzumachen? Viel Freude dabei und lasst es euch schmecken!

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Wer mir auf Instagram folgt, weiß es längst: ich bin diesem Kochbuch verfallen. Auf Nadia Damaso stieß ich, als ich den Leute-Podcast von SWR1 hörte. Die junge Frau beeindruckte mich mit ihrer Lebenseinstellung, ihrer Leidenschaft und den Rezepten, von denen sie sprach. Sie keiert mal eben ein paar neue Ideen, kombiniert Lachs mit Nusscrunch und Mango-Soße, macht die feinsten Porridges aus Quinoa, Mandelmilch und Blaubeeren und zaubert ein Eis aus Bananen und Espresso, das auf der Zunge zergeht. Ich habe ihre Rezepte ausprobiert und erzähle dir heute, wie ich sie in meinen ewigen Speiseplan integriere.

Den Speiseplan habe ich entwickelt, weil meine Kinder so schleckig sind und nur eine Handvoll Gerichte mögen. Ich habe gekocht, sie gemeckert. Seitdem ist montags Nudeltag, Dienstag kommt der Suppenkasper, Mittwoch ist Pizzatag, Donnerstag lautet das Motto Reis/Kartoffeln/Linsen und Freitag gibts Mehlspeisen. Und es wird nie langweilig, das kannst du im verlinkten Text nachlesen. Ich bin aber immer wieder auf der Suche nach neuen Rezepten, die ich in den Speiseplan integrieren kann. Bei Nadia Damaso begeistert mich ihre kreative Art zu kochen. Außerdem benutzt sie weder weißen Zucker noch weißes Mehl. Daher sind die meisten ihrer Kreationen auch für Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit geeignet. Bisher dachte ich immer, vegetarische und vegane Küche sei fad und langweilig, aber sie ist unglaublich köstlich – mit dem richtigen Kochbuch: Eat better not less. Around the world (Affiliate Link). Pass auf, gleich wird dir das Wasser im Mund zusammenlaufen!

Mittwoch: Pizzatag

Statt Pizza gibts auch mal Tortillas. Du siehst hier meine Kreation aus Guatemala. Tortillas (gekauft) mit Blumenkohl in Mandelkruste, dazu eine Koriander-Mais-Pesto. Ich habe bisher nie Koriander verwendet und bin nun echt begeistert. Auch die Idee, aus Mais und Nüssen eine Pesto zuzubereiten, finde ich spitze. Für die Kinder ist diese Kombi zu gewagt. Aber Tortillas finden sie auch gut und beschmieren sie sich zum Beispiel mit Frischkäse, packen ihr Lieblingsgemüse roh hinein, streuen etwas Käse oder Nüsse darüber und wickeln sich einen Wrap. Luise hat den Blumenkohl einmal probiert, ich befürchte aber, wie müssen das noch ein paar Mal wiederholen. Wusstest du, dass Kinder manche Dinge mehr als zehn Mal probieren müssen, bis es ihnen schmeckt? Daher gibt es bei uns die Regel, das alles mal probiert werden muss. Ausgenommen sind natürlich die scharfen und stark gewürzten Dinge. Denn die Kinder haben einen sensibleren Gaumen als wir und bei denen wird die Geschmacksexplosion zur Überforderung.

Donnerstag: Kartoffel-/Reistag

Kennst du schon Süßkartoffeln? Ich habe sie dank Nadia kennen- und lieben gelernt. Sie hat fantastische Rezepte für Süßkartoffelpüree mit Aprikosen, aber auch Ofenkartoffeln mit süßem oder salzigem Topping. Dieses Rezept hier ist ebenfalls ganz wundervoll. Ich habe Süßkartoffeln im Backofen gebacken, dazu gab es ein Mais-Mango-Koriander-Püree und Fisch. Im Originalrezept ist der Fisch roh, das nennt sich dann „Ceviche“ und ist ein peruanisches Gericht. Weil es aber neulich so heiß war, bin ich kein Risiko eingegangen und habe ihn in der Pfanne in Kokosöl und Limettensaft gebraten.

Die Idee hinter dem Buch ist übrigens folgende: Nadia ist einmal um die Welt gereist, war in mehr als 11 Ländern zu Gast, hat dort erlebt, wie die Menschen traditionell kochen und welche Zutaten sie nutzen. Zuhause hat sie dann aus ihren Eindrücken, der Farbwelt und dem Lebensgefühl eigene Rezepte kreiert, alle gesund und super köstlich. Im Buch findest du Infos zu den Ländern, wunderschöne Landschaftsbilder und ganz viele Tipps zu den Zutaten.

Du kannst dir vorstellen, dass Kinder nichts von dieser würzigen und spannenden Kreation halten. Daher gab es für die Kinder eine Art Fisch&Chips. Aus dem Süßkartoffeln habe ich pommesgroße Stifte geschnitten, diese mit etwas Öl und Salz gewürzt und auf dem Backblech eine halbe Stunde gebacken. Zusammen mit dem angebratenen Fisch (und ich gebe es zu, etwas Ketchup) war das dann ein echtes Kinder-Menü.

Außerdem habe ich eine Pflaumen-Zimt-Mandel-Tajine ausprobiert. Süßkartoffen, Zucchini und Aubergine kam hinein, dazu gab es Reis (im Originalrezept Gerste). Der wurde mit Zitrone und Mandelmus gewürzt, das mochten auch die Kinder. Für sie habe ich in den Reis noch ein wenig Mais und Erbsen reingemischt – fertig!

Freitag: Mehlspeisentag

Auf gehts nach Indien! Und ich entdecke, dass Pfannkuchen auch aus Kichererbsenmehl und Reismehl gemacht werden können. Dosa heißt diese indische Variante. Dafür habe ich die alte Getreidemühle aus dem Keller geholt, die meine Eltern in den 80er Jahren in ihrer Ökophase benutzt haben. Reismehl ist manchmal schwierig zu bekommen, also habe ich mir aus Naturreis selbst welches gemahlen. Das klappt auch mit Kichererbsen. Dazu gab es Linsenchutney und Kokos-Joghurt. Für die Kinder habe ich die Dosas mit Schokocreme bestrichen. Was wohl ein Inder dazu sagen würde?

 

Frühstücksideen

Nadia Damaso hält viel davon, gut zu frühstücken. Und ich muss auch sagen, dass der Tag an Qualität gewinnt, wenn ich ein leckeres Frühstück im Magen habe. Im Buch von Nadia Damaso sind so feine Rezepte drin, dass du dich schon abends im Bett auf den nächsten Morgen freust. Zu meinen Favoriten gehört die Papaya mit Joghurt und Nusscrunch, aber auch das Quinoa-Maca-Porridge mit Blaubeer-Rote Beete-Creme schmeckt fantastisch.

Dafür 150 g Quinoa kochen und 200 ml Mandelmilch mit etwas Maca-Pulver, einem TL Nussmus, etwas Salz und einem Löffel Honig mixen. Die Milch zum fertigen Quinoa geben. Aus 200 g Blaubeeren und einer kleinen gekochten Rote Beete-Knolle ein Mus pürieren (mit dem Pürierstab). Nusscrunch (eine Handvoll verschiedener Nüsse, Mohnsamen und Haferflocken mit etwas Ahornsirup mischen, bei 180 Grad 10 Minuten im Ofen backen, zerkleinern), Blaubeeren und Minze drüber geben – fertig!

Auch die Cashew-Mohn-Pancakes (glutenfrei) gehören nun zu meinem festen Repertoire und auch Nusscrunch steht immer frisch gebacken bereit. Diese Frühstücksgerichte mögen auch die Kinder sehr gerne und sie sind eine Abwechslung zum Honigbrot.

Übrigens: je mehr ich aus dem Kochbuch koche, desto mehr Ideen habe ich selber. In der letzten Zeit lernte ich so viele neue Zutaten kennen, dass sich auch mein Können erweitert hat. Ich habe viele neue Varianten in meinem Kopf, die ich für meinen ewigen Speisplan verwenden kann. Wieso nicht mal Pizzateig mit Mehlalternativen ausprobieren? Oder eine Bolognese-Soße aus Tofu kochen? Die Kinder lernen so viele neue Geschmacksrichtungen kennen und sicher wird ihnen das eine oder andere davon schmecken.

Buch zu gewinnen

Und, konnte ich dich begeistern? Ich darf hier ein Exemplar von Eat better not less. Around the world (Affiliate Link) verlosen. Kommentier einfach unter dem Text, dann landest du in der Lostrommel. Ich verspreche, du wirst in ganz neue Geschmackswelten eintauchen!

Am Gewinnspiel teilnehmen darf, wer über 18 Jahre alt ist und in Deutschland wohnt. Mit der Abgabe eines Kommentars erklärst du dich damit einverstanden, dass du mir im Falle eines Gewinns deine Adresse mitteilst, die ich dann an den Verlag für den Versand weiterleite. Deine Adresse wird anschließend gelöscht. Eine Auszahlung sowie der Tausch eines Gewinns ist nicht möglich. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigt den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mehr Infos zum Gewinnspiel findest du hier.

Das Gewinnspiel beginnt heute, am 16. August 2018, und endet am 25. August 2018 um 23.59Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird danach per Los ermittelt und von mir per Mail benachrichtigt.

Lust auf noch mehr Rezept-Inspiration? Dann schau mal auf meinem Instagram-Kanal vorbei. Da poste ich immer mal wieder feine Rezepte, es gibt aber auch Spannendes zum Thema Mama-Alltag und ein paar aufmunternde Worte für Eltern im Stress. Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

In den letzten Tagen konnten wir hier zuhause kaum etwas anders tun als auf dem Sofa rumliegen und Eis essen. Gut, Oskar hat mit seinen Autos gespielt und Luise Playmobil gebaut, aber für mehr körperliche Action waren wir nicht zu haben. Wir hatten nicht einmal Lust, zur örtlichen Eisdiele zu gehen. Also haben wir das Eis selber gemacht. Keine Sorge, ich bin kein Gesundheitsapostel. Bei uns gibts auch mal ein Bum Bum, das so künstlich schmeckt wie Nagellack riecht. Und ich habe in akuten Streitphasen auch nichts gegen ein Magnum Choco-Double-Mandel-Kalorienungeheuer. Aber ich habe ein echt geniales Kochbuch entdeckt, in dem die tollsten Eisrezepte drin sind, für die du nicht einmal eine Eismaschine brauchst. Pass auf, es geht los:

Nana-Icecream

Wusstest du, dass du aus angebräunten Matschbananen die beste Eiscreme machen kannst? Also bitte nie mehr wegschmeißen, sondern in Stücke schneiden und in einer Kunststoffdose einfrieren. Bei Eishunger holst du die Dose raus, lässt die Scheiben zehn Minuten antauen und mixt sie dann mit einem Schuss Milch oder Mandelmilch in einem leistungsstarken Mixer. Meiner ist nicht leistungsstark, ich behelfe mir noch mit dem Pürierstab.

Das Eis könnt ihr pur essen oder in folgenden Varianten:

Mamas kalter Muntermacher

Einen Espresso in ein Gläschen geben, einen dicken Klacks Nana-Icecream drauf (so heißt das Bananen-Eis) und selbstgemachtes Granola und Minze drüber streuen. Nach einem Rezept von Nadia Damasos Kochbuch Eat better not less. Around the world (Affiliate Link) – yummy!

Kiwi trifft Banane

Oder aber ihr mixt vorher drei Kiwis, zwei EL Honig (bei Kindern unter einem Jahr bitte durch Agavendicksaft ersetzen) und den Saft einer Limette und kombiniert ihn mit dem Bananeneis. Die Mischung aus süßer Creme und der frischen Kiwi ist der Hammer! Garnitur muss sein: frische Minze und Blaubeeren, gerne auch Nusscrunch. (Rezept nach selbem Kochbuch von Nadia Damaso)

Yoghurt-Bites

Super lecker sind auch diese kleinen Bissen. Ich püriere Himbeeren und gebe sie zur Hälfte in Eiswürfelbehälter oder Eisförmchen. Dann verrühre ich griechischen Joghurt mit Honig und einem Schuss Limettensaft und fülle ihn auf die Himbeeren drauf. Alles einfrieren und dann an einem heißen Tag genießen.

Playmo-Eis

Für Begeisterungsrufe der Kinder brauchst du Eisförmchen, ich habe meine aus einem bekannten Drogeriemarkt. Du machst die Yoghurt-Bites wie beschrieben, steckst aber statt des Stiels einfach Playmobil-Figuren in die Masse rein und frierst alles ein.

Fruchteis

Bei Fruchteis wird der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ich habe schon die Kiwimasse, die ich vorher beschrieben habe, eingefroren. Du kannst aber auch jedes andere Obst verwenden. In der Sommerzeit wird das ja leider sehr schnell matschig, also bloß nicht wegwerfen, sondern ordentlich durchpürieren und einfrieren. So habt ihr immer gesundes Eis zuhause und könnt euch die heißen Nachmittage ordentlich versüßen.

Viel Spaß beim Genießen! Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

Mehr leckerschmecker-Rezepte? Feine Dinge zum Vernaschen sowie ein paar Gedanken zum Eltensein findest du auf meinem Instagram-Kanal, der zu einem richtigen Mini-Blog geworden ist.

Immer wieder stehe ich mittags vor dem Herd und weiß nicht so recht, was ich kochen soll. Probiere ich was Neues aus und gehe das Risiko ein, dass die Kinder nichts essen? Haue ich nur Pommes in den Ofen und habe eine satte Mannschaft? Ich habe schon oft über meine etwas schleckigen Kinder geschrieben, die sich am liebsten von Ketchup, Schokocreme und Eis ernähren würden, und zwar in dieser Reihenfolge. Der eine isst ausschließlich Paprika und Tomaten, die andere Gurken und Möhren. Sie haben kaum gemeinsame Vorlieben und gieren schon nach dem Verzehr einer halben Kartoffel nach Nachtisch. Der Kleine isst alles, ich habe aber genug Erfahrung um zu wissen, dass sich das von jetzt auf gleich ändern kann.

Damit diese Grübelei ein Ende hat, habe ich mir den endlosen Speiseplan ausgedacht. Zugegeben, das ist kein wirklich neues Konzept, aber für mich ist es dennoch eine Revolution. So wie bei meinem Kleiderschrankprojekt habe ich nämlich auch in der Küche gemerkt, dass zu viel Auswahl lähmen kann. Nun gibt es also fünf Gerichte in verschiedenen Variationen und das stelle ich dir jetzt vor!

Montag: Nudel – der Klassiker

Das Lieblingsessen aller Kinder: Nudeln mit Soße. Die Grundvariation sind tatsächlich Nudeln mit Tomatensoße. Für die Soße brate ich Zwiebeln an, gebe Tomatenmark und Zucker dazu und röste alles kurz durch. Dann kommt dazu eine Flasche passierte Tomaten. Das koche ich abermals auf und würze es anschließend mit Salz, Pfeffer, Oregano, Petersilie. Am Ende kommt noch ein Schuss Sahne oder Frischkäse dazu. (Hier findest du ein genaueres Rezept für die Tomatensoße)

Alternative 1: Zu den Zwiebeln hobele ich Karotte oder Zucchini, dann gibts noch ein paar Vitamine oben drauf

Alternative 2: Zu den Zwiebeln gebe ich Hackfleisch , dann wird es eine Bolognese

Alternative 3: Die Nudeln kommen nach dem Kochen noch leicht Aldente in eine Auflaufform, die Soße in Variation 1, 2 oder 3 gebe ich darüber und bestreue das Ganze mit geriebenem Käse oder lege Mozzarella drauf. Das backt dann 30 Minuten bei 150 Grad im Ofen – fertig ist der Nudelauflauf.

Wem das Ganze dann langweilig wird, der macht eine Lasagne oder Spaghetti Carbonara.

Zum Vorbereiten: damit das Essen schneller auf dem Tisch steht, kannst du die Tomatensoße in großer Portion kochen und in der Glasflasche einfrieren. So hast du dieses Gericht und seine Variationen immer parat.

Dienstag: Suppenkasper

Hier kommt die extra Portion Gemüse, die du auf diese Weise ohne viel Gemecker in die Kinder hineinschummeln kannst. Für die Suppe brate ich Zwiebeln an und gebe ein paar klein geschnittene Kartoffeln, ein paar Möhren, ein Stück Sellerie und etwas Zucchini dazu, brate alles kurz an, fülle es mit Brühe auf und lasse es 20 Minuten köcheln. Dann püriere ich alles durch und schmecke es mit Salz, Pfeffer, Sahne oder Frischkäse und Kräutern ab. Dazu gibt es Wienerle in kleinen Stücken. Hier findest du unter „Wintersuppe“ ein ausführlicheres Rezept.

Alternative 1: ein paar Kartoffeln, dazu ein Broccoli, alles pürieren und abschmecken wie vorher. Als Beilage gibt es Buchstabennudeln

Alternative 2: ein paar Kartoffeln und Blumenkohl, alles pürieren und abschmecken wie vorher. Als Beilage gibt es geröstete Schinkenwürfel

Alternative 3: ein paar Kartoffeln und Erbsen, alles pürieren und abschmecken wie vorger. Als Beilage gibt es Backerbsen

Zum Vorbereiten: auch die Suppe lässt sich in großen Mengen kochen und dann portionsweise einfrieren.

Mittwoch: Pizza

Grundlage hierfür ist der Pizzateig. Für den brauchst du

  • 300 Gramm (Dinkel-)Mehl
  • ca. 150 Gramm Wasser
  • 2-3 EL Olivenöl
  • frische Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
  • Zucker/Salz

Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und mit dem Knethaken durchkneten lassen. (Die frische Hefe vorher in einem Teil der 150 Gramm Wasser auflösen und mit der Gabel verrühren, dazugeben). Ist der Teig zu nass, etwas Mehl einstreuen. Ist er zu trocken, einen kleinen Schuss Öl dazu geben. Dann lässt du ihn mit etwas Mehl bestreut eine halbe bis ganze Stunde an einem warmen Ort (oder im Ofen bei 50 Grad) gehen, rollst ihn dann aus und legst ihn in eine runde Kuchen- oder eine Quicheform.

Außerdem machst du eine Tomatensugo aus passierten Tomaten, Salz, Pfeffer und Gewürzen. Daraus mache ich dann zum Beispiel eine Pizza, die ich für Jimmy mit Paprika und Käse belege, Luise mag nur Tomaten. Für mich kommen Sardellen, Gemüse nach Vorrat und Kapern drauf.

Als Alternative 1 mache ich aus dem Pizzateig einen Lauchkuchen.

Als Alternative 2 mache ich aus dem Teig einen Flammkuchen, bestreiche ihn mit Creme Fraiche und gebe Speckwürfel und Zwiebeln drauf (oder Spargel wie auf dem Foto)

Als Alternative 3 mache ich eine Pizzarolle. Alles wie im Grundlagenrezept, die Pizza anschließend zu einer Rolle wickeln und zu einem Kreis zusammenlegen.

Als Alternative 4 mache ich eine Quiche mit Zwiebeln und Ei.

Zum Vorbereiten: den Pizzateig herzustellen ist wirklich super easy. Und du kannst auch diesen selbstgemachten Teig einfrieren. Lass ihn dafür nicht gehen, sondern pack ihn in eine Tüte und lege ihn in die Gefriertruhe.

Zwiebelkuchen

Donnerstag: Reis oder Linsen

Für Reis hätte ich natürlich die tollsten Ideen mit vielen asiatischen Zutaten, aber da machen meine Kinder leider nicht mit. Also gibt es Risi Bisi, Reis mit Erbsen und Mais, Chilli con Carne (hier ist das Rezept) oder angebratenen Reis mit Eiern. Zu meiner Schande gestehe ich, dass sich Jimmy und Luise grundsätzlich Ketchup über den Reis hauen. Damit das dann nicht langweilig wird, variieren wir mit Linsen. Die sind natürlich am besten als Linsen mit Saitenwürstchen und Spätzle (hier ist ein Rezept). Ich esse aber auch gerne rote Linsen mit diversem Gemüse, Sojasprossen und Kokosmilch. Und dann gibts da noch mein super tolles Kinder-Risotto mit Tomaten und Basilikum. Hier findest du das Rezept.

Freitag: Mehlspeise

Freitag ist der Tag, an dem die Kinder strahlend aus Schule und Kindergarten kommen weil sie wissen, dass es Pfannkuchen gibt. Ich belege meinen mit Käse und Kräutern, die Kinder bekommen Schokocreme. Dafür müssen sie als Nachtisch Rohkost essen, freitags ist eben Gegenteiltag. Wenn uns die Pfannkuchen mal nerven, gibt es zur Abwechslung selbstgemachte Dampfnudeln mit Vanillesoße, Kaiserschmarrn oder Pancakes mit Ahornsirup. Für den Pfannkuchenteig vermische ich 200 g Mehl, 250 ml Milch, drei Eier, etwas Salz und backe den Pfannkuchen dann dünn in etwas Butterschmalz aus (Achtung, der erste gelingt nie!). Weil kein Zucker drin ist, kannst du ihn auch herzhaft essen.

Vielleicht hast du ja Glück und deine Kinder sind etwas experimentierfreudiger als meine. Mir ist diese gewisse Eintönigkeit zur Zeit sogar ganz recht, denn dann muss ich mir schon nicht so viel überlegen. Dank eingefrorener Sugo, Pizzateig und Suppe sowie meinem Vorrat, in dem immer Linsen, Reis und Nudeln zu finden sind, habe ich das Mittagessensproblem bei uns gelöst. Sicher kommt eine Zeit, in der die Kinder wieder mehr essen und Neues ausprobieren. Ich finde die Rezepte aber so wandlungsfähig, dass man überall neues Gemüse verwenden kann.

Und falls du dir ein paar Kinderkochbücher zulegen möchtest, empfehle ich dir das Yummi Mami-Kochbuch (Affiliate Link) und das Buch Kinder an den Herd (Affiliate Link). Beide habe ich hier und hier besprochen, getestet und gemeinsam mit Jimmy und Luise durchgekocht. Bei meiner Bloggerkollegin Kerstin gibts auf dem Blog TagausTagein außerdem ebenfalls regelmäßig Wochenpläne. Klick dich einfach mal rüber!

Nun wünsche ich dir guten Appetit und viel Spaß beim Essen mit den Kindern.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

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Eine Woche Mittagessen

Nina und meine Menü-Wochenpläne für die ganze Familie kamen ganz gut an, sodass wir sie hier jetzt öfter veröffentlichen. Natürlich gibt es bei uns immer mal wieder dasselbe, aber ich probiere auch gerne was Neues aus und lasse mich dabei von Pinterest oder meinen Kinderkochbüchern inspirieren.

Und weil ich ja ein paar anspruchsvolle Schleckermäuler zuhause habe, finde ich Rezepte toll, die variabel sind. Auf die Pizza kommt links Gemüse und Knoblauch für Anton und mich, rechts Tomaten und Mozzarella für die Kids. Heute habe ich wieder ein paar feine Menüs für dich, die euch garantiert schmecken werden. Die Menge ist ungefähr für einen Erwachsenen und drei Kinder, wobei Oskar ja noch keine riesen Portionen vertilgt! Und wenn ihr Vegetarier seid, lasst ihr das Fleisch einfach weg: Beim Chilli nimmst du zum Beospiel einfach Tofu, das sich zerkrümelt prima anbraten lässt.

Montags: Vegetarische Lauch-Bohnen-Puffer

…ist ein super variables Rezept von der Bloggerin Anke Groener. Du brauchst

  • eine Stange Lauch
  • eine Dose weiße Bohnen
  • 4 Eier
  • 100 ml Wasser
  • 2 TL Backpulver
  • 1 grüner Salat

Den Lauch schneidest du in ganz feine Ringe und brätst ihn in etwas Öl oder Butterschmalz in der Pfanne an. Dann gibst du die weißen Bohnen aus der Dose dazu und lässt alles noch ein, zwei Minuten in der Pfanne ziehen. In der Zwischenzeit verrührst du Eier, Wasser, Mehl und Backpulver mit einem Schneebesen in einer großen Schüssel zu einem Teig. Anschließend schüttest du das Bohnen-Lauch-Gemisch dazu. Die Pfanne musst du kurz spülen und stellst sie wieder auf den Herd. Nun gibst du wieder Öl oder Butterschmalz hinein und ein paar Portionen von deinem Lauch-Bohnen-Teig und backst daraus bei mittlerer Hitze in zwei, drei Minuten kleine Puffer. Wir essen sie dann mit Kräuterquark (Rezept folgt unten) oder pur. Die Puffer sind auch deshalb so variabel, weil du das Lauchgemüse ganz einfach gegen anderes Gemüse austauschen kannst. Paprika oder Sellerie eignet sich gut, aber auch Zucchini oder Auberginen.

Dazu passt ein grüner Salat mit diversem Rohkost-Gemüse und folgender Vinaigrette: 3 EL Öl/1 EL Essig/Messerspitze Dijon-Senf/Salz/Pfeffer

Dienstag: Chili von Carne

(das ergibt eine große Menge, von der du einiges einfrieren kannst)

  • 500 Gramm Hackfleisch
  • eine Flasche passierte Tomaten
  • eine Dose Mais
  • eine Dose Kidney-Bohnen
  • Petersilienbund
  • 2 Tassen Reis

Das Hackfleisch brätst du in einem großen Topf in etwas Öl an und gibst dann die Flasche passierte Tomaten und die beiden Dosen dazu. Lass alles 20 Minuten köcheln und bereite gleichzeitig den Reis zu. Abschließend würzt du das Chili, das genau genommen wegen der Kinder kein Chili enthält, mit Salz, Pfeffer, zerhackter Petersilie und Paprikapulver. Wenn du magst, kannst du noch etwas Frischkäse oder Sahne dazu geben. Die Portion wird reichlich sein, also frier am besten was ein. Dann hast du einen Notfallplan, wenn es schnell gehen muss. Einen tollen Tipp zum Einfrieren findest du in meinem ersten Wochenplan.

Chili von Carne

Mittwoch: Zwiebelkuchen

Für den Teig brauchst du

  • 300 Gramm (Dinkel-)Mehl
  • ca. 150 Gramm Wasser
  • 2-3 EL Olivenöl
  • frische Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
  • Zucker/Salz

Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und mit dem Knethaken durchkneten lassen. (Die frische Hefe vorher in einem Teil der 150 Gramm Wasser auflösen und mit der Gabel verrühren, dazugeben). Ist der Teig zu nass, etwas Mehl einstreuen. Ist er zu trocken, einen kleinen Schuss Öl dazu geben. Dann lässt du ihn mit etwas Mehl bestreut eine halbe bis ganze Stunde an einem warmen Ort gehen, rollst ihn dann aus und legst ihn in eine runde Kuchen- oder eine Quicheform.

Außerdem brauchst du

  • 5 mittelgroße rote Zwiebeln
  • 100 Gramm Speck (kannst du aber auch weglassen)
  • 2 Eier
  • 150 Gramm Milch
  • 150 Gramm geriebenen Käse
  • Schnittlauch oder Petersilie

Die Zwiebeln schneidest du in Ringe und brätst sie (mit oder ohne Speck) in Öl oder Butterschmalz an. Dann mit etwas Pfeffer und Salz würzen und in die Kuchenform auf den Teig geben. Eier, Milch, gehackten Schnittlauch oder Petersilie mit dem Schneebesen verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Flüssigkeit gibst du über die Zwiebeln und streust den geriebenen Käse darüber. Der Kuchen muss dann bei ca. 180 Grad Unter- und Oberhitze 30 Minuten in den Ofen.

 

Zwiebelkuchen

Donnerstag: Ofenkartoffeln mit Kräuterquark

Das war schon als Kind mein Lieblingsessen!

  • 500 Gramm festkochende Kartoffeln
  • 250 Gramm Quark (ich nehme immer die Halbfettstufe)
  • 1 kleinen Becher Naturjoghurt
  • Schnittlauch

Die Kartoffen bürstest du gut ab und schneidest sie einmal durch. Die Hälften legst du auf ein Backblech und bepinselst die Oberflächen mit Öl. Anschließend gehst du kräftig mit dem Salz und Pfefferstreuer drüber. Lecker ist es auch, wenn du noch ein wenig Honig über die Kartoffeln verteilst. Falls du übrigens noch Gemüse hast, das weg muss, kannst du es waschen, klein schneiden und ebenfalls mit etwas Öl bestrichen mit zu den Kartoffeln geben. Wir haben das schon mit Kürbis, Blumenkohl, Sellerie oder Zucchini gemacht. Super fein wird es mit ein paar Rosmarin-Zweigen.

Den Quark rührst du einfach mit dem Joghurt zusammen. Ein Löffel griechischer Joghurt macht das ganze übrigens super cremig. Dann kommt noch geschnittener Schnittlauch (mache ich mit der Küchenschere) dazu und am Schluss wird der Quark gewürzt mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und getrockneten Kräutern nach Wahl.

Freitag: Spiegelei-Brot

Du braucht

  • Brotscheiben
  • Eier
  • Schinken
  • Frischkäse
  • Radicchio

Wenn es schnell gehen muss, empfehle ich dir ein Spiegelei-Brot. Das ist suuuuper lecker und äußerst einfach in der Herstellung. Wichtig ist, deine Brotscheiben zu toasten. Was du für ein Brot da hast, ist eigentlich egal. Wir essen am liebsten Vollkornbrot oder Bauernbrot. Die Scheiben beschmierst du dann mit Kräuterfrischkäse oder was du sonst noch als Aufstrich da hast. Ich habe Serrano-Schinken und ein Blatt Radicchio-Salat drauf gelegt, aber das ist Geschmacksache. Dann brätst du je nach Personenzahl Spiegeleier in etwas Butterschmalz in der Pfanne an und legst sie frisch aufs Brot. Ich mag es, Salz und Pfeffer mit der großen Mühle darüber zu streuen, aber die Kinder finden Pfeffer furchtbar. Dieses leckere Essen ist in zehn Minuten fertig und gehört gerade zu meinen absoluten Leibspeisen!

Brot mit Spiegelei

 

Guten Appetit

Hier findest du den Menüplan zum Download.

Und falls du dir ein paar Kinderkochbücher zulegen möchtest, empfehle ich dir das Yummi Mami-Kochbuch und das Buch Kinder an den Herd. Beide habe ich besprochen, getestet und gemeinsam mit Jimmy und Luise für gut befunden. Bei unserer Bloggerkollegin Kerstin gibts auf dem Blog TagausTagein außerdem ebenfalls regelmäßig Wochenpläne. Klick dich einfach mal rüber!

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

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Eine Woche Mittagessen

Ich wollte mal was Neues auf dem Blog ausprobieren und bin gespannt, ob dir die Idee gefällt. Da ich ja bekanntlich ein paar anspruchsvolle Schleckermäuler zuhause habe, die vor allem kaum Gemüse mögen, ist die Speiseplan-Organisation bei uns sehr schwierig. Weil die Kinder jetzt in Schule und Kindergarten nicht mehr zu Mittag essen, koche ich zur Zeit jeden Tag und stehe deshalb regelmäßig vor der Aufgabe, die Quadratur des Kreises zu berechnen. Also brüte ich sonntags über dem Speiseplan, befrage die Kinder täglich zu diversen Rezeptideen und erstelle einen Plan samt Einkaufszettel.

Möglicherweise geht es dir mit deinen Kindern ähnlich und du könntest von meinen Überlegungen profitieren! Also bekommst du heute einen fertigen Menüplan samt Einkaufsliste für ca. 3 Personen (plus ein paar Portionen für die Tiefkühltruhe bei den Spätzle). Dazu habe ich für dich tolle Rezepte aufgeschrieben, die sich bei uns zuhause bewährt haben und famose Ideen, wie du dir das Essen ziemlich clever einfrieren kannst. Also, los gehts!

Montags: Tomatenrisotto und Chicoree-Salat

Das Risotto…

…ist eines meiner Lieblingsrezepte und wirklich total einfach. Du brauchst

  • drei Tassen Reis
  • ein Tetrapack Tomatensaft
  • 50 – 100 Gramm getrocknete Tomaten
  • 150 Gramm Walnüsse
  • 1 Packung Mozzarella
  • 1 Bund Basilikum

Den Reis gibst du in eine hohe Wokpfanne und brätst ihn leicht an bis er duftet, kippst dann den Tomatensaft komplett dazu und lässt das ganze 15-20 Minuten köcheln (du musst hier nicht wie bei einem gewöhnlichen Risotto immerzu rühren. Ab und zu reicht!). In der Zwischenzeit hackst du Walnüsse, Basilikum und getrocknete Tomaten klein und schneidest den Mozzarella in Stücke. Probier, ob der Reis gar ist und kipp etwas Wasser oder einen Schuss Milch nach, wenn es zu trocken wird. Dann gibst du Walnüsse und Tomaten dazu und schmeckst das ganze mit Salz, Pfeffer und Oregano ab. Am Ende schmeißt du noch den Mozzarella in die Pfanne und kurz vor dem Servieren den Basilikum.

Der Salat:

  • 2 Chicoree
  • 1 rote Paprika
  • Avocado
  • Zitronensaft
  • Für die Vinaigrette: 3 EL Öl/1 EL Essig/Messerspitze Dijon-Senf/Salz/Pfeffer

Chicoree und Paprika klein schneiden. (So schneide ich Paprika klein) Avocado schälen, entkernen, klein schneiden und mit dem Gemüse in eine Schüssel geben. Eine Zitronenhälfte auspressen und drüber geben. Die Vinaigrette-Zutaten gibst du einfach in ein kleines Glas, machst den Deckel drauf und schüttelst durch. Dann über den Salat kippen.

Genialer Trick zum Einfrieren:

Das Tomatenrisotto kannst du prima einfrieren. Der Supertrick von der Youtuberin auf Täglich Mama geht so: gib kleine Portionen in Silikon-Muffinschalen und frier sie auf einem Teller vor. Dann nimmst du die gefrorenen Portionen raus und packst sie in einen Gefrierbeutel. Ein Stück ergibt eine Kleinkindportion, zwei Stücke ergeben eine Kinderportion, drei bis vier sind genug für einen Erwachsenen.

Dienstag: Linsen mit Spätzle und Würstchen

(das ergibt eine große Menge, von der du einiges einfrieren kannst)

  • 5 Eier
  • 150–200 ml Wasser oder Milch
  • Salz
  • 500 g Mehl
  • 300 Gramm Linsen
  • 1 Karotte
  • 2 paar Saitenwürstchen / Wiener Würstchen

Die Spätzle kannst du natürlich auch einkaufen. Wenn du aber ein wenig Zeit und Muße hast, probier das Selbermachen mal aus – es ist gar nicht schwer! Ich habe gemerkt, dass viele Dinge gar nicht so schwer in der Herstellung sind, und da gehören Spätzle dazu. Außerdem sind sie viel leckerer und du weißt, wo die Eier herkommen. Wie du die Spätzle machst, kannst du dir bei der Prenzlschwäbin in einem sehr amüsanten Video anschauen! Ich benutze übrigens die Presse…

Menüplan für die Familie

Die Linsen schüttest du zusammen mit der klein gehackten Karotte und gut mit Wasser bedeckt in den Topf, kochst sie auf und köchelst alles 20-25 Minuten lang. Wenn das Wasser verkocht ist, musst du einfach noch welches nachschütten. Am Ende gebe ich dann 150 Gramm Essig dazu, welche Sorte ist ganz egal. Mit Salz würzen – fertig.

Spätzle mit Linsen

Die Würstchen einfach erwärmen und mit Spätzle und Linsen auf dem Teller servieren. Spätzle und Linsen lassen sich mit der Super-Methode prima portionsweise einfrieren. Aus den Spätzle kannst du am Wochenende noch Kässpätzle machen, siehe Video der Prenzlschwäbin…mmmmh!

Mittwoch: Pizza

Für den Pizzateig brauchst du

  • 500 Gramm Mehl
  • ca. 200 Gramm Wasser
  • 2-3 EL Olivenöl
  • frische Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
  • Zucker/Salz

Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und mit dem Knethaken durchkneten lassen. (Die frische Hefe vorher in einem Teil der 200 Gramm Wasser auflösen und mit der Gabel verrühren, dazugeben). Ist der Teig zu nass, etwas Mehl einstreuen. Ist er zu trocken, einen kleinen Schuss Öl dazu geben. Dann lässt du ihn mit etwas Mehl bestreut eine halbe bis ganze Stunde an einem warmen Ort gehen und rollst ihn dann auf ein Blech aus.

Für den Belag brauchst du

  • passierte Tomaten,
  • Salz, Oregano, Majoran und Pfeffer zum Würzen,
  • Belag nach Belieben
  • geriebenen Käse

Auf den ausgerollten Pizzateig gibts du ein paar EL passierte Tomaten sowie die Würzmittel und Belag nach Belieben. Jimmy liebt Paprika, Luise nichts, ich mag Sardellen oder Oliven, außerdem ein paar kleine Stücke Pepperoni, ordentlich Pfeffer und Knoblauch….

Dann kommt der geriebene Käse darüber und das ganze bei Unter- und Oberhitze bei 180 – 200 Grad in den Backofen.

Spätzle mit Linsen

Donnerstag: Nudeln mit Tomatensoße

Das ist Luises Lieblingsessen und du brauchst dafür

  • 250 Gramm Nudeln
  • 1 Flasche passierte Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • Tomatenmark
  • Ketchup
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Die Nudeln zu kochen geht ja easy. Aber ich verrate dir jetzt mein super Sugo-Rezept:

Du schwitzt die Zwiebel und die Karotte (beides in feine Würfel geschnitten) in einem Topf an, gibts dann 2 EL Tomatenmark und einen EL Zucker dazu und rührst gut um. Dann schüttest du die Flasche passierte Tomaten dazu und lässt das Ganze 15 Minuten köcheln. Dann mit Salz, Pfeffer und etwas Ketchup abschmecken und für sensible Mäulchen pürieren. Ich mag es lieber mit gehackter Petersilie, aber dann brüllen hier wieder alle 😉

Freitag: Kartoffelbrei mit Fischstäbchen und Spinat

Du braucht

  • 1,5 Kilo vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • ca. 200 ml Milch
  • 50 Gramm Butter
  • Muskat/Salz/Pfeffer
  • Fischstäbchen
  • Tiefkühl-Rahmspinat

Die Kartoffeln schälen und gar kochen. Danach durch eine Spätzlepresse drücken und mit der (warmen) Milch und der Butter zu einem sämigen Brei verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. (Beim Zerstampfen der Kartoffeln wird der Brei nicht so fein…)

Spätzle mit Linsen

Die Fischstäbchen im Backofen und den Spinat auf dem Herd nach Packungsanweisung zubereiten. Unsere Kinder essen statt des Spinats Ketchup.

Spätzle mit Linsen

Gute Idee?

Na, was sagst du zu diesem Wochenmenü? Klar, es ist schon ein wenig aufwendig und nichts für jede Woche. Aber damit es mal schnell geht, kannst du die meisten Gerichte einfrieren und dann gehts an anderen Tagen super flott. Natürlich sparst du dir auch Zeit, wenn du fertige Spätzle und fertigen Pizzateig kaufst. Aber vielleicht hast du ein wenig Lust bekommen und probierst das mal aus. Vor allem der Pizzateig ist so schnell fertig und eignet sich für so vieles: Lauchkuchen, Stockbrot, Quiche….

Hier ist der Menüplan zum Downoad.

Und dann habe ich noch ein paar Seiten zur Inspiration für dich. Ich selber schaue sehr gerne die Youtube-Videos von Sally, die auch einen Blog mit all ihren Rezepten betreibt. Riesig ist auch Miris Blog Leckerleckerliese und klasse gemacht ist Kitchen Stories, als kostenlose App erhältlich. Außerdem findet ihr bei meiner lieben Bloggerkollegin Kerstin vom Blog TagausTagein jede Woche schöne Menüpläne für die ganze Familie mit vielen Inspirationen zum Nachkochen.

Nun wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Kochen. Schreib doch mal, ob du solche Texte gut findest. Dann teile ich meine Kochplanung künftig öfter mit dir. Und keine Sorge: ich koche sehr gerne, bin aber kein Profi und bei mir geht oft was schief. Für den perfekten Hefezopf habe ich drei Jahre geübt und bis heute kann ich keine Frikadellen braten.

Bleib fröhlich und unperfekt, deine Laura

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Eis selber machen ohne Eismaschine, geht das denn? Na klar geht das, und zwar super einfach. Und damit auch die Kinder überzeugt sind, habe ich noch eine super Idee für eure Popsicles, die garantiert der Renner bei Groß und Klein sein werden!

Eis selber machen ohne Eismaschine

Eis, Eis, Baby

Es ist Sommer, es ist heiß und die Kinder möchten nur noch eines: Eis essen. Und deshalb gehen wir oft nach dem Kindergarten zum Supermarkt und holen uns dort ein giftiges BumBum, einen bunten Flutschfinger oder das allseits beliebte Smartie-Eis. Das hat sich in der letzten Zeit zur lieben Gewohnheit eingeschlichen und wenn ich dann beschließe, heute einen „gesunden Tag“ einzulegen und mit Obst samt Vitaminen locke, ziehen Jimmy und Luise eine Schnute. „Wir wollen Eis, Eis, Eis“ rufen sie im Chor, und legen sich zur Not und zur Unterstreichung ihres eis-ernen Willens auf den Supermarktparkplatz, wo mir die Blicke der Dorfbewohner sicher sind.

Eis selber machen ohne Eismaschine

Damit dieser Eiskonsum und die Aufnahme von Literweise Wasser und Zucker nicht weiterhin so ungebremst vonstatten geht und die Bäuche der Kinder vereist (ok, das war eine Notlüge…), habe ich mir nun einen Plan überlegt: ich will Eis selber machen ohne Eismaschine. Und damit du Bescheid weißt, lieber Leser oder liebe Leserin –  ich gehöre nicht zu der Sorte begabter Backmütter, die mal so eben eine Fondant-Torte mit Eiskönigin aus Marzipan zaubern können. Bei mir muss ein Rezept schnell und unkompliziert sein, am besten mit geringer Fehlerquote und ohne die Voraussetzung von handwerklichem Feingefühl.

So kannst du Eis selber machen ohne Eismaschine

Da wir aus Prinzip keinen Thermomix besitzen und ich auch keine Eismaschine mein Eigen nenne, habe ich mich zunächst einmal für Wassereis entschieden. Wie du in Null Komma Nix ein Mega-Kindereis mit geringer Zuckermenge und Special-Effekt zubereiten kannst, zeige ich dir jetzt:

Ich habe im Drogeriemarkt meines Vertrauens Popsicle-Behälter gekauft. Die kenne ich noch aus meiner eigenen Kindheit, da hieß Popsicle noch Eis am Stiel. In diese Behälter habe ich ganz normalen Fruchtsaft eingefüllt und ohne Deckel für eine Stunde in die Gefriertruhe gestellt. Nach einer Stunde war der Saft bereits leicht gefroren und bereit für den Clou: Als obermegasupercoolen Stiel habe ich einfach Playmobil-Figuren mit dem Kopf nach vorne in die eisige Flüssigkeit gesteckt und mich dabei gefühlt wie ein Mafia-Boss, der seinem Erzfeind den Verrat heimzahlt. Die Eise mit ihren Playmo-Stielen kamen dann nochmal für zwei Stunden in ihre kalte Truhe und wurden anschließend den Kindern präsentiert. Die haben sich kaum einbekommen und mit einer solchen Wonne das gesundeste Eis der Welt verspeist, dass es eine Freude war. Anschließend wurden die verklebten Figuren auch noch ausgelassen im Waschbecken abgeduscht, bis der Badezimmerboden unter Wasser stand. Aber das gehört zu einem großen Sommerspaß schließlich dazu. So einfach geht Eis selber machen ohne Eismaschine!

Eis selber machen ohne Eismaschine

Im Übrigen darfst du bei diesen Eisrezepten auch ein wenig kreativer werden: Zum Beispiel kannst du

  • 500g Erdbeeren / Himbeeren / Aprikosen
  • 1 Dose Kokosmilch (425ml)
  • 3 EL roher Honig
  • Vanillearoma

pürieren und in die Behälter füllen. Oder aber du machst die Eltern-Variante und verbindest diese gleich mit einer Einladung an deine Freunde zum Mafia-Kinoabend. Alle dürfen sich Schnurrbärte ins Gesicht malen und Tamponaden in die Backen stecken. Dann legst du „Der Pate“ in den DVD-Player und präsentierst deinen Gästen Wassereis mit Playmostiel aus

  • 3 Becher Tonic
  • 1½ oz gin
  • ¼ Limettensaft

Ich habe übrigens noch mehr Tipps, wie Eltern im Sommer ne dufte Sause machen können. Klick doch mal zu meinem Text  Urlaub zuhause rüber.

Für die richtige Abkühlung sorgen ist bei der Hitze echt nicht schwer, genau so wenig wie Eis selber machen ohne Eismaschine. Und wenn ich das hinbekomme, dann klappt das bei dir zuhause garantiert auch. In diesem Sinne wünsche ich dir und deiner Familie einen erfrischenden Sommer. Genieß die Hitze, mach es dir im Schatten gemütlich und das Eis von nun an selber. Und wenn dich der Sommer nervt, schau doch mal zu meinem Text der Sommerzauberstab hinüber.

Eis selber machen ohne Eismaschine

Bleib fröhlich und unperfekt,

deine LauraMerken

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